Predigt vom Abend der Barmherzigkeit

Mitschrift vom 01.04.2011

 

Pfarrer Roger Ibounigg

 

Wir sehen hier das Kreuz, umgeben von Lichtern. So können wir mit

Mutter Theresa sagen: „Im Kreuz sehe ich, wie Jesus mich geliebt hat. In der Eucharistie sehe ich, wie er mich heute noch liebt.“

Gottes Gnade ist wie Tau, der auf diese Lilien fallen könnte. Sie ist zart, leise und sanft.
Freilich kann Gott auch anders vorgehen, wie beispielsweise beim Apostel Paulus.
Aber meist merken wir nicht, wie wir von der Liebe Gottes umfangen sind.

Wir dürfen in Gott hinein wachsen. Wenn der Mensch beichtet wird seine Seele frei und empfänglich für Gott.

Wir blühen auf unter dem Blick Gottes, so wie eine Blume im Gewächshaus unter dem Blick des Gärtners.

Wir verbinden unsere Liebe mit seiner Liebe und bringen alles aus dem heutigen Tag zu ihm.
Wir möchten die Qualität der Liebe in unsere Arbeit legen.

Es ist ein Zeichen höchster Gnade, die gewöhnliche Arbeit des Alltags in einer neuen Gesinnung tun zu können.
Wir wollen alles ihm übergeben und mit ihm zusammenarbeiten, dass sich viele Herzen öffnen.

Unser kleines Tun bringen wir in der Gabenbereitung zum Herrn.
Alle Opfer dürfen wir zusammenbringen in das eine Opfer des Herrn in der Eucharistie.

Jesus ist unsere Quelle und unser frisches Wasser.

Dieser Abend der Gnade enthält die Beichte, die Eucharistie und die Marienverehrung als die Zentren unseres Glaubens.

Maria hilft uns, alles im Herzen zu bewahren und ihrem Sohn treu nachzufolgen.






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