Fest der Darstellung des Herrn

Dieses Fest wird im Gedenken daran gefeiert, dass sich Maria und Josef, mit ihrem Sohn Jesus in den Tempel nach Jerusalem aufgemacht haben, um den jüdischen Bräuchen dieser Zeit Folge zu leisten.

Der erste Knabe einer Familie war Gott geweiht - in Erinnerung an die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei.

Durch ein Geldopfer oder Tieropfer konnte man das Kind auslösen. Josef und Maria opferten ein Paar Turteltauben.

Zusätzlich fand an diesem Tag ein Reinigungsritual für die Mutter des Kindes statt, denn nach jüdischer Vorschrift galt diese bis 40 Tage nach der Geburt eines Knaben als unrein. Diesem Ritual unterwarf sich auch Maria.

Erst im 4. Jahrhundert entstand aus diesem Brauch ein christliches Fest, das im 5. Jahrhundert durch die Lichtprozession ergänzt wurde und seither 40 Tage nach Weihnachten gefeiert wird.
Auch wenn nach der römischen Liturgie der Weihnachtsfestkreis mit der Taufe des Herrn endet, gab es doch lange Zeit den Brauch (und gibt es ihn auch mancherorts noch heute), Krippen und Weihnachtsbäume erst am 2. Februar wegzuräumen.





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