Predigt vom Abend der Barmherzigkeit

Mitschrift vom 02.09.2011

Kaplan Guido Martirani

 

Im Wort Gottes finden wir Halt für unser Leben, es formt uns. In seinem Wort wartet Gott selbst auf jeden von uns und wir bekommen Antwort wenn wir darum beten. In der Heiligen Schrift erleben wir die Liebe Gottes. Sein Wort ist Nahrung für unsere Seele. Wir erfahren wer Gott ist. Gott ermahnt uns, in der Liebe zu bleiben.

Dort, wo Mauern sind zwischen Pfarrkind und Pfarrer, innerhalb der Familie, zwischen Nachbarn, da sind wir nicht in der Liebe. Diese Mauern müssen wir fallen lassen. Lassen wir uns frei machen, befreien von Gott selbst, lassen wir uns heilen im Namen Jesu. Jesus hat diese Mauern am Kreuz besiegt. Er hat allen Hass auf sich genommen. Er hat am Kreuz gesagt: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Dieser Schrei erschallt auch heute bei jeder Heiligen Messe, bei jeder Beichte. Jesus hat Frieden gestiftet zwischen Himmel und Erde. Lassen wir uns nicht verunsichern durch den Aufruf zum Ungehorsam. Jesus ist stärker. Wir haben den Auftrag für alle zu beten, dass sie zur Liebe gelangen. Auch wir sollen sagen: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“

Die Gottesmutter erfleht unser Gebet. Auch sie verurteilt keinen. Aber sie erinnert daran, dass Satan mächtig ist, dass er die Ursache für jede Spaltung in der Kirche ist. Sie fordert uns auf, unsere Bischöfe zu lieben, für sie zu beten. Beten wir, dass wieder Frieden und Liebe in der Kirche herrsche.

Jesus will, dass alle die Liebe Gottes erkennen.

Wir sollen das Salz der Erde sein. In den Sakramenten haben wir einen großen Reichtum. Gott gibt sich uns selbst zur Speise. Unser Schöpfer will in uns wohnen, damit wieder Friede und Liebe sei. Wo Streit und Spaltung ist, will er selbst unser Frieden und unsere Liebe sein. Sagen wir ja zu Jesus und Maria. Amen.







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