Gedanken zum Fronleichnamsfest

Die Ehrfurcht vor der Eucharistie geht heute leider vielen Menschen verloren. Bischof Kapellari wies in einer Predigt darauf hin, dass auch in den Kirchen vor und nach der Hl. Messe die ständige Anwesenheit unseres Herrn Jesus Christus im Tabernakel oft vergessen wird und lautstarke Gespräche geführt werden. Vielleicht ist es gut, wenn wir uns vor Augen halten, dass Jesus seinen Leib für uns hingegeben hat, um uns zu erlösen und den Weg zum Himmel zu öffnen. Damit wir dieses Ziel erreichen können, schenkt er uns sich selbst in der Heiligen Kommunion. Es gibt nichts Größeres als diese Liebe. Dankbarkeit, Ehrfurcht und Liebe wollen auch wir dem Herrn schenken. Die Kirche feiert Fronleichnam, um dem Herrn Dank zu sagen für das Geschenk der Eucharistie, um Zeugnis zu geben für seine Liebe und um Jesus der Welt zu zeigen, IHN von dem unser Heil kommt. Verhalten wir uns ehrfürchtig in seiner Gegenwart.
Bereiten wir ihm neu unser Herz. Nehmen wir ihn mit aller Liebe, zu der wir fähig sind, in der verwandelten Hostie auf, und begegnen wir ihm mit tiefer Ehrfurcht.






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