Die fünf ersten Sühnesamstage

Im amtlichen Handbuch für Fatimapilger teilte der Bischof von Leiria unter dem 13. Mai 1939 über die Feier der fünf ersten Monatssamstage zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariä folgendes mit: „Maria hat sich in unseren Tagen gewürdigt, uns – durch Schwester Lucia, die Seherin von Fatima – die Übung der ersten fünf Monatssamstage zu schenken, um dem Unbefleckten Herzen Mariä Sühne zu leisten für alle Schmähungen und Beleidigungen, die es von Seiten der undankbaren Menschen erfährt.”

Maria übermittelte Sr. Lucia am 10. Dez. 1925 in Pontevedra folgende Botschaft:  
Das Jesuskind sagte:

»Habe Mitleid mit dem Herzen deiner heiligsten Mutter, umgeben von Dornen, mit denen die undankbaren Menschen es ständig durchbohren, ohne dass jemand einen Sühneakt leisten würde, um sie herauszuziehen .«
Darauf sagte die heiligste Jungfrau:
Meine Tochter, siehe mein Herz, umgeben von Dornen, mit denen es die undankbaren Menschen durch Lästerungen und Undankbarkeit ständig durchbohren. bemühe wenigstens du dich, mich zu trösten und mache bekannt, dass ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, beizustehen, die fünf Monate lang jeweils am ersten Samstag beichten, die heilige Kommunion empfangen, einen Rosenkranz beten und mit mir eine Viertelstunde verbringen, indem sie die Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten, in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten. ”

 

Der Bischof von Fatima hat am 13. September 1939 die Botschaft von Pontevedra offiziell kirchlich anerkannt.
Diese Übung besteht darin,

dass man an fünf aufeinander folgenden ersten Samstagen eines Monats
1. beichtet
2. die heilige Kommunion empfängt,
3. den Rosenkranz betet,
4. während einer Viertelstunde die Geheimnisse des Rosenkranzes betrachtet,
in der Absicht, dem Unbefleckten Herzen Mariens dadurch Sühne zu leisten. ”
(Ohne diese gute Absicht sind die Bedingungen für die Versprechen nicht erfüllt.)

Diese Absicht muss
vor der hl. Kommunion,
vor der hl. Messe,
vor dem Rosenkranz und
vor der Betrachtung gemacht werden.

 

Man kann die folgenden Worte verwenden:

Ich will jetzt die hl. Beichte empfangen (die hl. Kommunion empfangen, den Rosenkranz beten, die viertel Stunde Betrachtung mit Maria halten) zur Sühne für die Beleidigungen und Lästerungen gegen das Unbefleckte Herz Mariens.

 

Jesus sagte Sr. Lucia:
„Viele Seelen beginnen die Sühneandacht, aber nur wenige bleiben bis zum Schluss treu, und jene, die ausharren, tun es nur, um die dort versprochenen Gnaden zu erlangen. Diejenigen Seelen, welche die fünf ersten Samstage eifrig und in der Absicht halten, um deiner himmlischen Mutter Sühne zu leisten, sind mir wohlgefälliger als jene, die dies fünfzehnmal in Lauheit und Gleichgültigkeit tun.“






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