Predigt vom Abend der Barmherzigkeit
04. Februar 2011

Kaplan Guido Martirani            (gekürzte Mitschrift)

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt.“

Heute habt ihr diese Einladung des Herrn vernommen, sonst wären wir wahrscheinlich nicht hier! Alle Quellen des Heils entspringen dem Hl. Herzen Jesu, der Höhepunkt ist die Hl. Messe. Jesus will, dass wir uns nicht mehr von ihm trennen und in ihm Säulen in dieser Welt seien. Oft fällt uns das schwer und wir finden es sehr schwierig, weil wir Läuterungen erfahren. Das Kreuz macht uns aber stärker!
Es ist wie in einem Fitness-Studio wo Kraft trainiert wird. Gott schickt uns ein Kreuz, das ist die „Hantel“ die uns trainiert und stärker macht.
Vielleicht ist eine grantige Person an meiner Seite zu wenig, zum Ausgleich muss noch eine andere da sein! Nehmen wir es an, nehmen wir es an – kostenlos! Wir müssen es aber annehmen!

Das Kreuz kommt von Gott und wir sollen es in demütiger Annahme ihm zurückgeben. Wenn wir so leben, wenn wir alles aus der Hand Gottes annehmen, werden wir zu Vorbildern, zu Lichtern in der Welt. Diese Welt will von uns getragen werden, beten wir viel für sie.

Jesus verspricht auch uns Hilfe auf diesem Weg. Er schenkt uns Freude, wenn wir bereit sind unser Kreuz zu tragen, damit wir auch andere aufrichten können.

Jesus wartet auf uns! Verlieren wir nicht die Liebe zur Kirche und glauben wir nicht, Gott sei nur in einem engen Rahmen zu finden. Leben wir unseren Glauben und vergessen wir nicht, dass Gott da ist, dass wir ihn ihm geborgen sind.

Lieben wir die Kirche und seien wir treu! Bekennen wir den Glauben in dieser Kirche! Danken wir Jesus für das schöne Geschenk das er uns in der Kirche geschenkt hat und glauben wir, dass wir in dieser Kirche gerettet werden. Das Gebet der Kirche hilft im Leiden und unterstützt die Leidenden. Beschränken wir den Glauben nicht, sondern seien wir stolz katholisch zu sein. Erkennen wir wie kostbar unser Glaube ist. Amen






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