04. März 2016: Abend der Barmherzigkeit

Mit dem heutigen Abend der Barmherzigkeit begannen wir die schon angekündigte Themenserie: „Deine Augen sahen, wie ich entstand.“ (Ps 139,16) P. Florian Parth stand der Heiligen Messe als Hauptzelebrant vor und führte in der Predigt eindringlich hin zur Versöhnung mit Gott und den Menschen und damit zum Sakrament der Versöhnung, der Beichte. Anhand des Evangeliums strich er hervor, dass wirkliche, dauerhafte Heilung nur durch aufrichtige Versöhnung mit Gott und dem Nächsten geschehen kann: „Die östlichen Mystiker sagen, dass die ganze Welt nicht die kleinste Sünde gut machen kann. Das heißt, vor Gott wiegt die Schuld immer ganz anders, als wir sie beurteilen. Wir müssen uns natürlich gleich entschuldigen, manche tun das auch in der Beichte, dass sie sich gleich entschuldigen für das, was sie getan haben. Das heißt, ich anerkenne eigentlich meine Schuld und hier beginnt die Misere des heutigen Evangeliums. Dort, wo ich die Schuld anerkenne, und zwar ganz, da werde ich dankbar sein. Und dort werde ich auch froh sein, wenn jeder andere zugleich auch das Reich Gottes entdeckt. Ich werde entdecken, dass Gott mich meint und, dass er mich ins Heil gehoben hat, unverdient und die Liebe Gottes, die unbegrenzt ist, auch mich meint und mir das Heil geben möchte. Gott selber hat sich eine Grenze gesetzt für das Himmelreich. Die Grenze für das Himmelreich ist in der Geheimen Offenbarung beschrieben. Es heißt in der Geheimen Offenbarung 21/27 „Nichts Unreines kommt in den Himmel.“ Das heißt, ich kann nur vollkommen in den Himmel kommen. Ich muss reinen Tisch machen. Oder ich kann natürlich darauf spekulieren, dass da ein Reinigungsort noch ist. Das ist auch gut so, ist eine frohe Botschaft. Ich darf auch ein Stück unvollkommen ankommen, ich darf ankommen. Aber diese Grenze gibt es. Nichts Unvollkommenes kommt in das Himmelreich.“ Die Fastenzeit als Zeit der Umkehr lädt besonders zu dieser Herzensumkehr ein. In dieser Hinwendung zu Gott dürfen wir uns dem Herzen dessen nähern, der uns geschaffen hat. Die Zeit unserer Empfängnis als Wunder und Geschenk des Lebens wurde im Heilungsgebet thematisiert und Gott hingelegt. Er allein kennt ja alle Wunden unseres Lebens und er allein vermag sie auch zu heilen. Im April wollen wir beim Abend der Barmherzigkeit Gott die Zeit hinlegen, in der unser Herz, der vielleicht verletzlichste Teil unser selbst, zu schlagen begonnen hat. Es ist ein Geschenk, Gottes barmherziger Liebe alles anvertrauen zu dürfen. Dazu laden wir am 01. April 2016 herzlich ein, wenn es wieder heißt: Misericordia – Abend der Barmherzigkeit. Den Ablauf finden Sie Opens internal link in current windowhier. Der Abend der Barmherzigkeit im April wird wieder live via Radio Maria übertragen.

 

Opens internal link in current windowPredigt vom Abend der Barmherzigkeit

Opens external link in new windowCd-Bestellung vom Abend der Barmherzigkeit     






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