Predigt vom Abend der Barmherzigkeit

Mitschrift vom 06.05.2011

 

Kaplan Guido Martirani

 

Ostern ist das höchste Fest der Christen.
Wir feiern den Sieg über Satan, Tod und Sünde.
Er ist besiegt von Jesus.

Die Eucharistiefeier ist dieser Sieg Jesu über alle und alles.
Bei jeder Messe ist dieser Sieg gegenwärtig.
Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, deine Auferstehung preisen wir.

Der seliggesprochene Papst Johannes Paul II. hat uns zugerufen: „Öffnet die Tore weit für Christus!“
Öffnen auch wir die Tore weit für Christus, damit die Gnade Gottes über uns kommen kann. Die Herzen, reißt sie auf!

Johannes Paul II. war der prophetische Papst, der Papst der Freude.
Auch der gegenwärtige Papst, Benedikt XVI., steuert trotz seines Alters das Schiff der Kirche in die richtige Richtung.
Das Wort Gottes und die Eucharistie sind die einzig wahre geistige Kraft.

Jesus selbst ist es, der uns immer neu begegnet in der Kirche und durch seine Kirche.
Wenn wir getauft und gefirmt sind, lebt der Sieg Christi in uns!

Miseri cordias! Ein Herz haben für die Armen.
Erkennen wir die, die arm sind?
Jesus hat Mitleid mit den Menschen.
Er gibt allen, er speist alle, und es bleibt noch übrig.

Jesus gibt das Brot, das wirklich sättigt, er gibt sich selbst in der Gestalt des Brotes, und es bleibt noch übrig.
Gott schenkt sich in Überfülle!

Er will, dass wir Nahrung für unsere Seele haben.
Jesus ist unser Glück auf Erden.
Durch diese Nahrung dürfen wir JA sagen zum Leben und dankbar sein für das Leben.

Als Jesus auf Erden lebte, war er ein fröhlicher Gott.
Er wollte die Schönheit des Lebens zeigen.
Und er will das auch heute.

Er will, dass wir uns sättigen lassen von seiner Liebe.
Das will er auch heute tun in dieser Eucharistiefeier.






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