18. März 2014: Ende der Josefsnovene

Feste bedürfen der Vorbereitung und Menschen, die man ehrt und feiert, werden mit Geschenken bedacht. Ein sehr wichtiger Mensch in unserem geistlichen Leben ist für uns Schwestern unser guter Hausvater, der heilige Josef. Deshalb haben wir uns mit einer Novene auf seinen morgigen Ehrentag vorbereitet. Die Gebete ihm zu Ehren sind unser Geschenk an ihn. Wir kommen also an seinem Hochfest nicht mit leeren Händen zu ihm, der stets bereit ist, für uns, für jeden einzelnen wie auch für die gesamte Kirche zu sorgen und helfend einzugreifen. Ihm, dem Gerechten, dürfen wir uns zu jeder Zeit und in jeder Not anvertrauen. Das treue Gebet zu einem Heiligen verbindet uns mit ihm, baut Beziehung auf. Ein sehr altes Gebet, das angeblich 50 n. Chr. gefunden wurde, rühmt die Macht der Fürbittkraft Josefs. Mit seinen einfachen Worten kann es helfen, sich mit kindlichem Vertrauen an ihn zu wenden – in Form einer Novene (9-tägiges Gebet) oder als tägliches Morgengebet. 

Gebet zum heiligen Josef
O heiliger Josef, dessen Schutz so groß, so stark und so sicher vor dem Thron Gottes ist, ich übergebe dir alle meine Interessen und Wünsche. O heiliger Josef, stehe mir durch deine mächtige Fürsprache bei und erlange mir von deinem Göttlichen Sohn alle geistigen Segnungen durch Jesus Christus, unseren Herrn; nachdem wir hier unten deine Himmlische Macht angerufen haben, möchte ich dem liebevollsten aller Väter meinen Dank und meine Huldigung bringen.

O heiliger Josef, ich werde niemals müde zu betrachten, wie du das schlafende Jesuskind in deinen Armen hältst. Ich wage es nicht, mich zu nähern, während es an deinem Herzen ruht. Drücke es in meinem Namen und küsse sein feines Haupt von mir und bitte es, mir diesen Kuss zurückzugeben, wenn ich meinen letzten Atemzug aushauche. Heiliger Josef, Patron der Sterbenden, bitte für uns. Amen.






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