Chronik 2009

 


31.12.2009: Silvester – Jahreswechsel
Eine große Anzahl von Brüdern und Schwestern im Glauben folgte am letzten Tag des Jahres 2009 unserer Einladung, den Jahreswechsel mit dem Herrn und der Muttergottes zu feiern. Diese nächtlichen Gebetsstunden begehen wir schon seit 15 Jahren und wir merken, wie viele Gnaden uns in dieser und durch diese Nacht geschenkt werden. Während des Rosenkranzgebetes hörten wir Betrachtungen über die Vorsehung Gottes. Sie führten uns vor Augen, wie liebevoll Gott, unser Vater, für uns sorgt, eben vor-sieht. Für alle Beter war es ein wertvoller Anstoß, die Liebe Gottes im Leben neu zu entdecken. In allem, was er für uns vorsieht, können wir seinen Willen erkennen. Nicht immer entspricht Gottes Wille unseren Vorstellungen und Wünschen. Auf Gottes Vorsehung vollständig vertrauen bedeutet überzeugt sein, dass alles, was in unserem Leben passiert, für uns gut ist, auch wenn wir es im Augenblick nicht verstehen.

Vor der Eucharistiefeier nahmen viele Gläubige dankbar die Gelegenheit zur Beichte wahr.
Die Hl. Messe begann vor Mitternacht, sodass genau zum Jahreswechsel die Hl. Wandlung war. Gott wandelt und verwandelt: Aus Brot und Wein wird Christi Fleisch und Blut, unser oft hartes  Herz kann Gott verwandeln in ein Herz, das wahrhaft lieben kann, aus Altem lässt Gott Neues entstehen.

Das Neue Jahr wurde sehr lautstark begrüßt: abgefeuerte Raketen erhellten den nächtlichen Himmel um unser Haus. Wir durften das Neue Jahr mit dem Herrn, der in der Hl. Kommunion zu uns kam, beginnen. Er erhellte unsere Herzen, schenkte uns innere Ruhe sowie einen tiefen Frieden und erfüllte uns mit Vertrauen und Hoffnung auf die liebevolle Führung Gottes im Jahr 2010.

Nach der Hl. Messe wurden an alle Anwesenden Bildchen mit Neujahrswünschen unserer Gemeinschaft verteilt. Sie beinhalteten neben dem schon in der Lesung der heiligen Messe verkündeten Aaron-Segen auch einen Ausspruch des heiligen Jean-Marie Vianney, des Pfarrers von Ars. Wir gedenken seiner in diesem Priesterjahr besonders und verehren ihn als Patron der Priester.


28. Dezember 2009: Urlaub im Kloster – Neues Gästehaus
Seit vielen Jahren ist unser Kloster ein beliebtes Urlaubsziel von Ordensschwestern aus anderen Gemeinschaften, aber auch von Priestern und mitunter von alleinstehenden, älteren Frauen. Durch die Renovierung des Schwesternhauses ist das derzeit nur sehr erschwert, bzw. kaum möglich. Der Umbau geht jedoch zügig voran, im ersten Bauteil sind die Fenster bereits ausgetauscht, der Innenausbau macht große Fortschritte.
Aus diesem Grund weisen wir schon jetzt darauf hin, dass nach Vollendung der Generalsanierung, vermutlich im Herbst oder zu Jahresende 2010, ein neues Gästehaus mit 7 Zimmern zur Verfügung stehen wird. Wir laden daher alle Freunde herzlich ein, uns wieder zu besuchen und das bei der Urlaubsplanung zu berücksichtigen.


Auf ein Wiedersehen im Jahre 2011 freuen sich
die Schwestern von der Kongregation der Unbefleckten Empfängnis


24. Dezember 2009: Weihnachtssingen und Christmette
Viele Gläubige hatten sich schon um 20:00 Uhr zum Rosenkranzgebet eingefunden. Beim anschließenden Weihnachtssingen waren alle Anwesenden zum Mitsingen eingeladen. Zwischen den Liedern wurden besinnliche Texte vorgetragen. Der Chor sang 2 Hirtenlieder. Weihnachtliche Flötenmusik ließ ein wenig von der Engelsmusik und dem Flötenspiel der Hirten erahnen und stimmte die Herzen in der vollen Kapelle auf den Höhepunkt, die Feier der Eucharistie mit der Verkündigung des Evangeliums von der Geburt unseres Herrn Jesus Christus ein.
Prälat Rupert Kroisleitner zelebrierte die Christmette. Unterstützt durch Gitarren und Flötisten sang der Chor die Innviertler Krippenmesse von Rudolf Lessky.
In der Hl. Kommunion kam Jesus dann in unser Herz. Das Kind lag nun nicht nur in der Krippe, sondern es nahm in jedem von uns, der es bereitwillig aufnahm, Wohnung. Die Freude über die Geburt unseres Herrn Jesus Christus, über die Ankunft des großen Gottes als Kind, als Mensch in unserer Welt war beim abschließenden Singen des Liedes „Stille Nacht“ im Schein der Christbaumkerzen in der abgedunkelten Kapelle zu spüren.
Wir beten darum, dass der Segen und die Gnade der Heiligen Nacht alle Menschen in ihrem Alltag begleiten und den Herzen tiefen Frieden schenken möge.


25. Dezember 2009: Gedanken zum Weihnachtsfest und zur Eucharistie
Der Altar ist wie der Schoß Mariens,
wo Gott jeden Tag unter den Händen des Priesters Fleisch annimmt.
Der Altar ist wie die Krippe, wo der Heiland aufs neue geboren wird,
wie der Kalvarienberg, wo der Gottessohn sich opfert,
wie ein zweiter Himmel, wo er als Mittler zur Rechten des Vaters sitzt.
Was für eine Freude für einen gläubigen Christen:
Wenn er sich von dem heiligen Tisch erhebt, hat er den ganzen Himmel in seinem Herzen.
In seinem Haus hat er einen zweiten Tabernakel, in dem Gott wirklich Wohnung genommen hat mit Leib und Seele.
Hl. Pfarrer von Ars (1786-1859)


25. Dezember 2009: Christtag
Hochfest der Geburt Christi


Wir wünschen allen Besuchern

unserer Homepage

ein gesegnetes, gnadenreiches

und friedvolles Weihnachtsfest!


Das Licht, das durch die Geburt Jesu Christi die dunkle Nacht hell erleuchtet hat, strahle in alle Herzen. Es vertreibe die Dunkelheit, jede Verzweiflung und Traurigkeit. Gehen wir zum Kind in der Krippe, geben wir ihm die Ehre, beten wir es an. Tragen wir den Frieden, den es schenkt, in alle Familien, zu unseren Freunden, hinaus in die Welt.


24. Dezember 2009: Weihnachtswünsche für die Patienten
Am Nachmittag ging eine Gruppe von geistlichen Schwestern durch das Krankenhaus, damit die Patienten die Tatsache, dass sie diesen Tag im Spital verbringen müssen, leichter annehmen können. Auf jeder Station wurden Weihnachtslieder gesungen oder auf Instrumenten gespielt. Ein Christbaum wurde auf einem Wagen mitgeführt. Nach dem gemeinsamen Singen gingen die Schwestern zu allen Patienten, um ein gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen. Dabei überreichten sie kleine Weihnachtspäckchen. Die Freude bei den Patienten und ihren Besuchern war groß.


24. Dezember 2009: Freude über die neue Weihnachtskrippe

An diesem Weihnachtsfest freuen wir uns besonders über die neue Weihnachtskrippe, welche am 03. Dezember feierlich gesegnet wurde.

Fotos von der Segnung der Weihnachtskrippe siehe unten. 

Wir wollen uns auf diesem Wege nochmals bei den Krippenbauern herzlich bedanken!

Gerne sind wir auch bereit, in diesen Tagen all Ihre Anliegen zum Kind in der Krippe zu tragen.



24. Dezember 2009: Heiliger Abend
Wir knien vor der Krippe mit dem Jesuskind und halten Zwiesprache mit dem Höchsten, der ganz armselig und klein vor uns liegt. Die Krippe zeigt einen Teil einer Landschaft. Man kann Hirten auf dem Feld entdecken, die ihre Schafe hüten, kahle Bäume weisen auf die Kargheit der Gegend  hin und ein angebundenes Kamel wartet auf seinen Besitzer. In der Mitte ist ein altes Gebäude, das als Stall benützt wird. Der Ochs und der Esel ruhen im Stroh liegend aus. Maria und Josef behüten den Schlaf des göttlichen Kindes.
Die Krippenbauer haben alles für Weihnachten vorbereitet: die Landschaft und den Stall in dem in der Weihnachtszeit das Jesuskind die Herzen der Betrachter erfreuen wird.


Wie war das aber vor mehr als 2000 Jahren?
Der „Krippenbauer“ war Gott selbst. ER, der liebende Vater, hat für seinen geliebten Sohn eine liebevolle Mutter namens Maria ausgewählt. Er hat ihr einen verlässlichen, opferbereiten Pflegevater namens Josef zur Seite gestellt. Und Gott selbst hat das Quartier besorgt: einen Stall mit einer Krippe für das Kind.
Wie wäre es, wenn Gott seinen Sohn nicht in die Welt gesandt hätte?

- Wir könnten nicht Weihnachten feiern!
- Es gäbe den Stall mit der Krippe nicht.
- Wir würden uns viel Stress ersparen mit der Auswahl der Geschenke.
- Es gäbe allerdings auch keine freien Tage.
- Niemand würde Weihnachtslieder singen.
- Christbaum und Weihnachtsschmuck existierten nicht.
- Josef und Maria wären unwichtig.

Natürlich ist diese Aufzählung unvollständig und es bleibt unserer Vorstellung überlassen, was es noch alles nicht gäbe.
Aber die eine Frage ist entscheidend: Wie würde die Welt ohne dieses Kind aussehen?

Danken wir Gott, dass Er den Stall nicht leer ließ, denn schon bei der Geburt dieses Kindes, des Sohnes Gottes, verhießen die Engel den Frieden auf Erden.
Danken wir Gott, dass Er nicht nur seinem Sohn Maria zur Mutter gab, sondern auch uns.
Danken wir Gott, dass wir im heiligen Josef einen besonderen Fürsprecher im Himmel haben.
Danken wir Gott, dass wir durch dieses Kind Kunde von der Liebe des Vaters bekamen.
Danken wir Gott, dass wir im Anschauen dieses Kindes auch den  Vater sehen können.
Danken wir Gott, dass Er das Leid und den Tod seines Sohnes nicht verhinderte, um uns zu retten, zu heilen, zu erlösen.
Danken wir Gott, dass wir durch seinen Sohn die Vergebung der Sünden erfahren dürfen.
Danken wir Gott, dass Er auch uns als seine Kinder liebt. 


20. Dezember 2009: 4. Adventsonntag
Die vierte Kerze am Adventkranz brennt. In einem Lied heißt es dazu: Gott selber wird kommen, er zögert nicht. Auf, auf, ihr Herzen, werdet licht. Wenn wir die Sünde und das Böse aus unseren Herzen verbannen, wird es hell in uns, dann wird es wahrhaftig licht.
Maria, vollkommen rein und sündenlos, löste anlässlich ihres Besuches bei Elisabeth Freude aus, sogar das Kind in deren Schoß hüpfte vor Freude. Warum? Weil es in Maria hell war, weil in Maria Jesus wohnte.
EIN MENSCH, IN DEM JESUS WOHNT, VERBREITET FREUDE. (Ausspruch von Pfr. Sterninger in KTV)
Wir sind aufgerufen, Zeugnis zu geben, dass Gott lebt, dass er in uns wohnt. Wir sind eingeladen zu lieben und beim Schein der Kerzen auf jenen zu verweisen, der unser wahres Licht ist.
Wir dürfen FREUDE schenken, wir dürfen unseren Mitmenschen Jesus bringen, wir dürfen sie zum Kind in der Krippe führen.


13. Dezember 2009: 3. Adventsonntag
Die leere Krippe steht in unserer Kapelle schon bereit, um das Jesuskind aufzunehmen.
Damals, vor mehr als 2000 Jahren hat Gott einen bescheidenen Stall für seinen Sohn vorbereitet. Bleibt dieser Stall auch heute das Quartier des Gottessohnes oder findet Gott andere Herbergen?
Wir haben in unserem Leben schon oft die Liebe Gottes erfahren dürfen.
Erwidern wir diese Liebe, die Er zuerst gezeigt hat? Geben wir dem Gottessohn eine Wohnung in uns?
Öffnen wir ihm unser Herz und lassen wir Ihn bei uns einziehen, nicht nur als kleines Kind, sondern als den König unseres Lebens, mit der Bereitschaft, seinen Willen zu tun.
Wir haben noch Zeit bis zum Weihnachtsfest. Machen wir sauber in uns, trennen wir uns von allen Lasten (meistens hilft hier eine gute Beichte!).
Wenn wir zu Weihnachten die Heilige Familie in den Stall stellen als sichtbares Zeichen der Geburt Jesu Christi, möge es uns möglich sein, Gott in unser Herz einziehen zu lassen. Gott beschenkt uns mit seiner Liebe, er gibt uns Frieden und lässt uns ein Licht für unsere Mitmenschen sein.


08. Dezember 2009: Hymnus Akathistos
Der 08. Dezember, der Tag unseres Patroziniums, steht ganz im Zeichen der Verehrung der Gottesmutter. Deshalb versammelten wir uns auch am Nachmittag in der Kapelle um unsere Patronin, die Unbefleckte Jungfrau Maria.
Gemeinsam mit den anwesenden Gläubigen sangen wir den schon 1200 Jahre alten Lobpreis Marias, den Hymnus Akáthistos. Einige der Anwesenden, die im Vorjahr nicht dabei sein konnten, waren von der Schönheit dieses Hymnus beeindruckt.
Es ist unserer Gemeinschaft ein großes Anliegen, den Tag unseres Patroziniums besonders feierlich zu begehen. Gerade die Reinheit und Jungfräulichkeit werden heute immer wieder in Frage gestellt und von den Menschen belächelt. Das betrifft nicht nur die Gottesmutter Maria, sondern alle Frauen, die sich um ein gottgefälliges Leben in Reinheit und Keuschheit bemühen.
Um der WELT zu gefallen, gibt es auch immer wieder Bestrebungen, dieses Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria abzuschaffen. Auch wenn dieser Feiertag in der vorweihnachtlichen Zeit vielerorts nur mehr zum Einkaufen der Weihnachtsgeschenke genützt wird, dürfen wir ihn nicht durch Abschaffung in Vergessenheit geraten lassen. Je mehr die Welt Maria nicht mehr die Ehre gibt, desto mehr sind wir angerufen, uns um unsere Mutter, die Unbefleckte Empfängnis, zu versammeln und bei ihr in allen Bedrängnissen Schutz zu suchen. Maria wird uns im Kampf gegen das Böse zum Sieg führen und eines Tages der Schlange – einem Sinnbild für das Böse - den Kopf zertreten.

>>> Fotos vom Hymnus


08. Dezember 2009: Verteilung von Rosenkränzen
Nach dem Hochamt machte sich eine Gruppe von Schwestern, angeführt vom Noviziat, auf den Weg durch das Krankenhaus. In liebevoller Arbeit hatte eine Mitschwester Rosenkränze gefertigt, welche an diesem Tag an die Patienten verteilt wurden. Das besondere an diesen Perlenkränzen war, dass die eingefügte Medaille unsere Ordensmedaille ist. So überbrachten wir den Patienten unsere Segenswünsche und wünschten ihnen Hoffnung und Zuversicht sowie baldige Genesung. Die Rosenkränze, denen eine Beschreibung beigefügt war, wurden mit Freude und Dankbarkeit angenommen und lösten bei manchen Patienten Tränen der Rührung aus.
Wir hoffen damit auch einen Beitrag zu leisten, dass viele Menschen dem Auftrag unserer Mutter Gründerin nachkommen können. Sie sagt nämlich:
Betet nur zur Muttergottes: Betet den Rosenkranz mit der Litanei!
Der polnische Kardinal Stefan Wyszynski empfiehlt: „In unseren Häusern sollten wir die alte Sitte erwecken, in der die ganze Familie den Rosenkranz am Ende des Tages gemeinsam betete.“ Wenn mit nur einem Gesätzchen begonnen wird, wäre es schon ein guter Anfang. Wir wollen darum beten.



08. Dezember 2009: Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
Der Tag begann mit den feierlichen Laudes zu Ehren der Gottesmutter. Danach erneuerten wir mit einem gemeinsamen Gebet unsere Weihe an Maria, die Immaculata, unsere Ordenspatronin.
Um 8 Uhr feierten wir den Festgottesdienst in der Kapelle. Diese war anlässlich des Festtages der Unbefleckten Empfängnis mit weißen Blumengestecken geschmückt.
Viele Vorauer und viele Freunde feierten mit uns Eucharistie. Das Hochamt konzelebrierten Prälat Gerhard Rechberger und Prälat Johannes Gamperl.

Unser Chor sang die lateinische Messe „Ave Maria zart“. Unterstützt wurde der Chor von der Orgel und einem Streichertrio.
Als besonderes Geschenk an die Unbefleckte Empfängnis erklang nach der Kommunion ein eigens für diesen Anlass geschriebenes Lied. Dieser Hymnus an die Unbefleckte Empfängnis wurde unserer Gemeinschaft gewidmet, worüber wir uns sehr freuen.

Nach dem Schlusssegen erklang ein feierliches Te Deum. Die Dankbarkeit Gott gegenüber für Maria, unsere Mutter, war zu spüren, denn fast alle Gläubigen sangen mit Freude das Lied „Großer Gott, wir loben Dich“.
Viele Anwesende drückten nach der Hl. Messe ihre Freude über den so schön gestalteten Festgottesdienst aus.

>>> Hymnus an die Unbefleckte Empfängnis

>>> Fotos vom Festgottesdienst


05.-07. Dezember: Anbetungstage als Vorbereitung auf unser Patrozinium
Samstag, dem 05.12. und Sonntag, dem 06.12., jeweils eine Stunde und am 07.12. den ganzen Tag war Gelegenheit zur Anbetung als Vorbereitung auf unser Patrozinium. Zu den gestalteten Anbetungsstunden kamen Freunde des Hauses um ihre Dankbarkeit Gott gegenüber zum Ausdruck zu bringen. Viele Beter stehen schon in langjähriger Beziehung zu unserm Haus und unterstützen uns gerne in unseren Anliegen. Sie kommen in unsere Kapelle um Gott zu loben und zu preisen für alle Gnaden und allen Segen, den er uns schenkt. Viele kommen aber auch gerne, um Maria, unsere Mutter und Patronin zu ehren und um Fürsprache zu bitten. Diese geistliche Vorbereitung erfüllt unsere Herzen mit Vorfreude auf den Festtag für unsere Gemeinschaft, unser Patrozinium.


06. Dezember 2009: Fest des heiligen Nikolaus
Der heilige Nikolaus von Myra lebte in der heutigen Türkei. Er erbte von seinen Eltern ein großes Vermögen, das er an die Armen verteilte. Viele Legenden erzählen von seinen Taten und den Wundern, die sich ereigneten.
Aus diesem Grund wird sein Gedenktag jedes Jahr besonders gefeiert. Bei uns besuchte schon am Nachmittag des 05. Dezember 2009 ein Nikolaus mit einem Krampus die Patienten im Krankenhaus und erfreute sie mit kleinen Geschenken.
Bei Einbruch der Dunkelheit machte sich eine größere Gruppe von verkleideten Vorauern auf ihren Rundgang durch den Markt. Wie jedes Jahr machte der Zug von Nikoläusen und Krampussen auch bei unserem Haus Halt. Die Nikolos wurden von der Blasmusik begleitet, verteilten an die Anwesenden Gaben und erfreuten die Zuseher, zu denen auch wir Schwestern gehörten.

>>> Fotos vom Nikolaus


06. Dezember 2009: 2. Adventsonntag

Wie buchstabiere ich Advent?
A wie ARBEIT: In vielen Berufen ist jetzt Hochsaison. Auch die Hausfrauen haben im Advent alle Hände voll zu tun. Allgemeine Hektik breitet sich aus.
D wie DURCHHALTEN: Der Countdown läuft. Nur noch drei Wochen, zwei Wochen, eine Woche ... Werde ich alles schaffen, was ich mir vorgenommen habe?
V wie VERWANDTE: Wen lade ich ein? Was soll ich bloß schenken?
E wie EILE: Alles muss schnell gehen - einkaufen, Kekse backen, Päckchen packen, Karten schreiben usw.
N wie NÄCHSTENLIEBE: Besuche werden großgeschrieben, die Nächstenliebe wird zum Geschäft und viele kaufen sich von ihrem schlechten Gewissen frei.
T wie TUNNEL: An den Feiertagen wiegen Einsamkeit und seelische Nöte schwerer als sonst im Jahr. Der Alkoholmissbrauch steigt und mehr Leute als sonst bringen sich um.

Es gibt aber auch eine andere Buchstabiermöglichkeit:
A wie ANGEBOT: Gott kommt in Gestalt seines Sohnes zu uns. Er klopft an unsere Tür.
D wie DU: Mit Gott auf Du. Durch Jesus ist eine persönliche Beziehung zu Gott möglich geworden.
V wie VERTRAUEN: Vertrauen muss wachsen, Stück für Stück können wir Gott näher kennen lernen, vor allem in der Adventzeit.
E wie ERWÄHLT: Ich weiß, ich bin von Gott erwählt - erwählt aus Liebe und Gnade.
N wie NÄHE: Gott wollte die Nähe zu uns, deshalb wurde er Mensch. Er will in erster Linie den Menschen als Person und nicht nach seiner Leistung ansehen. Er will Gemeinschaft mit uns haben, egal wie wir sind.
T wie TÜR: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, heißt es in einem Lied.
(Verfasser unbekannt)

In diesem Sinne noch einen gesegneten Advent!


05. Dezember 2009: Sanierung des Schwesternhauses
Die Umbauarbeiten gehen zügig voran. Dies ist nun auch von außen sichtbar, denn mit dem Fenstertausch wurde bereits begonnen. 
Die heilige Barbara sehen wir als unsere Fürbitterin im Himmel und wir verehren sie als eine unserer Ordensheiligen. Weil sie die Namenspatronin unserer Gründerin ist, sind wir überzeugt, dass sie auch das Werk unserer Mutter Barbara besonders schützt. Da die hl. Barbara in allen Bauangelegenheiten angerufen werden kann, steht sie uns in unserem derzeitigen Vorhaben, dem Umbau des Schwesternhauses, ganz sicher hilfreich zur Seite. Sie hält ihre schützende Hand auch über unsere Gemeinschaft.
Das dürfen wir ebenso von unserer Mutter Gründerin Barbara Sicharter annehmen. Wir erbitten von Gott, sie bald als Selige verehren zu dürfen und erbitten ihre Fürsprache in den vielen Angelegenheiten unserer Kongregation.
Wenden auch Sie sich vertrauensvoll an unsere Ordensgründerin in den Sorgen und Problemen Ihres Lebens!



03. - 05. Dezember 2009: Triduum im Dezember
Trotz der Hektik, welche in der Adventzeit viele Menschen erfasst, dürfen wir Gott danken für die vielen Beter, welche unsere Anliegen unterstützen.
Am Donnerstag brachten wir unsere Bitten um Priesterberufungen und unsere Gebete für alle Priester vor Gott.
Dankbarkeit für die Erlösung, Liebe zum Herzen Jesu, Ehrfurcht vor seinem Heiligen Leib in der Monstranz führte auch an diesem Freitag viele Gläubige in die Anbetungskapelle.
Am Herz Mariä Sühne-Samstag versammelten wir uns zum fürbittenden Gebet um Maria. In großer Treue kommen viele Verehrer des Herzens Mariä und beten mit uns um die Errettung der Seelen sowie zur Sühne für die vielen Verletzungen und Beleidigungen, welche Maria zugefügt werden. Vor dem Rosenkranz gab es Gelegenheit zur Beichte. Die anschließende Eucharistie feierte mit uns Prälat Johannes Gamperl.


04. Dezember 2009: Öffnung eines Fensters des Vorauer Adventkalenders
Wie schon in den vergangenen Jahren gestalten zahlreiche Unternehmen in Vorau einen Beitrag für den Vorauer Adventkalender. An jedem Tag des Advents wird, wie bei einem richtigen Adventkalender, ein „Fenster geöffnet.“
Das „Fenster des Marienkrankenhauses“ wurde heute, am 4. Dezember, eröffnet und verweist auf die Hl. Barbara, die in einem Turm gefangen gehalten wurde, bevor sie als Märtyrerin starb. Die Legende berichtet, dass vor ihrem Fenster, trotz des Schnees, ein Baum blühte. So geben die blühenden Blumen einen Hinweis auf den Brauch, am 4. Dezember Kirschzweige ins Wasser zu stellen, die so genannten Barbara-Zweige, damit sie bis Weihnachten erblühen. Das Grün und Rot der Weihnachtssterne ist Symbol für die Hoffnung (grüne Farbe), welche der Herr durch seine Liebe (rote Farbe), ausgedrückt in seiner Menschwerdung, schenkt. Sterne und Tannenbäume umrahmen das Bild und sind ein Zeichen der vorweihnachtlichen Zeit, der Zeit des Wartens auf die Ankunft des Herrn.


04. Dezember 2009: Barbara-Tag und
180. Geburtstag unserer Gründerin
An diesem Tag gedenken wir unserer Mutter Gründerin Barbara Sicharter, welche am 4. Dezember 1829, also vor 180 Jahren in der Gemeinde Wenigzell geboren wurde. Sie wurde am gleichen Tag getauft und erhielt den Namen Barbara. In einer christlichen Familie aufgewachsen, hatte sie gelernt, auf den Willen Gottes zu hören. So nahm sie bereitwillig seinen Ruf zu einem Dienst der Liebe an Alten und Kranken an. Von ihrem Beispiel angespornt, ermuntert durch den Chorherren des Stiftes Vorau, Karl Engelhofer, schlossen sich ihr junge Frauen an. Sie begründeten mit ihrer Bereitschaft zum Dienen die erste Schwesterngemeinschaft.
Mutter Barbara Sicharter führte ein heiligmäßiges Leben, ein Leben, erfüllt vom Vertrauen auf Gott und voll Zuversicht, ein Leben des Verzichtes, des Gebetes, der Liebe zur Muttergottes und der Treue zu dem an sie ergangenen Ruf.
Sie ist für unsere Gemeinschaft nicht nur die Gründerin der Gemeinschaft und Begründerin des Marienkrankenhauses, sondern für jede einzelne Schwester ein großes Vorbild. Wir verdanken ihrer Fürsprache sehr viel, wir lieben und ehren sie als unsere treue Mutter Gründerin, die nicht aufhört für uns zu sorgen und zu beten!
Wir beten inständig darum, dass Gott es möglich macht, sie durch die Kirche in die Reihe der Seligen aufzunehmen. Beten Sie bitte mit uns. Wenden Sie sich in Ihren Anliegen an Mutter Barbara um Fürsprache bei Gott.
Gerne können sie Unterlagen zum Gebet, auch eine Novene, bei uns anfordern.
Wir bitten ganz herzlich, uns Gebetserhörungen mitzuteilen.


04. Dezember: Fest der heiligen Barbara
Der 04. Dezember ist kein besonderer Tag, aber für unsere Gemeinschaft von großer Wichtigkeit, ist es doch der Geburts- und Namenstag unserer Mutter Gründerin Barbara Sicharter. Sie wurde vor 180 Jahren in Wenigzell geboren und am gleichen Tag durch die Taufe auf den Namen Barbara zu einem geliebten Kind Gottes. Vom ersten Tag ihres Daseins an wurde ihr Leben von Gott geführt und durch ihre frommen Eltern lernte sie, auf den Willen Gottes zu hören. Sie liebte den Herrn wie ihre Namenspatronin, die hl. Barbara.

Die Liebe zur Eucharistie und die Anbetung des Allerheiligsten war unserer Mutter Gründerin wie ihrer Namenspatronin geschenkt. Auch unsere Mutter Gründerin war von ihrer Liebe zum Herrn erfüllt und nahm ihre Leiden bereitwillig auf sich.

>>> mehr über das Leben der heiligen Barbara


03. Dezember 2009:Segnung der neuen Weihnachtskrippe
Groß ist bei uns die Freude über die neue Weihnachtskrippe in der Kapelle im ersten Stock. Zu den schon vorhandenen Figuren bekamen wir eine wunderschön gestaltete Landschaft mit einer stallähnlichen Unterkunft für die hl. Familie. Alle Gebäude sind liebevoll gestaltet, kahle Bäume zieren das Umfeld, Mauerreste zeugen von der Kargheit und Armut, in der Jesus, der Herr der Welt, geboren wurde.
Wir haben diese Krippe unserer am längsten dienenden Mitarbeiterin, Frau Johanna Rechberger zu verdanken. Anlässlich einer Krippenausstellung in unserer schönen Kirche kam ihr die Idee, auch für unser Haus eine neue Krippe zu bauen.
Unter der fachkundigen Anleitung von Krippenbaumeisterin Waltraude Lechner wurde diese in der Krippenwerkstatt im alten LKH in Hartberg entworfen und gebaut. Frau Lechner stellte auch das Material kostenlos für uns zur Verfügung wofür wir sehr herzlich danken.
 Frau Rechberger und ihr Gatte, Bürgermeister Patritz Rechberger, benötigten dafür etwa 100 Arbeitsstunden. Alle, die sich am Bau dieser Krippe beteiligt haben, betonen, wie viel Freude ihnen durch diese Arbeit geschenkt wurde und wie gerne sie an der Verwirklichung dieses Projekts mitgearbeitet hätten.
Für dieses großzügige Geschenk danken wir herzlichst.
Die neue Krippe wurde am 3. Dezember 2009 nach der Abendmesse feierlich gesegnet.


29. November 2009: 1. Adventsonntag


Allen Besuchern unserer Homepage

wünschen wir einen

besinnlichen und gesegneten Advent!

 


09. November 2009: Weihetag unserer Kapelle
Der Weihetag unserer Kapelle wird jedes Jahr besonders feierlich begangen. Dass an diesem Tag auch der Weihetag der Lateranbasilika in Rom begangen wird, weist in besonderer Weise auf unsere Verbundenheit mit der Weltkirche und mit dem Hl. Vater, Papst Benedikt XVI., hin.
Schon ab 7 Uhr war das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt. Zeiten der Stille wechselten mit Zeiten der gestalteten Anbetung.
Viele auch schon ältere Menschen kamen in die Kapelle. Einige von ihnen waren auch Zeugen des mühevollen Kapellenbaues. Heute freuen wir uns über das Gotteshaus, in dem der Herr in unserer Mitte wohnt. Ihm den schuldigen Dank darzubringen für alle Gnaden, die er uns schenkt; für alle Hilfen, die er immer wieder gewährt; für alle Hoffnung, die er durch Heilung an Leib und Seele wachsen lässt; für alle Liebe, mit der er uns durch so viele Jahre schon begleitet, war uns und den Gläubigen, welche an diesem Tag die Kapelle aufsuchten, ein Bedürfnis. Der Anbetungstag wurde mit einer feierlichen Eucharistiefeier beendet.
Wir laden alle ganz herzlich ein, diesen Gnadenort in unserem Haus öfters aufzusuchen. Der im Tabernakel wahrhaft anwesende Herr und Gott, Jesus von Nazareth, schenkt uns Ruhe und Kraft für alle Situationen, so  schwierig sie auch oft scheinen. Er liebt uns!


17. Oktober 2009: Gebetsabend um geistliche Berufe
In langjähriger Tradition gibt es in unserer Kapelle zweimal jährlich einen Gebetsabend um geistliche Berufe, an dem wir immer mit großer Freude Gläubige aus der näheren Umgebung und von der Gebetsgemeinschaft Sachsenbrunn begrüßen dürfen. Obwohl im heurigen Jahr der Schnee die Fahrt zu uns erschwerte, fanden sich doch viele Beter ein.
Prälat Dr. Johannes Gamperl sprach Betrachtungen zum Rosenkranz. Ausgewählte Texte zum Priesterjahr und Lieder sowie gemeinsames und persönliches Gebet ließen die Zeit der Besinnung und Anbetung viel zu schnell vergehen. Wie immer gab es auch die Möglichkeit zur Beichte.
Höhepunkt des Gebetsabends war wieder die Eucharistiefeier, welche Prälat Dr. Johannes Gamperl zelebrierte. Während der heiligen Messe legten wir nochmals unsere Bitten um geistliche Berufe, vor allem um gute Priester, vor Gott hin. Beten wir, hoffen wir und vertrauen wir auf Gott, er erhört unsere Gebete und wird uns Priester nach seinem Herzen schenken!


15. August 2009: Maria Himmelfahrt

Da unsere Schwesterngemeinschaft der Muttergottes geweiht ist – wir feiern unser Patrozinium am 8. Dezember, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis – ist jeder Marienfeiertag ein besonderer Festtag für unser Haus.
Prälat Gerhard Rechberger feierte mit uns in der Früh den Festgottesdienst. Wir danken Gott, dass er Maria mit Leib uns Seele in den Himmel aufgenommen und verherrlicht hat. Bitten wir um die Fürsprache unserer guten Mutter.


7. August 2009: Herz Jesu-Freitag

Die Anbetung am Herz Jesu-Freitag hat bei uns schon Tradition. Auch die zur Verehrung ausgestellte Kreuzreliquie erfreut die treuen Beter. Wir verehren in dieser Reliquie Jesus Christus selbst, der am Holz des Kreuzes sein Leben hingab, für unsere Rettung und Heilung.
Beten wir miteinander und versuchen wir in Treue die 9 Herz Jesu-Freitage zu halten.
Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen! Kommt, lasset uns anbeten!
(aus der Liturgie vom Karfreitag).


6. August 2009: Priesterdonnerstag

Anlässlich des Jahres der Priester  fühlen wir uns gedrängt, auch das Gebet um geistliche Berufungen zu verstärken. Im Besonderen wollen wir für die Priester und um gute Priester beten.
Der nächste Priesterdonnerstag ist am 3. September 2009. Wir laden zur Anbetung des Herrn im Allerheiligsten ein und freuen uns über Beter während der gestalteten Anbetung ab 16.30 Uhr im Oratorium. Um 18.30 Uhr feiern wir in der Kapelle die Heilige Messe.


1. August 2009: Herz Mariä-Sühnesamstag

Am ersten Samstag des Monats August trafen wir uns, wie schon seit Monaten, zum gemeinsamen Gebet in der Kapelle. Der  Wunsch der Muttergottes, geäußert in den Erscheinungen, welche Schwester Lucia erleben durfte, wird von unserer Gemeinschaft sehr ernst genommen. So beteten an diesem Samstag Gläubige aus der näheren, aber auch weiteren Umgebung mit uns um die Bekehrung der Sünder und um die Rettung der Seelen.
Bitten wir Gott, dass er unser Opfer und unser Gebet annimmt, als Sühne für die Beleidigungen der Muttergottes gegenüber und zur Errettung der Menschen, die Gott nicht mehr kennen oder kennen wollen.

16. Juli 2009 – Nachprimiz P. Ignaz Maria Ringhofer

Es ist eine besondere Freude, einen Neupriester aus der näheren Umgebung Voraus begrüßen zu dürfen. Pater Ignaz von den Johannesbrüdern stammt aus Dechantskirchen (und ist mit unserer schon verstorbenen Schwester Agnes verwandt). Wir durften am 16. Juli 2009 mit ihm Eucharistie feiern. In seiner Homilie wies er darauf hin, was es heißt, dem Herrn nachzufolgen: Wir sind aufgerufen, vom Herrn zu lernen und uns sein Verhalten, seine Güte und Demut, zu eigen zu machen. Alles, was uns bedrängt, was uns leiden lässt oder eine schwere Last bedeutet, dürfen wir dem Herrn übergeben, der uns aufruft, zu ihm zu kommen und der verspricht, uns Ruhe zu verschaffen.
P. Ignaz bedankte sich bei uns für die vielen Gebete der Schwestern, die ihn auf seinem Weg zum Priester begleitet haben. Die nächsten drei Jahre wird er in Amsterdam verbringen, wo er Jugendliche betreuen wird.
Nach der Eucharistie spendete Pater Ignaz den zahlreichen Gläubigen und uns den Primizsegen.
Wir wünschen ihm viel Gnade und Segen in Fülle für seinen Dienst im Weinberg des Herrn und empfehlen ihn dem besonderen Schutz der Muttergottes.


9. Juli 2009 – Nachprimiz Mag. Rainer Geuder

Mit großer Freude begrüßten wir an diesem Tag einen Neupriester unserer Diözese, Mag. Rainer Geuder in unserer Kapelle. Er feierte mit uns Eucharistie. In seiner Predigt sprach er zur Lesung und zum Evangelium. Danach ging er auf das Wesen des Priestertums ein und wies auf die Konzilsdokumente Lumen gentium und Presbyterorum ordinis hin. Die Aussagen über den Priesterstand in diesen Dokumenten sind für alle Laien , aber auch für die Priester lesenswert. Mag. Geuder sprach auch die besondere Gnade an, welche Gott durch die Berufung zum Priester schenkt. Er zeigte die große Verantwortung des Priesters auf, die er als Zeuge Christi für die Menschen hat, bat um Verständnis dafür, dass es auch unter den Priestern sündige Menschen gibt und ermahnte, nicht deshalb den Priesterstand in Frage zu stellen oder einzelne Priester zu verurteilen oder zu verachten.
Wir danken dem Primizianten für sein Kommen, für seine Worte, für die Feier des Hl. Messopfers und für seinen besonderen Segen. Aus ganzem Herzen wünschen wir ihm die Hilfe Gottes für seinen Dienst als Priester, die Fürbitte Marias in all seinen Anliegen sowie den Beistand des Heiligen Geistes in seinem Tun und Wirken.


4. Juli 2009 - Herz Maria-Sühnesamstag,
Wie schon in den vergangenen Monaten versammelte sich eine Schar von Betern zur Herz Maria-Sühneandacht. Nach dem Rosenkranz und den Betrachtungen feierten wir Eucharistie.
Ein anwesender Priester meinte: „Mir kommt vor, die Zahl der Beter wird  größer. Es waren auch auffallend viele bei der Beichte!“
Darüber freuen wir uns sehr und bitten auch in Zukunft um Gebetsunterstützung.

>>> Betrachtungen zum Herz Maria-Sühnesamstag


3. Juli 2009 - Herz Jesu-Freitag
Gemäß der Bitte Jesu, geäußert in Visionen gegenüber der heiligen Margareta Maria Alacoque, ist es in unserem Haus schon Tradition, die 9 Freitage einzuhalten. Die Herz Jesu - Verehrung nimmt bei uns seit der Gründung des Ordens einen großen Stellenwert ein. Aus diesem Grund besteht am Herz Jesu – Freitag in unserem Oratorium seit eineinhalb Jahren ganztägig die Möglichkeit zur Verehrung des Allerheiligsten. Auch Gläubige aus der näheren Umgebung kommen in großer Treue und unterstützen das Gebet der Schwestern. Seit Beginn des Jahres 2009 wird auch unsere Kreuzreliquie zur Verehrung aufgestellt. Sie ist eine Hilfe bei der Betrachtung des Leidens und Sterbens Christi. Um 15 Uhr wurde, so wie jeden Freitag, der Barmherzigkeitsrosenkranz gebetet.


2. Juli 2009 - Priesterdonnerstag
Im Oratorium war von 7 Uhr bis 18 Uhr das Allerheiligste ausgesetzt. Unser besonderes Anliegen an diesem Tag war das Gebet um geistliche Berufungen, besonders um gute und treue Priester. Um 17.00 Uhr begann eine gestaltete Anbetungsstunde. Das Noviziat hatte besinnliche Texte zusammengestellt. Nach diesen Betrachtungen wurde gemeinsam der Priesterrosenkranz gebetet. In der Hl. Messe um 18.30 Uhr in der Kapelle konnten wir diese Bitten um Priester und Ordensberufungen dem Herrn auf den Altar legen.
Wir möchten diesen Priesterdonnerstag im Priesterjahr auch weiterhin einhalten und laden herzlich zum Gebet vor dem Allerheiligsten ein. Im Monat August wollen wir um 16.30 Uhr mit einer geistlichen Lesung den gestalteten Zeitraum beginnen. Rufen wir gemeinsam zu Gott, damit er Arbeiter in seinen Weinberg sende.


Ab JULI 2009 - TRIDUUM
Anlässlich der Einweihung eines Priesterseminars in der Diözese Augsburg hielt Papst Johannes Paul II. eine viel beachtete Ansprache. Damals, im Jahre 1987, sagte er unter anderem:
"In diesem Zusammenhang möchte ich auch an die große Familie der Pfarre einige dringende Bitten richten:
„Haltet das monatliche TRIDUUM:
Priesterdonnerstag,
Herz Jesu - Freitag,
Herz Mariä - Samstag!
Betet beharrlich, der Aufforderung Christi entsprechend, dass der Herr Arbeiter in seine Ernte sende. Betet um Priester -, Missions -  und Ordensberufe. Lasst die Jugend erkennen, dass nicht nur der Bischof, sondern auch die Pfarrgemeinde jedem dankbar ist, der trotz der heutigen Schwierigkeiten den an ihn ergangenen Ruf Christi großherzig erwidert.“

Wir werden daher das TRIDUUM, dem Wunsch des Papstes entsprechend, monatlich begehen und laden zum Gebet um geistliche Berufe am Priesterdonnerstag, zur Herz Jesu-Verehrung am ersten Freitag und zur Herz Mariä-Sühneandacht am ersten Samstag ganz herzlich ein. Beten wir in den vielfältigen Anliegen der Kirche gemeinsam, schenken wir dem Herzen Jesu und dem Unbefleckten Herzen Mariä unsere Zeit, unsere Liebe, unser Gebet sowie unsere Bereitschaft zu opfern und zu sühnen.


20. Juni 2009 – Unbeflecktes Herz Mariä

Das Fest des Unbefleckten Herzens Mariä wurde von Papst Pius XII. im Kriegsjahr 1944 eingeführt. Ursprünglich am Oktavtag von Mariä Himmelfahrt fand es im neuen Kalender nach dem Konzil seinen Platz nach dem Herz Jesu-Fest. Papst Johannes Paul II. betonte die Bedeutung dieses Tages indem er ihn zu einem gebotenen Gedenktag erhob.Unsere Kongregation ist der Unbefleckten Empfängnis Mariens geweiht, daher ist uns auch die Verehrung ihres unbefleckten Herzens ein Anliegen. So stellten wir vor dem Altar eine Herz Mariä-Statue auf, um auf diesen besonderen Tag hinzuweisen.
AUF MARIA SCHAUEN bedeutet ihr Leben zu betrachten, ihre Bedeutung in der Heilsgeschichte zu überdenken, ihre Rolle als Mutter Christi zu sehen, ihr liebevolles Herz zu erkennen und sie als unsere Mutter zu verehren. Es heißt aber auch auf alles zu hören, was sie uns in ihrer großen Liebe an Ratschlägen und Bitten mitteilt. Daher begehen wir auch den Herz Mariä – Sühnesamstag an jedem ersten Samstag des Monats, um ihrer Bitte um Sühne aus den Botschaften von Fatima nachzukommen.Vertrauen wir dem Unbefleckten Herzen Mariens, bitten wir Maria um Fürsprache bei ihrem Sohn und beten wir gemeinsam für die Rettung der Seelen.
Geliebt sei überall das heiligste Herz Jesu -  und das Unbefleckte Herz Mariens in Ewigkeit! Amen. 

18. Juni 2009 – Herz Jesu-Fest: Gebetsnacht

Nach der Abendmesse wurde in der Kapelle das Allerheiligste ausgesetzt. Während der gesamten Nacht hielten wir Anbetung, unterstützt von Verehrern des heiligsten Herzens Jesu und Freunden unserer Gemeinschaft. Auf diese Weise wurde das Gelübde unserer Kongregation vom Ende des Krieges erfüllt, mit dem der Dank an Gott für das gute Überstehen des Krieges zum Ausdruck gebracht wird. Viele Anbetungsstunden waren gestaltet: Betrachtungen, Rosenkranz und Herz Jesu-Lieder, die vielen Betern noch aus früheren Zeiten geläufig waren, wechselten ab.
Im Morgengrauen, um 5 Uhr, beteten wir vor dem ausgesetzten Allerheiligsten die Laudes. Prälat Gerhard Rechberger spendete danach den Eucharistischen Segen, bevor er das Allerheiligste wieder einsetzte und mit uns Eucharistie feierte.

Auch am Fest des Heiligsten Herzens Jesu blieb die geschmückte Statue vor dem Altar stehen und lud so den ganzen Tag über zur Betrachtung und zum Gebet ein. Mit diesem Tag begann das von Papst Benedikt XVI. initiierte Jahr des Priesters. Wir haben uns für dieses Jahr vorgenommen, jeweils am Priesterdonnerstag, das ist der 1. Donnerstag im Monat, um geistliche Berufungen zu beten. Aus diesem Grund wird im Oratorium ganztägig das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt. Wir laden alle Beter ein, uns in diesem Anliegen, das für die gesamte Kirche so wichtig ist, zu unterstützen. Gott schenkt, was wir im Namen seines Sohnes von Ihm erbitten!

11. Juni 2009 – Fronleichnam: Hochfest des Leibes und Blutes Christi

So wie jedes Jahr führte die Fronleichnamsprozession an unserem Haus vorbei. Nach altem Brauch war der zweite Altar bei unserem „Schwesternkreuz“. Wie der Altar, so waren auch viele Fenster des Schwesternhauses geschmückt. Jene Schwestern, die nicht mit der Prozession mitgehen konnten, und einige Patienten hatten sich um diesen Altar versammelt.
Nach dem Eintreffen der Gläubigen, die Jesus Christus in der Monstranz begleiteten, streuten einige Kinder Blüten auf den Teppich vor dem Altar. Nun wurde das Evangelium verkündet, Fürbitten wurden gesprochen und der Kirchenchor sang die Fronleichnams - Sequenz „Lauda, Sion, Salvatorem.“ Sie wurde im 13. Jahrhundert von Thomas von Aquin geschrieben, der ein besonderer Verehrer der Eucharistie war. Den Abschluss bildete der feierliche Segen mit dem Allerheiligsten. Unter den festlichen Klängen der Marktmusikkapelle Vorau zog die Prozession weiter.

>>> Fotos von der Fronleichnamsprozession

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07. Juni 2009 – Konzert des Gesangsvereins Vorau

Unter der Leitung von Dr. Peter Filzmoser durften wir ein Konzert des Gesangsvereins Vorau hören. Die Darbietungen standen unter dem Thema „Liebeslieder“. Durch das Programm, das sowohl weltliche, als auch geistliche Lieder beinhaltete, führte in sehr humorvoller Weise Heidi Filzmoser. Frau Maria Hainzl las aus ihren Mundartdichtungen vor. Zahlreiche Patienten, viele Gäste, die geistlichen Schwestern und Angestellte des Hauses erlebten eine abwechslungsreiche Stunde mit Chorgesang auf höchstem Niveau.
Nach dem Konzert waren alle zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen.
Wir hoffen sehr, dass uns der Gesangsverein Vorau noch oft mit seinem Gesang erfreut.

06. Juni 2009 – Herz Maria-Sühnesamstag

Am 6. Juni 2009 trafen wir uns zum Gebet anlässlich des 4. Herz Maria-Sühnesamstags. Wir freuen uns sehr, dass die Mitbeter immer zahlreicher werden. Eine Schwester las während des Rosenkranzes Betrachtungen vor, die zum Nachdenken anregten. Die anschließende Hl. Messe feierte Prälat Dr. Johannes Gamperl mit uns, der auch bereit war, vor der Eucharistiefeier Beichte zu hören.
Weil das Interesse am Herz Maria - Sühnesamstag steigt, haben wir einen Folder mit den grundlegenden Informationen zu diesem Thema aufgelegt. Einige Beter sind so engagiert, dass sie Broschüren zum Verteilen mitnahmen.
Der nächste Herz Maria-Sühnesamstag ist am 4. Juli 2009.

>>> Betrachtungen zum Herz Maria-Sühnesamstag

24. Mai 2009 - Maiandacht mit Agape

Einer langjährigen Tradition entsprechend feierten wir am Sonntag bei der Muttergottesstatue, welche die Ecke des Schwesternhauses ziert, eine Maiandacht. Der festliche Schmuck lenkte Augen und Herz auf Maria, die Königin der Herzen.
Zahlreiche Pfarrbewohner, die Schwestern des Hauses, Bewohner des naheliegenden Seniorenheimes und Patienten trafen sich zum gemeinsamen Gebet.
Diakon Mag. Karner hatte besinnliche Texte und Lesungen aus der Heiligen Schrift sowie die Gestaltung der gesamten Maiandacht in bewährter Weise vorbereitet.
Nach dem Schlusssegen sprach unsere Generaloberin den zahlreich Anwesenden für ihr Kommen ihren Dank aus und lud zu einer kleinen Agape mit Gebäck und Getränken ein. Der Himmel selbst ließ es während dieser Zeit nicht regnen, sodass einem kurzen Verweilen im Garten nichts im Wege stand.

>>> Fotos von der Maiandacht


23. Mai 2009 – Tugendbriefchen – Vorbereitung auf Pfingsten

Wir nehmen das Wirken des Heiligen Geistes zur Kenntnis, ohne viel darüber nachzudenken: Er ist einfach da.
Diese dritte göttliche Person, der Heilige Geist, bildet mit Gott Vater und Gott Sohn eine Einheit, welche die Kirche als Heilige Dreifaltigkeit bezeichnet.
Wir laden nun dazu ein, diesen Heiligen Geist, über den wir zur Zeit unserer Firmung noch einiges wussten, neu zu entdecken.
Er ist jener Geist, den uns Jesus Christus verheißen und den uns Gott Vater als Beistand gesandt hat. Das Pfingstfest ...           >>> mehr

>>> Tugendbriefchen zum downloaden


21. Mai 2009 - Professjubiläen

Das Hochfest Christi Himmelfahrt war ein Festtag für unsere Kongregation. Gleich drei Schwestern feierten ein rundes Profess-Jubiläum.
Schwester Theodelinda Maierhofer                60 Jahre
Schwester Theresia Baumgartner                  50 Jahre
Schwester Armella Grill                                      50 Jahre
Vor dem Festgottesdienst begrüßte die Generaloberin alle Anwesenden und sprach den Jubilarinnen den Dank unserer ganzen Gemeinschaft aus. Sie wies auf den jahrelangen unermüdlichen Einsatz der drei Schwestern an vielfältigen Dienstorten und an den verschiedensten Arbeitsplätzen hin und dankte herzlich für die Treue zur Berufung und zur Gemeinschaft. Für die Zukunft erbat sie Gottes Hilfe und seinen Segen
Prälat Gerhard Rechberger feierte mit uns die Heilige Messe. In seiner Homilie zeigte er die Verbindung zwischen den Jubilarinnen im Krankendienst, ihrer Treue in der Nachfolge und dem, was die Apostel taten, auf.
Wir freuten uns auch sehr, dass sich Verwandte, Freunde des Hauses und Pfarrangehörige eingefunden hatten, um mit uns und den Jubelschwestern Gott zu loben und zu preisen sowie für seine Treue zu danken.
Es gilt aber auch, Maria - als Unbefleckte Empfängnis unsere Ordenspatronin – unsere Dankbarkeit zu zeigen, da sie uns als Fürsprecherin immer hilfreich zur Seite steht.
Wir wünschen den Jubilarinnen von ganzem Herzen Gottes Segen und noch viele Jahre in unserer Gemeinschaft.


22. - 30. Mai 2009 - Pfingstnovene

Ab heute, Freitag, 22. Mai 2009, beten wir, versammelt um die Mutter Gottes, eine Pfingst-Novene.
Wir wollen in diesen neun Tagen bis zum 30. Mai Gott um den Heiligen Geist bitten.

Beten wir um die Gaben des Heiligen Geistes und um seine Gnadenfülle, auf dass es uns möglich ist, tugendhaft zu leben und so die Früchte des Heiligen Geistes an uns sichtbar werden.


Wir laden herzlich ein, mit uns zu beten. Das können Sie auch zu Hause tun. Wir beten täglich um 15:00 Uhr.

>>> Novene zum Heiligen Geist

2. Mai 2009 - Herz Maria-Sühnesamstag
Der Herz Maria-Sühnesamstag lag diesmal an einem sogenannten langen Wochenende. Trotzdem konnten wir uns über Mitbeter freuen. In Fatima hat die Muttergottes zur Umkehr und zum Gebet als Sühne für die Sünder aufgerufen. Aus diesem Grund versammeln wir uns am ersten Samstag jedes Monats, um fürbittend für die Sünder einzutreten und um die Errettung der Seelen zu beten.
Erzbischof Dr. Karl Braun schreibt in einem Textheft zur Herz Maria-Sühneandacht folgendes:
„Mit dem Ruf zur Buße hat JESUS sein öffentliches Wirken begonnen. Der gleiche Ruf aus dem Mund der GOTTESMUTTER, wie der Ruf in ihrer Botschaft an die Seherkinder von Fatima
will uns dazu bewegen: umzudenken, umzukehren, unser Leben zu ändern, es entschieden auf CHRISTUS hin auszurichten und nach seinen Weisungen zu wirken.Die Beachtung der MENSCHENRECHTE allein genügt nicht. Wir müssen uns auch wieder stärker auf die GOTTESRECHTE besinnen. Beide gehören zusammen, stehen und fallen miteinander. Es gilt nicht nur unsere Verpflichtungen gegenüber den Menschen, sondern vor allem auch unsere VERANTWORTUNG VOR GOTT neu wahrzunehmen. Eine Erneuerung von innen her, eine Auf- und Umrüstung des Geistes ist notwendig.“

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19. April 2009 - Gebetsnacht um geistliche Berufe

Unsere Gebetsnacht um geistliche Berufe vor dem Barmherzigkeitssonntag hat schon Tradition. So beteten auch diesmal viele Freunde aus der näheren Umgebung mit uns. Wir durften uns auch über eine Vielzahl von Gläubigen der Gebetsgemeinschaft von Sachsenbrunn freuen, welche immer wieder unsere Gebetsnächte unterstützt.
Wir begannen vor dem ausgesetzten Allerheiligsten um 19.30 Uhr mit dem Rosenkranz. Prälat Gamperl begleitete dieses Gebet mit Meditationen zwischen den einzelnen Gesätzchen, die zum jeweiligen Geheimnis hinführten.
Nach dem Rosenkranz hielten wir Anbetung. Diese Zeit war zum Großteil gestaltet mit Texten über die göttliche Barmherzigkeit und mit Liedern, welche von einer Gruppe aus Graz instrumental begleitet wurden.
Um 21.30 Uhr begann die Eucharistiefeier. Prälat Dr. Gamperl sprach in seiner Predigt von der Wichtigkeit der geistlichen Berufungen. Sowohl Priester als auch Ordensfrauen geben Zeugnis für die Liebe Gottes. Gerade die Krankenorden sind heute von besonderer Wichtigkeit, da die Welt sehr oft die Würde des Menschen nicht mehr genügend achtet. Dr. Gamperl ermahnte sehr eindringlich, dass dieses Gebet um geistliche Berufungen für alle Gläubigen ein ernsthaftes Anliegen sein muss. Er wies aber auch auf die Barmherzigkeit Gottes hin.
Am Vorabend zum Barmherzigkeitssonntag nahmen auch viele Gläubige dankbar die Möglichkeit zur Beichte an.
Vertrauen wir auf die Barmherzigkeit Gottes, bitten und beten wir gemeinsam, dass viele junge Menschen den Ruf Gottes hören und Antwort geben.


12. April 2009 – „Grean-Betn“

Nach dem Mittagessen am Ostersonntag ging eine Gruppe von Schwestern betend über die Felder.
Ostern ist das Fest des neuen Lebens. So wird Gott an diesem Tag in besonderer Weise, eben durch das „Grean-Betn“, angerufen, der Schöpfung, die er dem Menschen anvertraut hat, Fruchtbarkeit zu schenken durch seinen Segen.
Gott möge die Früchte der Erde gedeihen lassen und sie vor den Gefahren eines Unwetters schützen.


12. April 2009 - Ostersonntag

Die Auferstehungsfeier begann am Ostersonntag um 5.30 Uhr. Prälat Kroisleitner segnete das Feuer, mit dem die Osterkerze entzündet wurde. Der Einzug in die dunkle Kirche lässt jedes Jahr aufs Neue Freude aufkommen, weil man spürt, dass Jesus Christus selbst dieses Licht ist, das die Kirche, aber auch uns, erleuchtet. Das Exultet führt uns die Geschichte des Menschen vor Augen, seine Verstrickung in Schuld und Sünde. Es macht aber noch viel deutlicher die Liebe Gottes sichtbar, der den Menschen nicht allein lässt in seiner Situation, sondern ihm durch seinen eigenen Sohn Jesus Christus Erlösung schenkt. Wenn nach den Lesungen das Gloria erklingt und vor dem Evangelium das feierliche Halleluja, ist das eine Danksagung an Gott und Ausdruck unserer Freude über die Auferstehung seines Sohnes. Während der ganzen Auferstehungsfeier, in der wir auch versprechen, dem Bösen zu widersagen und unseren Glauben bekennen, erfahren wir, wie sehr uns Gott liebt, wie sehr wir in dieses Geheimnis seiner Liebe hineingenommen sind durch die Verheißung des ewigen Lebens und unserer eigenen Auferstehung.
Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaft auferstanden. Halleluja!


Freu dich erlöste Christenheit,
freu dich und singe!
Der Herr erstand in Herrlichkeit, Halleluja!
Sing fröhlich: Halleluja!

Allen Besuchern unserer Homepage,
sowie den vielen Freunden unserer
Schwesterngemeinschaft und unseres Hauses
wünschen wir ein gesegnetes Osterfest
in der Freude und im Frieden des Auferstandenen!


Ihre Vorauer Marienschwestern


11. April 2009 - Karsamstag - Speisensegnugng

Am Karsamstag versammelten sich die Schwestern um 5.30 Uhr zu den Laudes. In alter Tradition wurde anschließend ein Kreuzweg gebetet. Das Kreuz vor dem Altar war auch Zeichen der Grabesruhe Jesu, er lag vor dem Altar wie aufgebahrt. So konnte jeder auf seine Weise diesen Tag mit und bei unserem Herrn Jesus Christus verbringen. Der Tag war auch gekennzeichnet von den Vorbereitungsarbeiten für die Auferstehungsfeier und dem Schmücken der Kapelle mit Blumen.

Um 13.30 Uhr war die schon traditionelle Segnung der Speisen. Viele Bewohner der Umgebung kamen mit ihren liebevoll geschmückten Körben, um Fleisch, Brot, Eier, Salz und noch andere gute Sachen segnen zu lassen.


10. April 2009 - Karfreitag

Der Karfreitag wurde mit den Laudes begonnen. Um 7.30 Uhr versammelte sich eine Gruppe von Betern im Oratorium, um die Novene zur Barmherzigkeit Gottes zu beginnen. An den folgenden Tagen bis 18.April treffen sich die Beter jeweils um 15 Uhr.
Am Nachmittag beteten wir um 14.25 Uhr den Kreuzweg. Um 15.00 Uhr begann die Feier der Liturgie vom Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus. Schon die Stille zu Beginn der Feier führte die Gedanken zum zentralen Ereignis dieses Tages, dem Tod Jesu Christi. Die Leidensgeschichte erleichterte das Erkennen der eigenen Haltung Jesus gegenüber: Wer bin ich? In wem finde ich mich? Bei den Schreiern? Bin ich wie Petrus? Halte ich mich für unschuldig an Jesu Tod? Der Hl. Geist ist es, der uns zur Selbsterkenntnis führt und auch aufzeigt, wo eine Umkehr, eine Hinwendung zu Gott und seiner Barmherzigkeit notwendig ist. Wenn wir von einer rein sentimentalen Betrachtung der Leiden Jesu zu einer wirklichen Begegnung mit dem Herrn geführt wurden, dürfen wir das als Gnade ansehen und als Hilfe in unserem Kampf gegen das Böse und die Sünde.
Nach dem Wortgottesdienst und den feierlichen Großen Fürbitten wurde das Kreuz enthüllt. Anschließend waren alle zur Kreuzverehrung eingeladen. Es war berührend zu sehen, wie viel Mühe manche Gläubige und Schwestern auf sich nahmen, um dem Herrn die Ehre zu geben und ihm die Füße zu küssen.
In der Kommunionfeier wurden die am Vortag konsekrierten Hostien ausgeteilt, da am Karfreitag keine Hl. Messe gefeiert wird.
Nach dieser Liturgie, die viele Gläubige der Umgebung sowie Freunde und Patienten des Hauses mit uns feierten, war die Möglichkeit beim Herrn zu verweilen, sein Kreuz zu verehren. Das Kreuz lag vor dem Altar, Kerzen brannten zu beiden Seiten und rote Rosen als Zeichen der Liebe standen zu Häupten Jesu. Auf dem Altar dahinter stellten wir unsere kleine Monstranz mit der Reliquie des Heiligen Kreuzes zur Verehrung auf.


09. April 2009 - Gründonnerstag

Der Gründonnerstag begann für uns um 5.45 Uhr mit dem Beten der Laudes in der Kapelle.
Am Nachmittag, um 16.00 Uhr feierte Prälat Rupert Kroisleitner mit uns die Liturgie vom Letzten Abendmahl. Er wies in seiner Homilie darauf hin, wie wichtig das Dienen in einer Gemeinschaft ist. Er betonte aber auch, dass es der Herr ist, der uns in seiner Demut – wie bei der Fußwaschung - ein Vorbild ist. Auf der anderen Seite ist es die Eucharistie, welche eine Gemeinschaft immer wieder um den Tisch des Herrn versammelt und jene Nahrung ist, die auf dem Weg in der Nachfolge Jesu Christi Kraft und Stärke schenkt. Wohnt Jesus Christus in uns, macht er uns auch fähig dazu, unsere Mitmenschen zu lieben.
Am Abend hatten wir von 19 Uhr bis 21 Uhr eine Ölbergandacht. Im Anschluss daran war im Oratorium während der ganzen Nacht die Möglichkeit zum Gebet. Wir luden zu diesem Nachtgebet getreu dem Wunsch des Herrn ein, der zu seinen Jüngern gesagt hatte: „Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir.“ Jugendliche und Gläubige aus der Umgebung hielten mit uns Nachtwache vor dem Allerheiligsten.
 


8. April 2009 - Todestag von Sr. Maria Krückl

Dieser Tag ist für unsere Gemeinschaft ein wichtiger Gedenktag, denn es ist der Todestag von Maria Krückl, einer Mitschwester, genauer einer Novizin, die im Krieg gestorben ist.
Sie wurde von russischen Soldaten erschlagen, als sie ihre Reinheit verteidigen wollte.
An diesem Tag macht sich jedes Jahr eine Schar von Schwestern auf nach Wenigzell zu ihrer Grabstätte, um ihrer zu gedenken und für sie zu beten.

>>> Kurzbiografie von Sr. Maria Krückl von Dr. Ferdinand Hutz


5. April 2009 - Palmsonntag

Die geistlichen Schwestern, mehrere Patienten und Senioren des nahe gelegenen Wohnheims sowie einige Gläubige aus der Umgebung feierten den Palmsonntag in unserem Haus. Um 6.00 Uhr versammelten sich alle auf der Terrasse im 1. Stock. Prälat Rupert Kroisleitner segnete die Palmzweige. Mit den Palmbüschen in den Händen zogen die Gläubigen in die Kapelle ein. Es soll dies eine Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem sein. In der feierlichen Eucharistiefeier wurde die Leidensgeschichte verkündet.
Es ist gut, gerade am Tag des Jubels auch an das, was darauf folgte, aufmerksam gemacht zu werden.
Vielleicht gehören wir mitunter zu jenen, die über eine Person jubeln, um sie im nächsten Augenblick schon zu richten und zu verurteilen. Gut ist es auch, wenn wir uns ehrlich prüfen, ob wir für die Freilassung Jesu gewesen wären. Wie ist es mit dem Unrecht? Nehmen wir es an wie Jesus Christus oder bekämpfen wir alles Unrecht wie Barabbas? Gehen wir in diese Karwoche nicht mit Sentimentalität, sondern bitten wir den Herrn um die Gnade, in Kreuz und Leid auf ihn schauen zu können. Bitten wir auch um die Bereitschaft, immer wieder aufs Neue den Weg mit Ihm zu gehen, treu zu sein in der Nachfolge, auch wenn der Weg ein Kreuzweg ist.


4. April 2009 - Herz Maria-Sühnesamstag

Wie schon im Monat März wurde der erste Samstag im April als Herz Maria-Sühnesamstag begangen. Die Schar der Beter war diesmal zu unserer großen Freude schon recht groß. Die Schwesterngemeinschaft und alle teilnehmenden Gläubigen beteten gemeinsam für die Bekehrung der Sünder. Die Betrachtungen während des Rosenkranzes fanden großen Anklang und regten zum Nachdenken an. Auch die abschließende Hl. Messe wurde von vielen Betern aufgeopfert.
So hoffen wir, dass am ersten Samstag im Mai, am 2. Mai, die Zahl jener, die mit uns gemeinsam beten, noch größer wird. Ab Mai ist an jedem Herz Maria-Sühnesamstag von 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr Gelegenheit zur Beichte. Wir laden herzlich ein, mit uns zu beten.

>>> Betrachtungen zum Herz Maria Sühnesamstag


25. Februar 2009 - Aschermittwoch
Die Fastenzeit begann für uns mit den Laudes, dem Morgengebet der Kirche. Anschließend feierten wir in der Krankenhauskapelle die Heilige Messe. Nach dem Wortgottesdienst waren die Segnung der Asche und die Auflegung des Aschenkreuzes.
Mit den Worten „Mensch gedenke, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst!“ wurde uns wieder die Vergänglichkeit alles Irdischen bewusst gemacht. Gleichzeitig dürfen wir aber auch schon unseren Blick auf  Ostern lenken, auf das Fest der Auferstehung Jesu Christi.
Tod und Auferstehung begleiten unser ganzes Leben. Bitten wir Gott, dass wir in Zeiten des Leides und des Kreuzes auf Jesus Christus  schauen können, und daran denken, dass er den Tod für uns besiegt hat. Setzen wir daher unsere Hoffnung auf Ihn und das ewige Leben im Himmel. Nützen wir aber diese österliche Bußzeit auch, durch eine gute Beichte zu Gott umzukehren.


10. Februar 2009 - Einweihungstag der Anbetungskapelle

Viele Gläubige haben seit der Einweihung des Oratoriums vor dem Allerheiligsten gebetet. Für manche ist diese kleine Kapelle wie ein Zuhause, weil sie hier die Nähe Gottes besonders intensiv erfahren können.
Unzählige Gnaden wurden hier empfangen, vielfältige Bitten erhört. Es war daher gar nicht verwunderlich, dass sowohl während der Nacht, als auch am Tag die Schar der mit uns betenden Freunde sehr zahlreich war.
In der abschließenden Heiligen Messe durften wir gemeinsam unseren Dank vor Gott bringen, ihn loben und preisen für all das Gute, das er uns schenkt. Bitten wir Gott, dass noch vielen Menschen an diesem Quellgrund der Gnade und der Liebe Heilung, Trost, Zuversicht und Hoffnung geschenkt wird.


9. Februar 2009 - Todestag unserer Mutter Gründerin Barbara Sicharter

Nach der Abendmesse wurde in der Anbetungskapelle das Allerheiligste ausgesetzt.
Während der Nacht und während des folgenden Tages war die Möglichkeit zur Anbetung. Wir danken allen, die mit uns gebetet haben.

>>> Barbara Sicharter

>>> Auf den Spuren unserer Gründerin


8. Februar 2009 - Barbara-Sicharter-Lied

Mit Freude dürfen wir das neue Barbara-Sicharter-Lied vorstellen. Es beschreibt das Leben und Wirken unserer Mutter Gründerin und wurde von einer unserer Wohltäterinnen verfasst. Der Text wird zur Melodie von "Ihr Freunde Gottes allzugleich" (Gotteslob 608) gesungen. Allen Verehrern unserer Gründerin wünschen wir mit diesem Lied viel Freude und Segen.

>>> Das Lied gibt es hier zum downloaden

 

8. Februar 2009 - Gebetsstunde für Mutter Barbara

Am Vortag des 9. Februar, dem Todestag unserer Mutter Gründerin Barbara Sicharter, versammelten sich die Schwestern und einige Freunde des Hauses in der Kapelle zu einer Gebetsstunde im Gedenken an Mutter Barbara. Das Noviziat hatte diese Gebetsstunde sehr ansprechend vorbereitet.
Wir dankten Gott für das Leben unserer Gründerin und ihren Einsatz für das Werk der Liebe, das im Marienkrankenhaus sichtbar ist.
Auch unsere Bitten um Erhörung der Fürsprache Mutter Barbaras in den vielfältigen Anliegen unseres Krankenhauses und der Schwesterngemeinschaft brachten wir vor Gott. Die Gebete wurden umrahmt vom neuen Barbara-Sicharter-Lied, welches wir zum ersten Mal singen durften.
Möge Gott unsere Gebete erhören und zulassen, dass die Kirche Mutter Barbara in die Zahl ihrer Seligen aufnimmt. Er schenke uns aber auch die Gnade neuer Berufungen in unsere Kongregation der Unbefleckten Empfängnis, um das Werk Mutter Barbaras in ihrem Geist fortführen zu können.

>>> Seligsprechungsprozess

>>> Seligsprechungsgebet

>>> Novene zu Barbara Sicharter


3. Februar 2009 - Fest des heiligen Blasius

Nach der Heiligen Messe,  die wir  um 6 Uhr in der Früh feierten, wurde uns und den mitfeiernden Gläubigen mit überkreuzten Kerzen der Blasius-Segen gespendet.

Dieser Segen soll im Namen Gottes und auf die Fürsprache des heiligen Blasius vor Erkrankungen des Halses schützen.

>>> mehr über den Blasiussegen 


2. Februar 2009 - Darstellung des Herrn

Der Gottesdienst an diesem Tag begann mit der Kerzenweihe im Tagraum des ersten Stockes und einer kleinen Lichter-Prozession über den Gang in die Kapelle.
Dort feierten wir gemeinsam Eucharistie.
Sehr viele Patienten und Freunde des Hauses beteten und sangen mit uns.

>>> mehr zum Fest Darstellung des Herrn


2. Februar 2009 - Tag des Gott geweihten Lebens

In unserer Gebetsstunde durften wir Gott loben und preisen für das Geschenk unserer Erwählung in seine engere Nachfolge, zu einem Leben, das Ihm geweiht ist. Wir machten uns von Neuem bewusst, wie groß die Liebe und Gnade ist, mit der Er unsere Berufung in die Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis begleitet.
„Gemeinsam seid ihr stark“, erinnerte uns unser Spiritual. In Gemeinschaft aller Personen des Gott geweihten Lebens dürfen wir als Glieder des Leibes Christi durch unseren Gottesdienst, im Besonderen auch durch das Gebet, zum Aufbau Seiner Kirche beitragen und als Schwesterngemeinschaft Zeugnis für die Liebe Gottes geben.

>>> mehr zum Tag des geweihten Lebens


5. Jänner –  Segnung des Schwesternhauses und des Krankenhauses

Die letzten 6 Tage im alten und die ersten 6 Tage im neuen Jahr sind Lostage. Die Nächte in dieser Zeit werden Raunächte genannt. Der letzte Abend der Raunächte, auch Zwölfnächte oder Rauchnächte genannt, wird an vielen Orten mit Perchtenumzügen oder Glöckerlläufen gefeiert.
Die Kirche stellt
diesem Brauch heidnischen Ursprungs seit dem Mittelalter die Dreikönigsumzüge entgegen, woraus in Österreich im Jahre 1955 das Dreikönigssingen der Katholischen Jungschar wurde.
Ein weiteres Pendant zu den weltlichen Perchtenläufen ist der Brauch der Beweihräucherung (als Hinweis auf den König, der Weihrauch zur Krippe mitbrachte) und der Besprengung mit Weihwasser.
So gehen die Bauern an diesem Tag betend über die Felder, um  Gott zu bitten, dass sie fruchtbar und ertragreich sein möge. Auch alle Gebäude werden mit Weihwasser besprengt und beweihräuchert.
Eine Gruppe von Schwestern ging deshalb am 5. Jänner 2009 durch unser Haus, um alle Räumlichkeiten mit Weihwasser zu besprengen und Weihrauch aufsteigen zu lassen. Dabei wurde der Rosenkranz gebetet. Mit diesem alten christlichen Brauch bitten wir den Heiligen Geist, bei uns Wohnung zu nehmen und uns und alle die mit uns leben, arbeiten oder zu uns kommen zu segnen.






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