Chronik 2010

31. Dezember 2010: Silvester – Gebetsnacht
Auch wenn das Kirchenjahr schon längst begonnen hat, feiern wir trotzdem gerne den Jahreswechsel. Ein Arbeitsjahr geht zu Ende – ein neues Jahr steht vor der Tür. Viele schöne Stunden und Momente hat das vergangene Jahr gebracht. Dafür haben wir in dieser Silvesternacht Gott gedankt und zugleich das neue Jahr 2011 in seine gütigen Hände gelegt. Um 22:00 Uhr begann unsere Gebetsnacht, zu der viele Gläubige gekommen waren. Die Anbetungszeit bot Gelegenheit zur Betrachtung und zum freien Gebet. Die Möglichkeit, die mitgebrachte „Altlast“ im Beichtstuhl abzugeben, wurde wieder gerne in Anspruch genommen. Um 23:30 Uhr zelebrierte Mag. Guido Martirani die Heilige Messe, in der wir das alte Jahr abschließen und das neue Jahr beginnen durften. So konnten wir mit Christus in das Jahr 2011 hineingehen.
In der Predigt wies Kaplan Guido auf den Grund unserer Freude hin: „Wir feiern immer noch Weihnachten, das Fest der Freude. Das Fest unserer Rettung, wo Gott in Jesus Christus Mensch wurde. Das ist der Grund unserer Freude, einer Freude, die bleibt, die andauert. Viele Menschen hängen heute ihr Vertrauen an kleine Glücksbringer. Als Christen setzen wir unser Vertrauen aber allein auf Jesus Christus!" Abschließend schlug er vor: „Bringen wir statt eines Glücksbringers eine
wundertätige Medaille mit und beten wir, dass Gott in diesem Jahr vielen Menschen die Bekehrung schenke.“


25. Dezember 2010: CHRIST, DER RETTER, IST DA!
Die Botschaft von Christi Geburt schenkt Trost und erfüllt uns alljährlich mit großer Freude. In der Dunkelheit der winterlichen Jahreszeit, im Dunkel der Welt, im Dunkel unserer Verwirrungen, Unzulänglichkeiten und Verstrickungen in Unrecht und Sünde strahlt ein Licht auf. Gott selbst schenkt sich uns in seinem Sohn Jesus Christus als jenes helle Licht, dessen Strahlkraft alles, was in und um uns dunkel ist, beleuchtet und erleuchtet.Gott macht sich zu uns auf den Weg: nicht als mächtiger Herrscher, als Triumphator, als starker und mächtiger Herr. Er liefert sich uns ...     >>> mehr


24. Dezember 2010: Heiliger Abend – Christmette
Die Feier zur Heiligen Nacht in der Kapelle begann um 20.00 Uhr mit dem gemeinsamen Rosenkranzgebet. Um 20.30 Uhr fing das traditionelle Weihnachtssingen an. Besinnliche Texte lenkten das Denken auf das zentrale Geschehen dieses Abends, auf die Geburt Jesu Christi. Zwischendurch erklangen einige weihnachtliche Lieder, bei denen alle zum Mitsingen eingeladen waren und auch gerne mitsangen. Um 21.00 Uhr feierte Prälat Rupert Kroisleitner mit uns die Christmette. Musikalisch gestaltet wurde die Mette vom Schwesternchor, der eine Alpenländische Messe sang und einige Weihnachtslieder, gemeinsam mit den Gläubigen.
Nach dem feierlichen Schlusssegen am Ende des Gottesdienstes sangen wir „Stille Nacht“. Wenn in der verdunkelten Kirche, die nur von den Lichtern des Christbaumes erleuchtet wird, dieses Lied erklingt, kehrt in unsere Herzen die Freude über die Geburt des Erlösers und der Weihnachtsfriede ein. Möge dieser in den Familien spürbar werden und eine Atmosphäre der Liebe und der Versöhnung sowie des gegenseitigen Annehmens bewirken.


Wir wünschen allen Besuchern unserer Homepage, besonders aber allen Gläubigen der Umgebung, die sich in diesem Jahr so zahlreich bei uns eingefunden hatten, Gottes Gnade und seinen Segen sowie diesen Frieden der Heiligen Nacht.


24. Dezember 2010: Weihnachtssingen auf den Stationen
Am Nachmittag des Heiligen Abends ging eine Gruppe von uns Schwestern durch das Krankenhaus, um Weihnachtslieder zu singen und Weihnachtswünsche im Namen der Schwesterngemeinschaft zu überbringen. Das weihnachtliche Singen begann traditionell im Pflegestock bei unseren kranken und betagten Mitschwestern, denen wir mit großer Dankbarkeit für ihr geduldig getragenes Kreuz des Alters und der Krankheit gerne diese kleine alljährliche Freude bereiten. Auf einem kleinen Wagen wurde ein geschmückter und beleuchteter Christbaum mitgeführt. Mit diesem fuhren wir weiter auf die Krankenstationen. Wir wollten jenen ein bisschen Weihnachtsstimmung vermitteln, welche die Weihnachtstage im Spital verbringen mussten. Wir sangen auf jeder Station und so mancher Patient sang beim abschließenden „Stille Nacht“ gerne mit. Jeder Patient erhielt ein kleines Packerl und ein Kärtchen mit der Krippe. Letztendlich aber waren wir selbst die Beschenkten, denn wie es in einem Sprichwort heißt, „kehrt doch die Freude, die wir schenken, ins eigene Herz zurück.“

In diesen Weihnachtstagen sind alle sehr bemüht anderen durch kleine und große Geschenke Freude zu bereiten. Oft sind es Kleinigkeiten, die dem anderen sagen: „Ich habe an dich gedacht! Ich habe dich nicht vergessen!“ Haben wir heute auch für das Jesuskind ein Geschenk vorbereitet? Oder haben wir das Geburtstagskind in der Hektik der vorweihnachtlichen Zeit ganz vergessen?


08. Dezember 2010: „HYMNUS AKATHISTOS“
Zum 3. Mal sangen wir heuer in unserer Kapelle diesen alten Hymnus, der besonderen Schutz gewährt. Der ganze Hymnus ist ein Lobpreis der Muttergottes. Er erzählt ihre Geschichte, weist aber auch auf die vielen Attribute hin, die sie sich erwerben konnte durch die Bereitschaft, Gott allein zu dienen. In diesem Jahr sang alternierend ein Männerchor und ein Frauenchor. Der feierliche Gesang beim Schein der Kerzen erfüllte uns mit innerer Freude und Frieden. Prälat Dr. Johannes Gamperl stand der Liturgie vor und las, abwechselnd mit einer Schwester, die verbindenden Texte. Der abschließende Segen ließ den Tag besinnlich ausklingen. Da mit dem Singen oder Beten dieses Hymnus ein vollkommener Ablass verbunden ist, endeten wir mit dem Gebet auf die Meinung des Heiligen Vaters.


08. Dezember 2010: Festgottesdienst mit Propst Gerhard Rechberger
An unserem Patrozinium, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, feierten wir um 10:45 Uhr anlässlich des besonderen Ehrentages Marias eine festliche Eucharistie.
Viele Gläubige aus der Pfarrbevölkerung kamen zur hl. Messe in unsere Kapelle.
Propst Gerhard Rechberger wies in seiner Predigt auf den Sinn des Hochfestes hin, und stellte einmal mehr klar, worum es sich darum handelt: nämlich nicht um die Empfängnis Jesu, sondern darum, dass Maria, als auserwählte Mutter des Herrn, von ihrer Mutter Anna ohne Erbsünde empfangen wurde. Maria war von allem Anfang an sündenlos und blieb so bis an ihr Lebensende.
Für die musikalische Gestaltung sorgte der Vorauer Musik- und Gesangsvereines unter der Leitung von Dr. Peter Filzmoser.
Wir wünschen allen Freunden des Hauses Gottes Segen sowie den besonderen Schutz Mariens, der Unbefleckten Empfängnis.


08. Dezember 2010: Krankenbesuch

In Matthäus 25,36 sagt Jesus: „Ich war krank und ihr habt mich besucht.“ Gerade an unserem Festtag wollen wir auch mit unseren Kranken die Freude teilen. Unsere Postulantinnen besuchten heute Vormittag die Patienten auf den Stationen. Jeder wurde mit einem Gebetsbildchen, auf dem ein kurzes Weihegebet an Maria abgedruckt ist, und mit einer „Wundertätigen Medaille“ beschenkt. Wir sehen es als unseren besonderen Auftrag für die uns anvertrauten Kranken und Leidenden zu beten und ihre Anliegen vor Gott zu tragen.

Wir erleben immer wieder, dass Krankheit, Sorge und Leid einen Menschen verändern, ihn öffnen und sensibel machen kann für die Liebe Gottes. Besonders junge Menschen suchen oft in den ersten großen Leiderfahrungen nach einer Hand, die sie auffängt und hält. In Maria hat Gott uns eine Mutter geschenkt, die uns in allen unseren schweren Stunden ihre Hand reicht. Dafür danken wir Gott und unserer Mutter Maria.


08. Dezember 2010: Marienweihe und Postulatsbeginn
Währenddessen der heutige Feiertag immer mehr als Einkaufstag propagiert wird und damit droht in Hektik und Getriebe zu versinken, begannen wir diesen Festtag mit dem Gebet der Laudes um 6:00 Uhr in der Stille der festlich geschmückten Kapelle. Mit dem Weihegebet von Maximilian Kolbe erneuerten wir unsere Weihe an Maria. In unserem Hymnus zur Unbefleckten Empfängnis baten wir Maria um ihren Schutz und ihre mütterliche Liebe.
Danach beteten die beiden Kandidatinnen Maria Wagner und Daniela Zangl vor dem Altar kniend ein Weihegebet an Maria. Damit begannen unsere Kandidatinnen ihr Postulat. Nach dem Immaculata-Lied wurde noch das Weihegebet für unser Haus gesprochen. Mit einem Danklied schloss diese morgendliche Liturgie ab.


07. Dezember 2010: Ende der Novene zur Unbefleckten Empfängnis
Mit einer Novene zur Unbefleckten Empfängnis bereiten wir uns jedes Jahr auf die jährliche Weihe an Maria vor.

Heuer schlossen sich besonders viele dem gemeinsamen Gebet an, sodass wir uns zum Beten der Novene in der Kapelle versammelten.

Wir sind der Unbefleckten Empfängnis geweiht und freuen uns, dass wir uns ihrer Fürsprache sicher sein dürfen, entsprechend dem „Memorare“ vom hl. Bernhard von Clairvaux.
Es besagt, dass es noch nie gehört worden sei, dass Maria jemanden abgewiesen hat, der sich bittend an sie gewandt hätte.

So legten wir in diesen Tagen alle unsere Anliegen Maria zu Füßen.Maria kann helfen, Maria wird helfen, Maria hat schon oft geholfen. Als unsere gute Mutter und Patronin wird sie auch uns helfen.


07. Dezember 2010: Anbetungstage als Vorbereitung auf unser Patrozinium
Auf die Feier unseres Patroziniums am 08. Dezember bereiten wir uns jedes Jahr mit viel Gebet vor. In den vergangenen zwei Tagen hielten wir jeweils eine Stunde gemeinsam Anbetung vor dem geöffneten Tabernakel. In diesen Zeiten der Anbetung fanden sich neben uns Schwestern auch einige Gläubige der Umgebung zum Gebet in der Kapelle ein. Wir beteten einen Rosenkranz und im Anschluss daran die Novene zur Unbefleckten Empfängnis.
Heute war Christus in der Monstranz ganztägig zur Verehrung ausgesetzt. Kohelet stellte fest: Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:
eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden. (Koh 3,1.7b) So hielten auch wir es an diesem Gebetstag. Einige Stunden der Anbetung wurden von Mitschwestern gestaltet, sodass vor dem Allerheiligsten viel gemeinsam gebetet und gesungen wurde. Die Zeiten der Stille zwischendurch luden uns zum persönlichen Dialog mit dem Herrn ein.


05. Dezember 2010: Nikolaus- und Krampusumzug

Am Samstagabend versammelten sich, wie jedes Jahr, die Vorauer Nikoläuse und Krampusse wieder zu einem Umzug. Die verkleideten Männer machten auch heuer vor dem Krankenhaus Station. Sie tanzten zur Freude der Patienten und vieler anderer Zuschauer einige Tänze zur Musik der Marktmusikkapelle. Die „bösen Gesellen“ waren in ihrer Schwerfälligkeit gar lustig anzusehen. Zwischendurch spielten sie den Schaulustigen, die sich in die Kälte hinausgewagt hatten, einige Streiche. So wurden einige im Gesicht mit schwarzer Farbe bestrichen, nach dem Motto: Ein bisschen Spaß darf sein! Wir wissen es zu schätzen, dass wir bei den verschiedenen Aktionen im Laufe des Jahres eingeschlossen sind.


05. Dezember 2010: Nikolausbesuch im Krankenhaus
Mit großer Freude empfingen wir am Vorabend des Festes vom hl. Nikolaus auch heuer auf Initiative des Eisschützenvereins Vorau. Dieses Mal ließ der Nikolaus den Krampus zu Hause, in der Annahme, dass es im Krankenhaus nur brave und gute Menschen gibt.
Einige Stunden ging der Nikolaus durch das Krankenhaus und besuchte die Patienten. Alle bekamen ein kleines Packerl. Auch alle diensthabenden Angestellten wurden mit einem Nikolaussackerl bedacht.
Wir danken dem Eisschützenverein, der seit vielen Jahren in großer Treue an unser Haus denkt und mit den Sackerln und vielen guten Wünschen Jahr für Jahr große Freude schenkt.


05. Dezember 2010: Betrachtung zum 2. Adventsonntag
Paulus schreibt an die Römer (Röm 15,5-6):
„Der Gott der Geduld und des Trostes schenke euch die Einmütigkeit, die Christus Jesus entspricht, damit ihr Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, einträchtig und mit einem Munde preist.“
Das Licht der Kerzen am Adventkranz lädt uns dazu ein, in diesem Licht den Herrn zu sehen und ihn mit Freude zu erwarten und sich innerlich auf sein Kommen vorzubereiten, damit es auch in uns licht werde. So könnte man sich wie in alten Zeiten um den Adventkranz versammeln, um miteinander zu beten und Adventlieder zu singen, also „Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, einträchtig und mit einem Munde zu preisen.“
Im Evangelium nach Matthäus werden wir von Johannes dem Täufer zur Umkehr aufgerufen. Nützen wir diese Zeit vor Weihnachten zu einer guten Beichte und bekennen wir dem Herrn unsere Sünden. Der Priester schenkt uns im Namen der Kirche und im Namen des dreifaltigen Gottes die Lossprechung.
Johannes verspricht eine Taufe mit dem Heiligen Geist und mit Feuer und er ruft uns auf, Früchte hervorzubringen als Zeichen unserer Umkehr, als Zeichen dafür, dass der Geist Gottes in uns wirkt. Die Früchte des Geistes aber sind: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.

Eröffnungsvers des 2. Adventsonntages:
Der Herr wird kommen, um die Welt zu erlösen.
Volk Gottes, mach dich bereit!
Höre auf ihn, und dein Herz wird sich freuen.
FREUE DICH, DENN DIE FREUDE AM HERRN IST DEINE KRAFT!


04. Dezember 2010: Herz Mariä Sühne-Samstag
Ab 16.30 Uhr stand Herr Pfarrer Johann Schuster i. R. für alle, die beichten wollten zur Verfügung. Ab 17.00 Uhr wurde der freudenreiche Rosenkranz gebetet. Betrachtungen zwischen den einzelnen Gesätzchen und Lieder führten hin zu den Geheimnissen.
Um 18.00 Uhr feierte Herr Pfarrer Johann Schuster i. R. mit uns Eucharistie. In der Homilie kamen ähnliche Gedanken wie am Vortag zur Sprache. So wurden die Inhalte des Barmherzigkeitsabends vertieft. Unser Glaube muss wachsen und unser Vertrauen auf Gott muss größer werden. Nur eine Erneuerung in diesem Sinn wird auch die Zeichen, die Jesus verspricht, sichtbar werden lassen: eine Neuevangelisierung und eine Verkündigung mit Macht, Glauben und Vertrauen wird von Gott durch Wundertaten bekräftigt werden.
Wegen des Hochfestes der Gottesmutter Maria am 01. Jänner 2011 findet der nächste Herz Mariä Sühne-Samstag erst am 05. Februar 2011 statt.


04. Dezember 2010: Gästehaus St. Barbara
Wie schon berichtet ziert seit kurzer Zeit ein Bild der hl. Barbara unser Gästehaus.
Es soll ein Zeichen der Verehrung für die hl. Barbara sein, aber auch dem Gedenken unserer Mutter Gründerin gewidmet sein, deren Gastfreundschaft besonders groß war.
Sie war es auch, die das Grundstück mit dem damaligen Strobl-Haus erwarb und das Marienkrankenhaus begründete.
Wir freuen uns über die Umgestaltung des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes in unser Gästehaus und laden sehr herzlich ein, uns im nächsten Jahr wieder zu besuchen, um hier besinnliche und erholsame Tage zu verbringen, wie es ja viele Gäste vor dem Umbau gerne getan haben. Schon jetzt heißen wir Sie herzlich willkommen im Haus St. Barbara!


04. Dezember 2010: Geburtstag unserer Ordensgründerin
Am 04. Dezember 1829 erblickte die Gründerin unserer Gemeinschaft, Barbara Sicharter, als Drittes von 7 Kindern der Familie Sicharter am Kronegger-Hof in Wenigzell das Leben. Sie wurde am gleichen Tag getauft und zwar auf den Namen der Tagesheiligen, der hl. Barbara.

Wir haben allen Grund, unserer Mutter Gründerin an diesem Tag in besonderer Weise zu gedenken. So haben wir ihr Bild schon am Barmherzigkeitsabend in der Kapelle aufgestellt und alle Gläubigen bekamen ein kleines Kärtchen mit einem Ausspruch von ihr.
Heute besuchten wir ihr Grab am Stiftsfriedhof, wo wir gemeinsam beteten und sangen. Wir sagten auch Dank für ihr Werk der Liebe, das Marienkrankenhaus. Mit dem Lied „Großer Gott“ verherrlichten wir Gott, der durch seine Dienerin Barbara Sicharter und ihr Glaubenszeugnis im Leben vieler Patienten des Marienkrankenhauses erfahrbar wurde. Bitten wir Gott, dass die Kirche sie bald in die Schar der Seligen aufnimmt.


04. Dezember 2010: Fest der heiligen Barbara
Die Landschaft zeigt sich in festlich weißem Wintergewand. Schnee, wohin man schaut. Eine solche Winterlandschaft erblickte St. Barbara von ihrem Turm aus. Die Legende erzählt, dass sie zusätzlich im Schnee noch einen blühenden Kirschbaum von ihrem Fenster aus sehen konnte. Die hl. Barbara starb als Märtyrin in Nikomedien und wurde dort verehrt. Über ihr Leben ist nicht viel bekannt.
Bei uns zählt sie zu den 14 Nothelfern und gilt als Patronin der Bergleute, weil sie in einem finsteren Turm, der nur drei winzige Fenster hatte, eingesperrt war. Viele Bräuche sind mit ihrem Namen verbunden, so das Einfrischen von Kirschzweigen an diesem Tag. Sie sollen bis Weihnachten blühen und ein Zeichen des Segens sein.

03. Dezember 2010: Misericordia – Barmherzigkeitsabend
Der Barmherzigkeitsabend begann mit dem Gebet des Rosenkranzes. Im Anschluss daran feierten wir Eucharistie mit Mag. Guido Martirani. Seine Homilie griff das Wort des Evangeliums auf: Markus 16/15-20. Es waren sehr aufrüttelnde Worte, die dazu einluden, unsere Glaubenshaltung zu hinterfragen. „Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet;“ Die Taufe ist ein Bund mit Jesus, Jesus ist eins mit uns. Wir haben uns zu fragen, ob wir eins sind mit ihm. Bejahen wir sein Leben mit und in uns? Lassen wir das Evangelium in unserem Leben wirksam werden? Jesus ruft uns dazu auf, hinauszugehen und zu verkündigen, nämlich das Wort Gottes; die Wahrheit: Jesus, den Auferstandenen – und Zeugen zu sein für seine Liebe. Die Kirche hat den Auftrag in aller Welt zu verkündigen und durch die Taufe, Menschen zu Gott zu führen. Der Glaube verbreitet sich durch die Predigt der Apostel, durch das Zeugnis aller Gottgeweihten.
Wenn wir als mit dem Glauben beschenkte das Wort ernst nehmen und den Verheißungen Glauben schenken, dann werden auch heute große Zeichen und Wunder geschehen. Alles ist möglich im Namen Jesu, denn wir sind stark mit Gott.
Das Alte muss vergehen, wir müssen die Götter der Welt verlassen, um eins zu werden mit Jesus Christus und Zeugnis von seiner Liebe zu geben. Wenn wir wahren Glauben haben, werden wir fähig zu wahrer Liebe. Aus diesem Glauben und dieser Liebe bekommt unsere Verkündigung Kraft, sodass auch heute alle Zeichen geschehen werden, die Jesus verheißen hat.
Nach der Eucharistiefeier verehrten wir Maria mit brennenden Kerzen und unseren Gebeten. Vor der Statue der Muttergottes stand das Bild unserer Ordensgründerin, die eine besondere Verehrerin der Muttergottes war und deren Geburts-, Namens- und Tauftag wir am 04. Dezember begehen.
Das Heilungsgebet und die Verehrung des kostbaren Leibes unseres Herrn Jesus Christus in der Hostie der Monstranz sowie der Einzelsegen mit ihr bildeten den Abschluss des geistlichen Teiles. Eine kleine Agape lud zu einem kurzen Verweilen ein.
Wir freuen uns, dass trotz des Schneefalles viele Beter zu uns kamen. Unser Dank gilt Kaplan Mag. Guido Martirani für die geistliche Leitung dieses Abends und Mag. Rainer Geuder für seine Bereitschaft, Beichte zu hören.



03. Dezember 2010: Herz Jesu-Freitag
„…einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus.“
An diesem Herz Jesu-Freitag war das Fest des heiligen Franz Xaver. Er gehörte den Jesuiten an und war ein begnadeter Missionar in Indien und Japan sowie auf den indonesischen Inseln. Wir führen obgenannte Bibelstelle deshalb an, weil Franz Xaver mehr als 40.000 Menschen dem Herzen Jesu anvertraute indem er sie taufte und so zu den Strömen des lebendigen Wassers führte.
Bei uns wird an jedem ersten Freitag im Monat im Oratorium die Reliquie des Heiligen Kreuzes zur Verehrung aufgestellt. Auch der Tabernakel ist den ganzen Tag geöffnet und lädt zum Dialog mit dem Herrn in der Monstranz ein. Um 15:00 Uhr beteten wir wie immer den Barmherzigkeitsrosenkranz. Etliche Gläubige der Umgebung leisten hier treue Gebetsunterstützung und schenken dem Herrn aus Liebe zu ihm von ihrer Zeit. Bitten wir Jesus, dass sein kostbares Blut, das seinem Herzen und seinen Wunden entströmte, uns Segen und Heil schenken möge.


02. Dezember 2010: Priesterdonnerstag
Den ganzen Tag wurde Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten im Oratorium gehalten. Es ist erfreulich, wie selbstverständlich alle ihren Dienst zur vorgegebenen Zeit tun, mit welcher Freude sie in unsere Anbetungskapelle kommen.
Ab 16:40 Uhr war eine Stunde des gemeinsamen Gebetes. Wir beteten um gute Priester und um Neuberufungen in den priesterlichen Dienst. In dieser Gebetsstunde baten wir den Herrn außerdem um Ordensberufungen. Bitten wir Gott gemeinsam darum, dass viele junge Menschen auf seinen Ruf hören und Antwort geben durch ein Leben in der Nachfolge Christi.


01. Dezember 2010: Advent bei uns im Haus
Unsere Wandtafel weist in diesem Monat auf das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus hin. Die Gestaltung beinhaltet einen Adventkalender, der, entsprechend den Buchstaben des Alphabetes, kurze Denkanstöße für jeden Tag vermittelt. Auf unserer Wandtafel kommt jeden Tag ein neues Kärtchen dazu. Hier auf unserer Homepage sehen Sie schon die Gedanken für alle Tage. Wir sind eingeladen, uns für das Fest zu bereiten, das uns das Kind in der Krippe bringt, jenes kleine Kind, in dem sich der große Gott uns Menschen zeigt. Vergessen wir über allem vorweihnachtlichem Stress, aller Hast und aller Vorbereitungen, nicht, unser Herz zu bereiten für das Kommen unseres Erlösers und Heilandes Jesus Christus. Öffnen wir uns, kehren wir zu Gott um, gehen wir auch zur Weihnachtsbeichte, damit Jesus auch in uns Aufnahme findet und geboren werden kann.

Wir wünschen eine gnadenreiche Adventzeit!


01. Dezember 2010: Wir freuen uns schon auf unser Patrozinium
Die Feier unseres Patroziniums beginnen wir am 08. Dezember um
06:00 Uhr mit den Laudes. Danach werden wir uns, unsere Gemeinschaft und unser Haus wieder der Unbefleckten Empfängnis weihen.

Im Anschluss beginnen unsere
Kandidatinnen mit ihrer Weihe an Maria ihr Postulat in unserer Gemeinschaft. Wir bitten alle Freunde unseres Hauses, Fr. Maria Wagner und Fr. Daniela Zangl auf ihrem Weg der Nachfolge Christi mit Gebet zu begleiten.
Allen Betern ein Vergelt’s Gott.

Den
Festgottesdienst feiern wir mit der ganzen Pfarrgemeinde um 10:45 Uhr in unserer Kapelle.

Um 16:00 Uhr findet ebenfalls in unserer Kapelle eine feierliche Marienandacht mit dem Hymnus Akathistos statt, zu der wir alle recht herzlich einladen.


28. November 2010: Unser Adventfenster 2010
Für den Advent des heurigen Jahres bekamen wir die Gestaltung des ersten Fensters zugeteilt.

So haben wir uns entschlossen, den Adventkranz, als sichtbares Symbol für diese Zeit des Wartens auf Weihnachten in die Mitte zu stellen.
Das grüne Reisig ist Zeichen unserer Hoffnung; der Schein der Kerzen verweist auf das Licht, das durch die Menschwerdung Gottes, also durch die Geburt Jesu, in die Welt kam.
Die Kerzenfarbe entspricht den liturgischen Farben, gemäß dem Messkleid des Priesters an den Adventsonntagen.
Das Rot der Bänder verweist auf die Liebe Gottes, auch ausgedrückt im runden Kranz, der keinen Anfang und kein Ende hat.

Alles wird überstrahlt von Maria, die durch ihr bedingungsloses „Mir geschehe“ der Welt den Erlöser geschenkt hat.
Beleuchtet durch die Sonne gleicht sie einer Königin.
Dies wird ausgedrückt in der Krone, welche die Buchstaben ihres Namens überragt.
Das zweite „R“ ist der Anfangsbuchstabe des Wortes „REGINA“ (lat. Königin).
Es dient aber zusätzlich auch dazu, den Namen Marias von beiden Seiten, also von innen und außen, gut lesen zu können.

Zu Weihnachten und im Advent dürfen die Sterne nicht fehlen. Sie wollen uns den Weg zeigen – wie damals in Bethlehem den Weisen.
Machen wir uns auf, gehen wir dem Stern nach, der uns zu Jesus führen möchte, in die Einfachheit des Stalles.
Begegnen wir dort dem großen Gott, der die Sehnsucht hat, auch in unseren Herzen Wohnung zu nehmen.


28. November 2010: Öffnung des ersten Adventfensters im Rahmen des Vorauer Advents
Dass der gemeinsame Beginn des Advents in Vorau eine liebgewordene Tradition ist, zeigte sich an diesem Sonntag. Vor dem Krankenhaus hatten sich besonders viele Bewohner aus der näheren Umgebung und zahlreiche Gäste eingefunden, um die Eröffnung des Vorauer Advents mit der Beleuchtung des ersten Fensters im Rahmen des von Firmen und Einzelpersonen gestalteten Adventkalenders mitzuerleben.
Bürgermeister Mag. Spitzer wies auf die sozialen Pflichten, die wir einander schulden, hin. Er rief zur Wachsamkeit auf gegenüber der Not unseres Nächsten und den Problemen und Sorgen der Welt. Diakon Mag. Karner zeigte auf, dass mit dem Advent eine neue Zeit beginnt. Das betrifft nicht nur das Kirchenjahr, sondern der Advent bietet vielmehr einen Neuanfang in jedem einzelnen von uns. In uns kann Jesus geboren werden, wenn wir uns auf Ihn einlassen; wenn wir die Versöhnung, die Er gebracht hat, weiterschenken und so die Hoffnung und Sehnsucht vieler Mitmenschen nach Frieden erfüllen. Mag. Karner spendete allen Anwesenden den Segen Gottes für die Adventzeit.Schwester Johanna las eine weihnachtliche Geschichte vor, in der es um das rechte Schenken ging, das auch den „Geburtstag“ des menschgewordenen Gottes, unseres Herrn Jesus Christus, nicht unbeachtet lässt.Wie schon in den letzten Jahren beteiligten sich auch die Kinder des Kindergartens an der Gestaltung der stimmungsvollen Feierstunde. Mit ihren Laternen brachten sie Licht in die Dunkelheit des anbrechenden Abends. Für ihr gemeinsames Lied und den Tanz wurden sie mit großem Applaus bedacht.Last, but not least, sei der Musik- und Gesangsverein Vorau erwähnt. In den Händen des bewährten Chorleiters, Dr. Peter Filzmoser lag die musikalische Gestaltung des vorweihnachtlichen Nachmittags. Wir hörten frohe und besinnliche Lieder und so gilt ein besonderes Dankeschön allen Sängern, die trotz der winterlichen Kälte ihre Stimmen erklingen ließen.Ganz zum Schluss sei auch dem Himmel Dank, denn durch den einsetzenden Schneefall gab es eine spürbar vorweihnachtliche Stimmung, die man beim abschließenden gemütlichen Beisammensein, zu dem der Bürgermeister von Vorau, Mag. Spitzer, alle Anwesenden eingeladen hatte, noch genießen konnte. Bei Punsch, Glühwein und Lebkuchen, klang die festliche, vorweihnachtliche Stunde aus.



21. November 2010: Letzter Sonntag im Kirchenjahr
Der letzte Sonntag des Kirchenjahres wird Christkönigssonntag genannt.  Gott ist der König des Himmels und der Erde. Er beansprucht aber keine Macht. Er beansprucht gar nichts, sondern wirbt ganz zärtlich und geduldig um unsere Liebe. Er will der König unseres Lebens sein und in uns seine Herrschaft antreten. Nicht um uns zu unterdrücken, sondern um uns zu führen und zu leiten, um uns vor allem Bösen zu bewahren und uns mit seiner Liebe zu erfüllen.
Durch Jesus Christus, der ganz Gott und ganz Mensch war, haben wir Anteil an seiner Königswürde. Er hat uns zu Königen gemacht, die durch den Geist Gottes befähigt sind zu herrschen. Über wen? - Über uns selbst, über unsere Begierden und Gedanken. Nehmen wir das Geschenk der Königswürde von Gott an und versuchen wir alle Gedanken, unser Tun, unsere Sinne, unser Reden und unsere Begierden zu beherrschen.
Gott ist an unserer Seite, denn sein Plan von Ewigkeit her möchte uns in sein Königreich zur Anschauung seiner Herrlichkeit führen, in die Geborgenheit seiner Liebe im Himmel.              >>> mehr


09. November 2010: Weihetag unserer Kapelle
Am 09. November 1974 wurde unsere Kapelle durch den damaligen Diözesanbischof Johann Weber feierlich eingeweiht. Wie jedes Jahr feierten wir am Jahrestag dieser Weihe auch heuer in der Früh eine Festmesse. Anschließend wurde in der Kapelle das Allerheiligste ausgesetzt. Bis am Nachmittag wechselten einander Zeiten der Stille und Zeiten des gemeinsamen Betens und Singens ab. Neben uns Schwestern kamen auch einige unserer ehemaligen Angestellten sowie Freunde des Hauses zum Gebet in die Kapelle.
So konnten wir an diesem Tag, der zugleich der Weihetag der Lateranbasilika in Rom ist, Gott für die vielen Gnaden danken, die uns durch seine Anwesenheit in unserer Mitte geschenkt werden. Unsere Kapelle ist ein großer Segen für unser Haus. Täglich versammeln wir uns zur Feier der Eucharistie und zum Gebet. Aber auch von vielen Patienten und Besuchern wird die Kapelle gerne aufgesucht. Sie bringen hier ihre Bitten und Sorgen vor Gott und finden Trost in den vielfältigen Situationen ihres Lebens.
Mit einem feierlichen eucharistischen Segen, gespendet von Propst Gerhard Rechberger, endete die Zeit der Anbetung um 16.00 Uhr.


06. November 2010: Herz Mariä Sühne-Samstag
Das Triduum hat bei uns schon einige Tradition und so durften wir uns am Samstag, bei der Sühneandacht für die Schmähungen und Beleidigungen, die dem Herzen Mariä zugefügt werden, über zahlreiche Mitbeter freuen.
Prälat Dr. Johannes Gamperl stand als Beichtpriester zur Verfügung. Zur Erfüllung der Bitten Marias in Fatima gehört auch die Beichte. Deshalb nehmen jeden ersten Samstag viele Gläubige die Gelegenheit zur Ablegung einer Beichte wahr.
Ab 17.00 Uhr wurde gemeinsam der Rosenkranz gebetet. Die Betrachtungen und die Lieder waren abgestimmt auf die glorreichen Geheimnisse des Rosenkranzes

Nach dem Rosenkranz schloss der Abend mit der Feier der Heiligen Messe ab. Wir laden sehr herzlich ein, auch im nächsten Monat mit uns für die Rettung vieler Menschen vor und zur Sühne für die vielen Schmähungen und Beleidigungen des Unbefleckten Herzens Mariä zu beten.


05. November 2010: Misericordia – Barmherzigkeitsabend
Es war unser 6. Abend der Barmherzigkeit und wir konnten feststellen, dass Gott immer neue Überraschungen für uns bereithält. Viele Beter fühlen sich von Jesus, dargestellt auf einem Bild, das nach einer Vision von Sr. Faustyna Kowalska gemalt wurde, angezogen und angesprochen. Wir dürfen ihm vertrauen, er sorgt für uns, er liebt uns, er bleibt uns treu, auch wenn wir sündigen. Auf unsere Sünde antwortet er mit seiner Liebe und verzeiht uns alle Verfehlungen, wenn wir demütig zu ihm kommen und bereuen. Er ist überaus gütig und barmherzig.
Wir freuen uns, dass diesmal besonders viele Gläubige zum Abend der Barmherzigkeit gekommen waren. Das gemeinsame Beten des Rosenkranzes bereitete uns auf die Eucharistie vor, welche Kaplan Martirani anschließend mit uns feierte. Die Beichtgelegenheit an diesem Abend wurde von vielen in Anspruch genommen, und es war berührend, die strahlenden und befreiten Gesichter nach der Beichte zu sehen.Die Verehrung der Muttergottes und das Entzünden der Kerzen zu ihren Füßen waren ein weiterer Teil des Barmherzigkeitsabends. Jeder durfte seine Bitten zur Mutter des Herrn tragen. Dieses nach vorne gehen ist ein wichtiger Augenblick, denn jeder einzelne ist eingeladen, sich „auf den Weg zu machen“. Der Weg zu Maria und mit Maria führt uns zu Jesus, ihren Sohn.Diese Begegnung mit Jesus wurde im anschließenden Lobpreis vor unserem Herrn in der Monstranz zum Ausdruck gebracht. Mit dem Eucharistischen Segen für jeden einzelnen Anwesenden schloss der Abend ab. Eine einfache Agape ließ den Abend ausklingen.Die geistliche Leitung hatte wie an den letzten Abenden Kaplan Mag. Guido Martirani. Seine Begeisterung für Jesus und seine Liebe zu unserer Mutter Maria wirkt ansteckend. Danken wir Gott für seine Priester und stützen wir sie durch unser Gebet.



05. November 2010: Herz Jesu-Freitag
Am Herz Jesu-Freitag war ganztägig die Möglichkeit zur Anbetung im Oratorium.
Neben der Monstranz, die uns zur Anbetung und Betrachtung des Leibes Christi einlädt, weist die ebenfalls ausgestellte Kreuzreliquie auf das Leiden Jesu und seinen Tod am Kreuz hin sowie auf sein kostbares Blut, das er für uns am Kreuz vergossen hat. Vom Morgen bis zum Abend fanden sich Beter ein, sodass das Allerheiligste wie immer durchgehend ausgesetzt war.


04. November 2010: Priesterdonnerstag
Wie jeden Monat begingen wir am ersten Donnerstag einen Gebetstag um Priesterberufungen und um Heiligung der Priester.
Den ganzen Tag über wurde vor dem ausgesetzten Allerheiligsten im Oratorium stille Anbetung gehalten. Um 16.40 Uhr begann eine Zeit der gestalteten Anbetung mit einer Zeit des gemeinsamen Gebetes. Texte von Kardinal Newman lenkten unsere Gedanken auf die persönliche Berufung und auf die zahlreichen Gnaden, die wir unverdient vom Herrn empfangen. Wechselgebete und Litaneien sowie einige Lieder drückten unsere Bitten an Gott um gute Priester und neue Berufungen aus. Ein „Vergelt’s Gott“ an die unsere treuen Beter. Bitten wir Gott auch in Zukunft gemeinsam um gute Hirten und treue Priester sowie um junge Menschen, die seinem Anruf folgen.


31. Oktober 2010: Ende der Novene für die Armen Seelen
Am Nachmittag dieses Sonntags beteten wir den neunten und zugleich letzten Teil der Novene. Ein Gebet der hl. Mechtildis verheißt, dass die Armen Seelen scharenweise in den Himmel aufgenommen würden. Die Freude über diese Möglichkeit, etwas für unsere Brüder und Schwestern im Purgatorium (Fegefeuer) tun zu können, war bei den Betern spürbar. So fanden sich an allen neun Tagen einige Gläubige und viele Schwestern in der Kapelle zum gemeinsamen Gebet ein. Wir danken Gott für die vielen Gnaden, die uns zuteil wurden, und bitten die Armen Seelen weiterhin um ihre Fürsprache.


23. Oktober 2010:  Beginn der Novene für die Armen Seelen
Die Gedenktage Allerheiligen und Allerseelen rufen uns in besonderer Weise die Verstorbenen in Erinnerung. Hier sind auf der einen Seite jene, die schon in der Anschauung Gottes leben dürfen, die Heiligen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch jene Seelen, die noch Sündenstrafen abzubüßen haben. Sie können sich selbst nicht mehr helfen und sind auf das fürbittende Gebet der Gläubigen angewiesen. Wird eine Arme Seele aus dem Fegefeuer oder Purgatorium durch Gebet befreit, so hilft sie fürderhin durch ihre Fürbitten vom Himmel aus. Wir beten in diesem Jahr für die Armen Seelen eine Novene, um vielen den Weg in den Himmel zu eröffnen, und  laden herzlich ein, ebenfalls 9 Tage ganz bewusst fürbittend für jene einzutreten, die unser Gebet dringend brauchen.


09. Oktober 2010: Gebetsnacht um geistliche Berufe
Wir danken den Gläubigen der Gebetsgemeinschaft von Sachsenbrunn, die sich diesmal zum gemeinsamen Gebet auf den Weg nach Vorau in unsere Kapelle gemacht hatten. Gemeinsam mit den treuen Betern aus der näheren Umgebung baten wir den Herrn vertrauensvoll um junge Männer und Frauen, die bereit sind, ihr Leben in Seinen Dienst zu stellen.
Die Gebetsnacht begann um 19:30 Uhr mit dem Beten des glorreichen Rosenkranzes. Prälat Dr. Johannes Gamperl leitete jedes Gesätzchen mit Betrachtungen ein. Im Anschluss daran gab es eine mit Texten und Liedern gestaltete Stunde der Anbetung und des Lobpreises vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Mit einem Gebet für alle zum gottgeweihten Leben Berufenen, das wir stellvertretend beteten, endete die Zeit der Anbetung.
Zum Abschluss der Gebetsnacht um 21:30 Uhr feierte Prälat Dr. Johannes Gamperl mit uns die Heilige Messe. Wir sind sehr dankbar für die Gebetshilfe aus Sachsenbrunn. Bitten wir auch weiterhin den Herrn um Arbeiter für seinen Weinberg. Bestürmen wir den Herrn um gute Priester und viele gottgeweihte Personen, Ordensfrauen und Ordensmänner. Bitten wir auch um christliche Familien, in denen die Kinder im Glauben aufwachsen dürfen, um offen zu sein für einen Anruf Gottes.


07. Oktober 2010: Priesterdonnerstag
Am ersten Donnerstag des Monats beten wir seit geraumer Zeit um geistliche Berufe, um Priester und Ordenschristen.
Auch an diesem Donnerstag war vom Morgen an in der Anbetungskapelle das Allerheiligste ausgesetzt. Viele Gläubige kamen, um dem Herrn die Ehre zu erweisen.
Ab 16:40 Uhr war geistliche Lesung und im Anschluss daran eine Zeit des gestalteten Gebetes mit Betrachtungen, gemeinsamen Gebeten und Liedern.
Wir laden herzlich ein, an diesen drei besonderen Tagen des Gebetes, unserem 
Triduum, mit uns zu beten.


03. Oktober 2010: Erntedankfest
Wie jedes Jahr begingen wir am ersten Sonntag im Oktober das Erntedankfest. In unserer Kirche war eine Erntekrone aufgestellt, zusätzlich schmückten Obst, Getreide und Blumen aus dem eigenen Garten den Altarraum. 
Erntedank ist nicht nur ein schöner Brauch. Dieser volkstümliche Festtag verweist uns auf unseren Schöpfer, in dessen Hand alles Wachsen und Gedeihen seinen Ursprung hat. Wir haben allen Grund, ihm Dank zu sagen, denn er gibt uns das tägliche Brot und noch vieles mehr. Oft ist uns das gar nicht bewusst. Er bewahrt uns vor Unwettern und Naturkatastrophen. Er schenkt uns durch die reiche Vielfalt in seiner Schöpfung ein Leben in Fülle als Vorgeschmack auf das ewige Leben im Himmel.
Wenn wir uns den Text von Matthäus vor Augen halten (Mt 9/3): „Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden!“,  dann merken wir, dass Erntedank viel mehr bedeutet, als für die Nahrung zu danken. Gott, als Herr der Ernte, ist es auch, der uns immer wieder Priesterberufungen und Berufungen zum gottgeweihten Leben schenkt. Danken wir an diesem Tag für alle neugeweihten Priester und für alle Ordensleute, die bereit sind, am Einbringen der Ernte mitzuarbeiten. Wir können in der Heiligen Schrift lesen: „Der Mensch lebt nicht nur vom Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“(Mt 4/4) Wir brauchen für unser Leben auch die geistige Nahrung, das von den Priestern verkündete Wort Gottes, aber auch das fürbittende Gebet und die Dienste der Ordenschwestern und Brüder.


02. Oktober 2010: Herz Mariä-Sühnesamstag
Der Herz Mariä-Sühnesamstag ruft  immer die Bitte der Gottesmutter um Gebet, ausgesprochen in Fatima, in Erinnerung.
Sie verspricht besondere Gnaden für 5 hintereinander im Gebet verbrachte Samstage.
Das bedeutet aber nicht, dass wir damit unsere Schuldigkeit getan haben, denn Paulus sagt: „Betet ohne Unterlass!“ (1 Thess 5,17)
So ist das fürbittende Gebet für die vielen Sünden durch die Beleidigung der Gottesmutter notwendiger, denn je.
Maria bittet um das Gebet für jene Armen Seelen, für die niemand betet, die keine Gebetsunterstützung durch ihre Freunde oder Familien bekommen. Lassen wir nicht nach in unserem Gebetseifer.
Schon ab 17:30 Uhr stand Dr. Gamperl als Beichtpriester zur Verfügung. Während des Rosenkranzgebetes hörten wir Betrachtungen zum Thema „Engel“ vom hl. Bernhard von Clairvaux und Berichte über die Engel, die den Seherkindern in  Fatima erschienen waren und diesen verschiedene Gebete mitgeteilt hatten. Auch das Gebet für die Armen Seelen zwischen den einzelnen Gesätzchen des Rosenkranzes wurde den Kindern von den Engeln offenbart.
Der Anlass für die Betrachtungen über die Engel war, dass die Kirche an diesem Samstag das Schutzengelfest feierte. Bitten wir, dass die Engel unsere Gebete wie Weihrauch zum Thron Gottes aufsteigen lassen, um viele Menschen vor dem ewigen Tod zu bewahren.
Nach dem Rosenkranzgebet feierten wir die Heilige Messe. Wie immer am Herz Mariä-Sühnesamstag war Prälat Dr. Gamperl Zelebrant. Wir opferten diese Messe auf zur Sühne für die Sünden der Welt und zur Bekehrung der Sünder.
Schon jetzt laden wir sehr herzlich zum Herz Mariä-Sühnesamstag am 06. November 2010 ein. Gerade um die Zeit zu Allerseelen wird die Notwendigkeit des Gebetes besonders deutlich, weil wir im Gebet und in der Liturgie jener gedenken, die Gott noch nicht schauen dürfen.


Nächster Abend der Barmherzigkeit:
Freitag, 05. November 2010
Gedanken zur Beichte von Don Bosco
„Wann war Ihre letzte Beichte?“ fragte Don Bosco.
Der Mann dachte nach und erwiderte: „Vor zehn Jahren!“
„Also, das macht dann 10 Franken“, sagte der Priester gelassen.
„Wieso, ich dachte, die Lossprechung sei kostenlos!“  
„Was? Sie haben das gewusst?“ staunte  Don Bosco. „Warum haben Sie dann 10 Jahre gewartet?“
Wir laden Sie herzlich ein, nicht zehn Jahre zu warten. Der Herr ist barmherzig. Er schenkt Verzeihung und Versöhnung sowie tiefen Frieden im Herzen. Gratis und kostenlos! Kommen Sie zu unserem nächsten Abend der Barmherzigkeit am Freitag, den 5. November 2010.  Jesus erwartet Sie! Vertrauen Sie seiner Liebe und Barmherzigkeit!


01. Oktober 2010: Therese von Lisieux
Am Abend der Barmherzigkeit stand vor der Statue der Gottesmutter das Bild der hl. Theresia von Lisieux, einer Ordensfrau der Karmelitinnen. Die Kirche feiert an diesem Tag ihr Fest und verehrt sie als Kirchenlehrerin. Für unsere Gemeinschaft gilt sie als eine der Ordensheiligen und als besondere Patronin des Noviziates. So durfte jeder, der wollte, zu Füßen der Muttergottes und vor dem Bildnis der hl. Theresia eine Kerze entzünden. Für jeden Beter war als Geschenk ein Bild der hl. Theresia vorbereitet  mit einem Ausspruch von ihr. Die hl. Theresia vom Kinde Jesu beeindruckt durch ihre besondere Liebe zum Herrn und zu ihren Nächsten. Selbst jenen, die ihr Böses antaten, schenkte sie ihre grenzenlose Liebe. Da sie diese Liebe schon als Kind in ihrem Herzen trug, ist sie ein besonderes Vorbild für die Kinder und für die Jugend. Ihren Weg zur Heiligkeit nannte sie den „kleinen Weg“, ein Weg der Gotteskindschaft und somit ein Weg in die unendlich erbarmende Liebe Gottes. Bitten wir sie um Fürsprache, dass auch in uns die Liebe zum Herrn und zu unseren Nächsten wachsen möge.


01. Oktober 2010: 5. Barmherzigkeitsabend
Nachdem wir diesen Abend mit viel Gebet vorbereitet hatten, war die Freude natürlich groß, dass so viele kamen, um Hilfe für sich oder ihre Angehörigen und Freunde zu erbitten oder einfach eine Zeit des gemeinsamen Betens zu verbringen.

Schon im Vorraum zur Kirche durften alle, die wollten, ihre Bitten an den Herrn in einem Brief aufschreiben und dann vor das Bild des „Barmherzigen Jesus“ vor den Altar legen.
Die vielen Lichter um Jesus machten sehr eindrucksvoll deutlich, dass Er das wahre Licht ist, dass Er unser Leben froh und hell machen kann und uns Kraft und Freude schenkt.

Während des gemeinsamen Rosenkranzes standen wieder zwei Beichtpriester zur Verfügung.

Um 18:30 Uhr begann die Heilige Messe. Mit uns feierte Kaplan Mag. Guido Martirani. Unsere Musikteam aus Graz hatte sich diesmal um eine Stimme und einen Schlagzeuger erweitert.

Nach der Heiligen Messe baten wir Maria um ihren Schutz und ihre Fürsprache als unsere gute Mutter, da ja an diesem Tag der ihr geweihte Rosenkranzmonat begonnen hat. Nach dem Entzünden der Kerzen gab es ein Heilungsgebet. Die Gebete berührten viele Herzen und schenkten vielen Ruhe und Frieden.

Mit dem Eucharistischen Segen und der Einzelsegnung mit der Monstranz endete der Gebetsabend. 
Den Abschluss des Beisammenseins bildete eine kleine Agape mit Gebäck, Brot  und Getränken.



01. Oktober 2010: Herz Jesu-Freitag
Nach der Frühmesse wurde im Oratorium – wie an jedem Herz Jesu-Freitag – das Allerheiligste ausgesetzt und die Kreuzreliquie ausgestellt.
Den ganzen Tag war die Möglichkeit zur Anbetung.
Viele Beter kamen, um für kurze oder längere Zeit dem Herrn die Ehre zu erweisen und ihn anzubeten.
Wir freuen uns über einige treue Verehrer der Eucharistie, die nun schon seit einigen Jahren regelmäßig kommen, um mit uns zu beten.  
Ihnen ein herzliches Dankeschön. Gott wird es ihnen vergelten.


01. Oktober 2010: Wandtafel im Oktober
Die Wandtafel in dieser Zeit soll alle Besucher unseres Hauses auf die Existenz dieser guten Geister und ihre Hilfe hinweisen.
Im Brief an die Hebräer von Paulus können wir über die Engel lesen: „Sie sind alle dienende Geister, ausgesandt um denen zu helfen, die das Heil erben sollen.“
Der hl. Basilius schreibt: „Einem jeden der Gläubigen steht ein Engel als Beschützer und Hirte zur Seite, um ihn zum Leben zu führen.“ Jeder von uns hat einen Schutzengel. Dieser sorgt sich ohne Unterbrechung für den ihm anvertrauten ...           >>> mehr


22. – 30. September 2010: Engel, gibt’s die ?
So lautete der Titel eines Filmes vor längerer Zeit. Wir beantworten diese Frage aus dem Glauben: die Kirche lehrt uns, so können wir im Katechismus nachlesen, dass es Engel gibt.
Auch der hl. Bernhard von Clairvaux schreibt über sie. Wir glauben an ihre Existenz.
Da der September auch Engelmonat genannt wird, weil die Kirche am 29. September das Fest der drei Erzengel St. Michael, St. Gabriel und St. Raphael feiert sowie am 2. Oktober das Fest der hl. Schutzengel, entschlossen wir uns heuer, gemeinsam eine Novene zu den Engeln zu beten.

Wir beteten diese Novene als Bittgebet in den verschiedensten Anliegen, aber besonders um Segen und Gnade sowie Heilung und Trost  für jene, die zum Barmherzigkeitsabend kommen würden.


23. September 2010: Urlaubsende
Mit dem Ende des Sommers ist in den meisten Fällen auch die Zeit des Urlaubs vorbei.
Wir hoffen sehr, dass es für alle eine gute Zeit der Erholung war, in der die Liebe und Fürsorge Gottes erfahrbar wurden.
In seiner Schöpfung gibt er sich uns zu erkennen. Blumen, ja, alle Pflanzen, die Tiere, der Himmel mit dem Mond und den Sternen verweisen auf die Größe Gottes, auf seine Liebe zu uns Menschen.

Legen wir unser Leben und unsere Zukunft ganz in die Hände unseres Vaters im Himmel.
Bitten wir auch um den Heiligen Geist, dass er uns führen und leiten möge im kommenden Arbeitsjahr.


17. September 2010: Sr. Franziska Berta Hutz
Gott, der Herr über Leben und Tod, hat seine treue Dienerin, unsere Mitschwester, Sr. Franziska Berta Hutz, geboren am 29.09.1935 in St. Lorenzen/Wechsel, gestorben am 17.09.2010 in Vorau, zur Anschauung seiner Herrlichkeit gerufen.
Sr. Franziska trat am 07. November 1955 in die Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis in Vorau ein. Von der Profess am 19. Mai 1958 an, war sie durch beinahe 50 Jahre fast immer in der Küche tätig. So war sie lange Zeit eine ausgezeichnete Suppenköchin. Beliebt war sie auch wegen ihres heiteren Wesens und ihrer humorvollen Art. Herzlichkeit und Geselligkeit zeichneten sie aus. Ihr besonderes schauspielerisches Talent kam in den Gedichten und Reimen, die sie sogar beim Kochen vortrug, zur Geltung. Sie war freundlich zu allen, die ihr begegneten, sehr kontaktfreudig und stand auch mit ihren Verwandten immer in guter Verbindung.
In die Schwesterngemeinschaft brachte sie sehr oft frohe Stimmung durch ihre lustigen Erzählungen. Sie sang auch sehr gerne.
Die letzten 2 Jahre verbrachte unsere Mitschwester auf der Krankenstation. Sr. Franziska nahm ihre schwere Krankheit geduldig an und als sie erkannte, dass wenig Hoffnung auf Heilung bestand, bereitete sie sich bewusst auf den Tod vor. Sie betete gerne und oft den Rosenkranz, nützte das religiöse Angebot im TV zum Mitbeten, und hatte große Freude an allen geistlichen Angeboten. Ihre Beziehung zu Gott und zu Maria wurde in der Zeit ihres Leidens immer tiefer. Sie verehrte besonders das hl. Herz Jesu und die Unbefleckte Empfängnis, die Muttergottes von Lourdes.
„Himmelmutter, hilf mir!“ rief sie des öfteren in den letzten Tagen ihrer schweren Erkrankung.
Sr. Franziska durfte an jenem Tag heimgehen, an dem vor Jahrhunderten der
hl. Franz von Assisi, die Wundmale Jesu empfangen durfte. Maria, die Unbefleckte Empfängnis, zu deren Lob Sr. Franziska besonders gerne Marienlieder sang, und der hl. Franz von Assisi waren ihr Wegbegleiter in die ewige Heimat vor Gottes Thron.
Wir danken dem Herrn, der sie erwählte, dass sie zu unserer Gemeinschaft gehört hat.
Barmherziger Gott, öffne unserer Schwester Franziska das Tor zum Paradies, gewähre ihr ewigen Frieden und die Vollendung in Dir.


10. September 2010: Fertigstellung der Außenfassade
Gerade rechtzeitig vor dem Fest Maria Namen am 12. September, dem Namenstag der Muttergottes und unserer Schwester Oberin, durften wir uns über einen weiteren Fortschritt und Abschluss im Rahmen unserer Generalsanierung freuen: die Außenfassade wurde fertig gestellt. Nun erstrahlt das Schwesternhaus in einem freundlichen, warmen Gelb; es leuchtet wie die Sonne und erhellt sogar die oftmals trüben Spätsommer- und Herbsttage. Auch der Innenausbau geht zügig voran, sodass wir mit einer baldigen Beendigung aller Umbauarbeiten rechnen dürfen.
Wir sind sehr dankbar, dass Gott in seiner Vatergüte und Maria, unsere liebevolle Mutter und Schützerin, uns vor Schaden und Unheil sowie vor Unfällen bis heute bewahrt haben und erbitten Gottes Segen auch für die abschließenden Arbeiten im und am Haus.


09. September 2010: Haus St. Barbara
Seit heute ziert die Fassade des renovierten Wirtschaftstraktes, in dem auch unsere neuen Gästezimmer sind, ein Bild der hl. Barbara.

Es war uns ein Anliegen, dieses Haus nach der hl. Barbara zu benennen, im Gedenken an unsere Mutter Gründerin Barbara Sicharter, welche am Festtag der hl. Barbara, am 4. Dezember, nicht nur ihren Namenstag, sondern auch ihren Geburtstag feierte.

So möge unser neues Haus St. Barbara nach Abschluss der Generalsanierung vielen Menschen, die Ruhe und Frieden suchen, ein Zufluchtsort werden, der ihnen Erholung und eine Begegnung mit Gott in seiner Schöpfung aber auch in der Stille des Herzens schenkt.

Unserer Mutter Barbara war es immer ein Anliegen, gastfreundlich zu sein.
So beherbergte sie nicht nur alte und kranke Menschen im Haus, sondern auch arme, mitunter elternlose Kinder.
Nach dem Krieg wohnten in unserem Haus auch immer wieder Priesterstudenten, die von unserer Gemeinschaft betreut sowie durch unser Gebet unterstützt wurden.

Wir wollen getreu dem Auftrag unserer Gründerin und dem Wort Gottes handeln: „
Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.“ (Hebr 13,2)

>>> Gäste & Jugend


09. September 2010: Auf den Spuren unserer Gründerin …
Gemeinsam mit unserer Kandidatin und zwei Gästen machten wir uns vergangenen Donnerstag auf den Pilgerweg, zum Ursprung unserer Gemeinschaft – dem Geburtshaus von Barbara Sicharter. Wir starteten bei der Mariensäule vor dem Augustiner Chorherrenstift Vorau, um uns an die innige Liebe Mutter Barbaras zur Gottesmutter. Wir baten Maria um ihren Segen und Beistand und vertrauten ihr auf dem kurzen Weg des Schweigens bis zum Grab von Mutter Barbara all unsere Sorgen und Bitten an. Beim Grab von Barbara Sicharter gedachten wir ihres heiligmäßigen Lebens und Sterbens und vertrauensvoll baten wir um ihre Fürsprache für unsere Ordens- und Gebetsgemeischaften. Besonders baten wir um die Gnade der Treue und Beharrlichkeit auf dem Weg der engeren Nachfolge Christi und um die Gnade der Demut, die Mutter Barbara besonders auszeichnete. Entlang des vor einigen Jahren errichteten Barbara-Sicharter-Weges betrachteten wir die insgesamt 15 Bildtafeln mit Bibelstellen und Auszügen aus dem Leben der Dienerin Barbara Sicharter. Als uns am Beginn des Weges der Regen überraschte, beteten wir voll Zuversicht, wie Mutter Barbara oft zu ihren Schwestern sagte: „Schauen wir nur zu beten! Unser Herrgott wird schon sorgen!“ Auf unserem Weg begegneten wir auch vielen Menschen, welche uns sehr freundlich begegneten. Besonders bedanken möchten wir uns bei Familie Sommersguter die uns spontan zum Mittagessen einlud. Wir konnten uns für den letzten Teil des Weges hinauf zum sog. Kroneggerhof noch einmal kräftig stärken. Den Abschluss unserer Wallfahrt bildete die Pfarrkirche Wenigzell, in welcher sich auch der Taufstein von Barbara Sicharter befindet und am Grab unserer Mitschwester Sr. Maria Krückl, die im Krieg beim Verteidigen ihrer Reinheit ermordet wurde.


04. September 2010: Herz-Maria-Sühnesamstag
Der Herz-Maria-Sühnesamstag hat seinen Ursprung im zweiten Geheimnis der Fatimabotschaft, wo Maria selbst und auch Jesus die Verehrung dieses Unbefleckten Herzens als Heilmittel für die Rettung der Welt gefordert haben. Um 17:00 Uhr beteten wir den Rosenkranz in der Intention zur Sühne für die Sünden gegen das Unbefleckte Herz Mariens. Anschließend feierten wir die Heilige Messe. Es freut uns, dass immer mehr Gläubige aus der näheren und weiteren Umgebung diesen Ruf der Muttergottes hören und ihm Folge leisten. So laden wir Sie auch zum nächsten Sühnesamstag, am 02. Oktober, dem Schutzengelfest, zum gemeinsamen Gebet ein.


03. September 2010: Abend der Barmherzigkeit
Den Abend der Barmherzigkeit durften wir wieder vor dem Allerheiligsten mit dem Rosenkranz beginnen. Wir danken Kaplan Mag. Rainer Geuder für den Beichtdienst, der jedes Mal zahlreich in Anspruch genommen wird.
Kaplan Mag. Guido Martirani feierte nach dem Rosenkranz die Heilige Messe. Nach einem kurzen Lobpreis durften wir wieder unsere Anliegen beim Entzünden einer Kerze vor Maria bringen und in ihr Herz legen. Diese Zeit des betenden Verweilens vor der Gottesmutter, in einer sehr tiefen Gebetsatmosphäre, schenkt uns wieder neu ihre mütterliche Liebe. Ebenso gedachten wir unserer Mutter Gründerin, von der wir einen Ausspruch an alle Teilnehmer austeilten. Beim Heilungsgebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten und dem abschließenden eucharistischen Einzelsegen durften wir Jesus unsere eigenen Verwundungen und Krankheiten wie auch die Leiden der uns anvertrauten Menschen hinlegen. Bei einer einfachen Agape fand der Abend einen fröhlichen Ausklang.
Wer möchte, kann zu Beginn des Abends in einem kleinen Brief Jesus seine Bitten, Sorgen und Nöte vorlegen. Ein Angebot, das gerne angenommen wird. Mehrmals wurde uns die Frage gestellt, was mit diesen Briefen nach dem Abend geschieht: sie werden noch am selben Abend vernichtet, sodass Ihre Anliegen ganz im Herzen Jesu verborgen bleiben.
Am 01. Oktober 2010 laden wir Sie wieder ein, mit uns die Barmherzigkeit Gottes für uns und all jene, die uns anvertraut sind, zu erflehen.


03. September 2010: Herz-Jesu-Freitag
In der
Präfation des Hochfestes vom Heiligsten Herzen Jesu heißt es: „Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche. Das Herz des Erlösers steht offen für alle, damit sie freudig schöpfen aus den Quellen des Heiles.“
Vor dem geöffneten Tabernakel dürfen wir jeden Herz-Jesu-Freitag den ganzen Tag aus dieser Quelle des Heiles schöpfen – nicht nur für uns selbst sondern auch stellvertretend für jene, die die Liebe Gottes noch nicht kennen oder nicht mehr  annehmen können.
Für unsere Gemeinschaft stellt die Verehrung des heiligsten Herzens Jesu eine wichtige Säule unserer Spiritualität dar. Deshalb ist es uns auch ein Anliegen, dem Herzen Gottes, das uns bis in den Tod geliebt hat, in der Anbetung Ehre zu erweisen. Auch die zur Verehrung aufgestellte Kreuzreliquie erinnert uns an sein liebendes Herz, das am Kreuz für uns geöffnet wurde.
Der nächste Herz-Jesu-Freitag ist am 01. Oktober 2010. Wir laden Sie herzlich zur stillen Anbetung ab 07:00 Uhr oder zum gemeinsamen Beten des Barmherzigkeitsrosenkranzes um 15:00 Uhr im Oratorium ein. Möge Ihnen das Herz Jesu viele Gnaden schenken.


02. September 2010: Priesterdonnerstag
Der Tradition entsprechend hatten wir wieder den ganzen Tag über in unserer Anbetungskapelle das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt. An jedem Priesterdonnerstag beten wir besonders für die Priester, damit Jesus sie in ihrem priesterlichen Dienst stärken und ihr Wirken fruchtbar machen möge. Ebenso bitten wir den Herrn der Ernte darum, geistliche Berufe (Priester und Ordensberufe) für seine Kirche zu erwecken. Wir möchten Sie einladen in diesem für die Kirche so wichtigen Anliegen mit uns zu beten.
Wir bieten jeden 1. Donnerstag im Monat ab 07:00 Uhr die Möglichkeit zur ganztägigen Anbetung im Oratorium. Um 16:40 Uhr  treffen wir uns zur geistlichen Lesung, ab 17:00 Uhr halten wir eine gemeinsame Gebetsstunde. Um 17:30 Uhr   beten wir den Rosenkranz. Um 18:30 Uhr  ist die Heilige Messe in der Kapelle im 1. Stock.
Es würde uns freuen, wenn sie zum nächsten Termin, am 07. Oktober 2010, kommen würden, um mit uns diese Anliegen vor den Herrn zu bringen.


03. August 2001: Ende der Konventexerzitien
Unserer Ordensregel entsprechen durften 18 Schwestern ihre jährlichen fünftägigen Exerzitien machen. Die Exerzitien leitete P. Bürstlinger OSFS, der schon vor Jahren in unserem Haus einige Kurse hielt und so den meisten Schwestern vertraut war. Mit vielen geistlichen Impulsen gab er uns genügend Denkanstöße, die uns wieder näher an das Herz unseres göttlichen Bräutigams führten. So dürfen wir gestärkt mit guten Vorsätzen den Weg in der Nachfolge Christi fortsetzen.
Wir haben in unserer Gemeinschaft jährlich zwei Exerzitienkurse, weil nie alle Schwestern gleichzeitig ihren Arbeitsplatz verlassen können. Wenn die Zeit es erlaubt, können die arbeitenden Schwestern als „Zaungäste“ die Vorträge mithören und an den Gebetszeiten teilnehmen. Diese Zeiten erleben wir immer als eine große Gnade für uns und für alle, für die wir beten dürfen.


22. August 2010: Sr. Gerlinde Berta Wetzelberger

Gott, der Herr über Leben und Tod, hat seine treue Dienerin, unsere Mitschwester Sr. Gerlinde Berta Wetzelberger, geboren am 20. 08. 1935 in Vornholz, gestorben am 22. 08.2010 in Vorau zur Anschauung seiner Herrlichkeit gerufen.

Sr. Gerlinde trat am 31.10.1953 in die Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis Mariens in Vorau ein. Nach der Profess am 20.05.1955 war sie in Vorau in der Küche tätig.
Von 1976 bis 1995 arbeitete sie im Altenheim Hartberg in der Küche und in Garten und Landwirtschaft. Ihre letzten Jahre verbrachte sie im Mutterhaus in Vorau, wo sie im Garten und in der Landwirtschaft mithalf. Eine große Freude und Liebe zu den Tieren und zur Natur zeichneten sie aus.

Ihre Kraft für den Alltag und die zunehmenden Beschwerden fand sie in der heiligen Messe und im treuen Rosenkranzgebet.
Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie auf der Krankenstation, wo sie ihre lange Krankheit ergeben ertrug.

Zeit ihres Lebens verehrte sie Maria, die Gottesmutter. Am Gedenktag Maria Königin wurde sie von ihr in die ewige Heimat geführt.

Dem Herrn sei Ehre und Dank, dass sie zu unserer Gemeinschaft gehört hat. Gütiger Gott, öffne unserer Schwester Gerlinde das Tor zum Paradies, gewähre ihr ewigen Frieden und die Vollendung in dir.

 


19. August 2010: Nachprimiz von Mag. Martin Maria Trummler
Bereits am späten Nachmittag spendete Mag. Martin Maria Trummler den Primizsegen auf den Stationen. Wir erleben immer wieder, wie dankbar viele Patienten diesen Segen empfangen, manche auch mit Tränen in den Augen. Gerade in Krankheit und Leid sind Menschen für Gottes Wirken besonders offen und fragen nach dem Sinn von Leid, Schmerz und Leben. Dieser Suche nach Antworten liegt häufig die bewusste oder unbewusste Sehnsucht nach einer tiefen Gottesbegegnung zu Grunde.
In seiner Predigt nahm Mag. Trummler Bezug zu seinem Primizspruch aus dem Psalm 63: „Gott, du mein Gott, dich suche ich.“ Seine Gedanken zu diesem Schriftwort führte er so aus: „Viele werden sagen, dass jemand der Priester werden will, Gott schon gefunden haben muss. Aber ich suche Gott immer noch. Es ist aber so wie bei Kindern, die Verstecken spielen. Sie suchen nicht nach Fremden sondern nach dem Freund, nach dem schon Vertrauten. Gott lässt sich nicht besitzen, er will immer gesucht werden, mit großem Einsatz und Eifer. So wie Kinder, die beim Versteckspiel ihre Freunde suchen. Sie gehen nicht gelangweilt umher sondern sind mit Feuereifer bei der Suche und hören erst auf, wenn sie den Freund gefunden haben. Gott hat auch uns versprochen, wenn wir ihn mit ganzem Herzen suchen, dann lässt er sich finden.“
Wir wünschen dem zukünftigen Kaplan von Voitsberg viel Gnade und Segen für sein priesterliches Wirken.
 


09. August 2010: Nachprimiz von Br. Mag. Hannes Saurugg
Am Festtag der heiligen Edith Stein feierte Br. Mag. Hannes Saurugg von der Gemeinschaft „Maria, Königin des Friedens“ in unserer Kapelle Nachprimiz.
Der gelernte Maler und Anstreicher war zeitlebens ein Gottsuchender. Bei einer Wallfahrt nach Medjugorje  fand er, wonach sein Herz sich immer sehnte. Als er eines Tages am Arbeitsplatz in einer Zeitschrift die Worte las: „Willst du nicht der Gottesmutter helfen, Menschen zu Christus zu führen?“, trafen ihn diese Worte mitten ins Herz und er wusste in seinem Innersten: „Ja, das will ich!“ Gott offenbarte ihm dann Stück für Stück seinen Weg. So trat er ein Jahr nach seiner Bekehrung in die Gemeinschaft „Maria, Königin des Friedens“ ein. Am 25. Juni 2010 wurde er im Stephansdom zum Priester geweiht. Br. Hannes zeigte sich sehr dankbar, dass er in unserem Haus, unter der Leitung von Prälat Dr. Johannes Gamperl, seine Weiheexerzitien machen durfte. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg und sein priesterliches Wirken viel Gnade und Segen.



07. August 2010: Herz-Mariä-Sühnesamstag
Wir beteten an diesem Tag in der Absicht das Unbefleckte Herz Mariens zu trösten und Sühne zu leisten für die Verunehrungen, Gotteslästerungen und Gleichgültigkeiten gegenüber ihrem reinsten Herzen.
Mit Freude nehmen wir wahr, dass zum Sühnesamstag immer mehr Gläubige kommen, um mit uns den Rosenkranz zu beten und das heilige Messopfer zu feiern. Auch der Andrang zur Beichte wird immer größer. Dies bezeugt, dass das Bedürfnis nach dem Heil-Sein und Heil-Werden in den Herzen zutiefst vorhanden ist.   
Priesterdonnerstag, Herz-Jesu-Freitag und Herz-Mariä-Sühnesamstag sind drei Tage an denen wir den Himmel in besonderer Weise bestürmen und wie uns so mancher Beter bestätigt – die Gnaden fließen.
An dieser Stelle ein herzliches Vergelt´s Gott an alle die mitgeholfen haben, damit ein solches Triduum gefeiert werden konnte. Der größte Dank aber gebührt unserem einzigen Herrn und Erlöser, Jesus Christus und seiner liebenden Mutter Maria.


06. August 2010: Herz-Jesu-Freitag
Diesmal fiel der Herz-Jesu-Freitag mit dem Fest „Verklärung des Herrn“ zusammen. Wie gewohnt bestand wieder den ganzen Tag über die Möglichkeit zur Anbetung, welche gerne genutzt wird.
„Misericordia“, am Abend der Barmherzigkeit, welcher nun schon zum dritten Mal am Herz-Jesu Freitag begangen wurde, beteten wir in den Anliegen der Menschen. Die Sorgen, Nöte und Bitten an Jesus wurden vertrauensvoll, zum Teil auch mit kleinen Briefen, vor den Altar Gottes gebracht.
„Wenn ihr ein bequemes Leben wollt, dann hat das mit Christentum nichts zu tun – da fehlt Christus“, so die klaren Worte von Pfarrer Johann Schuster, der diesmal den Abend leitete.
Aufgrund des Schlechtwetters fand diesmal keine Lichterprozession statt. Stattdessen wurde die Möglichkeit, Maria beim Entzünden einer Kerze und in einem kurzen stillen Gebet vor der Statue der Gottesmutter ihre persönlichen Anliegen zu übergeben, gerne in Anspruch genommen. Viele wurden sichtlich von der mütterlichen Liebe Mariens tief berührt.
Im anschließenden Heilungsgebet baten wir Jesus, dass er in unsere Herzen komme, um alle Verletzungen, Verwundungen seelischer und physischer Art zu heilen. Mit dem eucharistischen Einzelsegen und der anschießenden Agape endete der Abend. Wir danken Jesus und Maria für alle Gnaden, die uns gewährt wurden.

>>> Fotos vom Abend der Barmherzigkeit


05. August 2010: Priesterdonnerstag mit Nachprimiz
Am Priesterdonnerstag baten wir den Herrn der Ernte, um heilige Priester und Ordensleute, damit sich diese mit ganzer Kraft für das Reich Gottes einsetzen. Eine besondere Gnade war die Primizmesse mit anschließenden Einzelsegen gefeiert und gespendet von Herrn Kaplan Walter Alois Rudy aus Deutsch-Schützen im Burgenland. „Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch“ (Joh 15,4), ist der Leitspruch des Neupriesters. Auf das Fundament der Hl. Sakramente vor allem der heiligen Messe, und der Liebe zur  Muttergottes gründete er sein Leben.
In der Homilie erzählte er von seinem langen Weg zur Priesterweihe. Zuvor diente er der Kirche schon einige Jahre als Diakon. Sein Berufungsweg machte uns wieder einmal deutlich, wie einzigartig jede Berufung ist. Die Worte „Gott schreibt mit jedem eine eigene Liebesgeschichte!“ haben sich damit wieder bestätigt. Wie unterschiedlich Berufungen sein können, sehen wir allein schon in unserer Gemeinschaft. Einige können Sie hier nachlesen.



24. Juli 2010: Tausche Nest gegen Reihenhaus
Auf Grund der Sanierungsarbeiten fühlten sich die davon betroffenen Schwalben in ihrer Ruhe gestört als das Haus eingerüstet wurde. Wir fragten uns, wie sie ihr „Wohnproblem“ lösen würden. Bald konnte man sehen, wie sich einige Schwalben um ein halbfertiges Nest stritten und daran bauten. Dieses Bauvorhaben stellten sie aber bald ein und übersiedelten ihren „modernen“ Artgenossen gleich in ein bequemes und absolut wetterfestes Reihenhaus bei unserer Kapelle. Die Umrandung der Dachrinne ist in regelmäßigen Abständen mit kleinen Löchern versehen – gerade groß genug, um den Schwalben als Eingang zu dienen. Warum also noch selber bauen?
So konnten wir sehen, wie sich das Wort des Psalmisten vor unseren Augen erfüllte: „Auch der Sperling findet ein Haus und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen - deine Altäre, Herr der Heerscharen, mein Gott und mein König.“ (Ps 84,4)
Der heilige Pfarrer von Ars sagte: „Wer wenig betet, gleicht den Hühnern, die große Flügel haben und mit ihnen nichts Rechtes anfangen können. Wer innig und ausdauernd betet, wird einer Schwalbe ähnlich, die sich vom Winde tragen lässt."
So wollen auch wir uns im Gebet aufschwingen zu Gott und wie die kleine heilige Therese es formulierte, „wie die Schwalben in der Felsspalte“ – in der Herzenswunde Jesu – ruhen, im Wissen, in seinen Augen wertvoll und geliebt zu sein: „Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.“ (Mt 10,31)


23. Juli 2010: Sommerzeit
Wenn wir jetzt durch unseren Garten gehen sehen wir frische Früchte und Gemüse. Am besten mundet alles direkt von Beet und Strauch! Darum sieht man jetzt immer wieder die eine oder andere Schwester durch den sonnendurchfluteten Garten gehen um Ausschau zu halten ob schon wieder etwas gereift ist.
Mit großer Freude und Liebe betreut Sr. Elfriede mit unseren Mitarbeiterinnen diesen Garten. Nebenbei pflanzt sie wo es geht schöne Blumen, so ausgewählt, dass immer wieder neue Blüten kommen. So verschönt sie den Innenhof unseres Gästehauses St. Barbara und erfreut alle die das sehen können.

Das erinnert uns an eine Botschaft, die die Gottesmutter gegeben hat: „Auch heute lade ich euch ein, Gott, den Schöpfer in den Farben der Natur zu verherrlichen. Er spricht zu euch auch in der kleinsten Blume über seine Schönheit und über die Tiefe seiner Liebe, mit der er euch erschaffen hat.“ (Mj. 25.8.99)
Wir ermuntern uns, nicht nur Früchte des Gartens zu ernten sondern auch darauf zu achten, dass das „Erdreich unseres Herzens“ fruchtbar bleibt. Darum setzen wir uns der Gegenwart Gottes in der Heiligen Eucharistie und im Gebet aus, um gestärkt zu werden für den guten Kampf, den wir kämpfen dürfen. Gott liebt uns und im Vertrauen auf unseren himmlischen Vater, dessen Liebe wir auch in der Schöpfung erfahren können, gehen wir zuversichtlich und dankbar unseren Weg.



22. Juli 2010: Kein Dach über dem Kopf!
Nun, ganz so schlimm ist es auch wieder nicht, aber diese Woche wurde beim Mutterhaus aus bautechnischen Gründen ein Teil des Daches abgedeckt. Die Dachkonstruktion wurde abgetragen und wir konnten vom Boden aus auf unser Dach schauen, ein ungewohnter Anblick. Auch ein akuter Regenguss konnte dem Dachboden trotz des fehlenden Dachstuhls keinen Schaden anrichten, weil rechtzeitig ein Schutz angebracht wurde. An dieser Stelle auch einen Dank an unsere aufmerksamen Bauarbeiter!
Der für die Abtragung des Daches notwendige Kran beeindruckte die Schwestern, ragte er doch weit über die Dächer des Mutterhauses und der Kapelle hinaus.
Ansonsten laufen die Arbeiten auf Hochtouren, da die Sanierungsarbeiten Ende Oktober abgeschlossen sein sollen.
Die Fenster wurden bereits getauscht, das Haus ist für die Wärmedämmung eingerüstet und zeigt sich in verschiedensten Farben.
Die Bauarbeiten erinnern uns an das Psalmwort 127,1: „Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut.“
Aus diesem Grund feiern wir jede Woche eine heilige Messe mit der Bitte, dass der Herr das Bauvorhaben und alle beteiligten Arbeiter segne und beschütze. Besagt doch ein Sprichwort: An Gottes Segen ist alles gelegen! So möge sich unter der schützenden Hand Gottes das gesamte Projekt nach seinem Plan entwickeln.



21. Juli 2010: paradiesischer Urlaub
Immer wieder hören wir in diesen Tagen großes Bedauern von ehemaligen Gästen unseres Hauses, die wir heuer wegen der Sanierungsarbeiten nicht beherbergen können.
Trotzdem hat sich seit Tagen ein kleiner Gast bei uns eingeschlichen, der das Herz der Schwestern erfreut. Am Morgen halten wir Ausschau nach ihm, am Abend wird er gesucht und bei Tisch ist er Tagesgespräch: ein kleiner Feldhase, der es sich in unserem Garten gemütlich gemacht hat. Findet er doch ein wahres Paradies vor – zwischen Klee und Blumen, zwischen Kraut und Gemüse findet er alles wovon ein kleiner Hase nur träumen kann. So frisst er sich durch den Garten und in so manches Herz hinein. Von Tag zu Tag wird er zutraulicher und manche Schwestern wetteifern, wer ihn heute schon am öftesten gesehen hat.
Hansi – so heißt er mittlerweile – ließ sich durch nichts aus seinem kleinen Paradies vertreiben. Es gefällt uns sehr diesen kleinen Freund in unserem Garten zu finden und wir hoffen, dass er noch länger bei uns verweilt.  

Dieser freudige Vorfall kann uns auch Anlass sein über uns selbst nachzudenken. Auch wir werden, so hoffen wir, wenn wir unsere Augen einmal für immer schließen, in das ewige Paradies eintreten, aus dem uns niemand mehr vertreiben kann. In diesem Vertrauen beten wir oft für uns, für unsere Patienten und alle, die uns anvertraut sind, um eine gute Sterbestunde.
Diese Bitte ist ja auch in jedem Ave Maria enthalten: „Bitte für uns, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.“ So wird jedes Ave Maria in unserem Sterben wieder gegenwärtig und ein Trost für unsere Seele sein, weil Maria uns dann mit ihrer Fürbitte zu Hilfe eilen wird. Der Himmel, das ewige Paradies – wird mehr als ein ewiger Urlaub sein, wo Gott jede Träne abwischen wird. Es wird ewige Freude sein, unvergängliches Glück in den Armen Gottes.
Im Blick auf unser Sterben tut es gut, sich von Zeit zu Zeit vor Augen zu halten, wie oft man dieses kleine durch und durch biblische und christozentrische Gebet schon an Maria gerichtet hat.



13. -18. Juli 2010: Alles ist dir möglich (LK 1,37)
„Alles ist dir möglich!“ – unter diesem Thema stand das heurige Jugendtreffen in Pöllau, an dem auch einige unserer Schwestern mehr oder weniger intensiv und auf verschiedene Weise teilnahmen.
Wer konnte besuchte das Abendprogramm oder feierte die Gottesdienste mit. Andere Schwestern verfolgten über das Internet vom Arbeitsplatz aus das Geschehen in Pöllau. Radio Maria übertrug die Vorträge live.
Sr. Mirjam und unsere Kandidatin Maria Wagner durften eine Austauschgruppe betreuen und nahmen viele schöne Eindrücke mit nach hause. Unsere Kandidatin fasste in einem kurzen Abriss die Eindrücke dieser Tage zusammen:
 
Vom 13. bis 18. Juli fand das 19. Jugendtreffen in Pöllau unter dem Thema „Alles ist dir möglich!“ statt, ein geistiges Trainingslager für keineswegs „Weichspüler Christen“, bei dem die neue Generation ganz schön ins Schwitzen gekommen ist. Wir durften ...              >>> mehr Text + Fotos

Wer die Vorträge vom Jugendtreffen nachhören möchte, kann diese bei Radio Maria bestellen.

>>> Cd-Bestellung bei Radio Maria


14. Juli 2010: Eröffnung des Tageszentrums für Senioren
Im Gästehaus unserer Kongregation wurde am 14. Juli 2010 unter der Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, vieler Schwestern aus unserer Gemeinschaft und einiger älterer Menschen aus der näheren Umgebung das neue Tageszentrum für Senioren eröffnet.
Dieses Tageszentrum ist eine dringend notwendige Ergänzung zu den bereits vorhandenen Einrichtungen für Senioren in Vorau und den umliegenden Gemeinden. Neben dem betreuten Wohnen und dem Pflegeheim Sommersgut sowie der Akutgeriatrie im Marienkrankenhaus mit der Möglichkeit zur Remobilisation, ist dieses Tageszentrum ein weiterer Beitrag, unseren älteren Mitmenschen einen Lebensabend in Würde und eingebettet in die Gesellschaft zu ermöglichen. Auf all diese Fakten wurde in den Eröffnungsreden hingewiesen. So sprach ...   >>> mehr Text + Fotos


11. Juli 2010: Ende des Priesterjahres – Änderung des Priesterdonnerstag
Wir haben uns nach Rücksprache mit allen treuen Anbetern des letzten Jahres entschlossen, den Priesterdonnerstag in der derzeitigen Form beizubehalten. Die einzige Änderung betrifft den Anfang: Wir beginnen erst um 16.40 Uhr mit der geistlichen Lesung. Durch die vielen Aussagen von den Päpsten und  Betrachtungen der  verschiedensten Autoren  wurde uns die Wichtigkeit des Gebetes für den Klerus sowie die Bitte um neue Berufungen für den Stand der Priester bewusst gemacht. Das ganze Volk Gottes trägt Mitverantwortung für seine Priester und ist dazu aufgerufen, deren unverzichtbaren  priesterlichen Dienst mit Gebet zu unterstützen.
Ablauf des Priesterdonnerstags in Zukunft:
ganztägig Möglichkeit zur Anbetung im Oratorium
16.40 Uhr   Geistliche Lesung
17.00 Uhr   Gebetsstunde
17.30 Uhr   Rosenkranz
18.30 Uhr   Heilige Messe,
anschließend Anbetung in der Krankenhauskapelle
Bitten wir weiterhin den Herrn um Arbeiter für seinen Weinberg; er hört die Bitten seines Volkes!           


10. Juli 2010: Beginn der Sommerferien
Wir nehmen den Beginn der Sommerferien zum Anlass, allen Lesern unserer Hompage sowie allen Freunden unseres Hauses schöne Sommermonate und erholsame Urlaubstage zu wünschen. Alle Engel mögen Sie auf Ihren Wegen begleiten und  auch gut nach Hause bringen.

Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.  (Num 6,24-26)

Der Urlaub schenkt Ihnen ein wenig mehr Zeit: Wir laden Sie ein, Gott mit allen Lebewesen zu loben und zu preisen für die Schönheit seiner Schöpfung und für alle Freuden, die er Ihnen schenkt.

Ihre Vorauer Marienschwestern


09. Juli 2010: Baufortschritte bei der Generalsanierung des Schwesternhauses
Die Generalsanierung, 2. Bauabschnitt, schreitet gut voran. Das Schwesternhaus ist eingerüstet, denn derzeit werden die Fenster ausgetauscht.
Auch im Inneren des Schwesternhauses wird mit Hochdruck gearbeitet. So hoffen wir, dass  der Umbau früher abgeschlossen werden kann, als ursprünglich angenommen.
Wir beten darum, dass Gott uns vor jedem Unglück auch weiterhin bewahren möge und seine schützenden Hände über unser Haus und alle Arbeiter hält.


03. Juli 2010, Herz Mariä-Sühnesamstag
Mit dem Sühnegebet am Samstag schlossen wir das Triduum vom Juni ab. Auch an diesem Tag kamen viele Verehrer der Muttergottes, um mit uns gemeinsam Sühne zu leisten für alle Schmach und seelischen Verwundungen, welche Maria von ungläubigen Menschen ertragen muss.
Prälat Dr. Johannes Gamperl stand ab 16.30 Uhr als Beichtpriester zur Verfügung. Anschließend wurde gemeinsam ein Rosenkranz gebetet zur Sühne für alle Schmähungen gegen die allerreinste Jungfrau und Gottesmutter Maria. Zwischendurch hörten wir Betrachtungen. Um 18.00 Uhr feierte Dr. Johannes Gamperl mit uns eine Heilige Messe, die jeder aufopfern konnte, gemäß dem Wunsch der Gottesmutter in Fatima.
Bitten wir Gott, er möge unser Sühneopfer annehmen.
Danken wollen wir der Familienmusik Trimmel, die in Treue diese Abende musikalisch gestaltet, und  Herrn Prälat Dr. Johannes Gamperl für seinen selbstlosen und segensreichen Einsatz im Begleiten der Herz Mariä-Samstage durch seinen priesterlichen Dienst.
Wir laden alle Marienverehrer und alle, welche die Wichtigkeit des fürbittenden Betens erkannt haben, herzlich ein, auch in Zukunft gemeinsam mit uns zu beten und zu bitten.


02. Juli 2010, 2. Abend der Barmherzigkeit
Die Nachricht vom Barmherzigkeitsabend hat sich offensichtlich schnell verbreitet, denn nur so ist die große Anzahl der Beter zu erklären, die sich im Haus an diesem Abend eingefunden hatte. Gott rief die Menschen und viele haben auf den Anruf Gottes durch den Heiligen Geist mit ihrem Kommen geantwortet. Wir haben allen Grund, Gott von ganzem Herzen zu loben und zu preisen. In die Novene vom Kostbaren Blut, die wir bis Mittwoch beteten, waren auch Bitten eingeschlossen, dass der Herr allen Menschen, die ohne Hoffnung sind und das Vertrauen verloren haben, den Weg zu ihm zeigen möge.
Im Vorraum der Kapelle hatten wir auf einem Tisch Briefpapier vorbereitet und luden jeden ein, die persönlichen Anliegen an Jesus aufzuschreiben und vor ihn hinzutragen. Vor dem Altar stand diesmal nicht die Herz Jesu- Statue, sondern ...     >>> mehr mit Fotos

Nächster Abend der Barmherzigkeit am 06. August 2010, Fest der Verklärung des Herrn

02. Juli 2010: Herz-Jesu - Freitag
Wegen des Festes Mariä Heimsuchung wurde die Votivmesse zum Heiligsten Herzen Jesu nicht gefeiert. Nichts desto weniger hielten wir - wie jeden Herz-Jesu-Freitag - ganztägig Anbetung vor der Monstranz und der Kreuzreliquie in der Anbetungskapelle. Am Nachmittag um 15:00 Uhr wurde gemeinsam der Barmherzigkeits-Rosenkranz gebetet.
Viele von uns verweilten an diesem Tag länger im Gebet, um Gott für den 2. Abend der Barmherzigkeit um den Heiligen Geist zu bitten sowie um Gnade und Vertrauen in die Liebe und Barmherzigkeit Gottes für alle, die kommen würden.


02. Juli 2010: Fest Mariä Heimsuchung,
Jedes Fest zu Ehren der Muttergottes  ist für unsere Gemeinschaft, welche der Unbefleckten Empfängnis geweiht ist, ein besonderer Festtag. Mariä Heimsuchung vergegenwärtigt uns den Besuch Marias bei ihrer Base Elisabeth. Bei diesem Gang über das Gebirge wurde sie zur ersten Verkünderin des Sohnes Gottes, indem sie ihn zu ihren Verwandten, also zu den Menschen, brachte. Johannes, der Täufer, noch ungeboren, erkannte seinen Herrn und „hüpfte vor Freude im Leib seiner Mutter.“ Weil Maria den Sohn Gottes umfing und in sich barg, wird sie als erster Tabernakel  bezeichnet. Daran soll auch unser Tabernakel in der Kapelle erinnern, auf dem auf drei Seiten Maria abgebildet ist. Mit dem  berühmten Gebet aus dem Alten Testament, das heute allgemein als „Magnifikat“ bekannt ist, sprach Maria einen wunderschönen Lobpreis. Danken wir ihr mit unserer Liebe, weil sie uns den Erlöser brachte. Öffnen wir unsere Herzen, damit Jesus bei uns Wohnung nehme, und tragen wir seine Botschaft und seine Liebe wie Maria zu allen Menschen.



01. Juli 2010: Priesterdonnerstag
Wie seit einem Jahr war auch an diesem Tag ganztägig die Möglichkeit zur Anbetung im Oratorium.
Zusätzlich zum heiligen Leib Christi in der Monstranz war auch unsere Kreuzreliquie zur Verehrung ausgestellt.
Dieses kleine Stück Holz, ein Teil des Kreuzes auf dem Jesus sein Blut vergoss, macht das Leiden und Sterben Jesu Christi anwesend und verweist auf das kostbare Blut, das für unsere Erlösung den zahlreichen Wunden Jesu entströmte.
In der Zeit der gestalteten Anbetung ab 16:40 Uhr gab es  zu Beginn eine geistliche Lesung, diesmal mit Texten von Kardinal John Henry Newman.
Anschließend wurde für alle Priester und um Priesterberufungen gebetet.


30. Juni 2010: Ende der Novene zur Verehrung des Kostbaren Blutes
Während der vergangenen 9 Tage traf sich täglich um 14.50 Uhr eine Gruppe von Betern - Schwestern und einige Pfarrangehörige - um eine Novene zu beten, mit welcher das Kostbare Blut Jesu Christi verehrt wird. Es war eine segensreiche Zeit, wie viele aus dieser Gebetsgruppe bestätigt haben. Alte und neue Lieder, verschiedene Gebete mit zahlreichen Aufopferungen, ein Rosenkranz zum kostbaren Blut und Betrachtungen ließen die Wichtigkeit dieses Gebetes erkennen, in dessen Zentrum vorrangig nicht eigene, persönliche Anliegen stehen, sondern gemeinsame Anliegen aller Christen. Da der 01. Juli heuer auf einen Donnerstag fiel und dieser Tag zur besonderen Verehrung der Eucharistie vorgesehen ist, konnten wir durch die Auswahl der Lieder in der Hl. Messe die Verehrung des kostbaren Blutes besonders hervorheben. Die Kirche verehrte zu jeder Zeit das Kostbare Blut Jesu Christi und gedenkt in jeder Eucharistiefeier des für uns geopferten Blutes.
Der hl. Paulus schreibt dazu im Brief ...        >>> mehr


20. Juni 2010: Wandtafel für Juni und Juli
In den Monaten Juni und Juli wird in besonderer Weise Jesus Christus verehrt. Der Juni ist dem Herzen Jesu geweiht. Wir beten aus diesem Grund täglich nach der Vesper die Litanei zum Heiligsten Herzen Jesu. Die Herz Jesu-Verehrung hat in unserem Haus schon lange Tradition, denn unsere erste Novizenmeisterin war eine Schwester aus der Kongregation der Dienerinnen des Heiligsten Herzens Jesu. Über die Feier des Herz Jesu Festes am 11. Juni haben wir schon berichtet.
Der Juli ist dem Kostbaren Blut unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus gewidmet, auch wenn aus dem kirchlichen Kalender nach dem Konzil das „Fest vom Kostbaren Blut“, welches man bis dahin am 01. Juli feierte, gestrichen wurde. Im Juli wird täglich ...      >>> mehr


15. Juni 2010: Urlaub im Kloster
Leider können wir in diesem Jahr auf Grund der Sanierungsarbeiten keine Gäste aufnehmen.
Aber die Arbeiten schreiten gut voran, so dass wir mit 2011 wieder Gäste in unserem Haus beherbergen können.
Gastfreundschaft war schon unserer Gründerin Barbara Sicharter ein großes Anliegen.
Auch wir freuen uns schon auf die Zeit, in der wir unser Leben wieder ein wenig mit unseren Gästen teilen dürfen.

>>> Urlaub im Kloster


12. Juni 2010: Gedenktag Unbeflecktes Herz Mariä
Da unsere Gemeinschaft der Unbefleckten Empfängnis geweiht ist, liegt es nahe, dass wir auch den Gedenktag ihres Unbefleckten Herzens festlich begehen. Noch am Abend des Freitag stellten wir unsere Herz Marien-Statue vor dem Altar auf. Während des ganzen Tages konnten wir der Muttergottes unsere Liebe und Verehrung entgegenbringen und uns in unseren Anliegen an ihr mütterliches Herz wenden. Es fanden sich während des ganzen Tages Beter ein, Freunde des Hauses, Besucher und Patienten.
Um 17.00 Uhr fand, wie jeden Samstag, die Gebetsstunde für unser Noviziat statt, mit dem gemeinsamen Beten des Rosenkranzes vor dem ausgesetzten Allerheiligsten.
Wir sind dem Herrn sehr dankbar für diese Zeit der Gnade, mit der er uns beschenkt.


11. Juni 2010: Hochfest Heiligstes Herz Jesu
Weil an jedem Freitag in unserer Anbetungskapelle ganztägig die Möglichkeit zur Verehrung des Allerheiligsten besteht, verlegten wir diese Anbetung während des Tages ausnahmsweise in die Kapelle. So war ganztägig Anbetung und die Verehrung des Herzens Jesu möglich. Viele von uns nahmen sich auch während des Tages die Zeit, immer wieder für kurze Zeit beim Herrn in der Kapelle zu verweilen. Bischof Dr. Egen Kapellari zitierte anlässlich der Einweihung unserer Anbetungskapelle den Satz von Pierre Teilhard de Chardin: „Wo die Anbetung wächst, da wächst auch die Liebe.“ Das ist sicher in jeder Gemeinschaft notwendig: ein Wachsen der Liebe – zum Herrn und zu jenen, die mit uns leben.
Nach der Vesper wurde das Allerheiligste wieder eingesetzt. So war dieser Tag sicher ein segensreicher: für uns und unser ganzes Haus. Hochgelobt und gebenedeit sei das heiligste Herz Jesu in alle Ewigkeit!


11. Juni 2010: Herz-Jesu-Gebetsnacht
Gestern nach der Abendmesse, also am Vorabend des Herz-Jesu-Festes, wurde in unserer Kapelle das Allerheiligste ausgesetzt. Vor dem Altar stand unsere Herz-Jesu-Statue, umrahmt von Blumengestecken und brennenden Kerzen. Während der ganzen Nacht hielten wir Anbetung, entsprechend einem Gelübde aus der Zeit des zweiten Weltkrieges. Freunde des Hauses beteten und sangen mit uns. Einige Gruppen von Schwestern hatten ein paar Anbetungsstunden gestaltet. Betrachtungen, Rosenkränze, Lieder und Gebete wechselten im Laufe der Nacht immer wieder ab. Mit dem Fest Heiligstes Herz Jesu am 11. Juni endete auch das Priester-Jahr, welches unter dem Motto stand: „Treue zu Christus – Treue des Priesters.“  So wurde während der Nacht im Besonderen auch für die Priester und um geistliche Berufungen gebetet. Die Herz-Jesu-Gebetsnacht endete mit der Hl. Messe zu Ehren des Heiligsten Herzens Jesu am Morgen.


06. Juni 2010: Konzert des Gesangsvereins Vorau
Der Gesangsverein Vorau unter der Leitung von Dr. Peter Filzmoser erfreute uns heute am Nachmittag mit seinen Darbietungen. Nach der Begrüßung durch den Chorleiter  und einleitenden Worten von Frau Andrea Holzer führte Frau Heidi Filzmoser in bewährter, humorvoller Weise durch das Programm, das  unter dem Motto „Jagdlieder“ stand. Ein Mundartgedicht, verfasst und vorgetragen von Frau Maria Hainzl, lockerte das Programm auf. Verschiedene Erzählungen um Arzt, Patient und Krankheit von Eugen Roth brachten Heiterkeit in die Runde der versammelten Patienten, Gäste und Schwestern.
Einige der Lieder waren vielen Zuhörern noch aus der Schulzeit bekannt, z.B. „Auf, auf  zum fröhlichen Jagen“, oder das Lied vom furchtsamen Jäger „Ein Jäger längs dem Weiher ging“. Im bekannten Lied „Die Waldandacht“ sang Frau Monika Millendorfer mit glockenheller Stimme das Solo vom „lieben Herrgott, der durch den Wald geht“. Mit dem Hinweis auf das geistliche Haus wurde ein Lied, dem der Text  aus dem 1. Korintherbrief, Kapitel 13,  „Das Hohelied der Liebe“, zugrunde lag, gesungen. Man konnte sehr gut die Dissonanzen heraushören, die in einem Leben ohne Liebe entstehen.
Die Sänger gaben ihr Bestes und so brachte dieses Konzert dem Chor großen Erfolg und den Zuhörern,  die mit kräftigem Applaus für den schönen Gesang dankten, eine abwechslungsreiche Stunde. Auch wir danken herzlich und hoffen, dass es auch im nächsten Jahr in unserem Haus ein „Juni-Konzert“  des Gesangsvereins Vorau gibt.


06. Juni 2010: Garteneröffnung und Segnung des Wegkreuzes beim Pflegeheim Sommersgut
In unserer unmittelbaren Nachbarschaft befindet sich das Pflegeheim „Sommersgut“, geleitet vom Ehepaar Wedel. In der Begrüßungsrede wurde darauf hingewiesen, dass der Garten neu gestaltet wurde, um den Bedürfnissen der oft auch dementen Bewohner dieses Pflegeheimes entgegenzukommen. Unter der Leitung einer Gartenarchtektin wurden die Wünsche der alten Menschen umgesetzt. Liebevoll engagierten sich auch Schüler der Haushaltungsschule Vorau bei der Durchführung der notwendigen Arbeiten. Bürgermeister Mag. Bernhard Spitzer sprach vom Garten Eden. Man muss dem zustimmen, denn Frau und Herr Wedel bemühen sich tatsächlich sehr, für unsere alt gewordenen Mitmenschen, die ihren Lebensabend nach einem oft arbeitsreichen Leben in den Pflegeheimen Vorau und Rettenegg verbringen, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder der Bewohner wohlfühlen kann. Der Garten lädt zum Spazieren ein, bietet Raststationen und lässt ein Ziel erblicken: ein neues Wegkreuz. Am anderen Ende des Gartens gelegen, trachten  die Spaziergänger danach, es zu erreichen. Dieses Wegkreuz, getischlert vom Sohn des Ehepaares Wedel, mit einem Corpus des Vorauer Künstlers Schaunigg, wurde bei dieser Feier von Pfarrer Mag. Lukas Zingl, unter Assistenz von Prälat Rupert Kroisleitner, gesegnet. Der Musik- und Gesangsverein Vorau umrahmte das Programm musikalisch und erfreute alle Zuhörer mit den Darbietungen. Im Anschluss an diese Feierstunde wurde uns und den anderen Gästen Kaffee  und Kuchen serviert. Wir bedanken uns für die Einladung in das benachbarte „Sommersgut“. Anerkennung und Dank gebührt auch dem Ehepaar Wedel für ihren großartigen Einsatz im Dienste jener älteren Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.



05. Juni 2010: Herz-Mariä-Sühnesamstag
Seit mehr als einem Jahr begehen wir am ersten Samstag im Monat den Herz-Mariä-Sühne-Samstag. Diesmal stand vor dem Altar eine schöne, geschnitzte Herz-Mariä-Statue. Wir begannen wie immer mit dem Rosenkranz. Hochwürden Prälat Dr. Johannes Gamperl hielt vor jedem Gesätzchen des glorreichen  Rosenkranzes einleitende Betrachtungen. Der Volksgesang  wurde auch an diesem Tag vom Instrumentalspiel und Gesang der Familienmusik Trimmel aus Graz unterstützt. Herr Prälat Dr. Gamperl wies darauf hin, wie dringend und notwendig unser Beten und Opfern ist, denn die Zahl jener, die sich von Gott abwenden oder seine Liebe nicht erfahren haben, wird immer größer. Bitten wir Maria, sie möge unsere Gebete um Sühne für alle Schmähungen, die sie erleiden muss, annehmen und mit uns für alle Seelen Fürbitte bei Gott leisten, um sie vor dem ewigen Tod zu bewahren.


04. Juni 2010: 1. Abend der Barmherzigkeit
Seit Pfingsten baten wir den Herrn jeden Tag um seinen Geist für den Abend der Barmherzigkeit. Es war uns nicht wichtig, dass viele kommen (natürlich freuten wir uns, dass es so war), sondern dass  der Herr jene rufen möge, die in seelischer Not sind und der Heilung ihrer Seele bedürfen.
Schon die Vorbereitung brachte Überraschungen, weil viele versuchten auf ihre Weise einen Beitrag zum Gelingen des Abends zu leisten – entweder durch Gebet oder Mithilfe. Die geschmückte Kapelle erzeugte eine Atmosphäre der Ehrfurcht und des Gebetes. Es war möglich, still zu werden und in sich zu gehen, um in der Tiefe der eigenen Seele Jesus zu begegnen.
Während wir gemeinsam den schmerzhaften Rosenkranzes beteten, war Gelegenheit zur Beichte. Danach feierte Kaplan Mag. Guido Martirani aus Graz in Konzelebration mit Prälat Dr. Johannes Gamperl die Heilige Messe. Musikalisch gestaltet wurde diese, so wie der ganze Abend, von der Familienmusik Trimmel aus Graz, mit der Gitarre unterstützt von Peter, einem Studenten. In seiner Predigt betonte Kaplan Martirani  die Wichtigkeit Mariens für unser Glaubensleben. Er meinte: „Sie ist wie eine Autobahn, über die man schneller ans Ziel, zu Jesus gelangt.“ 
Nach dem Schlusssegen machten wir eine Prozession um das Marienkrankenhaus. Betend und singend, mit brennenden Kerzen in den Händen, Zogen wir um das Spital und erbaten den Segen Gottes für unser Haus und für die Kranken.
Bei der Marienstatue am Eck des Schwesternhauses hielten wir eine kurze Andacht mit  Neu- Einweihung und Segnung der Statue sowie mit Liedern und Gebeten. Im Zuge der Renovierungsarbeiten war auch diese alte Marienstatue mit dem Jesuskind restauriert worden, und wir freuten uns, dass sie in voller Schönheit wieder auf ihrem Platz stand.
Wieder in der Kapelle angelangt, gab es eine Stunde des freien Gebetes und der Anbetung. Wegen des großen Andranges stand auch in dieser Zeit Dr. Gamperl als Beichtpriester zur Verfügung. Immer von Neuem ist es notwendig, den Blick auf jene Ereignisse in unserem Leben zu richten, in denen wir die Barmherzigkeit und die Liebe Gottes erfahren durften und dem Herrn dafür zu danken.
Kaplan  Martirani führte ganz behutsam zu dieser Danksagung hin. In dieser Haltung der Dankbarkeit für das Wirken Gottes in unserem Leben wächst auch das Vertrauen in Gottes Liebe, seine Hilfe und Barmherzigkeit in Situationen des Leides, der Bedrängnis, ja mitunter der Verzweiflung. Der barmherzige Jesus ruft uns zu diesem Vertrauen in seine Liebe. Nach dieser Gebetszeit konnte jeder, der es wollte, einen Einzelsegen bekommen.

Es war offensichtlich, dass dieser Abend viele Menschen zu einer neuen, tiefen Begegnung mit dem Herrn geführt hat. Seine Liebe war in der Gemeinschaft, im Feiern der Eucharistie, in der Beichte und im gemeinsamen Gebet  erfahrbar. Die Hinwendung zu Maria, unserer liebenden Mutter, ließ viele erneut Jesus, ihren liebenden Sohn, entdecken. Manches zuerst bedrückte Gesicht strahlte nach diesem Abend in Freude und Zufriedenheit.

Von Herzen wollen wir Gott loben und preisen, dass er uns liebt und unsere Gebete um einen Abend, getragen vom Geist Gottes, erhört hat. In diesem Sinne freuen wir uns auf den nächsten Abend der Barmherzigkeit am 02. Juli, dem Fest Mariä Heimsuchung.

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04. Juni 2010: Herz-Jesu-Freitag
Unsere treuen Beter aus der näheren Umgebung kamen während des Tages, um dem Herrn die Ehre zu geben. So war im Oratorium durchgehend Anbetung vor dem Herrn im ausgesetzten Allerheiligsten und Verehrung der ausgestellten Kreuzreliquie möglich. Die Freude über diese Reliquie ist groß, weil wir durch die besondere Verehrung des heiligen Kreuzes schon viele Gnaden erfahren durften. Am Nachmittag trafen wir uns zum letzten Mal zum Gebet um die Hilfe des Geistes Gottes für unseren Abend der Barmherzigkeit.


03. Juni 2010: Priester-Donnerstag
Diesmal fiel der Tag des Gebetes für die Priester mit dem Fronleichnamsfest zusammen. Was passt besser als gerade an diesem Tag für die Vermittler der Gnaden, für jene, welche in der Feier der Eucharistie Brot und Wein in Christi Leib und Blut verwandeln dürfen und können, besonders zu beten. So hielten wir am Nachmittag von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Oratorium Anbetung. Kurz vor 15.00 Uhr gab es das gemeinsame Gebet um den Segen und die Gnade Gottes für unseren ersten Abend der Barmherzigkeit. Im Anschluss daran war die Möglichkeit zur stillen Verehrung des Herrn im ausgesetzten Allerheiligsten. Um 16.30 Uhr hielten wir eine gemeinsame Gebetsstunde für und um Priester. Weil es der letzte Priesterdonnerstag im Jahr des Priesters war, hörten wir Betrachtungen zur Eucharistie vom hl. Jean Maria Vianney. Wir beteten den Priesterrosenkranz und wurden noch ein bisschen geistig wachgerüttelt durch Predigten über die Liebe und die Nächstenliebe vom hl. Pfarrer von Ars.


03. Juni 2010: FRONLEICHNAM, Hochfest des Leibes und Blutes Christi
Wie an jedem Feiertag  hatten wir um 6 Uhr die Heilige Messe. Eine größere Anzahl von Schwestern machte sich nach dem Frühstück auf den Weg ins Stift. Sie feierten die festliche Pfarrmesse mit und gaben anschließend bei der Prozession dem Herrn im Allerheiligsten betend und singend ihr Geleit. Die Fronleichnamsprozession von Vorau, ausgehend vom Stift, führte auch in diesem Jahr  über die Lindenallee und eine Zufahrtsstraße zum Marienkrankenhaus, wo sich nach altem Brauch der zweite Altar befand. Heuer war er jedoch wegen der Generalsanierung nicht beim Schwesternkreuz aufgestellt, sondern vor dem Marienkrankenhaus, beim Eingang zur Physiotherapie. Nach dem Eintreffen der Prozession, in der viele Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche mitgingen, streuten die Mädchen Blüten auf die grüne Wiese vor dem Altar, sodass ein bunter Blütenteppich entstand. Die Monstranz wurde auf den mit Blumen geschmückten Altar zur Verehrung gestellt. Beim Altar hatten sich wegen des kalten Wetters jene Schwestern versammelt, die nicht mitgehen konnten. Im Aufenthaltsraum des Krankenhauses versammelten sich Patienten und Mitarbeiter, um Jesus die Ehre zu erweisen.
Der Chor sang den Psalm „Der Herr ist mein Hirte“. Nach einleitenden Gebeten las Herr Pfarrer Mag. Lukas Zingl  das Evangelium vor, Schwester Oberin sprach die Fürbitten. Anschließend gab es einen feierlichen, eucharistischen Segen für den Ort und alle Bewohner sowie mit einer Bitte um Gedeihen der Feldfrüchte. Danach zog die Prozession unter den festlichen Klängen der Marktmusikkapelle weiter zur nächsten Station. An diesem Tag war das Wetter nicht so unfreundlich, wie sonst. Man konnte das Gefühl bekommen, dass das  „Vorübergehen des Herrn“ die ganze Schöpfung in Ehrfurcht still werden ließ.

>>> Gedanken zum Fronleichnamsfest



01. Juni 2010:  Rückkehr der Königin der Herzen
Am Dienstag, dem 01. Juni 2010,  gegen Abend durften wir SIE wieder freudig in Empfang nehmen: unsere Muttergottesstatue.
Die Marienstatue ziert seit vielen Jahren, wohl geschützt durch ein kleines Dach, aber sonst jeglichem Wetter und allen Witterungseinflüssen ausgesetzt, die Ecke des Schwesternhauses.
Im Jahre 1875 kauften die Schwestern, noch unter der Führung von Pfarrer Karl Engelhofer, einem Chorherren des Stiftes Vorau, und der Gründerin unserer Gemeinschaft, Mutter Barbara Sicharter, das „Strobl-Haus“. Schon damals stand die Marienstatue in einer Nische über dem Hauseingang. Nach verschiedenen Umbauten kam sie auf einen Steinsockel an der Hausecke.
Im Zuge der Generalsanierung des Schwesternhauses wurde nun auch diese Marienstatue der schon dringend notwendigen Restaurierung unterzogen. Herr Valentin Schaunigg, ein bekannter Künstler und Kirchenmaler aus Vorau, führte diese Arbeit durch. Der Restaurator brachte die Muttergottes selbst zurück und montierte sie an ihrem angestammten Platz. So erstrahlt unsere Marienstatue mit dem kleinen Jesus in neuem Glanz.
Es ist eine Darstellung Marias als „Königin der Herzen“, deren Festtag am 26. August begangen wird. Versammelt um diese Muttergottes halten die Bewohner der Badsiedlung jedes Jahr bei uns eine Maiandacht.
Unauffällig, bescheiden, demütig, so steht Maria schon seit der Gründung unserer Gemeinschaft beim Haus und beschützt uns, das Haus und alle Vorübergehenden. Bitten wir um ihren mütterlichen Schutz auch für die Zukunft.



24. Mai 2010: Gebet zum Heiligen Geist als Vorbereitung auf den Abend der Barmherzigkeit
Als geistliche Vorbereitung auf diesen Abend beten wir auch in der Zeit nach Pfingsten, also in der Oktav und die folgenden Tage, täglich zum Heiligen Geist um seinen Beistand.
Bitten wir, dass er die Herzen erleuchten möge, damit sie erkennen,  wie dringend alle der Heilung ihrer Seele bedürfen. Wir schließen diese kurze Andacht täglich mit dem Barmherzigkeits-Rosenkranz ab.

>>> Abend der Barmherzigkeit ab 04. Juni 2010 jeden 1. Freitag im Monat


24.Mai 2010: Pfingstmontag
Am Pfingstmontag durften einige Schwestern aus unserer Gemeinschaft,  einer Einladung in die Obersteiermark, nach Spielberg bei Knittelfeld, Folge leisten. Der Vater unserer Sr. Mirjam, Herr Franz Schmedler, und seine Familie, hatten uns zur Einweihung der in der Nähe des Wohnhauses gelegenen Marienkapelle eingeladen. Mit Autobus und Auto machten wir uns nach dem Mittagessen auf den Weg.

Um 14:00 Uhr feierten wir vor der kleinen Kapelle Eucharistie, bei welcher Monsignore Geier, ein gebürtiger Vorauer und unserer Gemeinschaft sehr verbunden, mit dem Heimatpfarrer konzelebrierte. Während des Gottesdienstes wurde auch die Kapelle geweiht. Herr Schmedler errichtete diese Kapelle im alten rustikalen Stil originalgetreu aus altem Holz und selbstgezimmerten Schindeln. Damit erfüllte er seiner Frau einen lang gehegten Wunsch. Diese Kapelle soll ein Ort des Gebetes, der Ruhe und der Besinnung werden. Umgeben von einer wunderschönen Landschaft und inmitten der Stallungen von den verschiedensten Tieren öffnet sie den Blick für Gott, den Schöpfer alles Lebens, den Schöpfer der Natur mit ihrer Vielfalt und Pracht. Sie ist so etwas wie das Herz des ganzen Anwesens, die Mitte. Die Muttergottes möge die Familie schützen und  führen.

Nach der Einweihung fand ein gemütliches Gartenfest statt. Am späten Nachmittag machten wir uns auf die Heimfahrt, sodass wir rechtzeitig zur Vesper wieder daheim waren. Der Tag war für uns erlebnisreich und es freute uns sehr, dass wir das Zuhause unserer Schwester Mirjam kennen lernen durften. Ein DANKESCHÖN an die Familie Schmedler für die Einladung und Bewirtung.



23. Mai 2010: Maiandacht
Wie auch in den vergangenen Jahren gestalteten die Bewohner der Badsiedlung unter der Leitung von Mag. Karner eine Maiandacht. Sie fand heuer in der Kapelle statt. Im Zentrum der Andacht stand  eine Betrachtung über die Früchte des Heiligen Geistes, passend zum Pfingstsonntag. Wenn uns der Geist Gottes mit seinen Gaben beschenkt und wir aus diesem Geist unser Leben gestalten, können wir mit seiner Hilfe auch Früchte des ewigen Lebens bringen. Jesus sagt uns sehr deutlich, dass wir jene, die aus dem Glauben leben, an ihren Früchten erkennen können (Mt 7,20).
Der heilige Paulus benennt diese Früchte. Er schreibt: „Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Milde, Sanftmut, Treue, Bescheidenheit, Enthaltsamkeit, Keuschheit (Gal 5,22).  Es sind dies Eigenschaften, die an uns immer mehr sichtbar werden, wenn wir uns der liebevollen Führung Marias anvertrauen und dem Willen Gottes, den uns der Heilige Geist erkennen lässt, gehorchen.
Viele Gläubige waren bei dieser gemeinsamen Gebetsstunde zu Ehren Marias. Die Muttergottes-Litanei, ausgewählte Texte und gemeinsam gesungene Marienlieder machten diesen Abend zu einem Lobpreis Marias, der Unbefleckten Empfängnis, unserer liebevollen Mutter.


23. Mai 2010: Pfingstsonntag
Mit dem Pfingstsonntag endet die Osterzeit. 50 Tage nach Ostern erfüllen sich die Verheißungen Jesu, dass er uns einen Beistand senden werde. Wir feiern die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Jüngerschar, auf die junge Kirche Jesu Christi. Während man früher auch die Pfingstoktav bis zum Dreifaltigkeits – Sonntag einhielt, legt man jetzt den Schwerpunkt im Erflehen des Geistes Gottes auf die Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Nichts desto weniger ist es notwendiger denn je, den Geist Gottes zu allen Zeiten zu loben und zu preisen und um seine Gnadengaben zu bitten. Nur mit Hilfe des Heiligen Geistes ... >>> mehr


22. Mai 2010: Novene zum Hl. Geist
Zur Vorbereitung auf das Pfingstfest beteten wir eine Novene zum Heiligen Geist. Wir hatten täglich um 14:50 Uhr eine Andacht im Oratorium vor dem geöffneten Tabernakel.
Wir baten um den Geist Gottes und seine Gaben auch stellvertretend für jene Mitschwestern, die keine Möglichkeit hatten, zu dieser Zeit mit uns zu beten.
So dürfen wir einander Tag für Tag helfen: durch das Eingebundensein in die Gemeinschaft hat jede Schwester auch Anteil am Gebet der Mitschwestern, wenn sie am gemeinschaftlichen Gebet durch Krankheit oder einen anderen Dienst gehindert ist. Jede Schwester erlebt sich auf diese Weise mitgetragen. 
Am Samstag schlossen wir diese Novene ab. Danken wir dem Geist Gottes für alles, was er in unserem Leben schenkt und bewirkt durch sein hilfreiches Wirken.


18. Mai 2010: Marienmonat Mai
Der Mai ist traditionellerweise der Muttergottes geweiht. So beginnt ein altes, heute leider sehr selten gesungenes Lied mit der Anrede: „Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen!“ Mit seiner Milde, dem strahlend blauen Himmel (auch wenn es heuer nicht ganz so ist!), dem Neuerblühen der Natur, dem oftmaligem Erstrahlen der Sonne bringt dieser Monat neues Leben in Gottes Schöpfung. So passt dieser Monat zu Maria, der milden, strahlenden, reinen Magd des Herrn. Durch ihr JA zu Gottes Anruf hat sie auch uns neues Leben gebracht: durch ihren Sohn Jesus Christus.
Die Gestaltung unserer Wandtafel im Mai ...          >>> mehr


15. Mai 2010: Gastchor in unserer Kapelle
Groß war unsere Freude, als  am 15. Mai 2010 ein Gastchor aus der Saikogasse im 22. Bezirk in Wien, der Chor der Pfarre Auferstehung Christi, den Gottesdienst am Nachmittag gestaltete. Ein Mitglied des Chores ist seit 20 Jahren mit unserer Chorleiterin, Sr. Floriana befreundet und wollte durch den Gesang ein Dankeschön für die seit Jahren gewährte Gastfreundschaft zum Ausdruck bringen.
Der große gemischte Chor sang zu Beginn ein Ave Maria von Patrick G. Killeen.  Das Alleluja als Zwischengesang zeigt die gute Führung der Sänger und ließ das Lob Gottes spürbar werden; es war eine Freude diesen Jubelgesang zu hören. Ein Sanktus von Manfred Porsch wies diesen als versierten Komponisten religiöser Lieder aus. Der Chor sang dieses gar nicht so einfache „Heilig“  beinahe wie ein Chor der Engel, mit Klarheit und Brillanz. Das Ave verum von Mozart nach der Hl. Kommunion weist auf das vielfältige Repertoire dieses Chores hin.
Wir danken den Sängern für Ihr Singen sowie dem Dirigenten und Organisten Gerd Blumenthal für die musikalische Leitung. Vergelt’s Gott Herrn Prälat Dr. Johannes Gamperl für das Zelebrieren der Hl. Messe. Er wies gleich zu Beginn des Gottesdienstes darauf hin, wie wichtig der Gesang zur Ehre Gottes ist.
In der Heiligen Schrift finden wir unzählige Stellen, die uns zum Lobgesang aufrufen. So heißt es im Buch Sirach 39,14: „Erhebt die Stimme und singt im Chor, preist den Herrn für all seine Werke!“ Sirach 43,30 fährt fort: „Ihr, die ihr den Herrn lobt, singt laut, so viel ihr könnt; denn nie wird es genügen. Ihr, die ihr ihn preist, schöpft neue Kraft, werdet nicht müde; denn fassen könnt ihr es nie.“
Paulus ruft auch uns in seinem Brief an die Epheser zum Lobpreis Gottes: „Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn!“ (Eph 5,19)


13. Mai 2010: Profess-Jubiläen
Am 13. Mai, dem Fest Christi Himmelfahrt, durften  gleich 7 Schwestern unserer Gemeinschaft ein rundes Profess-Jubiläum begehen. Diamantenes Jubiläum, also 60 Jahre Profess, feierten:
Sr. Irmgarda Fellinger
Sr. Eugenia Markfelder
Sr. Ottilie Pichler
Sr. Rita Kandlbauer
Goldenes Profess – Jubiläum hatten:
Sr. Waltraud Wetzelberger
Sr. Euphrasia Riegler
Sr. Barbara Fischer

Prälat Mag. Gerhard Rechberger zelebrierte den festlichen Dankgottesdienst. Er wies in seiner Predigt auf die langjährige Treue der Schwestern zu ihrer Berufung hin. Im Gottesdienst, der vom Chor feierlich gestaltet wurde, dankten wir unserem Herrn für seine Liebe und Treue. Nicht weniger herzlich wollen wir unseren Mitschwestern Dank sagen für ihr Beispiel der Treue zur Berufung, für ihren langjährigen Dienst an den Kranken, für ihren Einsatz im Haus und in unserer Gemeinschaft. Möge Gott ihnen Gnade und Segen für die kommenden Jahre schenken sowie Geduld und Kraft, um auch die zunehmenden Beschwerden des Alterns annehmen zu können.


08. Mai 2010: Festmesse mit feierlicher Ablegung der ersten Profess von Sr. Mirjam Schmedler CCIM
Groß war die Zahl der mitfeiernden Gläubigen an diesem Tag, denn das Ereignis war für unsere Gemeinschaft ein besonders freudiges: Schwester Mirjam Schmedler legte ihre Profess ab.
Sr.  Mirjam ist am 13.10.2007 in unserer Gemeinschaft eingetreten. Nach dem Postulat feiertete sie am 06.05.2008 ihre Einkleidung und begann das zweijährige Noviziat.
Es ist heute nicht mehr so häufig, dass junge Menschen auf den Anruf Gottes mit einer Ganzhingabe und der Bereitschaft, nach den evangelischen Räten zu leben, antworten. Gerade deshalb ist es wichtig, solch einen Tag als Festtag zu begehen, um damit auch der Welt Zeugnis zu geben, was die Liebe Gottes im Leben eines Menschen bewirken kann.
Neben unserer Gemeinschaft hatten sich viele Freunde des Hauses eingefunden, sowie Verwandte und Freunde der Novizin. Sechs Priester und mehrere Kleriker feierten mit uns den Gottesdienst.
Unser Spiritual P. Bernhard, begrüßte als Hauptzelebrant alle Anwesenden und wies darauf hin, dass dieses Fest einer Hochzeit entspricht, denn die Novizin schenkt ihre ganze Liebe Jesus Christus, ihrem himmlischen Bräutigam.
Als Evangelium hörten wir den Text von der Hochzeit zu Kana. In seiner Homilie wies P. Bernhard darauf hin, dass Jesus Christus alles umwandeln kann. Er wandelt das Wasser in Wein, er schenkt statt dem Wasser der Lauheit, der Mutlosigkeit, der Traurigkeit Wein, der neues Leben schenkt. Er schenkt sich selbst. Die Profess-Schwester beglückwünschte er zu ihrer Wahl, denn sie hat sich einem Bräutigam geschenkt, der ihr niemals untreu wird, der immer bei ihr ist, der immer bereit ist zu helfen und alles verzeiht. P. Bernhard zeichnete auch noch einmal das Bild von der Hochzeit. Christus ist der Bräutigam, aber auch derjenige, der uns einlädt. Seine Mutter Maria, die Unbefleckte Empfängnis, ist auch heute unter uns und wie bei der Hochzeit zu Kana weist sie auf ihn: WAS ER EUCH SAGT, DAS TUT!
Wir wollen dem Herrn danken für seine Gnaden, für die Mitschwester, für das Fest, für seine Liebe und seine Barmherzigkeit und für die Hoffnung, die er schenkt. Wir wollen Gott aber auch mit Zuversicht um weitere Berufungen bitten.

Die Professfeier wurde über Radio Maria übertragen. Wenn Sie den Festgottesdienst nacherleben wollen, können sie bei Radio Maria die CD bestellen.


07. Mai 2010: Triduum Mai
Die monatlichen besonderen Gebetstage verteilten sich diesmal auf zwei Wochenenden. So feierten wir am 01. Mai den Herz Mariä-Sühnesamstag. Diesmal war die Zahl der Beter kleiner. Der Grund lag sicher darin, dass am ersten Mai auch an vielen Orten die ersten Maiandachten gefeiert wurden. Wir beteten einen Rosenkranz mit Betrachtungen, die zum Nachdenken über unsere Beziehung zu Maria anregten. Viele Gläubige nützten auch die Gelegenheit und gingen zur Beichte. Die anschließende Heilige Messe feierte wie immer Dr. Gamperl mit uns. Die musikalischen Gestaltung übernahm auch diesmal wieder die Familie aus Graz. Es ist so wichtig, fürbittend für die Rettung der Seelen einzutreten. Beten Sie mit uns um die Gnade der Umkehr für viele Menschen.
Am Priesterdonnerstag, 06. Mai, war ganztägig die Möglichkeit zur Anbetung. Die gestaltete Stunde fiel diesmal leider aus. So wurde in dieser Zeit gemeinsam ein Rosenkranz gebetet und zwar für die Priester, um gute Priester und um geistliche Berufungen.
Der Herz Jesu-Freitag am 07. Mai begann mit den Laudes und der Hl. Messe am Morgen. Anschließend wurde im Oratorium das Allerheiligste ausgesetzt und die Kreuzreliquie zur Verehrung aufgestellt. Unsere treuen „Anbeter“ kamen zu ihren Zeiten und gaben Gott, anwesend im Allerheiligsten Sakrament des Altares, die Ehre. Bis zum Abend  fanden sich immer wieder Beter ein um in stillem Gebet beim Herrn zu verweilen.


01. Mai 2010: Gedenktag des heiligen Josefs, des Arbeiters
Der 01. Mai als Tag der Arbeit hat schon lange Tradition. Die Kirche stellt uns an diesem Tag den heiligen Josef als einen Mann vor, der seine irdischen Aufgaben als Berufung Gottes erfährt und alle Arbeiten mit Liebe und im Vertrauen auf Gottes Hilfe erfüllt. Weil der 01. Mai auch der Weihetag des Grazer Domes  ist,  entfällt in unserer Diözese der Gedenktag. Nichts desto weniger möchten wir aus unserer Kirche in Graz, der Vorauer Kapelle in Stifting, berichten:  Wir erhielten für unsere kleine Kirche eine etwa 1m hohe Statue des heiligen Josef. Es ist eine Arbeit des Holzschnitzers Kroisleitner aus Wenigzell. Die Figur wurde rechtzeitig zum Festtag des Heiligen an der rechten Seitenwand der Kirche aufgestellt.  Vor der Sonntagsmesse des darauf folgenden Wochenendes, am 21. März 2010, sprach Herr Pfarrer Tropper ein feierliches längeres Weihegebet zum heiligen Josef. Im Anschluss daran wurde die Statue des heiligen Josef gesegnet. Zahlreiche Gläubige nahmen an dieser Segnung und am anschließenden Gottesdienst teil.

Wir freuen uns sehr, dass der heilige Josef in der Vorauer Kapelle so liebevoll aufgenommen wurde und bitten ihn, er möge so wie bisher unser guter Hausvater sein. Zugleich erfüllt es uns mit Dankbarkeit, dass nun auch in Stifting ein heiliger Josef steht, der die Menschen daran erinnert, dass sie sich an ihn vertrauensvoll um Fürsprache wenden dürfen. In einem alten Kirchenlied singen wir: „Geht alle zu Josef, dem Vater der Armen!“


26. April 2010: Beendigung des 1. Bauabschnittes
In diesen Tagen geht der erste Bauabschnitt der Generalsanierung des Schwesternhauses und der Umbau des ehemaligen Wirtschaftstraktes zum Gästehaus seinem Ende zu. Nach der Fertigstellung der Kapelle war die Reinigung der ersten Schwesternzimmer angesagt. Durch die Mithilfe vieler fleißiger Hände waren die Zimmer bald bezugsfertig. Während dieser Zeit wurde auch die Fassade fertig gestrichen. Im Anschluss daran durften die kranken Schwestern wieder in ihre Räumlichkeiten.
Wir sind Gott, unserer himmlischen Mutter Maria und unserem guten Hausvater, dem heiligen Josef sehr dankbar, dass der erste Bauabschnitt ohne besondere Vorkommnisse und ohne Unfall abgeschlossen werden konnte. Bitten wir um Hilfe, Schutz und Segen auch für den zweiten Bauteil, für alle hier Arbeitenden und um ein gutes Gelingen unseres Vorhabens.


25. April 2010: 4. Sonntag der Osterzeit
Den 4. Sonntag der Osterzeit  begeht die Kirche als WELTGEBETSTAG für  geistliche Berufe. Im  Volksmund heißt dieser Tag auch der „Gute Hirten-Sonntag“  weil in der Heiligen Messe das Evangelium von Johannes über die „Schafe des Herrn“ vorgelesen wird. Jesus selbst bezeichnet sich an anderen Stellen der Heiligen Schrift als guter Hirte, der sich für seine Schafe einsetzt, für sie und um sie kämpft. Er beschützt seine Schafe, er geht ihnen nach, wenn sie in die Irre gehen oder auf Abwege geraten. Weil diese Schafe ihm, dem Hirten gehören, kann man auch die Vertrautheit verstehen, die zwischen dem Hirten und der Herde besteht: die Schafe kennen ihn gut, sie vertrauen ihm, sie bleiben in seiner Nähe ruhig, sie fühlen sich bei ihm geborgen, sie hören auf seine Stimme und folgen ihm, wohin er sie führt. Er kennt jedes einzelne Schaf seiner Herde und nimmt den Schafen auch die Angst vor dem Feind. Wir dürfen uns Jesus Christus als guten Hirten vorstellen. Er kennt uns, führt uns und beschützt uns. Alle Eigenschaften des guten Hirten treffen auf Jesus Christus zu, wenn wir uns „SEINER SCHAFHERDE ZUGEHÖRIG“ fühlen.
Für diese bildliche Sprache der Heiligen Schrift fehlt uns oft die entsprechende Erfahrung. Dass es an diesem Sonntag anders war, liegt daran, dass in der Vorwoche eine Schafherde
an unserem Haus vorbeigezogen ist. Einige Schwestern, welche dieses Schauspiel nicht erleben konnen, machten sich am nächsten Tag auf den Weg nach Reinberg, um die Herde zu sehen. Sie konnten den Hirten bei seiner Arbeit beobachten, auch die Einsätze des Hirtenhundes, und fanden in der Wirklichkeit vieles von dem bestätigt, was uns das Wort Gottes über den Hirten berichtet. Zugleich war aber auch die Aufmüpfigkeit einiger Schafe zu erkennen, die immer wieder versuchten, ihre eigenen Vorstellungen zu verwirklichen und andere als die vom Hirten vorgesehenen Wege zu gehen. Sicher haben diese Schafe Vertrauen zu ihrem Hirten, aber der eigene Wille war sichtlich stärker.
Wie geht es uns in der Beziehung zu unserem guten Hirten Jesus Christus. Haben wir Vertrauen? Hören wir auf seine Stimme? Nehmen wir Seinen Willen im Gehorsam an?
Sind nicht der Papst, die Bischöfe und die Priester auch Hirten der Herde Gottes?



17. April 2010: Gebetsnacht um geistliche Berufe
Die erste gemeinsame Gebetsnacht  mit der Gebetsgemeinschaft von Sachsenbrunn im heurigen Jahr war ein besonderes Fest des Glaubens. Die Schar der Beter, die sich bei uns in der Kapelle eingefunden hatte, war beachtlich.
In kurzen einleitenden Worten begrüßte Sr. Oberin  alle, die uns in Treue seit vielen Jahren Gebetshilfe leisten in unserem wichtigen Anliegen um geistliche Berufe, besonders um Berufungen in unsere Gemeinschaft.
Mit Freude und Dankbarkeit lud sie die Anwesenden zur Profess unserer Novizin, Sr. Mirjam, ein.
Sie dankte Gott auch für eine junge Frau, welche am 13. Mai, dem Erscheinungstag der Muttergottes in Fatima, als 
Kandidatin  bei uns eintreten wird. Es ist für uns alle ein Zeichen dafür, dass Gott unsere Gebete hört und unsere Bitten erhört hat. Zugleich eifert es uns an, im Gebet nicht nachzulassen.
Die Gebetsnacht begann um 19.30 Uhr mit dem glorreichen Rosenkranz. Prälat Dr. Johannes Gamperl sprach zu jedem Gesätzchen einleitende Worte als Hinführung zum Geheimnis. Die musikalische Gestaltung des Abends lag in den bewährten Händen der Familienmusik Trimmel.
Nach dem Rosenkranz hörten wir Texte zum Thema „Berufung“, unter anderem von Papst Benedikt. Gebete zum Heiligen Geist, freie Bitten der Gläubigen und Meditationen wechselten in dieser Stunde ab. Die Zusammenstellung der Texte für diese Stunde hatte unser Noviziat übernommen. Während dieser Zeit gab es auch die Gelegenheit zur Beichte.
Um 21.30 Uhr begann die Heilige Messe. Prälat Dr. Gamperl hielt eine Predigt, in der er auf die Wichtigkeit der Christusbeziehung für alle Gott geweihten Personen hinwies. Er erzählte auch kurz über seine eigenen Erlebnisse auf dem Weg zum Priester.
Obwohl viele Gläubige noch einen weiten Heimweg hatten, waren nach dieser Gebetsnacht alle in freudiger Stimmung. Hören wir nicht auf zu beten, loben und preisen wir Gott für seine Liebe und Treue. 


11. April 2010: Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
Zum 10. Mal jährt sich heuer der Sonntag der Barmherzigkeit. Papst Johannes Paul II. führte diesen Tag im Jahr 2000 ein. Im gleichen Jahr, am 30. April 2000, wurde Sr. Faustyna heilig gesprochen.
Der Barmherzigkeitssonntag wird auf Grund der Offenbarungen an Sr. Faustyna  Kowalska am ersten Sonntag nach Ostern begangen. Sie schreibt in ihrem Tagebuch, was Jesus zu ihr sagte:
"Ich wünsche, dass das ... >>> mehr

>>> Barmherziger Jesus und Sr. Faustyna


10. April 2010: Novene zur göttlichen Barmherzigkeit 
Heute beendeten wir die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit. In einer Gebetsstunde in der Todesstunde Jesu Christi um 15.00 Uhr baten wir im gemeinsamen Gebet um Barmherzigkeit für die ganze Menschheit, für alle Sterbenden und um Barmherzigkeit für unser Leben.  Betrachtungen aus dem Tagebuch Schwester Faustynas führten uns tiefer in das Geheimnis der göttlichen Barmherzigkeit ein. Jesus versprach Sr. Faustyna, die Gebete in dieser Stunde am Sonntag der Barmherzigkeit zu erhören.
Bitten wir den Herrn, dass er uns in rechter Weise erkennen lässt, was ER durch seinen Tod am Kreuz für uns getan hat, wie viel Barmherzigkeit er uns als Mensch schenkte. Er hat uns dadurch ein Beispiel gegeben. In einem Leben in der Nachfolge Christi sind wir eingeladen, Gottes Barmherzigkeit, die sich in seinem Sohn Jesus Christus offenbarte, mit unserem Leben zu verkünden. Beten wir auch wie Schwester Faustyna für alle, die der Barmherzigkeit Gottes bedürfen.


08. April 2010: 65. Todestag unserer Novizin Sr. Maria Krückl
Heuer jährte sich zum 65. Mal der Todestag unserer Novizin Maria Krückl, die im Jahr 1945 im Kampf um ihre Reinheit das Leben lassen musste. Ein russischer Soldat verletzte ihren Vater schwer und tötete schließlich die junge Frau. Eine Gruppe von uns machte sich auch heuer auf den Weg nach Wenigzell zum Friedhof. Wir legten einen österlichen Strauß mit Palmzweigen auf ihr Grab, beteten und sangen und dankten Gott für ihr Lebenszeugnis. Auch in der Heiligen Messe an diesem Tag wurde ihrer in besonderer Weise gedacht.
Wir vertrauen, dass Gott ihre Treue gelohnt hat und sie in der Anschauung seiner Herrlichkeit leben darf. Sie war unsere Mitschwester und deshalb dürfen wir hoffen, dass wir neben unserer  Mutter Gründerin, Barbara Sicharter, auch in Schwester Maria eine Fürsprecherin im Himmel haben.

>>> mehr über Sr. Maria Krückl


04. April 2010: „Greanbetn“ am Ostersonntag
Zu Ostern feiern wir die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus, aber auch seinen Sieg über den Tod. Nicht nur ihn konnte der Tod nicht festhalten, er befreite auch alle, die im Vertrauen auf ihn gestorben waren, aus der Macht des Todes: die Patriarchen, die Väter der Vorzeit, die Propheten, die vielen heiligen Frauen und alle, die wegen des Glaubens an Gott ihr Leben verloren haben.
Wir lesen bei Paulus: „Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes. Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung: Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.“ (Röm 8, 19-22)
Wir wissen, dass die Erfüllung dieser Hoffnung, so wie die Auferstehung des Leibes, erst am  Ende der Zeiten geschehen wird. Das Beten am Ostertag bringt aber die Freude über die Auferstehung auch in Gottes Schöpfung, in die sichtbare Welt, in die Natur. Wir verkünden, so wie der heilige Franz von Assisi, der Schöpfung Gottes Frohbotschaft. Wenn wir betend die am Palmsonntag geweihten Palmzweige in die Erde stecken, bitten wir den Herrn auch um Segen für seine Schöpfung und rufen ihn an, das Wachsen und Gedeihen all dessen, was wir für das tägliche Leben brauchen, in seiner Güte zu segnen und vor allem Schaden durch die Kräfte der Natur zu bewahren. Wir dürfen darauf vertrauen, dass er uns alles schenkt, was wir zum Leben brauchen.


04. April 2010: Osterwünsche am Ostersonntag
Am Ostersonntag ging unsere Novizin, begleitet von einigen Schwestern durch alle Stationen des Hauses um österliche Segenswünsche zu überbringen. Alle Patienten bekamen ein Fläschchen mit Weihwasser und ein Kärtchen mit Osterwünschen. Auch die diensthabenden Mitarbeiter wurden beschenkt.
Jedes Mal, wenn man auf seine Stirn ein Kreuz mit Weihwasser zeichnet, soll es eine Erinnerung an die Taufe sein. Durch das geweihte Taufwasser wurden wir rein gewaschen von der Erbsünde und Gott geweiht. Das Kreuzzeichen mit dem Weihwasser bestätigt diesen Bund mit Gott jedes Mal aufs Neue. Wir  stellen uns mit diesem Zeichen unter den Schutz unseres Vaters im Himmel. Das Weihwasser ist auch eine wichtige Hilfe im geistlichen Kampf.



04. April 2010: Abschluss der Kapellensanierung
Nach dem schon vermeldeten Abschluss der Sanierungsarbeiten war Großputz angesagt. Der feine Staub vom Stemmen und Bohren machte sehr zu schaffen. Gerade rechtzeitig vor Beginn der Auferstehungsfeier in der Stiftskirche, an der einige Schwestern teilnahmen, war endlich alles fertig. So konnten wir am nächsten Tag einige Erneuerungen entdecken, welche das Haus Gottes verschönern oder aus den verschiedensten Gründen einfach notwendig waren: Mit sehr viel Freude wurde die Verbesserung der Beleuchtung zur Kenntnis genommen. Die Lautsprecheranlage wurde erneuert, was bei jenen Schwestern, die schon schlechter hören, Wohlgefallen hervorrief. Auch die Anlage zur Anzeige der Lieder wurde erneuert und verbessert.
Der restaurierte Tabernakel erstrahlte in alter Schönheit. Die Wand hinter dem Altar wurde heller und ist jetzt ganz hell fliederfarben. Das Bild unserer Mutter Gründerin ziert die Wand neben der Orgel. In diesem Bereich befinden sich neue Unterschränke, auf denen der heilige Josef, der heilige Franz von Assisi und der heilige Antonius ausreichend Platz gefunden haben.
Besonders gut gelungen ist der Eingangsbereich. Er ist freundlich und hell geworden. Ein Schriftenstand ist einladend integriert und auch schon mit Billetts, Broschüren geistlicher Lektüre und Rosenkränzen aufgefüllt. Das Weihwasserbecken wurde etwas nach hinten versetzt und mit einer zusätzlichen Marmorplatte versehen. Wir freuen uns sehr über die erneuerte Kapelle und den schönen Zugang zum Haus des  Herrn und laden ein, in dieses Gotteshaus zum Gebet zu kommen, um dem Herrn die Ehre zu geben.



04. April 2010: Ostersonntag
Unsere Auferstehungsliturgie begann um 05:30 Uhr. Die Segnung des Feuers fand im neugestalteten Vorraum zur Kapelle statt. Prälat Rupert Kroisleitner zog mit der brennenden Osterkerze in die Kirche ein. Es wurde immer heller, als sich das Osterlicht in der Kapelle verteilte. Nach dem „Exsultet“ begann der Wortgottesdienst mit den Lesungen. Danach erklang das Gloria. Dazu  erstrahlte die Kapelle in vollem Glanz. Jetzt erst konnte man die schöne Osterkerze bewundern. Die Freude, dass der Herr den Tod überwunden hat und auferstanden ist, wurde noch verstärkt durch die Freude, sein Lob in der festlich geschmückten Kapelle singen zu dürfen. Nach der Lesung der Eucharistiefeier erklang das Halleluja. Wir haben allen Grund, Gott zu loben. Er hat uns in seinem Sohn Jesus Christus die Erlösung geschenkt; durch ihn wurde der Himmel für uns geöffnet. In seiner Liebe zu uns schenkt er uns den Heiligen Geist, in seiner Barmherzigkeit nimmt er uns auch als Sünder an und schenkt uns immer wieder seine Verzeihung. Die Freude über die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus möge uns begleiten, auch dann, wenn uns die Last des täglichen Kreuzes zu schwer wird. Nach jedem geduldig ertragenem Leid und auch nach jedem Tod, den wir erleiden müssen, wartet auch auf uns der Sieg über den Tod, gleichsam eine Auferstehung.
In einem alten Kirchenlied heißt es:
Nun freut euch hier und überall, der Herr ist auferstanden;
im Tod bracht er den Tod zu Fall und macht die Höll zuschanden.
Ich will von Sünden auferstehn, wie du vom Grab aufstehest;
ich will zum andern Leben gehn, wie du zum Himmel gehest.

Freuen wir uns über die Auferstehung des Herrn und feiern wir Auferstehung mit ihm.  Kämpfen wir mit dem Herrn gegen unsere Sünden, denn er hat den Tod, die Sünde und den Teufel besiegt.

Der Herr ist auferstanden,
er ist wahrhaft auferstanden.

Allen Freunden unseres Hauses und allen Besuchern unserer Homepage wünschen wir ein gesegnetes Osterfest und eine gnadenreiche Osteroktav!


04. April 2010: Rückschau auf die Karwoche 2010
Nicht für alle von uns verlief die Karwoche so ruhig wie sonst. Die Sanierung war abgeschlossen und das Putzen, sowohl in der Kapelle als auch in den fertigen Schwesternzimmern, glich einem Großeinsatz. Bis spät in die Nacht wurde geputzt und gewischt. Unser Ziel war, Ostern in der renovierten Kapelle feiern zu können. Die Liturgien der Kartage mussten wir noch im Festsaal feiern. Der Ostersonntag brachte die große Freude: die Kapelle war tatsächlich fertig geworden. Dank sei dem Herrn für seine Hilfe, ein Danke an die Helfer, die uns bei der Kapellenreinigung unterstützten.



03. April 2010: Karsamstag
Den Tag der Grabesruhe unseres Herrn Jesus Christus begannen wir mit der feierlichen Lesehore und den Laudes.
Den ganzen Tag hielten wir abwechselnd Anbetung.

Die Segnung der Speisen hat in unserem Haus schon lange Tradition. So kamen auch heuer viele Gläubige aus der Umgebung, zum Teil auch mit ihren Kindern, um an dieser Feier teilzunehmen. Es war die letzte liturgische Handlung im Festsaal. Die Körbe waren mit schön bestickten Tüchern bedeckt Körbe. Auch aus unserer Küche war Fleisch, Weih-Brot, Ostereier und den verschiedensten Ingredienzien wie Salz und Kren zur Segnung vorbereit. Prälat Rupert Kroisleitner nahm die österliche Speisenweihe vor. Nach altem Brauch werden diese Speisen zum ersten festlichen Mahl nach der Fastenzeit verzehrt.
Für unsere Gemeinschaft ist dieses Festessen das Frühstück am Ostermorgen. Nach der Auferstehungsfeier bekommen wir die gesegneten Speisen serviert.
Danken wir dem Herrn: er schenkt uns Nahrung für den Leib und schenkt sich selbst als Nahrung für die Seele.

Voll Freude erwartete jeder den Ostersonntag. Er bringt uns die Feier der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus – in der generalsanierten Kapelle und auch in uns.
         


02. April 2010: Barmherzigkeitsnovene
Als Vorbereitung auf den Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit beten wir derzeit im Oratorium gemeinsam die Novene, welche Schwester Faustine Kowalska nach den Anweisungen des Herrn aufgeschrieben haben soll. Jeden Tag tritt man im fürbittenden Gebet für eine bestimmte Menschengruppe besonders ein. Wir begannen mit dem Gebet am Karfreitag und beten bis einschließlich am Samstag. Am Barmherzigkeitssonntag ist die Stunde von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr eine Stunde besonderer Gnaden. Bitten wir den Herrn, er möge uns gnädig sein und uns seine Barmherzigkeit schenken.


02. April 2010: Karfreitag
Wir begannen diesen Tag mit der Trauermette um 5.30 Uhr. In besonders feierlicher Weise wurden die Psalmen der Lesehore und  der Laudes gesungen. Wir hörten eine Lesung aus den Klageliedern und eine von Leo dem Großen.
Am Nachmittag beteten wir um 14.25 Uhr den Kreuzweg. Um 15.00 Uhr, zum Zeitpunkt des Todes Jesu hielten wir eine kurze Zeit inne, um  des Leidens und Sterbens Christi zu gedenken.
Am Abend feierte Prälat Rupert Kroisleitner  mit uns die Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu Christi. Nach der Verkündigung der Leidensgeschichte wurde das Kreuz zur Verehrung in den Festsaal gebracht. Es ist jedes Jahr aufs Neue eine Aufforderung an alle Gläubigen, sich bewusst zu machen, dass es die Sünden jedes einzelnen Menschen sind, die letztlich zu diesem Urteil führten. Es geht aber nicht um einen Vorwurf, sondern darum, die Liebe Gottes, der seinen einzigen Sohn für uns dem Tod überließ, zu bedenken und ihm zu danken für seine Liebe. Jeder konnte das Kreuz verehren, auf dem - liebevoll mit roten Rosen geschmückt  - Jesus wie aufgebahrt dalag.
Es ist tröstlich ...  >>> mehr



01. April 2010: Gründonnerstag
Am Nachmittag, um 16:00 Uhr, feierten wir die Heilige Messe vom Letzten Abendmahl. Dr. Heribert  Lehenhofer feierte mit uns diese Liturgie.
In jeder Hl. Messe, besonders aber in der Messe vom letzten Abendmahl wird uns die Größe dieses Geschenkes unseres Herrn Jesus Christus vor Augen geführt: DER HERR SCHENKT UNS SICH SELBST. Er schenkt uns das Leben, er hat uns das ewige Leben geschenkt. Damit wir es einst in seiner Anschauung erleben können, bietet Gott uns viele Hilfen an: den Heiligen Geist, den Leib des Herrn als Nahrung, die Sakramente um uns zu heiligen.
Am Abend hielten wir eine Ölberg-Andacht. Diese Andacht lädt uns in besonderer Weise dazu ein, auch heute wachsam zu sein, wachsam beim und mit dem Herrn. Wir beteten einen Kreuzweg und einen Rosenkranz. Nach 21 Uhr versammelten sich noch Beter im Oratorium ... >>> mehr


28. März 2010: Palmsonntag
Die Umstellung auf die Sommerzeit verlangte von uns allen, 1 Stunde früher als sonst aufzustehen. Das tat der Freude über diesen Festtag keinen Abbruch. Da das Putzen der Kapelle noch längst nicht abgeschlossen ist, feierten wir in unserem Festsaal. Zahlreiche Patienten und Freunde des Hauses, auch einige Mitarbeiter hatten sich zum Mitfeiern eingefunden. Zu Beginn der Liturgie stand die Segnung der Palmzweige.  Im Anschluss an die Segnung feierte Prälat Rupert Kroisleitner mit uns die Heilige Messe. Die Verkündigung der Leidensgeschichte stimmte uns auf die bevorstehende Karwoche ein.  Immer wieder macht dieser so schnelle ...  >>> mehr


24. März 2010: Kapellensanierung
Große Freude erfüllt uns, weil die Sanierung unserer Kapelle beendet ist. Der Putztrupp und viele fleißigen Hände sind mit Volleifer am Werk, um das Haus Gottes wieder „bewohnbar“ zu machen.
Wir freuen uns schon darauf, demnächst wieder in unsere Kapelle einziehen zu dürfen, um uns in der Stille unserer Kapelle auf die Kartage und das Osterfest einzustimmen! 
Die Fertigstellung der Kapelle vor Ostern ist für uns ein besonderes Geschenk des Himmels.

Dass sich auch der 1. Bauabschnitt dem Ende zuneigt, ist mittlerweile auch von außen sichtbar geworden: Der Bauturm wurde gestern abtransportiert.

23. März 2010: Osterbeichte für die Patienten
Der 25. März ist nicht nur das Fest Maria Verkündigung, sondern heuer auch unser Beichttag für die Patienten. Im ganzen Haus hängen die Ankündigungsplakate mit dem Hinweis auf die Möglichkeit zur Beichte; die  Schwestern auf den Stationen geben zur Beichtvorbereitung Folder aus.
Wir wollen alles tun, damit viele Menschen dieses Angebot zur Beichte  auch in diesem  Jahr wahrnehmen und sich mit Gott versöhnen lassen. Dazu bitten wir auch ganz herzlich um Ihre Gebetsunterstützung!


21. März 2010: Besinnliches zum 5. Fastensonntag
Am 5. Fastensonntag beschenkt uns die Kirche mit Texten aus der Heiligen Schrift, die uns Zuversicht und Hoffnung geben wollen. In der ersten Lesung von Jesaja verkündet der Prophet im Namen Gottes: „Denkt nicht an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, sollt ihr nicht achten.“ Paulus schreibt in seinem Brief an die  Philipper:  „Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist.“
Im Evangelium hören wir die Erzählung über die Ehebrecherin, die nach Meinung der ...

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19. März 2010: Fest des hl. Josef, Nährvater Jesu und Bräutigam der Jungfrau und Gottesmutter Maria
Mit viel Freude bereiteten wir uns auf das Fest unseres guten Hausvaters vor. Jeden Tag, seit dem 10. März, trafen wir uns zum Beten der Novene. Die zusammengestellten Texte luden zur Betrachtung ein, verschiedene Gebete und ein Gesätzchen des Rosenkranzes mit einem Einschub aus dem Leben dieses großen Heiligen ließen uns diese Gebetszeit viel zu schnell vergehen. Wir sangen auch alte und  neue Josefslieder und  baten den hl. Josef um besondere Gnaden an seinem großen Ehrentag. Mit Dankbarkeit weisen viele von den Betern auf die Erhörung der Bitten und solche Gnadenerweise am Josefitag hin.
Der Gottesdienst an diesem Tag wurde dem heiligen Josef zu Ehren gestaltet.  Der Tag wurde bei uns wie ein kleiner Feiertag gestaltet, da ja das Fest des hl. Josef ein Hochfest ist. Wir bitten den guten Hausvater unserer Gemeinschaft, er möge uns auch in Zukunft Beschützer und Fürsprecher sein.


14. März 2010: 4. Fastensonntag: Sonntag Laetare
Im Eröffnungsvers des heutigen Sonntags hören wir: Freue dich, Stadt Jerusalem. Seid fröhlich zusammen mit ihr, alle die ihr traurig wart.
Den Grund der Freude können wir dem Evangelium dieses Sonntags entnehmen. Es ist die Erzählung vom barmherzigen Vater und seinem verlorenen Sohn.
Nachdem dieser sein ganzes Erbteil verprasst hatte, stand er mit leeren Händen da. Er war nicht nur mittellos, sondern ...

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10. März 2010: Beginn der Novene zum heiligen Josef
Wir haben heute mit dem Gebet zu unserem guten Hausvater, dem heiligen Josef begonnen.
Die zusammengestellten Texte und Gebete stellten uns Josef, den Gerechten vor. So steht jeder Tag unter einem eigenen Thema.
Bitten wir gemeinsam unseren guten Hausvater um Erhörung in unseren Anliegen, um seinen Schutz und um die Vermittlung der Gnaden Jesu Christi.


>>> Novene zum heiligen Josef


06. März 2010: Herz Mariä-Sühnesamstag
Am Herz Mariä-Sühnesamstag versammelten wir uns im Festsaal unseres Hauses, da wir in diesem Raum derzeit unsere Gottesdienste feiern. Zahlreiche Gläubige beteten auch diesmal mit uns. Viele kommen in großer Treue seitdem wir mit diesem Gebet, jeweils am ersten Samstag des Monats, begonnen haben. Wie immer wurden die Gebetsstunde und die Hl. Messe von einer Grazer Familie musikalisch gestaltet.
Prälat Dr. Johannes Gamperl, unser treuer Begleiter an den Herz Mariä-Sühnesamstagen, hörte ab 16.30 Uhr die Beichte. Ab 17.00 Uhr wurde der Rosenkranz gebetet mit Betrachtungen zwischen den einzelnen Gesätzchen.
Um 18.00 Uhr, nach dem Beten des Rosenkranzes, feierte Prälat Gamperl mit uns Eucharistie.
Danken wir Gott für seinen Segen und für die Fülle der Gnaden, mit denen er unsere Gemeinschaft, das Haus mit den Angestellten und Patienten sowie die vielen Beter in diesen Tagen beschenkt hat. Bitten wir Maria um ihren mütterlichen Schutz.
Wir möchten daran erinnern, dass Anfang April das Triduum entfällt, weil es auf die Kartage fällt. Schon jetzt laden wir sehr herzlich zum Gebet am nächsten Herz Mariä-Sühnesamstag ein, am 01. Mai 2010, wie immer um 17.00 Uhr. Schenken wir Maria unsere Zeit und unser Gebet am ersten Tag des ihr geweihten Monats Mai.


05. März 2010: Herz Jesu-Freitag
Auch am Herz Jesu-Freitag nahmen viele Gläubige die Möglichkeit zur Verehrung der Eucharistie in der Anbetungskapelle wahr.
Den ganzen Tag, bis 18.00 Uhr, fanden sich Beter ein.
Die ausgestellte Reliquie des Hl. Kreuzes und die Kreuzwegstationen an den Wänden waren für viele von ihnen eine hilfreiche Unterstützung beim Beten des Kreuzweges und beim Betrachten des Leidens Christi.
Wie immer beten wir um 15.00 Uhr den Barmherzigkeits-Rosenkranz.


04. März 2010: Priesterdonnerstag
Am Priesterdonnerstag hielten wir den ganzen Tag Anbetung im Oratorium. Da die Kapelle noch nicht benutzbar ist, fanden diesmal besonders viele Beter den Weg in die Anbetungskapelle. Die Gebetsstunde ab 16.30 Uhr begann wieder mit einer Erzählung aus dem Leben des hl. Jean Maria Vianney. Anschließend betrachteten wir gemeinsam eine seiner Predigten für die Fastenzeit und Texte vom hl. Pfarrer von Ars über das Hl. Kreuz. Wir beteten diesmal besonders für Priester in Not und für gefallene Priester: Fürbitten, den Priester-Rosenkranz und einen Hl. Geist Rosenkranz für Priester. Mögen die Gebete vielen Priestern Segen bringen.


03. März 2010: Wandtafel beim Hintereingang des Hauses:
„CARPE DIEM“ – Nütze den Tag, nütze diese Gnadenzeit!
Im Laufe eines Kirchenjahres gibt es Zeiten, die uns in besonderer Weise zu einem großen Fest hinführen wollen. Ein solcher Zeitabschnitt ist die Fastenzeit. Jedes Jahr aufs Neue möchte uns diese Zeit helfen, zu Gott umzukehren, damit wir, versöhnt mit Gott und den Menschen, das Osterfest begehen können.
Beim Eingang auf der Rückseite des Spitals befindet sich eine Wandtafel, die dem Kirchenjahr entsprechend, gestaltet wird.
Derzeit lesen wir auf dieser Tafel: „CARPE DIEM“. Das ist ein viel strapazierter Ausspruch, der ...       >>> mehr

>>> Wandtafel zum downloaden


03. März 2010: Neue Broschüren auf dem Büchertisch
Schon seit längerer Zeit bereiten wir für alle, die unsere Kapelle besuchen, für die Patienten und deren Angehörige, für alle Beter, ja man könnte sagen für alle Interessierten verschiedene Folder vor. Sie werden gerne angenommen. So gibt es einen Folder über unser Triduum und über den Herz Mariä Samstag. Seit einiger Zeit gibt es auch eine Hilfe für die Beichte. Dieser Folder erscheint gerade in einer Neuauflage.
Nun dürfen wir auf zwei Neuerscheinungen verweisen. Sie sind als Hilfe und Anregung für alle Patienten und für jene Menschen, die Kranke, Leidende oder Sterbende begleiten oder betreuen gedacht.

FOLDER 1: Das Sakrament der Krankensalbung
In dieser Broschüre werden alle Fragen, die im Zusammenhang mit der Krankensalbung auftreten, beantwortet. Auf diese Weise werden auch viele Missverständnisse ausgeräumt. Wir hoffen, dass immer mehr Kranke die Angst vor diesem Sakrament, einem Gnadengeschenk Gottes, verlieren und es gerne empfangen.

FOLDER 2: Gebete am Sterbebett
Oft stehen Menschen hilflos am Bett eines Sterbenden. Das Gebet ist in dieser Situation eine wirksame Hilfe. Es begleitet den Sterbenden auf der letzten Etappe seines irdischen Weges und schenkt dem trauernden Beter Trost und Zuversicht. In dieser Broschüre sind Gebete für diese Situation zusammengestellt.
Nehmen sie sich diese Folder bei Gelegenheit mit. Warten sie nicht auf den Ernstfall. Sie finden diese Schriften auf dem Schriftenstand vor der Kapelle und im Oratorium oder Sie können die Folder auch downloaden.


02. März 2010: Nachprimiz von zwei Neupriestern
Manuelito Flores und Giovanni Risalti, zwei Neupriester aus Wien, feierten heute in einer Abendmesse Nachprimiz.
Am Nachmittag spendeten sie auf den Stationen allen, die es wollten, den Primizsegen.
Die Freude über Primizianten in unserem Haus ist immer sehr groß, weil durch den Primizsegen besondere Gnaden geschenkt werden.
Giovanni Risalti begrüßte die Feiergemeinde mit den schönen Worten: "Wie ihr hört und seht, sind wir nicht aus Österreich. Aber Christus hat uns berufen und hier in seinen Dienst gestellt. Bei ihm brauchen wir keine Staatsgrenzen. Nur in Jesus verliebt sein, brauchen wir!“
Möge Gott uns allen dieses „Verliebt-Sein“ in Jesus schenken.



01. März 2010: Renovierung der Kapelle
Die Renovierung der Kapelle macht gute Fortschritte. Wir hoffen, dass die Arbeiten bis etwa 20. März abgeschlossen sind und der Kirchenraum zu Ostern wieder in neuem Glanz erstrahlt.
Bis dahin feiern wir die tägliche Eucharistie im Festsaal.
Möglichkeit zum Gebet und zur Anbetung gibt es im Oratorium.
Auch die Sanierung des ersten Bauabschnittes des Schwesternhauses sowie des Gästehauses gehen gut voran. Trotzdem bleibt noch viel zu tun. Gut, dass wir alles in die Hände Gottes legen dürfen. 



17. Februar 2010: Aschermittwoch
Mit dem Aschermittwoch beginnt ein neuer Zeitabschnitt im Kirchenjahr: die 40 – tägige Fastenzeit, auch österliche Bußzeit genannt. Wir feierten in der Früh die Hl. Messe und bekamen das Aschenkreuz aufgelegt.
In der Quadragesima sind wir eingeladen, uns durch Fasten, Beten und Almosen geben, also durch tätige Reue, Umkehr und Buße, auf die Feier der Ostergeheimnisse vorzubereiten.
In dieser Zeit wird uns im Gebet des Kreuzweges das Leiden Jesu vor Augen geführt. Wir sind in seine Nachfolge gerufen. Gehen wir mit unserem Herrn, gehen wir mit IHM auch den Kreuzweg unseres Lebens. Schauen wir voll Dankbarkeit auf alles, was ER für uns getan hat. Jesu Tod am Kreuz hat uns die Erlösung gebracht, seine Auferstehung hat uns den Weg zum Himmel eröffnet.
Bitten wir um Gnade und Segen für die Zeit bis Ostern indem wir rufen: Bekehre uns, vergib die Sünden, schenke, Herr, uns neu Dein Erbarmen!


11. Februar 2010: Welttag der Kranken
Am Tag der Erscheinung der Muttergottes in Lourdes wird der Welttag der Kranken gefeiert.
Bei uns im Haus wurde ab 17.00 Uhr den Patienten, die dies wünschten, auf den Stationen die Krankensalbung gespendet.

Um 18.30 Uhr feierten wir die Heilige Messe. Wir sangen zu Ehren der Muttergottes das Lourdes-Lied mit dem bekannten Ave Maria. Nach der Hl. Messe spendete Prälat Gerhard Rechberger auch den anwesenden Gläubigen die Krankensalbung. Dieses Zeichen erinnert uns daran, dass jeder von uns etwas hat, was der Heilung bedarf. Vertrauen wir dem Herrn, er kann uns heilen und heiligen, also „gesund machen“ an Leib und Seele. Er ist unser Heiland.


10. Februar 2010: 3. Weihetag der Anbetungskapelle
Seit nunmehr 3 Jahren dürfen wir uns über das Oratorium freuen. Viele Beter haben in diesen Jahren Gott die Ehre gegeben.
Zahlreiche Erhörungen in den verschiedensten Anliegen, viel Segen und viele Gnaden gewährte uns der Herr in diesem Heiligtum.
Während des ganzen Tages war das Allerheiligste ausgesetzt. Wir haben eingeladen, aber der Herr hat sie gerufen: die vielen Gläubigen, die an diesem Tag in unser Haus zur Anbetung kamen und Gott dankten für seine Treue und seine Liebe. Bleiben wir gemeinsam beharrlich im Gebet!


Anbetung im Oratorium in der Nacht vom 09. auf den 10. Februar 2010
Der Todestag unserer Gründerin und der Weihetag unserer Anbetungskapelle liegen hintereinander. Aus diesem Grund besteht in der Nacht zwischen diesen beiden Tagen die Möglichkeit zur Anbetung des Allerheiligsten. Die Freude war groß, dass kurz nach dem Aufhängen einer Liste alle Nachtstunden vergeben waren. Sowohl Gläubige aus der Umgebung, als auch Schwestern schenkten dem Herrn einen Teil ihrer nächtlichen Ruhezeit um IHM die Ehre zu geben. Die Stunden des Gebetes während der Nacht sind besonders segensreich. In wichtigen Anliegen ist es mitunter hilfreich, in der Nacht (auch zu Hause) aufzustehen, um den Herrn um sein erbarmendes Eingreifen anzurufen.


09. Februar 2010: 105. Todestag von Barbara Sicharter
In der Mitte vor dem Altar stand das Bild unserer Mutter Gründerin, geschmückt mit Blumen und umgeben von einem Halbrund mit brennenden Kerzen. Auch Mutter Barbara war wie eine brennende Kerze, die sich aufzehren ließ im Dienst für die anderen.
Zu Beginn der Hl. Messe in der Früh wies Prälat Kroisleitner auf unsere Mutter Gründerin hin und auf ihre große Liebe zu den Menschen.
Wir wissen, dass der Grund für diese große Zuneigung zu den Armen und Kranken in Mutter Barbaras inniger Beziehung zu unserem Herrn Jesus Christus liegt. Seine Liebe zu den Menschen, die in seinem Tod am Kreuz ihre Größe zeigte, war ein Zeichen für sie. Auch sie war bereit, für ihre Mitmenschen das Leben einzusetzen. Maria, unsere himmlische Mutter, war ihr ein Vorbild. Ihre Demut, ihre Bereitschaft Leid zu ertragen und ihre Treue zum Herrn in allen Situationen ihres Lebens waren Maßstab für Mutter Barbaras Handeln.

In der Gebetsstunde am Nachmittag beteten wir den schmerzhaften Rosenkranz. Die Betrachtungen zu den einzelnen Gesätzchen hatten Bezug zum Leben Barbara Sicharter. Sie stellten aber auch jede Schwester aus unserer Gemeinschaft vor die Frage: Wie verläuft mein Leben? Versuche ich, den Idealen unserer Gründerin zu entsprechen? Wie schaut meine Beziehung zu Christus und Maria aus? Zwischen den einzelnen Gesätzchen des Rosenkranzes sangen wir jeweils zwei Strophen unseres Barbara Sicharter-Liedes.
Bitten wir den Herrn mit Ausdauer und Zuversicht, er möge die Seligsprechung unserer Mutter Gründerin Barbara Sicharter gewähren.


09. Februar 2010: Gebetskarten zum downloaden
Zum Todestag wollen wir eine Gebetsaktion starten, um von Neuem das notwendige Gebet um die Seligsprechung unserer Mutter Gründerin in Erinnerung zu rufen. Wenn wir gemeinsam Gott um Hilfe und den Heiligen Geist um seinen Beistand bitten, hoffen wir zuversichtlich, dass unser Anliegen Erhörung findet.
Sie können die Gebetskarten downloaden als Gebetshilfe und Gebetserinnerung. Teilen Sie uns bitte auch Ihre Gebetserhörungen mit. Wir wünschen Ihnen viel Segen und Gnade und Erhörung in Ihren Gebetsanliegen.


08. Februar 2010: Sanierungsarbeiten schreiten voran
Die Bauarbeiten im Mutterhaus und Gästehaus schreiten gut voran, sodass das Ende des ersten Bauabschnittes langsam näher rückt.
Im Zuge der Generalsanierung des Schwesternhauses beginnen nun auch einige Sanierungsarbeiten in der Krankenhauskapelle.
Deshalb finden ab Samstag, den 13. Februar 2010, bis auf weiteres alle Gottesdienste im Festsaal des Hauses statt (vermutlich bis Anfang März).


31.01. bis 08.02.2010: NOVENE zu Mutter Barbara
Groß war die Zahl der Gläubigen, die sich in diesen neun Tagen zum gemeinsamen Gebet im Oratorium einfanden.
Das Bild unserer Mutter Gründerin war aufgestellt und liebevoll mit Blumen und Kerzen geschmückt.

Die Anwesenheit der zahlreichen Beter zeigt uns, wie viel Vertrauen der Fürsprache unserer Mutter Gründerin entgegengebracht wird und zwar nicht nur von uns Schwestern, sondern auch von vielen anderen Menschen.

Hoffen wir auch weiterhin auf den Beistand unserer Ordensgründerin Mutter Barbara Sicharter in den Anliegen unserer Gemeinschaft und in den zahlreichen Gebetsanliegen, die an uns heran getragen werden.

>>> Novene zu Mutter Barbara


06. Februar 2010: Herz Maria-Sühnesamstag
Am Herz Mariä Sühne-Samstag beteten wir ab 17.00 Uhr den Rosenkranz. Betrachtungen vor jedem Gesätzchen lenkten unsere Gedanken auf die Wichtigkeit unseres Betens und Opferns.
Schon ab 16.30 Uhr stand Prälat Dr. Johannes Gamperl als Beichtpriester zur Verfügung. Um 18.00 Uhr feierte er mit uns und den anwesenden Gläubigen die Heilige Messe. Die musikalische Gestaltung lag in bewährter Weise in der Hand einer Familie aus Graz.
In vielen Gesprächen berichten uns Teilnehmer über den Segen und die empfangenen Gnaden, die ihnen durch dieses Gebet geschenkt wurden.

Wir laden Sie alle ein, an diesen drei Tagen (Triduum) zu Beginn des Monats mit uns zu beten. Unser gemeinsames Gebet für die Kirche Gottes und für alle Glieder des Leibes Christi ist notwendiger als je zuvor.


05. Februar 2010: Gebetshilfe durch unsere Gemeinschaft
Anlässlich des ersten Freitags im Monat weisen wir auf unsere Gebetsaktion hin, die es nun schon seit einigen Jahren gibt: Sie können uns Ihre Gebetsanliegen mitteilen, für die Sie Unterstützung brauchen.
Wir beten für Sie und legen diese Bitten an jedem ersten Freitag im Monat in der Heiligen Messe vor Gott auf den Altar.
Wir beten für Ihre Anliegen auch im fürbittenden Gebet und bitten unsere Ordenspatronin, die Unbefleckte Empfängnis sowie unsere Ordensgründerin, Mutter Barbara Sicharter um Fürsprache bei Gott.

Viele Menschen haben sich schon vertrauensvoll um Gebetshilfe an uns gewandt, nehmen auch Sie bei Bedarf diesen Gebetsdienst in Anspruch! Wir beten gerne für Sie.


05. Februar 2010: Herz Jesu-Freitag
Der Herz Jesu-Freitag beginnt mit der Heiligen Messe um 06.00 Uhr. Anschließend kann im Oratorium angebetet werden.
Auch die Kreuzreliquie, die uns das Leiden und Sterben des Herrn in besonderer Weise anwesend macht, ist zur Verehrung ausgestellt. Während des ganzen Tages finden sich - neben den anwesenden Schwestern - auch Beter aus der näheren Umgebung in der Anbetungskapelle ein, um dem Herrn die Ehre zu geben.


04. Februar 2010: Priesterdonnerstag
Das Triduum zu Beginn des Monates Februar schenkte unserem Haus und allen Betern reiche Gnaden und Segen.
Am Priesterdonnerstag wurde den ganzen Tag vor dem Allerheiligsten in der Anbetungskapelle gebetet. Am Nachmittag kamen Gläubige zur geistlichen Lesung und zur mit Betrachtungen und gemeinsamen Gebeten gestalteten Stunde. Wir bitten Gott auf diese Weise um „Arbeiter für seinen Weinberg“, aber auch darum, dass jenen Priestern, die schon im Weinberg arbeiten, die Mühen nicht zu groß werden.


03. Februar 2010: Fest des hl. Blasius
Die Hl. Messe feierte an diesem Tag Herr Pfarrer Lukas Zingl mit uns. Schon in seiner Einleitung wies er auf das Martyrium dieses frommen Mannes hin. Er war ursprünglich Arzt und später Priester und Bischof. Seine guten Werke waren überall bekannt und viele Menschen bekehrten sich. Legende und Berichte von Heilungen veranlassten dazu, ihn in die Reihe der 14 Nothelfer aufzunehmen. Die Rettung eines Knaben vor dem Tod durch Ersticken an einer Fischgräte schrieb ihm besondere durch Gott geschenkte Heilkräfte in allen Leiden des Rachenraumes und des Halses zu. So wurde auch bei uns durch Pfarrer Lukas am Ende der Hl. Messe mit zwei überkreuzten Kerzen der Blasius-Segen gespendet. Möge uns Gott auf die Fürbitte dieses Heiligen vor Krankheiten bewahren und in Krankheit Heilung schenken.


02. Februar 2010: Tag des geweihten Lebens
Jesus wurde im Tempel Gott geweiht. Es ist daher sehr sinnig, an diesem Tag das gottgeweihte Leben der heutigen Zeit ins Bewusstsein zu rufen. Priester, Ordensleute und viele Laien haben in freier Entscheidung ein Leben in der Nachfolge Christi gewählt. Durch die Weihe bei den Priestern, durch Gelübde bei den Ordensleuten, durch Privatgelübde vieler Laien vor einem Priester übergeben diese Menschen ihr Leben dem Herrn und stellen sich in seinen Dienst. Diese vielfältigen Formen der Berufung sind ein Geschenk der Liebe Gottes an die einzelnen Menschen und an seine Kirche. Wir dankten an diesem Tag in einer Gebetsstunde für unsere Berufung, für das Glück und die Freude, welche uns durch eine innige Christusbeziehung geschenkt sind. Ernste Worte des Papstes ermahnten in Liebe alle Gottgeweihten, Zeugen der Liebe Gottes in der Welt zu sein und diesen Auftrag nicht aus den Augen zu verlieren. Wir beteten um Berufungen junger Menschen in den Priester- und Ordensstand und um Nachwuchs für unsere Gemeinschaft. Danken wir gemeinsam für alle gottgeweihten Personen, die nicht zuletzt durch ihr fürbittendes Gebet viel zum Aufbau der Kirche beitragen.


02. Februar 2010: Maria Lichtmess – Darstellung des Herrn
Das Fest „Darstellung des Herrn“ oder „Maria Lichtmess“ wie der Volksmund sagt, ist eines der ältesten Feste in der Kirche. Es war vor vielen Jahren auch ein gebotener Feiertag. Nach alter jüdischer Tradition wurde Jesus von seinen Eltern in den Tempel gebracht. Seit dem Auszug der Hebräer aus Ägypten war es nämlich Brauch, jede männliche Erstgeburt Gott zu schenken. Durch Opferung von Tieren konnte man das Kind frei kaufen. Maria und Josef opferten ein Paar Turteltauben, wie es der Sitte entsprach. Zugleich gab es an diesem Tag einen Reinigungsritus für die junge Mutter.Der greise Simeon erkannte in diesem kleinen Kind den Erlöser und lobte Gott, dass er dem Messias noch in seinem irdischen Leben begegnen durfte. Auch die fromme Hannah, eine Witwe, die im Tempel Gott diente, war von Freude erfüllt. Maria bekam bei diesem Treffen die ersten Hinweise darauf, dass ihr großes Leid bevorstand.Für uns ist Maria Lichtmess ein Tag der Freude, weil uns Jesus dargestellt wird als Licht. So heißt es auch im Messtext: „Ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und Herrlichkeit für das Volk Israel.“Die Liturgie begann mit einer Kerzenweihe im Aufenthaltsraum des Krankenhauses. Anschließend zogen wir mit brennenden Kerzen in die Kapelle, um Eucharistie zu feiern. Wir danken den Gläubigen, die mit uns feierten. Möge Gott auch heute durch sein Licht viele Menschen erleuchten und wieder in seine Kirche rufen.


27., 28. und 29. Jänner 2010
Eine Vielzahl von Pfarrangehörigen kam in diesen Tagen in die Kapelle, um das Gebet in den Anliegen unserer Diözese zu unterstützen. Die gestalteten Gebetsstunden mit Betrachtungen und Liedern sowie mit dem Beten des Rosenkranzes wurden gut angenommen. Möglichkeiten der stillen Anbetung luden zur persönlichen Begegnung und zum Dialog mit dem Herrn ein.
Mit  der Teilnahme an den Diözesanen Anbetungstagen wollen wir zeigen, dass wir uns unserer Verantwortung für die Kirche bewusst sind. So galt das Gebet in diesen Tagen besonders der Kirche in unserem Land. Wir beteten für den Bischof, für die Priester und für die Menschen in unserer Diözese, besonders für die Familien und für die Kinder, und baten Gott um den Heiligen Geist, vor allem für jene, die in der Kirche unserer Diözese Verantwortung tragen. Maria, unsere Ordenspatronin, riefen wir um ihren mütterlichen Schutz an.
Das fürbittende Gebet gehört zu den wichtigsten Aufgaben unserer Gemeinschaft und es erfüllt uns mit Freude und Dankbarkeit, dass so viele Gläubige unseren Einladungen zum gemeinsamen Gebet Folge leisten.


15. Jänner 2010: „Kommt und seht!“
Unser Angebot an junge Frauen und Mädchen, die sich für das Ordensleben interessieren, bei uns einige Tage der Stille und der Besinnung zu verbringen, um unsere Gemeinschaft kennen zu lernen, wird gerne in Anspruch genommen.
Wir freuen uns sehr über einige Interessenten. Die Generalsanierung des Schwesternhauses bringt zwar einige Erschwernisse mit sich, trotzdem ist eine Unterbringung im Rahmen dieses Angebotes jederzeit möglich.

>>> Kommt und seht!      >>>Nehmt mit uns Kontakt auf!

09. Jänner 2010: Goldene Hochzeit des Ehepaares Franz und Anna Holzer

Ein besonderes, für unser Haus seltenes Fest, durften wir am 09. Jänner in unserer Krankenhauskapelle mitfeiern: Mit einer Dankmesse gedachten Franz und Anna Holzer ihres 50 - jährigen Ehejubiläums.

Prälat Gerhard Rechberger vom Chorherrenstift Vorau wies in seiner Predigt auf die lange Verbundenheit der Eheleute Holzer mit unserer Gemeinschaft hin. Das Paar lernte sich auf dem Arbeitsplatz bei uns im Kloster kennen. Franz und Anna Holzer leisteten durch viele Jahre wertvolle Dienste in unserer Landwirtschaft. So trägt Herr Holzer in Vorau den Beinamen „Schwestern-Franz“. Er  arbeitete mehr als 45 Jahre für unser Haus und hilft auch heute noch, wenn wir Hilfe brauchen. Dafür wollen wir ihm ganz herzlich danken. Der Dank gebührt aber auch seiner lieben Frau, die mitunter auf seine Anwesenheit zu Hause verzichten muss.

Vor nunmehr 50 Jahren, am 10. Jänner 1960, gaben einander Franz und Anna das JA-Wort. Ihre Liebe und ihr Vertrauen zur Muttergottes zeigten sie in der Wahl ihrer Hochzeitskirche: sie heirateten in „Maria Fieberbründl“.  Die Eheleute wurden von Gott mit 5 Kindern beschenkt. Diesen waren sie liebevolle und fürsorgliche Eltern.

Heute traf sich das Jubelpaar in unserer Kapelle mit der Familie, mit Freunden und Bekannten, um Gott die Ehre zu geben. Wir freuen uns mit ihnen und empfehlen sie und ihre Familie dem Schutz unserer Ordenspatronin, der Jungfrau und Gottesmutter Maria, der sie ihre Ehe von Beginn an anvertraut haben. Wir beten, dass Gott ihnen noch viele Jahre in Liebe und Treue inmitten ihrer Familie schenken möge.


07. Jänner 2010: Priesterdonnerstag
Während des Tages kamen viele Gläubige, um vor dem Allerheiligsten zu beten. Die gestaltete Anbetung ab 16.30 Uhr begann wie immer mit einer geistlichen Lesung aus dem Leben des heiligen Pfarrers von Ars. Danach folgte eine seiner Predigten, die er anlässlich des Weihnachtsfestes gehalten hat. Ein Text zur „Geburt Christi“ von Papst Leo dem Großen ließ noch einmal aufleuchten, wie groß die Gnade ist, die uns durch die Geburt des Sohnes Gottes geschenkt  wurde.
Ab 17.00 Uhr wurde die Anbetungszeit mit meditativen Texten zum Priestertum, dem Rosenkranz und einem Lied, in dem die Muttergottes um Hilfe und Schutz für die Priester gebeten wird, gestaltet.
Bitten wir Gott um geistliche Berufungen und um gute Priester. Beten wir für alle Priester, dass sie ihrer Berufung treu bleiben können und mit Freude Eucharistie feiern sowie die Sakramente spenden. Erbitten wir für sie die Liebe Gottes und die Hilfe des Heiligen Geistes für die Verkündigung. Vertrauen wir alle Priester dem besonderen Schutz unserer himmlischen Mutter an.


05. Jänner 2010: Segnung des Schwesternhauses und des Krankenhauses
Am Vortag des Dreikönigsfestes, am 05. Jänner 2010, gingen bei uns einige Schwestern durch das Krankenhaus, durch das Konventgebäude und alle dazugehörigen Baulichkeiten. Wir beteten den Rosenkranz und besprengten alle Räumlichkeiten mit Weihwasser. Das Beweihräuchern schenkt nicht nur wohlriechenden Duft, der aufsteigende Weihrauch ist vielmehr Symbol dafür, dass unsere Bitten und Gebete zu Gott aufsteigen mögen.
Bei diesem Umzug baten wir Gott um Segen für unser Haus sowie für alle, die in diesem Haus leben oder arbeiten, für die Patienten und für alle Besucher. Wir beteten auch um den Heiligen Geist, damit er uns in allen Entscheidungen führt und leitet.

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02. Jänner 2010: Herz Mariä – Sühnesamstag
Groß war unsere Freude, dass am ersten Herz Mariä-Sühnesamstag des Neuen Jahres trotz der etwas stressigen Feiertage zahlreiche Beter unser Einladung zum Sühnegebet gefolgt waren. So wurde Maria am Tag nach dem Hochfest ihrer Mutterschaft um Hilfe zur Rettung der Seelen angerufen. Wir baten aber auch um Verzeihung für die Undankbarkeit, die vielen Schmähungen sowie all den Spott und Hohn, den sie von uns Menschen ertragen muss.
Prälat Dr. Johannes Gamperl leitete jedes Gesätzchen des Rosenkranzes mit einer Betrachtung ein. Anschließend feierten wir Eucharistie und opferten sowohl unsere Gebete als auch die Kommunion zur Bekehrung der Sünder auf. Wir wissen, dass Maria unsere treue und barmherzige Mutter ist, die bei Gott für jeden Menschen, der sich im Gebet an sie wendet, Fürsprache einlegt.
Aus diesem Grund laden wir alle Freunde, alle treuen Beter herzlich ein, uns auch im Jahr 2010 beim fürbittenden Gebet zur Rettung aller Seelen zu unterstützen!


01. Jänner 2010: Gebet zur Mutter des Hauses
Der Jahreswechsel steht ganz im Zeichen der Gottesmutter. Das nehmen wir zum Anlass, das Gebet zu Ehren Marias zu intensivieren.Nach der heiligen Messe wurde an alle Schwestern, an Mitarbeiter, Bewohner und Freunde des Hauses sowie an die Patienten ein Bild mit dem Gebet zur Mutter des Hauses verteilt. Mit diesem Gebet zur Mutter des Hauses wollen wir uns vertrauensvoll an sie um Hilfe wenden, damit sie uns sicher zu ihrem Sohn Jesus Christus führt.Die Unbefleckte Empfängnis ist ja die Patronin unseres Hauses und so sehen wir die reinste aller Jungfrauen auch als treue Mutter unseres Hauses an. Wir laden alle Freunde unseres Hauses und alle Verehrer der Muttergottes ein, mit uns zu beten, uns Gebetshilfe in unseren Anliegen zu schenken.

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01.01.2010: Hochfest der Gottesmutter Maria
In der Predigt unserer nächtlichen Liturgie wies der zelebrierende Priester auf diesen Ehrentag Mariens hin.
Maria, unsere Ordenspatronin, wird an diesem Tag als Mutter unseres Herrn Jesus Christus verehrt. Unbefleckt und unversehrt von Anbeginn der Zeiten, bewahrte Gott in wunderbarerweise ihre Jungfräulichkeit auch nach der Geburt ihres Sohnes. Maria, erfüllt mit Gnade, Mutter und Jungfrau zugleich, wurde allen Menschen als Mutter geschenkt.  
Wir fühlen uns in besonderer Weise als ihre Kinder, weil unsere Ordensgemeinschaft ihr anvertraut ist und wir Tag für Tag ihre Liebe erfahren dürfen. Aus diesem Grund war der morgendliche Gottesdienst besonders festlich gestaltet. Der Chor umrahmte die Hl. Messe mit einigen Liedern.
Am Nachmittag  trafen wir uns vor der neuen Krippe zu einer Krippenandacht, bei der wir auch der Mutterschaft Marias gedachten.
Diese Mutterschaft Marias brachte nicht nur die jubelnden Engelchöre und die anbetenden Weisen mit sich.  Mutter Jesu Christi sein bedeutete, viel Leid erfahren zu müssen: von der notwendigen Flucht nach Ägypten bald nach der Geburt bis zum Tod ihres Kindes am Kreuz. Geduldig ertrug Maria alles.
Wenden wir uns vertrauensvoll an unsere Mutter, gehen wir zu ihr mit unserem Leid. Lassen wir sie aber auch teilhaben an unseren Freuden. Mutter Gottes, wir rufen zu dir!


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