Chronik 2011

31. Dezember 2011: Nachtgebet zum Neuen Jahr
Überraschend viele Gläubige fanden sich heuer zur Gebetsnacht anlässlich des Jahreswechsels in unserer Kapelle ein. Mit Dank und Lobpreis erinnerten wir uns während der Anbetung an die vielen Gnaden, die Gott uns im vergangenen Jahr geschenkt hat. Selbstverständlich war auch die Bitte um seinen Schutz und Segen für das Jahr 2012 ein großes Gebetsanliegen.
In gewohnter Weise legten wir um 23:30 Uhr den Jahreswechsel in die Feier des heiligen Messopfers hinein, um in der sakramentalen Gegenwart des eucharistischen Herrn das alte Jahr dankbar abzuschließen und von ihm das neue Jahr vertrauensvoll zu empfangen.
P. Lukas Hofer SAC begann seine Predigt mit dem Hinweis auf den kalendarischen Wechsel im Jahreslauf und meinte: „Das kennzeichnet auch unser Alltagsleben: Altes vergeht und Neues entsteht." Im neuen Jahr sei es vor allem wichtig, dass wir „im Alltag lernen, betend auf Gott zu hören, nach dem Willen Gottes zu fragen und den Eigenwillen an den Gotteswillen anzupassen, entsprechend der Bitte im Vater unser, wo es heißt: Dein Wille geschehe."
Gerufen, auch im Jahr 2012 das uns „täglich zufallende Kreuz zu tragen" sollen wir es mutig tragen, aber „nicht um des Kreuzes willen, sondern um des Heiles willen", denn „wir alle sind von Gott her zur Heiligkeit gerufen." P. Lukas schloss die Predigt mit den ermutigenden Worten: „So werden auch wir uns einmal als Erben Gottes erfahren. ... Gott lebt mitten unter uns, er lebt in uns als Schöpfer, Neuschöpfer und Vollender."
Am Ende dieser Gebetsnacht bestand für die Gottesdienstbesucher die Möglichkeit, aus einem Körbchen mittels eines Kärtchens einen „Jahresheiligen" zu ziehen, der sie durch das Neue Jahr begleiten möge.


31. Dezember 2011: Silvester – Altjahrtag
Die Kirche gedenkt am 31. Dezember des heiligen Papstes Silvester I., der mit Unterstützung von Kaiser Konstantin mehrere Kirchen baute, wovon eine die Peterskirche in Rom ist. Silvester I. ist der erste heilige Papst, der nicht das Martyrium erlitt. Im Mittelpunkt der Liturgie steht am 31. Dezember also nicht der „Altjahrtag“ sondern der Namenstag dieses Papstes. Dennoch, nachdem das neue Kirchenjahr schon mit der Vesper des 1. Adventsonntages begonnen hat, dürfen wir auch den kalendarischen Jahreswechsel mitfeiern. Wir tun dies seit einigen Jahren mit einer Gebetszeit ab 22:00 Uhr, in der wir Gott für die Gnaden und Gaben des verstrichenen Jahres danken. Um 23:30 Uhr feiern wir die heilige Messe, um so gemeinsam mit Christus in das neue Jahr hineinzugehen. Sie sind eingeladen, den Jahreswechsel mit uns zu feiern.
Noch eine kleine Anregung: Zu Silvester ist es Brauch, „Glücksbringer“ zu schenken. Warum schenken wir Christen nicht das, was uns wirklich zum (ewigen) Glück gereicht, weil es den Segen Gottes bringt: zum Beispiel ein kleines Kreuz, einen Rosenkranz oder eine Wundertätige Medaille?
W
ir wünschen Ihnen ein gesegnetes und gnadenreiches Jahr 2012!


25. Dezember 2011: Ein Kind ist uns geboren
Leo der Große ruft uns in einer Weihnachtspredigt zu: „Lasst uns froh sein: Heute ist unser Retter geboren, Traurigkeit hat keinen Raum am Geburtstag des Lebens, das uns die Angst vor dem Sterben genommen hat und uns die Freude über die verheißene Ewigkeit bringt. Niemand wird von der Fröhlichkeit ausgeschlossen, alle haben den einen Grund zur Freude gemeinsam: Denn unser Herr, der Sünde und Tod vernichtet hat, fand keinen, der von Schuld frei war. Deshalb kam er, um alle zu befreien. Der Heilige jubele, weil ihm die Siegespalme winkt. Der Sünder freue sich, weil er zur Versöhnung eingeladen ist, der Heide atme auf; denn er ist zum Leben gerufen. … Christ, erkenne deine Würde! Du bist der göttlichen Natur teilhaftig geworden, kehre nicht zu der alten Erbärmlichkeit zurück und lebe nicht unter deiner Würde. … Bedenke, dass du der Macht der Finsternis entrissen und in das Licht und das Reich Gottes aufgenommen bist.“

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche und gnadenreiche Weihnachtszeit sowie Friede und Freude vom Jesuskind!


24. Dezember 2011: Weihnachtssingen und Christmette
Die Feier des Heiligen Abends begannen wir um 20:00 Uhr mit dem gemeinsamen Gebet des Rosenkranzes in unserer festlich geschmückten Kapelle. Bei weihnachtlicher Musik und besinnlichen Texten konnten sich die Gottesdienstbesucher ab 20:30 Uhr auf die Feier der Christmette einstimmen. Die Heilige Messe begann um 21:00 Uhr mit dem feierlichen Einzug des Jesuskindes, getragen vom Hauptzelebranten Prälat Rupert Kroisleitner CRSA.
Die Geburt Jesu fand bekanntlich zu einer anderen als der uns heute geläufigen Zeitzählung statt. Diese verschiedenen Jahreszahlen sind in den ersten Schriften der Christen, im römischen Martyrologium, aufgezeichnet. Deshalb verkündeten die beiden Kantorinnen die Geburt Jesu, hineingestellt in die damalige Zeitberechnung, und vermittelten sie auf diese Weise als geschichtliche Realität.
Bei der Verkündigung, dass Christus geboren ist, zeigte Herr Prälat Kroisleitner allen das Jesuskind, das er anschließend in die Krippe vor dem Altar legte.
In der Predigt ging Prälat Kroisleitner auf die Krippenlegung ein: „Wir haben das Jesuskind bewusst in die Krippe gelegt, um die Ankunft des göttlichen Kindes nicht zu vergessen. Gott ist in Jesus Christus Mensch geworden, damit wir diesem Gott begegnen können, in unserem Inneren Ermutigung, Stütze und Kraft empfangen, und auf diese Weise erfahren: Mein Tun und Wirken ist hineingenommen in Gott, weil er zu uns gekommen ist."
Weil „die Welt und unser Leben durch Jesus leuchtend und transparent auf Gott hin wird", meinte Herr Prälat Rupert, „können sich auch unser Tun und unsere Einstellungen auf Gott hin bewegen." Mit dem Blick auf das Christkind, das Mensch gewordene Wort Gottes, möge dies uns und der ganzen Menschheit immer besser gelingen.


24. Dezember 2011: Weihnachtssingen auf den Stationen
Tradition gehört zum Gemeinschaftsleben, vor allem in einem Kloster. Einer der schönsten Bräuche unserer Gemeinschaft ist das alljährliche Weihnachtssingen auf den Stationen des Krankenhauses am Nachmittag des 24. Dezember. Einige Schwestern gingen durch das Krankenhaus, um den Patienten und dem anwesenden Personal ein gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen. Heuer erhielten die sangesfreudigen Mitschwestern am Heiligen Abend musikalische Unterstützung vom Ehepaar Trimmel aus Graz. Begleitet wurde das kleine Musikteam von vier braven Weihnachtsengeln, die nach den kurzen musikalischen Darbietungen den Patienten kleine Weihnachtspäckchen überbrachten sowie Kärtchen mit einer Krippe und Wünschen unserer Gemeinschaft.
Unsere kleinen Engel verbreiteten auf den Stationen viel Freude. Eine schon betagte Patientin meinte mit Tränen in den Augen: „Das war mein schönstes Weihnachten!"
Wir wünschen allen Patienten und Mitarbeitern den Frieden und die Freude des göttlichen Kindes in der Krippe.


18. Dezember 2011: 4. Adventsonntag 
Im heutigen Evangelium spricht der heilige Erzengel Gabriel zu Maria: „Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.“ Und der Engel erklärt Maria: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.“
Der heilige Bernhard von Clairvaux tritt mit Maria in ein Gespräch: „Du hast es gehört, Jungfrau, dass du empfangen und einen Sohn zur Welt bringen wirst, nicht von einem Mann – du hast es gehört – sondern vom Heiligen Geist. Der Engel erwartet deine Antwort: Denn er muss zu dem zurückkehren, der ihn gesandt hat. Auch wir warten, du Unsere Liebe Frau. Elendig niedergedrückt von einem Urteilsspruch zur Verdammung, warten wir auf ein Wort des Erbarmens. Doch das ist es ja: Dieses Wort wurde dir zugesagt als Lösepreis unseres Heils. Stimme zu: Wir werden frei sein. … Eine kurze Antwort von dir wird ausreichen, um uns neu zu schaffen, damit wir ins Leben zurückgerufen werden.“ Eindringlich fordert Bernhard das Mädchen von Nazareth auf: „Zögere nicht länger, Jungfrau Maria, antworte! Unsere Liebe Frau, sprich dieses Wort, dass die Erde, die Hölle, ja selbst die Himmel erwarten. Denn siehe: Den König und Herrn des Alls, den es „nach deiner Schönheit verlangte“ (vgl. Ps 44,12), verlangt nicht weniger heftig nach dem Ja deiner Antwort. Von deiner Zustimmung hat er das Heil der Welt abhängig gemacht. Du hast ihm durch dein Schweigen gefallen; doch du wirst ihm mehr gefallen durch dein Wort. Denn er selbst ist es, der dich vom Himmel her anruft: „Du schönste der Frauen, lass mich deine Stimme vernehmen“ (vgl. Hld 1,8; 2,14)... Ja, antworte schnell dem Engel, oder besser: Antworte dem Herrn durch den Engel. Gib mit einem Wort Antwort und empfange das Wort; sprich dein eigenes Wort und empfange das göttliche Wort; sprich ein flüchtiges Wort und umarme das ewige Wort.“
Im Lukasevangelium hören wir die Antwort der Jungfrau von Nazareth: „Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.“
Möge Gott auch unsere Herzen so formen, damit wir ihm jederzeit mit Maria dieses „mir geschehe“ sagen können. Bald wird Jesus wieder als kleines Kind kommen und an unser Herz klopfen. Er wird uns um unsere Liebe bitten und mehr noch: er wird uns bitten, uns lieben zu dürfen. Werden wir es ihm erlauben? Mir geschehe, wie du gesagt!


17. Dezember 2011: Wir sind gekommen, um ihn anzubeten
Am 06. Jänner 2012 feiert die Kirche das Hochfest der „Erscheinung des Herrn“. An  diesem Freitag gilt die Sonntagsordnung, weshalb die heilige Messe um 07:30 Uhr gefeiert wird.
In den Laudes dieses Tages heißt es: „Gepriesen sei der Erlöser, den am heutigen Tag die Weisen angebetet haben.“ Auch wir wollen dem Beispiel der Könige folgen und Jesus anbeten. Deshalb besteht, obwohl der Herz-Jesu-Freitag liturgisch entfällt, dennoch den ganzen Tag über die Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung im Oratorium mit Beginn um 09:30 Uhr bis 18:00 Uhr. Wir laden Sie ein, wie die drei Weisen, mit uns auf das Jesuskind zu schauen, das mit seinem liebenden Herzen auf uns wartet. In einer Antiphon dieses Tages heißt es: „Mit großer Freude schauten die Weisen den Stern. Sie traten in das Haus und taten ihre Schätze auf: Gold, Weihrauch und Myrrhe.“ Welchen Schatz können wir Jesus bringen? Womit werden wir sein Herz erfreuen?
Ein schönes Zusammentreffen ist dieses Hochfest mit dem bereits 20. Abend der Barmherzigkeit, zudem wir besonders herzlich einladen, um die Geheimnisse dieses Festtages noch mehr zu verinnerlichen. Die Magnificat-Antiphon fasst diese kurz zusammen: Drei Wunder heiligen diesen Tag: Heute führte der Stern die Weisen zum Kind in der Krippe. Heute wurde Wasser zu Wein bei der Hochzeit. Heute wurde Christus im Jordan getauft, uns zum Heil. Halleluja.“ Haben auch wir den Mut, von Christus unser Heil zu erwarten, in diesen Stunden des Gebetes und der Anbetung.


11. Dezember 2011: „Alle Jahre wieder“ 
Unter dem Thema „Alle Jahre wieder“ fand in unserer Kapelle ein besinnlicher Nachmittag statt, der auch auf die Stationen übertagen wurde, um Abwechslung und adventliche Stimmung in den Stationsalltag zu bringen.

Familie Trimmel aus Graz, die mit unserem Haus sehr verbunden ist und beim Triduum für die musikalische Gestaltung sorgt, führte uns mit adventlichen Liedern in eine vorweihnachtliche Stimmung.
Besinnliche Texte ergänzten das Programm und machten nachdenklich. Sehr berührend war die Opens internal link in current windowErzählung von Paul, einem Obdachlosen Alkoholiker, der jeden Tag auf der Kirchentreppe zu finden war …
Während die Lieder und Geschichten vorgetragen wurden, war auch das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt.
So hatten wir den vor Augen, um den sich diese ganze Feier drehte: Jesus, der war, der ist und der kommen wird. Die 1-stündige Adventfeier schloss mit dem eucharistischen Segen.

Wir danken der Familie Trimmel für ihren Einsatz – heute und das ganze Jahr über.


11. Dezember 2011: 3. Adventsonntag – Gaudete  
„Gaudete in Domino semper“, also „Freut euch im Herrn allezeit!“, heißt es im Introitus am dritten Adventsonntag. Die liturgische Farbe dieses Sonntags ist Rosa. Heute sind die Adventkränze oft mit roten, weißen oder goldenen Kerzen geschmückt. Liturgisch richtig sind aber drei violette (Farbe des Advents) und eine rosa (Farbe des 3. Adventsonntags) Kerze. In vielen Kirchen werden heute deshalb rosa Paramente verwendet. Im Brief an die Philipper ruft uns Paulus zu: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe!“ (Phil 4,4-5) Wie steht es mit unserer Freude? Hier ist natürlich nicht gemeint, dass das Leben ein großer „Spaß“, eine „Mords Gaudi“ sein muss. Die heilige Schrift betitelt den oben genannten Absatz mit „christliche Grundhaltungen“. Haben wir diese innere Freude in der Erwartung des Herrn? Glauben wir, dass Gott uns nahe ist? Dass er bald kommt, um in unseren Herzen Wohnung zu nehmen?
Die Freude ist also eine Grundhaltung für Christen und für das ganze Volk Gottes. Hanna betet in ihrem Danklied: „Mein Herz ist voll Freude über den Herrn, große Kraft gibt mir der Herr.“ (1 Sam 2,1) Ähnlich spricht auch Esra: „Macht euch keine Sorgen; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“ (Neh 8,10) Der Psalmist ruft uns zu: „Dient dem Herrn mit Freude! Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!“ (Ps 100,2) In Sirach 2,9 heißt es: „
Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, hofft auf Heil, auf immer währende Freude und auf Erbarmen!“ Und schließlich lädt uns Jesus im Gleichnis vom anvertrauten Geld selbst ein: „Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!“ Wir wünschen Ihnen viel Freude vom nahenden Christkind!


08. Dezember 2011: Adventfenster 2011 
Im Vorauer Adventkalender, bei dem jeden Tag ein anderes Vorauer Unternehmen ein Adventfenster gestaltet, wurde uns heuer wieder der 08. Dezember zugeteilt. Dem Tag entsprechend zeigt das Fenster des Marienkrankenhauses die Unbefleckte Empfängnis. Freundlich lächelt Maria allen Kommenden entgegen und begleitet alle auf ihrem Heimweg mit ihrem milden Blick. Maria ist die ganz Reine, die Makellose. Wie Maria war auch Eva, die erste Frau, ganz rein und unversehrt. Was ist nun an Maria das einzigartige? Der heilige Ephräm lehrt: „Zwei Unschuldige, zwei Einfache, Maria und Eva, waren sich ganz gleich. Später jedoch wurde die eine Ursache unseres Todes, die andere Ursache unseres Lebens.“ Maria wird einerseits als Abbild Evas in ihrer Reinheit und Unversehrtheit vor dem Sündenfall gesehen, aber auch als Evas Gegenbild, denn wie Eva Ursache des Verderbens war, so ist Maria die Ursache des Heiles. Maria war vorerlöst, das heißt: im Vorhinein von der von Adam und Eva ererbten Sünde erlöst, damit sie würdig war, Christus zu empfangen. So wurde Maria unbefleckt, ohne Makel der Erbsünde im Schoße Annas empfangen. Das ist das Geheimnis des heutigen Tages.
Eva, die rein Erschaffene, wurde durch die Sünde befleckt, Maria, die von der Erbschuld Erlöste, blieb für immer rein und brachte uns durch ihr Ja zur Gottes-Mutterschaft das ewige Heil. Diese Begebenheit wird im Lied „Meerstern, sei gegrüßet“ besungen: „Du nahmst an das AVE aus des Engels Munde. Wend den Namen EVA, bring uns Gottes Frieden.“

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08. Dezember 2011: Heilige Messe mit Marienweihe 
Den Abschluss der heutigen Feierlichkeiten bildete eine heilige Messe mit der Möglichkeit der Weihe an Maria für alle Gläubigen. Prälat Dr. Johannes Gamperl begann die Predigt mit Worten des heiligen Johannes Maria Vianney: „Wer sich der Gottesmutter weiht, kann nicht verloren gehen!“ Und er führte weiter aus: „Das ist eine Wirklichkeit, die man sehr bedenken soll. Johannes Paul II. sagte: Totus tuus! Ganz der deine! Omnia mea tua! Alles, was mein ist, gehört dir! … Marias Denken, Reden und Handeln war immer aus der Liebe Gottes heraus.“ Prälat Gamperl legte allen ans Herz: „Wenn wir unsere Gedanken im Zaum halten lernen, dann wird auch unser Denken, Reden und Tun gut werden. Marias Liebe zeigt sich in ihrer ganzen Zartheit, sie überlässt alles Jesus. Sie weist nur auf die Nöte hin, wie wir es etwa bei der Hochzeit zu Kana sehen. Marias Liebe ist eine stellvertretende Liebe für die ganze Welt. Bitten wir Maria: Bete mit uns, damit unser Beten wirklich vertrauensvoll wird! … Wenn wir eins werden mit ihrem Herzen, dann sind wir auch eins mit Jesus und dem Vater, dann sind wir im Herzen der Dreifaltigkeit!“ Die Predigt beendete er mit Worten von Mutter Teresa, als sie nach dem Geheimnis ihres Lebens gefragt wurde: „Als ich noch ein Kind war, da hat mich meine Mutter an der Hand genommen und gesagt: so wie ich dich jetzt an der Hand führe, so ergreife die Hand der Gottesmutter und lass dich von ihr führen.“ Erstmals bestand bei uns nach dem Glaubensbekenntnis die Möglichkeit, vor dem Altar die Weihe an Maria öffentlich abzulegen. Nach der heiligen Messe durften sich die Gläubigen das Weihebuch eintragen. Möge Maria alle, die sich ihr geweiht haben, mit besonderer Liebe und Treue führen.


08. Dezember 2011: Hymnus Akathistos 
An unserem Patrozinium folgte ein Höhepunkt dem anderen. Am Nachmittag sangen wir zum 4. Mal in unserer Kapelle den Hymnus Akathistos, einen alten Hymnus an die Gottesmutter aus der byzantinischen Kirche. Das Singen dieser Lobpreisungen Mariens gewährt besonderen Schutz und ist mit einem vollkommenen Ablass verbunden. Der ganze Hymnus ist ein Lobpreis der Muttergottes. Er erzählt ihre Geschichte und weist auf die vielen Attribute hin, die sie sich erwerben konnte durch die Bereitschaft, Gott allein zu dienen. Der feierliche Gesang beim Schein der Kerzen erfüllte uns mit innerer Freude und Frieden. Prälat Dr. Johannes Gamperl stand der Liturgie vor und las, abwechselnd mit einer Schwester, die verbindenden Texte des 1200 Jahre alten Lobpreis Mariens. Die Schönheit dieses Hymnus beeindruckt immer wieder neu und scheint die Bedeutung dieses Festtages noch zu unterstreichen.


08. Dezember 2011: Patientenbesuch 
Nach dem Hochamt machte sich unser Noviziat in zwei Gruppen auf den Weg durch das Krankenhaus, um unsere Patienten anlässlich unseres Festtages mit einem Gebetskärtchen und einer Opens external link in new window„Wundertätigen Medaille“ zu beschenken. Wir verschenken diese Medaille sehr gerne, weil durch das vertrauensvolle Tragen dieses kleinen Anhängers Maria schon unzähligen Menschen geholfen hat. Viele Zeugnisse erzählen von Heilungen und Bekehrungen sowie vom besonderen Schutz durch Marias Hilfe. Es ist uns einfach ein Anliegen, an den großen Feiertagen die Freude und die Hoffnung, die uns erfüllt, mit den Kranken und Leidenden zu teilen. In diesem Sinne wünschen wir allen Patienten und deren Angehörigen Hoffnung und Zuversicht sowie baldige Genesung auf die Fürsprache Marias. Sie dürfen darauf vertrauen, dass wir Sie und Ihre Nöte und Bitten in unseren Gebeten vor Gott hintragen. Gott kennt und liebt jedes Herz und er weiß um jeden von uns.


08. Dezember 2011: Festgottesdienst zum Patrozinium 
An unserem Patrozinium, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, feierten wir um 10:30 Uhr mit der Pfarrgemeinde anlässlich unseres Ordenshochfestes einen feierlichen Gottesdienst in unserer Kapelle.
Prälat Rupert Kroisleitner wies in seiner Predigt darauf hin, dass wir uns als Gemeinschaft aber auch als einzelne Schwester „an Maria anlehnen können.“ Er meinte, dass Maria „nicht nur die Vorerlöste, die Ersterwählte war“, sie sei auch für uns heute ein Zeichen, „dass er heute beruft.“ Maria hatte die „große Bereitschaft zu dieser Berufung. Das ist das eigentliche Geheimnis auch der Schwestern und der Priester. Fast noch wichtiger als die Bereitschaft der Muttergottes ist die Zusage Gottes an sie. Das dürfen auch wir annehmen, dass er mit uns etwas vorhat, wie immer dieses Leben sich gestaltet. Wir dürfen uns in dieser Bereitschaft auf diesen Weg machen.“ Prälat Kroisleitner empfahl uns, dass wir „uns an Maria anlehnen. Was immer schon erlebt wurde, in Trauer, Unsicherheit und Freude: Maria ist die Tür zu Gott hin geworden, durch die Gott in die Welt kam.“ Abschließend sagte er: „die Schwestern sind zu einem Signal der Hoffnung und Freude geworden. Menschen sind bereit, diesen Weg zu gehen, für die Kranken, für das Gebet, für Gott. … versucht, am Vorbild Marias festzuhalten und durch diese Tür zu Gott zu kommen. Und wenn es zu schwer wird, lehnt euch an Maria an! Wie für die Schwestern, so ist das auch für uns alle ein Weg den wir gehen dürfen: durch die Tür Maria zu Gott!“
Für die musikalische Gestaltung sorgte der Vorauer Musik- und Gesangsvereines unter der Leitung von Dr. Peter Filzmoser.
Wir wünschen allen Freunden des Hauses Gottes Segen sowie den besonderen Schutz Marias, der Unbefleckten Empfängnis.


08. Dezember 2011: Überreichung der Ordensrosenkränze 
Heute Morgen wurde im Rahmen der Marienweihe allen Professschwestern ein Rosenkranz, der von jetzt an ein weiteres Zeichen für unsere Zugehörigkeit zur Kongregation ist, feierlich überreicht. Zu unserer alten Tracht gehörte bereits ein großer schwarzer Rosenkranz, der am Gürtel getragen wurde. Nach dem II. Vatikanischen Konzil wurden vielerorts die Ordenstrachten vereinfacht. Im Zuge dessen kam es bei uns zur Änderung des Schleiers. Die Pelerine (kurzer Schulterumhang) und der Rosenkranz fielen ganz weg. Der neue Rosenkranz ist aus kleinen dunkelblauen Perlen gefertigt und wird nicht mehr am Kleid getragen sondern in einem kleinen Täschchen. Wenn wir ihn zur Hand nehmen, soll er uns sagen: „Du bist Schwester von der Unbefleckten Empfängnis.“ Dieses Wort ist Lebensprogramm, es fasst unsere ganze Berufung zusammen. Möge Maria unsere Liebe zum Rosenkranzgebet vermehren und uns helfen, die großen Geheimnisse der Menschwerdung und der Erlösung immer tiefer zu ergründen.


08. Dezember 2011: Marienweihe und Postulatsweihe am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis 
Als Marienschwestern haben wir uns heute wie jedes Jahr nach den Laudes unserer Ordenspatronin, der Gottesmutter Maria, geweiht. Mit dieser Weihe geben wir unserer Sehnsucht Ausdruck, ganz ihr gehören zu wollen. Maria ist für uns nicht nur Vorbild, die Gussform Gottes, wie Grignion sie nannte, sondern auch eine liebevolle Mutter, der man sich immer und in allem anvertrauen kann und die uns unter ihren Schutz nimmt. Wenn wir Maria gehören, dann können wir nicht fehlgehen, denn wo Maria ist, da ist Jesus. In ihrer Schule reift der Glaube und wächst die Beziehung zu Christus.
Mit der Weihe an Maria hat unsere Kandidatin Sofia Sartori ihr Postulat begonnen. Nach dem Ordenseintritt ist die Postulatsweihe der erste große Schritt tiefer in das Ordensleben hinein. Mit dem Postulat beginnt die Vorbereitungszeit auf das Noviziat. Die Postulantin darf sich von nun an klösterlich kleiden. Sie trägt fortan das Postulatskleid und einen einfachen Schleier. Damit darf sie allen zeigen, dass sie sich ganz an Christus und an die Gemeinschaft binden möchte.
Frau Sartori ist die erste Italienerin, die der Herr in unsere Kongregation geführt hat. Wir danken dem Herrn und der Gottesmutter für diese Berufung und wir bitten Sie, unsere Postulantin im Gebet zu begleiten.



08. Dezember 2011: Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
Als Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis feiern wir am 08. Dezember unser Patrozinium. Wir beginnen diesen Festtag mit der persönlichen Weihe an Maria, die Unbefleckte Empfängnis. Schon die Berufung Mutter Barbaras ist eng verbunden mit diesem Hochfest. Die Chronik erzählt, dass sie mehrere Tage vor dem 08. Dezember 1861 bei einem Ausgang einen jungen, frischen Baum sah, der über dem Weg lag. Die Chronistin schreibt weiter: „Barbara schaute nach, was die Ursache des Falles war. Sie sah nun, dass der Baum innen morsch und daher an der Wurzel abgebrochen war. Sie setzte sich auf den abgebrochenen Stamm. Der Gedanke, ihr könne es ebenso ergehen wie diesem jungen Baum, beschäftigte sie so sehr, dass sie lange Zeit daselbst sitzen blieb, in immer tieferes Nachdenken versank und bitterlich weinte. Von diesem Tage an wurde Barbara immer ernster.“ Am Fest der Unbefleckten Empfängnis erkrankte sie schwer, sodass sie bis Pfingsten des folgenden Jahres das Bett nicht mehr verlassen konnte. Von dieser Zeit berichtet die Chronik: „In dieser Krankheit war es, dass ihr der Gedanken und das Verlangen kam, ein zurückgezogenes Leben zu führen, um im Vereine mit einigen gleichgesinnten Jungfrauen Gott durch Gebet, Entsagung, Abtötung und Arbeit zu dienen.“ So sehen wir, dass Maria, die Unbefleckte Empfängnis, Mutter Barbara gerufen hatte, diese Gemeinschaft zu gründen. Schon bevor wir Kongregation wurden, trug unsere Gemeinschaft ab 1897 als staatlich anerkannter Verein den Titel „Gesellschaft zu Ehren der seligsten Jungfrau Maria ohne Makel der Erbsünde empfangen.“
1854 verkündete Papst Pius IX. ...     Opens internal link in current windowmehr


07. Dezember 2011: Triduum anlässlich unseres Patroziniums
Drei Tage lang haben wir uns auf die Feier unseres morgigen Ordenshochfestes durch die eucharistische Anbetung vorbereitet. In den vergangenen zwei Tagen hielten wir jeweils eine Stunde am Nachmittag Anbetung. Heute hatten wir den ganzen Tag über die Möglichkeit Jesus im heiligen Altarsakrament anzubeten. Um 16:00 Uhr schlossen wir mit einem feierlichen eucharistischen Segen. Wir danken allen, die in diesen Tagen in großer Treue mit uns gebetet haben. Neben allen Anliegen, die wir vor Gott gebracht haben, hatten wir dieses Jahr aber auch viel Grund zur Dankbarkeit: im Mai durften drei Novizinnen das Ordenskleid entgegennehmen und morgen wird unsere Kandidatin das Postulatskleid erhalten. Die Anbetungstage haben große Bedeutung für die Gemeinschaft, aber auch für jede einzelne Schwester, denn morgen wird sich jede Schwester wieder ganz neu der Gottesmutter weihen, das heißt: sich Maria in allen Bereichen des Lebens zu schenken. Das ist immer ein großer Schritt, ein Schritt der Umkehr und der Erneuerung, damit wir in der Hingabe an Christus, unseren Bräutigam, stets wachsen und verfügbarer werden – dem Beispiel Mariens folgend.


07. Dezember 2011: Ende der Novene zur Unbefleckten Empfängnis 
Jährlich beten wir zur Vorbereitung auf unsere Weihe an Maria eine Novene. Neun Tage lang wenden wir uns an Maria, die Unbefleckte Empfängnis, um auf ihre Fürbitte hin Gnaden zu erlangen. Zugleich ist diese Novene auch ein kleiner Dank an unsere Ordenspatronin, die uns als liebevolle Mutter durch den Alltag begleitet. Viele Schwestern haben auch die 33-tägige Weihevorbereitung nach Ludwig Maria Grignion gebetet, was für jeden Gläubigen nur zu empfehlen ist.
Der selige Papst Johannes Paul II. gab am Grab des heiligen Ludwig Maria Zeugnis über seine eigene Ganzhingabe an Jesus durch Maria: „Totus tuus. Dieser Wahlspruch ist nicht nur ein Zeichen von Frömmigkeit und auch nicht einfach nur Ausdruck der Hingabe. Er besagt mehr. Die Hinwendung zu dieser Frömmigkeit hat sich in mir vollzogen, als ich während des Zweiten Weltkriegs in einer Fabrik arbeitete. Zunächst schien es mir, als müsse ich mich zugunsten der Christozentrik ein wenig von der Marienverehrung meiner Kindheit entfernen. Dank des heiligen Ludwig-Maria Grignion de Montfort begriff ich jedoch, dass gerade die wahre Verehrung der Muttergottes christozentrisch und tief im Geheimnis der Dreifaltigkeit Gottes sowie in den Geheimnissen der Fleischwerdung und der Erlösung verwurzelt ist. So entdeckte ich mit einem neuen Bewusstsein die Marienfrömmigkeit wieder, und diese reife Form der Muttergottesverehrung ist mir geblieben: Ihre Früchte sind die Enzyklika 'Redemptoris Mater' (über die Gottesmutter) und das apostolische Schreiben 'Muliers dignitatem' (über die Würde der Frau)."
Möge die Weihe an Maria in allen, die sich ihr schon geweiht haben oder morgen weihen werden, viele gute Früchte hervorbringen.


05. Dezember 2011: Nikolaus- und Krampusumzug
Am Vorabend des heiligen Nikolaus warten wir jedes Jahr schon auf das Erklingen der Blasmusik der Marktmusikkapelle Vorau. Sie kündet uns das Nahen der Vorauer Nikoläuse – und der Krampusse – an. Nachdem uns einige Krampusse voriges Jahr ein paar Streiche gespielt hatten, wurden sie heuer von den Nikoläusen in ihre Schranken gewiesen und mussten vor der Absperrung stehen bleiben.
Die Helfer des heiligen Nikolaus hatten es dann aber eilig, uns mit allerlei Süßigkeiten und guten Wünschen zu beschenken. Aber letztendlich sind dann einige Krampusse doch noch aus der Gruppe ausgebrochen, um die Schaulustigen ein wenig zu necken.


05. Dezember 2011: Nikolausbesuch im Krankenhaus
Nur wenige Heilige erfreuen sich im ganzen Volk an so großer Bekanntheit und Beliebtheit, wie der heilige Nikolaus. Jedes Kind kennt den heiligen Bischof von Myra als guten Mann, der viel Gutes getan hat und den Armen und den Kindern Geschenke bringt. Obwohl kein kirchlicher Festtag, wird sein Gedenktag in vielen Kirchen doch meist sehr feierlich begangen. Diese Nikolausfeiern machen besonders auf die kleinen Kinder großen Eindruck.
Aber auch unsere Patienten sind über das Erscheinen des Nikolaus am Krankenbett sehr erfreut, manche sogar zu Tränen gerührt. Und der Krampus, der den Nikolaus heuer begleitete, flößte wirklich niemandem Furcht ein – dazu war er viel zu freundlich.

Wir danken dem Eisschützenverein, der seit vielen Jahren in großer Treue an unser Haus denkt und mit den Sackerln und vielen guten Wünschen Jahr für Jahr große Freude schenkt.


04. Dezember 2011: Barbarazweige
Am Gedenktag der heiligen Barbara werden Zweige als Barbarazweige von Apfel- oder Kirschbäumen abgeschnitten und ins Wasser gestellt. Dieses Brauchtum soll auf Barbaras Gefangenschaft zurückgehen. Es wird berichtet, sie habe einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Tropfen aus ihrem Trinkgefäß benetzt; in den letzten Tagen ihres Lebens, schon im Bewusstsein ihres Todesurteils, fand sie Trost darin, dass der Zweig in ihrer Zelle blühte.
Tatsächlich sind die Zweige ein alter Orakelbrauch: wenn man vor Wintereinbruch das Vieh von den Weiden in die Stallungen trieb, nahm man solche Zweige von den Bäumen mit, zu Weihnachten schloss  man aus der Anzahl der Blüten auf die Fruchtbarkeit des darauf folgenden Jahres. Mancherorts werden die blühenden Zweige auch auf eine bevorstehende Hochzeit hin gedeutet.
In der Kirche stehen die aufgeblühten Zweige symbolisch für Jesus, den Spross aus der Wurzel Jesse: Wenn die Knospe die enge Hülle sprengt, erwacht der Gläubige durch die Geburt des Erlösers zu neuem Leben.


04. Dezember 2011: Heilige Barbara – Ordenspatronin
Die Verehrung der heiligen Barbara als Ordenspatronin geht auf unsere Gründerin Barbara Sicharter zurück. In unserer ersten Kapelle, die noch zu Lebzeiten Mutter Barbaras erbaut wurde, war ein Glasfenster der heiligen Barbara gewidmet.
Um die heilige Barbara ranken sich einige Legenden. So wird berichtet, dass sie am Ende des 3. Jahrhunderts entweder in Nikomedia, dem heutigen Izmit in der Türkei lebte oder in Heliopolis, dem heutigen Baalbek im Libanon. Ihr Tod wird auf das Jahr 306 n. Chr. datiert. Barbara war wahrscheinlich eine Märtyrerin unter Kaiser Valerius Maximinus, genannt Daja. Ihr Name bedeutet „die Fremde“. Schon sehr früh und noch sehr jung hörte sie von Christus und korrespondierte wegen ihrer offenen Fragen mit Origines, einem der bedeutendsten Theologen dieser Zeit. Ihre Liebe zu Christus wuchs von Tag zu Tag, bis sie sich schließlich taufen ließ. Daraufhin veranlasste ihr Vater sie zu foltern und anschließend in einen Turm zu sperren. Weil Barbara ihrem Glauben nicht abschwören wollte, wurde sie erneut auf grausamste Weise gemartert und von ihrem eigenen Vater enthauptet. Die Legende erzählt, dass er danach von einem Blitz getroffen wurde. Barbara wird zu den 14 Nothelfern gezählt. Ihre Attribute sind ein Turm, zumeist mit 3 Fenstern, eine Fackel sowie ein Kelch mit der heiligen Hostie.


04. Dezember 2011: Geburtstag unserer Gründerin
Der 04. Dezember ist in unserer Kongregation ein besonderer Gedenktag. Denn am Tag der heiligen Barbara wurde unsere Gründerin Barbara Sicharter als drittes von sieben Kindern in Wenigzell geboren.
Mutter Barbara konnte an ihrem Geburtstag noch zwei weitere Feste feiern: ihren Namenstag und ihren Tauftag. Das wirft auch für unser eigenes Leben einige Fragen auf: Wann ist mein Tauftag? Bin ich dankbar für die Taufgnade? Freue ich mich, ein Kind Gottes zu sein?
Der Katechismus (KKK 997) sagt: „Die Taufe ist das erste und bedeutsamste Sakrament der Sündenvergebung. Sie vereint uns nämlich mit Christus, der für unsere Sünden gestorben ist und wegen unserer Rechtfertigung auferweckt wurde, damit „auch wir als neue Menschen leben." Bei der Taufe erhalten wir den Namen eines Heiligen, und dürfen darauf vertrauen, dass er als unser Namenspatron über unser Leben wacht und uns zur Seite steht. Manche Menschen pflegen einen regen Umgang mit ihrem Namenspatron, aber auch die Heiligen unseres Geburtstages oder Tauftages können für unser Leben bedeutend sein.
Eine gute und schnelle Möglichkeit, „seine Heiligen“ kennen zu lernen ist die suche im Opens external link in new windowÖkumenischen Heiligenlexikon
. Opens external link in new windowRadio Maria bietet auf der Seite „Opens external link in new windowRadiothek“ unter dem Titel „Opens external link in new windowKalenderblatt“ vertonte Lebensbeschreibungen der Tagesheiligen an (www.radiomaria.at). Schauen bzw. hören Sie mal rein. Wir dürfen sicher sein, dass uns die Heiligen gute Freunde und Wegbegleiter sein wollen.  


 04. Dezember 2011: 2. Adventsonntag
„Überlegt, was dieser Advent bedeutet. Fragt auch, wer da kommt, woher und wohin, wozu und wie er kommt.“, so ruft uns Bernhard von Clairvaux in einer seiner Adventpredigten zu. Er wies darauf hin, dass „eine solche Wissbegierde sicher lobenswert und heilbringend ist. Die ganze Kirche würde den gegenwärtigen Advent ja nicht mit solcher Hingabe feiern, wäre in ihm nicht ein so großes Geheimnis verborgen.“ Was ist nun das große Geheimnis des Advents? Die Kirche gibt im Stundenbuch darauf Antwort: „Gott selbst wird kommen und uns erlösen. Damit niemand, der an ihn glaubt, verloren geht.“ Bernhard weiter: „Zuallererst sollt ihr mit dem Apostel in Staunen und Bewunderung schauen, wie groß der ist, der (in die Welt) eintritt. Er ist nach dem Zeugnis des Gabriel, der Sohn des Höchsten’ und somit selbst der Höchste mit dem Vater; denn es wäre Unrecht, auch nur zu denken, der Sohn Gottes sei geringer (als der Vater).“ In einer anderen Predigt vertieft er diese Gedanken: „Ihr habt nun gehört, wer es ist, der da kommt.  Nun bedenkt, woher er kommt. Er geht aus dem Herzen Gottes und kommt in den Schoß der Jungfrau-Mutter. Er steigt vom höchsten Himmel zur Erde hinab. Auch wir müssen auf der Erde leben! Ja, aber er ist hier bei uns geblieben. Wo könnte dir wohl sein ohne ihn, und wo könnte es dir schlecht ergehen mit ihm?“ Abschließend lassen wir nochmals Bernhards mahnende Worte hören: „Verweilt in eifrigem Nachdenken bei dem, was wirklich dem Heil dient.“


03. Dezember 2011: Herz-Maria-Sühnesamstag
Heute begingen wir den letzten Herz-Maria-Sühnesamstag dieses Jahres. In den Botschaften von Fatima bat Maria darum, täglich den Rosenkranz zu beten, „um Frieden für die Welt zu erlangen.“ Sie trug den drei Seherkindern auf: „Sagt allen, dass Gott seine Gnaden durch mein Unbeflecktes Herz gewähren will. Sagt den Menschen, sie mögen von mir Gnaden erbitten; sagt, dass das Herz Jesu mit dem Unbefleckten Herzen verehrt werden will. Die Menschen sollen mein Unbeflecktes Herz um den Frieden bitten! Denn Gott hat mir den Frieden anvertraut!“
Am 10. Dezember 1925 sagte das Jesuskind zu Sr. Lucia: „Habe Mitleid mit dem Herzen deiner heiligsten Mutter, umgeben von Dornen, mit denen die undankbaren Menschen es ständig durchbohren, ohne dass jemand einen Sühneakt leisten würde, um sie herauszuziehen.“ Darauf sagte die heiligste Jungfrau: „Meine Tochter, siehe mein Herz, umgeben von Dornen, mit denen es die undankbaren Menschen durch Lästerungen und Undankbarkeit ständig durchbohren. Bemühe wenigstens du dich, mich zu trösten und mache bekannt, dass ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, beizustehen, die fünf Monate lang jeweils am ersten Samstag beichten, die heilige Kommunion empfangen, einen Rosenkranz beten und mit mir eine Viertelstunde verbringen, indem sie die Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten, in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten.” Möge Jesus unseren Herzen auch im Jahr 2012 die Fähigkeit schenken, mit dem Herzen Mariens Mitleid zuhaben. Wir laden Sie ein zum nächsten Herz-Maria-Sühnesamstag am 07.01.2011. Kommen Sie, um durch Ihr Gebet viele Dornen aus dem Herzen der Gottesmutter zu ziehen.
  
Opens internal link in current windowDie fünf Sühnesamstage

02. Dezember 2011: Adventlicher Abend der Barmherzigkeit
Stimmungsvoll und schon ganz adventlich erlebten wir diesen Abend der Barmherzigkeit. Viele bereiteten sich in der Beichte schon auf das Kommen des Herrn vor. Vom Warten auf die Ankunft Christi hörten wir auch in der Opens internal link in current windowPredigt. Kaplan Guido Martirani lud uns ein, uns auf sein Kommen zu freuen, „auf den Moment, wo er dann ganz da ist.“ Er sprach von der Geburt des Herrn als kleines Kind, das in der Krippe weinte, weil es „die geborgenste Stille“ verlassen hat, denn „Jesus war in Maria, in ihrem Schoß ganz geborgen.“ Und er machte darauf aufmerksam: „Wie er, so sind auch wir geladen, diesen Weg zu gehen. In Maria finden auch wir die Geborgenheit, den Frieden. … Die Adventzeit ist diese Zeit in Maria.“ Diese Zeit in und mit Maria finden wir auch an jedem Abend der Barmherzigkeit, wenn wir bei der Gottesmutter eine Kerze anzünden und ihr all unsere Sorgen anvertrauen. Diesmal bestand auch die Möglichkeit, unsere Anliegen Mutter Barbara und der heiligen Barbara zu bringen, deren Namenstage in unserer Gemeinschaft in zwei Tagen gefeiert werden. Wir empfehlen unserer Gründerin natürlich alle Frauen an, die der Herr für uns schon berufen hat oder noch berufen wird.
Jeder Abend der Barmherzigkeit schließt mit dem Heilungsgebet vor dem Allerheiligsten und mit dem eucharistischen Einzelsegen und klingt bei einer einfachen Agape aus. Während der Agape ist seit einigen Monaten auch die Möglichkeit zur stillen Anbetung bis 22:00 Uhr. So kann jeder den Abend abschließen, wie es für den einzelnen gerade erforderlich ist. In jedem Fall ist die Stimmung von Frieden und Freude geprägt – schließlich kommen wir ja alle vom Friedensfürst und von Maria, der Quelle der Freude.  

Wir laden Sie ganz herzlich ein, am 06.01.2012, dem Dreikönigstag, mit uns den 20. Abend der Barmherzigkeit zu feiern. Diesen Tag beginnt die Kirche mit der Antiphon: „Christus ist erschienen; kommt, wir beten ihn an!“


02. Dezember 2011: Herz Jesu Freitag
Als Jesus der heiligen Sr. Maria Margareta Alacoque erschien sagte er zu ihr: „Wenn du wüsstest, wie begierig ich bin, mich von den Menschen lieben zu lassen, würdest du dafür an nichts sparen... Mich dürstet es danach, ich brenne vor Verlangen, geliebt zu werden!"  Jesus vertraute ihr seinen großen Wunsch an: „Ich habe einen brennenden Durst danach, im allerheiligsten Sakrament von den Menschen verehrt und geliebt zu werden, und ich finde fast niemanden, der sich meinem Wunsch entsprechend bemüht, meinen Durst zu stillen, indem er mir etwas zurückgibt." Jeden ersten Freitag im Monat bieten wir allen die Möglichkeit, Jesu Wunsch mit einer ganztägigen Anbetung nachzukommen. In der so genannten „Opens internal link in current windowgroßen Verheißung“ versprach Jesus: „Im Übermaß der Barmherzigkeit meines Herzens verspreche ich dir, dass meine allmächtige Liebe allen, die an den ersten Freitagen neun Monate nacheinander würdig (im Stande der heiligmachenden Gnade) die heilige Kommunion empfangen, die Gnade eines bußfertigen Endes gewährt wird, so dass sie nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben werden; mein Herz wird in dieser letzten Stunde ihre sichere Zuflucht sein.“ Wir ermutigen Sie, zu Ehren des Heiligsten Herzens Jesu die ersten neun Monatsbeichten aufzuopfern und die heilige Kommunion zu empfangen – wenn möglich am Herz Jesu Freitag. Bald beginnt das neue Jahr, denken Sie an Jesu Verheißung und folgen Sie dem Ruf seiner barmherzigen Liebe.


01. Dezember 2011: Priesterdonnerstag
Anlässlich der Seligsprechung von Jakob Kern am 21. Juni 1998 in Wien sagte Papst Johannes Paul II.: „Der selige Jakob Kern steht vor uns als Zeuge für die Treue zum Priestertum. ... Möge der selige Jakob Kern, der ein lebensfroher, "farbtragender" Student war, vielen jungen Männern Mut machen, dem Ruf Christi zum Priestertum hochherzig zu folgen.“  Die Berufung vieler (junger) Männer zum Priestertum ist eines der Anliegen, dir wir an jedem ersten Donnerstag gemeinsam mit Maria vor Gott hintragen. Eine weitere Bitte gilt der Heiligung der Priester. Was Jakob Kern in seiner Zeit sagte, das gilt auch für unsere Zeit: „Heute braucht man mehr denn je ganze und heilige Priester. Jedes Gebet, jedes Opfer, jede Mühe und Plage werden, wenn mit der richtigen Intention verbunden, heiliges Saatgut Gottes, das früher oder später seine Frucht bringt.“ Der mittlerweile selige Papst Johannes Paul II. meinte dazu: „Seine Worte von damals sind uns gesagt.“
Aber der Priesterdonnerstag soll nicht nur ein großer „Bitttag“ für die Priester sein. Ebenso wichtig ist es, für die bereits geschenkten Berufungen zu danken. Hüten wir uns davor, es für selbstverständlich zu halten, dass wir Priester haben, die uns zu Gott führen und uns mit ihm versöhnen. Der nächste Priesterdonnerstag ist am 05. Jänner 2012. Vielleicht begehen wir diesen Tag mal als großen „Danktag“? 


01. Dezember 2011: Möglichkeit zur öffentlichen Marienweihe
Wir freuen uns schon auf unser Patrozinium. Die Feier unseres Ordenshochfestes beginnen wir am 08. Dezember um 06:00 Uhr mit den feierlichen Laudes. Danach werden wir uns, unsere Gemeinschaft und unser Haus wieder der Unbefleckten Empfängnis weihen.
Im Anschluss beginnt unsere
Opens internal link in current windowKandidatin mit der Weihe an Maria das Opens internal link in current windowPostulat in unserer Gemeinschaft. Wir bitten alle Freunde unseres Hauses, Frau Sofia Sartori auf ihrem Weg der Nachfolge Christi mit Gebet zu begleiten. Allen Betern ein herzliches Vergelt’s Gott.
Den Festgottesdienst feiern wir mit der ganzen Pfarrgemeinde um 10:30 Uhr in unserer Kapelle. Die musikalische Gestaltung übernimmt wieder der MGV Vorau unter der Leitung von Dr. Peter Filzmoser.
Um 16:00 Uhr findet ebenfalls in unserer Kapelle eine feierliche Marienandacht mit dem Hymnus Akathistos statt, zu der wir alle recht herzlich einladen. Für alle, die am 08. Dezember die Weihe an die Gottesmutter gerne öffentlich ablegen wollen, besteht anschließend im Rahmen einer heiligen Messe (17:15 Uhr) die Möglichkeit dazu.


29. November 2011: Beginn der Novene zur Unbefleckten Empfängnis 
Jährlich bereiten wir uns mit einer Novene zur Unbefleckten Empfängnis auf die Weihe an Jesus durch Maria am 08. Dezember vor. Viele Schwestern vollziehen auch gerne die 33 Schritte nach Ludwig Maria Grignion de Montfort als Weihevorbereitung. „Das goldene Buch“ begleitet uns Marienschwestern vom Noviziat an durch unser ganzes Ordensleben.
Grignion schreibt in diesem Buch „über die wahre Andacht zu Maria“, die sich in der Ganzhingabe an sie ausdrückt. Er fasst in einem einzigen Satz „die ganze Heilsordnung der christlichen Religion“ zusammen: „Durch Maria ist Christus in die Welt gekommen; durch Maria will er auch in der Welt herrschen.“ In Kathpedia wird das Wesen dieser Ganzhingabe folgendermaßen beschrieben: „Das Wesen der Ganzhingabe besteht in der völligen Schenkung seiner selbst und allen Besitzes an die seligste Jungfrau, um durch sie ganz Jesus Christus anzugehören. Und zwar erstreckt sich diese Schenkung „auf unseren Leib mit allen seinen Sinnen und Gliedern, auf unsere Seele mit allen ihren Fähigkeiten, auf unsere gegenwärtigen und zukünftigen äußeren Güter, aber auch auf unsere inneren und geistigen Güter, d. h. auf unsere Verdienste, Tugenden und guten Werke und zwar die vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen, kurz auf alles, was wir in der Ordnung der Natur und in der Ordnung der Gnade besitzen, und auf alles, was wir in Zukunft in der Ordnung der Natur, der Gnade und der Glorie noch besitzen mögen.“
Wenn Sie mit uns gemeinsam die Novene beten möchten, haben Sie täglich die Gelegenheit dazu. Die genauen Termine finden sie Opens internal link in current windowhier. Wenn Sie die Novene gerne zu Hause beten möchten und kein Novenenheft haben, so finden Sie in Opens external link in new windowkathpediaeine Novene zur Unbefleckten Empfängnis mit kirchlicher Druckerlaubnis.


27. November 2011: 1. Adventsonntag
„Hört, eine helle Stimme ruft und dringt durch Nacht und Finsternis: Wacht auf und lasset Traum und Schlaf – am Himmel leuchtet Christus auf.“ So beginnt der Hymnus in den Laudes, dem Morgenlob der Kirche zu Beginn der Adventzeit. Die Kirche schenkt uns jedes Jahr vier Wochen zu Vorbereitung auf das Kommen Christi. Es ist Zeit aufzustehen und die Werke der Finsternis abzulegen. Im Laufe eines Jahres sammelt sich viel Müll in unseren Herzen an, man wird lau, nachlässig – und schließlich, der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“. Aber jetzt ist die Zeit, um liebgewordene Verhaltensweisen zu überprüfen. Manches könnte neu werden und einiges Gute könnte noch vertieft werden. Wenn Jesus kommt und an die Tür unseres Herzens klopft, soll er uns bereit finden. Lassen wir nicht zu, dass er traurig weggehen muss, weil wir seine Stimmer nicht hören oder nicht erkennen. Paulus schreibt an Titus: „Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben, während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus.“ (Tit 2,11-13) Cyrill von Jerusalem meinte, Paulus spricht „zunächst von einem ersten Kommen, für das er dankt, dann von einem zweiten, auf das wir warten.“ Cyrill sagt über das Kommen Christi: „Bei seinem ersten Kommen lag er in Windeln gewickelt in der Krippe; beim zweiten wird er in Licht gekleidet sein wie in ein Gewand. Beim ersten trug er das Kreuz und wehrte sich nicht gegen die Schmach; wenn er das zweite Mal kommt, umringt und verherrlicht ihn die Heerschar der Engel. Darum halten wir uns nicht nur an sein erstes Kommen, sondern erwarten auch das zweite. … Mit den Engeln werden wir dem Herrn entgegen ziehen, ihm huldigen und rufen: „Hochgelobt sei der da kommt im Namen des Herrn.“
Gehen auch wir dem Herrn an der Hand unserer heiligen Schutzengel entgegen. Bitten wir die heiligen Engel von Bethlehem, uns zu Christus zu führen, damit wir seines Friedens teilhaftig werden.


26. November 2011: Segnung der Adventkränze
Um 16:30 Uhr feierten wir einen Wortgottesdienst anlässlich der Segnung der Adventkränze. P. Lukas Hofer SAC stand der Liturgie vor. In der Predigt legte er uns die Bedeutung des Adventkranzes dar. Im Epheserbrief heißt es: „Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts!“ P. Lukas ging darauf ein: „Wer von uns sehnt sich nicht nach dem Licht? Aber es fällt uns oft schwer, wirklich auf diese Quelle zu stoßen, die unsere Finsternis zu durchbrechen vermag. Gott selbst ist wesenhaft Licht und in Gott ist keine Finsternis.“ Er erinnerte daran, dass wir täglich im Benediktus bei den Laudes beten: „Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.“ P. Lukas sprach weiter: „Und so kann Christus von sich sagen: »Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.« Und durchdrungen von seinem Licht kann Christus auch von uns sagen: »Ihr seid das Licht der Welt!« Die Adventzeit soll eine Zeit der Umkehr, der Versöhnung und des vertieften Glaubens sein. Wie das Licht am Adventkranz zunimmt, so sollen auch wir versuchen immer mehr als Kinder des Lichtes zu leben.“ Auch meinte der Priester: „Wir sind gerufen, dem göttlichen Licht zu folgen und alles, was dem entgegensteht, Christus zu bringen, damit er die Finsternis in Licht wandelt.“ In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen besinnlichen Advent. Möge das Licht Christi in Ihrem Herzen aufstrahlen.


25. November 2011: Raureif und Schnee
Gott hat jeder Jahreszeit ihr eigenes Kleid gegeben. In den letzten Tagen bekamen wir schon einen Vorgeschmack auf den Winter. Kälte und Nebel haben die ganze Natur in ein weißes, glitzerndes Paradies verwandelt. Unwillkürlich möchte man in den Lobgesang der drei Jünglinge im Feuerofen einstimmen: „Preist den Herrn, Tau und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! Preist den Herrn, Eis und Kälte; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! Preist den Herrn, Raureif und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!“ (Dan 3,68-70) Auch wenn der Schnee noch auf sich warten lässt, so ruft uns kurz vor Adventbeginn das Weiß des Raureifs schon zu: „Kehrt um, reinigt euch von aller Sünde, bereitet euer Herz für das Kommen des Herrn!“ Die zarten Eisblumen bringen uns bereits eine weihnachtliche Botschaft, wenn man an das Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ denkt. In diesem Lied wird Bezug genommen auf das Jesajawort 11,1: „Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.“ Isai, auch Jesse genannt, ist der Vater Davids. Im Lied wird Maria als das Röslein (Reis oder Rosenstock) aus der Wurzel Davids besungen, die uns Jesus, die daraus knospende Blüte, geboren hat. Die Natur hat schon begonnen, sich auf das Lob des kommenden Christus einzustimmen. Lassen wir die Schöpfung zu unseren Herzen sprechen, dann werden wir Gott in allem entdecken.


21. November 2011: Nächtigungsmöglichkeit beim monatlichen Triduum
Unser monatliches Opens internal link in current windowTriduum – Priesterdonnerstag, Herz Jesu Freitag mit dem Abend der Barmherzigkeit und Herz-Maria-Sühnesamstag – ist immer gut besucht. Manchen ist es ein Bedürfnis geworden, sich für das ganze Triduum frei zu machen, um während dieser drei Tage in den jeweiligen Anliegen zu beten und mit Gott viel Zeit zu verbringen. Das Triduum eignet sich auch gut für eine kleine „Auszeit“ vom Alltag, für eine monatliche Einkehr, für so genannte Wüstentage. Wir möchten darauf hinweisen, dass für alle, die gerne in diesen zwei oder drei Tagen mit uns beten wollen, Opens internal link in current windowGästezimmer (in begrenzter Zahl) vorhanden sind. Wir laden sie herzlich ein, mit uns ein paar Tage in Stille und in Gemeinschaft mit dem Herrn zu verbringen. Diesbezügliche Anfragen richten Sie bitte an Opens internal link in current windowSr. Oberin Marianne Schuh: 03337/2254-461.


21. November 2011: Wandtafel zum Jahreswechsel im Kirchenjahr
Mit dem nahenden Ende des Kirchenjahres (26.11.2011) gestalteten wir die Wandtafel in Anlehnung an die Texte, welche in dieser Zeit in der Heiligen Messe verkündet werden. Am letzten Sonntag des Kirchenjahres weist die Kirche auf das Kommen Jesu Christi als König in Macht und Herrlichkeit hin. Er wird kommen; wir wissen aber nicht das Jahr, nicht den Tag, nicht die Stunde. Jesus Christus wird kommen und alle Erlösten in sein Reich führen, in jenes Reich, das nicht von dieser Welt ist, wie Jesus schon vor Pilatus aussagte. Dieses Kommen Jesu Christi wird auch ein Tag des Gerichtes sein. Das kann jenen Menschen Angst machen, die es vorziehen, ihr Leben nicht nach dem Willen Gottes zu ordnen, sondern zu tun und zu lassen, was ihnen gefällt. Wer aus dem Glauben lebt, sich an den Geboten und der Lehre der Kirche orientiert, immer wieder in der heiligen Beichte die Versöhnung mit Gott sucht, darf ohne Angst in freudiger Erwartung auf dieses Kommen Jesu Christi zugehen. Er will uns den Himmel schenken, ewige Freude bei Gott, den Engeln und allen Heiligen. Für uns Christen ist dieses Kommen in Herrlichkeit ...       Opens internal link in current windowmehr


20. November 2011: Christkönigssonntag
Am letzten Sonntag im Kirchenjahr feiert die Kirche das Hochfest Christkönig. Anlässlich dieses Festes sagte Benedikt XVI. 2009 am Petersplatz: „Als Christus gekreuzigt wird, verspotten ihn die Priester, die Schriftgelehrten und Ältesten und sagen: »Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben« (Mt 27,42). In Wirklichkeit hat sich Jesus gerade als Sohn Gottes frei seinem Leiden ausgeliefert, und das Kreuz ist das paradoxe Zeichen seines Königtums, das im liebevollen Willen Gottvaters gegenüber dem Ungehorsam der Sünde zum Ausdruck kommt. Und gerade dadurch, dass er sich selbst im Sühneopfer hingibt, wird Jesus zum universalen König, wie er selbst erklären wird, als er den Aposteln nach der Auferstehung erscheint: »Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde« (Mt 28,18).“ Der Heilige Vater beschreibt auch, worin die Macht Christi besteht: „Sie ist … Opens internal link in current windowmehr


12. November 2011: Gebetsnacht um geistliche Berufe
Seit vielen Jahren treffen wir uns mit der Gebetsgemeinschaft Sachsenbrunn zweimal jährlich zum gemeinsamen Gebet um geistliche Berufe. In seiner Predigt zum Schriftwort „Eine tüchtige Frau…“ (Spr 31,10ff) wies Prälat Dr. Johannes Gamperl auf das Vorbild zweier Frauen hin, die durch ihr Leben geistliche Berufe hervorbrachten. Zuerst verwies er auf eine Mutter, die ihr drittes Kind in Maria Enzersdorf der Gottesmutter geweiht hatte, mit dem Versprechen, alles zu tun, was ihr möglich sei, damit dieses Kind Priester werden kann, wenn es ein Bub wird. Prälat Gamperl weiter: „Und es war ein Bub. … Er machte dann in Hollabrunn die Kriegsmatura. In Salzburg bot er Jesus vor dem Allerheiligsten kniend an, für ihn leiden zu dürfen. Es handelt sich um Opens external link in new windowJakob Kern … 1983 wurde er selig gesprochen.“ Und er schloss die Lebensbeschreibung des seligen Jakob Kern mit den Worten: „Er verdankte seine Priesterberufung dem Gebet seiner Mutter.“
Als zweite große Frau stellte er die Tante von Bischof Hermann Raich vor. Sie hegte den Wunsch, ins Kloster zu gehen, „aber es klappte nicht.“ Ihre Schwägerin starb bei der Geburt des 7. Kindes. Damit die Kinder nicht in der Verwandtschaft verstreut aufwachsen mussten, nahm sich die Tante um diese Kinder an. Aus ihrer segensreichen Erziehung gingen fünf geistliche Berufungen hervor: zwei Nichten wurden Ordensschwestern, drei Neffen wurden Priester, von denen Hermann Raich später zum Bischof geweiht wurde. „Die Gnade übertrug sich auf die fünf Nichten und Neffen.“ Abschließend stellte Prälat Gamperl fest: „Es geht darum, dass die Gnade wirken kann. Bitten wir auch heute um solche Gnaden.“ Möge Gott uns und der Kirche besonders in dieser Zeit viele geistliche Berufungen schenken. Beten wir weiter um Frauen und Männer, die bereit sind, ihre Kinder im Glauben zu erziehen. Beten wir, dass der Herr den Familien wieder die Gnade schenkt, Keimzellen der Liebe und des Glaubens zu werden, in denen geistliche Berufe wachsen und reifen können.


10. November 2011: Novene für die Armen Seelen
Heute haben wir die Novene für die Armen Seelen abgeschlossen. Das Gebet für die Verstorbenen erinnert uns an zwei Glaubenswahrheiten: an das persönliche Gericht mit der Läuterung im Fegefeuer und an die Auferstehung von den Toten. Der Katechismus fragt: Was heißt „auferstehen"? und gibt uns sogleich die Antwort darauf: „Im Tod, bei der Trennung der Seele vom Leib, fällt der Leib des Menschen der Verwesung anheim, während seine Seele Gott entgegengeht und darauf wartet, dass sie einst mit ihrem verherrlichten Leib wiedervereint wird. In seiner Allmacht wird Gott unserem Leib dann endgültig das unvergängliche Leben geben, indem er ihn Kraft der Auferstehung Jesu wieder mit unserer Seele vereint.“ (KKK 997) Wir Christen dürfen uns freuen, dass wir ohne Umwege auf die Auferstehung zugehen. Wir brauchen uns nicht wie in anderen Religionen mit dem Gedanken der Widergeburt quälen. Jesus hat uns schon erlöst und mit Christus wurden wir bereits „in der Taufe begraben, mit ihm auch auferweckt, durch den Glauben an die Kraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat.“ Paulus schreibt weiter: „Ihr seid mit Christus auferweckt, darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt." (Kol 2,12; 3,1) Auch die Armen Seelen, die sich schon ganz für Christus entschieden haben, streben nach dem Himmel und hoffen deshalb auf die Barmherzigkeit der streitenden Kirche – also auf unsere Gebete und Opfer. Aber nicht nur zu Allerseelen warten sie auf unser Gebet. Denken wir täglich an die Not der Verstorbenen, die ihr letztes Ziel noch nicht ganz erreicht haben. Zudem dürfen wir uns auch gegenseitig helfen, indem auch wir die Armen Seelen um Hilfe bitten dürfen. Bleiben wir durch das Gebet in Gemeinschaft mit unseren Brüdern und Schwestern, die uns schon vorausgegangen sind.


09. November 2011: Anbetungstag als Dank für die Kirchweihe
Am 09. November 1974 wurde unsere Kirche geweiht. Der Größe nach dürfen wir von einer Kirche sprechen, aber im täglichen Sprachgebrauch ist sie für uns und die Bevölkerung bis heute unsere Kapelle geblieben. Dieser großen Gnade der  Kirchweihe gedenken wir jedes Jahr mit Dankbarkeit, indem wir Jesus in der ganztägigen Anbetung unsere Zeit schenken. Gedenktage holen uns in Erinnerung, was im Alltag oftmals als selbstverständlich angesehen wird. Hierzu ein Text zur Kirchweihe aus dem Jahre 1839, der in der Ausdrucksweise nicht mehr zeitgemäß ist, im Inhalt aber noch heute Gültigkeit hat: „Betrachten wir unsere Kirche als das Haus Gottes, danken wir Gott für die große Gnade, daß wir Kirchen und in denselben den Gottesdienstunter der Leitung unseres Seelsorgers haben. Wohnen wir eifrig dem heiligen Meßopfer und dem übrigen Gottesdienste bei; erinnern wir uns der Worte Jesu: „Mein Haus ist ein Bethaus;” Hören wir das Wort Gottes aufmerksam darin an; empfangen wir die heiligen Sakramente der Buße und des Altars oft und würdig; beten wir daselbst Jesum, den verborgenen Gott, in seinem heiligen Tabernakel an. – Entheiligen wir das Kirchenfest durch keine Ausschweifungen, sondern benützen wir dasselbe zu unserer Heiligung; tun wir den Armen Gutes. Wenn wir, zum Zeichen unserer Freude, daß Gott sich eine unter uns gewählt hat, Jemanden zu Gast laden, so denken wir daran, wie Zachäus Christum in sein Haus aufgenommen, und ihn als Gast bei sich gehabt hat. – Erneuern wir uns die Ehrfurcht, welche wir diesem heiligen Hause Gottes schuldig sind, und bitten wir um Vergebung der von uns in demselben begangenen Unehrerbietigkeiten; denken wir an die triumphierende Kirche im Himmel, in welche wir nach Arbeiten und Leiden eingehen werden; beten wir für die noch streitende Kirche und ihre Vorsteher; vergessen wir endlich nicht, daß, nach der Lehre des heiligen Paulus, auch unser Leib durch die heilige Taufe ein Tempel Gottes geworden ist, und tun wir nichts, was dem heiligsten Gott mißfallen könnte. (Quelle: Leben und Taten der Heiligen, eine Legenden-Sammlung für das christkatholische Volk von 1839)


05. November 2011: Herz-Maria-Sühnesamstag
Prälat Dr. Johannes Gamperl begann seine einleitenden Worte in der heiligen Messe mit: „Wir sind aufgerufen, Jesus und Maria zu helfen, durch unser Gebet für die, die Gott noch nicht kennen.“ Und er fügte hinzu, dass Maria uns liebt, „auch dann, wenn wir noch weit weg sind von Gott.“ Abschließend meinte er: „Wir sollen Maria unser Herz, unsere Person, ganz überlassen, damit sie uns wandeln und ihrem Herzen ähnlich machen kann. Wir wollen das heute tun, um von ihr gewandelt zu werden.“
Diese Hingabe an Maria dürfen wir Schwestern jedes Jahr am Hochfest unserer Kongregation, am Opens internal link in current window08. Dezember, erneuern. Heuer wird diese Weihe wieder nach den Laudes (06:00 Uhr) in unserer Kapelle stattfinden. Unsere Kandidatin Sofia Sartori wird anschließend durch ihre Weihe an Maria ins Postulat aufgenommen. Als Postulantin erhält sie das Postulatskleid und den Postulatsschleier. Damit darf sie sich äußerlich uns Schwestern angleichen und vor der Welt bekennen, dass sie sich darauf vorbereitet, in unserer Schwesterngemeinschaft den Weg der Nachfolge Christi zu gehen. Wir bitten um Ihr Gebet für unsere Kandidatin. Wir laden auch ein, für unser Noviziat zu beten. Dies können Sie auch an jedem Samstag mit uns gemeinsam tun: von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr in unserer Kapelle. Wir feiern um 17:00 Uhr eine Heilige Messe, anschließend ist Anbetung mit Rosenkranz.


04. November 2011: Abend der Barmherzigkeit
Misericordia, das ist ein Abend, an dem wir jedes Mal von neuem die barmherzige Liebe Gottes erleben dürfen. In der Opens internal link in current windowPredigt forderte uns Kaplan Martirani auf, unserem Sitznachbarn die Hand zu reichen und ihm unsere Liebe zuzusagen. Er meinte, dass der Alltag in den Familien und im täglichen Zusammenleben oft ganz anders aussieht: „Wieso verwünschen wir uns im Alltag oft gegenseitig? Warum sagen wir nicht dem neben uns: „Ich verzeihe dir! Ich liebe dich!“ Denn in diesem Menschen ist ja Jesus gegenwärtig. … Selbst im bösesten Menschen ist Jesus gegenwärtig; er ist in ihm wie ein Gefangener, aber er ist in ihm. Die Liebe befreit diese Menschen durch unsere Vergebung. Denken wir daran: Jesus ist in diesem Menschen und er ist bedürftig nach Liebe.“ Das ist wohl eine Frage, die an das Herz jedes einzelnen gerichtet ist: Erkenne ich Jesus in meinem Nächsten? Oder ist mein Nächster in meinen Augen nur ein „gottloser Narr“? Christus sagt, dass jeder, der so spricht, dem Feuer der Hölle verfallen sein soll. (Mt 5,22) Und in Mt 25,40 stellt uns Jesus vor Augen: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Daran sollten wir denken, wenn wir die abschließenden Worte der Predigt in unserem Legen umsetzen wollen: „Versuchen wir heute den zu umarmen, mit dem wir uns in der letzten Zeit am Schwersten getan haben, um Jesus in dieser Person zu befreien!“ Manchmal mag eine Umarmung vielleicht nicht oder noch nicht angebracht sein, aber in kleinen Schritten können wir doch aufeinander, und somit auf Jesus, zugehen.


04. November 2011: Herz Jesu Freitag
Nichts also steht im Wege, das heiligste Herz Jesu Christi anzubeten, da es ja teilhaft und ein natürliches, tief bezeichnendes Sinnbild jener unerschöpflichen Liebe ist, von der unser göttlicher Erlöser immer noch zu allen Menschen brennt.“, so schrieb Pius XII. in der Enzyklika Opens external link in new window„Haurietis aquas“. In seinen Ausführungen über die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu fuhr er fort: „Wenn es nunmehr auch den Erschütterungen dieses sterblichen Lebens nicht mehr unterworfen ist, so lebt es doch und schlägt und ist unlösbar verbunden mit der Person des Göttlichen Wortes und in ihr und durch sie mit seinem göttlichen Willen.“ Und er macht uns darauf aufmerksam, dass das Herz Christi von göttlicher und menschlicher Liebe überfließt. Er betonte auch: „Weil es überreich ist an allen Gnadenschätzen, die unser Erlöser durch sein Leben, sein Leiden und seinen Tod erworben hat, ist es wahrlich eine Quelle jener ewigen Liebe, die sein Geist in alle Glieder seines mystischen Leibes einströmen lässt.“ Jeden 1. Freitag sind auch Sie eingeladen mit uns die „Gnadenschätze“ aus dem Herzen Jesu zu bergen. Sein Herz ist immer randvoll gefüllt, denn es ist Jesu größtes Bestreben uns viel zu geben. Nächster Opens internal link in current windowHerz Jesu Freitag ist der 02.12.2011.


04. November 2011: Karl Borromäus
Der vorbildliche und seeleneifrige Reformbischof Karl Borromäus wurde am 02. Oktober 1538 bei Arona am Lago Maggiore geboren und gehörte dem italienischen Adelsgeschlecht der Borromeo an. Seine Mutter war eine geborene Medici. Karl galt als  außerordentlich klug, bereits mit 12 Jahren erwählte man ihn zum Abt und als 21jähriger vollendete er seine Studien mit der höchsten Auszeichnung. Sein Onkel, Papst Pius IV., holte ihn zu sich nach Rom und ernannte ihn zu seinem Geheimsekretär und zum Kardinal-Diakon. Karl Borromäus zeichnete sich durch große Umsicht und Tatkraft aus und wurde Erzbischof von Mailand. Er war einer der wesentlichen Träger des Konzils von Trient (Tridentinum). Viele Reformationsbeschlüsse sind ihm zu verdanken. Trotz seiner Wichtigkeit für das Konzil schrieb Hieronimo Soranzo über ihn: „Seine Religiosität ist so groß, dass man mit Fug sagen kann, er nütze durch sein Beispiel dem römischen Hof mehr als alle Konzilsbeschlüsse.“ In Mailand verwirklichte er ... Opens internal link in current windowmehr


03. November 2011: Priesterdonnerstag
Seit mehr als drei Jahren beten wir an jedem 1. Donnerstag im Monat für die Priester und um Priesterberufungen. An jedem Donnerstag gedenkt die Kirche besonders der Heiligen Eucharistie, weil Jesus dieses Sakrament an diesem Tag beim letzten Abendmahl eingesetzt hat. Auch wir beten an jedem Opens internal link in current windowPriesterdonnerstag vor dem geöffneten Tabernakel für die Priester und jene, die sich auf diesen Dienst vorbereiten. Die Kongregation für den Klerus stellte in dem Schreiben „Die Eucharistie und der Priester: untrennbar vereint von der Liebe Gottes“ fest: „Die Eucharistie erscheint als Höhepunkt aller Sakramente, weil sie die Gemeinschaft mit Gott Vater im Einswerden mit dem eingeborenen Sohn durch den Heiligen Geist zur Vollendung führt.« »Gott verbindet sich mit uns in der vollkommensten Einheit. Eben darum ist es angemessen, in der Seele das dauernde Verlangen nach dem eucharistischen Sakrament zu pflegen.“ In der Auslegung der Enzyklika „Ecclesia de Eucharistia“ schreibt die Kongregation weiter: „Wenn die Eucharistie ein Geheimnis des Glaubens ist, ist dieses Geheimnis ein Angebot an den Glauben der Seligen Jungfrau gewesen und hat bei ihr die vollkommenste Aufnahme gefunden. Indem sie ihren Glauben mit uns Priestern teilt, hilft uns die Seligste Jungfrau Maria, in der Verbreitung der Eucharistie unsere Verantwortung für das Leben der Kirche wahrzunehmen, und ermahnt uns: »Was er euch sagt, das tut!« (Joh 2,5).“
Mit Maria werden wir am 01.12.2011 wieder gemeinsam für alle Priester, Bischöfe und den Papst beten. Möge Jesus selbst jedes Priesterherz in der Feier der Eucharistie und bei der Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes mit seiner göttlichen Gegenwart heilsam und stärkend berühren. Wir laden Sie ein, mit uns ab 07:00 Uhr im Oratorium zu beten.


02. November 2011: Allerseelen
Am 02. November, zu „Allerseelen“, erinnert uns die Kirche an jene Verstorbenen, deren Seelen noch darauf warten, zum ewigen Leben auferweckt zu werden. Im Katechismus der Katholischen Kirche (KKK 1030) lesen wir über die Armen Seelen: „Wer in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist, ist zwar seines ewigen Heiles sicher, macht aber nach dem Tod eine Läuterung durch, um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können.“ Diesen Zustand der Reinigung der Seele nennt die Kirche auch „Läuterungsfeuer“, im Volksmund besser als das „Fegefeuer“ bekannt. Der Katechismus lehrt weiter: „Man muss glauben, dass es vor dem Gericht für gewisse leichte Sünden noch ein Reinigungsfeuer gibt, weil die ewige Wahrheit sagt, dass, wenn jemand wider den Heiligen Geist lästert, ihm ,weder in dieser noch in der zukünftigen Welt‘ vergeben wird (Mt 12,32). Aus diesem Ausspruch geht hervor, dass einige Sünden in dieser, andere in jener Welt nachgelassen werden können.“ Der heilige Augustinus meinte, ...   Opens internal link in current windowmehr


01. November 2011: Allerseelenablass
Der heilige Chrysostomus fordert zum Gebet für die Verstorbenen auf: „Bringen wir ihnen Hilfe und halten wir ein Gedächtnis an sie. Wenn doch die Söhne
Ijobs durch das von ihrem Vater dargebrachte Opfer geläutert wurden [vgl. Ijob 1,5], wie sollten wir dann daran zweifeln, dass unsere Opfergaben für die Toten ihnen Trost bringen? Zögern wir nicht, den Verstorbenen Hilfe zu bringen und unsere Gebete für sie aufzuopfern.“

Die Kirche nennt drei „Mittel“, um die Leiden der Armen Seelen zu mildern und die Dauer des Reinigungsprozesses zu verkürzen: Almosen, Ablässe und Bußwerke. Hier ist auch der Allerseelenablass zu nennen, bei dem es sich um einen vollkommenen Ablass handelt, den die Kirche vom 01. bis 08. November täglich gewährt. Bedingungen: Beichte, entschlossene Abkehr von jeder Sünde; Empfang der hl. Kommunion und Gebet in der Meinung des Heiligen Vaters. a) am Allerseelentag (einschließlich Allerheiligen ab 12 Uhr): Besuch einer Kirche oder öffentlichen Kapelle, mit Gebet des Vaterunsers und des Glaubensbekenntnisses oder: b) vom 1. bis zum 8. November: Friedhofsbesuch und Gebet für die Verstorbenen. Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen unerfüllt, ist es ein Teilablass für die Verstorbenen. Ein solcher kann an diesen und auch an den übrigen Tagen des Jahres durch Friedhofsbesuch wiederholt gewonnen werden. (vgl. Opens external link in new windowwikipedia) Hier noch ein Buchtipp zum Thema Ablass: Peter Christoph Düren, Der Ablass in Lehre und Praxis. Die vollkommenen Ablässe der katholischen Kirche, 3. erw. Aufl. 2003


01. November 2011: Hochfest Allerheiligen
In den ersten zwei Novembertagen gedenken wir aller Verstorbenen. Den 01. November haben viele Menschen in ihrem Gedächtnis als „Trauertag“ abgespeichert. Nebel, trübes Wetter, schwere Musik im Radio, … Aber die Kirche sieht diesen Tag ganz anders. Sie begeht den 01. November als einen großen Festtag, an dem wir eigentlich vor Freude jubeln sollten, denn wir dürfen mit dem ganzen Himmel feiern, weil wir aller Heiligen gedenken und uns mit ihnen freuen dürfen. Neben den kanonisierten Heiligen, also jenen, welche die Kirche zur Ehre der Altäre erhoben hat, weil sie uns ein großes Vorbild in der Nachfolge Christi sind, werden wir an diesem Hochfest auch an die unzähligen Menschen erinnert, die sich vielleicht im letzten Augenblick ihres Lebens Gott zugewandt und Christus als ihren Erlöser angenommen haben. Zu ihnen gehören auch alle Verstorbenen, die das Fegefeuer überwunden haben und jetzt, geheiligt durch die barmherzige Liebe Gottes, sein Angesicht schauen dürfen.


23. Oktober 2011: Gebetstreffen Königin der Liebe
Bereits zum zweiten Mal hatte Dr. Franz Broser, Verantwortlicher der Opens external link in new window„Marianischen Bewegung Königin der Liebe Österreich“ heute zu einem Treffen dieser, mit Schio verbundenen Gebetsbewegung, in unserer Kapelle geladen. Um 15:00 Uhr begann das Gebetstreffen mit Anbetung und Rosenkranz. Danach wurde der 1. Vortrag gehalten.
Um 18:30 Uhr zelebrierte Kaplan Guido Martirani die Heilige Messe. In der Predigt sprach er über den Reichtum und die verschiedenen Strömungen in der Kirche: „Wir sind so reich beschenkt in der Kirche! Mit Jesus haben wir die Liebe, die uns unendlich reich macht. Innerhalb der Kirche gibt es aber viele Trennungen und das schmerzt Gott am meisten. Wenn wir uns untereinander nicht annehmen, tun wir uns nichts Gutes. Maria hingegen führt uns dahin, zu erkennen, in welchen Reichtum Jesus uns in seiner Kirche geführt hat. Jesus hat uns frei gemacht von allem. Jeder darf sich in der Kirche den Platz suchen, an dem er sich wohl fühlt. Wir dürfen uns mitfreuen mit allen Strömungen, die vom Heiligen Geist sind. Der Heilige Geist entflammt diese Gemeinschaften, damit alle Menschen im großen Schiff der Kirche Platz finden. Er berührt uns auf verschiedenste Art und Weise und entflammt unsere Herzen.“ Über die Weihe an Maria meinte er: „Wer die Weihe an Maria gemacht hat, kann nicht anders als Gott zu lieben. Wir lieben Gott durch ihr Herz hindurch. Sie führt uns zur Liebe und Treue zur Kirche, zum Lehramt und zum Heiligen Vater. Sie führt uns zum Gebet, besonders zum Rosenkranzgebet. Wenn wir den Tag mit dem Rosenkranz beginnen, dann kann er nur gut beginnen.“ Nach der Heiligen Messe konnten wir uns bei einer kleinen Agape stärken. Mit dem anschließenden  2. Vortrag endete das Gebetstreffen um 21:00 Uhr. Diesmal wurden die Vorträge von Opens external link in new windowK-TV aufgezeichnet. Die Sendetermine wurden aber noch nicht bekannt gegeben.
Weitere Informationen:
Marianische Bewegung Königin der Liebe Österreich
Dr. Franz Broser
Telefon: 0316/283989 Fax: 0316/281177 E-Mail: info(at)reginadellamore.at 


13. Oktober 2011: Letzte Erscheinung in Fatima
Vor 94 Jahren fand in Fatima am 13. Oktober die sechste und letzte Erscheinung der Gottesmutter statt. Maria hatte ein Wunder versprochen. Am Morgen dieses Tages regnete es in Strömen und der Regen schien nicht aufhören zu wollen. Um die Mittagszeit beteten die Kinder mit schätzungsweise 70.000 Personen, durchnässt vom Regen und in tiefem Morast stehend, den Rosenkranz. Bei der Erscheinung bat Maria um die Errichtung einer Kapelle zu ihrer Ehre und sie offenbarte sich als „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“. Maria forderte die Menschen auf, weiterhin täglich den Rosenkranz zu beten und verkündete das Ende des Krieges. Auf die Bitte Lucias, ob sie die Kranken heilen wird, antwortete sie: „Einige ja, andere nicht. Alle aber müssen sich bessern und um die Vergebung ihrer Sünden bitten.” Traurig bat Maria die Menschheit: „Man soll den Herrn, unsern Gott, nicht mehr beleidigen, der schon so sehr beleidigt worden ist.” Dann erlebten alle Anwesenden das „Sonnenwunder“ mit Glücksgefühl und zugleich mit tiefem Schrecken. Viele erfuhren spontane Heilungen und/oder Bekehrungen. Die Sonne tanzte am Himmel ohne zu blenden. Lucias Vater schilderte dieses Ereignis: „Alle hatten die Augen zum Himmel erhoben, als die Sonne still stand, und danach zu tanzen begann. Sie blieb stehen, um nochmals zu tanzen, bis sie sich ganz vom Himmel zu lösen und auf uns hernieder zu fallen schien wie ein riesiges Feuerrad. Es war ein schrecklicher Augenblick. Viele schrien: “O weh, wir sterben alle! Unsere Liebe Frau, hilf uns!” Es gab Leute, die laut ihre Sünden bekannten. Schließlich blieb die Sonne auf ihrem gewohnten Platz stehen.” Danach bemerkten die Menschen, dass ihre völlig durchnässten Kleider plötzlich trocken waren. Am Ende der Erscheinung segnete der heilige Josef die  Welt mit dem Jesuskind auf seinen Armen.

Als Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis fühlen wir uns nicht nur Lourdes verpflichtet, sondern grundsätzlich allen Bitten, die Maria an die Welt und somit auch an jeden Einzelnen richtet. So haben wir 2009 begonnen, den Sühnesamstag in unserem Haus anzubieten. Am 01. Oktober trafen wir uns bereits zum 30. Mal mit Gläubigen aus der Umgebung in der Kapelle, um den Bitten der Gottesmutter nachzukommen. Wir laden wieder zum nächsten Herz-Maria Sühnesamstag am 05. November 2011 ein.    Opens external link in new windowDie Botschaft von Fatima 


11. Oktober 2011: Wallfahrt nach Maria Taferl
Aus einem schon länger geplanten Ausflug zu viert nach Maria Taferl, wurde, sichtlich durch die Fügung Gottes, eine schöne Wallfahrt an der 25 Personen teilnahmen. Zu den Schwestern unserer Gemeinschaft luden wir auch Freunde unseres Hauses ein. 
Nach der Begrüßung durch Sr. Oberin hörten wir eine Meditation zum Thema „Wallfahrt“ von P. Lukas Hofer SAC. Anhand des Evangeliums über die Emmausjünger, verwies er auf sieben Schritte, welche im Gehen mit dem Herrn wichtig sind, um ihn zu erkennen und ihm nachfolgen zu können. Während der Fahrt beteten wir den Rosenkranz und sangen Lieder. In Maria Taferl hatten wir einen feierlichen Gottesdienst und erfreuten uns, trotz Wind und Sturm, an der großartigen Aussicht über die Donau. 
Im Anschluss an das Mittagessen ging die Fahrt weiter zur Gnadenmutter nach Mariazell. Dort hatte jeder Zeit für ein persönliches Gebet, wir hielten uns fast eineinhalb Stunden dort auf. Auf der Heimfahrt beteten wir zum Dank für die Wallfahrt den glorreichen Rosenkranz. Unter allen Teilnehmern herrschte volle Zufriedenheit für diesen schönen Tag, den wir in Verbundenheit mit Gott und seiner und unserer Mutter Maria verbringen durften.


07. Oktober 2011: Wandtafel zum Rosenkranzmonat
Gerade rechtzeitig zum Gedenktag „Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“ am 07. Oktober wurde auch die Neugestaltung der Wandtafel abgeschlossen.
Als Marienbild wählten wir diesmal ein Abbild der Muttergottes von Schio, der Königin der Liebe. Wir möchten damit die große Liebe Marias in den Mittelpunkt stellen. Die gleiche Liebe, die sie ihrem göttlichen Sohn entgegengebracht hat, bringt sie auch uns, ihren Kindern entgegen. Jesus selbst hat uns, sterbend am Kreuz, seiner Mutter anvertraut. Bleiben wir mit Maria verbunden und bitten wir sie in all unseren Sorgen und Nöten um ihren Beistand. Eine wertvolle Hilfe, um unsere Beziehung 
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07. Oktober 2011: Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz
Die Wurzeln des Rosenkranzes reichen in das 11./12. Jhdt. zurück. Im Laufe der Zeit hat der Rosenkranz an Beliebtheit zugenommen und auch verschiedene Änderungen erfahren.
Papst Pius V. dankte der Jungfrau Maria 1571 mit der Einführung des Gedenktages „Unsere Liebe Frau vom Sieg“, für den Sieg der christlichen Flotte in der Seeschlacht von Lepanto. Papst Gregor XIII. hat 1573 diesen Gedenktag umbenannt in „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“.1716 wurde das Fest in den Römischen Kalender aufgenommen, als die kaiserlichen Truppen des Prinzen Eugen von Savoyen über das osmanische Reich siegten. Seit 1913 wird das Rosenkranzfest am 07. Oktober gefeiert. (vgl. Wikipedia)
Für unsere Gemeinschaft ist der 07. Oktober ein besonderer Gedenktag: am Rosenkranzfest 1898 durften unsere Schwestern erstmals ihr Ordenskleid tragen. Unsere Gründerin hegte eine tiefe Liebe zum Rosenkranz. In schwierigen Situationen empfahl sie immer: Betet nur zur Muttergottes! Betet den Rosenkranz und die Litanei!“ Der sogenannte Initiates file download„Muttergottes-Rosenkranz“ ist ebenso traditionell mit unserer Gemeinschaft verbunden. Dieser Rosenkranz ist ein sehr kräftiges und kurzes Gebet, das in seiner Schlichtheit auch für Kinder geeignet ist oder für jene, die nicht viel Zeit fürs Gebet aufbringen können.


07. Oktober 2011: Misericordia
Der heutige Abend der Barmherzigkeit fiel mit dem Rosenkranzfest zusammen. Kaplan Guido Martirani, der den Abend leitete, räumte Maria einen großen Platz in seiner Predigt ein und stellte fest: „In Maria beginnt die neue Schöpfung. Sie ist keine Konkurrenz zu Gott. Wenn wir sie in die Mitte stellen, wird ihr Sohn wieder Platz bekommen. Sie führt uns zur wahren Verehrung Gottes. Maria zeigt uns den Sohn. Dort, wo Erneuerung geschieht, dort wird Maria verehrt. … Mit dem Rosenkranz in der Hand dürfen wir beitragen zur Erneuerung der Welt. In unserer Umgebung soll Maria alles wieder schön machen. Der Heilige Geist gibt uns die Hoffnung auf Erneuerung, wenn wir den Rosenkranz beten.“ Dass der Weg zu Maria und mit Maria uns zu Jesus, ihren Sohn, führt, erleben wir an jedem Abend der Barmherzigkeit gleich zweimal. Beim gemeinsamen Rosenkranz vor dem Allerheiligsten betrachten wir an der Hand Mariens das Leben Jesu und feiern anschließend die Heilige Messe. Danach nehmen wir uns Zeit, Maria unsere Bitten und unseren Dank zu bringen. Bei der anschließenden eucharistischen Anbetung können wir ein zweites Mal mit Maria zu Jesus gehen. Immer mehr finden Gottes Barmherzigkeit auch in der Beichte. Aus diesem Grund standen heute gleich drei Priester zur Spendung des Bußsakramentes zur Verfügung. Auch für die Beichte gelten Davids Worte: „Ich will lieber dem Herrn in die Hände fallen, denn seine Barmherzigkeit ist groß.“ (1.Chr 21,13) Nächster Abend der Barmherzigkeit ist am 04. November 2011. Beginn ist um 18:00 Uhr.
Opens internal link in current windowPredigt vom Abend der Barmherzigkeit


07. Oktober 2011: Herz Jesu Freitag
In der Predigt zum Herz Jesu Fest im Priesterjahr 2010 führte Papst Benedikt XVI. dem versammelten Volk am Petersplatz das Bild von der Durchbohrung des Gekreuzigten vor Augen: „Das Herz Jesu wird von der Lanze durchbohrt. Es wird geöffnet, und es wird zur Quelle: Blut und Wasser, die herausströmen, verweisen auf die beiden Grundsakramente, von denen die Kirche lebt: Taufe und Eucharistie. Aus der geöffneten Seite des Herrn, aus seinem geöffneten Herzen entspringt der lebendige Quell, der die Jahrhunderte hindurch strömt und die Kirche schafft. Das offene Herz ist Quell eines neuen Lebensstroms; Johannes hat dabei gewiss auch an die Prophezeiung des Ezechiel gedacht, der aus dem neuen Tempel einen Strom hervorkommen sieht, der Fruchtbarkeit und Leben schenkt (Ez 47): Jesus selbst ist der neue Tempel, und sein offenes Herz ist die Quelle, aus der ein Strom neuen Lebens kommt, das sich uns in der Taufe und in der Eucharistie mitteilt.“ Weiter zitierte er den Kommunionvers: „Wer Durst hat, komme zu mir. Es trinke, wer an mich glaubt. Die Schrift sagt: „Aus seinem Innern werden Ströme lebendigen Wassers fließen“ (Joh 7, 37f). Im Glauben trinken wir gleichsam aus dem lebendigen Wasser von Gottes Wort. ... Jeder Christ und jeder Priester sollten von Christus her Quelle werden, die anderen Leben mitteilt. Wir sollten einer dürstenden Welt Wasser des Lebens schenken. Wir laden wieder ein, am nächsten Herz Jesu Freitag, dem 04.11.2011, bei Jesus zu verweilen, an seinem Herzen zu ruhen und sich vom  Lebensquell seines Herzens stärken zu lassen. Die Möglichkeit zur stillen Anbetung im Oratorium besteht von 07:00-18:00 Uhr.


06. Oktober 2011: Priesterdonnerstag
Der selige Johannes Paul II. bezeichnete 1984 in Einsiedeln die Priester als „die ersten Mitarbeiter eurer Bischöfe“. Und über die Bischöfe sagte er: „Sie haben euch das Priesteramt übertragen, das ihr allein in Gemeinschaft mit ihnen ausüben könnt. Sie sind darauf bedacht, eure verschiedenen Dienste auf das geistliche Wohl der ganzen Diözese hinzuordnen. Sie hegen für euch herzliche Zuneigung und möchten euch, soweit es in ihren Kräften liegt, persönlich nahe sein, um euch zu verstehen, euch zu helfen, das je Bessere zu erkennen, euch zu bestärken und euch als Wegführer zu dienen. Denn sie sind die Väter des Presbyteriums, die Hirten aller, verantwortlich für ihre Einheit und Treue, für ihre wahre und harmonische Entwicklung. Dasselbe möchte auch der Bischof von Rom heute unter euch tun: nicht um den eigenen, ordentlichen und täglichen Auftrag eurer Bischöfe zu ersetzen, sondern um ihn zu bestärken.“ Johannes Paul II. berief sich auf die persönliche Erfahrung der Priester und stellte fest, dass „sich das Volk Gottes nur im gegenseitigen Vertrauen seiner Glieder als lebendige Einheit auferbauen“ kann.
Jeden Priesterdonnerstag beten wir nicht nur um Priesterberufungen und für die Stärkung der Priester in ihrem Dienst an Gott und den Menschen, sondern auch um diese Einheit in der Kirche und um die Verbundenheit der Priester mit dem Papst und den Bischöfen. Der nächste Opens internal link in current windowPriesterdonnerstag ist am 03. November 2011. Es besteht wieder ganztägig die Möglichkeit zur Anbetung im Oratorium.


04. Oktober 2011: Heiliger Franz von Assisi
Die Wurzeln unserer Gemeinschaft verbinden uns mit dem heiligen Franziskus. Von der Gründung im Mai 1865 bis zur Anerkennung der Gemeinschaft als staatlichen Verein 1897 gehörten alle Schwestern dem Dritten Orden des heiligen Franziskus an. Wie verbunden unsere Schwestern damals mit den franziskanischen Heiligen waren, zeigte sich unter anderem auch an den Kirchenfenstern der ersten, unter Mutter Barbara errichteten Kapelle: je ein Fenster war dem heiligen Franz und der heiligen Klara von Assisi gewidmet. Bis heute bitten wir den heiligen Franziskus bei der Anrufung unserer Ordensheiligen täglich beim Mittagsgebet um seine Fürsprache für unsere Anliegen. Franziskus, der als Sohn eines wohlhabenden Tuchhändlers ein sorgloses Leben führte, begann nach seiner radikalen Bekehrung, die Armen und Leprakranken von Assisi zu pflegen. Als der Herr ihn rief, seine Kirche wieder aufzubauen, verschrieb er sich ganz der Armut und legte bei der Wiederherstellung der kleinen Kirche San Damiano selbst Hand an. Durch seine leidenschaftliche Liebe zur materiellen wie geistlichen  Armut baute er mit seinen Brüdern durch seine glühende Gottesliebe die Kirche geistig wieder auf. Franziskus hat Gott nicht nur in der Schöpfung wieder gefunden, er lernte von den Geschöpfen, wie wir bescheiden Leben können. Wenn keiner das Evangelium hören wollte, predigte er den Fischen und den Vögeln. Franz von Assisi trug die tiefe Sehnsucht im Herzen, seinem Erlöser ganz gleichförmig zu werden. Diese Bitte wurde ihm erfüllt: 1224 empfing er die Wundmale Christi, die ihm Anteil an seinem Leiden gaben.


02. Oktober 2011: Schutzengelfest
„Heiliger Schutzengel mein, lass mich dir empfohlen sein!“ dieses kleine Stoßgebet, das viele noch aus ihren Kindertagen kennen und heute vielleicht ihren Kindern und Enkelkindern lehren, ist ein einfaches und zugleich sehr wichtiges Gebet. Aber wir denken dabei nur allzu oft an unser irdisches Heil, an Schutz und Hilfe in Gefahren und Nöten des Alltags. Die Bibel hingegen verweist uns in unzähligen Schriftstellen auf das wahre Wesen der heiligen Engel: Bote Gottes zu sein, um uns auf dem Weg in die ewige Heimat zu begleiten. Im Katechismus der katholischen Kirche lesen wir: „Auch die Engel sind in Christus und auf Christus hin geschaffen. […] Schließlich sind die Engel personale Gestalten des Schutzes und der Fürsorge Gottes für die Gläubigen. In dem bekannten Psalm (und Kirchenlied) "Wer im Schutz des Höchsten wohnt" wird das Vertrauen und die Zuversicht in Gott auch damit begründet: "Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen". So sind die Engel "dienende Geister, ausgesandt, um denen zu helfen, die das Heil erben sollen. Ausgehend von solchen Aussagen hat sich in der Frömmigkeitsgeschichte der Kirche der Glaube herausgebildet, Gott habe jedem Gläubigen, ja jedem Menschen einen besonderen Schutzengel beigegeben. Diese Glaubensüberzeugung stößt heute, zumal in der verniedlichenden Form eines falschen Kinderglaubens, auf Skepsis. Sie hat indes - recht verstanden - einen Anhalt in der Aussage Jesu über die Kinder: "Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters". Sie bringt nochmals zum Ausdruck, dass die sichtbare Welt eine unsichtbare Tiefendimension besitzt und dass jeder einzelne Mensch, auch und gerade das kleine Kind, vor Gott einen unendlichen Wert besitzt. Die Engel sind uns Helfer und Bürgen dafür, dass unsere Hoffnung und Sehnsucht nicht ins Leere gehen, dass uns der Himmel offen steht.“ In der heutigen Zeit, in der wir an jeder Ecke lieblichen Engel begegnen können, gilt es, dass wir uns wieder rückbesinnen, wer Engel wirklich sind. Mitunter bekommt man zuweilen auch den Eindruck, dass manche Menschen die Engel über Gott stellen oder ihn ersetzen sollen. Die Bibel, das Wort Gottes, wird uns helfen, die heiligen Engel wieder als Diener vor Gottes Thron und als Beschützer unserer Seele zu erkennen. In diesem Sinne lernen wir wieder neu zu beten: „Heiliger Schutzengel mein, lass mich dir empfohlen sein!“


02. Oktober 2011: Erntedank
Wieder ist ein Jahr des Wachsens und Reifens vergangen. Zeit, Gott für unser Leben und seine liebevolle Sorge zu danken. Jesus erinnert uns in der Bergpredigt daran: „Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung? Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?“ Gott sorgt für uns, gibt uns, was wir brauchen. Aber wie das heutige Evangelium (Mt 21,33-43) klar macht, wird er auch von uns zur „Erntezeit“ am Ende unseres Lebens gute Früchte fordern. Erntedank soll uns jährlich auch dazu einladen, über die Früchte unseres eigenen Lebens nachzudenken. Wir dürfen Gott dafür dankbar sein, dass er nicht nur unseren Leib ernährt sondern ebenso unserer Seele und unserem Geist Nahrung gibt in den Sakramenten, in seinem Wort und in den Begegnungen mit Gott und den Menschen. Prälat Rupert Kroisleitner, stellte in der Predigt fest, dass „Gott nicht uns braucht, er lebt nicht von uns, aber wir leben von ihm.“ Und er führte weiter aus: „Die Dankbarkeit lehrt uns das Wissen und Erkennen, was unser Leben vor Gott bedeutet.“


01. Oktober 2011: Herz-Maria-Sühnesamstag
In Medjugorje sagt die Gottesmutter in der letzten Botschaft, dass es nun eine besondere Zeit des Bezeugens sei. Auch der Heilige Vater ruft uns auf zum Zeugnis: „Ihr, die ihr in der Liebe Gottes lebt, bezeugt sie mit Worten und mit eurem Leben, damit sie anderen zur Freude und Anregung im Glauben werden.“ Prälat Dr. Johannes Gamperl meinte beim heutigen Sühnesamstag: „Wir sind verantwortlich für die, die dem Glauben fern sind. Deshalb vertrauen wir diese und uns selbst der Gottesmutter an, denn sie führt und leitet uns in besonderer Weise zum Herzen Jesu hin.“ Am Schluss der letzten Erscheinung in Fatima sagte die Muttergottes zu den Kindern: „Die Leute sollen sich bessern und Verzeihung erbitten für ihre Sünden. Sie sollen den Herrn nicht mehr beleidigen, der schon so viel beleidigt worden ist.“ Und Dr. Gamperl meinte dazu: „Das gilt umso mehr für heute. So wollen wir die Gottesmutter bitten, dass sie für uns Fürsprache hält.“ Der nächste Herz-Maria-Sühnesamstag ist am 05. November 2011.


01. Oktober – Hl. Therese von Lisieux
Die Kirche feiert an diesem Tag ihr Fest und verehrt sie als Kirchenlehrerin. Für unsere Gemeinschaft gilt sie als eine der Ordenspatrone. Ihr kurzes Leben, sie starb mit 24 Jahren, fällt in die Gründungszeit unserer Gemeinschaft. Als Therese am 01. Jänner 1873 in Lisieux geboren wurde, folgte Mutter Barbara bereits mit fünf Mitschwestern seit knapp acht Jahren dem Ruf Gottes und pflegte in Vorau die ersten Kranken. Einen Monat bevor unsere Gemeinschaft als staatlicher Verein anerkannt wurde und den Namen „Gesellschaft zu Ehren der seligsten Jungfrau Maria ohne Makel der Erbsünde empfangen“ führen durfte, verstarb die kleine Therese, wie sie gerne genannt wird, am 30. September 1897 im Karmel von Lisieux mit den Worten: „Mein Gott …ich liebe dich!“ Der Ruf ihrer Heiligkeit verbreitete sich sehr rasch. So erschien die erste Ausgabe der Autobiografie „Geschichte einer Seele“, bereits an ihrem ersten Todestag mit 2000 Exemplaren, die schnell vergriffen waren. Wallfahrten zu ihrem Grab begannen unmittelbar nach ihrem Tod. 1923 wurde Sr. Therese vom Kinde Jesu und vom Heiligsten Antlitz seliggesprochen und 1925 heiliggesprochen. 1927 wurde die kleine Karmelitin zur Patronin aller Missionen erklärt.
Für uns ist Therese vor allem die Patronin unseres Noviziates. Obwohl sie selbst nie Novizenmeisterin war, durfte sie auf ihre Bitte hin auch nach ihrer Profess bei den Novizinnen bleiben, welche großes Zutrauen zu ihr hegten. Mit viel Feingefühl verstand Therese es, den jungen Schwestern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sr. Therese schrieb dazu: „Oft sagen die Novizinnen zu mir: ,Sie haben eine Antwort auf alles, diesmal glaubte ich, Sie in Verlegenheit zu bringen… wo haben Sie nur all das her, was Sie uns sagen?’“ Die Hauptbotschaft der heiligen Therese vom Kinde Jesu ist ihr „kleiner Weg“, welcher gekennzeichnet ist durch ein unendliches, kindliches Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes und dem Bestreben, alles aus Liebe zu tun. Diesen einfachen Weg der Heiligkeit, der für jeden gehbar ist, beschreibt Therese in ihrer Selbstbiografie (Johannes Verlag), welche für uns neben dem Buch „Allein die Liebe – Ein Lebensbrevier aus tausend Texten der Theresia von Lisieux“ (Herder Verlag) zu den Standardwerken unserer geistlichen Lektüre gehören.
Am Ende ihres Lebens versprach Therese: „Ich will meinen Himmel damit verbringen, Gutes zu tun auf Erden!“ Ein anderes Mal sagte sie: „Nach meinem Tod werde ich Rosen regnen lassen!“ Vertrauen wir auf ihre Fürsprache, und bitten wir sie, dass auch in uns die Liebe zum Herrn und zu unseren Nächsten wachsen möge.


01. Oktober 2011: Rosenkranzmonat Oktober
In seinem Schreiben zum Rosenkranz - Rosarium Virginis Maria – sagte der selige Johannes Paul II:
„Als Gebet um den Frieden ist der Rosenkranz auch und schon immer das Gebet der Familie und für die Familie. Früher war dieses Gebet den christlichen Familien besonders teuer und hat sicherlich die Eintracht unter ihren Gliedern gefördert. Dieses kostbare Erbe darf nicht verlustig gehen. Es tut Not, zum Beten in der Familie und zum Gebet für die Familien zurückzukehren, indem gerade von dieser Gebetsform Gebrauch gemacht wird ... Opens internal link in current windowmehr 
Auch von Barbara Sicharter, unserer Gründerin, ist die große Liebe zum Rosenkranz überliefert. Ihr Vertrauen in Gott wie auch in die Jungfrau Maria war stets unerschütterlich. So konnte sie auch in schwierigen Lebenslagen mit der Ruhe der Heiligen jedem aufmunternd sagen: „Betet nur zur Mutter Gottes! Betet den Rosenkranz mit der Litanei!“


29. September 2011: Erzengelfest
In diesem Jahr haben wir uns mit einer Novene zu den heiligen Engeln auf das Fest der Heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Raphael vorbereitet. Der Erzengeltag ist in unserer Gemeinschaft ein besonderer Tag, weil diese drei Engel die Namenspatrone von drei Mitschwestern sind. Die Existenz und das Wirken dieser drei Engel sind biblisch belegt.
Der Erzengel Michael gilt als der treue Vorkämpfer Gottes gegen Luzifer (Off 12,7) und ist Schutzheiliger für die Christen im Kampf gegen das Heidentum. In Judit 1,9 erfahren wir, dass Michael mit dem Teufel um den Leichnam Moses rechtete. Auch im 10. und 12. Kapitel im Buch Daniel wird Michael als tatkräftiger Helfer im Kampf beschrieben. Sein Name ist hebräisch und bedeutet: „Wer ist wie Gott?“ Er wird dargestellt mit einer Rüstung mit Helm, Schwert, Schild und Lanze, mit einem Drachen und/oder mit einer Waage.
Der Erzengel Gabriel hat Zacharias die bevorstehende Geburt seines Sohnes Johannes verkündet. Und er stieg vom Himmel herab, um Maria zu sagen: „Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.“ (Lk 1,30-33) Auch der Name Gabriel ist hebräisch und bedeutet: „Gott zeigt sich stark.“ Dargestellt wird er als leuchtender Engel, der eine Lilie in den Händen hält. Als Bote Gottes begleitete der Erzengel Raphael Tobias auf seiner Reise, um ihn vor Gefahren zu schützen. Tobias Vater Tobit heilte er von seiner Blindheit. Raphael ist der hebräische Name für „Gott hat geheilt!“ Dargestellt wird Rapahel in Pilgerkleidung, den jungen Tobias führend. Ein weiteres Attribut ist der Fisch. Die ganze Begegnung Tobias mit dem Erzengel Raphael kann man in der Bibel im Buch Tobit lesen.


22. September 2011: Nachprimiz von P. Edmund Waldstein OCist
Nachdem P. Edmund Waldstein OCist aus dem Opens external link in new windowStift Heiligenkreuz am Nachmittag den Primizsegen auf den Stationen gespendet hatte, feierte er mit uns die Abendmesse. In der Predigt erzählte er uns von seinem Berufungsweg, den Gott mit ihm gegangen war. Als P. Edmund, der in einer tiefgläubigen Familie aufwachsen durfte,  bei den Zisterziensern in Heiligenkreuz eintreten wollte, meinte eine Dame zu ihm: „Das ist doch nur Flucht!“ Heute kann er auf solche Fragen aus Erfahrung mit einem Wort von Pascal antworten: „Wenn Menschen glücklich wären, bräuchten sie keine Ablenkung.“ Und er führte diesen Gedanken weiter aus: „Wir haben alle seit Adam eine tiefe Wunde: die Trennung von Gott. Und wir versuchen uns mit Ablenkung und Aktivität davon abzulenken, um nicht zu erkennen, dass wir elend sind. Im monastischen Leben hingegen lernt man, alle Ablenkungen fallen zu lassen und die Welt zu verlassen, um das Elend in uns zu sehen und damit zu Gott zu gehen, der uns heilt. Denn er ist es, der uns eine Speise gibt, die uns sättigt, und ein Getränk das betrunken macht. (vgl. Hag 1,1-8)“  Nach der heiligen Messe spendete der Neupriester den Primizsegen, zu dem wieder viele Gläubige gekommen waren. Wir danken P. Edmund für sein Kommen und wünschen ihm viel Gnade und Segen für seinen Dienst im Weinberg Gottes.


14. September 2011: Novene zum Bischofsjubiläum
Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari feiert 50 Jahre Priesterweihe, 30 Jahre seiner Ernennung zum Diözesanbischof für Kärnten und 10 Jahre seit Beginn seines Wirkens als Diözesanbischof von Graz-Seckau. Am Sonntag, den 25. September 2011, wird aus diesem Anlass in der Grazer Domkirche einen Dank- und Bittgottesdienst mit Beginn um 15 Uhr gefeiert werden. In seinem letzten Hirtenbrief lädt Dr. Kapellari zur unmittelbaren oder mittelbaren Teilnahme an einer Novene ein, die wir gemeinsam mit unserem Hirten mit der Bitte um „Vertiefung unseres Glaubens und christlichen Lebens in der Verbindung von Gebet, Fasten und Teilen.“ Gerne nahmen wir heute am ersten Tag der Novene in der Kreuzkirche in Vorau an der Vesper mit eucharistischer Anbetung teil. Bei der Vesper forderte Bischof Kapellari die Bevölkerung auf, ein „verborgenes Fasten“ zu üben, ein „Fasten, das nicht zum Fenster hinaus geht.“ Er stellte aber auch fest, dass es in der Kirche „unübersehbare Gleichgewichtsstörungen“ gibt. Hier sei es „wichtig, auf den Heiligen Geist zu hören“ und um die „Unterscheidung der Geister zu beten“. Mit dem Johanneswort „In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt“, ermutigte er uns, in unserem Leben und im Glauben tiefer zu graben. Abschließend hielt er zuversichtlich fest: „Gott verlässt uns nicht!“ Diese Treue des Herrn wurde in der gemeinsamen eucharistischen Anbetung besonders spürbar. Vertrauen wir Jesus alle Sorgen und Nöte der Kirche und der Welt an, damit er mit dem Vater und dem Heiligen Geist alles so lenken möge, wie es seinem heiligen Willen entspricht. Wie unsere Gründerin Barbara Sicharter sagte: „Gott wird schon sorgen!“
Opens external link in new windowHirtenbrief mit Novene – Termine und Gebet


14. September 2011: Haus- und Gartensegnung
Anlässlich der abgeschlossenen Generalsanierung unserer Häuser und der Neuerrichtung unseres Klostergartens durften wir heute mit Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari einen Dankgottesdienst feiern. Viele geladene Gäste sowie Freunde und Gläubige aus der näheren Umgebung nahmen an der Heiligen Messe teil. Nach all den Sorgen und Mühen, welche ein großes Bauvorhaben unwillkürlich mit sich bringt, war es uns ein Bedürfnis, Gott und allen, die uns bei diesem Projekt geholfen haben, ein herzliches Vergelt’s Gott zu sagen. Diesen Gedanken des Dankes an alle Beteiligten griff auch unser Diözesanbischof in seiner Predigt auf. Anschließend legte er uns die zwei Worte, welche  Maria bei der Hochzeit zu Kana gesprochen hatte, ans Herz. „Was er euch sagt, das tut.“ und das an Christus gerichtete Wort: „Sie haben keinen Wein mehr.“ Kapellari meinte dazu: „Maria, die ihren Sohn als Fürsprecherin um das Weinwunder in Kana gebeten und dies nicht vergebens getan hat, bleibt seither eine Anwältin von Menschen, denen – bildhaft gesprochen – der Wein ausgegangen ist: der Wein des Lebenssinnes, der Wein der Glaubenskraft.“ Und er erinnerte uns Schwestern daran: „Diese beiden Worte Marias als Fürbitte für Menschen und als Einweisung in die Nachfolge Christi gehören zur Seele Ihres Dienstes für Gott und für die vielen Ihnen anvertrauten Menschen.“ Ein Auftrag, der ganz in unserem Interesse liegt, dem wir aber nur in der Kraft Gottes und getragen vom Gebet nachkommen können. Wir danken Bischof Kapellari für seine abschließenden Wünsche, dass unser Haus „im Blick und im Hören auf Jesus und auf Maria eine Quelle bleiben und noch mehr werden, aus der viele Menschen, denen der Wein, die Lebens- und Glaubenskraft auszugehen droht, trinken und neue Kraft gewinnen können.“ Nach der anschließenden Segnung der Räumlichkeiten im Mutterhaus, Gästehaus und des Priesterhauses fand der Tag einen gemütlichen Ausklang im Festzelt bei einer Agape. Wir danken allen, die zur Sanierung unserer Häuser und zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben sowie allen, die heute mit uns gefeiert haben.
Opens internal link in current windowPredigt von Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari


14. September 2011: Kreuzerhöhung
In seinem Kommentar zum Johannesevangelium (2,2) sagt der heilige Augustinus: „Wenn jemand von weitem die Heimat sähe und zwischen ihr und ihm das Meer läge, dann sähe er zwar, wohin er gelangen muss, wüsste aber nicht wie. Genauso geht es uns … Wir erspähen das zu erreichende Ziel, doch dazwischen liegt das Meer dieser unserer Zeit … Damit wir nun auch das Boot zur Überfahrt hätten, ist von dorther Derjenige gekommen, zu dem wir gehen wollten … und Er hat uns das Holz besorgt, mit dem wir das Meer überqueren können. Denn niemand kann das Meer dieser Zeit überqueren, wenn er nicht vom Kreuz Christi getragen wird … Verlasse [also] das Kreuz nicht, dann wird es dich tragen.“ 
Die Kirche feiert am 14. September das Fest Kreuzerhöhung und gedenkt damit der Auffindung des Heiligen Kreuzes. „Heute richtet sich unsere stärkste Aufmerksamkeit auf das Kreuz. Wir denken über das Geheimnis des Kreuzes nach, das seit Jahrhunderten im Opfertod so vieler Gläubigen, so vieler Männer und Frauen weiterlebt, die durch das Martyrium mit Jesu Tod vereinigt sind. Wir betrachten das Geheimnis der Todesangst und des Sterbens des Herrn, das auch in unseren Tagen im Schmerz und Leiden der einzelnen Menschen und Völker fortdauert, die von Gewalt und Krieg schwer geprüft sind. Wo der Mensch verwundet und getötet wird, da wird Christus selbst verletzt und gekreuzigt. Geheimnis des Schmerzes, Geheimnis grenzenloser Liebe! Wir stehen schweigend und tief ergriffen vor diesem unergründlichen Geheimnis.“ (Johannes Paul II.)
Es wird berichtet, dass Helena, die Mutter des Kaisers Konstantin, im Jahr 325 in Jerusalem  das Kreuz Christi wieder gefunden hat. Um 350 verbreitete sich der Brauch, Kreuzreliquien zu verehren. Sie wurden dem Volk gezeigt, vor ihren Augen also erhöht. Auch wir freuen uns, das Heilige Kreuz Christi in einer Reliquie verehren zu dürfen.
An jedem Herz-Jesu-Freitag ist die Reliquie in unserem Oratorium zur öffentlichen Verehrung aufgestellt. Wir laden Sie ein, vor der  Reliquie im Gedenken an das Leiden und Sterben unseres Herrn zu verweilen. Folgen wir gemeinsam dem Aufruf Papst Benedikts XVI., der beim Kreuzweg im Kolosseum 2011 sagte: „Halten wir unsere inneren Augen auf Christus gerichtet, und rufen wir ihn mit brennendem Herzen an: Ich bitte dich, Herr, sag zu mir: Ich bin deine Hilfe! Sag es, damit ich es höre!“
Das Kreuz Christi soll uns nicht nur daran erinnern, was Jesus für uns getan hat sondern auch daran, dass wir wie Simon von Cyrene mit Jesus geduldig das Kreuz tragen. So nehmen wir Anteil am Sühneleiden Christi, um unsere eigene Seele, wie auch die Seelen vieler zu retten.

Christi Kreuz erscheine bei jedem Licht und durchdringe jede Finsternis, jeden Tag und jede Nacht Eures Lebens. (Irischer Segen)


13. September 2011: Gebetsabend mit Alan Ames
Mit über 250 Besuchern feierten wir heute beim Gebetsabend mit Alan Ames den Gottesdienst. Der Heiligen Messe stand P. Andreas Hasenburger C.PP.S. vor. In der Predigt legte er das Evangelium vom Samen, der auf den guten Boden, auf den Weg und ins Dorngestrüpp gefallen war, aus. Er meinte, dass wir in unserem Herzen alle Bereiche, die Jesus angesprochen hat, finden können und unsere Aufgabe darin liegen würde, das ganze Areal unseres Herzens urbar zu machen, indem wir Jesus jene Bereiche in der Eucharistie bringen, „die eben hindern, dass das Wort Wurzel fassen, reifen und Frucht bringen kann. … lassen wir sie gleichsam durchströmen von seinem kostbaren Blut, in dem er gegenwärtig wird, das unsere Heilung, Rettung und Befreiung ist und das alle Macht hat, das, was urbar gemacht werden muss in unserem Herzen, auch urbar zu machen, damit  die Frucht aufgehen kann.“
Alan Ames gab im Anschluss an den Gottesdienst Zeugnis von seiner Bekehrung und von der Liebe Gottes, die ihn tief berührt und auf einen neuen Weg geführt hatte. Mit großer Liebe sprach er von der Würde des Priesters, und ermutigte uns, die Heilige Messe bewusster mitzufeiern. Und er sagte dazu: „In der heiligen Messe kommt Gott auf jeden von euch zu und sagt: ,Ich liebe dich! Ich biete dir meine Liebe an. Ich gebe dir alles, was du brauchst. Und ich bitte im Gegenzug nur darum, dass du dich mir schenkst.’ Gott bietet uns so viel an und er erbittet im Gegenzug so wenig.“ Besonders schön sprach er über den Gehorsam. Er meinte dazu: „Viele ziehen das, was die Welt sagt, dem vor, was die Kirche sagt. In ihrer Blindheit vergessen sie, dass, wenn du der katholischen Kirche nicht gehorsam bist, dass du dann auch Christus nicht gehorsam bist, weil die Kirche sein Leib ist. Die Kirche ist erfüllt vom Heiligen Geist und darum bist du dann auch dem Heiligen Geist nicht gehorsam. Die Kirche ist das Haus des Vaters und so bist du dann auch dem Vater nicht gehorsam.“
Für Alan Ames ist der Gehorsam „ein Schlüssel zu unserem Glauben. Glaube bedeutet: Gott vollkommen vertrauen. Manchmal verstehen wir nicht warum Gott uns in gewissen Dingen zum Gehorsam ruft. Der wahre Glaube aber sagt dir, dass du Gott gehorsam sein musst, auch wenn du es nicht verstehst. Wenn du Gott tatsächlich liebst, wird dir das nicht schwer fallen.“
Alan Ames legte uns ans Herz, wie er um die Fähigkeit zum Gehorsam zu beten: „Herr, hilf mir, dass ich gehorsam bin. Hilf mir, dass ich deinen Willen meinem Willen und der Welt vorziehe. Dein heiliger Wille erfülle mein Denken und mein Leben.“
Nach dem Vortrag bestand für alle Anwesenden die Möglichkeit am Heilungsgebet teilzunehmen. Während dieser Zeit standen vier Priester für den Empfang des Bußsakramentes zur Verfügung. Alan Ames betonte, dass die Heilungen von Christus geschenkt werden und hob neben der Eucharistie das Sakrament der Beichte als „das mächtigste Heilungsgebet“ hervor.
So manche Träne und so manches strahlende Gesicht verrieten uns, dass Gott wieder viele Herzen tief und heilsam berührt hatte. Dank sei Gott!
Opens internal link in current windowPredigt von Provinzial P. Andreas Hasenburger C.PP.S.     Opens internal link in current windowVortrag von Alan Ames


07. September 2011: Kostet und seht, wie gut der Herr ist!
Wir freuen uns, dass die Anbetungszeiten auch von Gläubigen aus der Umgebung vermehrt in unserem Haus genützt werden. Zum Thema der eucharistischen Anbetung legt uns der heilige Alfons von Liguori nahe:  „Ziehe dich zurück von den Leuten und verbringe wenigstens eine Viertelstunde oder eine halbe Stunde in irgendeiner Kirche in der Gegenwart des Allerheiligsten Altarsakramentes. Koste und sieh, wie gut der Herr ist, und du wirst lernen aus deiner eigenen Erfahrung, wie viele Gnaden es dir bringen wird.“ Diesen Vorschlag des heiligen Alfons von Ligouri wollen wir heute bedenken und uns auch ansehen was die Kirche im Laufe der Geschichte dazu sagt.
Das Konzil von Trient lehrt in Bezug auf die heilige Eucharistie: „Die anderen Sakramente haben...     Opens internal link in current windowmehr


03. September 2011: Herz-Maria-Sühnesamstag
Am heutigen Sühnesamstag feierten wir die heilige Messe zu Ehren „Maria, der Mutter des Trostes“. In seinen Eröffnungsworten sagte Dr. Johannes Gamperl: „An diesem Samstag wollen wir besonders Maria und Gott Sühne leisten. Die Stellvertretung im Gebet und im Opfer ist so wichtig. Dazu hat uns auch der Engel in Fatima aufgefordert, in dem Gebet, das er den Kindern lehrte: „Mein Gott, ich glaube an dich, …“ Wir sind also eingeladen, für die zu beten, welche die Liebe Gottes noch nicht angenommen haben. Maria bittet uns in der letzten Botschaft in Medjugorje, dass wir in ihren Anliegen beten und fasten sollen. Und sie ermahnt uns, daran zu denken, dass es eine Macht gibt, die das Gute zerstört. Wir sind gerufen, stellvertretend für alle, die nicht glauben und nicht lieben können, zu beten und zu fasten. Wir, die wir ganz Gott gehören wollen, sind auserwählt, für den großen Menschheitsplan zur Erlösung mitzuwirken. Wir haben eine Aufgabe und sollten diese im Gebet erkennen: stellvertretend beten, dass auch jene gerettet werden, die sich noch nicht auf den Weg zu Gott gemacht haben.“


02. September 2011: Misericordia
Die Barmherzigkeit Gottes hat auch an diesem Abend viele Menschen gerufen. Dem Abend der Barmherzigkeit stand diesmal wieder Kaplan Guido Martirani vor. In der Predigt sprach er von den trennenden Mauern die zwischen uns stehen, wenn wir nicht in der Liebe sind. Und er forderte uns auf: „Lassen wir uns frei machen, befreien von Gott selbst, lassen wir uns heilen im Namen Jesu. Jesus hat diese Mauern am Kreuz besiegt. Er hat allen Hass auf sich genommen. Er hat am Kreuz gesagt: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Dieser Schrei erschallt auch heute bei jeder Heiligen Messe, bei jeder Beichte. Jesus hat Frieden gestiftet zwischen Himmel und Erde.“ Es ist wunderbar zu sehen, dass der Wunsch nach der heiligen Beichte an diesen Abenden immer größer wird. Einige Gottesdienstbesucher haben erzählt, dass sie 2 bis 3 Stunden warten müssten, bis sie Jesus in diesem Sakrament die Last ihrer Sünden übergeben konnten. Wir danken unseren Beichtpriestern, dass sie diesen Dienst gerne übernehmen und so viele Stunden unermüdlich für die Menschen da sind. Und wir danken Jesus und Maria, für die vielen Gnaden, die sie jedes Mal auf unsere Bitten hin ausgießen. Im Namen Jesu laden wir sie wieder ein zum nächsten Abend der Barmherzigkeit, am 07.10.2011, um 18:00 Uhr.
Opens internal link in current windowPredigt vom Abend der Barmherzigkeit


02. September 2011: Herz Jesu Freitag
In seiner Enzyklika Opens external link in new window„Haurietis aquas“ schreibt Papst Pius XII.: „Nichts also steht im Wege, das heiligste Herz Jesu Christi anzubeten, da es ja teilhaft und ein natürliches, tief bezeichnendes Sinnbild jener unerschöpflichen Liebe ist, von der unser göttlicher Erlöser immer noch zu allen Menschen brennt. Wenn es nunmehr auch den Erschütterungen dieses sterblichen Lebens nicht mehr unterworfen ist, so lebt es doch und schlägt und ist unlösbar verbunden mit der Person des Göttlichen Wortes und in ihr und durch sie mit seinem göttlichen Willen. Weil deshalb das Herz Christi überfließt von göttlicher und menschlicher Liebe, und weil es überreich ist an allen Gnadenschätzen, die unser Erlöser durch sein Leben, sein Leiden und seinen Tod erworben hat, ist es wahrlich eine Quelle jener ewigen Liebe, die sein Geist in alle Glieder seines mystischen Leibes einströmen lässt.“ Und er führt weiter aus: „Darum ist jene Form der Gottesverehrung hoch zu achten, in der der Mensch Gott mehr verehrt und liebt und sich selbst leichter und unbelasteter der göttlichen Liebe weiht, die unser Heiland selbst vorzulegen und dem christlichen Volke zu empfehlen sich würdigte, und welche die Päpste durch bedeutsame Urkunden geschützt und mit hohem Lob ausgezeichnet haben. Darum würde verwegen und verderblich handeln, ja Gott beleidigen, wer immer dieses kostbare von Jesus Christus der Kirche gemachte Geschenk gering schätzen wollte. Es besteht also kein Zweifel, dass, wenn die Christgläubigen dem heiligsten Erlöserherzen huldigen, sie einer schweren Verpflichtung nachkommen, durch die sie Gott zu dienen gehalten sind, und zugleich dem Schöpfer und Erlöser sich und alles Ihrige weihen: was sie innerlich denken oder was sie nach außen hin tun, und so jenem göttlichen Gebot gehorchen: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Gemüte und mit allen deinen Kräften.“
Wir laden Sie wieder ein, am göttlichen Herzen Jesu auszuruhen, am 07.10.2011, ganztägig in unserem Oratorium.


01. September 2011: Priesterdonnerstag
Während sich Stimmen erheben, um zum offenen Ungehorsam in der Kirche aufzurufen, zogen wir uns in die Stille des Gebetes und der Anbetung zurück, um für die Priester um Einheit und Stärke in der Liebe zum gekreuzigten Christus und seiner Braut, der Kirche, zu beten. In Mt 16,18 sagt Jesus: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ Die Kirche ist eine Gabe von oben. Deshalb kann sie auch nur von oben, von Gott her, im Heiligen Geist erneuert werden. Fels und somit Träger dieser Gabe ist der Papst, dem als Stellvertreter Christi das Leitungsamt der Kirche übertragen ist. Deshalb ist es wichtig, darum zu beten, dass alle Glieder der Kirche den Willen Gottes erkennen und danach leben können. Beten wir in dieser unruhigen Zeit vermehrt für Papst, Bischöfe und Priester um die Gnade der Einheit in Christus und um eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes besonders in unserem Land. Mit dem heiligen Paulus können wir gemeinsam für den Klerus bitten: „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit ihr reich werdet an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.“ (Röm 15,13) Neben den vielen Verwirrungen in unseren Tagen ist es aber auch schön zu sehen, dass es viele Priester gibt, in denen das Feuer der Liebe Gottes brennt. Priester, die in großer Dankbarkeit sagen können: „Es ist mir eine Freude, die Zeichen und Wunder zu verkünden, die der höchste Gott an mir getan hat.“ (Dan 3,99) Wir wünschen allen Priestern, dass sie wie Hanna ausrufen können: „Mein Herz ist voll Freude über den Herrn, große Kraft gibt mir der Herr.“ (1.Sam 2,1) Wir beten in diesem Anliegen wieder gemeinsam am nächsten Priesterdonnerstag, dem 06.10.2011 im Oratorium und laden alle, denen es möglich ist, zu diesem Gebet ein.


25. August 2011: Nachprimiz von P. Damian Lienhart OCist
P. Damian Lienhart aus dem Opens external link in new windowStift Heiligenkreuz ist ein gebürtiger Grazer, der schon seit vielen Jahren mit unserem Haus verbunden ist. Heute spendete er ab 15:00 Uhr auf den Stationen im Marienkrankenhaus Vorau allen Patienten, die es wünschten, den Primizsegen. Im Anschluss zelebrierte er um 18:00 Uhr die Abendmesse. In seiner Predigt ging er auf das Evangelium ein, in dem es heißt: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet nicht euer Herz.“ Und er erinnerte uns: „Jeder von uns hat eine Berufung. Wenn man nicht darauf achtet, verschläft man sie. Heute, das gilt jeden Tag! Jesus sagt: Heute will ich in dein Herz – in der heiligen Messe.“ Und er führte weiter aus: „Das schönste Beispiel für ein offenes Herz hat uns Gott in Maria geschenkt.“ Dann erzählte er von seiner Berufung: „Maria hat auch mir geholfen. Sie hat mich am Ohr gezogen, damit es größer wird und ich auf Gott hören kann. Wie Maria kann auch ich sagen: Der Mächtige hat Großes an mir getan.“ Mit den Worten des heiligen Beda Venerabilis beschrieb er das Wesen Mariens: „Nichts schreibt Maria ihren Verdiensten zu. Ihre ganze Größe führt sie auf das Geschenk Gottes zurück, der seinem Wesen nach mächtig und groß ist und gerne seine Gläubigen, die klein und schwach sind, stark und groß macht.“ Dann fuhr er fort: „Gott braucht nicht unsere Stärke, sondern unsere Schwäche, dann kann er uns helfen. Öffnen wir unser Herz, lassen wir ihn ein. Ihn im Herzen zu haben, das ist ein Vorgeschmack des Himmels. Heute will ich in dein Herz, sagt uns Jesus.“ Nach der heiligen Messe spendete P. Damian den Primizsegen, zu dem wieder viele Gläubige gekommen waren. Wir wünschen P. Damian viel Gnade und Segen für sein priesterliches Wirken und den Schutz der Jungfrau Maria.


23. August 2011: U Sr. Josefa Anna Breineder CCIM
Gott, unser Herr, der unsere Mitschwester vom Anbeginn der Zeiten
 zur Braut Christi erwählte, hat Sr. Josefa Anna Breineder CCIM, geboren am 09.03.1923 in Vornholz, gestorben am 23.08.2011 in Vorau, zur Anschauung seiner Herrlichkeit gerufen.
Sr. Josefa trat am 27.12.1944 in die Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis in Vorau ein und legte im Juni 1946 ihre Profess ab. Danach wurde sie in unsere Filiale, nach Weiz, entsandt.
Um für den Dienst an den Kranken gut ausgebildet zu sein, absolvierte sie die Krankenpflegeschule in Graz. Als Krankenschwester diente sie mit Liebe und Fürsorglichkeit von 1950 bis 1958 im Krankenhaus der Stadt Weiz, anschließend sieben Jahre im Marienkrankenhaus Vorau, und von 1965 bis 1968 im Bezirksaltersheim Hartberg.
Im September 1968 wurde sie als Oberin in das Bezirkspensionistenheim nach Gleisdorf gerufen. Mit großem Fleiß und Umsichtigkeit trug sie 15 Jahre lang als Heimleiterin die Verantwortung für dieses Haus.
Im Mai 1983 kehrte sie ins Mutterhaus zurück und übernahm in der Aufnahme des Krankenhauses den Pfortendienst. Als Ratschwester unterstützte sie die Oberin 12 Jahre lang bei der Leitung der Kongregation. Nachdem sie sich mehreren Operationen unterziehen musste, verbrachte sie ab 2005 ihren Lebensabend auf unserer Pflegestation.
Sr. Josefa liebte den Umgang mit den Menschen. Auch im Alter behielt sie trotz Krankheit und Beschwerden ihr freundliches und heiteres Gemüt.
Bis zu ihrem plötzlichen Tod hegte sie eine tiefe Liebe zum Heiligsten Herzen Jesu und zur Jungfrau Maria. Gott sei Ehre und Dank, dass sie Mitglied unserer Gemeinschaft war.


23. August 2011: Firmes en la fe – Stark im Glauben
Vom 15. bis 21. August durften zwei Schwestern unserer Gemeinschaft gemeinsam mit über 1 Million Jugendlichen aus 192 Nationen am Opens external link in new windowWeltjugendtag teilnehmen, der heuer unter dem Motto „in Christus verwurzelt“ in Madrid stattfand. Die Reisegruppe der Fahrtvariante „Opens external link in new windowJugendtreffen Pöllau“ bestand aus knapp 70 Jugendlichen, 4 Priestern und 4 Ordensschwestern. Berührt von den Ereignissen dieses großen Jugendtreffens erzählten unsere Schwestern: "Wir erlebten uns als Teil der Weltkirche und waren tief bewegt von der Begeisterung der Jugendlichen, ihrer Glaubenstiefe und der friedlichen Einheit der Christen aus aller Welt. Der Jubel und die Freude konnten durch nichts getrübt werden. Alle waren gerne bereit, die mit dem WJT verbundenen Strapazen aus Liebe zu Christus, der uns in Madrid zusammengeführt hatte, zu tragen. Vor der Ankunft des Papstes am Donnerstag fand das Opens external link in new windowÖsterreichertreffen statt bei dem Kardinal Schönborn und 4 weitere Bischöfe aus Österreich vertreten waren. Mittwoch bis Freitag konnten wir unseren Glauben vertiefen in den zahlreichen Katechesen der deutschsprachigen Bischöfe. Auf den Spuren der heiligen Theresia von Avila, die eine der Patrone des diesjährigen WJT war, besichtigten wir ihr Kloster und die Kathedrale von Avila sowie die Stadtmauer, welche sie vermutlich dazu inspirierte, die mystischen Stufen mit dem Bild der Seelenburg zu beschreiben.
Höhepunkt des Treffens war natürlich die Ankunft des Heiligen Vaters. Papst Benedikt XVI., der Nachfolger Petri, feierte mit den zahlreichen Pilgern den Kreuzweg, die Vigil und die Abschlussmesse. Gestärkt durch die Begegnung mit dem Papst sind wir wieder heimgekehrt, an den Ort, an den Jesus uns gerufen hat, um die Freude des Evangeliums durch Wort und Beispiel zu verkünden. Der nächste Weltjugendtag wird 2013 in Rio de Janeiro stattfinden." Opens external link in new windowWorte des Papstes in Madrid


22. August 2011: Krönung einer Magd
Der glorreiche Rosenkranz lädt uns mit den letzten zwei Geheimnissen, der Himmelfahrt und der Krönung Mariens, zur Betrachtung des glorreichen Heimgangs und der darauf folgenden Verherrlichung der „Magd des Herrn“ ein.
Am 22. August gedenkt die Kirche der Krönung Mariens. Sie wird als Königin über Engel und Menschen angerufen. Die Königswürde Mariens wir abgeleitet vom Hohenlied und vom Psalm 45,10: „Die Braut steht dir zur Rechten im Schmuck von Ofirgold.“ Wie Maria besitzen alle Gläubigen vor Gott eine königliche Würde, die uns in der kommenden Welt Anteil an der „Thronherrschaft“ Gottes verleiht. Opens external link in new windowMaria Königin


17. August 2011: Mutter Barbara berührt die Herzen
Gelegentlich erhalten wir Anfragen zu unserer Gründerin auch aus den USA oder anderen Ländern. Via Internet ist Mutter Barbara auf der ganzen Welt unterwegs und berührt die Herzen der Menschen. Wir freuen uns, dass wir das Gebet um die Seligsprechung unserer Gründerin nun offiziell auch Opens internal link in current windowin englischer Sprache verbreiten können. Eine Übersetzung der Internettexte über unsere Gründerin ins Englische ist geplant. Ebenso sind Übersetzungen des Seligsprechungsgebetes in weitere Sprachen vorgesehen. Vor einiger Zeit erreichte uns sogar eine Anfrage von den Philippinen mit der Zusage, dass das Gebet in Filipino übersetzt werden wird. Es ist sehr interessant, wie sich ein einfaches Bauernmädchen aus Wenigzell, das dem Ruf Gottes antwortete, zur Ordensgründerin wurde und sich heute, mehr als 100 Jahre nach ihrem Tod, der modernen Medien bedient, um so  den Weg zu den Herzen der Menschen zu finden.  


15. August 2011: Maria Himmelfahrt
1950 erhob Papst Pius XII. den Glauben an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel zum Dogma, gestützt auf das Offenbarungswort: „Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.“  Am 15. August begeht die Kirche den Tag der „leiblichen Aufnahme Mariens“ als Hochfest. Während der Volksmund den Heimgang Jesu und Mariens gleichwertig als „Himmelfahrt“ bezeichnet, zeigt die Kirche schon durch die Benennung der beiden Feste den deutlichen Unterschied in der Art des Heimganges von Jesus und Maria auf. So spricht die Kirche bei Christus von der „Auffahrt in den Himmel“, während bei Maria der Ausdruck „Aufnahme in den Himmel“ verwendet“ wird, wodurch ganz klar die Gottheit des Erlösers und die Menschheit Mariens zum Ausdruck gebracht wird.


15. August 2011: Vamos! – Gemmas an!
Gemmas an! Zwei Mitschwestern haben sich heute auf den Weg nach Madrid zum Weltjugendtag gemacht und schauen einer etwas entbehrungsreichen und noch mehr einer gnadenreichen Woche entgegen. Aber auch wir „Daheimgebliebenen“ werden via Radio Maria und via Livestream (auf der offiziellen Website des WJT) – soweit es die Zeit erlaubt – dabei sein. Ein Höhepunkt des Treffens wird die Weihe der Jugendlichen an das Opens external link in new windowHerz Jesu durch den Heiligen Vater am 20. August sein. In seiner Opens external link in new windowBotschaft zum heurigen Weltjugendtag ruft Papst Benedikt den Jugendlichen zu: „Knüpft und pflegt einen persönlichen Dialog mit Jesus Christus im Glauben. Lernt ihn kennen durch das Lesen der Evangelien und des Katechismus der Katholischen Kirche; kommt im Gebet mit ihm ins Gespräch, schenkt ihm euer Vertrauen: Er wird es niemals enttäuschen! … Eure Anwesenheit erneuert die Kirche, verjüngt sie und schenkt ihr neuen Schwung. Daher sind die Weltjugendtage nicht nur für euch, sondern für das ganze Gottesvolk eine Gnade.“ Diese Tage werden für die Jugendlichen Tage des Gebetes sein. Seien wir uns bewusst, dass die 1 bis 2 Millionen Jugendlichen, die in Madrid versammelt sind beziehungsweise  bis zum Wochenende erwartet werden, auch stellvertretend für uns alle beten werden. Begleiten wir auch sie mit unserem Gebet und schließen wir uns zusammen zu einer großen Familie in Gott.


07. August 2011: Anbetungstag zu Ehren Gott Vaters
Ostern und Fronleichnam sind zwei große Festtage, an denen wir Jesus, den Sohn Gottes besonders verehren. Zu Pfingsten verehren wir den Heiligen Geist. Gott Vater bittet in den Opens external link in new windowBotschaften an Mutter Eugenia um ein Fest ihm zu Ehren. Tatsächlich fehlt im Kirchenjahr ein Festtag, an dem wir Gott Vater unsere Zeit und Liebe besonders zuwenden. Den kirchlich anerkannten Botschaften entsprechend wünscht Gott Vater diesen Festtag am 1. Sonntag im August oder am 07. August. Heuer ist der 1. Sonntag zugleich auch der 07. August. Um dem Wunsch des Vaters nachzukommen, haben wir deshalb ganztägig (07:00 Uhr – 17:30 Uhr) die Möglichkeit zur Anbetung im Oratorium angeboten. Auch in der Kapelle war das bekannte „Gott Vater Bild“ vor dem Altar aufgestellt. Möge die ganze Welt die Liebe des Vaters immer mehr erfahren und begreifen.


06. August 2011: Ende der Novene zu Gott Vater
Um die Verehrung von Gott Vater zu fördern beteten wir heuer erstmals eine Novene zu Gott Vater auf der Grundlage der kirchlich anerkannten Erscheinungen der Mutter Eugenia Elisabetta Ravasio. Ihr offenbarte Gott Vater seine unendliche barmherzige Liebe, die gerade unsere Zeit so notwendig braucht. In diesen Erscheinungen wünscht Gott Vater ein Fest ihm zu Ehren am 1. Sonntag im August oder am 07. August. Um diese Vaterliebe Gottes für uns und für die ganze Kirche beteten wir diese Novene. Beim Gebet erinnerten wir uns daran, wie gerne Jesus zum Vater betete. Ganze Nächte verbrachte er im Gespräch mit dem Vater und als ihn die Jünger baten, sie beten zu lehren, lehrte er sie das „Vater unser“. Eine Frau gab einmal darüber Zeugnis, wie sie das „Vater unser“ beten lernte. Als sie dieses Gebet das erste Mal ganz bewusst und aufrichtig beten wollte, blieb sie schon beim ersten Wort hängen. Vater!
Es stellt sich auch für uns die Frage: Ist Gott für mich mein Vater? Mein lieber Vater? Ist er nur mein Vater oder kann ich ihn unseren Vater nennen? Gestehe ich auch meinem Gegenüber diesen Vater zu, indem er mir wirklich zum Bruder, zur Schwester wird? Wenn wir das „Vater unser“ so beten lernen, wird der eine oder der andere vielleicht lange brauchen bis er es mit ganzem Herzen beten kann. Und er wird entdecken, dass es nicht nur eine Gebetsformel ist, sondern ein lebendiges Gespräch mit dem liebsten Vater aller Väter.
Opens internal link in current windowKurzfassung der Botschaft des Vaters


06. August 2011: Verklärung des Herrn
Dieses Jahr fällt das Fest Verklärung des Herrn mit dem Herz Maria Sühnesamstag zusammen. Als Jesus auf dem Berg Tabor verklärt wurde, waren nur drei arme Fischer zugegen – Opens external link in new windowPetrus, der Fels, auf dem Christus seine Kirche bauen wollte, und die „Donnersöhne“ Opens external link in new windowJakobus und Opens external link in new windowJohannes. Jakobus der Ältere starb später als erster Märtyrer unter den Aposteln. Johannes hinterließ uns sein Evangelium, in dem er sich selbst als „der Jünger, den Jesus liebte“ bezeichnet. Diese drei Apostel waren auserwählt die Herrlichkeit Jesu zu sehen. Aber jeder kennt das Sprichwort: „Nach jedem Tabor kommt auch ein Golgotha.“ Unzählige Heilige und wohl jeder von uns hat das schon erlebt. Gott schenkt die Gnade, um uns für Kreuz und Leiden stark zu machen. Petrus, Jakobus und Johannes durften Jesus begleiten, als über ihn die Stunde der Todesangst hereinbrach. Trotz der Gnade erwiesen sich die drei Jünger als schwache, ängstlichen Menschen: zuerst schliefen sie ein, dann ließen sie Jesus allein und liefen davon. Petrus leugnete seine Freundschaft zu Jesus. Nur Johannes, der Jünger der nicht nur von Jesus besonders geliebt wurde, sondern auch der, der Jesu Liebe zutiefst erwiderte, kehrte zu Jesus zurück, begleitete ihn auf seinem Kreuzweg und hielt unter dem Kreuz Jesu aus. Zur Gnade brauchen wir auch eine große Liebe zu Jesus, um in allen Leiden treu bleiben zu können. Und wir brauchen Maria, die mit uns unter dem Kreuz steht. Maria, die Mutter Jesu, erlebte keine Taborstunde. Aber in ihrer aufrichtigen, treuen Liebe als Tochter des Vaters, Braut des Heiligen Geistes und als Mutter des Sohnes hielt sie allen Leiden stand. Vertrauen wir uns Maria an, damit sie uns die Standhaftigkeit im Glauben und eine unerschütterliche Liebe zum Dreifaltigen Gott erbitten möge.


06. August 2011: Herz Maria Sühnesamstag
Am heutigen Sühnesamstag meinte Dr. Johannes Gamperl zu Beginn der Heiligen Messe in den einleitenden Worten: „Heute am Fest der Verklärung dürfen wir auf Gott hören wie Maria. Weil Maria auf Gott gehört und seinem Wort gemäß gelebt hat, trägt sie die Liebe ihres Sohnes im Herzen. Wenn wir also zu Maria kommen, werden wir Jesus in ihrem Herzen finden. In Fatima sagte Maria vor dem Sonnenwunder: ,Wir wollen beten, dass immer weniger Menschen Gott beleidigen.’ Maria fordert uns dazu auf, den Rosenkranz in diesem Anliegen zu beten.“ Der Rosenkranz, als marianisches und zugleich als christozentrisches Gebet, scheint Marias Lieblingsgebet zu sein. In Lourdes und in Fatima ruft uns Maria zu diesem Gebet. In Medjugorje legt uns Maria den Rosenkranz als Waffe, als „Stein gegen den Goliath unserer Zeit“ in die Hände. Prälat Gamperl stellte deshalb fest: „Der Rosenkranz sollte immer mit uns sein, damit wir ihn öfter beten, auch stellvertretend für die, die nicht mehr beten.“
Dieses stellvertretende Gebet führt uns auch am 03.09.2011 wieder zum gemeinsamen Rosenkranzgebet (17:00 Uhr), zur Anbetung und zur Feier der heiligen Messe (18:00 Uhr) zusammen. Wie jeden Herz Maria Sühnesamstag wird ab 16:30 Uhr wieder Beichtgelegenheit sein.


05. August 2011: 15. Abend der Barmherzigkeit
Misericordia – unser Abend der Barmherzigkeit fand heute bereits zum15. Mal statt. Mittlerweile nehmen bis zu 150 Gläubige an diesen Abenden teil. Im Laufe der letzten Monate haben wir wahrgenommen, dass für einige Beter der etwa dreistündige Abend noch zu kurz war und sie das Bedürfnis hatten, den Abend in Stille ausklingen zu lassen. So gab es diesmal eine kleine Änderung, die wir wegen der guten Annahme auch beibehalten werden. Nach dem Einzelsegen boten wir heute erstmals die Möglichkeit zur stillen Anbetung bis 22:00 Uhr an. Wir waren sehr überrascht, dass dies, zumindest für die erste Zeit, von beinahe einem Drittel der Gläubigen angenommen wurde. Auch der Beichtdienst endete erst nach 22:00 Uhr. Manche bringen große Sorgen mit, die sie Jesus – zum Teil mit kleinen Briefchen – vorlegen. Viele tragen schwer an ihrem Leben. Gerade für sie war die heutige Predigt wie zugeschnitten. P. Florian Parth CM feierte mit uns die heilige Messe und leitete den Abend. In der Predigt legte er die Schriftstelle vom leichten Joch Jesu aus. Er meinte: „Es gab auch ein Tragholz (Joch) wo zwei Tiere zusammengespannt wurden, da wurde die Last aufgeteilt. Das einzelne Tier hat nur mehr die Hälfte der Last zu tragen. Wenn ich also mit Christus zusammengespannt bin, wird es leichter.“ Und er führte weiter aus: „Bei zwei Tieren kann der Pflug auch tiefer gesetzt werden. Mit Christus gemeinsam kann ich mein Leben umgraben, es durchpflügen und alles anschauen. Ich muss es nicht mehr verdrängen. Alle Belastungen mit Christus getragen, werden leichter. Mit ihm kann ich mein Leben ansehen und aufarbeiten.“ Und gerade darum geht es beim Abend der Barmherzigkeit. Indem wir unser Leben vor Jesus tragen und es mit ihm anschauen, können wir ein Stück Heilung erfahren. Jesus möchte auch Dein/Ihr Leben berühren beim nächsten Abend der Barmherzigkeit am 02.09.2011. Beginn ist wieder um 18:00 Uhr mit Anbetung und Rosenkranz.                   
Opens internal link in current windowPredigt vom Abend der Barmherzigkeit


05. August 2011: Herz Jesu Freitag
In Psalm 84,3 beten wir: „Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht nach dem Tempel des Herrn. Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu, ihm, dem lebendigen Gott.“ Von Herz zu Herz mit Gott zu sprechen, dazu gibt uns der Herz Jesu Freitag den ganzen Tag über Gelegenheit bei der Anbetung. Mit dem Psalmisten dürfen wir sagen: „Komm wieder zur Ruhe, mein Herz! Denn der Herr hat dir Gutes getan.“ (Ps 116,7) So sind wir nicht nur Schenkende, wenn wir Jesus ein wenig Zeit opfern, sondern können uns nach dieser gemeinsamen Zeit auch als Beschenkte erleben. Jesus ruft uns an sein Herz, um uns Anteil zu geben an seiner Ruhe, seinem Frieden und um die Freude des Himmels mit uns zu teilen. Am 02.09.2011 lädt uns Jesus wieder zu ganztägigen Anbetung ein: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.“ (Mt 11,28)


04. August 2011: Priesterdonnerstag
Sören Kierkegaard sagte einmal: „Jesus Christus will nicht Bewunderer, sondern Nachfolger!“ Darum beten wir jeden ersten Donnerstag im Monat, um wahre Nachfolger Christi, die alles hinter sich lassen können, um ganz Jesus zu gehören. Um Priester, die ihr Herz und ihr Leben für das Volk Gottes hingeben und sich von Christus in den Dienst nehmen lassen, damit Gottes Wille auf Erden geschehen kann. Diese radikale Kreuzes-Nachfolge kann nur gelingen in einer tiefen Liebe zu Christus, dem Herrn und Bräutigam. In den Botschaften an Don Gobbi (U 29.06.2011), den Gründer der Opens external link in new windowMarianischen Priesterbewegung, nennt Maria die Priester ihre „vielgeliebten Söhne“. Möge Maria über jedes Priesterherz wachen und ihnen die Gnade erwirken, dass in ihren Herzen das Feuer der „ersten Liebe“ (vgl. Offb 2,4) zu Jesus Christus nie erlischt. Beten wir für alle Berufenen um die Liebe zu Maria, der Mutter aller Priester. Wir laden wieder herzlich ein zum gemeinsamen Gebet beim nächsten Priesterdonnerstag, am 01.09.2011 im Oratorium.


04. August 2011: Jeden Mittwoch ist Nachtanbetung
Unsere kleine Anbetungskapelle besteht nun seit viereinhalb Jahren und wird auch von der Bevölkerung gut angenommen. Wir freuten uns als wir neulich angefragt wurden, ob auch Nachtanbetung bei uns möglich sei. So hatten wir in dieser Woche die erste, für die nächste Zeit, regelmäßige Anbetungsnacht. Einhellig war das Zeugnis der Beter am nächsten Tag: „Die Stunden sind wie im Flug vergangen und es war wunderbar!“  Vielleicht möchten auch Sie dem Herrn Zeit schenken und für Ihre Familie oder andere Anliegen beten oder einfach nur bei ihm sein. Jesus, der selbst gerne und lange in der Nacht zu seinem Vater betete, wird sich freuen, wenn wir ihm diese Stunden des Wachens und Betens schenken. Sie sind herzlich eingeladen zur Anbetung in unserem Oratorium!  


21. Juli 2011: Nachprimiz mit Neupriester Mag. Walter Obenaus
Die Freude über die Nachprimiz war groß, denn durch sein Praktikum in unserem Krankenhaus im August 2010 war der Neupriester allen bekannt. Ab 15:00 Uhr spendete er den Patienten auf den Stationen den Primizsegen.
Um 18:30 Uhr begann in einer voll besetzten Kapelle die heilige Messe. Es war schön zu sehen, dass sich die Gläubigen über einen Neupriester sehr freuen und auch gerne den Primizsegen empfangen.
In seiner Predigt erzählte Mag. Obenaus von seinem interessanten Berufungsweg aus der Gastronomie in die Kirche und zum Priestertum. Er betonte auch die Wichtigkeit der Sakramente und dass man nicht anderswo das Heil suchen sollte, weil unser Glaube so reich ist, dass er uns in allen Lebenssituationen helfen kann.
Nach dem allgemeinen Primizsegen wurde noch lange der Einzelsegen gespendet. Wir freuten uns, dass dieser Gottesdienst von der  Familie Trimml musikalisch sehr schön umrandet wurde.
Wir danken dem Primizianten für sein Kommen und seine Verbundenheit mit unserem Haus.
Für sein priesterliches Wirken in Bad Aussee wünschen wir Mag. Walter Obenaus Gnade und Segen. 
Opens internal link in current windowPredigt


17. Juli 2011: Wächter des Morgens
Unter dem Motto „Wächter des Morgens…“ fand vom 12. – 17. Juli zum 20. Mal das Jugendtreffen in Pöllau statt. Einige unserer Schwestern konnten mit über 200 Jugendlichen und zahlreichen Priestern und Ordensleuten aus dem In- und Ausland dieses wunderschöne Glaubensfest feiern. Eröffnet wurde das Treffen vom steirischen Weihbischof Franz Lackner und Pfarrer Roger Ibounigg. Ein besonderer Höhepunkt des diesjährigen Treffens war wohl für alle das Kommen von Kardinal Christoph Schönborn der uns in einem Vortrag und der anschließenden Heiligen Messe aufrief, wachsam zu sein und als Kinder dieser Zeit die Zeichen der Zeit zu erkennen. Er betonte die wichtigsten Eigenschaften, die einen Wächter auszeichnen sollen: die Freundschaft mit Jesus Christus, Bescheidwissen über den Glauben, die Gabe der Unterscheidung und den Schatz der katholischen Kirche entdecken! Außerdem haben wir alle die Aufgabe Klarheit zu schaffen und Dinge beim Namen zu nennen.
Zwischen den Vorträgen zum Thema „Wächter des Morgens – Zeichen der Zeit“ von vielen bekannten Vortragenden wie Georg Mayr-Melnhof, P. Karl Wallner und P. Johannes Paul aus dem Stift Heiligenkreuz u.a. gab es viel Lobpreis, Zeit zur Anbetung im Anbetungszelt, Sport und Kreativworkshops sowie ein Konzert mit Cardiac Move, Joyful Flow mit anschließendem Lagerfeuer. Am Samstag fand die traditionelle Fußwallfahrt auf den Pöllauberg statt. Während den Workshops, in  den Austauschgruppen und den Pausen hatten wir viel Zeit einander besser kennen zu lernen und uns über aktuelle Themen auszutauschen. Zum Abschluss des Treffens feierten wir mit Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari die Heilige Messe. Er betonte in seiner Predigt, dass dieses Jugendtreffen ein Kraftwerk sei, von dem spirituelle Energie und viel Segen ausgeht. Er wünschte allen Jugendlichen, dass sie fröhliche Menschen seien, sich alle Wünsche erfüllen, dass wir einfach und selbstbewusst sind und mit Hilfe eines Begleiters einen Platz in der Mitte der Kirche finden.
Es waren wunderschöne Tage und wir sind dankbar für die vielen schönen Begegnungen und Freundschaften die immer neu bei diesem Treffen entstehen. Die Fortsetzung des Jugendtreffens findet heuer in Madrid statt …

Opens external link in new windowPredigt von Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari

Opens external link in new windowkathweb: Kapellari: Jugendtreffen“Kraftwerke der Lebens- und Glaubensenergie“

Opens external link in new windowKatechese von Kardinal Schönborn

Opens external link in new windowKatechese als Video auf kathtube

 Opens external link in new windowFOTOS vom Jugendtreffen


07. Juli 2011: Priesterdonnerstag
Vom 04. bis 09. Juli 2011 findet in Medjugorje das 16. Internationale Seminar für Priester statt. Hunderte Priester nehmen jährlich an diesen Priesterexerzitien teil. Beten wir heute und in diesen Tagen besonders für die Priester, die sich zu diesen oder anderen Exerzitien aufgemacht haben, um Jesus wieder ein Stück näher zu kommen, um neue Kraft in ihrem priesterlichen Dienst zu erhalten. Dieses Jahr ist die Beichte Gegenstand der Exerzitien. Beten wir, dass Priester und Laien das Sakrament der Buße wiederentdecken. Im Vergangenen Jahr standen diese Tage unter dem Thema: „Habt Mut, ich habe die Welt besiegt!“ Möge Jesus allen Priestern neuen Mut schenken, den Menschen das Sakrament der Buße wieder oder vermehrt näher zu bringen. Und haben wir selbst Mut zur Beichte, damit Jesus alles von uns abwaschen kann, was uns von ihm trennt.


02. Juli 2011: Herz Maria Sühnesamstag
Die Anbetungsstunde mit Rosenkranz und Betrachtungen gestaltete Herr Kobosil. Prälat Dr. Johannes Gamperl rief uns in den einleitenden Worten bei der heiligen Messe auf, für jene zu beten, die von Gott weit weg sind und Gefahr laufen, ewig verloren zu gehen. Er betonte auch die Wichtigkeit der „Weihe an das Herz der Gottesmutter, wie sie es in vielen Erscheinungen erbittet. Besonders auch in Fatima. Erst am 25.03.1984 wurde diese Weihe der Welt an ihr Unbeflecktes Herz vollzogen. Sr. Lucia hat bestätigt, dass der Wunsch der Gottesmutter jetzt erfüllt ist. 1994 sagte Sr. Lucia: >Wenn die Weihe damals nicht vollzogen worden wäre, hätte ein Krieg begonnen.< Jesus hat es gewollt, dass die Welt und wir dem Herzen der Gottesmutter geweiht sind. Deshalb sollen wir auch alle Menschen, die fern von Gott sind, wir ihrem Herzen weihen. Damit können wir Sühne leisten.“
Der nächste Herz Maria Sühnesamstag ist am 06. August 2011. Beginn ist um 17:00 Uhr mit Anbetung und Rosenkranz. Um 18:00 Uhr ist Heilige Messe, ab 16:30 Uhr ist Beichtgelegenheit. Jesus anzubeten ist sicher die schönste Form der Sühne.


01. Juli 2011: Abend der Barmherzigkeit
An jedem Abend der Barmherzigkeit stehen uns gut drei Stunden der Stille, des Lobpreises und der Anbetung zur Verfügung, in denen wir alle Sorgen und Lasten des Alltags bei Jesus abladen dürfen, um am Herzen Jesu auszuruhen. Kaplan Guido Martirani ermunterte uns in der Predigt: „Er weiß, wie arm wir sind und wie durstig wir sind. Kommen wir zu diesem Quell der Liebe, welcher das heiligste Herz Jesu ist. Gehen wir zu Jesus. Beten wir ihn an. Lassen wir die Sorgen draußen, damit er uns erfüllen kann.“ Am heutigen Herz Jesu Hochfest war der ganze Abend in besonderer Weise dem heiligsten Herzen Jesu geweiht. Jesus sagte: „Lernt von mir, denn ich bin demütig und sanftmütig von Herzen.“ Die Sanftmut des Herrn war während der Anbetung sehr stark spürbar. Jesus hat an diesem Abend viele Gnaden geschenkt, denn auffallend viele Teilnehmer gaben bei der anschließenden Agape Zeugnis darüber, dass Gott sie tief berührt hat. Auch das Bußsakrament wurde über den Abend hinaus angenommen. Nirgends erfährt der Mensch mehr Barmherzigkeit als in der Beichte, wenn der Priester in Persona Christi sagen darf: „Ich spreche dich los von deinen Sünden.“
Wir laden ein zum nächsten Abend der Barmherzigkeit am 05. August 2011. Beginn ist um 18:00 Uhr in der Kapelle mit Anbetung und Rosenkranz. Ab 18:00 Uhr besteht auch wieder die Möglichkeit zur Beichte.
Opens internal link in current windowPredigt vom Abend der Barmherzigkeit


01. Juli 2011: Herz-Jesu-Hochfest
Der 1. Freitag im Monat Juli wird heuer von der Kirche auch als Herz-Jesu-Hochfest begangen. Das Fest zu Ehren des heiligsten Herzens Jesu wird immer am 3. Freitag nach Pfingsten gefeiert. Für uns begann dieses Fest schon am Tag davor mit der nächtlichen Anbetung in unserer Kapelle. Tagsüber bestand heute wieder ab 07:00 Uhr die Möglichkeit zur ganztägigen Anbetung im Oratorium. Das Sinnbild des durchbohrten Herzens Jesu enthält eine tiefe Botschaft an uns alle. Der selige Papst Johannes Paul II. schreibt dazu in: „Es handelt sich um eine Botschaft, die in unseren Tagen außerordentlich aktuell ist, denn gerade aus dem Herzen des Sohnes Gottes, der am Kreuz gestorben ist, entsprang die immerwährende Quelle des Lebens, die jedem Menschen Hof fnung gibt. Aus dem Herzen des gekreuzigten Christus geht die neue, von der Sünde erlöste Menschheit hervor. Der Mensch … braucht das Herz Christi, um Gott zu erkennen und sich selbst zu erkennen; er bedarf seiner, um die Zivilisation der Liebe aufzubauen.“  Und weiter schreibt er: „Das Herz des Erlösers lädt uns ein, zur Liebe des Vaters zurückzufinden, der die Quelle jeder echten Liebe ist. Wir laden Sie wieder ein sich am nächsten Herz-Jesu-Freitag eine stille Zeit vor dem eucharistischen Herrn freizuhalten, um in Liebe und Dankbarkeit „auf den zu blicken, der für uns durchbohrt wurde.“ (Joh 19,37)
Opens external link in new windowSchreiben von Johannes Paul II. anlässlich des 100. Jahrestages der Weihe der Menschheit an das heiligste Herz Jesu


01. Juli 2011: Herz Jesu Gebetsnacht
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges war unsere Region Frontgebiet. Am 09. April 1945 wurde Sr. Maria Krückl, damals Novizin, von einem Russen in ihrem Elternhaus ermordet. Die Kriegswirren nahmen von Tag zu Tag zu. Am 27. April 1945 wurde ein Arzt von einem Granatsplitter tödlich getroffen, das Kreuz und die Statuen um das Haus herum stark beschädigt. Unsere Chronistin schrieb: „Da die Gefahr, dass die Russen wieder zurückkommen immer größer wurde, beschloss Hochw. Herr Pfarrer Hartmann mit den Schwestern ein Gelübde zu machen. Bei der Abendandacht sprach er von der Notwendigkeit der Sühne … Dann las er laut die Gelübdeformal: Göttliches Herz Jesu wir geloben vor dir und der dreimal wunderbaren Mutter, wenn die Stiftskirche und unser Haus erhalten bleibt und die Russen nicht mehr als Feinde zu uns kommen eine Wallfahrt nach Mariazell und jedes Jahr in der Nacht vor dem Herz Jesu-Feste vor dem ausgesetzten Allerheiligsten Anbetung zu halten. Diese Verpflichtung soll solange dauern, als Schwestern leben die diese Kriegszeit mitgemacht haben.“
Diesem Gelübde sind wir auch heute Nacht wieder nachgekommen. Gott hat die Schwestern, unsere Gemeinschaft und unser Haus bewahrt. Sein Eingreifen vor 66 Jahren hat Auswirkungen bis zum heutigen Tag. Deshalb fühlen wir uns alle diesem Versprechen verpflichtet und vertrauen uns weiterhin dem heiligsten Herzen Jesu an. Sein göttliches Herz möge unsere Gemeinschaft und unseren Ort weiterhin beschützen und leiten.


23. Juni 2011: Wandtafel über die Entstehung des Fronleichnamfestes
Fronleichnam, das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, stellt uns noch einmal das Ostergeheimnis vor Augen: Fleisch und Blut Jesu Christi als sichtbare Zeichen von Tod und Auferstehung. „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und Deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit“ beten wir in jeder Heiligen Messe. Wenn wir mit dem Leib des Herrn in der Monstranz durch die Straßen gehen, zur besonderen Verehrung Station machen bei festlich geschmückten Altären, sein Wort hören und ihn loben und preisen durch unsere Gebete und Lieder, zeigen wir der ganzen Schöpfung und allen Menschen, denen wir begegnen, das, was die Mitte unseres Glaubens ausmacht. Das erste Fronleichnamsfest wurde ...     Opens internal link in current windowmehr


23. Juni 2011: FRONLEICHNAM
Hochfest des Leibes und Blutes Christi
Wie jedes Jahr führte die Opens external link in new windowFronleichnamsprozession wieder an unserem Haus vorbei. Durch die Neugestaltung des Gartens ist jetzt der neue Platz für den zweiten Altar beim Haupteingang unseres Krankenhauses.

Es ist für uns jedes Mal sehr bewegend, wenn es beim abschließenden eucharistischen Segen heißt: „Es sei gesegnet dieser Ort und alle, die hier wohnen.“ Wenn man sich bewusst macht, dass Gott in diesem Augenblick seinen Segen in besonderer Weise auf die Menschen, die Häuser und den Ort legt, dann kann man nur noch mit dankbarem Herzen anbeten. An Gottes Segen ist alles gelegen, sagt ein altes Sprichwort.
Und so erleben wir es auch Tag für Tag in den großen und kleinen Dingen des Lebens. Beim Mittagstisch erzählten viele Schwestern, dass sie den Herrn eindringlich baten, er möge schönes Wetter geben, wenn er durch unsere Straßen ziehen möchte. War es zu Beginn des Tages noch sehr ungewiss, ob die Prozession stattfinden kann, so zeigte sich rechtzeitig zum Beginn des Umganges das Wetter von einer freundlicheren Seite. Und als die Prozession beendet war begann es kräftig zu regnen. Ein schönes Zeichen, wie sehr es Jesus danach verlangt, mit uns auf dem Weg zu sein, um uns zu segnen und zu begleiten.

Niemand ist mehr um unser (ewiges) Glück besorgt als der Herr. Jesus in der heiligen Eucharistie ist für uns der Weg, die Wahrheit und das Leben. Vertrauen wir ihm unsere kleinen Wege des Alltags wie auch unseren Lebensweg an.


12. Juni 2011: Pfingstsonntag
Neun Tage haben wir uns mit einer Novene auf das Kommen des Heiligen Geistes vorbereitet. Das Pfingstereignis geschah nicht nur in der Vergangenheit, sondern jedes Jahr schenkt sich der Heilige Geist neu mit seiner Gnadenfülle der Kirche und jedem, der ihm sein Herz öffnet. Der Heilige Geist ist die personifizierte Liebe des Vaters und des Sohnes, die dritte göttliche Person, ihm gebührt daher die gleiche Liebe. Dass wir den Heiligen Geist wahrhaft lieben sollen, legt uns Papst Leo XII. in seiner Enzyklika über den Heiligen Geist sehr ans Herz, wenn er schreibt: Denn gerade die Liebe sind wir - wie es Unsere Ermahnung als die zweite Pflicht betonte - dem Heiligen Geiste schuldig, weil er Gott ist: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen, aus deiner ganzen Seele und aus allen deinen Kräften(57). Ihm gebührt ferner Liebe, weil er die wesenhafte, die erste, die ewige Liebe ist. Nichts ist ja liebenswerter als die Liebe selbst. Umso mehr sind wir dazu verpflichtet, als er uns mit den größten Wohltaten überhäuft, die im gleichen Maße, wie sie Beweise seines Wohlwollens sind, vom Empfänger wahre Herzensdankbarkeit fordern.“ (Enzyklika: Opens external link in new windowDivinum illud munus) Vergessen wir den Heiligen Geist nicht in unseren Gebeten und geben wir ihm Raum in unserem Leben.


08. Juni 2011: Pfingstnovene
Mit einer Novene, einem neuntägigen Gebet zum Heiligen Geist, bereiten wir uns auf Pfingsten, auf das Kommen des Heiligen Geistes vor. Mit dem Beten der Novene folgen wir dem Beispiel der Apostel und der Jünger Jesu, die sich nach der Himmelfahrt Jesu im Abendmahlsaal mit Maria zum gemeinsamen Gebet um die Aussendung das  Heiligen Geistes versammelten. (vgl. Apg 2,1-14)
Wenn sie mit der Novene noch nicht begonnen haben und sich sozusagen auf den letzten „Abdrücker“ doch noch auf das Pfingstfest vorbereiten möchten, so könnten sie ja noch ein kleines „Triduum“ halten: Bitten sie den Heiligen Geist in den drei Tagen vor Pfingsten um sein Kommen. Laden Sie ihn in ein, in ihr Herz zu kommen, damit sie das Wort Gottes besser verstehen können und um Sie zu einem kraftvollen Zeugen für das Reich Gottes zu machen.
Aber auch alle, die eine Pfingstnovene beten, können ihr Gebet in diesen letzten drei Tagen noch verstärken, damit die Kirche in unserm Land ein neues Pfingsten erfährt. Komm, Heiliger Geist!
Opens external link in new windowPfingstsequenz


04. Juni 2011: Herz Maria Sühnesamstag
Jesus sagte zu Sr. Faustyna: „Der Verlust jeder einzelnen Seele stürzt mich in Todestrauer.“ „Wir können Jesus trösten und den Seelen helfen, indem wir beten und opfern. Aber auch wir selbst müssen immer wieder neu unser Herz zu Gott hinkehren.“, so Prälat Gamperl bei seinen einleitenden Worten in der Heiligen Messe. Danach erzählte er von einer Fatimawallfahrt, bei der er sich von einer in fremden Sprachen sehr laut betenden Gruppe bei der Anbetungskapelle gestört fühlte und etwas verärgert war. Da vernahm er in seinem Herzen eine Stimme: „Lass sie, sie wollen alle etwas von mir. Aber wer hilft mir?“ Eine zentrale Frage unseres Lebens: Wer von uns ist bereit, Jesus oder der Gottesmutter zu helfen? Bin ich bereit, Opfer zu bringen, um Jesus zu trösten, um ihm meine Liebe zu zeigen? Die Kinder aus Fatima waren es; großherzig brachten sie Jesus und Maria ihre kleinen und oft auch großen Opfer dar, um die Beleidigungen Gottes zu sühnen. Schauen wir auf die Fatimakinder und lernen wir von ihnen in der Liebe zu wachsen und in den Opfern, den Liebestaten erfinderisch zu werden. Und bedenken wir dabei: Gott liebt das Verborgene! Denken wir an Jesu Wort: „Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.“ (Mt. 6,6)


03. Juni 2011: Abend der Barmherzigkeit
In seiner Predigt sagte Diakon Mag. Walter Obenaus: Gott will nichts mehr, als dass wir Seine Barmherzigkeit annehmen. Von Seiten Gottes ist alles getan. Es liegt an uns, ob wir Seine Erlösung annehmen oder nicht. Seine Erlösung annehmen heißt auch Seine Barmherzigkeit annehmen.“ Sehr viele Gläubige waren diesmal zum Abend der Barmherzigkeit gekommen, um sich neu von der Barmherzigen Liebe Gottes berühren zu lassen. Wir freuen uns, dass die Zahl der Beter stetig zunimmt und dass alle Altersgruppen vertreten sind. So spiegelt dieser Abend auch das bunte und lebendige Bild der Kirche wieder. In einer Zeit, die das Negative gerne ins Rampenlicht stellt, ist es wichtig, viele kleine Keimzellen des lebendigen Glaubens zu schaffen. Dieser Abend gibt uns mehr als 3 Stunden Raum für die Begegnung mit Gott, für das Wirken des Heiligen Geistes. Diakon Walter Obenaus bestärkte uns, dem Heiligen Geist in unserem Leben Platz zu geben: „Ich möchte Euch ermutigen, mehr zum Heiligen Geist zu beten und die Heilige Schrift im Heiligen Geist zu lesen. Dann können wir erkennen, was Gottes Wille für uns selbst ist und wir dienen dann Gott zum Aufbau Seins Reiches.“ Wie es nun schon Brauch geworden ist, erhält jeder, der bei der Gottesmutter eine Kerze entzündet hat, passend zum Thema des Tages ein kleines Kärtchen mit einem Spruch. Diesmal verteilten wir unsere „Tugendbriefchen“ als Vorbereitung auf Pfingsten. In den Briefchen befinden sich Kärtchen mit den Tugenden und den Früchten des Heiligen Geistes. So kann man ein Kärtchen ziehen, die Tugend einüben oder um eine Frucht des Heiligen Geistes bitten. Und nach einiger Zeit kann man ein neues Kärtchen ziehen und die nächste Tugend einüben … Die Kärtchen können eine kleine Hilfe, ein kleiner Ansporn im täglichen Leben sein. Sie können die Initiates file downloadTugendbriefchen hier downloaden und zu hause nachbasteln.    Opens internal link in current windowPredigt vom Abend der Barmherzigkeit


02. Juni 2011: Professjubiläen
Wie jedes Jahr zu Christi Himmelfahrt feierten wir um 06:00 Uhr in unserer Kapelle im Rahmen einer Heiligen Messe die Professjubiläen unserer Mitschwestern:
Sr. Raphaela Gutmann CCIM – 50 Jahre Profess
Sr. Josefa Breineder CCIM – 65 Jahre Profess
Wir danken Gott dass er Sr. Raphaela und Sr. Josefa in unsere Gemeinschaft gerufen hat, dass er ihnen Kraft und Freude in den Höhen und Tiefen ihres Ordenslebens geschenkt hat. Wir danken auch unsern Mitschwestern für ihren treuen Dienst in und an der Gemeinschaft, für ihren unermüdlichen Einsatz für das Reich Gottes, das mitten unter uns ist. Möge Gott ihnen weiterhin Kraft und Freude auf ihrem Lebensweg sein und sie in den zunehmenden Beschwerden des Alters stärken.


31. Mai 2011: Apostolischer Nuntius und Diözesanbischof auf Besuch
Mit großer Freude durften wir heute den Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, und unseren Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari in unserem Haus begrüßen. Mit dem Besuch des Chorherrenstiftes Vorau und der anschließenden Besichtigung unseres Krankenhauses und einem kurzen Aufenthalt in unserer Gemeinschaft  beendete Erzbischof Zurbriggen seine mehrtägige Pastoralvisite im Bistum Graz-Seckau.
Diözesanbischof Kapellari dankte uns, dass wir hier „das ewige Licht hüten in der Kirche, die Flamme des Gebetes“ und dass wir „vielen Menschen seit Generationen helfen in der Nachfolge des Heilands, der primär auf das Heil der Seele zu wirken gekommen und geblieben ist, der aber auch den ganzen Menschen heil machen möchte.“
Auch Erzbischof Zurbriggen sprach uns im Namen des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI. seinen Dank für unser Wirken aus und ermunterte uns an drei wesentlichen Elementen unseres Ordenslebens festzuhalten: dem Gebet, dem Werk unserer Gründerin und am Lehramt der Kirche.
Im Gebet, vor dem eucharistischen Herrn, werden wir im Alltag immer wieder Momente finden, „wo wir Kraft tanken können; wo wir uns wieder dem Herrn näher zuwenden; wo er uns wieder ermutigt, weil er uns ja versprochen hat, dass er uns nicht allein lässt, sondern dass er mit uns auf dem Weg ist.“ Weiters meinte er, „dass Gott uns durch unsere Mitmenschen berührt,“ besonders im Krankendienst, „durch das Lächeln, das Streicheln, das Handhalten, das Dabeisein, auch im Schweigen. Das sind Gnadenströme, die ausfließen von unserem Herrn Jesus Christus, der immer mit uns auf dem Wege ist.“ Und auf diesem Weg nimmt uns Maria als Mutter an die Hand, um mit uns „auf dem richtigen Weg, dem schnellen Weg, der unfehlbar zu Christus führt“ zu leiten. Seine Homilie schloss der Nuntius mit den Worten: „W
ir wissen, dass wir nur in Treue zum Papst, in Treue zur Mutter unseren Weg finden und gehen können und zwar nicht allein sondern gemeinsam.“ Danach erteilte der Opens external link in new windowNuntius gemeinsam mit unserem Diözesanbischof uns und allen die mit uns verbunden sind den apostolischen Segen.


30. Mai 2011: Bitttage
Drei Tage vor Christi Himmelfahrt begeht die Kirche die Bitttage. Diese gehen auf das Jahr 469 zurück, als Bischof Mamertus von Lyon wegen Erdbeben und Missernten eine Anordnung dazu gab. Die mit Fasten verbundenen Bußprozessionen wurden um 800 auch in Rom eingeführt. Diese Bitttage, die heute nicht mehr ans Fasten gebunden sind, werden auch in unserer Zeit noch vorwiegend in den Anliegen der Landwirtschaft begangen. Im Messbuch heißt es: „An den Bitt- und Quatembertagen betet die Kirche für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen". Bei den Bittprozessionen segnet der Priester die Äcker und die Prozessionsgänger bitten um eine gute Ernte. (vgl. Wikipedia) Von den Bittagen bis zur Einbringung der Ernte kann der Priester am Ende der heiligen Messe den Wettersegen spenden. Angesichts der weltweit zunehmenden Umweltkatastrophen sowie der heftigen Gewitter und Regengüsse auch in unseren Breiten haben wir allen Grund, Gott um sein Erbarmen zu bitten. Möge er seine milde väterliche Hand über uns, über unser Land und die ganze Welt halten und möge Maria ihren Mantel schützend über unsere Wiesen, Wälder und Felder und über den Viehbestand ausbreiten.
Für die „Supermarkt-Generation“ von heute ist es selbstverständlich, dass die Regale voll sind. Aber sie können schnell leer sein, wenn die Ernte verdirbt oder andere Katastrophen über uns hereinbrechen. Gott der allem seine Ordnung gab, kann diese auch wieder herstellen, wenn sie durch unser unheilvolles Eingreifen in die Schöpfung in Unordnung geraten ist. Gerade bei Umweltkatastrophen sehen wir, dass wir das Heil nicht in der Hand haben. Gott schon. Deshalb folgen wir seinem Wort: „Bittet, und euch wird gegeben!“ (Lk 11,9)


29. Mai 2011: Maiandacht mit der Badsiedlung
Die alljährliche Maiandacht mit den Bewohnern der Badsiedlung musste trotz des schönen Wetters auch heuer wieder in der Kapelle stattfinden, weil die Gartenanlage noch nicht ganz fertig gestellt wurde.
Diakon Mag. Karner hatte die Gestaltung der gesamten Maiandacht vorbereitet, welche heuer unter dem Thema: „Maria, Urbild der Kirche“ stand. Einleitend sprach Diakon Karner von Maria: „Was die Kirche ist, das ist in Maria in einem lebendigem Beispiel verwirklicht. Darum können wir an ihrem Innersten ablesen, was die Kirche in ihrem Innersten ist.“ Weiter führte er aus: „Wir wollen die Kirche nicht krank jammern sondern auch das Positive sehen. Gestern waren im Stift 2.200 Ministranten und 300 Begleitpersonen zum großen Ministrantentreffen zusammen gekommen. Heuer wurde in unserer Pfarrer bereits das 28. Kind getauft und zu Christi Himmelfahrt feiern 44 Kinder ihre Erstkommunion. Zu Pfingsten werden 52 junge Menschen das Sakrament der Firmung im Stift Vorau empfangen und vor kurzem wurden hier 3 Postulantinnen eingekleidet.“ Diese freudigen Ereignisse unserer Pfarre nahmen wir im Gebet in die Maiandacht hinein. Auch in der Opens internal link in current windowBetrachtung zur Schriftlesung aus der Offenbarung mahnt Mag. Karner nochmals: „Wir dürfen die Kirche nicht schlecht reden, denn am Ende der Zeiten wird die ganz Kirche, dann werden wir alle, teilhaben an der Herrlichkeit der Gottesmutter.“
Nach dem Schlusssegen sprach unsere Generaloberin den zahlreich Anwesenden für ihr Kommen ihren Dank aus und durfte ein weiteres erfreuliches Ereignis für unsere Gemeinschaft und unsere Pfarre mitteilen: Am 2. Juli werden wir wieder einen Ordenseintritt haben.
Das Rosenkranzgeheimnis: Jesus, der in seiner Kirche lebt und wirkt, welches wir in der Andacht betend betrachten konnten, sehen wir in unserem Alltag verwirklicht. Dank sei Gott!


29. Mai 2011: Maisingen
Seit langem war es heuer wieder einmal möglich, das als „Maisingen“ gedachte Konzert auch wirklich im Mai stattfinden zu lassen. Zu der Veranstaltung waren alle Interessierten, besonders aber unsere Patienten eingeladen, welche dieses Angebot gerne wahrnahmen. Unter der Leitung von Dr. Peter Filzmoser brachte uns am Nachmittag der Musik- und Gesangsverein Vorau vorwiegend bekannte volkstümliche Lieder, wie „Hinter da Stodltür“, Fallt vom Himml a Stern“, „Brennt a Feuer“ oder „Wahre Freundschaft“. Die Missgeschicke der „Pinzgauer Wallfahrer“ erheiterte das Publikum. Zwischendurch wurde die gesangliche Darbietung durch heitere oder besinnliche Gedichte aufgelockert. Letztendlich klang die unterhaltsame Stunde mit geistlichen Liedern wie „Maria, Schönste“ und „Der Herr segne dich“ aus.
Wir danken dem Opens external link in new windowMusik- und Gesangsverein Vorau für seine Treue zu unserem Haus, welche uns jedes Jahr ein frohes Beisammensein ermöglicht. Mit großer Freude durften wir auch feststellen, dass sich der Chor über genügend jugendlichen Nachwuchs freuen kann. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und Freude beim Singen.


28. Mai 2011: Urlaub im Kloster
Gerade rechtzeitig vor der Urlaubssaison konnten wir den Opens internal link in current windowFolder „Urlaub im Kloster“ fertig stellen. Auch die Opens internal link in current windowUrlaubsseite auf unserer Homepage wurde erneuert.
Nach der langen Zeit der Generalsanierung, während der wir nur sehr begrenzt Gäste beherbergen konnten, freuen wir uns sehr darüber, dass wir unseren Gästen wieder Herz und Tür öffnen können. Im letzten Jahr haben wir sehr deutlich gemerkt, dass unser Haus um vieles ärmer ist, ohne die vielen bereichernden Begegnungen, die Urlaubsaufenthalte mit sich bringen. So freuen wir uns, Sie wieder in Vorau begrüßen zu dürfen, um das Leben neu zu entdecken. Nehmen Sie sich (eine Aus-)Zeit, um in der Stille des Klosteralltags Gott in der Schöpfung wieder tiefer wahrnehmen zu lernen und ruhen sie aus am Herzen Gottes, um aus den Quellen des Heils neue Kraft zu schöpfen. Eine rechtzeitige Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Anzahl der Gästezimmer erforderlich.


28. Mai 2011: Wandtafel in der Osterzeit
Die Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit stellt eine Verbindung zwischen Karwoche und Osterzeit her. Der Barmherzigkeitssonntag ermöglicht einen Rückblick und eine Rückbesinnung auf die österlichen Geheimnisse: durch das Leiden und Sterben Jesu, durch seinen Gehorsam gegenüber dem Willen seines Vaters, durch seine Auferstehung und seinen Sieg über den Tod wurde uns Barmherzigkeit zuteil.
Es ist bemerkenswert, wie Gott durch den Heiligen Geist die Kirche lenkt und leitet, denn bis zur Einführung des neuen, derzeit gültigen liturgischen Kalenders, war der erste Sonntag nach Ostern nicht nur der „Weiße Sonntag“, sondern auch der „Gute Hirten-Sonntag“. Dieses Fest wurde auf den 4. Sonntag der Osterzeit verlegt.
Gott  hat es gefügt, dass Papst Johannes Paul II. Schwester Faustyna erst selig und im Jahr 2000 heilig sprach. An diesem ersten Sonntag nach Ostern 2000, ihrem Heiligsprechungstag, wurde erstmals offiziell das Fest der Göttlichen Barmherzigkeit gefeiert.
Immer wieder betonte der Papst, ...      Opens internal link in current windowmehr


22. Mai 2011: Gebetstreffen „Opens external link in new windowMaria, Königin der Liebe
Dr. Franz Broser, Verantwortlicher der „Marianische Bewegung Königin der Liebe Österreich“ hatte heute zu einem Treffen dieser marianischen Gebetsbewegung in unserer Kapelle geladen. Um 15:00 Uhr begann das Gebetstreffen mit Anbetung und Rosenkranz. Danach wurde der 1. Vortrag gehalten.
Um 18:30 Uhr zelebrierten Kaplan Guido Martirani und Dr. Johannes Gamperl die Heilige Messe. In der Predigt sprach er von der Aufgabe und dem Dienst Mariens: „Maria, als große Lehrerin und Meisterin nimmt uns an der Hand und zeigt uns, was in dieser Zeit wichtig ist. Sie zeigt es nicht nur, sondern führt uns tatsächlich dort hin – zu Jesus hin, wo wir alles erhalten, was wir brauchen. Maria formt ihre Kinder, ihre Priester und auch ihre Schwestern. Sie will, dass wir starke Verkünder des Wortes Gottes sind.“ Nach der Heiligen Messe konnten wir uns bei einer kleinen Agape stärken. Mit dem nachfolgenden 2. Vortrag endete das Gebetstreffen um 21:00 Uhr.
Weitere Informationen:
Marianische Bewegung Königin der Liebe Österreich
Dr. Franz Broser
Telefon: 0316/283989 Fax: 0316/281177 E-Mail: info(at)reginadellamore.at 


21. Mai 2011: Feierliche Einkleidung 
Am heutigen Nachmittag fand um 15:00 Uhr in unserer Kapelle im Rahmen einer feierlichen Vesper die Einkleidung unserer drei Postulantinnen statt. Viele Verwandte und Freunde der Postulantinnen waren zu diesem Festgottesdienst gekommen. An der Feier nahmen auch 12 Priester und teil. Aber auch Mitarbeiter und Freunde des Hauses feierten mit uns den Noviziatsbeginn von Maria Wagner, Daniela Zangl und Elisabeth Rapp.
Der Feier stand P. Bernhard Vošicky OCist vor. In seiner erfrischend heiteren wie tiefsinnigen Homilie legte er den Postulantinnen den neu erschienen „Youcat“ (Jugendkatechismus) ans Herz und durch Kaplan Geuder je ein Exemplar in die Hände der Postulantinnen. In der Anschließenden Befragung der Postulantinnen bekundeten sie ihre Bereitschaft zur Nachfolge Christi in der Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis in Vorau. Danach erhielten sie ihren Ordensnamen: Maria Wagner heißt nun Sr. Maria Katharina, Daniela Zangl erhielt den Namen Sr. Maria Paula und Elisabeth Rapp bekam den Ordensnamen Sr. Maria Philomena. Nach der Anrufung des Heiligen Geistes wurde von P. Bernhard das Ordenskleid, der Noviziatsschleier und der Rosenkranz gesegnet und unter Gebeten von Sr. Oberin überreicht. Nach dem Umkleiden, das außerhalb der Kapelle stattfand, zogen die Novizinnen wieder feierlich in die Kapelle ein, ein großer Augenblick der von allen Anwesenden mit Spannung erwartet wurde. Beim Einzug der Novizinnen wird für alle äußerlich sichtbar, was der Herr im Herzen der neuen Schwestern schon lange vorbereitet hatte.
Nach dem Abschluss der feierlichen Vesper und nach nicht enden wollenden Gratulationen klang die Feier bei einer festlichen Agape im Festsaal aus.
Wir danken Gott für diesen Gnadentag und allen Mitfeiernden für ihre Teilnahme an dieser Feier! Wir bitten Sie, mit uns gemeinsam für unsere Novizinnen zu beten, damit sich ihre Berufung während des zweijährigen Noviziates festigen und ihre Christusbeziehung weiter wachsen kann. Für unser Noviziat halten wir jeden Samstag von 17:00 bis 18:00 Uhr eine Gebetsstunde in unserer Kapelle. Sie sind dazu herzlich eingeladen.
Die Einkleidungsvesper wurde über Opens external link in new windowRadio Maria übertragen. Wenn Sie den Festgottesdienst nacherleben wollen, können sie bei Radio Maria die Opens external link in new windowCD bestellen.

Opens internal link in current windowFotos von der Einkleidung
Opens external link in new windowVorwort des Papstes zum Youcat


14. Mai 2011: Gebetsnacht um geistliche Berufe
Am Vorabend des Weltgebetstages um geistliche Berufungen versammelten wir uns mit der Gebetsgemeinschaft Sachsenbrunn in unserer Kapelle, um gemeinsam in diesem Anliegen zu beten. Um 19:30 Uhr begannen wir den Gebetsabend mit dem Rosenkranzgebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Dieser Stunde folgte eine Stunde der gestalteten Anbetung. Im Anschluss feierten wir die Heilige Messe. Prälat Dr. Johannes Gamperl meinte in seiner Predigt: „Jesus ist der gute Hirt. Er beruft auch heute Menschen, die sich ganz für ihn, für Gott einsetzen, um Menschen zu retten. Er ruft sie einzeln mit Namen und sie folgen ihm. Gute Hirten sind Priester, die in der Person Christi handeln. Sie tun dies in den Sakramenten allgemein, aber besonders deutlich in der Feier der Eucharistie und dem Bußsakrament. Gute Hirten sind aber auch Ordensleute, die im Glauben durch ihr Leben vorzeigen, dass Gott uns ewiges Leben schenkt. Durch die Gelübde Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit zeigen sie: In der Ewigkeit ist Gott alles in allem. Er ist die unendliche Liebe! Gute Hirten sind aber auch tiefchristliche Eltern und Familien für ihre Kinder und ihre Umgebung.“ Abschließend zitierte er Kardinal Meisner: „Auf den Knien erbitten wir Priesterberufungen!“
Auch wir wollen diesem Beispiel folgen und nicht müde werden, den Herrn der Ernte um Arbeiter für seinen Weinberg zu bitten. Wir danken der Gebetsgemeinschaft Sachsenbrunn für ihr eifriges und treues Engagement in diesem brennenden Anliegen und für ihre langjährige Verbundenheit mit unserem Haus.
Opens external link in new windowBotschaft des Heiligen Vaters Benedikt XVI. zum 48. Weltgebetstag um geistliche Berufungen


07. Mai 2011: Herz-Maria-Sühnesamstag
Nach dem Rosenkranzgebet vor dem Allerheiligsten zelebrierte Prälat Dr. Johannes Gamperl die heilige Messe „Maria bei der Auferstehung des Herrn“, als Sühnemesse "für die Gottesmutter, die so mit Jesus mitgelitten hat." In der Einleitung sprach Dr. Gamperl von der Erscheinung am 13.10.1917 in Fatima. Er sagte weiter: „Bitten wir um die Gnade, dass die Menschen umkehren und den Willen Gottes tun. Maria ist mit uns und bittet für uns! Wir sollen ein Widerschein Gottes sein, wie die Heiligen es waren und sind.“
Haben wir den Mut, nach der Heiligkeit zu streben – auch wenn das heute nicht modern ist und wir uns als sündig, fehlerhaft und schwach erleben. Nicht wir sondern Gott macht aus armen Geschöpfen Heilige. Ein Heiliger wurde einmal gefragt, was denn sein Geheimnis sei. Und er antwortete: „Ich falle und stehe wieder auf. Ich falle und stehe wieder auf!“ Und Maria wird uns an der Hand nehmen und wieder zu Jesus führen. Fallen und mit Entschlossenheit wieder aufstehen – das ist das Trainingsprogramm eines Christen, unser Ausdauersport auf dem Weg in den Himmel.
Beten wir, dass der Herr uns den Mut, die Kraft und die Geduld zu diesem hohen Ziel gibt. Und beten wir für jene, die keine Kraft zum Aufstehen, zur Umkehr haben. Am 04. Juni treffen wir uns wieder in unserer Kapelle zum gemeinsamen Sühnegebet. Und es wird auch wieder die Möglichkeit zum Aufstehen geben – in der heiligen Beichte ab 16:30 Uhr.


06. Mai 2011: Abend der Barmherzigkeit
Jeden Herz-Jesu-Freitag findet in unserem Oratorium eine ganztägige Anbetung statt. Die Krönung dieses Tages ist dann der Abend der Barmherzigkeit. 3 Stunden lang dürfen wir mit Jesus feiern, bei ihm verweilen und uns von ihm und seiner Mutter im Herzen berühren lassen.
Kaplan Guido Martirani erinnerte uns in seiner Predigt an die Worte des am Barmherzigkeitssonntag seliggesprochenen Papstes Johannes Paul II.: „Öffnet die Tore weit für Christus!“ Es ist Jesus selbst, der unsere Herzen weit öffnet, wenn wir es ihm erlauben. Und viele erlauben es Jesus. Bei der Agape sehen wir jedes Mal, dass der Herr uns mit tiefer Freude und Frieden reich beschenkt hat. Wir dürfen Sie wieder zum nächsten Abend der Barmherzigkeit im Herz Jesu Monat einladen. Termin ist der 03. Juni 2011.
Opens internal link in current windowPredigt vom Abend der Barmherzigkeit


06. Mai 2011: Herz-Jesu-Freitag
Die große Mystikerin und Herz-Jesu-Verehrerin Margareta Maria Alacoque empfahl, „in die Liebe des Herzens Jesus einzutauchen“. Das dürfen wir nicht nur an jedem 1. Freitag im Monat, nicht nur bei jeder heiligen Messe, beim Kommunionempfang. Sein Herz steht für uns immer offen. Am Kreuz wurde sein Herz für uns mit einem Lanzenstich geöffnet „und es flossen Blut und Wasser daraus.“ (Joh 19,34) Jesus hat der heiligen Faustyna Kowalska gezeigt, dass auch heute noch Blut und Wasser in verklärter Weise aus seinem Herzen strömen. Und Jesus lädt uns ein, uns unter die Strahlen seiner Barmherzigkeit zu stellen.
Danken wir Jesus für seine Liebe, für seine Ganzhingabe, für seine Opferbereitschaft. Vertrauen wir dem, dessen Herz aus Liebe zu uns entflammt ist. Ist es nicht schön zu wissen, dass es ein Herz gibt, das für mich brennt. Immer. Egal wie ich gerade bin. Er schaut mich an und sein Herz lodert auf in Liebe zu mir!
Vertrauen wir der Liebe seines Herzens und geben wir seinem Herzen die Ehre. Der nächste Herz-Jesu-Freitag ist am 03. Juni 2011. Schenken Sie Jesus ein bisschen Zeit.


05. Mai 2011: Priesterdonnerstag
Bei der Opens external link in new windowGebetswache des internationalen Priestertreffens sagte Papst Benedikt XVI. 2010 am Petersplatz zu den Priestern:
Ich weiß, dass es heute sehr schwer ist, Pfarrer zu sein, auch und vor allem in Ländern, in denen das Christentum seit früher Zeit verbreitet ist; die Pfarreien werden immer größer, Seelsorgeeinheiten… Es ist unmöglich, alle zu kennen; es ist unmöglich all die Arbeit zu tun, die man von einem Pfarrer erwartet.“
Am Priesterdonnerstag ist uns nicht nur das Gebet um Priesterberufungen ein Anliegen sonder auch das Gebet für die Priester, damit Jesus sie in ihrem Dienst am Volk Gottes stärken möge. Benedikt XVI. sagt weiter: „Wenn die Gläubigen sehen, dass er (der Priester) ganz von der Freude des Herrn erfüllt ist, verstehen sie auch, dass er nicht alles tun kann, sie akzeptieren seine Grenzen, und sie helfen dem Pfarrer.“ Haben Sie sich schon mal gefragt, wie sie Ihren Pfarrer unterstützen können? Beten Sie für Ihren Pfarrer, ihren Kaplan, dass er ganz rückgebunden an Christus seine Berufung leben kann?
Treten wir gemeinsam für unsere Priester ein vor Gott, damit sie in ihrem Dienst an uns nicht ermüden, nicht ausbrennen. Beten wir, dass sie Zeit finden zum persönlichen Gebet, zur Anbetung, damit Christus sie wieder neu mit seiner Liebe und Kraft berühren und erfüllen kann. Und vergessen wir nicht, Gott für das Geschenk der Priester zu danken.


01. Mai 2011: Jugendtage in Pöllau
Vom 29.04. – 01.05.2011 fanden zum 3. Mal die Jugendtage in Pöllau statt, an denen zwei Schwestern und zwei unserer Postulantinnen teilnehmen durften. An die 15 Jugendliche, vorwiegend aus der Steiermark, trafen sich Freitagabend, um gemeinsam mit Pfarrer Roger Ibounigg und P. Maximilian Schwarzbauer das Wochenende, welches ganz im Zeichen der göttlichen Barmherzigkeit stand, zu begehen. Der Höhepunkt aller 3 Tage, war die Feier der Heiligen Messe, sowie die Anbetung vor dem Allerheiligsten Altarsakrament, begleitet von Lobpreis und Anbetungsliedern. In den Pausen, beim Essen und abends blieb noch Zeit zum gemütlichen Zusammensein, zum Austausch und Kennen lernen. Die Vorträge und Impulse handelten vom Fest der göttlichen Barmherzigkeit, der heiligen Sr. Faustyna, dem seligen Papst Johannes Paul II. und seinem Leben und Wirken, sowie von der Gottesmutter Maria. Die Vorträge wurden von Pfarrer Roger Ibounig und P. Maximilian Schwarzbauer sehr lebhaft gestaltet. Unser Dank gilt besonders Pfarrer Roger, P. Maximilian sowie Monika Hacker für die Organisation und Leitung dieser gnadenreichen Tage, dem hervorragenden Musikteam, den Frauen aus Pöllau für die gute Bewirtung und allen teilnehmenden Jugendlichen für ihr Zeugnis, ihre Freude und Hingabe. Wie bei den Treffen zuvor, wurden auch wir selbst sehr gestärkt und beschenkt. Herzliches Vergelt’s Gott!


01. Mai 2011: Barmherzigkeitssonntag
Jesus sagte zu Sr. Faustyna: „Ich wünsche, dass das Fest Meiner Barmherzigkeit eine Zuflucht sei für alle Seelen, besonders aber für die armen Sünder. An diesem Tag sind die äußersten Tiefen Meiner Barmherzigkeit für alle geöffnet. Ich werde ein Meer von Gnaden über jene Seelen ergießen, die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nahen. Jene, die an diesem Tag beichten und die heilige Kommunion empfangen, erhalten nicht nur die Verzeihung ihrer Sünden, sondern auch den Nachlass der Strafen, die sie verdient haben. Niemand soll Angst haben, zu Mir zu kommen, selbst wenn seine Sünden rot wären wie Scharlach. Meine Barmherzigkeit ist so groß, dass kein Verstand weder von Menschen noch von Engeln, sie in Ewigkeit ergründen kann. Das Fest der Barmherzigkeit entströmt aus Meinem tiefsten Inneren. - Ich wünsche, dass es am ersten Sonntag nach Ostern feierlich begangen wird. Dieses Fest wird ein Tost sein für die ganze Welt.“ Diesem Wunsch Jesus sind wir nachgekommen. Ab 14:30 Uhr bestand die Möglichkeit zur Versöhnung mit Gott im Sakrament der Buße. Um 15:00 Uhr feierten wir die Stunde der Barmherzigkeit mit gestalteter Anbetung und dem Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit. Um 16:00 Uhr zelebrierte Dr. Johannes Gamperl die heilige Messe. Wir freuen uns über alle, die sich Zeit genommen hatten und zu Jesus, der Quelle der Barmherzigkeit, gekommen sind.


01. Mai 2011: Barmherzigkeitssonntag – Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.
An diesem Sonntag hat Jesus sein Herz für die ganze Welt besonders weit geöffnet, indem er uns einen neuen Seligen geschenkt hat: Papst Johannes Paul II.
Ein Seliger, der vielen von uns auch heute noch sehr nahe ist in unseren Erinnerungen. Für viele jüngere Gläubige war er ein geistlicher Vater durch sein Wort, seine Lehre und seine Stimme, die in unseren Häusern erklang. Ein Papst mit dem wir uns gefreut haben und mit dem wir gelitten haben als er von vielen geschmäht wurde und auch in seinem langen Leiden. Es ist wie ein Augenzwinkern Gottes, dass dieser große Papst, der den Barmherzigkeitssonntag weltweit eingeführt hatte, gerade an diesem Tag seliggesprochen wurde. Der Tag weist eine Konstellation auf, die kein Mensch herbeiführen konnte: zugleich ist dieser Sonntag heuer der erste Tag im Marienmonat Mai. Und als unermüdlicher und treuer Arbeiter im Weinberg Gottes gibt es am Seligsprechungstag von Johannes Paul II. auch eine Brücke zum heiligen Josef dem Arbeiter.
Auch wenn wir an der Seligsprechung nur via Fernsehen an der Feier teilnehmen konnten, so war es für uns dennoch ein großer und bewegender Moment. Danke Jesus und Maria für diesen Papst, der uns so treu geleitet hat und dessen großes Vermächtnis uns auch weiterhin Licht auf unserem Wege ist. Opens external link in new windowSeliger Johannes Paul II., bitte für uns!


24. April 2011: Osterwünsche bei den Patienten
Mit einem kleinen Kärtchen wünschte unser Postulat allen Patienten ein gesegnetes Osterfest. Für die Patienten war dieser Besuch eine freudige Überraschung. Es ist uns ein Anliegen, dass wir die großen Feste des Jahres verbunden mit unseren Patienten und Mitarbeitern feiern. Mit dieser Geste wollen wir den Kranken unsere Anteilnahme an ihrer augenblicklichen Lebenssituation zeigen und ihnen die christliche Hoffnung vermitteln. Bei diesem kleinen Rundgang durch unser Krankenhaus erleben wir immer sehr schöne Begegnungen, die auch uns selbst reich beschenken. Nicht nur zu besonderen Anlässen denken wir an die Armen und Kranken in unserem Haus, sondern wir schließen sie täglich in unsere Gebete ein.


24. April 2011: Grünbeten
Das so genannte „Grünbeten“ hat in unserer Kongregation lange Tradition, die wir gerne beibehalten möchten, auch wenn wir keine Landwirtschaft mehr betreiben. Früher beteten wir um unsere bepflanzten Felder. Seit der Schließung unserer Landwirtschaft 2004 konzentrierten wir uns auf unseren großen Hausgarten. Jedes Jahr gingen wir Rosenkranz betend um den Garten, sprengten Weihwasser und steckten Palmkätzchen in die Erde. Heuer entschlossen wir uns, da in unserem Hausgarten Veränderungen stattfinden, um unsere Häuser zu gehen und auf diese Art um Gottes Segen für unsere Felder, Wiesen und Wälder zu bitten. In dieses Gebet schlossen wir auch die Bitte um Gottes Schutz für unsere Häuser und ihrer Bewohner ein.
Den Abschluss bildete ein Gebet vor unserem Kreuz, in dem wir um Gottes Schutz vor Unwetter und Katastrophen für uns und unsere ganze Region gebetet haben.


24. April 2011: Ostersonntag
Das größte Fest im Jahreskreis begannen wir heute um 05:30 Uhr mit der Feier der Osterliturgie. Es ist jedes Jahr aufs Neue bewegend, wenn die Osterkerze in die dunkle Kirche getragen wird und das Licht sich dann im ganzen Raum verteilt. So ist auch die Osterfreude ansteckend, breitet sich in unseren Herzen aus und bringt uns das Licht der Auferstehung. Als Christen dürfen wir an die Auferstehung glauben. Deswegen haben wir auch eine Hoffnung im Tod und über den Tod hinaus. Christus hat uns mit seinem Kreuzestod und seiner Auferstehung erlöst. Er hat uns die „Sohnschaft“ wieder erlangt (Gal 4,5). Wenn wir sterben, dürfen wir zu unserem Vater im Himmel heimkehren, heimkehren in die ewige Freude, in die Anschauung Gottes. Das ist Ostern: Kinder Gottes sein zu dürfen, erlöst zu sein. Wir brauchen und können uns nicht selbst erlösen. Er hat schon alles für uns getan! „Der Tod hat keinen Stachel mehr, der Stein ist weg, das Grab ist leer!“

Der Herr ist auferstanden! Halleluja!
Wir wünschen Ihnen gesegnete Ostern und die Freude des Auferstandenen!


23. April 2011: Die Nacht der Nächte
Je später heute der Tag voranschreitet umso mehr bereiten wir uns für die Nacht aller Nächte vor. Denn „diese Nacht des Wachens ist also nicht nur ein Fest für Menschen und Engel, sondern auch für den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, weil das Heil der Welt die Freude der Dreifaltigkeit ist.“ (Hl. Chromatus von Aquileia) Der Karsamstag ist ein Tag des stillen Gebetes, des stillen Wartens auf die Auferstehung des Herrn, zugleich aber auch ein Warten auf seine glorreiche Wiederkunft. Unser Warten findet seine Erfüllung in der Feier der Osternacht, in der Christus das Licht über die Nacht des Todes triumphiert hat.
Im Johannesprolog lesen wir: „ In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.  Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. (Joh 1,4-5) Noch liegt Jesus im Grab, das Leben ist von ihm gewichen. Sein Leben ist uns Licht und dieses Licht wird in der Osternacht wieder für uns aufleuchten. Christus ist das Licht der Welt. Er möge uns allen in dieser Nacht zur tiefen Freude in den Finsternissen unserer Tage werden. 
So dürfen wir den Herrn in diesen Tagen begleiten und uns aus der Feier dieser  Heilsereignisse in unserem Glauben neu gestärkt wissen.


23. April 2011: Karsamstag – Speisenweihe
Am Nachmittag findet bei uns alljährlich eine Fleischweihe statt. Dieser Volksbrauch hat einen tiefen Sinn, denn auch die in unserer Zeit so geknechtete Schöpfung hat durch die Erlösungstat Jesu eine neue Hoffnung erhalten. (Röm 8,21) Das erinnert uns daran, für die Speisen dankbar zu sein und auch derer zu gedenken, die nicht genug zum Essen haben.
Eine weitere Sinngebung der Speisensegnung liegt darin, dass wir beim gemeinsamen Mahl im familiären Kreis die Tischgemeinschaft mit dem Auferstandenen weiter feiern. Darauf weisen auch die gesegneten Speisen hin: das Brot erinnert uns an Christus, der von sich sagte: „Ich bin das Brot des Lebens!“ Der Kren als Sinnbild der „Bitterkeit“ des Lebens fordert uns zur Hoffnung auf, wie Jesus das Leiden zu überwinden. Auch das Osterei soll uns ein starker Mahner zur Hoffnung sein: es ist Zeichen der Fruchtbarkeit, des Neubeginns und der Liebe. Das „Weihfleisch“, ursprünglich das Fleisch des Osterlammes, möge uns Symbol für die Erlösung sein. Vergessen wir Jesus Heilstaten nicht, wenn wir uns gemütlich und mit gutem Appetit nach der 40-tägigen Fastenzeit um den Tisch setzen. Denn schon am Ostermontag hören wir wieder von den Emmausjüngern, die den Herrn beim gemeinsamen Mahl am Brechen des Brotes erkannten. Jesus will immer bei uns sein. Geben wir ihm Raum in unserem Leben.


23. April 2011: Karsamstag – Grabesruhe Jesu
Durch das Mysterium seiner Passion hat er ja für uns den Todesschlaf erlitten; dieser Schlaf des Herrn aber ist zur Nacht des Wachens für die ganze Welt geworden; denn der Tod Christi hat den Schlaf des ewigen Todes aus uns vertrieben. (Hl. Chromatius von Aquileia)
Darum erleben wir heute die Stille der Grabesruhe. Wir denken dabei besonders an die Toten, die noch nicht zur Vollendung gelangt sind und bitten den Herrn, sie auch heute wieder zu besuchen und heimzuholen wie er das am ersten Karsamstag getan hat. Denn, so Chromatius weiter, „unser Herr und Retter wollte alle Örtlichkeiten aufsuchen, um allen seine Barmherzigkeit zu erweisen. Er stieg vom Himmel auf die Erde herab, um die Welt heimzusuchen; überdies stieg er von der Erde hinab in die Unterwelt, um denen das Licht zu bringen, die dort gefangen waren, wie schon der Prophet Jesaja sagt: „Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht“  (Jes 9, 1).


23. April 2011: Trauermette
Am Karfreitag und Karsamstag beten wir in unserer Kapelle die Trauermette. Sie ist eine besondere Form des Stundengebetes an diesen beiden Tagen. Der Name "Mette" hat nichts mit der Messe zu tun, sondern leitet sich von "matutin" ab, dem klösterlichen Stundengebet am frühen Morgen. Unser gemeinsames Gebet ist eine besonders feierliche Form der Lesehore und der Laudes an diesen beiden Tagen. Die Reihe der Psalmen - besonders Psalm 22: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen" - eröffnet dem Beter das Leiden Jesu. Er geht betrachtend den Weg durch bitteren Schmerz zur Hoffnung, den Weg Israels, den Weg Jesu und auch den Weg jedes einzelnen, der Not und Leid erfährt, nach.
Am Karsamstag, dem stillsten Tag im Jahr, klingt die Hoffnung auf die Auferstehung in der Trauermette an, wenn es in der Lesung aus den Klageliedern heißt: „Die Huld des Herrn ist nicht erschöpft, sein Erbarmen ist nicht zu Ende.“


22. April 2011: Barmherzigkeitsnovene
Um 15:00 begannen wir heute mit der Novene zur göttlichen Barmherzigkeit. „Der Herr ist gütig und barmherzig, langmütig und von großer Erbarmung“ (Ps 103,8). Diese Hoffnung auf Gott und das Vertrauen auf ihn möchten wir mit dieser Novene in uns wieder stärken lassen und alle mitnehmen, die selbst nicht mehr beten können oder wollen.
Mit dem Heiligen Thomas wissen wir „mag der Mensch ein noch so großer Sünder sein, er muss hoffen, dass Gott ihm verzeiht, wenn er nur vollkommen bereut und sich bekehrt." Wir erhalten Vergebung all unserer Sünden wenn wir uns nur Gott zuwenden. Andererseits müssen wir auch bereit sein anderen zu vergeben, denn „es gibt keine größere Barmherzigkeit, als dem Beleidiger verzeihen." (Thomas von Aquin) Mit diesem guten Vorsatz, allen zu vergeben, wollen wir diese Novene beten und für uns und für all jene, die wir in unserem Gebet mitnehmen, viele reiche Gnaden erhoffen. Wenn Sie mit uns gemeinsam beten wollen:
Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag : 15:00 Uhr
Dienstag bis Samstag: 14:15 Uhr


22. April 2011: Karfreitag
Manchmal ist es gut, dass wir uns nicht alles was geschieht vorstellen können. Was Jesus, seine Mutter und die Apostel an diesem Tag erlitten haben, können wir nicht einmal ahnen. Aber wir können das Leid in unserer Welt heute, das unvorstellbare Unrecht und Unglück, das täglich geschieht, mit hinein nehmen in sein Kreuz und es damit der Erlösung zuführen. Als Christen sind wir aufgerufen stellvertretend vor Gott zu stehen und das zu tun, was viele nicht kennen und nicht wissen.
Aus der Feier dieses Tages wollen wir uns wieder neu um die Heiligkeit unseres Standes bemühen. Jesus hat uns dazu am Kreuz alle Gnaden erworben, sodass wir zuversichtlich sein können.
Bitten wir den Herrn um seinen Beistand in unserem Bemühen gemeinsam mit unserem heiligen Vater: “Richten wir unseren Blick auf den gekreuzigten Jesus, und bitten wir im Gebet: Erleuchte, Herr, unser Herz, damit wir Dir auf dem Weg des Kreuzes folgen können; lass in uns den „alten Menschen“ sterben, der an den Egoismus, das Böse und die Sünde gebunden ist, und lass uns „neue Menschen“ werden, heilige Männer und Frauen, verwandelt und beseelt von Deiner Liebe!“ (Papst Benedikt XVI., Kreuzweg 2011)


21. April 2011: Gründonnerstag
An diesem Tag denken wir mit besonderer Dankbarkeit an die Einsetzung der Heiligen Eucharistie, als Frucht seines Todes und seiner Auferstehung. Jesus zeigt uns hier seinen Herzenswunsch, der ihn erfüllte und drängte, wie unser heiliger Vater es heuer in seiner Predigt zum Gründonnerstag sagte: „Jesus sehnt sich nach uns, er wartet auf uns. Haben wir eigentlich Sehnsucht nach ihm? Drängt es uns, ihm zu begegnen? Verlangen wir nach seiner Nähe, nach dem Einswerden mit ihm, das er uns in der heiligen Eucharistie schenkt? Oder sind wir gleichgültig, zerstreut, mit anderem angefüllt? Aus den Mahlgleichnissen Jesu wissen wir, dass er die Wirklichkeit der leer bleibenden Plätze kennt, die Absage, das Desinteresse an ihm und seine Nähe. Die leeren Plätze beim Hochzeitsmahl des Herrn mit oder ohne Entschuldigung – das ist für uns längst kein Gleichnis mehr, sondern gegenwärtige Wirklichkeit gerade in den Ländern, denen er seine besondere Nähe gezeigt hatte.“
Es war uns heuer ein Geschenk in Gemeinschaft vor Gott sein zu dürfen, gemeinsam mit ihm und vor ihm wachen zu dürfen. Wir beteten den schmerzhaften Rosenkranz in tiefer Dankbarkeit für das qualvolle Leiden, dass der Herr für uns auf sich nahm. Wie die Ölbergstunden zeigen, musste auch er ringen, das Unvorstellbare annehmen und bejahen zu können. Auch darin hat er uns ein Beispiel gegeben, wie wir uns betend in die Ergebung in den Willen Gottes durchringen können und sollen.
In unserer kleinen Anbetungskapelle hörten wir die Abschiedsreden Jesu und ließen uns neu auf das Vertrauen ein, zu dem er uns ermunterte. So sagte er uns: „ Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich.“ (Joh 14,1) Dem wollen wir nachkommen und ihm, der uns so viele Wohltaten erweist, gerne unseren Glauben und unser Vertrauen schenken!


19. April 2011: Eine neue Baustelle …
Mit Erstaunen sehen die Bewohner unseres Marktes eine riesige Erdbewegung im Bereich unseres Hausgartens. Des Rätsels Lösung: Wir bekommen endlich einen eigenen Kostergarten! Dies war ein lang gehegter Herzenswunsch der Schwestern. Jetzt sollen auch unsere alten und kranken Schwestern eine Möglichkeit haben, ihre Zeit  im Garten zu verbringen, der auch für die Benützung eines Rollstuhles geeignet ist. Dieser neu gestaltete Gartenbereich wird ausschließlich der Schwesterngemeinschaft zur Verfügung stehen. Es ist uns ein Anliegen mit der Neugestaltung unseres Hausgartens einen beruhigten Bereich zum Gebet und zur Erholung der Schwestern in der Natur zu schaffen. Mit Freude und Spannung warten wir auf die Fertigstellung unseres Gartens Ende Mai.


17. April 2011: Palmsonntag
Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche mit der Feier des Einzuges unseres Herrn Jesus Christus in Jerusalem.
Um 06.00 Uhr wurden im Aufenthaltsraum des 1. Stocks die Palmzweige gesegnet. Anschließend zogen wir in die Kapelle ein, wo die Heilige Messe des Palmsonntags mit Verkündigung der Leidensgeschichte gefeiert wurde.
Heute jubeln wir Jesus zu: Hosanna, dem Sohne Davids! Und morgen? Machen wir uns bewusst, dass wir wie die Männer und Frauen des Volkes Israel nur allzu schnell bereit sind, uns von Gott abzuwenden. Sehr häufig dann, wenn sein Wille nicht unseren Vorstellungen entspricht. Bleiben wir Jesus treu in Freud u Leid. Gehen wir in dieser Woche ganz bewusst den Leidensweg unseres Herrn mit. Die Karwoche führt uns von neuem vor Augen, wie groß Gottes Liebe und Barmherzigkeit ist.


08. April 2011: Sterbetag von Sr. Maria Krückl
Jeden 08. April gedenken wir des Todestages unserer Novizin Sr. Maria Krückl. Der Besuch an ihrem Grab in Wenigzell ist für uns ein fixer Termin an diesem Tag.

Vor 66 Jahren waren Vorau und Wenigzell Frontgebiet. Den jungen Schwestern wurde nahe gelegt, in ihr Elternhaus zurückzukehren. Man hoffte, dass sie dort vor der heranrückenden roten Armee sicherer seien. Am Tag von Sr. Marias Heimkehr wurde einige Stunden nach ihrer Ankunft ihr Elternhaus von den Russen durchsucht. Sr. Maria war ein furchtloser Mensch. So blieb sie im Haus und wollte ihrem Vater bei der Arbeit unterstützen. Als sie in den Stall ging, um das Vieh zu füttern, überraschte sie dort ein russischer Soldat. Da er ihr Gewalt antun wollte entstand ein erbitterter Kampf zwischen den beiden. Schwer verletzt und von zwei Schüssen tödlich getroffen starb Sr. Maria Krückl in Verteidigung ihrer Reinheit. Sie starb am weißen Sonntag. Neben unserer Gründerin Mutter Barbara Sicharter finden wir in Sr. Maria eine weitere große Fürsprecherin für unsere Gemeinschaft.

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07. April 2011: Frühlingserwachen
Wenn wir nun, von den ersten Sonnenstrahlen angelockt, in den Garten gehen, sehen wir das zarte Grün überall sprießen. Es zeigt uns nach dem langen Winter, die Kraft der Natur, wieder von neuem zu beginnen und im Laufe des Jahres ihr ganze, gottgeschenkte Pracht zu entwickeln, uns zur Freude.
So sollte dies auch uns ein Vorbild sein immer wieder umzukehren und neu zu beginnen. Auch unser geistliches Leben soll erwachen und sich ausstrecken nach der Liebe Gottes und selbst bereit werden, die Liebe zu leben. Die Kirche stellt uns in den Sakramenten starke Hilfen zur Verfügung, dass wir die Kraft haben, altes loszulassen und uns neu auf Gott und seine befreienden Botschaft einzulassen.
Wenn wir jetzt weiter sehen werden wie das Frühlingserwachen der Natur voranschreitet, soll es uns erinnern, dass der Herr auf uns wartet und uns ruft, uns auf den Weg zu ihm zu machen. 
Wie schön, dass wir mit diesem Mühen und Bemühen in der Vertrautheit mit Gott zu wachsen und zu reifen nicht allein bleiben. Maria versteht uns, ist uns mütterlich  nahe, legt  für uns bei ihrem Sohn Fürsprache ein und begleitet uns während unseres ganzen Lebens.
Wir wollen auch die Heiligen bitten, für uns Fürsprache einzulegen in unserem Bemühen, gerade in diesem letzten Abschnitt der Fastenzeit uns für Ostern vorzubereiten. Mögen sie uns alle Gnaden erbitten, die wir dazu nötig haben.


07. April 2011: Priesterdonnerstag
Jeden ersten Donnerstag beten wir für unsere Priester und um Berufungen. Unser Gebet ist der Same den wir ausstreuen dürfen. Der Heilige Geist wird ihn wachsen lassen und fruchtbar machen. Im Gebet vergessen wir auch die verstorbenen Priester nicht.
In der heutigen Andacht wurden wir aufgerufen, eine feste Mauer, einen ehernen Ring, einen Schutzwall des Gebetes um die Priester zu bauen. Im Text hieß es:
Ein Priester ist arm, wenn er nicht eine Schar von Menschen hat, die ihn mit ihrem Gebet und ihrem Opfer, ihrem Fasten und ihrer Fürbitte umgeben.
Wenn in unseren Tagen viele Priester aufgeben und fallen wie die Zedern des Libanon, dann nicht zuletzt deshalb, weil zu wenig Menschen betend und opfernd hinter den Priestern stehen.“
Es steht uns nicht zu Priester zu kritisieren, wir sind im Gegenteil dazu gerufen für sie zu beten, zu opfern und zu fasten. Wenn wir einen Priester fallen sehen, sollte unsere erste Frage sein: „Habe ich für ihn gebetet? Was habe ich getan, um ihn zu stärken?“ Urteilen wir nicht – beten wir! Nächster Priesterdonnerstag ist am 05. Mai 2011. Von 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr sind Sie eingeladen mit uns im Oratorium zu beten. 


06. April 2011: Osterbeichte – Gratisangebot der Liebe Gottes
Neben den 10 Geboten, die uns Wegweiser zur Heiligkeit sind, sind für alle Katholiken auch die 5 Gebote der Kirche verpflichtend. Der Katechismus der Katholischen Kirche lehrt dazu: „Der verpflichtende Charakter dieser von den Hirten der Kirche erlassenen positiven Gesetze will den Gläubigen das unerlässliche Minimum an Gebetsgeist und an sittlichem Streben, im Wachstum der Liebe zu Gott und zum Nächsten sichern.“

Die Opens external link in new window5 Gebote lauten:

  1. Du sollst an Sonn- und Feiertagen der heiligen Messe andächtig beiwohnen
  2. Du sollst deine Sünden jährlich wenigstens einmal beichten
  3. Du sollst wenigstens zur österlichen Zeit sowie in Todesgefahr die heilige Kommunion empfangen
  4. Du sollst die gebotenen Feiertage halten
  5. Du sollst die gebotenen Fasttage halten

Die Möglichkeit, dem zweiten Kirchengebot Folge zu leisten, boten wir heute unseren Patienten. Propst Gerhard Rechberger und Hr. Matthias Schantl aus dem Chorherrenstift Vorau standen ab 15:00 Uhr für diesen Dienst zur Verfügung. Dieses Angebot wird jedes Jahr von einigen Patienten gerne angenommen. Auch wenn es nicht die große Masse ist, die an diesem Tag den „Beichtstuhl“ stürmt, so ist es dennoch ein wichtiges und notwendiges Angebot in unserem Haus. Denn wir dürfen auf Jesu Wort aus dem Gleichnis über die wiedergefundene Drachme (Lk 15,8-10) vertrauen: „Ich sage euch: Ebenso herrscht auch bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt.“
Wir wünschen auch Ihnen in dieser Fastenzeit den Mut zu Umkehr, zur Beichte und zum täglichen Neuanfang mit Jesus, damit Sie zu Ostern die Auferstehungsfreude erleben dürfen!    Initiates file downloadBeichtfolder


02. April 2011: Herz- Marien-Sühnesamstag
Wie gewohnt begann der Herz-Maria-Sühnesamstag um 16:30 Uhr mit der Beichtgelegenheit. Um 17:00 Uhr wurde das Allerheiligste ausgesetzt. Während der einstündigen Anbetung beteten wir den Rosenkranz und betrachteten die schmerzhaften Geheimnisse. Die Hinführung zu den Geheimnissen hielt diesmal Herr Kobosil. Die anschließende heilige Messe zelebrierte Prälat Dr. Johannes Gamperl. In der Einführung sagte er: „Wir leisten in dieser Stunde Sühne für die Gottlosigkeit unserer Zeit. Die Botschaft von Fatima lehrt uns, alle Opfer aus Liebe zu Jesus zu bringen. Alles was uns schwer fällt, sollen wir Jesus und Maria übergeben. Heute ist es entscheidend wichtig zu beten und uns vollkommen an Gott durch Maria hinzugeben. Wenn wir auf die Heiligen schauen, sehen wir, was diese Hingabe heißt und wie sie gelebt werden kann. Beten, besonders den Rosenkranz zu beten, das hilft uns auf diesem Weg. Wir beten heute auch für jene, die von Gott weit weg sind.“
In diesem Anliegen treffen wir uns wieder am 07. Mai 2011 um 17:00 Uhr zum gemeinsamen Gebet. Schenken wir Jesus und Maria unsere Zeit und Liebe zur Sühne für jene, die ihren Herzen tiefen Schmerz zufügen.


01. April 2011: MISERICORDIA – Abend der Barmherzigkeit  
Österreichweit bieten viele Pfarren oder Gemeinschaften einen „Abend der Barmherzigkeit“ an. Diese Abende sind meist sehr gut besucht, weil sie die Sehnsucht der Menschen nach dem Erbarmen Gottes treffen. Auch wir freuen uns über die wachsende Zahl der Gläubigen, die an diesem Abend bei Jesus, unserem barmherzigen Erlöser und bei Maria, der Mutter der Barmherzigkeit Zuflucht nehmen und gestärkt, getröstet oder reich beschenkt wieder nach hause zurück kehren.
Die erbarmende Liebe unseres Gottes kommt in der heiligen Beichte am stärksten zum Ausdruck. Der Beichtstuhl ist ein wahrer „Wunderkasten“. Schmutzig, verwundet und schuldbeladen betreten wir ihn, um ihn nach einer guten Beichte wieder rein, heil und frei zu verlassen. Zwei Priester wirkten als Stellvertreter Christi vier Stunden lang diese Wunder des Heiles.
Der Fastenzeit entsprechend war das Kreuz das beherrschende Bild des Abends. Die Heilige Messe und den Gebetsabend leitete diesmal Pfarrer Roger Ibounigg aus Pöllau. In seiner Predigt meinte er: „Wir sehen hier das Kreuz, umgeben von Lichtern. So können wir mit Mutter Theresa sagen: „Im Kreuz sehe ich, wie Jesus mich geliebt hat. In der Eucharistie sehe ich, wie er mich heute noch liebt.“
Diese Liebe lässt uns leben und unsere kleinen und größeren Kreuze mit Freude tragen.
Wir treffen uns zum nächsten Abend der Barmherzigkeit in unserer Kapelle am 06. Mai 2011 um 18:00 Uhr um aus der Fülle seiner Barmherzigkeit zu schöpfen. 
 Opens internal link in current windowPredigt vom Abend der Barmherzigkeit



01. April 2011: Herz-Jesu-Freitag
JESUS sagte zu Sr. M. Margaretha: „Seht das Herz, das die Menschheit so sehr liebt, aber von den meisten nur Kälte, Undank und Gleichgültigkeit erfährt. Schöpfet doch aus dieser nie versiegenden Gnadenquelle zu euerer und aller Menschen Heil und Rettung."
In diesem Anliegen halten wir gemeinsam mit einigen Gläubigen jeden Herz-Jesu-Freitag den ganzen Tag über eine Gebetswache vor dem Allerheiligsten. Heute braucht die Menschheit mehr denn je diese heilsamen Gnadenströme aus seinem göttlichen Herzen. Jammern und sich vor der nächsten großen Katastrophe zu ängstigen wird niemanden weiterbringen. Wenn wir aber auf Jesu Wort vertrauen – „Bittet und euch wird gegeben.“ – dann können wir mit seinem hilfreichen Eingreifen in die Menschheitsgeschichte, wie auch in jede einzelne Lebensgeschichte, rechnen. Beten Sie mit uns! Bestürmen wir gemeinsam das Heiligste Herz unseres Erlösers. Er möchte uns ja helfen und mit Gnaden überhäufen, aber er fordert uns auch dazu auf, ganz konkret um sein Eingreifen zu bitten. Wenn Sie gerne mit uns in diesem Anliegen beten wollen, besteht am 06. Mai 2011 von 07:00 Uhr bis 18:00 Uhr die Möglichkeit zur Anbetung in unserem Oratorium. Oder Sie verbinden sich geistiger Weise mit unserem Gebet und schenken Jesus an diesem Tag eine gewisse Zeit vor dem Allerheiligsten in ihrer Pfarre. Jesus wartet auf Sie!

Die nächsten Herz-Jesu-Freitage sind am:
06.05.2011               03.06.2011               01.07.2011                05.08.2011               
02.09.2011               07.10.2011               04.11.2011                02.12.2011           


31. März 2011: Ende der 31-tägigen Josefsandacht
Papst Leo XIII. schrieb in seiner Enzyklika „Quamquam pluries“ vom 15. August 1889: „Wollt Ihr, dass Gott unseren Gebeten ein huldvolleres Ohr leihe? Wollt Ihr, dass er dank der Vermittlung einer größeren Schar von Fürbittern seiner Kirche bereitwilliger und freigebiger beistehe? Dann scheint es Uns höchst angebracht, dass die Christenheit es sich zur Gewohnheit mache, zugleich mit der jungfräulichen Gottesmutter auch den heiligen Josef, ihren keuschen Gemahl, mit großer Andacht und mit kindlichem Vertrauen anzurufen. Gestützt auf gute Gründe halten Wir dafür, dass diese Verehrung der allerseligsten Jungfrau selber erwünscht und sehr genehm ist.“
Seit unserer Gründung fällt dem Heiligen Josef in unserer Gemeinschaft eine wichtige Rolle zu: er ist unser Hausvater in allen wirtschaftlichen Belangen, aber auch unser Spiritual, unser geistlicher Begleiter. Ihm, dem die Sorge um den Sohn Gottes anvertraut war, vertrauen wir alle unsere Anliegen an.
Dieser Verehrung unseres Hausvaters verliehen wir im Monat März durch das Beten einer 31-tägigen Andacht zum Heiligen Josef besonderen Ausdruck. Wir dankten ihm für seine stete Hilfe in allen Anliegen und vertrauten seiner väterlichen Fürsorge weiterhin alle an uns herangetragenen Anliegen sowie unsere Gemeinschaft und das Krankenhaus an.

Opens external link in new windowQUAMQUAM PLURIES


19. März 2011: Hochfest des heiligen Josef, Bräutigam der Gottesmutter
Am 19. März begeht die Kirche das Hochfest des heiligen Josef, dem Bräutigam der Gottesmutter. In der Steiermark wird der heilige Josef auch als Landespatron verehrt. Im Eröffnungsvers beten wir heute: „Seht, das ist der treue und kluge Hausvater, dem der Herr seine Familie anvertraut, damit er für sie sorge.“ Weiter heißt es im Tagesgebet: Allmächtiger Gott, du hast Jesus, unseren Heiland, und seine Mutter Maria der treuen Sorge des heiligen Josef anvertraut. Höre auf seine Fürsprache und hilf deiner Kirche, die Geheimnisse der Erlösung treu zu verwalten, bis das Werk des Heiles vollendet ist. Darum bitten wir durch Jesus Christus.“
Als Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis fühlen wir uns dem heiligen Josef anvertraut. Täglich rufen wir ihn um seine Fürbitte an und hegen ein tiefes Vertrauen zu ihm. Die heilige Kirchenlehrerin Theresia von Àvila schreibt über die Verehrung des heiligen Josef in ihrem „Libro de la vida“: „Ich möchte jedermann zureden, diesen glorreichen Heiligen zu verehren, weil ich aus vieler Erfahrung weiß, wie viele Gnaden er bei Gott erlangt. Niemals habe ich jemand kennen gelernt, der eine wahre Andacht zu ihm trug und durch besondere Übungen ihm diente, an dem ich nicht auch einen größeren Fortschritt in der Tugend wahrgenommen hätte; denn er fördert die Seelen, die sich ihm anempfehlen, gar sehr. Soviel ich glaube, flehe ich ihn schon seit einigen Jahren, jedes Mal an seinem Festtage, um eine besondere Gnade an, und immer sehe ich meine Bitte erfüllt. Ist dieselbe nicht ganz rechter Art, so lenkt er sie zu etwas Besserem für mich.“

Opens external link in new windowREDEMPTORIS CUSTOS – über Gestalt und Sendung des heiligen Josef im Leben Christi und der Kirche


10. März 2011: Nachprimiz von P. Thomas Maria Gögele LC
Durch die Vermittlung eines treuen Freundes unseres Hauses, der zu Weihnachten die Priesterweihe der Brüder Valentin und Thomas Gögele in Rom in der Kirche St.Paul vor den Mauern mitfeiern durfte, konnten wir P. Thomas Gögele zur Nachprimiz in unserem Haus begrüßen. Es war für uns eine große Freude, zum einen, weil wir jede neue Berufung, jeden Neupriester für den Weinberg des Herrn, als Geschenk der Liebe Gottes sehen; zum anderen, weil in unserem Haus viel und mit großer Treue für Priester sowie um Priester- und Ordensberufungen gebetet wird. Nicht zuletzt war die Freude aber auch deshalb groß, weil der Primizsegen, der erste Segen von einem Neupriester, große Gnaden vermitteln kann.
Das war sicher der Grund, weshalb alle Mitfeiernden mit Geduld das Kommen des Priesters erwarteten, der sich durch ein Missverständnis verspätet hatte. Diese Wartezeit nützten wir, um für den jungen Priester einen Rosenkranz zu beten.
Pater Thomas feierte dann mit etwas Verspätung die Heilige Messe mit uns. Es predigte mit viel Begeisterung und Überzeugungskraft. Man konnte die Freude an seiner Berufung und seinem priesterlichen Dienst spüren. Nach der Heiligen Messe wurde der Primizsegen zuerst allen gemeinsam und anschließend jedem, der wollte, einzeln gespendet.
Wir danken Pater Thomas Gögele für sein Kommen und wünschen ihm viel Gnade und Segen für sein priesterliches Wirken. Opens internal link in current windowAuszüge aus der Predigt


09. März 2011: Aschermittwoch
Der Fasching schien heuer nicht enden zu wollen. So wurde das närrische Treiben wohl spät, aber doch, beendet, denn mit dem Aschermittwoch begann die österliche Bußzeit – auch Fastenzeit genannt. Im Tagesgebet der Heiligen Messe, die wir mit Prälat Rupert Kroisleitner feierten, wird Gott um Hilfe für diese Zeit gebeten. Aus uns heraus sind wir oft zu schwach, wirklich von ganzem Herzen umzukehren. Umkehr bedeutet, dem Leben eine andere Richtung geben – hin zu Gott, der wie ein liebevoller Vater auf  uns wartet und uns seine Liebe und Barmherzigkeit schenken möchte. Der Ruf zur notwendigen Umkehr für jeden von uns bekommt am Aschermittwoch eine besondere Ernsthaftigkeit durch die Auflegung des Aschenkreuzes. Wir werden an unsere Endlichkeit erinnert, wenn uns der Priester mit dem Kreuz bezeichnet und dabei spricht: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“ Ein Leben aus dem Glauben, ein Leben mit Gott begrenzt die Endlichkeit auf unser irdisches Dasein, denn Gott möchte uns ewiges Leben bei Ihm schenken. In diesem Sinne wünschen wir allen eine besinnliche Fastenzeit, viel Gnade und Segen. Opens internal link in current windowmehr zum Aschermittwoch


09. März 2011: Orgelreinigung
In dieser Woche wird unsere Orgel gereinigt, die durch die Baustelle innerhalb und außerhalb der Kapelle durch den nicht vermeidbaren Staub sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Diese manuelle Reinigung am Beginn der Fastenzeit erinnert uns, auch an uns selbst zu denken und leiblichen und seelischen Ballast abzuwerfen. Es gibt viele Möglichkeiten dazu. Die Kirche lädt uns zum Fasten ein, vielleicht einmal in einer anderen Form um beispielsweise eine Situation die nicht änderbar ist anzunehmen oder den Kontakt zu einer Person herstellen, mit der wir uns schwer tun und die wir zu meiden gewöhnt sind. Machen wir uns in diesen vierzig Tagen auf, unser Leben zu erneuern und es wieder mit Freude zu füllen.
Opens internal link in current windowGedanken zur Fastenzeit 


05. März 2011: Herz-Maria-Sühnesamstag
Maria ist die Braut des Heiligen Geistes, die uns Gnade erbitten kann. Bei der 3. Erscheinung in Fatima sagte Maria zu den Kindern:  Opfert euch für die Sünder und sagt oft, besonders wenn ihr Opfer bringt: O Jesus, das tue ich aus Liebe zu dir, für die Bekehrung der Sünder und zur Sühne für die Sünden gegen das Unbefleckte Herz Mariens." Von diesem Sühnegedanken ist auch unser monatliches Treffen an jedem 1. Samstag des Monats getragen. Wir schenken Jesus und Maria unsere Zeit und unsere Liebe stellvertretend für jene, die den Herrn und die Gottesmutter beleidigen. Prälat Dr. Johannes Gamperl wies bei der Heiligen Messe in der  Einführung darauf hin, dass „Maria an verschiedenen Erscheinungsorten betont, dass wir uns ihr hingeben sollen, damit sie uns helfen kann. Diese Hingabe stärkt uns auch im Glauben. Unsere Herzen müssen immer reiner werden, das soll auf andere „abfärben“, damit sie das gute Beispiel sehen und Gott finden. Wir sind auserwählt und dürfen die Liebe unsere Mutter erfahren, die uns in allen Schwierigkeiten trägt und uns auch dann noch hält wenn wir ferne von Gott sind. Sie bittet uns, in allen Sorgen, Anliegen und Lasten zu ihr zu kommen und sie zu bitten.
Maria will als Miterlöserin mit ihrem Sohn alle Menschen retten! Bitten wir sie darum, aber leisten wir auch kleine Opfer und Gebete, die wir ihr schenken um ihr zu helfen.“
Der nächste Herz-Maria-Sühnesamstag beginnt am 02.04.2011 um 17:00 Uhr mit Anbetung und  Rosenkranz. Anschließend feiern wir um 18:00 Uhr die Heilige Messe. Ab 16:30 Uhr ist Beichtgelegenheit.


04. März 2011: Misericordia
Der „Abend der Barmherzigkeit“ trägt diesen Namen mit Recht. Viele Gläubige geben am Ende des Abends kleine Zeugnisse über die große Barmherzigkeit, die sie von Jesus und Maria während der Heiligen Messe, des Gebetes oder im Sakrament der Beichte erfahren haben. Wir danken Gott für die Gnade, diese Zeit mit ihm verbringen zu dürfen und für sein Erbarmen, das er uns immer wieder schenkt.
In der Predigt stellte Kaplan Martirani fest: Die Jugend heute braucht starke Erwachsene, die den Glauben leben und zur Kirche stehen. Lassen wir uns nicht einschüchtern! Bekennen wir unseren Glauben – die Jugend und die Kinder suchen ein Vorbild.“ Dieses Miteinander von Jung und Alt erleben wir beim „Abend der Barmherzigkeit“. Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern kommen zum gemeinsamen Gebet. Unser Barmherzigkeitsabend ist offen für alle Generationen, ist Kirche im Kleinen.
Wir laden wieder ein zum nächsten „Abend der Barmherzigkeit“ am 01.04.2011.  

Opens internal link in current windowPredigt vom Abend der Barmherzigkeit



04. März 2011: Herz-Jesu-Freitag
Jeden 1. Freitag im Monat besteht in unserem Oratorium die Möglichkeit  zur ganztägigen Anbetung zur Ehre des heiligsten Herzens Jesu. Jesus selbst bat Margareta-Maria Alacoque um die Übung der neun Herz-Jesu-Freitage und gab dazu eine große Verheißung: „Ich verspreche dir in der unendlichen Barmherzigkeit meines Herzens, dass seine allmächtige Liebe allen, die an neun aufeinander folgenden ersten Freitagen des Monats kommunizieren, die Gnade der endlichen Beharrlichkeit verleihen wird. Sie werden nicht sterben, ohne die heiligen Sakramente empfangen zu haben. Mein göttliches Herz wird ihre sichere Zuflucht in der letzten Stunde sein."
Wir laden Sie ein, mit uns oder dort wo es Ihnen möglich ist, Jesus für die große Liebe seines Herzens zu danken und ihn zu trösten, für alle Wunden und Leiden, die seinem Herzen zugefügt werden. Nehmen Sie sich Zeit eine kleine Weile oder länger vor dem Eucharistischen Herrn zu verweilen. Jesus selbst lädt Sie dazu ein: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.“ (Mt 11,28-30)

Die nächsten 9 Herz-Jesu-Freitage sind am
01.04.2011               01.07.2011                07.10.2011
06.05.2011               05.08.2011                04.11.2011
03.06.2011               02.09.2011                02.12.2011
           


03. März 2011: V Sr. Irmgarda Maria Fellinger
Gott, unser Herr, der unsere Mitschwester vom Anbeginn der Zeiten zur Braut Christi erwählte, hat Sr. Irmgarda Maria Fellinger, geboren am 16.04.1923 in St. Lorenzen am Wechsel, gestorben am 03.03.2011 in Vorau zur Anschauung seiner Herrlichkeit gerufen.
Sr. Irmgarda trat am 21.10.1948 in die Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis in Vorau ein. Nach Ablegung der Profess im  Juni 1950 wurde  ihr der Dienst im Krankenhaus Weiz zugeteilt.
Sie wurde in Graz zur Krankenschwester ausgebildet und diente danach den Kranken auf der Internen Abteilung  in Weiz beinahe 30 Jahre lang. Mehr als 20 Jahre davon trug sie die Verantwortung als Stationsschwester.
Im Jänner 1983 wurde sie in das Mutterhaus nach Vorau zurück berufen und übernahm im Krankenhaus die Verwaltung des Medikamentendepots. Ihre verantwortungsvollen Arbeiten verrichtete sie mit großer Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit. Großes Wissen über die verschiedenen Medikamente  und Krankheitsbilder zeichneten sie aus.
Wegen ihrer vielseitigen Interessen sowohl am Geschehen in der Welt als auch an den politischen Ereignissen und aufgrund ihres großen Wissens war sie eine geschätzte Gesprächspartnerin. Ihre  Aufgeschlossenheit machte sie zu einer allseits beliebten Schwester unserer Gemeinschaft.
In der Zeit ihrer altersbedingten Beschwerden und ihrer Krankheit schöpfte sie  Kraft aus dem Gebet und ihrer innigen Liebe zu Maria, der Gottesmutter.
Für unsere Gemeinschaft war sie ein wertvolles Mitglied. Wir danken
Gott, unserem Vater, dass sie zu unserer Gemeinschaft gehören durfte.


03. März 2011: Priesterdonnerstag
Wie jeden 1. Donnerstag im Monat bestand auch heute wieder die Möglichkeit zur ganztägigen Anbetung. Gerne versammeln wir uns um den Herrn, um für die Priester zu beten. Im Dekret über Dienst und Leben der Priester heißt es: „Durch den Dienst der Priester vollendet sich das geistige Opfer der Gläubigen in Einheit mit dem Opfer des einzigen Mittlers Christus, das sie mit ihren Händen im Namen der ganzen Kirche bei der Feier der Eucharistie auf unblutige und sakramentale Weise darbringen, bis der Herr selbst kommt. Darauf zielt das Dienstamt der Priester, und darin findet es seine Vollendung. … Das Ziel also, auf das Dienst und Leben der Priester ausgerichtet sind, ist die Verherrlichung Gottes des Vaters in Christus. Diese Verherrlichung besteht darin, dass die Menschen die in Christus vollendete Tat Gottes bewusst, frei und dankbar annehmen und in ihrem ganzen Leben kundtun. Ob die Priester sich darum dem Gebet und der Anbetung hingeben, ob sie das Wort verkünden, das eucharistische Opfer darbringen und die übrigen Sakramente verwalten oder den Menschen auf andere Weise dienen, immer fördern sie die Ehre Gottes und das Wachstum des göttlichen Lebens im Menschen. All dies entströmt dem Pascha Christi des Herrn und erfährt seine Vollendung bei dessen glorreicher Ankunft, wenn er selbst das Reich Gott dem Vater übergeben hat. Die Priester werden aus der Reihe der Menschen genommen und für die Anliegen der Menschen bei Gott bestellt, um Gaben und Opfer für die Sünden darzubringen; allen begegnen sie deshalb als ihren Brüdern.“
Für viele Menschen ist es selbstverständlich, dass der Priester immer für sie da ist und sie im Gebet begleitet. Der Herr aber sagt: „Bittet, dann wird euch gegeben.“ Wenn wir also nicht um Berufungen beten, werden wir sie auch nicht erhalten. Jesus wird uns geben worum wir bitten. Sein Wort steht fest. Deshalb bitten wir ihn auch eindringlich um Berufungen und dass er seine Priester stärken und an sein Herz ziehen wolle, damit sie für sich und für uns aus der Quelle des Lebens schöpfen können.
In diesem Sinne laden wir Sie wieder ein, mit uns für alle Priester zu beten. Der nächste Priesterdonnerstag ist am 07.04.2011.


10. Februar 2011: Vorabend zum Welttag der Kranken
Am Vorabend des „Welttages der Kranken“ bestand für unsere Patienten die Möglichkeit, das Sakrament der Krankensalbung auf den Stationen zu empfangen. Ebenso wurde die Krankensalbung im Anschluss der Abendmesse gespendet.
Mit dem Welttag der Kranken verbindet uns nicht nur unser Krankenhaus. Unsere Gründung ist auch eng verbunden mit Lourdes, mit der Unbefleckten Empfängnis. Maria wird auch angerufen als „Heil der Kranken“. Diesen Titel bezeugt die Gottesmutter in Lourdes sehr deutlich: von bisher 7000 registrierten außergewöhnlichen Heilungen sind 2500 als derzeit nicht wissenschaftlich erklärbar eingestuft worden. Johannes Paul II. führte 1993 den Welttag der Kranken ein und schrieb dazu in seiner Botschaft zu ersten Welttag der Kranken: „Am Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes, deren Heiligtum am Fuß der Pyrenäen ein Tempel des menschlichen Leidens geworden ist, nähern wir uns – wie sie es auf Kalvaria tat, wo das Kreuz ihres Sohnes stand – allen Kreuzen des Schmerzes und der Einsamkeit so vieler Brüder und Schwestern, um sie zu trösten, um das Leiden mit ihnen zu teilen und es dem Herrn des Lebens darzubieten, in geistiger Gemeinschaft mit der ganzen Kirche.“  Opens external link in new windowMehr über Lourdes


10. Februar 2010: Weihetag unseres Oratoriums
Als Dank für das Geschenk unserer kleinen Opens internal link in current windowAnbetungskapelle hielten wir von gestern auf heute eine 24-stündige Anbetung.
Aus der Anbetung schöpfen wir Kraft für den Alltag. Ältere, gebrechliche Schwestern finden hier ihren „Arbeitsplatz“. Sie beten für die, die jetzt nicht beim Herrn sein können, die wie Martha arbeiten.
Eine Gemeinschaft, die alte oder kranke Mitschwestern hat, ist sehr reich. Sie kann aus den Schatztruhen dieser betenden und opfernden Mitschwestern viele Gnaden schöpfen.
Auch für Familien ist die ältere Generation wichtig und wertvoll. Wie viel Segen erlangt heute so manche Familie, weil für sie noch eine Oma oder ein Opa da ist, die Zeit haben, um für die Familie zu beten.
Wenn die Arbeitskraft schwindet, kommen viele in eine Krise. Sie fühlen sich unnütz, wertlos, nicht mehr gebraucht. Ermuntern wir solche Menschen zum stellvertretenden oder fürbittenden Gebet – sie hätten hier wirklich viel zu tun und könnten jetzt möglicherweise weit mehr bewegen als früher, wo sie noch kräftig zupacken konnten. Wenn sie dann Jesus im Tabernakel grüßen, wird er sie an seine Worte erinnern:
„Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.“ Lk 10,42


09. Februar 2011: Gebetskarten – Seligsprechung
Die österreichische Bischofskonferenz gab am 14.12.2005 ihre Zustimmung zur Einleitung eines Seligsprechungsprozesses für unsere Gründerin. Noch ist der Seligsprechungsprozess nicht eröffnet. Aber dennoch erreichen uns Anfragen aus aller Welt, in denen wir um Gebetsbildchen von Barbara Sicharter gebeten werden. Wir möchten darauf hinweisen, dass Sie diese Gebetskarten auch auf unserer Homepage downloaden können. Auf der Rückseite der Karten befindet sich das Gebet um die Seligsprechung unserer Gründerin.
Vertrauen Sie auf ihre Fürsprache. Mutter Barbara war eine Frau der „Armen Leute“ – sie kannte schon auf Erden die kleinen und großen Sorgen der Menschen und diente ihnen still, demütig und gewiss oft auch verborgen. Was sie auf Erden getan hat, wird sie erst recht im Himmel fortsetzen. Einer ihrer Aussprüche lautet: „Ich werde schon für euch beten!“ Um wie viel mehr wird sie das jetzt vom Himmel aus tun!
Opens internal link in current windowGebetskarten


09. Februar 2011: Todestag unsere Gründerin
Als sich Barbara Sicharter 1865 nach Vorau begab, um dem Ruf Gottes zu folgen, kannte sie weder den Weg noch das Ziel. Sie vertraute Gott – und betete. Sie wusste nur eines: sie wollte nicht wie jener junge Baum, den sie Jahre zuvor betrachtet hatte, innerlich krank, morsch und hohl sein. Also hielt sie sich an die Ratschlüsse Gottes.
So zeigte sie uns durch ihr Leben, dass nur zwei Dinge wirklich wichtig sind: das blinde Vertrauen in Gottes sorgende Liebe und das Streben nach Heiligkeit. Und diesen Weg der Heiligkeit ging Mutter Barbara mit den zwei Krücken: ora et labora. Aus dem Gebet schöpfte sie die Kraft und die Freude für den Dienst an den Armen, Kranken und Notleidenden. Die Liebe zu Gott und den Kranken ließ sie bis an ihr Lebensende nicht mehr los. Auch als sie selbst schon leidend war, traf man sie auf zwei Krücken gestützt immer noch bei den Kranken an. Oft sah man sie aber vor dem Tabernakel sitzen, um ihre unbändige Sehnsucht nach dem eucharistischen Herrn zu stillen. Mutter Barbara hatte ein großes Herz, ein Herz geweitet von einer tiefen Gottes- und Nächstenliebe. Bitten wir sie um die Gnade eines großen, weiten Herzens, dass wir gleich ihr in unerschütterlichem Gottvertrauen auf dem Weg der Heiligkeit voranschreiten können.


08. Februar 2011: Ende der Novene zu Mutter Barbara
Mit der heute zu Ende gehenden Novene zu unserer Opens internal link in current windowGründerin Barbara Sicharter haben wir uns auf den morgigen Todestag vorbereitet. Wir gedenken ihrer nicht nur weil sie für uns ein Vorbild ist – wir gedenken ihrer, weil wir ihr dankbar sind für ihr JA zum Plan Gottes.
Was wäre geschehen, wenn Mutter Barbara ihrer Berufung nicht gefolgt wäre? Abgesehen von den Folgen für ihr eigenes Leben, hätte ein NEIN auch für die ganze Region Auswirkungen gehabt. Es gäbe vielleicht kein Krankenhaus in Vorau, was auch heißen würde, dass es in dieser Region viele Arbeitsplätze nicht gäbe, dass viele Patienten weite Wege in ein anderes Krankenhaus auf sich nehmen müssten. Früher hätten viele Menschen nicht gepflegt werden können, hätten sich Mutter Barbara und ihre Schwestern nicht um sie angenommen. Wie viele Menschen haben Kraft geschöpft aus den ermunternden Worten einer unserer Mitschwestern, haben vielleicht zum Glauben an Christus oder zu einer lebendigeren Gottesbeziehung gefunden? Wie vielen Personen hat der Herr wohl Gnaden geschenkt, auf das Gebet der vielen Schwestern hin, die Dank unserer Gründerin seit mehr als 140 Jahren hier für das Heil der Menschen beten, arbeiten, opfern und leiden.
Und wenn wir an uns selbst denken: Wo wären wir Schwestern heute, hätte Barbara Sicharter nicht den Mut gehabt, sich Gott mit ihrem demütigen JA ganz hinzugeben? Der Mut und das Vertrauen dieser großartigen Frau haben es uns erst ermöglicht, unsere Berufung leben zu können.
Ehrfurcht vor der Größe Gottes überwältigt uns bei dem Gedanken, welch erhabene Pläne er mit uns armen kleinen Menschen hat. Wie werden wir im Himmel einmal staunen über das, was unser einfaches JA ermöglicht hat!
Berufung ist wie ein Netz, das der Herr uns in die Hand gibt: wir können es beiseite legen oder öffnen. Legen wir es weg, so erfüllen wir nicht unsere wahre Aufgabe. Öffnen wir aber das Netz durch unser vertrauensvolles JA, so kann Gott es mit vielen Seelen füllen. Am Leben Mutter Barbaras erkennen wir sehr deutlich, dass wir Opens internal link in current windowBerufung nicht nur für uns alleine sondern immer auch für das Heil anderer leben.

Mit Opens internal link in current windowBerufung müssen wir ganz behutsam umgehen. Unsere Berufung ist einzigartig und daher mit größter Verantwortung verbunden. Wir wünschen Ihnen, dass Sie ihre Berufung erkennen und leben können, damit ihr Leben und das Leben so vieler gelingen kann. Leben Sie ihre Berufung, wo auch immer Gott Sie hinstellt, dann besitzen Sie das größte Glück auf Erden: den inneren Frieden! Dafür beten wir.


05. Februar 2011: Herz-Maria-Sühnesamstag
Im Tagesgebet aus der Votivmesse „Unsere Liebe Frau von Fatima“ heißt es: „Herr, unser Gott: du hast Maria, die Mutter deines Sohnes, auch uns zur Mutter gegeben. Gib, dass wir durch ihre Ermahnungen belehrt, um Geist der Buße und des Gebetes der Ausbreitung des Reiches deines Sohnes mit noch größerem Eifer dienen, um die Welt zu erneuern.“ Dazu sind auch heute wieder viele Gläubige aus Nah und Fern zusammengekommen. Wir wollen uns an die Worte der Gottesmutter in Fatima erinnern, uns von ihr an der Hand nehmen lassen, damit sie uns lehrt. Wir versammeln uns vor dem eucharistischen Herrn, um ihn stellvertretend für all jene anzubeten und zu lieben, die dazu noch nicht oder nicht mehr im Stande sind.
„Mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich. Ich bitte Dich um Verzeihung für jene, die nicht glauben, Dich nicht anbeten, nicht hoffen und Dich nicht lieben.“ Dieses Gebet lehrte der „Engel des Friedens“, der Engel Portugals“ die Kinder von Fatima. Beten wir es oft, um Gott zu trösten und für jene einzutreten, die Gott noch nicht kennen.  
Opens external link in new windowMehr über Fatima


04. Februar 2011: Misericordia
Heute waren auffallend viele Gläubige der Einladung zum Abend der Barmherzigkeit gefolgt, ganz dem Wort Jesu entsprechend: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt.“ (Mt 11,28)  Kaplan Guido Martirani meinte in seiner Predigt, dass Jesus uns nicht nur um sich sammelt, um uns Ruhe zu verschaffen sondern auch um uns stark zu machen – durch das Tragen des Kreuzes. Jesus hilft uns dabei und er wartet auf uns.
Die heilige Messe bildet immer den Höhepunkt dieses Abends. Aber auch die Zeit, in der jeder zur Muttergottes kommen darf, um ihr im stillen Gebet alle persönlichen Anliegen vorzubringen, ist für die meisten ein sehr ergreifender Moment.
Erfreulich ist auch der große Andrang bei der Beichte. Schon lange vor Beginn des Abends bis spät in die Nacht hinein spendeten 2 Priester das Sakrament der Buße. Hier im Sakrament der Versöhnung erfahren die Menschen besonders stark die Barmherzigkeit Gottes, wenn der Priester in der Stellvertretung Christi die Worte spricht: Ich spreche dich los von deinen Sünden. In der Beichte macht Gott unsere Seele wieder heil und strahlend schön. Aus seinem geöffneten Herzen fließen uns die Heilsströme seiner barmherzigen Liebe zu. Lassen wir uns von seiner heilenden und tröstenden Liebe immer öfter ergreifen: im stillen Gebet bei der Arbeit oder in einem ruhigen Moment zu hause oder im Besuch des Allerheiligsten Sakramentes, der heiligen Messe, der Beichte. Er wartet auf uns, um uns seine Liebe zu schenken.                      Opens internal link in current windowPredigt vom Abend der Barmherzigkeit



03. Februar 2011: Priesterdonnerstag
Wie jeden ersten Donnerstag im Monat  bestand wieder ganztägig die Möglichkeit zur Anbetung im Oratorium. Einige Gläubige aus der näheren Umgebung kommen über den ganzen Tag verstreut sehr treu, um mit uns für die Priester zu beten und um neue Berufungen zu bitten. In einem Sprichwort heißt es: eine Hand voll Beter kann eine ganze Stadt bekehren. Es ist nicht immer eine große Schar notwendig, um dem Himmel viele Gnaden zu entreißen. Auch die Wenigen, die treu und beharrlich beten, sind wichtig um das Reich Gottes aufzubauen.
Von der Geburt bis über den Tod hinaus brauchen wir Priester, die uns die Sakramente spenden, die uns lehren, für uns beten und opfern. Es scheint selbstverständlich zu sein, dass sie immer für uns da sind und ein offenes Ohr haben. Aber es sollte auch selbstverständlich sein, dass jeder Gläubige für die Priester betet, damit der Herr sie täglich neu stärkt, ermutigt, tröstet und aufrichtet für den Dienst im Weinberg Gottes. Die Priester brauchen nicht unsere Kritik sondern unser Gebet. Wir laden Sie ein, täglich in ihren Gebeten auch der Priester zu gedenken – vielleicht mit folgendem Gebet: O Jesus, ewiger Hoherpriester, bewahre deine Priester im Schutze deines Heiligsten Herzens, wo ihnen niemand schaden kann. Bewahre unbefleckt ihre gesalbten Hände, die täglich deinen heiligen Leib berühren. Bewahre rein die Lippen, die gerötet sind von deinem kostbaren Blute. Bewahre rein und unirdisch ihr Herz, das gesiegelt ist mit dem erhabenen Zeichen deines glorreichen Priestertums. Lass sie wachsen in der Liebe und Treue zu dir und schütze sie vor der Ansteckung der Welt. Gib ihnen mit der Wandlungskraft über Brot und Wein auch die Wandlungskraft über die Herzen. Segne ihre Arbeiten mit reichlicher Frucht und schenke ihnen dereinst die Krone des ewigen Lebens. Amen. (Hl. Therese vom Kinde Jesu)


03. Februar 2011: Blasiussegen
„Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen”, so lautet das Segenswort aus dem Benediktionale, das noch ein weiteres Segensgebet vorschlägt: „Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil; er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn.” Diesen Segen durften auch wir heute nach der heiligen Messe empfangen. Viele Gläubige waren gekommen, um sich der Fürbitte des heiligen Blasius anzuvertrauen. Die volkstümlichen Heiligen sind zwar vielen Menschen ein Begriff, aber genaueres weiß man meistens nicht. Wer war also der heilige Blasius, der zu den 14 Nothelfern gezählt wird? Blasius lebte in ... Opens internal link in current windowmehr


02. Februar 2011: Kommt und seht!
Gerne teilen wir unseren Alltag auf einige Tage mit Frauen und Mädchen, die sich für ein Leben als Ordensfrau interessieren und unsere Kongregation näher kennen lernen wollen. Kommt und seht! – sind Tage der Stille und der Besinnung, Tage, um unsere Gemeinschaft kennen zu lernen.
Wo wohnt der Herr?
Wie lebt man mit dem Herrn?
Wie ist es, wenn der Herr in uns wohnt?
Wie ist es, mit dem Herrn unter einem Dach wohnen zu dürfen?

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02. Februar 2011: Postulatsweihe zu Mariä Lichtmess
Der 02. Februar birgt einige große Geheimnisse in sich und trägt daher auch mehrere Namen. Maria opferte ihr Kind Gott auf: Maria Opferung. An diesem 40. Tag nach der Geburt ihres Sohnes brachte Maria zwei Tauben, die Gabe armer Leute, als Reinigungsopfer dar: Reinigung Mariens. Am Fest der Darstellung des Herrn fanden früher Wachsmärkte, so genannte Licht(er)messen statt. Man kaufte dort die Kerzen für die Lichterprozession, aber auch den ganzen Jahresvorrat an benötigten Kerzen für die Kirche oder die Familie. Auch bei uns wurden heute die Kerzen geweiht. Mit einer kleinen Lichterprozession durch das Krankenhaus zogen wir feierlich in die Kapelle ein und feierten die Frühmesse. Die Lichter erinnern uns auch an das Wort Simeons: Jesus ist als „Licht, das die Heiden erleuchtet“ erschienen.
Von Christus, dem Licht der Welt gerufen, durfte im Rahmen der Vesper unsere Kandidatin Elisabeth Rapp die Weihe an Maria vor dem Altar kniend beten. Durch diese Weihe darf sie jetzt auch äußerlich bekennen, dass sie sich auf die Nachfolge Christi in der Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis vorbereitet. Sie erhielt das Postulatskleid und den Postulatsschleier. Mit der Weihe begann für sie das Opens internal link in current windowPostulat. Diese Zeit dient der Vorbereitung auf das Noviziat und die erste festere Bindung an die Kongregation. Wir wünschen ihr viel Gnade und Segen an der Hand Mariens.


02. Februar 2011: Tag des geweihten Lebens
Am 02. Februar feiert die Kirche das Fest Opens external link in new windowDarstellung des Herrn und erinnert uns damit an das Geschehen am 40. Tag nach der Geburt Jesu: Maria und Josef brachten Jesus, den Erstgeborenen, in den Tempel, um ihn Gott darzubringen. Viele Männer und Frauen weihen ihr Leben auch heute noch dem Herrn, um ihm allein zu dienen. Ein Dienst, der letztendlich fruchtbar wird für die gesamte Kirche. Am Nachmittag dankten wir Gott in einer Gebetsstunde für unsere eigene Berufung zum Ordensleben, zur Ganzhingabe, zur Nachfolge Christi. Ihm zu dienen ist unsere Freude. Manchmal ist diese Freude jubelnd und jauchzend wie beim greisen Simeon als er ausrief: „Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.“ (Lk 2,30-32) Immer aber bleibt eine stille Freude in unseren Herzen, die Freude, ihm zu gehören und seine bräutliche Liebe erwidern zu dürfen. Durch Gebet und tätige Liebe dürfen wir das Licht und die Herrlichkeit Gottes in das Leben der Menschen nah und fern tragen oder erbitten. Wir haben also allen Grund, Gott für das Geschenk der Berufung zu danken und um die Gnade vieler Berufungen für uns und die ganze Kirche zu bitten.

Opens internal link in current windowDarstellung des Herrn


29. Jänner 2011: Diözesaner Anbetungstag
Nachdem wir an den beiden Vortagen jeweils eine Stunde in den Anliegen der Diözese Anbetung hielten, waren wir auch heute in der Zeit von 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr dazu eingeladen, in der Gegenwart des eucharistischen Herrn zu verweilen.
Paulus schreibt in seiner Fürbitte für die Gemeinde: (Kol 1,9-11) „Seit dem Tag, an dem wir davon erfahren haben, hören wir nicht auf, inständig für euch zu beten, dass ihr in aller Weisheit und Einsicht, die der Geist schenkt, den Willen des Herrn ganz erkennt. Denn ihr sollt ein Leben führen, das des Herrn würdig ist und in allem sein Gefallen findet. Ihr sollt Frucht bringen in jeder Art von guten Werken und wachsen in der Erkenntnis Gottes. Er gebe euch in der Macht seiner Herrlichkeit viel Kraft, damit ihr in allem Geduld und Ausdauer habt.“   
Dieser Gebetsdienst für die Bischöfe, Priester und Gläubigen unserer Diözese liegt uns sehr am Herzen, weil jeder Einzelne wie die ganze Gemeinschaft durch das Fürbitt- und Dankgebet einen wertvollen Dienst für die Einheit und Stärkung der diözesanen Kirche leisten kann.
So sehen wir auch unsere Gebetsstunde für das Noviziat und um geistliche Berufe (jeden Samstag, 17:00–18:00 Uhr) nicht nur als eine Hilfe für unsere eigene Kongregation an, sondern auch als ein stellvertretendes Gebet für die ganze Diözese. Auch am Opens internal link in current windowPriesterdonnerstag beten wir besonders für die Priester unserer Diözese und um neue Berufungen. Möge Gott seinen Heiligen Geist immer wieder neu über seine Kirche in der Steiermark ausgießen. Beten wir mit Maria um eine beständige Erneuerung der Kirche, damit sie in Kraft und Einheit den Willen Gottes tun kann.


15. Jänner 2011: Wandtafel zu Ehren der Jungfrau Maria
Mit dem Hochfest der Gottesmutter Maria am 01. Jänner begannen wir das Neue Jahr. Gleich zu Beginn des Jahres ehrten wir Maria als Mutter, als unsere Mutter. Wenn wir sie als Mutter annehmen, ist sie stets an unserer Seite. Sie begleitet uns Tag für Tag mit ihrer Liebe, schenkt uns Trost in Situationen der Traurigkeit, freut sich, wenn es uns gut geht. Das ist immer dann der Fall, wenn wir mit Jesus verbunden sind, mit ihrem Sohn. Zu ihm will sie uns führen, er ist das letzte ...   Opens internal link in current windowmehr
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07. Jänner 2011: Abend der Barmherzigkeit
Es ist schön zu sehen, dass die Einladung zum Abend der Barmherzigkeit sehr gern angenommen wird. Letztendlich ist es ja Jesus selbst, der uns einlädt an sein erbarmendes Herz zu kommen. Besonders in der heiligen Beichte möchte er unser Herz anrühren, alle Schuld und Sünde abwaschen und uns Heilung schenken. Diesmal stand Kaplan Guido Martirani für diesen Dienst zur Verfügung. In der Predigt stellte er klar, dass nur Maria uns die einzige Wahrheit gebracht hat, die Wahrheit, die uns frei macht. Und er lud uns dazu ein, mit Maria dort hin zu gehen, wo Jesus geboren wurde und nicht vor der Kälte und der Krankheit in uns zu flüchten sondern Maria zu bitten, Jesus in uns zu gebären. Jesus, der nur Liebe ist, der nach unserer Liebe und Gegenwart dürstet und alle Last von uns nehmen möchte, um uns heil und frei zu machen.
Im Heilungsgebet leitete Diakon Walter Obenaus uns an, mit dem Schöpfgefäß des Vertrauens zu Jesus, der Quelle unseres Lebens zu gehen und ihm unsere Herzen zu öffnen, um alle Gnaden zu empfangen.
An diesem Abend waren wir besonders eingeladen, alles, was uns von Gott, von unserem Nächsten und von uns selbst trennt vor Jesus hinzulegen: Unversöhnlichkeit und Schmerz, Menschen, die uns verletzt haben oder jene, die wir verletzt haben.
Danken wir Gott, dass wir jederzeit – nicht nur am Abend der Barmherzigkeit – mit allen Sorgen und Nöten kommen dürfen und dass sein Erbarmen niemals endet!

Opens internal link in current windowPredigt vom Abend der Barmherzigkeit



07. Jänner 2011: Triduum im Jänner
Unser Triduum ist in diesem Monat sehr dürftig ausgefallen:
Der Herz-Maria-Sühnesamstag am 01. Jänner wurde bei uns durch das Hochfest der Gottesmutter verdrängt und fiel diesmal aus.
Ebenso erging es uns mit dem Priesterdonnerstag am 06. Jänner, der auf Grund des Hochfestes Erscheinung des Herrn, nicht begangen wurde.
Aber wenigstens der Herz-Jesu-Freitag fand in gewohnter Weise statt.

Wir möchten schon auf das Triduum im Februar hinweisen, zu dem wir Sie wieder herzlich einladen:
03. Februar 2011: Opens internal link in current windowPriesterdonnerstag
04. Februar 2011: Opens internal link in current windowHerz-Jesu-Freitag und Abend der Barmherzigkeit
05. Februar 2011: Opens internal link in current windowHerz-Maria-Sühnesamstag

 


05. Jänner 2011: „Rauchen gehen“
Heute und auch schon am Vortag ging eine Gruppe von Schwestern mit Weihrauch, Kreide und Weihwasser durch unser Haus. Beim Beten des Rosenkranzes zeichneten wir auf alle Türen ein kleines Kreuz mit der stillen Bitte um Gottes Schutz und Segen für das Jahr 2011. Anbetracht der Größe unseres Hauses wir das „Rauchen gehen“ jedes Jahr zu einem sehr intensiven Gebetstag – alleine am heutigen Tag waren wir vier Rosenkränze lang unterwegs. Wenn der lange Marsch durch unser Haus auch sehr anstrengend ist, so möchten wir dieses Gebet dennoch nicht missen. Gemäß dem Wort: „An Gottes Segen ist alles gelegen!“, leben wir diese Tradition auch weiterhin mit Freude und danken Gott für seine Treue zu uns und unserem Haus.

Opens internal link in current windowZum Thema "Rauchen gehen"


02. Jänner 2011: Jugendtage in Pöllau
Vom 30. Dezember bis 02. Jänner fanden in Opens external link in new windowPöllau Jugendtage statt, an denen unsere Ordensjugend teilnahm.
Nach ihrem Zeugnis waren es sehr intensive Tage des Gebetes und der Gemeinschaft. Im Lobpreis wurde die Freude an Gott gestärkt. Gemeinsam mit ungefähr 25 Jugendlichen, die vorwiegend aus der Steiermark angereist waren, erlebten unsere jungen Schwestern und Postulantinnen einen neuen Aufbruch im Glaubensleben. Gekräftigt und ermutigt durch Vorträge, Austauschgruppen, Gebet und dem Erleben von Gemeinschaft wurden diese Tage zu einem Ansporn, für Gottes Liebe Zeugnis abzulegen in einer weithin säkularisierten Gesellschaft.
Die Jugendtage sind als eine Vertiefung des Opens external link in new windowPöllauer Jugendtreffens gedacht, um den Jugendlichen auch während des Jahres eine Ermutigung und Stärkung für das Glaubensleben zu geben. In diesem Sinne finden im Mai 2011 die nächsten Jugendtage statt. Wir werden wieder dabei sein und danken Pfarrer Roger Ibounigg für die Organisation dieser Tage.

Opens internal link in current windowEin kurzer Rückblick auf die Pöllauer Jugendtage


01. Jänner 2011: Hochfest der Gottesmutter Maria

Ein neues Jahr hat begonnen. Bei der Heiligen Messe stellte Dr. Johannes Gamperl fest: „Beginnen ist in unser Leben eingebaut; es gehört zu uns.“

So wollen auch wir dieses Jahr 2011 an der Hand Mariens beginnen. Vom Kreuz herab hat Jesus uns Maria zur Mutter gegeben.
Hätte Maria einst in Nazaret nicht ihr JA zur Berufung als Mutter Gottes gesprochen, wäre sie auch nicht unsere Mutter geworden.
An Maria können wir sehen, welches Ausmaß ein Ja oder Nein zum Willen des Herrn haben kann.
Was wäre aus uns (der ganzen Menschheit) geworden, wenn Maria NEIN gesagt hätte?
Hing nicht das ganze Erlösungswerk Christi an der Zustimmung der Jungfrau Maria?

Das neue Jahr liegt noch unverbraucht vor uns; wir wissen nicht, was es uns bringen wird. Aber Gott wird uns gebrauchen wollen. Er hat mit jedem Menschen einen Plan – einen Heilsplan. Es liegt an uns, Maria ähnlich zu werden, indem wir wie sie auf Gott hören, seinen Plänen zustimmen und Raum geben.

Für das Jahr 2011 wünschen wir allen Besuchern unserer Homepage den Mut sich ganz auf Gott einzulassen, um mit seinem Willen eins zu werden, damit „Segen in Fülle“ fließen kann.






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