Du bist mein Vater, und ich bin Dein Kind!

Im Vorwort  der Buches „Der Vater spricht zu seinen Kindern“ schreibt P. Andrea D'Ascanio ofm: "Gott ist mein Vater": Dies ist der Ruf, der heute auf der Welt immer öfter zu hören ist: Die Menschen erkennen Gott als ihren Vater an. Und so fühlen wir uns verpflichtet, eine von der Kirche als gültig anerkannte Botschaft zu veröffentlichen, eine Botschaft, die Gott Vater der Welt durch Mutter Eugenia Elisabetta Ravasio schenkte, einem Geschöpf, das Gott so sehr liebte. "Der Vater spricht zu Seinen Kindern" ist die einzige, vom Vater persönlich kommende Offenbarung. Die Kirche hat sie, nach zehn Jahren strengster Prüfungen, als authentisch erklärt.“
Der Grund seines Kommens
In dieser Botschaft nennt Gott Vater auch den Grund seines Kommens: „Ich komme, um mich, so wie ich bin, bekanntzumachen. Damit das Vertrauen der Menschen in dem Maße wächst wie ihre Liebe zu mir, ihren Vater, der nur von einer einzigen Sorge bewegt ist: Über alle Menschen zu wachen, und sie als seine Kinder zu liehen. … Ich bin der Beste aller Väter! Ich kenne die Schwäche meiner Geschöpfe! Kommt, kommt mit Vertrauen und Liebe zu mir, und, wenn ihr Reue zeigt, werde ich euch verzeihen. Auch wenn eure Sünden noch so widerwärtig sind, wenn sie grau sind wie der Schlamm, werden euer Vertrauen und eure Liebe sie mich vergessen lassen und ihr werdet nicht gerichtet werden! Ich bin gerecht, das ist wahr, doch die Liebe verzeiht alles.“
Die zwei Wege seines Kommens
Ich komme auf zwei Wegen zu euch: Durch das Kreuz und Eucharistie!, sagt Gott Vater zu Madre Eugenia. Dann erklärt er die beiden Wege: „Das Kreuz ist mein Weg, um zu meinen Kindern herabzusteigen, denn durch das Kreuz ließ ich euch erlösen durch meinen Sohn. Und für euch bedeutet das Kreuz den Weg, den ihr heraufsteigen könnt zu meinem Sohn und von meinem Sohn aus zu mir. Ohne das Kreuz könntet ihr niemals zu mir kommen, denn der Mensch hat durch die Sünde die Trennung von Gott als Strafe auf sich geladen. Bei der Eucharistie verweile ich unter euch wie ein Vater in seiner Familie. Ich wollte, dass mein Sohn die Eucharistie einführt, weil ich wollte, dass in jedem Tabernakel meine Gnaden, meine Reichtümer und meine Liebe aufbewahrt werden, damit ich sie den Menschen, meinen Kindern darbringen kann. Durch diese beiden Wege lasse ich unaufhörlich meine Kraft und meine unendliche Barmherzigkeit zu den Menschen fließen.“
Verehrung und Anbetung des Vaters
Am Dreifaltigkeitssonntag gedenken wir feierlich der drei göttlichen Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Während die Kirche zu Pfingsten besonders den Heiligen Geist verehrt und zu Ostern die Auferstehung des Sohnes feiert, gibt es noch kein eigenes Fest zu Ehren des Vaters. Jesus Christus, beten wir an in der Eucharistie. Dazu sagte der Vater zu Madre Eugenia: Ich erkenne an, dass ihr mich in meinem Sohn ehrt, … denn ich bin in meinem Sohn. Also ist alles, was ihm Ehre macht, auch Ehre für mich. Doch ich möchte sehen, dass der Mensch seinen Vater und Schöpfer auf ganz besondere Weise verehrt, mit einer ganz besonderen Anbetung. Je mehr Ehre ihr mir entgegenbringt, desto mehr ehrt ihr meinen Sohn, denn nach meinem Willen wurde er zum fleischgewordenen Wort, und er ist zu euch gekommen, um euch mit jenem, der ihn sandte, bekanntzumachen.“
Das Vaterbild
An einer anderen Stelle geht der Vater auf das vielfach vorhandene falsche Gottes- und Vaterbild ein. Er erläutert sein Wesen: „Wenn ihr mich erkennt, werdet ihr mich lieben, ... Glaubt nicht, ich wäre dieser Furcht erregende alte Mann, als den mich die Menschen auf Bildern und in Büchern darstellen. Nein, ich bin weder älter noch jünger als mein Sohn und mein Heiliger Geist. Deshalb wünsche ich mir, dass mich alle, vom Kind bis zum Greis, mit den vertrauten Namen Vater und Freund rufen, denn ich bin immer bei euch, ich werde euch ähnlich, damit ihr mir ähnlich werdet. Wie groß wäre meine Freude, wenn ich sehen würde, wie Eltern ihren Kindern beibringen, mich oft bei meinem Namen zu nennen, mich Vater zu rufen, denn das bin ich in Wirklichkeit.“ 
Vater der Familien
Gott Vater offenbarte Madre Eugenia einen großen Wunsch: „Ich möchte in jeder Familie weilen wie in meinem Haus, damit alle mit größter Sicherheit sagen können: ,Wir haben einen Vater, der unendlich gut, unendlich reich und unvorstellbar barmherzig ist. Er denkt an uns und ist uns nah, er wacht über uns, er selbst beschützt uns, er wird uns alles geben, was uns fehlt, wenn wir ihn darum bitten. All seine Reichtümer gehören uns, wir werden alles haben, was wir brauchen". Genau aus diesem Grunde bin ich hier: Ihr sollt mich um das bitten, was ihr braucht: ,,Bittet mich und ihr werdet es erhalten". In meiner väterlichen Güte werde ich euch alles geben, wenn mich nur alle als den wahren Vater anerkennen könnten, als einen Vater, der unter den Seinen lebt, denn das tue ich wahrhaftig. Ich möchte auch noch, dass in jeder Familie das Bild, das ich später meinem ,,Töchterchen" zeigen werde (vgl. das Titelblatt), so aufgestellt wird, dass jeder es sehen kann. Ich möchte, dass jede Familie, um mich leichter ehren zu können, sich auf diese Weise unter meinen besonderen Schutz stellt. Dort wird mich jede Familie teilhaben lassen an ihren Bedürfnissen, ihren Werken, ihren Sorgen, Leiden und Wünschen, und auch ihren Freuden, denn ein Vater sollte alles wissen, was seine Kinder betrifft. Ich weiß es, natürlich, denn ich bin hier, doch ich liebe die Einfachheit sehr. Ich kann mich euch anpassen. Ich mache mich klein mit den Kleinen, erwachsen bei den Erwachsenen, bei den Alten mache ich mich ihnen ähnlich, damit alle verstehen, was ich ihnen sagen will, zu ihrer Heiligwerdung willen und zu meinem Ruhm.
Die Verheißung
„ALLE, DIE MICH MIT DEM NAMEN VATER NENNEN, UND SEI ES NUR EIN EINZIGES MAL, WERDEN NICHT UNTERGEHEN, NEIN, IHNEN WIRD EWIGES LEBEN IN GEMEINSCHAFT MIT DEN AUSERWÄHLTEN VERSICHERT SEIN.“
Der Ort meiner Ruhe
Gegen Ende seiner Botschaft spricht der Vater vom Geheimnis der Eucharistie, dass er durch den Empfang der Eucharistie in unser Herz kommt: „Wenn ich in euch bin, ist es leichter, euch das zu geben, was ich besitze, vorausgesetzt, dass ihr mich darum bittet. Mit diesem Sakrament vereinigt ihr euch mit mir aufs Innigste, und in dieser Verbundenheit kann sich meine Liebe über euch ergießen und bewirken, eure Seelen mit Heiligkeit zu schmücken. Ich übergieße euch mit meiner Liebe, also müsst ihr nichts weiter tun, als mich um die Tugenden und die Vollkommenheiten zu bitten, die ihr braucht; ihr könnt sicher sein, dass in jenen Augenblicken, da Gott im Herzen seiner Geschöpfe ruht, euch nichts verwehrt sein wird. Wollt ihr mir nun, da ihr den Ort meiner Ruhe kennt, verwehren, dort zu verweilen? Ich bin euer Vater und Gott, wagt ihr, mir dies zu verwehren? Lasst mich nicht leiden durch eure Grausamkeit gegen einen Vater, der nur diese einzige Gnade für sich verlangt.“          Quelle: Der Vater spricht zu seinen Kindern






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