Hausgebetskreis

Nach einiger Zeit des Betens und Überlegens wagten wir uns an die Gründung des Hausgebetskreises. Mit der Hilfe Gottes, unter der Führung des Heiligen Geistes und unter dem Schutzmantel der Patronin unseres Hauses, Maria, der Mutter von uns allen, wird diese Zeit des gemeinsamen Betens ein Segen für uns, für unsere Familien und Freunde, für Vorau und für die ganze Kirche.

Das JAHR DES GLAUBENS ist ein guter Zeitpunkt für den Beginn. Wir wünschen uns, dass der Hausgebetskreis auch nach dem Jahr des Glaubens mit der Hilfe des Herrn eine ständige Einrichtung bleibt und freuen uns über die priesterliche Begleitung durch P. Lukas Hofer SAC.


Gegründet wurde der Hausgebetskreis
am Sonntag, den 28. Oktober 2012,
mit einem Einführungsvortrag zum Thema
„Herr, lehre uns zu beten!“

Zu diesem Gebetskreis sind alle,
die gerne mit uns in Gemeinschaft beten möchten,
herzlich eingeladen.

Sie können jederzeit einmal „reinschnuppern“.


Der Hausgebetskreis trifft sich:

WANN:      jeweils am 2. und 4. Montag des Monats um 19:30 Uhr

WO:
          in der Kapelle

DAUER:
    ca. 1 Stunde

LEITUNG:
  P. Lukas Hofer SAC
                 Fallweise Sr. Pauline oder Sr. Mirjam

MUSIKALISCHE GESTALTUNG: 
                 Sr. Pauline und/oder Sr. Mirjam


Zum Ablauf der Gebetsstunde:

In den verschiedenen Formen des Gebetes wollen wir Gott begegnen.

BITTE, LOBPREIS und DANKSAGUNG lassen uns Gott als unseren Schöpfer und unseren guten Vater wahrnehmen, an den wir uns immer vertrauensvoll wenden dürfen.

BETEN MIT DER HEILIGEN SCHRIFT lehrt uns nicht zuletzt so mit Gott zu reden, wie es uns Jesus Christus vorgelebt hat.

Das FÜRBITTENDE GEBET hilft uns, den Blick von unseren eigenen Problemen auf jene der Mitmenschen zu richten, die mit uns vereint sind in der Kirche, im Leib Christi. Es stärkt unser Verantwortungsbewusstsein für die Mitchristen und für alle Menschen.

FREIES BETEN und FEST FORMULIERTE GEBETE, wie das „Vater unser“ und das „Gegrüßet seist du Maria“ können uns helfen, den Alltag betend wahrzunehmen, um schließlich zu Menschen zu werden, die im Geist und in der Wahrheit anbeten und, angeregt vom Heiligen Geist, durch das HERZENSGEBET ohne Unterlass zu beten (1 Thes 5,17), wie es der heilige Paulus sagt.


In einer Audienz am Petersplatz sagte Benedikt XVI. am 03. Oktober 2012:
Tatsächlich können wir nur in Christus mit Gott, dem Vater, als Kinder sprechen, sonst ist es nicht möglich, aber in Gemeinschaft mit dem Sohn können auch wir sagen, was er gesagt hat: »Abba«. In Gemeinschaft mit Christus können wir Gott als den wahren Vater erkennen (vgl. Mt 11,27).
Daher besteht das christliche Beten darin, beständig und in immer neuer Weise auf Christus zu schauen, mit ihm zu sprechen, mit ihm in Stille zu verharren, ihn zu hören, mit ihm zu wirken und zu leiden. Der Christ entdeckt seine wahre Identität in Christus, dem »Erstgeborenen der ganzen Schöpfung«, in dem alles Bestand hat (vgl. Kol 1,15ff).
Indem ich mich mit ihm identifiziere, im Einssein mit ihm entdecke ich meine persönliche Identität, die Identität des wahren Kindes, das auf Gott schaut wie auf einen liebevollen Vater.

Das Gebetsleben besteht also darin, stets in der Gegenwart Gottes zu stehen und sich dessen bewusst zu sein, in Beziehung zu Gott zu leben wie man die gewöhnlichen Beziehungen unseres Lebens lebt, die Beziehungen zu lieben Verwandten, zu wahren Freunden. Ja, die Beziehung zum Herrn ist sogar die Beziehung, die all unseren anderen Beziehungen Licht schenkt.“ Papst Benedikt XVI. (ebd.)






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