Statue der Gottesmutter
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Maria, Urbild der Kirche

Wir nennen Maria „Urbild der Kirche“. Damit meinen wir: Was die Kirche ist, das ist in Maria in einem lebendigen Beispiel verwirklicht. Darum können wir an ihr ablesen, was die Kirche in ihrem Innersten ist:

– die Magd, die auf Gott hört und seinen Willen erfüllt,

– die Mutter des neuen Lebens, das uns in Christus geschenkt ist,

– die Braut und die Frau, die ihren Gemahl über alles liebt,

– die Gefährtin unter dem Kreuz, die das Leid des Erlösers mitträgt,

– die Königin, die ein Herz hat für die Menschen, die ihr anvertraut sind.

So ist Maria als Urbild der Kirche für uns Trost und Hoffnung

 

Betrachtung zu Offenbarung 11,19a; 12,1.3.-6a. 10ab

 

In der Lesung aus der Offenbarung des heiligen Johannes ist die Rede von einem großen Zeichen am Himmel: eine Frau mit der Sonne umkleidet, der Mond zu ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen. Der Satan stellt ihrem Kind nach und versucht es zu verschlingen. Durch Gottes Eingreifen wird es jedoch gerettet.

In dieser Frau hat man zunächst ein Bild für die Kirche erblickt. Christus, der in seiner Kirche gegenwärtig ist, ist das Licht der Welt, die Sonne der Gerechtigkeit und so kann man die Kirche mit einer Frau vergleichen, die von der Sonne umstrahlt ist. Später begann man dieses Bild im Hinblick auf Maria zu verstehen; darum sehen wir in vielen älteren Darstellungen Maria von einem Strahlenkranz umgeben, mit der Sternennkrone auf dem Haupt, zu ihren Füßen den Mond.

Dieses Bild passt tatsächlich für Maria und auch für die Kirche. Denn: Maria ist ja da Urbild der Kirche. Wir sprechen von unserer Mutter Kirche wie von unserer Mutter Maria. Durch die Taufe, die uns mit Christus und der Kirche verbindet, werden wir gleichzeitig zu Kindern Mariens: denn die Taufe gliedert uns dem geheimnisvollen Leib Christi ein. So ist Maria als Mutter Jesu auch aufs engste verbunden mit den Gliedern seines geheimnisvollen Leibes. Während sich die Kirche noch auf der Pilgerschaft befindet und immer noch mit den Schwächen Ihrer Glieder behaftet ist, hat Maria bereits den ganzen Weg zurückgelegt: ohne Makel der Erbsünde empfangen, darf sie auf ewig Gott von Angesicht zu Angesicht schauen. Am Ende der Zeiten aber wird die ganze Kirche, dann werden wir alle, Teilhaben an der Herrlichkeit der Gottesmutter.

(Vgl. Maiandachten – 40 Vorschläge für die gemeinsame und private Maiandacht im Monat Mai, Hrsg. Bischöfliches Ordinariat Eichstätt)

Noviziatsbeginn

Sie erhielten folgende Ordensnamen: Maria Wagner heißt nun Sr. Maria Katharina, Daniela Zangl erhielt den Namen Sr. Maria Paula und Elisabeth Rapp bekam den Ordensnamen Sr. Maria Philomena.

Nach der Anrufung des Heiligen Geistes wurde von P. Bernhard das Ordenskleid, der Noviziatsschleier und der Rosenkranz gesegnet und unter Gebeten von Sr. Oberin überreicht.

Nach dem Umkleiden, das außerhalb der Kapelle stattfand, zogen die Novizinnen wieder feierlich in die Kapelle ein, ein großer Augenblick der von allen Anwesenden mit Spannung erwartet wurde. Beim Einzug der Novizinnen wird für alle äußerlich sichtbar, was der Herr im Herzen der neuen Schwestern schon lange vorbereitet hatte.

Die Einkleidungsvesper wurde über Radio Maria übertragen. Nach dem Abschluss der feierlichen Vesper und nach nicht enden wollenden Gratulationen klang die Feier bei einer festlichen Agape im Festsaal aus. Wir danken Gott für diesen Gnadentag und allen Mitfeiernden für ihre Teilnahme an dieser Feier!

Wir bitten Sie, mit uns gemeinsam für unsere Novizinnen zu beten, damit sich ihre Berufung während des zweijährigen Noviziates festigen und ihre Christusbeziehung weiter wachsen kann.

Für unser Noviziat halten wir jeden Samstag von 17 bis 18 Uhr eine Gebetsstunde in unserer Kapelle. Sie sind dazu herzlich eingeladen.