Statue der Gottesmutter
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Chronik 2011:

31. Dezember 2011
Nachtgebet zum Neuen Jahr
Überraschend viele Gläubige fanden sich heuer zur Gebetsnacht anlässlich des Jahreswechsels in unserer Kapelle ein. Mit Dank und Lobpreis erinnerten wir uns während der Anbetung an die vielen Gnaden, die Gott uns im vergangenen Jahr geschenkt hat. Selbstverständlich war auch die Bitte um seinen Schutz und Segen für das Jahr 2012 ein großes Gebetsanliegen. In gewohnter Weise legten wir um 23:30 Uhr den Jahreswechsel in die Feier des heiligen Messopfers hinein, um in der sakramentalen Gegenwart des eucharistischen Herrn das alte Jahr dankbar abzuschließen und von ihm das neue Jahr vertrauensvoll zu empfangen. P. Lukas Hofer SAC begann seine Predigt…
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31. Dezember 2011
Silvester – Altjahrtag
Die Kirche gedenkt am 31. Dezember des heiligen Papstes Silvester I., der mit Unterstützung von Kaiser Konstantin mehrere Kirchen baute, wovon eine die Peterskirche in Rom ist. Silvester I. ist der erste heilige Papst, der nicht das Martyrium erlitt. Im Mittelpunkt der Liturgie steht am 31. Dezember also nicht der „Altjahrtag“ sondern der Namenstag dieses Papstes. Dennoch, nachdem das neue Kirchenjahr schon mit der Vesper des 1. Adventsonntages begonnen hat, dürfen wir auch den kalendarischen Jahreswechsel mitfeiern. Wir tun dies seit einigen Jahren mit einer Gebetszeit ab 22 Uhr, in der wir Gott für die Gnaden und Gaben des verstrichenen…
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25. Dezember 2011
Ein Kind ist uns geboren
Leo der Große ruft uns in einer Weihnachtspredigt zu: „Lasst uns froh sein: Heute ist unser Retter geboren, Traurigkeit hat keinen Raum am Geburtstag des Lebens, das uns die Angst vor dem Sterben genommen hat und uns die Freude über die verheißene Ewigkeit bringt. Niemand wird von der Fröhlichkeit ausgeschlossen, alle haben den einen Grund zur Freude gemeinsam: Denn unser Herr, der Sünde und Tod vernichtet hat, fand keinen, der von Schuld frei war. Deshalb kam er, um alle zu befreien. Der Heilige jubele, weil ihm die Siegespalme winkt. Der Sünder freue sich, weil er zur Versöhnung eingeladen ist, der…
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24. Dezember 2011
Weihnachtssingen und Christmette
Die Feier des Heiligen Abends begannen wir um 20 Uhr mit dem gemeinsamen Gebet des Rosenkranzes in unserer festlich geschmückten Kapelle. Bei weihnachtlicher Musik und besinnlichen Texten konnten sich die Gottesdienstbesucher ab 20:30 Uhr auf die Feier der Christmette einstimmen. Die Heilige Messe begann um 21 Uhr mit dem feierlichen Einzug des Jesuskindes, getragen vom Hauptzelebranten Prälat Rupert Kroisleitner CRSA. Die Geburt Jesu fand bekanntlich zu einer anderen als der uns heute geläufigen Zeitzählung statt. Diese verschiedenen Jahreszahlen sind in den ersten Schriften der Christen, im römischen Martyrologium, aufgezeichnet. Deshalb verkündeten die beiden Kantorinnen die Geburt Jesu, hineingestellt in die…
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24. Dezember 2011
Weihnachtssingen auf den Stationen
Tradition gehört zum Gemeinschaftsleben, vor allem in einem Kloster. Einer der schönsten Bräuche unserer Gemeinschaft ist das alljährliche Weihnachtssingen auf den Stationen des Krankenhauses am Nachmittag des 24. Dezember. Einige Schwestern gingen durch das Krankenhaus, um den Patienten und dem anwesenden Personal ein gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen. Heuer erhielten die sangesfreudigen Mitschwestern am Heiligen Abend musikalische Unterstützung vom Ehepaar Trimmel aus Graz. Begleitet wurde das kleine Musikteam von vier braven Weihnachtsengeln, die nach den kurzen musikalischen Darbietungen den Patienten kleine Weihnachtspäckchen überbrachten sowie Kärtchen mit einer Krippe und Wünschen unserer Gemeinschaft. Unsere kleinen Engel verbreiteten auf den Stationen viel Freude.…
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18. Dezember 2011
4. Adventsonntag
Im heutigen Evangelium spricht der heilige Erzengel Gabriel zu Maria: „Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.“ Und der Engel erklärt Maria: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.“ Der heilige Bernhard von Clairvaux tritt mit Maria in ein Gespräch: „Du hast es gehört, Jungfrau, dass du empfangen und einen Sohn zur Welt bringen wirst, nicht von einem Mann –…
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11. Dezember 2011
„Alle Jahre wieder“
Unter dem Thema „Alle Jahre wieder“ fand in unserer Kapelle ein besinnlicher Nachmittag statt, der auch auf die Stationen übertagen wurde, um Abwechslung und adventliche Stimmung in den Stationsalltag zu bringen. Familie Trimmel aus Graz, die mit unserem Haus sehr verbunden ist und beim Triduum für die musikalische Gestaltung sorgt, führte uns mit adventlichen Liedern in eine vorweihnachtliche Stimmung. Besinnliche Texte ergänzten das Programm und machten nachdenklich. Sehr berührend war die Erzählung von Paul, einem Obdachlosen Alkoholiker, der jeden Tag auf der Kirchentreppe zu finden war … (Ich bin's Paul) Während die Lieder und Geschichten vorgetragen wurden, war auch das…
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11. Dezember 2011
3. Adventsonntag – Gaudete
„Gaudete in Domino semper“, also „Freut euch im Herrn allezeit!“, heißt es im Introitus am dritten Adventsonntag. Die liturgische Farbe dieses Sonntags ist Rosa. Heute sind die Adventkränze oft mit roten, weißen oder goldenen Kerzen geschmückt. Liturgisch richtig sind aber drei violette (Farbe des Advents) und eine rosa (Farbe des 3. Adventsonntags) Kerze. In vielen Kirchen werden heute deshalb rosa Paramente verwendet. Im Brief an die Philipper ruft uns Paulus zu: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe!“ (Phil 4,4-5) Wie steht es mit…
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08. Dezember 2011
Heilige Messe mit Marienweihe
Den Abschluss der heutigen Feierlichkeiten bildete eine heilige Messe mit der Möglichkeit der Weihe an Maria für alle Gläubigen. Prälat Dr. Johannes Gamperl begann die Predigt mit Worten des heiligen Johannes Maria Vianney: „Wer sich der Gottesmutter weiht, kann nicht verloren gehen!“ Und er führte weiter aus: „Das ist eine Wirklichkeit, die man sehr bedenken soll. Johannes Paul II. sagte: Totus tuus! Ganz der deine! Omnia mea tua! Alles, was mein ist, gehört dir! … Marias Denken, Reden und Handeln war immer aus der Liebe Gottes heraus.“ Prälat Gamperl legte allen ans Herz: „Wenn wir unsere Gedanken im Zaum halten…
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08. Dezember 2011
Hymnus Akathistos
An unserem Patrozinium folgte ein Höhepunkt dem anderen. Am Nachmittag sangen wir zum 4. Mal in unserer Kapelle den Hymnus Akathistos, einen alten Hymnus an die Gottesmutter aus der byzantinischen Kirche. Das Singen dieser Lobpreisungen Mariens gewährt besonderen Schutz und ist mit einem vollkommenen Ablass verbunden. Der ganze Hymnus ist ein Lobpreis der Muttergottes. Er erzählt ihre Geschichte und weist auf die vielen Attribute hin, die sie sich erwerben konnte durch die Bereitschaft, Gott allein zu dienen. Der feierliche Gesang beim Schein der Kerzen erfüllte uns mit innerer Freude und Frieden. Prälat Dr. Johannes Gamperl stand der Liturgie vor und…
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08. Dezember 2011
Patientenbesuch
Nach dem Hochamt machte sich unser Noviziat in zwei Gruppen auf den Weg durch das Krankenhaus, um unsere Patienten anlässlich unseres Festtages mit einem Gebetskärtchen und einer „Wundertätigen Medaille“ zu beschenken. Wir verschenken diese Medaille sehr gerne, weil durch das vertrauensvolle Tragen dieses kleinen Anhängers Maria schon unzähligen Menschen geholfen hat. Viele Zeugnisse erzählen von Heilungen und Bekehrungen sowie vom besonderen Schutz durch Marias Hilfe. Es ist uns einfach ein Anliegen, an den großen Feiertagen die Freude und die Hoffnung, die uns erfüllt, mit den Kranken und Leidenden zu teilen. In diesem Sinne wünschen wir allen Patienten und deren Angehörigen…
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08. Dezember 2011
Festgottesdienst zum Patrozinium
An unserem Patrozinium, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, feierten wir um 10:30 Uhr mit der Pfarrgemeinde anlässlich unseres Ordenshochfestes einen feierlichen Gottesdienst in unserer Kapelle. Prälat Rupert Kroisleitner wies in seiner Predigt darauf hin, dass wir uns als Gemeinschaft aber auch als einzelne Schwester „an Maria anlehnen können.“ Er meinte, dass Maria „nicht nur die Vorerlöste, die Ersterwählte war“, sie sei auch für uns heute ein Zeichen, „dass er heute beruft.“ Maria hatte die „große Bereitschaft zu dieser Berufung. Das ist das eigentliche Geheimnis auch der Schwestern und der Priester. Fast noch wichtiger als die…
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08. Dezember 2011
Überreichung der Ordensrosenkränze
Heute Morgen wurde im Rahmen der Marienweihe allen Professschwestern ein Rosenkranz, der von jetzt an ein weiteres Zeichen für unsere Zugehörigkeit zur Kongregation ist, feierlich überreicht. Zu unserer alten Tracht gehörte bereits ein großer schwarzer Rosenkranz, der am Gürtel getragen wurde. Nach dem II. Vatikanischen Konzil wurden vielerorts die Ordenstrachten vereinfacht. Im Zuge dessen kam es bei uns zur Änderung des Schleiers. Die Pelerine (kurzer Schulterumhang) und der Rosenkranz fielen ganz weg. Der neue Rosenkranz ist aus kleinen dunkelblauen Perlen gefertigt und wird nicht mehr am Kleid getragen sondern in einem kleinen Täschchen. Wenn wir ihn zur Hand nehmen, soll…
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08. Dezember 2011
Marienweihe und Postulatsweihe am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis
Als Marienschwestern haben wir uns heute wie jedes Jahr nach den Laudes unserer Ordenspatronin, der Gottesmutter Maria, geweiht. Mit dieser Weihe geben wir unserer Sehnsucht Ausdruck, ganz ihr gehören zu wollen. Maria ist für uns nicht nur Vorbild, die Gussform Gottes, wie Grignion sie nannte, sondern auch eine liebevolle Mutter, der man sich immer und in allem anvertrauen kann und die uns unter ihren Schutz nimmt. Wenn wir Maria gehören, dann können wir nicht fehlgehen, denn wo Maria ist, da ist Jesus. In ihrer Schule reift der Glaube und wächst die Beziehung zu Christus. Mit der Weihe an Maria hat…
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08. Dezember 2011
Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
Als Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis feiern wir am 8. Dezember unser Patrozinium. Wir beginnen diesen Festtag mit der persönlichen Weihe an Maria, die Unbefleckte Empfängnis. Schon die Berufung Mutter Barbaras ist eng verbunden mit diesem Hochfest. Die Chronik erzählt, dass sie mehrere Tage vor dem 8. Dezember 1861 bei einem Ausgang einen jungen, frischen Baum sah, der über dem Weg lag. Die Chronistin schreibt weiter: „Barbara schaute nach, was die Ursache des Falles war. Sie sah nun, dass der Baum innen morsch und daher an der Wurzel abgebrochen war. Sie setzte sich auf den abgebrochenen Stamm. Der Gedanke, ihr…
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08. Dezember 2011
Adventfenster 2011
Im Vorauer Adventkalender, bei dem jeden Tag ein anderes Vorauer Unternehmen ein Adventfenster gestaltet, wurde uns heuer wieder der 8. Dezember zugeteilt. Dem Tag entsprechend zeigt das Fenster des Marienkrankenhauses die Unbefleckte Empfängnis. Freundlich lächelt Maria allen Kommenden entgegen und begleitet alle auf ihrem Heimweg mit ihrem milden Blick. Maria ist die ganz Reine, die Makellose. Wie Maria war auch Eva, die erste Frau, ganz rein und unversehrt. Was ist nun an Maria das einzigartige? Der heilige Ephräm lehrt: „Zwei Unschuldige, zwei Einfache, Maria und Eva, waren sich ganz gleich. Später jedoch wurde die eine Ursache unseres Todes, die andere…
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07. Dezember 2011
Triduum anlässlich unseres Patroziniums
Drei Tage lang haben wir uns auf die Feier unseres morgigen Ordenshochfestes durch die eucharistische Anbetung vorbereitet. In den vergangenen zwei Tagen hielten wir jeweils eine Stunde am Nachmittag Anbetung. Heute hatten wir den ganzen Tag über die Möglichkeit Jesus im heiligen Altarsakrament anzubeten. Um 16 Uhr schlossen wir mit einem feierlichen eucharistischen Segen. Wir danken allen, die in diesen Tagen in großer Treue mit uns gebetet haben. Neben allen Anliegen, die wir vor Gott gebracht haben, hatten wir dieses Jahr aber auch viel Grund zur Dankbarkeit: im Mai durften drei Novizinnen das Ordenskleid entgegennehmen und morgen wird unsere Kandidatin…
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07. Dezember 2011
Ende der Novene zur Unbefleckten Empfängnis
Jährlich beten wir zur Vorbereitung auf unsere Weihe an Maria eine Novene. Neun Tage lang wenden wir uns an Maria, die Unbefleckte Empfängnis, um auf ihre Fürbitte hin Gnaden zu erlangen. Zugleich ist diese Novene auch ein kleiner Dank an unsere Ordenspatronin, die uns als liebevolle Mutter durch den Alltag begleitet. Viele Schwestern haben auch die 33-tägige Weihevorbereitung nach Ludwig Maria Grignion gebetet, was für jeden Gläubigen nur zu empfehlen ist. Der selige Papst Johannes Paul II. gab am Grab des heiligen Ludwig Maria Zeugnis über seine eigene Ganzhingabe an Jesus durch Maria: „Totus tuus. Dieser Wahlspruch ist nicht nur…
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05. Dezember 2011
Nikolaus- und Krampusumzug
Am Vorabend des heiligen Nikolaus warten wir jedes Jahr schon auf das Erklingen der Blasmusik der Marktmusikkapelle Vorau. Sie kündet uns das Nahen der Vorauer Nikoläuse – und der Krampusse – an. Nachdem uns einige Krampusse voriges Jahr ein paar Streiche gespielt hatten, wurden sie heuer von den Nikoläusen in ihre Schranken gewiesen und mussten vor der Absperrung stehen bleiben. Die Helfer des heiligen Nikolaus hatten es dann aber eilig, uns mit allerlei Süßigkeiten und guten Wünschen zu beschenken. Aber letztendlich sind dann einige Krampusse doch noch aus der Gruppe ausgebrochen, um die Schaulustigen ein wenig zu necken.
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05. Dezember 2011
Nikolausbesuch im Krankenhaus
Nur wenige Heilige erfreuen sich im ganzen Volk so großer Bekanntheit und Beliebtheit, wie der heilige Nikolaus. Jedes Kind kennt den heiligen Bischof von Myra als guten Mann, der viel Gutes getan hat und den Armen und den Kindern Geschenke bringt. Obwohl kein kirchlicher Festtag, wird sein Gedenktag in vielen Kirchen doch meist sehr feierlich begangen. Diese Nikolausfeiern machen besonders auf die kleinen Kinder großen Eindruck. Aber auch unsere Patienten sind über das Erscheinen des Nikolaus am Krankenbett sehr erfreut, manche sogar zu Tränen gerührt. Und der Krampus, der den Nikolaus heuer begleitete, flößte wirklich niemandem Furcht ein – dazu…
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04. Dezember 2011
Barbarazweige
Am Gedenktag der heiligen Barbara werden Zweige als Barbarazweige von Apfel- oder Kirschbäumen abgeschnitten und ins Wasser gestellt. Dieses Brauchtum soll auf Barbaras Gefangenschaft zurückgehen. Es wird berichtet, sie habe einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Tropfen aus ihrem Trinkgefäß benetzt; in den letzten Tagen ihres Lebens, schon im Bewusstsein ihres Todesurteils, fand sie Trost darin, dass der Zweig in ihrer Zelle blühte. Tatsächlich sind die Zweige ein alter Orakelbrauch: wenn man vor Wintereinbruch das Vieh von den Weiden in die Stallungen trieb, nahm man solche Zweige von den Bäumen mit, zu Weihnachten schloss  man aus der Anzahl der Blüten auf die…
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04. Dezember 2011
Heilige Barbara – Ordenspatronin
Die Verehrung der heiligen Barbara als Ordenspatronin geht auf unsere Gründerin Barbara Sicharter zurück. In unserer ersten Kapelle, die noch zu Lebzeiten Mutter Barbaras erbaut wurde, war ein Glasfenster der heiligen Barbara gewidmet. Um die heilige Barbara ranken sich einige Legenden. So wird berichtet, dass sie am Ende des 3. Jahrhunderts entweder in Nikomedia, dem heutigen Izmit in der Türkei lebte oder in Heliopolis, dem heutigen Baalbek im Libanon. Ihr Tod wird auf das Jahr 306 n. Chr. datiert. Barbara war wahrscheinlich eine Märtyrerin unter Kaiser Valerius Maximinus, genannt Daja. Ihr Name bedeutet „die Fremde“. Schon sehr früh und noch…
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04. Dezember 2011
Geburtstag unserer Gründerin
Der 4. Dezember ist in unserer Kongregation ein besonderer Gedenktag. Denn am Tag der heiligen Barbara wurde unsere Gründerin Barbara Sicharter als drittes von sieben Kindern in Wenigzell geboren. Mutter Barbara konnte an ihrem Geburtstag noch zwei weitere Feste feiern: ihren Namenstag und ihren Tauftag. Das wirft auch für unser eigenes Leben einige Fragen auf: Wann ist mein Tauftag? Bin ich dankbar für die Taufgnade? Freue ich mich, ein Kind Gottes zu sein? Der Katechismus (KKK 997) sagt: „Die Taufe ist das erste und bedeutsamste Sakrament der Sündenvergebung. Sie vereint uns nämlich mit Christus, der für unsere Sünden gestorben ist…
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04. Dezember 2011
2. Adventsonntag
„Überlegt, was dieser Advent bedeutet. Fragt auch, wer da kommt, woher und wohin, wozu und wie er kommt.“, so ruft uns Bernhard von Clairvaux in einer seiner Adventpredigten zu. Er wies darauf hin, dass „eine solche Wissbegierde sicher lobenswert und heilbringend ist. Die ganze Kirche würde den gegenwärtigen Advent ja nicht mit solcher Hingabe feiern, wäre in ihm nicht ein so großes Geheimnis verborgen.“ Was ist nun das große Geheimnis des Advents? Die Kirche gibt im Stundenbuch darauf Antwort: „Gott selbst wird kommen und uns erlösen. Damit niemand, der an ihn glaubt, verloren geht.“ Bernhard weiter: „Zuallererst sollt ihr mit…
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03. Dezember 2011
Herz-Maria-Sühnesamstag
Heute begingen wir den letzten Herz-Maria-Sühnesamstag dieses Jahres. In den Botschaften von Fatima bat Maria darum, täglich den Rosenkranz zu beten, „um Frieden für die Welt zu erlangen.“ Sie trug den drei Seherkindern auf: „Sagt allen, dass Gott seine Gnaden durch mein Unbeflecktes Herz gewähren will. Sagt den Menschen, sie mögen von mir Gnaden erbitten; sagt, dass das Herz Jesu mit dem Unbefleckten Herzen verehrt werden will. Die Menschen sollen mein Unbeflecktes Herz um den Frieden bitten! Denn Gott hat mir den Frieden anvertraut!“ Am 10. Dezember 1925 sagte das Jesuskind zu Sr. Lucia: „Habe Mitleid mit dem Herzen deiner…
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02. Dezember 2011
Adventlicher Abend der Barmherzigkeit
Stimmungsvoll und schon ganz adventlich erlebten wir diesen Abend der Barmherzigkeit. Viele bereiteten sich in der Beichte schon auf das Kommen des Herrn vor. Vom Warten auf die Ankunft Christi hörten wir auch in der Predigt. Kaplan Guido Martirani lud uns ein, uns auf sein Kommen zu freuen, „auf den Moment, wo er dann ganz da ist.“ Er sprach von der Geburt des Herrn als kleines Kind, das in der Krippe weinte, weil es „die geborgenste Stille“ verlassen hat, denn „Jesus war in Maria, in ihrem Schoß ganz geborgen.“ Und er machte darauf aufmerksam: „Wie er, so sind auch wir…
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02. Dezember 2011
Herz Jesu Freitag
Als Jesus der heiligen Sr. Maria Margareta Alacoque erschien sagte er zu ihr: „Wenn du wüsstest, wie begierig ich bin, mich von den Menschen lieben zu lassen, würdest du dafür an nichts sparen... Mich dürstet es danach, ich brenne vor Verlangen, geliebt zu werden!" Jesus vertraute ihr seinen großen Wunsch an: „Ich habe einen brennenden Durst danach, im allerheiligsten Sakrament von den Menschen verehrt und geliebt zu werden, und ich finde fast niemanden, der sich meinem Wunsch entsprechend bemüht, meinen Durst zu stillen, indem er mir etwas zurückgibt." Jeden ersten Freitag im Monat bieten wir allen die Möglichkeit, Jesu Wunsch…
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01. Dezember 2011
Priester-Donnerstag
Anlässlich der Seligsprechung von Jakob Kern am 21. Juni 1998 in Wien sagte Papst Johannes Paul II.: „Der selige Jakob Kern steht vor uns als Zeuge für die Treue zum Priestertum. ... Möge der selige Jakob Kern, der ein lebensfroher, "farbtragender" Student war, vielen jungen Männern Mut machen, dem Ruf Christi zum Priestertum hochherzig zu folgen.“ Die Berufung vieler (junger) Männer zum Priestertum ist eines der Anliegen, dir wir an jedem ersten Donnerstag gemeinsam mit Maria vor Gott hintragen. Eine weitere Bitte gilt der Heiligung der Priester. Was Jakob Kern in seiner Zeit sagte, das gilt auch für unsere Zeit:…
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01. Dezember 2011
Möglichkeit zur öffentlichen Marienweihe
Wir freuen uns schon auf unser Patrozinium. Die Feier unseres Ordenshochfestes beginnen wir am 8. Dezember um 6 Uhr mit den feierlichen Laudes. Danach werden wir uns, unsere Gemeinschaft und unser Haus wieder der Unbefleckten Empfängnis weihen. Im Anschluss beginnt unsere Kandidatin mit der Weihe an Maria das Postulat in unserer Gemeinschaft. Wir bitten alle Freunde unseres Hauses, Frau Sofia Sartori auf ihrem Weg der Nachfolge Christi mit Gebet zu begleiten. Allen Betern ein herzliches Vergelt’s Gott. Den Festgottesdienst feiern wir mit der ganzen Pfarrgemeinde um 10:30 Uhr in unserer Kapelle. Die musikalische Gestaltung übernimmt wieder der MGV Vorau unter…
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29. November 2011
Beginn der Novene zur Unbefleckten Empfängnis
Jährlich bereiten wir uns mit einer Novene zur Unbefleckten Empfängnis auf die Weihe an Jesus durch Maria am 8. Dezember vor. Viele Schwestern vollziehen auch gerne die 33 Schritte nach Ludwig Maria Grignion de Montfort als Weihevorbereitung. „Das goldene Buch“ begleitet uns Marienschwestern vom Noviziat an durch unser ganzes Ordensleben. Grignion schreibt in diesem Buch „über die wahre Andacht zu Maria“, die sich in der Ganzhingabe an sie ausdrückt. Er fasst in einem einzigen Satz „die ganze Heilsordnung der christlichen Religion“ zusammen: „Durch Maria ist Christus in die Welt gekommen; durch Maria will er auch in der Welt herrschen.“ In…
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27. November 2011
1. Adventsonntag
„Hört, eine helle Stimme ruft und dringt durch Nacht und Finsternis: Wacht auf und lasset Traum und Schlaf – am Himmel leuchtet Christus auf.“ So beginnt der Hymnus in den Laudes, dem Morgenlob der Kirche zu Beginn der Adventzeit. Die Kirche schenkt uns jedes Jahr vier Wochen zu Vorbereitung auf das Kommen Christi. Es ist Zeit aufzustehen und die Werke der Finsternis abzulegen. Im Laufe eines Jahres sammelt sich viel Müll in unseren Herzen an, man wird lau, nachlässig – und schließlich, der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“. Aber jetzt ist die Zeit, um liebgewordene Verhaltensweisen zu überprüfen. Manches könnte neu…
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26. November 2011
Segnung der Adventkränze
Um 16:30 Uhr feierten wir einen Wortgottesdienst anlässlich der Segnung der Adventkränze. P. Lukas Hofer SAC stand der Liturgie vor. In der Predigt legte er uns die Bedeutung des Adventkranzes dar. Im Epheserbrief heißt es: „Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts!“ P. Lukas ging darauf ein: „Wer von uns sehnt sich nicht nach dem Licht? Aber es fällt uns oft schwer, wirklich auf diese Quelle zu stoßen, die unsere Finsternis zu durchbrechen vermag. Gott selbst ist wesenhaft Licht und in Gott ist keine Finsternis.“ Er erinnerte daran,…
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25. November 2011
Raureif und Schnee
Gott hat jeder Jahreszeit ihr eigenes Kleid gegeben. In den letzten Tagen bekamen wir schon einen Vorgeschmack auf den Winter. Kälte und Nebel haben die ganze Natur in ein weißes, glitzerndes Paradies verwandelt. Unwillkürlich möchte man in den Lobgesang der drei Jünglinge im Feuerofen einstimmen: „Preist den Herrn, Tau und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! Preist den Herrn, Eis und Kälte; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! Preist den Herrn, Raureif und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!“ (Dan 3,68-70) Auch wenn der Schnee noch auf sich warten lässt, so ruft uns kurz vor Adventbeginn das Weiß…
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21. November 2011
Nächtigungsmöglichkeit beim monatlichen Triduum
Unser monatliches Triduum – Priester-Donnerstag, Herz Jesu Freitag mit dem Abend der Barmherzigkeit und Herz-Maria-Sühnesamstag – ist immer gut besucht. Manchen ist es ein Bedürfnis geworden, sich für das ganze Triduum frei zu machen, um während dieser drei Tage in den jeweiligen Anliegen zu beten und mit Gott viel Zeit zu verbringen. Das Triduum eignet sich auch gut für eine kleine „Auszeit“ vom Alltag, für eine monatliche Einkehr, für so genannte Wüstentage. Wir möchten darauf hinweisen, dass für alle, die gerne in diesen zwei oder drei Tagen mit uns beten wollen, Gästezimmer (in begrenzter Zahl) vorhanden sind. Wir laden sie…
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21. November 2011
Wandtafel zum Jahreswechsel im Kirchenjahr
Mit dem nahenden Ende des Kirchenjahres (26.11.2011) gestalteten wir die Wandtafel in Anlehnung an die Texte, welche in dieser Zeit in der Heiligen Messe verkündet werden. Am letzten Sonntag des Kirchenjahres weist die Kirche auf das Kommen Jesu Christi als König in Macht und Herrlichkeit hin. Er wird kommen; wir wissen aber nicht das Jahr, nicht den Tag, nicht die Stunde. Jesus Christus wird kommen und alle Erlösten in sein Reich führen, in jenes Reich, das nicht von dieser Welt ist, wie Jesus schon vor Pilatus aussagte. Dieses Kommen Jesu Christi wird auch ein Tag des Gerichtes sein. Das kann…
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20. November 2011
Christkönigssonntag
Am letzten Sonntag im Kirchenjahr feiert die Kirche das Hochfest Christkönig. Anlässlich dieses Festes sagte Benedikt XVI. 2009 am Petersplatz: „Als Christus gekreuzigt wird, verspotten ihn die Priester, die Schriftgelehrten und Ältesten und sagen: »Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben« (Mt 27,42). In Wirklichkeit hat sich Jesus gerade als Sohn Gottes frei seinem Leiden ausgeliefert, und das Kreuz ist das paradoxe Zeichen seines Königtums, das im liebevollen Willen Gottvaters gegenüber dem Ungehorsam der Sünde zum Ausdruck kommt. Und gerade dadurch, dass er sich selbst im Sühneopfer hingibt, wird…
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12. November 2011
Gebetsnacht um geistliche Berufe
Seit vielen Jahren treffen wir uns mit der Gebetsgemeinschaft Sachsenbrunn zweimal jährlich zum gemeinsamen Gebet um geistliche Berufe. In seiner Predigt zum Schriftwort „Eine tüchtige Frau…“ (Spr 31,10ff) wies Prälat Dr. Johannes Gamperl auf das Vorbild zweier Frauen hin, die durch ihr Leben geistliche Berufe hervorbrachten. Zuerst verwies er auf eine Mutter, die ihr drittes Kind in Maria Enzersdorf der Gottesmutter geweiht hatte, mit dem Versprechen, alles zu tun, was ihr möglich sei, damit dieses Kind Priester werden kann, wenn es ein Bub wird. Prälat Gamperl weiter: „Und es war ein Bub. … Er machte dann in Hollabrunn die Kriegsmatura.…
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10. November 2011
Novene für die Armen Seelen
Heute haben wir die Novene für die Armen Seelen abgeschlossen. Das Gebet für die Verstorbenen erinnert uns an zwei Glaubenswahrheiten: an das persönliche Gericht mit der Läuterung im Fegefeuer und an die Auferstehung von den Toten. Der Katechismus fragt: Was heißt „auferstehen"? und gibt uns sogleich die Antwort darauf: „Im Tod, bei der Trennung der Seele vom Leib, fällt der Leib des Menschen der Verwesung anheim, während seine Seele Gott entgegengeht und darauf wartet, dass sie einst mit ihrem verherrlichten Leib wiedervereint wird. In seiner Allmacht wird Gott unserem Leib dann endgültig das unvergängliche Leben geben, indem er ihn Kraft…
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09. November 2011
Anbetungstag als Dank für die Kirchweihe
Am 9. November 1974 wurde unsere Spitalskirche geweiht. Der Größe nach dürfen wir von einer Kirche sprechen, aber im täglichen Sprachgebrauch ist sie für uns und die Bevölkerung bis heute unsere Kapelle geblieben. Dieser großen Gnade der  Kirchweihe gedenken wir jedes Jahr mit Dankbarkeit, indem wir Jesus in der ganztägigen Anbetung unsere Zeit schenken. Gedenktage holen uns in Erinnerung, was im Alltag oftmals als selbstverständlich angesehen wird. Hierzu ein Text zur Kirchweihe aus dem Jahre 1839, der in der Ausdrucksweise nicht mehr zeitgemäß ist, im Inhalt aber noch heute Gültigkeit hat: „Betrachten wir unsere Kirche als das Haus Gottes, danken…
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05. November 2011
Herz-Maria-Sühnesamstag
Prälat Dr. Johannes Gamperl begann seine einleitenden Worte in der heiligen Messe mit: „Wir sind aufgerufen, Jesus und Maria zu helfen, durch unser Gebet für die, die Gott noch nicht kennen.“ Und er fügte hinzu, dass Maria uns liebt, „auch dann, wenn wir noch weit weg sind von Gott.“ Abschließend meinte er: „Wir sollen Maria unser Herz, unsere Person, ganz überlassen, damit sie uns wandeln und ihrem Herzen ähnlich machen kann. Wir wollen das heute tun, um von ihr gewandelt zu werden.“ Diese Hingabe an Maria dürfen wir Schwestern jedes Jahr am Hochfest unserer Kongregation, am 8. Dezember, erneuern. Heuer…
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04. November 2011
Abend der Barmherzigkeit
Misericordia, das ist ein Abend, an dem wir jedes Mal von neuem die barmherzige Liebe Gottes erleben dürfen. In der Predigt forderte uns Kaplan Martirani auf, unserem Sitznachbarn die Hand zu reichen und ihm unsere Liebe zuzusagen. Er meinte, dass der Alltag in den Familien und im täglichen Zusammenleben oft ganz anders aussieht: „Wieso verwünschen wir uns im Alltag oft gegenseitig? Warum sagen wir nicht dem neben uns: „Ich verzeihe dir! Ich liebe dich!“ Denn in diesem Menschen ist ja Jesus gegenwärtig. … Selbst im bösesten Menschen ist Jesus gegenwärtig; er ist in ihm wie ein Gefangener, aber er ist in…
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04. November 2011
Herz Jesu Freitag
„Nichts also steht im Wege, das heiligste Herz Jesu Christi anzubeten, da es ja teilhaft und ein natürliches, tief bezeichnendes Sinnbild jener unerschöpflichen Liebe ist, von der unser göttlicher Erlöser immer noch zu allen Menschen brennt.“, so schrieb Pius XII. in der Enzyklika „Haurietis aquas“. In seinen Ausführungen über die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu fuhr er fort: „Wenn es nunmehr auch den Erschütterungen dieses sterblichen Lebens nicht mehr unterworfen ist, so lebt es doch und schlägt und ist unlösbar verbunden mit der Person des Göttlichen Wortes und in ihr und durch sie mit seinem göttlichen Willen.“ Und er macht…
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04. November 2011
Karl Borromäus
In unserer Gemeinschaft wird der heilige Karl Borromäus als Ordenspatron verehrt. Der Heilige war der Namenspatron des Augustiner Chorherren Karl Engelhofer, welcher der erste geistliche Begleiter unserer Gründerin war. Er unterstützte Mutter Barbara und unsere Gemeinschaft und verfasste die ersten Vereinsstatuten. Seinem Namenspatron gleich zeichneten diesen begnadeten Priester drei Tugenden besonders aus: seine Sorge für die Armen, seine Liebe zu den Kranken und sein Eifer im Gebet. Der vorbildliche und seeleneifrige Reformbischof Karl Borromäus wurde am 2. Oktober 1538 bei Arona am Lago Maggiore geboren und gehörte dem italienischen Adelsgeschlecht der Borromeo an. Seine Mutter war eine geborene Medici. Karl…
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03. November 2011
Priester-Donnerstag
Seit mehr als drei Jahren beten wir an jedem 1. Donnerstag im Monat für die Priester und um Priesterberufungen. An jedem Donnerstag gedenkt die Kirche besonders der Heiligen Eucharistie, weil Jesus dieses Sakrament an diesem Tag beim letzten Abendmahl eingesetzt hat. Auch wir beten an jedem Priester-Donnerstag vor dem geöffneten Tabernakel für die Priester und jene, die sich auf diesen Dienst vorbereiten. Die Kongregation für den Klerus stellte in dem Schreiben „Die Eucharistie und der Priester: untrennbar vereint von der Liebe Gottes“ fest: „Die Eucharistie erscheint als Höhepunkt aller Sakramente, weil sie die Gemeinschaft mit Gott Vater im Einswerden mit…
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02. November 2011
Allerseelen
Am 2. November, zu „Allerseelen“, erinnert uns die Kirche an jene Verstorbenen, deren Seelen noch darauf warten, zum ewigen Leben auferweckt zu werden. Im Katechismus der Katholischen Kirche (KKK 1030) lesen wir über die Armen Seelen: „Wer in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist, ist zwar seines ewigen Heiles sicher, macht aber nach dem Tod eine Läuterung durch, um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können.“ Diesen Zustand der Reinigung der Seele nennt die Kirche auch „Läuterungsfeuer“, im Volksmund besser als das „Fegefeuer“ bekannt. Der Katechismus…
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01. November 2011
Allerseelenablass
Der heilige Chrysostomus fordert zum Gebet für die Verstorbenen auf: „Bringen wir ihnen Hilfe und halten wir ein Gedächtnis an sie. Wenn doch die Söhne Ijobs durch das von ihrem Vater dargebrachte Opfer geläutert wurden [vgl. Ijob 1,5], wie sollten wir dann daran zweifeln, dass unsere Opfergaben für die Toten ihnen Trost bringen? Zögern wir nicht, den Verstorbenen Hilfe zu bringen und unsere Gebete für sie aufzuopfern.“ Die Kirche nennt drei „Mittel“, um die Leiden der Armen Seelen zu mildern und die Dauer des Reinigungsprozesses zu verkürzen: Almosen, Ablässe und Bußwerke. Hier ist auch der Allerseelenablass zu nennen, bei dem…
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01. November 2011
Hochfest Allerheiligen
In den ersten zwei Novembertagen gedenken wir aller Verstorbenen. Den 1. November haben viele Menschen in ihrem Gedächtnis als „Trauertag“ abgespeichert. Nebel, trübes Wetter, schwere Musik im Radio, … Aber die Kirche sieht diesen Tag ganz anders. Sie begeht den 1. November als einen großen Festtag, an dem wir eigentlich vor Freude jubeln sollten, denn wir dürfen mit dem ganzen Himmel feiern, weil wir aller Heiligen gedenken und uns mit ihnen freuen dürfen. Neben den kanonisierten Heiligen, also jenen, welche die Kirche zur Ehre der Altäre erhoben hat, weil sie uns ein großes Vorbild in der Nachfolge Christi sind, werden…
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23. Oktober 2011
Gebetstreffen Königin der Liebe
Bereits zum zweiten Mal hatte Dr. Franz Broser, Verantwortlicher der „Marianischen Bewegung Königin der Liebe Österreich“ heute zu einem Treffen dieser, mit Schio verbundenen Gebetsbewegung, in unserer Kapelle geladen. Um 15:00 Uhr begann das Gebetstreffen mit Anbetung und Rosenkranz. Danach wurde der 1. Vortrag gehalten. Um 18:30 Uhr zelebrierte Kaplan Guido Martirani die Heilige Messe. In der Predigt sprach er über den Reichtum und die verschiedenen Strömungen in der Kirche: „Wir sind so reich beschenkt in der Kirche! Mit Jesus haben wir die Liebe, die uns unendlich reich macht. Innerhalb der Kirche gibt es aber viele Trennungen und das schmerzt Gott…
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13. Oktober 2011
Letzte Erscheinung in Fatima
Vor 94 Jahren fand in Fatima am 13. Oktober die sechste und letzte Erscheinung der Gottesmutter statt. Maria hatte ein Wunder versprochen. Am Morgen dieses Tages regnete es in Strömen und der Regen schien nicht aufhören zu wollen. Um die Mittagszeit beteten die Kinder mit schätzungsweise 70.000 Personen, durchnässt vom Regen und in tiefem Morast stehend, den Rosenkranz. Bei der Erscheinung bat Maria um die Errichtung einer Kapelle zu ihrer Ehre und sie offenbarte sich als „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“. Maria forderte die Menschen auf, weiterhin täglich den Rosenkranz zu beten und verkündete das Ende des Krieges. Auf die…
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11. Oktober 2011
Wallfahrt nach Maria Taferl
Aus einem schon länger geplanten Ausflug zu viert nach Maria Taferl, wurde, sichtlich durch die Fügung Gottes, eine schöne Wallfahrt an der 25 Personen teilnahmen. Zu den Schwestern unserer Gemeinschaft luden wir auch Freunde unseres Hauses ein. Nach der Begrüßung durch Sr. Oberin hörten wir eine Meditation zum Thema „Wallfahrt“ von P. Lukas Hofer SAC. Anhand des Evangeliums über die Emmausjünger, verwies er auf sieben Schritte, welche im Gehen mit dem Herrn wichtig sind, um ihn zu erkennen und ihm nachfolgen zu können. Während der Fahrt beteten wir den Rosenkranz und sangen Lieder. In Maria Taferl hatten wir einen feierlichen Gottesdienst und erfreuten…
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07. Oktober 2011
Wandtafel zum Rosenkranzmonat
Gerade rechtzeitig zum Gedenktag „Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“ am 7. Oktober wurde auch die Neugestaltung der Wandtafel abgeschlossen. Als Marienbild wählten wir diesmal ein Abbild der Muttergottes von Schio, der Königin der Liebe. Wir möchten damit die große Liebe Marias in den Mittelpunkt stellen. Die gleiche Liebe, die sie ihrem göttlichen Sohn entgegengebracht hat, bringt sie auch uns, ihren Kindern entgegen. Jesus selbst hat uns, sterbend am Kreuz, seiner Mutter anvertraut. Bleiben wir mit Maria verbunden und bitten wir sie in all unseren Sorgen und Nöten um ihren Beistand. Eine wertvolle Hilfe, um unsere Beziehung zur Muttergottes aufrecht zu…
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07. Oktober 2011
Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz
Die Wurzeln des Rosenkranzes reichen in das 11./12. Jhdt. zurück. Im Laufe der Zeit hat der Rosenkranz an Beliebtheit zugenommen und auch verschiedene Änderungen erfahren. Papst Pius V. dankte der Jungfrau Maria 1571 mit der Einführung des Gedenktages „Unsere Liebe Frau vom Sieg“, für den Sieg der christlichen Flotte in der Seeschlacht von Lepanto. Papst Gregor XIII. hat 1573 diesen Gedenktag umbenannt in „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“. 1716 wurde das Fest in den Römischen Kalender aufgenommen, als die kaiserlichen Truppen des Prinzen Eugen von Savoyen über das osmanische Reich siegten. Seit 1913 wird das Rosenkranzfest am 7. Oktober gefeiert.…
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07. Oktober 2011
Misericordia
Der heutige Abend der Barmherzigkeit fiel mit dem Rosenkranzfest zusammen. Kaplan Guido Martirani, der den Abend leitete, räumte Maria einen großen Platz in seiner Predigt ein und stellte fest: „In Maria beginnt die neue Schöpfung. Sie ist keine Konkurrenz zu Gott. Wenn wir sie in die Mitte stellen, wird ihr Sohn wieder Platz bekommen. Sie führt uns zur wahren Verehrung Gottes. Maria zeigt uns den Sohn. Dort, wo Erneuerung geschieht, dort wird Maria verehrt. … Mit dem Rosenkranz in der Hand dürfen wir beitragen zur Erneuerung der Welt. In unserer Umgebung soll Maria alles wieder schön machen. Der Heilige Geist…
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07. Oktober 2011
Herz Jesu Freitag
In der Predigt zum Herz Jesu Fest im Priesterjahr 2010 führte Papst Benedikt XVI. dem versammelten Volk am Petersplatz das Bild von der Durchbohrung des Gekreuzigten vor Augen: „Das Herz Jesu wird von der Lanze durchbohrt. Es wird geöffnet, und es wird zur Quelle: Blut und Wasser, die herausströmen, verweisen auf die beiden Grundsakramente, von denen die Kirche lebt: Taufe und Eucharistie. Aus der geöffneten Seite des Herrn, aus seinem geöffneten Herzen entspringt der lebendige Quell, der die Jahrhunderte hindurch strömt und die Kirche schafft. Das offene Herz ist Quell eines neuen Lebensstroms; Johannes hat dabei gewiss auch an die…
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06. Oktober 2011
Priester-Donnerstag
Der selige Johannes Paul II. bezeichnete 1984 in Einsiedeln die Priester als „die ersten Mitarbeiter eurer Bischöfe“. Und über die Bischöfe sagte er: „Sie haben euch das Priesteramt übertragen, das ihr allein in Gemeinschaft mit ihnen ausüben könnt. Sie sind darauf bedacht, eure verschiedenen Dienste auf das geistliche Wohl der ganzen Diözese hinzuordnen. Sie hegen für euch herzliche Zuneigung und möchten euch, soweit es in ihren Kräften liegt, persönlich nahe sein, um euch zu verstehen, euch zu helfen, das je Bessere zu erkennen, euch zu bestärken und euch als Wegführer zu dienen. Denn sie sind die Väter des Presbyteriums, die…
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04. Oktober 2011
Heiliger Franz von Assisi
Die Wurzeln unserer Gemeinschaft verbinden uns mit dem heiligen Franziskus. Von der Gründung im Mai 1865 bis zur Anerkennung der Gemeinschaft als staatlichen Verein 1897 gehörten alle Schwestern dem Dritten Orden des heiligen Franziskus an. Wie verbunden unsere Schwestern damals mit den franziskanischen Heiligen waren, zeigte sich unter anderem auch an den Kirchenfenstern der ersten, unter Mutter Barbara errichteten Kapelle: je ein Fenster war dem heiligen Franz und der heiligen Klara von Assisi gewidmet. Bis heute bitten wir den heiligen Franziskus bei der Anrufung unserer Ordensheiligen täglich beim Mittagsgebet um seine Fürsprache für unsere Anliegen. Franziskus, der als Sohn eines…
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02. Oktober 2011
Schutzengelfest
„Heiliger Schutzengel mein, lass mich dir empfohlen sein!“ dieses kleine Stoßgebet, das viele noch aus ihren Kindertagen kennen und heute vielleicht ihren Kindern und Enkelkindern lehren, ist ein einfaches und zugleich sehr wichtiges Gebet. Aber wir denken dabei nur allzu oft an unser irdisches Heil, an Schutz und Hilfe in Gefahren und Nöten des Alltags. Die Bibel hingegen verweist uns in unzähligen Schriftstellen auf das wahre Wesen der heiligen Engel: Bote Gottes zu sein, um uns auf dem Weg in die ewige Heimat zu begleiten. Im Katechismus der katholischen Kirche lesen wir: „Auch die Engel sind in Christus und auf…
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02. Oktober 2011
Erntedank
Wieder ist ein Jahr des Wachsens und Reifens vergangen. Zeit, Gott für unser Leben und seine liebevolle Sorge zu danken. Jesus erinnert uns in der Bergpredigt daran: „Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung? Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?“ Gott…
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01. Oktober 2011
Herz-Maria-Sühnesamstag
In Medjugorje sagt die Gottesmutter in der letzten Botschaft, dass es nun eine besondere Zeit des Bezeugens sei. Auch der Heilige Vater ruft uns auf zum Zeugnis: „Ihr, die ihr in der Liebe Gottes lebt, bezeugt sie mit Worten und mit eurem Leben, damit sie anderen zur Freude und Anregung im Glauben werden.“ Prälat Dr. Johannes Gamperl meinte beim heutigen Sühnesamstag: „Wir sind verantwortlich für die, die dem Glauben fern sind. Deshalb vertrauen wir diese und uns selbst der Gottesmutter an, denn sie führt und leitet uns in besonderer Weise zum Herzen Jesu hin.“ Am Schluss der letzten Erscheinung in…
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01. Oktober 2011
Hl. Therese von Lisieux
Die Kirche feiert an diesem Tag ihr Fest und verehrt sie als Kirchenlehrerin. Für unsere Gemeinschaft gilt sie als eine der Ordenspatrone. Ihr kurzes Leben, sie starb mit 24 Jahren, fällt in die Gründungszeit unserer Gemeinschaft. Als Therese am 01. Jänner 1873 in Lisieux geboren wurde, folgte Mutter Barbara bereits mit fünf Mitschwestern seit knapp acht Jahren dem Ruf Gottes und pflegte in Vorau die ersten Kranken. Einen Monat bevor unsere Gemeinschaft als staatlicher Verein anerkannt wurde und den Namen „Gesellschaft zu Ehren der seligsten Jungfrau Maria ohne Makel der Erbsünde empfangen“ führen durfte, verstarb die kleine Therese, wie sie…
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01. Oktober 2011
Rosenkranzmonat Oktober
In seinem Schreiben zum Rosenkranz - Rosarium Virginis Maria – sagte der selige Johannes Paul II: „Als Gebet um den Frieden ist der Rosenkranz auch und schon immer das Gebet der Familie und für die Familie. Früher war dieses Gebet den christlichen Familien besonders teuer und hat sicherlich die Eintracht unter ihren Gliedern gefördert. Dieses kostbare Erbe darf nicht verlustig gehen. Es tut Not, zum Beten in der Familie und zum Gebet für die Familien zurückzukehren, indem gerade von dieser Gebetsform Gebrauch gemacht wird." Auch von Barbara Sicharter, unserer Gründerin, ist die große Liebe zum Rosenkranz überliefert. Ihr Vertrauen in…
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29. September 2011
Erzengelfest
In diesem Jahr haben wir uns mit einer Novene zu den heiligen Engeln auf das Fest der Heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Raphael vorbereitet. Der Erzengeltag ist in unserer Gemeinschaft ein besonderer Tag, weil diese drei Engel die Namenspatrone von drei Mitschwestern sind. Die Existenz und das Wirken dieser drei Engel sind biblisch belegt. Der Erzengel Michael gilt als der treue Vorkämpfer Gottes gegen Luzifer (Off 12,7) und ist Schutzheiliger für die Christen im Kampf gegen das Heidentum. In Judit 1,9 erfahren wir, dass Michael mit dem Teufel um den Leichnam Moses rechtete. Auch im 10. und 12. Kapitel im…
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22. September 2011
Nachprimiz von P. Edmund Waldstein OCist
Nachdem P. Edmund Waldstein OCist aus dem Stift Heiligenkreuz am Nachmittag den Primizsegen auf den Stationen gespendet hatte, feierte er mit uns die Abendmesse. In der Predigt erzählte er uns von seinem Berufungsweg, den Gott mit ihm gegangen war. Als P. Edmund, der in einer tiefgläubigen Familie aufwachsen durfte,  bei den Zisterziensern in Heiligenkreuz eintreten wollte, meinte eine Dame zu ihm: „Das ist doch nur Flucht!“ Heute kann er auf solche Fragen aus Erfahrung mit einem Wort von Pascal antworten: „Wenn Menschen glücklich wären, bräuchten sie keine Ablenkung.“ Und er führte diesen Gedanken weiter aus: „Wir haben alle seit Adam…
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14. September 2011
Novene zum Bischofsjubiläum
Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari feiert 50 Jahre Priesterweihe, 30 Jahre seiner Ernennung zum Diözesanbischof für Kärnten und 10 Jahre seit Beginn seines Wirkens als Diözesanbischof von Graz-Seckau. Am Sonntag, den 25. September 2011, wird aus diesem Anlass in der Grazer Domkirche einen Dank- und Bittgottesdienst mit Beginn um 15 Uhr gefeiert werden. In seinem letzten Hirtenbrief lädt Dr. Kapellari zur unmittelbaren oder mittelbaren Teilnahme an einer Novene ein, die wir gemeinsam mit unserem Hirten mit der Bitte um „Vertiefung unseres Glaubens und christlichen Lebens in der Verbindung von Gebet, Fasten und Teilen.“ Gerne nahmen wir heute am ersten Tag der…
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14. September 2011
Haus- und Gartensegnung
Anlässlich der abgeschlossenen Generalsanierung unserer Häuser und der Neuerrichtung unseres Klostergartens durften wir heute mit Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari einen Dankgottesdienst feiern. Viele geladene Gäste sowie Freunde und Gläubige aus der näheren Umgebung nahmen an der Heiligen Messe teil. Nach all den Sorgen und Mühen, welche ein großes Bauvorhaben unwillkürlich mit sich bringt, war es uns ein Bedürfnis, Gott und allen, die uns bei diesem Projekt geholfen haben, ein herzliches Vergelt’s Gott zu sagen. Diesen Gedanken des Dankes an alle Beteiligten griff auch unser Diözesanbischof in seiner Predigt auf. Anschließend legte er uns die zwei Worte, welche  Maria bei der…
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14. September 2011
Kreuzerhöhung
In seinem Kommentar zum Johannesevangelium (2,2) sagt der heilige Augustinus: „Wenn jemand von weitem die Heimat sähe und zwischen ihr und ihm das Meer läge, dann sähe er zwar, wohin er gelangen muss, wüsste aber nicht wie. Genauso geht es uns … Wir erspähen das zu erreichende Ziel, doch dazwischen liegt das Meer dieser unserer Zeit … Damit wir nun auch das Boot zur Überfahrt hätten, ist von dorther Derjenige gekommen, zu dem wir gehen wollten … und Er hat uns das Holz besorgt, mit dem wir das Meer überqueren können. Denn niemand kann das Meer dieser Zeit überqueren, wenn…
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13. September 2011
Gebetsabend mit Alan Ames
Mit über 250 Besuchern feierten wir heute beim Gebetsabend mit Alan Ames den Gottesdienst. Der Heiligen Messe stand P. Andreas Hasenburger C.PP.S. vor. In der Predigt legte er das Evangelium vom Samen, der auf den guten Boden, auf den Weg und ins Dorngestrüpp gefallen war, aus. Er meinte, dass wir in unserem Herzen alle Bereiche, die Jesus angesprochen hat, finden können und unsere Aufgabe darin liegen würde, das ganze Areal unseres Herzens urbar zu machen, indem wir Jesus jene Bereiche in der Eucharistie bringen, „die eben hindern, dass das Wort Wurzel fassen, reifen und Frucht bringen kann. … Lassen wir…
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07. September 2011
Kostet und seht, wie gut der Herr ist!
Wir freuen uns, dass die Anbetungszeiten auch von Gläubigen aus der Umgebung vermehrt in unserem Haus genützt werden. Zum Thema der eucharistischen Anbetung legt uns der heilige Alfons von Liguori nahe: „Ziehe dich zurück von den Leuten und verbringe wenigstens eine Viertelstunde oder eine halbe Stunde in irgendeiner Kirche in der Gegenwart des Allerheiligsten Altarsakramentes. Koste und sieh, wie gut der Herr ist, und du wirst lernen aus deiner eigenen Erfahrung, wie viele Gnaden es dir bringen wird.“ Diesen Vorschlag des heiligen Alfons von Ligouri wollen wir heute bedenken und uns auch ansehen was die Kirche im Laufe der Geschichte…
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03. September 2011
Herz-Maria-Sühnesamstag
Am heutigen Sühnesamstag feierten wir die heilige Messe zu Ehren „Maria, der Mutter des Trostes“. In seinen Eröffnungsworten sagte Dr. Johannes Gamperl: „An diesem Samstag wollen wir besonders Maria und Gott Sühne leisten. Die Stellvertretung im Gebet und im Opfer ist so wichtig. Dazu hat uns auch der Engel in Fatima aufgefordert, in dem Gebet, das er den Kindern lehrte: „Mein Gott, ich glaube an dich, …“ Wir sind also eingeladen, für die zu beten, welche die Liebe Gottes noch nicht angenommen haben. Maria bittet uns in der letzten Botschaft in Medjugorje, dass wir in ihren Anliegen beten und fasten…
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02. September 2011
Misericordia
Die Barmherzigkeit Gottes hat auch an diesem Abend viele Menschen gerufen. Dem Abend der Barmherzigkeit stand diesmal wieder Kaplan Guido Martirani vor. In der Predigt sprach er von den trennenden Mauern die zwischen uns stehen, wenn wir nicht in der Liebe sind. Und er forderte uns auf: „Lassen wir uns frei machen, befreien von Gott selbst, lassen wir uns heilen im Namen Jesu. Jesus hat diese Mauern am Kreuz besiegt. Er hat allen Hass auf sich genommen. Er hat am Kreuz gesagt: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Dieser Schrei erschallt auch heute bei jeder Heiligen…
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02. September 2011
Herz Jesu Freitag
In seiner Enzyklika „Haurietis aquas“ schreibt Papst Pius XII.: „Nichts also steht im Wege, das heiligste Herz Jesu Christi anzubeten, da es ja teilhaft und ein natürliches, tief bezeichnendes Sinnbild jener unerschöpflichen Liebe ist, von der unser göttlicher Erlöser immer noch zu allen Menschen brennt. Wenn es nunmehr auch den Erschütterungen dieses sterblichen Lebens nicht mehr unterworfen ist, so lebt es doch und schlägt und ist unlösbar verbunden mit der Person des Göttlichen Wortes und in ihr und durch sie mit seinem göttlichen Willen. Weil deshalb das Herz Christi überfließt von göttlicher und menschlicher Liebe, und weil es überreich ist…
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01. September 2011
Priester-Donnerstag
Während sich Stimmen erheben, um zum offenen Ungehorsam in der Kirche aufzurufen, zogen wir uns in die Stille des Gebetes und der Anbetung zurück, um für die Priester um Einheit und Stärke in der Liebe zum gekreuzigten Christus und seiner Braut, der Kirche, zu beten. In Mt 16,18 sagt Jesus: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ Die Kirche ist eine Gabe von oben. Deshalb kann sie auch nur von oben, von Gott her, im Heiligen Geist erneuert werden. Fels und somit Träger dieser Gabe ist…
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25. August 2011
Nachprimiz von P. Damian Lienhart OCist
P. Damian Lienhart aus dem Stift Heiligenkreuz ist ein gebürtiger Grazer, der schon seit vielen Jahren mit unserem Haus verbunden ist. Heute spendete er ab 15 Uhr auf den Stationen im Marienkrankenhaus Vorau allen Patienten, die es wünschten, den Primizsegen. Im Anschluss zelebrierte er um 18 Uhr die Abendmesse. In seiner Predigt ging er auf das Evangelium ein, in dem es heißt: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet nicht euer Herz.“ Und er erinnerte uns: „Jeder von uns hat eine Berufung. Wenn man nicht darauf achtet, verschläft man sie. Heute, das gilt jeden Tag! Jesus sagt: Heute will ich…
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23. August 2011
✞ Sr. Josefa Anna Breineder CCIM
Gott, unser Herr, der unsere Mitschwester vom Anbeginn der Zeiten zur Braut Christi erwählte, hat Sr. Josefa Anna Breineder CCIM, geboren am 09.03.1923 in Vornholz, gestorben am 23.08.2011 in Vorau, zur Anschauung seiner Herrlichkeit gerufen. Sr. Josefa trat am 27.12.1944 in die Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis in Vorau ein und legte im Juni 1946 ihre Profess ab. Danach wurde sie in unsere Filiale, nach Weiz, entsandt. Um für den Dienst an den Kranken gut ausgebildet zu sein, absolvierte sie die Krankenpflegeschule in Graz. Als Krankenschwester diente sie mit Liebe und Fürsorglichkeit von 1950 bis 1958 im Krankenhaus der…
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23. August 2011
Firmes en la fe – Stark im Glauben
Vom 15. bis 21. August durften zwei Schwestern unserer Gemeinschaft gemeinsam mit über 1 Million Jugendlichen aus 192 Nationen am Weltjugendtag teilnehmen, der heuer unter dem Motto „in Christus verwurzelt“ in Madrid stattfand. Die Reisegruppe der Fahrtvariante „Jugendtreffen Pöllau“ bestand aus knapp 70 Jugendlichen, 4 Priestern und 4 Ordensschwestern. Berührt von den Ereignissen dieses großen Jugendtreffens erzählten unsere Schwestern: "Wir erlebten uns als Teil der Weltkirche und waren tief bewegt von der Begeisterung der Jugendlichen, ihrer Glaubenstiefe und der friedlichen Einheit der Christen aus aller Welt. Der Jubel und die Freude konnten durch nichts getrübt werden. Alle waren gerne bereit,…
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22. August 2011
Krönung einer Magd
Der glorreiche Rosenkranz lädt uns mit den letzten zwei Geheimnissen, der Himmelfahrt und der Krönung Mariens, zur Betrachtung des glorreichen Heimgangs und der darauf folgenden Verherrlichung der „Magd des Herrn“ ein. Am 22. August gedenkt die Kirche der Krönung Mariens. Sie wird als Königin über Engel und Menschen angerufen. Die Königswürde Mariens wir abgeleitet vom Hohenlied und vom Psalm 45,10: „Die Braut steht dir zur Rechten im Schmuck von Ofirgold.“ Wie Maria besitzen alle Gläubigen vor Gott eine königliche Würde, die uns in der kommenden Welt Anteil an der „Thronherrschaft“ Gottes verleiht. Maria Königin
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17. August 2011
Mutter Barbara berührt die Herzen
Gelegentlich erhalten wir Anfragen zu unserer Gründerin auch aus den USA oder anderen Ländern. Via Internet ist Mutter Barbara auf der ganzen Welt unterwegs und berührt die Herzen der Menschen. Wir freuen uns, dass wir das Gebet um die Seligsprechung unserer Gründerin nun offiziell auch in englischer Sprache verbreiten können. Eine Übersetzung der Internettexte über unsere Gründerin ins Englische ist geplant. Ebenso sind Übersetzungen des Seligsprechungsgebetes in weitere Sprachen vorgesehen. Vor einiger Zeit erreichte uns sogar eine Anfrage von den Philippinen mit der Zusage, dass das Gebet in Filipino übersetzt werden wird. Es ist sehr interessant, wie sich ein einfaches…
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15. August 2011
Maria Himmelfahrt
1950 erhob Papst Pius XII. den Glauben an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel zum Dogma, gestützt auf das Offenbarungswort: „Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.“  Am 15. August begeht die Kirche den Tag der „leiblichen Aufnahme Mariens“ als Hochfest. Während der Volksmund den Heimgang Jesu und Mariens gleichwertig als „Himmelfahrt“ bezeichnet, zeigt die Kirche schon durch die Benennung der beiden Feste den deutlichen Unterschied in der Art des Heimganges von Jesus und Maria auf. So spricht…
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15. August 2011
Vamos! – Gemmas an!
Zwei Mitschwestern haben sich heute auf den Weg nach Madrid zum Weltjugendtag gemacht und schauen einer etwas entbehrungsreichen und noch mehr einer gnadenreichen Woche entgegen. Aber auch wir „Daheimgebliebenen“ werden via Radio Maria und via Livestream (auf der offiziellen Website des WJT) – soweit es die Zeit erlaubt – dabei sein. Ein Höhepunkt des Treffens wird die Weihe der Jugendlichen an das Herz Jesu durch den Heiligen Vater am 20. August sein. In seiner Botschaft zum heurigen Weltjugendtag ruft Papst Benedikt den Jugendlichen zu: „Knüpft und pflegt einen persönlichen Dialog mit Jesus Christus im Glauben. Lernt ihn kennen durch das…
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07. August 2011
Anbetungstag zu Ehren Gott Vaters
Ostern und Fronleichnam sind zwei große Festtage, an denen wir Jesus, den Sohn Gottes besonders verehren. Zu Pfingsten verehren wir den Heiligen Geist. Gott Vater bittet in den Botschaften an Mutter Eugenia um ein Fest ihm zu Ehren. Tatsächlich fehlt im Kirchenjahr ein Festtag, an dem wir Gott Vater unsere Zeit und Liebe besonders zuwenden. Den kirchlich anerkannten Botschaften entsprechend wünscht Gott Vater diesen Festtag am 1. Sonntag im August oder am 7. August. Heuer ist der 1. Sonntag zugleich auch der 7. August. Um dem Wunsch des Vaters nachzukommen, haben wir deshalb ganztägig (07 – 17:30 Uhr) die Möglichkeit…
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06. August 2011
Ende der Novene zu Gott Vater
Um die Verehrung von Gott Vater zu fördern beteten wir heuer erstmals eine Novene zu Gott Vater auf der Grundlage der kirchlich anerkannten Erscheinungen der Mutter Eugenia Elisabetta Ravasio. Ihr offenbarte Gott Vater seine unendliche barmherzige Liebe, die gerade unsere Zeit so notwendig braucht. In diesen Erscheinungen wünscht Gott Vater ein Fest ihm zu Ehren am 1. Sonntag im August oder am 7. August. Um diese Vaterliebe Gottes für uns und für die ganze Kirche beteten wir diese Novene. Beim Gebet erinnerten wir uns daran, wie gerne Jesus zum Vater betete. Ganze Nächte verbrachte er im Gespräch mit dem Vater…
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06. August 2011
Verklärung des Herrn
Dieses Jahr fällt das Fest Verklärung des Herrn mit dem Herz Maria Sühnesamstag zusammen. Als Jesus auf dem Berg Tabor verklärt wurde, waren nur drei arme Fischer zugegen – Petrus, der Fels, auf dem Christus seine Kirche bauen wollte, und die „Donnersöhne“ Jakobus und Johannes. Jakobus der Ältere starb später als erster Märtyrer unter den Aposteln. Johannes hinterließ uns sein Evangelium, in dem er sich selbst als „der Jünger, den Jesus liebte“ bezeichnet. Diese drei Apostel waren auserwählt die Herrlichkeit Jesu zu sehen. Aber jeder kennt das Sprichwort: „Nach jedem Tabor kommt auch ein Golgotha.“ Unzählige Heilige und wohl jeder…
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06. August 2011
Herz Maria Sühnesamstag
Am heutigen Sühnesamstag meinte Dr. Johannes Gamperl zu Beginn der Heiligen Messe in den einleitenden Worten: „Heute am Fest der Verklärung dürfen wir auf Gott hören wie Maria. Weil Maria auf Gott gehört und seinem Wort gemäß gelebt hat, trägt sie die Liebe ihres Sohnes im Herzen. Wenn wir also zu Maria kommen, werden wir Jesus in ihrem Herzen finden. In Fatima sagte Maria vor dem Sonnenwunder: ,Wir wollen beten, dass immer weniger Menschen Gott beleidigen.’ Maria fordert uns dazu auf, den Rosenkranz in diesem Anliegen zu beten.“ Der Rosenkranz, als marianisches und zugleich als christozentrisches Gebet, scheint Marias Lieblingsgebet…
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05. August 2011
Misericordia
Unser Abend der Barmherzigkeit fand heute bereits zum15. Mal statt. Mittlerweile nehmen bis zu 150 Gläubige an diesen Abenden teil. Im Laufe der letzten Monate haben wir wahrgenommen, dass für einige Beter der etwa dreistündige Abend noch zu kurz war und sie das Bedürfnis hatten, den Abend in Stille ausklingen zu lassen. So gab es diesmal eine kleine Änderung, die wir wegen der guten Annahme auch beibehalten werden. Nach dem Einzelsegen boten wir heute erstmals die Möglichkeit zur stillen Anbetung bis 22 Uhr an. Wir waren sehr überrascht, dass dies, zumindest für die erste Zeit, von beinahe einem Drittel der…
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05. August 2011
Herz Jesu Freitag
In Psalm 84,3 beten wir: „Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht nach dem Tempel des Herrn. Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu, ihm, dem lebendigen Gott.“ Von Herz zu Herz mit Gott zu sprechen, dazu gibt uns der Herz Jesu Freitag den ganzen Tag über Gelegenheit bei der Anbetung. Mit dem Psalmisten dürfen wir sagen: „Komm wieder zur Ruhe, mein Herz! Denn der Herr hat dir Gutes getan.“ (Ps 116,7) So sind wir nicht nur Schenkende, wenn wir Jesus ein wenig Zeit opfern, sondern können uns nach dieser gemeinsamen Zeit auch als Beschenkte erleben. Jesus ruft uns an…
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04. August 2011
Priester-Donnerstag
Sören Kierkegaard sagte einmal: „Jesus Christus will nicht Bewunderer, sondern Nachfolger!“ Darum beten wir jeden ersten Donnerstag im Monat, um wahre Nachfolger Christi, die alles hinter sich lassen können, um ganz Jesus zu gehören. Um Priester, die ihr Herz und ihr Leben für das Volk Gottes hingeben und sich von Christus in den Dienst nehmen lassen, damit Gottes Wille auf Erden geschehen kann. Diese radikale Kreuzes-Nachfolge kann nur gelingen in einer tiefen Liebe zu Christus, dem Herrn und Bräutigam. In den Botschaften an Don Gobbi (+ 29.06.2011), den Gründer der Marianischen Priesterbewegung, nennt Maria die Priester ihre „vielgeliebten Söhne“. Möge…
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04. August 2011
Jeden Mittwoch ist Nachtanbetung
Unsere kleine Anbetungskapelle besteht nun seit viereinhalb Jahren und wird auch von der Bevölkerung gut angenommen. Wir freuten uns als wir neulich angefragt wurden, ob auch Nachtanbetung bei uns möglich sei. So hatten wir in dieser Woche die erste, für die nächste Zeit, regelmäßige Anbetungsnacht. Einhellig war das Zeugnis der Beter am nächsten Tag: „Die Stunden sind wie im Flug vergangen und es war wunderbar!“ Vielleicht möchten auch Sie dem Herrn Zeit schenken und für Ihre Familie oder andere Anliegen beten oder einfach nur bei ihm sein. Jesus, der selbst gerne und lange in der Nacht zu seinem Vater betete,…
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21. Juli 2011
Nachprimiz mit Neupriester Mag. Walter Obenaus
Die Freude über die Nachprimiz war groß, denn durch sein Praktikum in unserem Krankenhaus im August 2010 war der Neupriester allen bekannt. Ab 15 Uhr spendete er den Patienten auf den Stationen den Primizsegen. Um 18:30 Uhr begann in einer voll besetzten Kapelle die heilige Messe. Es war schön zu sehen, dass sich die Gläubigen über einen Neupriester sehr freuen und auch gerne den Primizsegen empfangen. In seiner Predigt erzählte Mag. Obenaus von seinem interessanten Berufungsweg aus der Gastronomie in die Kirche und zum Priestertum. Er betonte auch die Wichtigkeit der Sakramente und dass man nicht anderswo das Heil suchen…
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17. Juli 2011
Jugendtreffen in Pöllau
Unter dem Motto „Wächter des Morgens…“ fand vom 12. – 17. Juli zum 20. Mal das Jugendtreffen in Pöllau statt. Einige unserer Schwestern konnten mit über 200 Jugendlichen und zahlreichen Priestern und Ordensleuten aus dem In- und Ausland dieses wunderschöne Glaubensfest feiern. Eröffnet wurde das Treffen vom steirischen Weihbischof Franz Lackner und Pfarrer Roger Ibounigg. Ein besonderer Höhepunkt des diesjährigen Treffens war wohl für alle das Kommen von Kardinal Christoph Schönborn der uns in einem Vortrag und der anschließenden Heiligen Messe aufrief, wachsam zu sein und als Kinder dieser Zeit die Zeichen der Zeit zu erkennen. Er betonte die wichtigsten…
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07. Juli 2011
Priester-Donnerstag
Vom 4. bis 9. Juli 2011 findet in Medjugorje das 16. Internationale Seminar für Priester statt. Hunderte Priester nehmen jährlich an diesen Priesterexerzitien teil. Beten wir heute und in diesen Tagen besonders für die Priester, die sich zu diesen oder anderen Exerzitien aufgemacht haben, um Jesus wieder ein Stück näher zu kommen, um neue Kraft in ihrem priesterlichen Dienst zu erhalten. Dieses Jahr ist die Beichte Gegenstand der Exerzitien. Beten wir, dass Priester und Laien das Sakrament der Buße wiederentdecken. Im vergangenen Jahr standen diese Tage unter dem Thema: „Habt Mut, ich habe die Welt besiegt!“ Möge Jesus allen Priestern…
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02. Juli 2011
Herz Maria Sühnesamstag
Die Anbetungsstunde mit Rosenkranz und Betrachtungen gestaltete Herr Kobosil. Prälat Dr. Johannes Gamperl rief uns in den einleitenden Worten bei der heiligen Messe auf, für jene zu beten, die von Gott weit weg sind und Gefahr laufen, ewig verloren zu gehen. Er betonte auch die Wichtigkeit der „Weihe an das Herz der Gottesmutter, wie sie es in vielen Erscheinungen erbittet. Besonders auch in Fatima. Erst am 25.03.1984 wurde diese Weihe der Welt an ihr Unbeflecktes Herz vollzogen. Sr. Lucia hat bestätigt, dass der Wunsch der Gottesmutter jetzt erfüllt ist. 1994 sagte Sr. Lucia: >Wenn die Weihe damals nicht vollzogen worden…
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01. Juli 2011
Abend der Barmherzigkeit
An jedem Abend der Barmherzigkeit stehen uns gut drei Stunden der Stille, des Lobpreises und der Anbetung zur Verfügung, in denen wir alle Sorgen und Lasten des Alltags bei Jesus abladen dürfen, um am Herzen Jesu auszuruhen. Kaplan Guido Martirani ermunterte uns in der Predigt: „Er weiß, wie arm wir sind und wie durstig wir sind. Kommen wir zu diesem Quell der Liebe, welcher das heiligste Herz Jesu ist. Gehen wir zu Jesus. Beten wir ihn an. Lassen wir die Sorgen draußen, damit er uns erfüllen kann.“ Am heutigen Herz Jesu Hochfest war der ganze Abend in besonderer Weise dem…
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01. Juli 2011
Herz-Jesu-Hochfest
Der 1. Freitag im Monat Juli wird heuer von der Kirche auch als Herz-Jesu-Hochfest begangen. Das Fest zu Ehren des heiligsten Herzens Jesu wird immer am 3. Freitag nach Pfingsten gefeiert. Für uns begann dieses Fest schon am Tag davor mit der nächtlichen Anbetung in unserer Kapelle. Tagsüber bestand heute wieder ab 07:00 Uhr die Möglichkeit zur ganztägigen Anbetung im Oratorium. Das Sinnbild des durchbohrten Herzens Jesu enthält eine tiefe Botschaft an uns alle. Der selige Papst Johannes Paul II. schreibt dazu in: „Es handelt sich um eine Botschaft, die in unseren Tagen außerordentlich aktuell ist, denn gerade aus dem…
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01. Juli 2011
Herz Jesu Gebetsnacht
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges war unsere Region Frontgebiet. Am 9. April 1945 wurde Sr. Maria Krückl, damals Novizin, von einem Russen in ihrem Elternhaus ermordet. Die Kriegswirren nahmen von Tag zu Tag zu. Am 27. April 1945 wurde ein Arzt von einem Granatsplitter tödlich getroffen, das Kreuz und die Statuen um das Haus herum stark beschädigt. Unsere Chronistin schrieb: „Da die Gefahr, dass die Russen wieder zurückkommen immer größer wurde, beschloss Hochw. Herr Pfarrer Hartmann mit den Schwestern ein Gelübde zu machen. Bei der Abendandacht sprach er von der Notwendigkeit der Sühne … Dann las er laut die Gelübdeformal:…
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23. Juni 2011
Wandtafel über die Entstehung des Fronleichnamfestes
Fronleichnam, das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, stellt uns noch einmal das Ostergeheimnis vor Augen: Fleisch und Blut Jesu Christi als sichtbare Zeichen von Tod und Auferstehung. „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und Deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit“ beten wir in jeder Heiligen Messe. Wenn wir mit dem Leib des Herrn in der Monstranz durch die Straßen gehen, zur besonderen Verehrung Station machen bei festlich geschmückten Altären, sein Wort hören und ihn loben und preisen durch unsere Gebete und Lieder, zeigen wir der ganzen Schöpfung und allen Menschen, denen wir begegnen, das, was die…
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23. Juni 2011
Hochfest des Leibes und Blutes Christi
Wie jedes Jahr führte die Fronleichnamsprozession wieder an unserem Haus vorbei. Durch die Neugestaltung des Gartens ist jetzt der neue Platz für den zweiten Altar beim Haupteingang unseres Krankenhauses. Es ist für uns jedes Mal sehr bewegend, wenn es beim abschließenden eucharistischen Segen heißt: „Es sei gesegnet dieser Ort und alle, die hier wohnen.“ Wenn man sich bewusst macht, dass Gott in diesem Augenblick seinen Segen in besonderer Weise auf die Menschen, die Häuser und den Ort legt, dann kann man nur noch mit dankbarem Herzen anbeten. An Gottes Segen ist alles gelegen, sagt ein altes Sprichwort. Und so erleben…
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12. Juni 2011
Pfingstsonntag
Neun Tage haben wir uns mit einer Novene auf das Kommen des Heiligen Geistes vorbereitet. Das Pfingstereignis geschah nicht nur in der Vergangenheit, sondern jedes Jahr schenkt sich der Heilige Geist neu mit seiner Gnadenfülle der Kirche und jedem, der ihm sein Herz öffnet. Der Heilige Geist ist die personifizierte Liebe des Vaters und des Sohnes, die dritte göttliche Person, ihm gebührt daher die gleiche Liebe. Dass wir den Heiligen Geist wahrhaft lieben sollen, legt uns Papst Leo XII. in seiner Enzyklika über den Heiligen Geist sehr ans Herz, wenn er schreibt: „Denn gerade die Liebe sind wir - wie…
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08. Juni 2011
Pfingstnovene
Mit einer Novene, einem neuntägigen Gebet zum Heiligen Geist, bereiten wir uns auf Pfingsten, auf das Kommen des Heiligen Geistes vor. Mit dem Beten der Novene folgen wir dem Beispiel der Apostel und der Jünger Jesu, die sich nach der Himmelfahrt Jesu im Abendmahlsaal mit Maria zum gemeinsamen Gebet um die Aussendung das  Heiligen Geistes versammelten. (vgl. Apg 2,1-14) Wenn sie mit der Novene noch nicht begonnen haben und sich sozusagen auf den letzten „Abdrücker“ doch noch auf das Pfingstfest vorbereiten möchten, so könnten sie ja noch ein kleines „Triduum“ halten: Bitten sie den Heiligen Geist in den drei Tagen…
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04. Juni 2011
Herz Maria Sühnesamstag
Jesus sagte zu Sr. Faustyna: „Der Verlust jeder einzelnen Seele stürzt mich in Todestrauer.“ „Wir können Jesus trösten und den Seelen helfen, indem wir beten und opfern. Aber auch wir selbst müssen immer wieder neu unser Herz zu Gott hinkehren.“, so Prälat Gamperl bei seinen einleitenden Worten in der Heiligen Messe. Danach erzählte er von einer Fatimawallfahrt, bei der er sich von einer in fremden Sprachen sehr laut betenden Gruppe bei der Anbetungskapelle gestört fühlte und etwas verärgert war. Da vernahm er in seinem Herzen eine Stimme: „Lass sie, sie wollen alle etwas von mir. Aber wer hilft mir?“ Eine…
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03. Juni 2011
Abend der Barmherzigkeit
In seiner Predigt sagte Diakon Mag. Walter Obenaus: „Gott will nichts mehr, als dass wir Seine Barmherzigkeit annehmen. Von Seiten Gottes ist alles getan. Es liegt an uns, ob wir Seine Erlösung annehmen oder nicht. Seine Erlösung annehmen heißt auch Seine Barmherzigkeit annehmen.“ Sehr viele Gläubige waren diesmal zum Abend der Barmherzigkeit gekommen, um sich neu von der barmherzigen Liebe Gottes berühren zu lassen. Wir freuen uns, dass die Zahl der Beter stetig zunimmt und dass alle Altersgruppen vertreten sind. So spiegelt dieser Abend auch das bunte und lebendige Bild der Kirche wieder. In einer Zeit, die das Negative gerne…
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02. Juni 2011
Professjubiläen
Wie jedes Jahr zu Christi Himmelfahrt feierten wir um 06:00 Uhr in unserer Kapelle im Rahmen einer Heiligen Messe die Professjubiläen unserer Mitschwestern: Sr. Raphaela Gutmann CCIM – 50 Jahre Profess Sr. Josefa Breineder CCIM – 65 Jahre Profess Wir danken Gott dass er Sr. Raphaela und Sr. Josefa in unsere Gemeinschaft gerufen hat, dass er ihnen Kraft und Freude in den Höhen und Tiefen ihres Ordenslebens geschenkt hat. Wir danken auch unsern Mitschwestern für ihren treuen Dienst in und an der Gemeinschaft, für ihren unermüdlichen Einsatz für das Reich Gottes, das mitten unter uns ist. Möge Gott ihnen weiterhin…
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31. Mai 2011
Apostolischer Nuntius und Diözesanbischof auf Besuch
Mit großer Freude durften wir heute den Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, und unseren Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari in unserem Haus begrüßen. Mit dem Besuch des Chorherrenstiftes Vorau und der anschließenden Besichtigung unseres Krankenhauses und einem kurzen Aufenthalt in unserer Gemeinschaft beendete Erzbischof Zurbriggen seine mehrtägige Pastoralvisite im Bistum Graz-Seckau. Diözesanbischof Kapellari dankte uns, dass wir hier „das ewige Licht hüten in der Kirche, die Flamme des Gebetes“ und dass wir „vielen Menschen seit Generationen helfen in der Nachfolge des Heilands, der primär auf das Heil der Seele zu wirken gekommen und geblieben ist, der aber auch…
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30. Mai 2011
Bitttage
Drei Tage vor Christi Himmelfahrt begeht die Kirche die Bitttage. Diese gehen auf das Jahr 469 zurück, als Bischof Mamertus von Lyon wegen Erdbeben und Missernten eine Anordnung dazu gab. Die mit Fasten verbundenen Bußprozessionen wurden um 800 auch in Rom eingeführt. Diese Bitttage, die heute nicht mehr ans Fasten gebunden sind, werden auch in unserer Zeit noch vorwiegend in den Anliegen der Landwirtschaft begangen. Im Messbuch heißt es: „An den Bitt- und Quatembertagen betet die Kirche für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen". Bei den Bittprozessionen segnet der Priester die Äcker…
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29. Mai 2011
Maiandacht mit der Badsiedlung
Die alljährliche Maiandacht mit den Bewohnern der Badsiedlung musste trotz des schönen Wetters auch heuer wieder in der Kapelle stattfinden, weil die Gartenanlage noch nicht ganz fertig gestellt wurde. Diakon Mag. Karner hatte die Gestaltung der gesamten Maiandacht vorbereitet, welche heuer unter dem Thema: „Maria, Urbild der Kirche“ stand. Einleitend sprach Diakon Karner von Maria: „Was die Kirche ist, das ist in Maria in einem lebendigem Beispiel verwirklicht. Darum können wir an ihrem Innersten ablesen, was die Kirche in ihrem Innersten ist.“ Weiter führte er aus: „Wir wollen die Kirche nicht krank jammern sondern auch das Positive sehen. Gestern waren…
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29. Mai 2011
Maisingen
Seit langem war es heuer wieder einmal möglich, das als „Maisingen“ gedachte Konzert auch wirklich im Mai stattfinden zu lassen. Zu der Veranstaltung waren alle Interessierten, besonders aber unsere Patienten eingeladen, welche dieses Angebot gerne wahrnahmen. Unter der Leitung von Dr. Peter Filzmoser brachte uns am Nachmittag der Musik- und Gesangsverein Vorau vorwiegend bekannte volkstümliche Lieder, wie „Hinter da Stodltür“, Fallt vom Himml a Stern“, „Brennt a Feuer“ oder „Wahre Freundschaft“. Die Missgeschicke der „Pinzgauer Wallfahrer“ erheiterte das Publikum. Zwischendurch wurde die gesangliche Darbietung durch heitere oder besinnliche Gedichte aufgelockert. Letztendlich klang die unterhaltsame Stunde mit geistlichen Liedern wie „Maria,…
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28. Mai 2011
Urlaub im Kloster
Gerade rechtzeitig vor der Urlaubssaison konnten wir den Folder „Urlaub im Kloster“ fertig stellen. Auch die Urlaubsseite auf unserer Homepage wurde erneuert. Nach der langen Zeit der Generalsanierung, während der wir nur sehr begrenzt Gäste beherbergen konnten, freuen wir uns sehr darüber, dass wir unseren Gästen wieder Herz und Tür öffnen können. Im letzten Jahr haben wir sehr deutlich gemerkt, dass unser Haus um vieles ärmer ist, ohne die vielen bereichernden Begegnungen, die Urlaubsaufenthalte mit sich bringen. So freuen wir uns, Sie wieder in Vorau begrüßen zu dürfen, um das Leben neu zu entdecken. Nehmen Sie sich (eine Aus-)Zeit, um…
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28. Mai 2011
Wandtafel in der Osterzeit
Die Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit stellt eine Verbindung zwischen Karwoche und Osterzeit her. Der Barmherzigkeitssonntag ermöglicht einen Rückblick und eine Rückbesinnung auf die österlichen Geheimnisse: durch das Leiden und Sterben Jesu, durch seinen Gehorsam gegenüber dem Willen seines Vaters, durch seine Auferstehung und seinen Sieg über den Tod wurde uns Barmherzigkeit zuteil. Es ist bemerkenswert, wie Gott durch den Heiligen Geist die Kirche lenkt und leitet, denn bis zur Einführung des neuen, derzeit gültigen liturgischen Kalenders, war der erste Sonntag nach Ostern nicht nur der „Weiße Sonntag“, sondern auch der „Gute Hirten-Sonntag“. Dieses Fest wurde auf den 4. Sonntag der…
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22. Mai 2011
Gebetstreffen „Maria, Königin der Liebe“
Dr. Franz Broser, Verantwortlicher der „Marianische Bewegung Königin der Liebe Österreich“ hatte heute zu einem Treffen dieser marianischen Gebetsbewegung in unserer Kapelle geladen. Um 15 Uhr begann das Gebetstreffen mit Anbetung und Rosenkranz. Danach wurde der 1. Vortrag gehalten. Um 18:30 Uhr zelebrierten Kaplan Guido Martirani und Dr. Johannes Gamperl die Heilige Messe. In der Predigt sprach der Kaplan von der Aufgabe und dem Dienst Mariens: „Maria, als große Lehrerin und Meisterin nimmt uns an der Hand und zeigt uns, was in dieser Zeit wichtig ist. Sie zeigt es nicht nur, sondern führt uns tatsächlich dort hin – zu Jesus…
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21. Mai 2011
Feierliche Einkleidung
Am heutigen Nachmittag fand um 15 Uhr in unserer Kapelle im Rahmen einer feierlichen Vesper die Einkleidung unserer drei Postulantinnen statt. Viele Verwandte und Freunde der Postulantinnen waren zu diesem Festgottesdienst gekommen. An der Feier nahmen auch zwölf Priester teil. Aber auch Mitarbeiter und Freunde des Hauses feierten mit uns den Noviziatsbeginn von Maria Wagner, Daniela Zangl und Elisabeth Rapp. Der Feier stand P. Bernhard Vošicky OCist vor. In seiner erfrischend heiteren wie tiefsinnigen Homilie legte er den Postulantinnen den neu erschienen „Youcat“ (Jugendkatechismus) ans Herz und durch Kaplan Geuder je ein Exemplar in die Hände der Postulantinnen. In der…
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14. Mai 2011
Gebetsnacht um geistliche Berufe
Am Vorabend des Weltgebetstages um geistliche Berufungen versammelten wir uns mit der Gebetsgemeinschaft Sachsenbrunn in unserer Kapelle, um gemeinsam in diesem Anliegen zu beten. Um 19:30 Uhr begannen wir den Gebetsabend mit dem Rosenkranzgebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Dieser Stunde folgte eine Stunde der gestalteten Anbetung. Im Anschluss feierten wir die Heilige Messe. Prälat Dr. Johannes Gamperl meinte in seiner Predigt: „Jesus ist der gute Hirt. Er beruft auch heute Menschen, die sich ganz für ihn, für Gott einsetzen, um Menschen zu retten. Er ruft sie einzeln mit Namen und sie folgen ihm. Gute Hirten sind Priester, die in der…
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07. Mai 2011
Herz-Maria-Sühnesamstag
Nach dem Rosenkranzgebet vor dem Allerheiligsten zelebrierte Prälat Dr. Johannes Gamperl die heilige Messe „Maria bei der Auferstehung des Herrn“, als Sühnemesse "für die Gottesmutter, die so mit Jesus mitgelitten hat." In der Einleitung sprach Dr. Gamperl von der Erscheinung am 13.10.1917 in Fatima. Er sagte weiter: „Bitten wir um die Gnade, dass die Menschen umkehren und den Willen Gottes tun. Maria ist mit uns und bittet für uns! Wir sollen ein Widerschein Gottes sein, wie die Heiligen es waren und sind.“ Haben wir den Mut, nach der Heiligkeit zu streben – auch wenn das heute nicht modern ist und…
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06. Mai 2011
Abend der Barmherzigkeit
Jeden Herz-Jesu-Freitag findet in unserem Oratorium eine ganztägige Anbetung statt. Die Krönung dieses Tages ist dann der Abend der Barmherzigkeit. 3 Stunden lang dürfen wir mit Jesus feiern, bei ihm verweilen und uns von ihm und seiner Mutter im Herzen berühren lassen. Kaplan Guido Martirani erinnerte uns in seiner Predigt an die Worte des am Barmherzigkeitssonntag seliggesprochenen Papstes Johannes Paul II.: „Öffnet die Tore weit für Christus!“ Es ist Jesus selbst, der unsere Herzen weit öffnet, wenn wir es ihm erlauben. Und viele erlauben es Jesus. Bei der Agape sehen wir jedes Mal, dass der Herr uns mit tiefer Freude…
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06. Mai 2011
Herz-Jesu-Freitag
Die große Mystikerin und Herz-Jesu-Verehrerin Margareta Maria Alacoque empfahl, „in die Liebe des Herzens Jesus einzutauchen“. Das dürfen wir nicht nur an jedem 1. Freitag im Monat, nicht nur bei jeder heiligen Messe, beim Kommunionempfang. Sein Herz steht für uns immer offen. Am Kreuz wurde sein Herz für uns mit einem Lanzenstich geöffnet „und es flossen Blut und Wasser daraus.“ (Joh 19,34) Jesus hat der heiligen Faustyna Kowalska gezeigt, dass auch heute noch Blut und Wasser in verklärter Weise aus seinem Herzen strömen. Und Jesus lädt uns ein, uns unter die Strahlen seiner Barmherzigkeit zu stellen. Danken wir Jesus für…
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05. Mai 2011
Priester-Donnerstag
Bei der Gebetswache des internationalen Priestertreffens sagte Papst Benedikt XVI. 2010 am Petersplatz zu den Priestern: „Ich weiß, dass es heute sehr schwer ist, Pfarrer zu sein, auch und vor allem in Ländern, in denen das Christentum seit früher Zeit verbreitet ist; die Pfarreien werden immer größer, Seelsorgeeinheiten… Es ist unmöglich, alle zu kennen; es ist unmöglich all die Arbeit zu tun, die man von einem Pfarrer erwartet.“ Am Priester-Donnerstag ist uns nicht nur das Gebet um Priesterberufungen ein Anliegen sonder auch das Gebet für die Priester, damit Jesus sie in ihrem Dienst am Volk Gottes stärken möge. Benedikt XVI.…
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01. Mai 2011
Jugendtage in Pöllau
Vom 29. April bis 1. Mai 2011 fanden zum 3. Mal die Jugendtage in Pöllau statt, an denen zwei Schwestern und zwei unserer Postulantinnen teilnehmen durften. An die 15 Jugendliche, vorwiegend aus der Steiermark, trafen sich Freitagabend, um gemeinsam mit Pfarrer Roger Ibounigg und P. Maximilian Schwarzbauer das Wochenende, welches ganz im Zeichen der göttlichen Barmherzigkeit stand, zu begehen. Der Höhepunkt aller 3 Tage, war die Feier der Heiligen Messe, sowie die Anbetung vor dem Allerheiligsten Altarsakrament, begleitet von Lobpreis und Anbetungsliedern. In den Pausen, beim Essen und abends blieb noch Zeit zum gemütlichen Zusammensein, zum Austausch und Kennenlernen. Die…
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01. Mai 2011
Barmherzigkeitssonntag
Jesus sagte zu Sr. Faustyna: „Ich wünsche, dass das Fest Meiner Barmherzigkeit eine Zuflucht sei für alle Seelen, besonders aber für die armen Sünder. An diesem Tag sind die äußersten Tiefen Meiner Barmherzigkeit für alle geöffnet. Ich werde ein Meer von Gnaden über jene Seelen ergießen, die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nahen. Jene, die an diesem Tag beichten und die heilige Kommunion empfangen, erhalten nicht nur die Verzeihung ihrer Sünden, sondern auch den Nachlass der Strafen, die sie verdient haben. Niemand soll Angst haben, zu Mir zu kommen, selbst wenn seine Sünden rot wären wie Scharlach. Meine Barmherzigkeit ist so…
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01. Mai 2011
Barmherzigkeitssonntag – Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.
An diesem Sonntag hat Jesus sein Herz für die ganze Welt besonders weit geöffnet, indem er uns einen neuen Seligen geschenkt hat: Papst Johannes Paul II. Ein Seliger, der vielen von uns auch heute noch sehr nahe ist in unseren Erinnerungen. Für viele jüngere Gläubige war er ein geistlicher Vater durch sein Wort, seine Lehre und seine Stimme, die in unseren Häusern erklang. Ein Papst mit dem wir uns gefreut haben und mit dem wir gelitten haben als er von vielen geschmäht wurde und auch in seinem langen Leiden. Es ist wie ein Augenzwinkern Gottes, dass dieser große Papst, der…
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24. April 2011
Osterwünsche bei den Patienten
Mit einem kleinen Kärtchen wünschte unser Postulat allen Patienten ein gesegnetes Osterfest. Für die Patienten war dieser Besuch eine freudige Überraschung. Es ist uns ein Anliegen, dass wir die großen Feste des Jahres verbunden mit unseren Patienten und Mitarbeitern feiern. Mit dieser Geste wollen wir den Kranken unsere Anteilnahme an ihrer augenblicklichen Lebenssituation zeigen und ihnen die christliche Hoffnung vermitteln. Bei diesem kleinen Rundgang durch unser Krankenhaus erleben wir immer sehr schöne Begegnungen, die auch uns selbst reich beschenken. Nicht nur zu besonderen Anlässen denken wir an die Armen und Kranken in unserem Haus, sondern wir schließen sie täglich in…
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24. April 2011
Grünbeten
Das so genannte „Grünbeten“ hat in unserer Kongregation lange Tradition, die wir gerne beibehalten möchten, auch wenn wir keine Landwirtschaft mehr betreiben. Früher beteten wir um unsere bepflanzten Felder. Seit der Schließung unserer Landwirtschaft 2004 konzentrierten wir uns auf unseren großen Hausgarten. Jedes Jahr gingen wir Rosenkranz betend um den Garten, sprengten Weihwasser und steckten Palmkätzchen in die Erde. Heuer entschlossen wir uns, da in unserem Hausgarten Veränderungen stattfinden, um unsere Häuser zu gehen und auf diese Art um Gottes Segen für unsere Felder, Wiesen und Wälder zu bitten. In dieses Gebet schlossen wir auch die Bitte um Gottes Schutz…
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24. April 2011
Ostersonntag
Das größte Fest im Jahreskreis begannen wir heute um 5:30 Uhr mit der Feier der Osterliturgie. Es ist jedes Jahr aufs Neue bewegend, wenn die Osterkerze in die dunkle Kirche getragen wird und das Licht sich dann im ganzen Raum verteilt. So ist auch die Osterfreude ansteckend, breitet sich in unseren Herzen aus und bringt uns das Licht der Auferstehung. Als Christen dürfen wir an die Auferstehung glauben. Deswegen haben wir auch eine Hoffnung im Tod und über den Tod hinaus. Christus hat uns mit seinem Kreuzestod und seiner Auferstehung erlöst. Er hat uns die „Sohnschaft“ wieder erlangt (Gal 4,5).…
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24. April 2011
Die Nacht der Nächte
Je später heute der Tag voranschreitet umso mehr bereiten wir uns für die Nacht aller Nächte vor. Denn „diese Nacht des Wachens ist also nicht nur ein Fest für Menschen und Engel, sondern auch für den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, weil das Heil der Welt die Freude der Dreifaltigkeit ist.“ (Hl. Chromatus von Aquileia) Der Karsamstag ist ein Tag des stillen Gebetes, des stillen Wartens auf die Auferstehung des Herrn, zugleich aber auch ein Warten auf seine glorreiche Wiederkunft. Unser Warten findet seine Erfüllung in der Feier der Osternacht, in der Christus das Licht über die Nacht…
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23. April 2011
Karsamstag – Speisenweihe
Am Nachmittag findet bei uns alljährlich eine Fleischweihe statt. Dieser Volksbrauch hat einen tiefen Sinn, denn auch die in unserer Zeit so geknechtete Schöpfung hat durch die Erlösungstat Jesu eine neue Hoffnung erhalten. (Röm 8,21) Das erinnert uns daran, für die Speisen dankbar zu sein und auch derer zu gedenken, die nicht genug zum Essen haben. Eine weitere Sinngebung der Speisensegnung liegt darin, dass wir beim gemeinsamen Mahl im familiären Kreis die Tischgemeinschaft mit dem Auferstandenen weiter feiern. Darauf weisen auch die gesegneten Speisen hin: das Brot erinnert uns an Christus, der von sich sagte: „Ich bin das Brot des…
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23. April 2011
Karsamstag – Grabesruhe Jesu
Durch das Mysterium seiner Passion hat er ja für uns den Todesschlaf erlitten; dieser Schlaf des Herrn aber ist zur Nacht des Wachens für die ganze Welt geworden; denn der Tod Christi hat den Schlaf des ewigen Todes aus uns vertrieben. (Hl. Chromatius von Aquileia) Darum erleben wir heute die Stille der Grabesruhe. Wir denken dabei besonders an die Toten, die noch nicht zur Vollendung gelangt sind und bitten den Herrn, sie auch heute wieder zu besuchen und heimzuholen wie er das am ersten Karsamstag getan hat. Denn, so Chromatius weiter, „unser Herr und Retter wollte alle Örtlichkeiten aufsuchen, um…
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23. April 2011
Trauermette
Am Karfreitag und Karsamstag beten wir in unserer Kapelle die Trauermette. Sie ist eine besondere Form des Stundengebetes an diesen beiden Tagen. Der Name "Mette" hat nichts mit der Messe zu tun, sondern leitet sich von "matutin" ab, dem klösterlichen Stundengebet am frühen Morgen. Unser gemeinsames Gebet ist eine besonders feierliche Form der Lesehore und der Laudes an diesen beiden Tagen. Die Reihe der Psalmen - besonders Psalm 22: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen" - eröffnet dem Beter das Leiden Jesu. Er geht betrachtend den Weg durch bitteren Schmerz zur Hoffnung, den Weg Israels, den Weg Jesu und…
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22. April 2011
Barmherzigkeitsnovene
Um 15 Uhr begannen wir heute mit der Novene zur göttlichen Barmherzigkeit. „Der Herr ist gütig und barmherzig, langmütig und von großer Erbarmung“ (Ps 103,8). Diese Hoffnung auf Gott und das Vertrauen auf ihn möchten wir mit dieser Novene in uns wieder stärken lassen und alle mitnehmen, die selbst nicht mehr beten können oder wollen. Mit dem Heiligen Thomas wissen wir „mag der Mensch ein noch so großer Sünder sein, er muss hoffen, dass Gott ihm verzeiht, wenn er nur vollkommen bereut und sich bekehrt." Wir erhalten Vergebung all unserer Sünden, wenn wir uns nur Gott zuwenden. Andererseits müssen wir…
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22. April 2011
Karfreitag
Manchmal ist es gut, dass wir uns nicht alles was geschieht vorstellen können. Was Jesus, seine Mutter und die Apostel an diesem Tag erlitten haben, können wir nicht einmal ahnen. Aber wir können das Leid in unserer Welt heute, das unvorstellbare Unrecht und Unglück, das täglich geschieht, mit hinein nehmen in sein Kreuz und es damit der Erlösung zuführen. Als Christen sind wir aufgerufen stellvertretend vor Gott zu stehen und das zu tun, was viele nicht kennen und nicht wissen. Aus der Feier dieses Tages wollen wir uns wieder neu um die Heiligkeit unseres Standes bemühen. Jesus hat uns dazu…
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21. April 2011
Gründonnerstag
An diesem Tag denken wir mit besonderer Dankbarkeit an die Einsetzung der Heiligen Eucharistie, als Frucht seines Todes und seiner Auferstehung. Jesus zeigt uns hier seinen Herzenswunsch, der ihn erfüllte und drängte, wie unser heiliger Vater es heuer in seiner Predigt zum Gründonnerstag sagte: „Jesus sehnt sich nach uns, er wartet auf uns. Haben wir eigentlich Sehnsucht nach ihm? Drängt es uns, ihm zu begegnen? Verlangen wir nach seiner Nähe, nach dem Einswerden mit ihm, das er uns in der heiligen Eucharistie schenkt? Oder sind wir gleichgültig, zerstreut, mit anderem angefüllt? Aus den Mahlgleichnissen Jesu wissen wir, dass er die…
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19. April 2011
Eine neue Baustelle …
Mit Erstaunen sehen die Bewohner unseres Marktes eine riesige Erdbewegung im Bereich unseres Hausgartens. Des Rätsels Lösung: Wir bekommen endlich einen eigenen Klostergarten! Dies war ein lang gehegter Herzenswunsch der Schwestern. Jetzt sollen auch unsere alten und kranken Schwestern eine Möglichkeit haben, ihre Zeit  im Garten zu verbringen, der auch für die Benützung eines Rollstuhles geeignet ist. Dieser neu gestaltete Gartenbereich wird ausschließlich der Schwesterngemeinschaft zur Verfügung stehen. Es ist uns ein Anliegen mit der Neugestaltung unseres Hausgartens einen beruhigten Bereich zum Gebet und zur Erholung der Schwestern in der Natur zu schaffen. Mit Freude und Spannung warten wir auf…
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17. April 2011
Palmsonntag
Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche mit der Feier des Einzuges unseres Herrn Jesus Christus in Jerusalem. Um 6 Uhr wurden im Aufenthaltsraum des 1. Stocks die Palmzweige gesegnet. Anschließend zogen wir in die Kapelle ein, wo die Heilige Messe des Palmsonntags mit Verkündigung der Leidensgeschichte gefeiert wurde. Heute jubeln wir Jesus zu: Hosanna, dem Sohne Davids! Und morgen? Machen wir uns bewusst, dass wir wie die Männer und Frauen des Volkes Israel nur allzu schnell bereit sind, uns von Gott abzuwenden. Sehr häufig dann, wenn sein Wille nicht unseren Vorstellungen entspricht. Bleiben wir Jesus treu in Freud und…
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08. April 2011
Sterbetag von Sr. Maria Krückl
Jeden 8. April gedenken wir des Todestages unserer Novizin Sr. Maria Krückl. Der Besuch an ihrem Grab in Wenigzell ist für uns ein fixer Termin an diesem Tag. Vor 66 Jahren waren Vorau und Wenigzell Frontgebiet. Den jungen Schwestern wurde nahe gelegt, in ihr Elternhaus zurückzukehren. Man hoffte, dass sie dort vor der heranrückenden roten Armee sicherer seien. Am Tag von Sr. Marias Heimkehr wurde einige Stunden nach ihrer Ankunft ihr Elternhaus von den Russen durchsucht. Sr. Maria war ein furchtloser Mensch. So blieb sie im Haus und wollte ihrem Vater bei der Arbeit unterstützen. Als sie in den Stall…
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07. April 2011
Frühlingserwachen
Wenn wir nun, von den ersten Sonnenstrahlen angelockt, in den Garten gehen, sehen wir das zarte Grün überall sprießen. Es zeigt uns nach dem langen Winter, die Kraft der Natur, wieder von neuem zu beginnen und im Laufe des Jahres ihr ganze, gottgeschenkte Pracht zu entwickeln, uns zur Freude. So sollte dies auch uns ein Vorbild sein immer wieder umzukehren und neu zu beginnen. Auch unser geistliches Leben soll erwachen und sich ausstrecken nach der Liebe Gottes und selbst bereit werden, die Liebe zu leben. Die Kirche stellt uns in den Sakramenten starke Hilfen zur Verfügung, dass wir die Kraft…
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07. April 2011
Priester-Donnerstag
Jeden ersten Donnerstag beten wir für unsere Priester und um Berufungen. Unser Gebet ist der Same den wir ausstreuen dürfen. Der Heilige Geist wird ihn wachsen lassen und fruchtbar machen. Im Gebet vergessen wir auch die verstorbenen Priester nicht. In der heutigen Andacht wurden wir aufgerufen, eine feste Mauer, einen ehernen Ring, einen Schutzwall des Gebetes um die Priester zu bauen. Im Text hieß es: „Ein Priester ist arm, wenn er nicht eine Schar von Menschen hat, die ihn mit ihrem Gebet und ihrem Opfer, ihrem Fasten und ihrer Fürbitte umgeben. Wenn in unseren Tagen viele Priester aufgeben und fallen…
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06. April 2011
Osterbeichte – Gratisangebot der Liebe Gottes
Neben den 10 Geboten Gottes, die uns Wegweiser zur Heiligkeit sind, sind für alle Katholiken auch die 5 Gebote der Kirche verpflichtend. Der Katechismus der Katholischen Kirche lehrt dazu: „Der verpflichtende Charakter dieser von den Hirten der Kirche erlassenen positiven Gesetze will den Gläubigen das unerlässliche Minimum an Gebetsgeist und an sittlichem Streben, im Wachstum der Liebe zu Gott und zum Nächsten sichern.“ Die 5 Gebote der Kirche lauten: Du sollst an Sonn- und Feiertagen der heiligen Messe andächtig beiwohnen Du sollst deine Sünden jährlich wenigstens einmal beichten Du sollst wenigstens zur österlichen Zeit sowie in Todesgefahr die heilige Kommunion…
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02. April 2011
Herz-Maria-Sühnesamstag
Wie gewohnt begann der Herz-Maria-Sühnesamstag um 16:30 Uhr mit der Beichtgelegenheit. Um 17:00 Uhr wurde das Allerheiligste ausgesetzt. Während der einstündigen Anbetung beteten wir den Rosenkranz und betrachteten die schmerzhaften Geheimnisse. Die Hinführung zu den Geheimnissen hielt diesmal Herr Kobosil. Die anschließende heilige Messe zelebrierte Prälat Dr. Johannes Gamperl. In der Einführung sagte er: „Wir leisten in dieser Stunde Sühne für die Gottlosigkeit unserer Zeit. Die Botschaft von Fatima lehrt uns, alle Opfer aus Liebe zu Jesus zu bringen. Alles was uns schwer fällt, sollen wir Jesus und Maria übergeben. Heute ist es entscheidend wichtig zu beten und uns vollkommen…
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01. April 2011
MISERICORDIA – Abend der Barmherzigkeit
Österreichweit bieten viele Pfarren oder Gemeinschaften einen „Abend der Barmherzigkeit“ an. Diese Abende sind meist sehr gut besucht, weil sie die Sehnsucht der Menschen nach dem Erbarmen Gottes treffen. Auch wir freuen uns über die wachsende Zahl der Gläubigen, die an diesem Abend bei Jesus, unserem barmherzigen Erlöser und bei Maria, der Mutter der Barmherzigkeit Zuflucht nehmen und gestärkt, getröstet oder reich beschenkt wieder nach Hause zurück kehren. Die erbarmende Liebe unseres Gottes kommt in der heiligen Beichte am stärksten zum Ausdruck. Der Beichtstuhl ist ein wahrer „Wunderkasten“. Schmutzig, verwundet und schuldbeladen betreten wir ihn, um ihn nach einer guten…
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01. April 2011
Herz-Jesu-Freitag
JESUS sagte zu Sr. M. Margaretha: „Seht das Herz, das die Menschheit so sehr liebt, aber von den meisten nur Kälte, Undank und Gleichgültigkeit erfährt. Schöpfet doch aus dieser nie versiegenden Gnadenquelle zu eurer und aller Menschen Heil und Rettung." In diesem Anliegen halten wir gemeinsam mit einigen Gläubigen jeden Herz-Jesu-Freitag den ganzen Tag über eine Gebetswache vor dem Allerheiligsten. Heute braucht die Menschheit mehr denn je diese heilsamen Gnadenströme aus seinem göttlichen Herzen. Jammern und sich vor der nächsten großen Katastrophe zu ängstigen wird niemanden weiterbringen. Wenn wir aber auf Jesu Wort vertrauen – „Bittet und euch wird gegeben.“…
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31. März 2011
Ende der 31-tägigen Josefsandacht
Papst Leo XIII. schrieb in seiner Enzyklika „Quamquam pluries“ vom 15. August 1889: „Wollt Ihr, dass Gott unseren Gebeten ein huldvolleres Ohr leihe? Wollt Ihr, dass er dank der Vermittlung einer größeren Schar von Fürbittern seiner Kirche bereitwilliger und freigebiger beistehe? Dann scheint es Uns höchst angebracht, dass die Christenheit es sich zur Gewohnheit mache, zugleich mit der jungfräulichen Gottesmutter auch den heiligen Josef, ihren keuschen Gemahl, mit großer Andacht und mit kindlichem Vertrauen anzurufen. Gestützt auf gute Gründe halten Wir dafür, dass diese Verehrung der allerseligsten Jungfrau selber erwünscht und sehr genehm ist.“ Seit unserer Gründung fällt dem Heiligen…
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19. März 2011
Hochfest des heiligen Josef, Bräutigam der Gottesmutter
Am 19. März begeht die Kirche das Hochfest des heiligen Josef, dem Bräutigam der Gottesmutter. In der Steiermark wird der heilige Josef auch als Landespatron verehrt. Im Eröffnungsvers beten wir heute: „Seht, das ist der treue und kluge Hausvater, dem der Herr seine Familie anvertraut, damit er für sie sorge.“ Weiter heißt es im Tagesgebet: „Allmächtiger Gott, du hast Jesus, unseren Heiland, und seine Mutter Maria der treuen Sorge des heiligen Josef anvertraut. Höre auf seine Fürsprache und hilf deiner Kirche, die Geheimnisse der Erlösung treu zu verwalten, bis das Werk des Heiles vollendet ist. Darum bitten wir durch Jesus…
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10. März 2011
Nachprimiz von P. Thomas Maria Gögele LC
Durch die Vermittlung eines treuen Freundes unseres Hauses, der zu Weihnachten die Priesterweihe der Brüder Valentin und Thomas Gögele in Rom in der Kirche St. Paul vor den Mauern mitfeiern durfte, konnten wir P. Thomas Gögele zur Nachprimiz in unserem Haus begrüßen. Es war für uns eine große Freude, zum einen, weil wir jede neue Berufung, jeden Neupriester für den Weinberg des Herrn, als Geschenk der Liebe Gottes sehen; zum anderen, weil in unserem Haus viel und mit großer Treue für Priester sowie um Priester- und Ordensberufungen gebetet wird. Nicht zuletzt war die Freude aber auch deshalb groß, weil der…
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09. März 2011
Aschermittwoch
Der Fasching schien heuer nicht enden zu wollen. So wurde das närrische Treiben wohl spät, aber doch, beendet, denn mit dem Aschermittwoch begann die österliche Bußzeit – auch Fastenzeit genannt. Im Tagesgebet der Heiligen Messe, die wir mit Prälat Rupert Kroisleitner feierten, wird Gott um Hilfe für diese Zeit gebeten. Aus uns heraus sind wir oft zu schwach, wirklich von ganzem Herzen umzukehren. Umkehr bedeutet, dem Leben eine andere Richtung geben – hin zu Gott, der wie ein liebevoller Vater auf  uns wartet und uns seine Liebe und Barmherzigkeit schenken möchte. Der Ruf zur notwendigen Umkehr für jeden von uns…
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09. März 2011
Orgelreinigung
In dieser Woche wird unsere Orgel gereinigt, die durch die Baustelle innerhalb und außerhalb der Kapelle durch den nicht vermeidbaren Staub sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Diese manuelle Reinigung am Beginn der Fastenzeit erinnert uns, auch an uns selbst zu denken und leiblichen und seelischen Ballast abzuwerfen. Es gibt viele Möglichkeiten dazu. Die Kirche lädt uns zum Fasten ein, vielleicht einmal in einer anderen Form um beispielsweise eine Situation die nicht änderbar ist anzunehmen oder den Kontakt zu einer Person herstellen, mit der wir uns schwer tun und die wir zu meiden gewöhnt sind. Machen wir uns in diesen vierzig…
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05. März 2011
Herz-Maria-Sühnesamstag
Maria ist die Braut des Heiligen Geistes, die uns Gnade erbitten kann. Bei der 3. Erscheinung in Fatima sagte Maria zu den Kindern:  „Opfert euch für die Sünder und sagt oft, besonders wenn ihr Opfer bringt: O Jesus, das tue ich aus Liebe zu dir, für die Bekehrung der Sünder und zur Sühne für die Sünden gegen das Unbefleckte Herz Mariens." Von diesem Sühnegedanken ist auch unser monatliches Treffen an jedem 1. Samstag des Monats getragen. Wir schenken Jesus und Maria unsere Zeit und unsere Liebe stellvertretend für jene, die den Herrn und die Gottesmutter beleidigen. Prälat Dr. Johannes Gamperl…
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04. März 2011
Misericordia
Der „Abend der Barmherzigkeit“ trägt diesen Namen mit Recht. Viele Gläubige geben am Ende des Abends kleine Zeugnisse über die große Barmherzigkeit, die sie von Jesus und Maria während der Heiligen Messe, des Gebetes oder im Sakrament der Beichte erfahren haben. Wir danken Gott für die Gnade, diese Zeit mit ihm verbringen zu dürfen und für sein Erbarmen, das er uns immer wieder schenkt. In der Predigt stellte Kaplan Martirani fest: „Die Jugend heute braucht starke Erwachsene, die den Glauben leben und zur Kirche stehen. Lassen wir uns nicht einschüchtern! Bekennen wir unseren Glauben – die Jugend und die Kinder…
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04. März 2011
Herz-Jesu-Freitag
Jeden 1. Freitag im Monat besteht in unserem Oratorium die Möglichkeit  zur ganztägigen Anbetung zur Ehre des heiligsten Herzens Jesu. Jesus selbst bat Margareta-Maria Alacoque um die Übung der neun Herz-Jesu-Freitage und gab dazu eine große Verheißung: „Ich verspreche dir in der unendlichen Barmherzigkeit meines Herzens, dass seine allmächtige Liebe allen, die an neun aufeinander folgenden ersten Freitagen des Monats kommunizieren, die Gnade der endlichen Beharrlichkeit verleihen wird. Sie werden nicht sterben, ohne die heiligen Sakramente empfangen zu haben. Mein göttliches Herz wird ihre sichere Zuflucht in der letzten Stunde sein." Wir laden Sie ein, mit uns oder dort wo…
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03. März 2011
✞ Sr. Irmgarda Maria Fellinger
Gott, unser Herr, der unsere Mitschwester vom Anbeginn der Zeiten zur Braut Christi erwählte, hat Sr. Irmgarda Maria Fellinger, geboren am 16.04.1923 in St. Lorenzen am Wechsel, gestorben am 03.03.2011 in Vorau zur Anschauung seiner Herrlichkeit gerufen. Sr. Irmgarda trat am 21.10.1948 in die Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis in Vorau ein. Nach Ablegung der Profess im  Juni 1950 wurde  ihr der Dienst im Krankenhaus Weiz zugeteilt. Sie wurde in Graz zur Krankenschwester ausgebildet und diente danach den Kranken auf der Internen Abteilung  in Weiz beinahe 30 Jahre lang. Mehr als 20 Jahre davon trug sie die Verantwortung…
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03. März 2011
Priester-Donnerstag
Wie jeden 1. Donnerstag im Monat bestand auch heute wieder die Möglichkeit zur ganztägigen Anbetung. Gerne versammeln wir uns um den Herrn, um für die Priester zu beten. Im Dekret über Dienst und Leben der Priester heißt es: „Durch den Dienst der Priester vollendet sich das geistige Opfer der Gläubigen in Einheit mit dem Opfer des einzigen Mittlers Christus, das sie mit ihren Händen im Namen der ganzen Kirche bei der Feier der Eucharistie auf unblutige und sakramentale Weise darbringen, bis der Herr selbst kommt. Darauf zielt das Dienstamt der Priester, und darin findet es seine Vollendung. … Das Ziel…
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10. Februar 2011
Vorabend zum Welttag der Kranken
Am Vorabend des „Welttages der Kranken“ bestand für unsere Patienten die Möglichkeit, das Sakrament der Krankensalbung auf den Stationen zu empfangen. Ebenso wurde die Krankensalbung im Anschluss der Abendmesse gespendet. Mit dem Welttag der Kranken verbindet uns nicht nur unser Krankenhaus. Unsere Gründung ist auch eng verbunden mit Lourdes, mit der Unbefleckten Empfängnis. Maria wird auch angerufen als „Heil der Kranken“. Diesen Titel bezeugt die Gottesmutter in Lourdes sehr deutlich: von bisher 7000 registrierten außergewöhnlichen Heilungen sind 2500 als derzeit nicht wissenschaftlich erklärbar eingestuft worden. Johannes Paul II. führte 1993 den Welttag der Kranken ein und schrieb dazu in seiner…
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10. Februar 2011
Weihetag unseres Oratoriums
Als Dank für das Geschenk unserer kleinen Anbetungskapelle hielten wir von gestern auf heute eine 24-stündige Anbetung. Aus der Anbetung schöpfen wir Kraft für den Alltag. Ältere, gebrechliche Schwestern finden hier ihren „Arbeitsplatz“. Sie beten für die, die jetzt nicht beim Herrn sein können, die wie Martha arbeiten. Eine Gemeinschaft, die alte oder kranke Mitschwestern hat, ist sehr reich. Sie kann aus den Schatztruhen dieser betenden und opfernden Mitschwestern viele Gnaden schöpfen. Auch für Familien ist die ältere Generation wichtig und wertvoll. Wie viel Segen erlangt heute so manche Familie, weil für sie noch eine Oma oder ein Opa da…
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09. Februar 2011
Gebetskarten – Seligsprechung
Die österreichische Bischofskonferenz gab am 14.12.2005 ihre Zustimmung zur Einleitung eines Seligsprechungsprozesses für unsere Gründerin. Noch ist der Seligsprechungsprozess nicht eröffnet. Aber dennoch erreichen uns Anfragen aus aller Welt, in denen wir um Gebetsbildchen von Barbara Sicharter gebeten werden. Wir möchten darauf hinweisen, dass Sie diese Gebetskarten auch auf unserer Homepage downloaden können. Auf der Rückseite der Karten befindet sich das Gebet um die Seligsprechung unserer Gründerin. Vertrauen Sie auf ihre Fürsprache. Mutter Barbara war eine Frau der „Armen Leute“ – sie kannte schon auf Erden die kleinen und großen Sorgen der Menschen und diente ihnen still, demütig und gewiss…
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09. Februar 2011
Todestag unsere Gründerin
Als sich Barbara Sicharter 1865 nach Vorau begab, um dem Ruf Gottes zu folgen, kannte sie weder den Weg noch das Ziel. Sie vertraute Gott – und betete. Sie wusste nur eines: sie wollte nicht wie jener junge Baum, den sie Jahre zuvor betrachtet hatte, innerlich krank, morsch und hohl sein. Also hielt sie sich an die Ratschlüsse Gottes. So zeigte sie uns durch ihr Leben, dass nur zwei Dinge wirklich wichtig sind: das blinde Vertrauen in Gottes sorgende Liebe und das Streben nach Heiligkeit. Und diesen Weg der Heiligkeit ging Mutter Barbara mit den zwei Krücken: ora et labora.…
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08. Februar 2011
Ende der Novene zu Mutter Barbara
Mit der heute zu Ende gehenden Novene zu unserer Gründerin Barbara Sicharter haben wir uns auf den morgigen Todestag vorbereitet. Wir gedenken ihrer nicht nur weil sie für uns ein Vorbild ist – wir gedenken ihrer, weil wir ihr dankbar sind für ihr JA zum Plan Gottes. Was wäre geschehen, wenn Mutter Barbara ihrer Berufung nicht gefolgt wäre? Abgesehen von den Folgen für ihr eigenes Leben, hätte ein NEIN auch für die ganze Region Auswirkungen gehabt. Es gäbe vielleicht kein Krankenhaus in Vorau, was auch heißen würde, dass es in dieser Region viele Arbeitsplätze nicht gäbe, dass viele Patienten weite…
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05. Februar 2011
Herz-Maria-Sühnesamstag
Im Tagesgebet aus der Votivmesse „Unsere Liebe Frau von Fatima“ heißt es: „Herr, unser Gott: du hast Maria, die Mutter deines Sohnes, auch uns zur Mutter gegeben. Gib, dass wir durch ihre Ermahnungen belehrt, um Geist der Buße und des Gebetes der Ausbreitung des Reiches deines Sohnes mit noch größerem Eifer dienen, um die Welt zu erneuern.“ Dazu sind auch heute wieder viele Gläubige aus Nah und Fern zusammengekommen. Wir wollen uns an die Worte der Gottesmutter in Fatima erinnern, uns von ihr an der Hand nehmen lassen, damit sie uns lehrt. Wir versammeln uns vor dem eucharistischen Herrn, um…
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04. Februar 2011
Misericordia – Abend der Barmherzigkeit
Heute waren auffallend viele Gläubige der Einladung zum Abend der Barmherzigkeit gefolgt, ganz dem Wort Jesu entsprechend: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt.“ (Mt 11,28)  Kaplan Guido Martirani meinte in seiner Predigt, dass Jesus uns nicht nur um sich sammelt, um uns Ruhe zu verschaffen sondern auch um uns stark zu machen – durch das Tragen des Kreuzes. Jesus hilft uns dabei und er wartet auf uns. Die heilige Messe bildet immer den Höhepunkt dieses Abends. Aber auch die Zeit, in der jeder zur Muttergottes kommen darf, um ihr im stillen Gebet…
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03. Februar 2011
Priester-Donnerstag
Wie jeden ersten Donnerstag im Monat  bestand wieder ganztägig die Möglichkeit zur Anbetung im Oratorium. Einige Gläubige aus der näheren Umgebung kommen über den ganzen Tag verstreut sehr treu, um mit uns für die Priester zu beten und um neue Berufungen zu bitten. In einem Sprichwort heißt es: eine Hand voll Beter kann eine ganze Stadt bekehren. Es ist nicht immer eine große Schar notwendig, um dem Himmel viele Gnaden zu entreißen. Auch die Wenigen, die treu und beharrlich beten, sind wichtig um das Reich Gottes aufzubauen. Von der Geburt bis über den Tod hinaus brauchen wir Priester, die uns…
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03. Februar 2011
Blasiussegen
„Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen”, so lautet das Segenswort aus dem Benediktionale, das noch ein weiteres Segensgebet vorschlägt: „Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil; er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn.” Diesen Segen durften auch wir heute nach der heiligen Messe empfangen. Viele Gläubige waren gekommen, um sich der Fürbitte des heiligen Blasius anzuvertrauen. Die volkstümlichen Heiligen sind zwar vielen Menschen ein Begriff, aber genaueres weiß man meistens nicht. Wer war also der heilige Blasius, der zu den 14 Nothelfern gezählt wird?…
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02. Februar 2011
Kommt und seht!
Gerne teilen wir unseren Alltag auf einige Tage mit Frauen und Mädchen, die sich für ein Leben als Ordensfrau interessieren und unsere Kongregation näher kennen lernen wollen. Kommt und seht! – sind Tage der Stille und der Besinnung, Tage, um unsere Gemeinschaft kennen zu lernen. Wo wohnt der Herr? Wie lebt man mit dem Herrn? Wie ist es, wenn der Herr in uns wohnt? Wie ist es, mit dem Herrn unter einem Dach wohnen zu dürfen? Stellen auch Sie sich diese Fragen? Hier finden Sie mehr dazu!
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02. Februar 2011
Postulatsweihe zu Mariä Lichtmess
Der 2. Februar birgt einige große Geheimnisse in sich und trägt daher auch mehrere Namen. Maria opferte ihr Kind Gott auf: Maria Opferung. An diesem 40. Tag nach der Geburt ihres Sohnes brachte Maria zwei Tauben, die Gabe armer Leute, als Reinigungsopfer dar: Reinigung Mariens. Am Fest der Darstellung des Herrn fanden früher Wachsmärkte, so genannte Licht(er)messen statt. Man kaufte dort die Kerzen für die Lichterprozession, aber auch den ganzen Jahresvorrat an benötigten Kerzen für die Kirche oder die Familie. Auch bei uns wurden heute die Kerzen geweiht. Mit einer kleinen Lichterprozession durch das Krankenhaus zogen wir feierlich in die…
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02. Februar 2011
Tag des geweihten Lebens
Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest Darstellung des Herrn und erinnert uns damit an das Geschehen am 40. Tag nach der Geburt Jesu: Maria und Josef brachten Jesus, den Erstgeborenen, in den Tempel, um ihn Gott darzubringen. Viele Männer und Frauen weihen ihr Leben auch heute noch dem Herrn, um ihm allein zu dienen. Ein Dienst, der letztendlich fruchtbar wird für die gesamte Kirche. Am Nachmittag dankten wir Gott in einer Gebetsstunde für unsere eigene Berufung zum Ordensleben, zur Ganzhingabe, zur Nachfolge Christi. Ihm zu dienen ist unsere Freude. Manchmal ist diese Freude jubelnd und jauchzend wie beim…
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29. Januar 2011
Diözesaner Anbetungstag
Nachdem wir an den beiden Vortagen jeweils eine Stunde in den Anliegen der Diözese Anbetung hielten, waren wir auch heute in der Zeit von 7 bis 17 Uhr dazu eingeladen, in der Gegenwart des eucharistischen Herrn zu verweilen. Paulus schreibt in seiner Fürbitte für die Gemeinde: (Kol 1,9-11) „Seit dem Tag, an dem wir davon erfahren haben, hören wir nicht auf, inständig für euch zu beten, dass ihr in aller Weisheit und Einsicht, die der Geist schenkt, den Willen des Herrn ganz erkennt. Denn ihr sollt ein Leben führen, das des Herrn würdig ist und in allem sein Gefallen findet.…
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15. Januar 2011
Wandtafel zu Ehren der Jungfrau Maria
Mit dem Hochfest der Gottesmutter Maria am 1. Jänner begannen wir das Neue Jahr. Gleich zu Beginn des Jahres ehrten wir Maria als Mutter, als unsere Mutter. Wenn wir sie als Mutter annehmen, ist sie stets an unserer Seite. Sie begleitet uns Tag für Tag mit ihrer Liebe, schenkt uns Trost in Situationen der Traurigkeit, freut sich, wenn es uns gut geht. Das ist immer dann der Fall, wenn wir mit Jesus verbunden sind, mit ihrem Sohn. Zu ihm will sie uns führen, er ist das letzte Ziel unseres Lebens. Wenn wir den Kalender durchblättern, finden wir viele Festtage zu…
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07. Januar 2011
Triduum im Jänner
Unser Triduum ist in diesem Monat sehr dürftig ausgefallen: Der Herz-Maria-Sühnesamstag am 1. Jänner wurde bei uns durch das Hochfest der Gottesmutter verdrängt und fiel diesmal aus. Ebenso erging es uns mit dem Priesterdonnerstag am 6. Jänner, der auf Grund des Hochfestes Erscheinung des Herrn, nicht begangen wurde. Aber wenigstens der Herz-Jesu-Freitag fand in gewohnter Weise statt. Wir möchten schon auf das Triduum im Februar hinweisen, zu dem wir Sie wieder herzlich einladen: 3. Februar 2011: Priesterdonnerstag 4. Februar 2011: Herz-Jesu-Freitag und Abend der Barmherzigkeit 5. Februar 2011: Herz-Maria-Sühnesamstag
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07. Januar 2011
Abend der Barmherzigkeit
Es ist schön zu sehen, dass die Einladung zum Abend der Barmherzigkeit sehr gern angenommen wird. Letztendlich ist es ja Jesus selbst, der uns einlädt an sein erbarmendes Herz zu kommen. Besonders in der heiligen Beichte möchte er unser Herz anrühren, alle Schuld und Sünde abwaschen und uns Heilung schenken. Diesmal stand Kaplan Guido Martirani für diesen Dienst zur Verfügung. In der Predigt stellte er klar, dass nur Maria uns die einzige Wahrheit gebracht hat, die Wahrheit, die uns frei macht. Und er lud uns dazu ein, mit Maria dort hin zu gehen, wo Jesus geboren wurde und nicht vor…
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05. Januar 2011
„Rauchen gehen“
Heute und auch schon am Vortag ging eine Gruppe von Schwestern mit Weihrauch, Kreide und Weihwasser durch unser Haus. Beim Beten des Rosenkranzes zeichneten wir auf alle Türen ein kleines Kreuz mit der stillen Bitte um Gottes Schutz und Segen für das Jahr 2011. Anbetracht der Größe unseres Hauses wir das „Rauchen gehen“ jedes Jahr zu einem sehr intensiven Gebetstag – alleine am heutigen Tag waren wir vier Rosenkränze lang unterwegs. Wenn der lange Marsch durch unser Haus auch sehr anstrengend ist, so möchten wir dieses Gebet dennoch nicht missen. Gemäß dem Wort: „An Gottes Segen ist alles gelegen!“, leben…
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02. Januar 2011
Jugendtage in Pöllau
Vom 30. Dezember bis 02. Jänner fanden in Pöllau Jugendtage statt, an denen unsere Ordensjugend teilnahm. Nach ihrem Zeugnis waren es sehr intensive Tage des Gebetes und der Gemeinschaft. Im Lobpreis wurde die Freude an Gott gestärkt. Gemeinsam mit ungefähr 25 Jugendlichen, die vorwiegend aus der Steiermark angereist waren, erlebten unsere jungen Schwestern und Postulantinnen einen neuen Aufbruch im Glaubensleben. Gekräftigt und ermutigt durch Vorträge, Austauschgruppen, Gebet und dem Erleben von Gemeinschaft wurden diese Tage zu einem Ansporn, für Gottes Liebe Zeugnis abzulegen in einer weithin säkularisierten Gesellschaft. Die Jugendtage sind als eine Vertiefung des Pöllauer Jugendtreffens gedacht, um den…
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01. Januar 2011
Hochfest der Gottesmutter Maria
Ein neues Jahr hat begonnen. Bei der Heiligen Messe stellte Dr. Johannes Gamperl fest: „Beginnen ist in unser Leben eingebaut; es gehört zu uns.“ So wollen auch wir dieses Jahr 2011 an der Hand Mariens beginnen. Vom Kreuz herab hat Jesus uns Maria zur Mutter gegeben. Hätte Maria einst in Nazaret nicht ihr JA zur Berufung als Mutter Gottes gesprochen, wäre sie auch nicht unsere Mutter geworden. An Maria können wir sehen, welches Ausmaß ein Ja oder Nein zum Willen des Herrn haben kann. Was wäre aus uns (der ganzen Menschheit) geworden, wenn Maria NEIN gesagt hätte? Hing nicht das…
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