Statue der Gottesmutter
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Chronik 2015:

31. Dezember 2015
31. Dezember 2015: Nachtgebet zum Jahreswechsel
Wie schnell die Zeit vergeht, zeigt uns unter anderem auch der Silvesterabend und das bei uns seit vielen Jahren stattfindende Gebet zum Jahreswechsel. Betend, singend, dankend und lobpreisend verbringen wir mit den Gläubigen, die sich zu diesen Gebetsstunden bei uns einfinden, die letzten Stunden des Jahres. In der heiligen Messe, die symbolisch zur Brücke vom alten zum neuen Jahr wird, wir feiern sie jedes Mal um 23:30 Uhr, verdichtet sich dann in der Feier des eucharistischen Opfers das Dank- und Bittgebet. Es ist ein ergreifendes Erlebnis: Während draußen Feuerwerkskörper jeweils nur für wenige Augenblicke ihre leuchtende Pracht entfalten, um im…
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25. Dezember 2015
Christtag – Ein Kind ist uns geboren
Am „Hochfest der Geburt des Herrn“ schälte Pfarrer Vertesich in der Predigt das Kernelement von Weihnachten heraus: „Wer Gottes Welt tatsächlich verstehen will, wer das Geheimnis der Weihnacht für sich verstehen und aufblättern will, der muss sich an die Krippe stellen und einmal schweigen. Gottes Wort hat der verstanden, der vor der Krippe niederkniet, der vor Gott in die Knie geht und anbetet. Weihnachten ist nicht Weihnachten, wenn wir nicht an die Krippe gehen und das Kind betrachten und es immer wieder anbeten. Die Anbetung, das Zwiegespräch mit Gott an diesem Ort, macht Weihnachten erst zu Weihnachten.“ Die Weihnachtszeit ist…
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24. Dezember 2015
Christmette – die Feier der Heiligen Nacht
Zur Einstimmung auf die Feier der Heiligen Nacht beteten wir ab 20 Uhr den Rosenkranz. Mit weihnachtlichen Texten und Liedern lenkte unser Chor die Gedanken der Gottesdienstbesucher hin zum Geheimnis dieser besonderen Nacht: Der Geburt des Herrn. Mit dieser Geburt hat Gott der ganzen Menschheit das größte Geschenk aller Zeiten gemacht: Er schenkte uns seinen eigenen Sohn, damit auch wir die Sohnschaft wieder erlangen können. In diesem Mensch gewordenen Gott, an dessen Krippe wir eilen, finden wir den, der für uns und an unserer Stelle ans Kreuz gehen wird. Dieses Geschehen dürfen wir in jeder heiligen Messe feiern. Prälat Rupert…
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24. Dezember 2015
Weihnachtssingen auf den Stationen
„Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind, auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind.“ Alle Jahre wieder nehmen wir das Kommen des Erlösers zum Anlass, um unseren Patienten diese Frohe Botschaft am Krankenbett zu verkünden und mit ihnen die Freude der bevorstehenden Heiligen Nacht zu teilen. Eine Gruppe von Schwestern zieht deshalb am Nachmittag singend und musizierend von Station zu Station durch unser Marienkrankenhaus, um den Patienten unsere Weihnachtswünsche zu überbringen. Mit dabei sind jedes Jahr unsere „Weihnachtsengerl“, die kleine Päckchen verteilen. Bei unserem Rundgang werden auch unsere kranken und betagten Schwestern mit diesem Weihnachtsgruß bedacht, die sich über den…
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24. Dezember 2015
Wieder ist’s Weihnacht
Wieder ist's Weihnacht; ihr sehnenden Herzen, Wieder die Tage der Freude im Leid. Weichet, ihr Sorgen, und schwindet, ihr Schmerzen. Denn es ist Weihnacht; o, selige Zeit. Singet das: Ehre sei Gott! ihr Erlösten, Mit der lobpreisenden, oberen Schar. Lasset das: Friede auf Erden! euch trösten, Jauchzt, dass der Höchste so gnädig uns war. Schaut in die Zukunft mit seligem Hoffen, Wehrt den Gedanken der Trauer, der Pein, Dankt, dass der Himmel in Liebe uns offen; Feiert die Weihnacht mit Loben allein. (Elisabeth Kolbe) Eine gesegnete und gnadenreiche Weihnachtszeit wünschen Ihnen Ihre Vorauer Marienschwestern!
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08. Dezember 2015
Weihe an die Unbefleckte Empfängnis
„Die Kirche feiert heute ein Hochfest, ein ganz großes Fest, ein wichtiges Fest, und das geht zurück auf das ferne Jahr 1854 als es zum Dogma erklärt wurde, dass Maria ohne Makel der Erbschuld empfangen wurde. Dass ihr in der Ewigkeit Gottes bereits ein Privileg zu Teil wurde, das sie letztlich ihrem Sohn verdankt. Aber in dem Maria die vollkommen Reine ist, in dem sie das Ebenbild Gottes schlecht hin ist, wird sie für uns zum Vorbild. Ja nicht nur zum Vorbild, im Blick auf sie können wir erkennen, was in uns stecken würde. Im Blick auf die Unbefleckte, auf…
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08. Dezember 2015
Familiaren-Aufnahme
Der 08. Dezember, als Festtag unserer Gemeinschaft, besteht aus vielen Höhepunkten. Neben der Postulatsweihe und der Weiheerneuerung der Schwestern zu Beginn des Tages im Rahmen der Laudes, dem Festgottesdienst am Vormittag, durften wir am Nachmittag bei der Vesper sechs neue Mitglieder, darunter zwei Ehepaare, in den Kreis der Familiaren (FIBS - Familiares Immaculatae & Barbara Sicharter) aufnehmen, während die bestehenden Mitglieder ihre jährliche Weihe erneuerten. Leider konnten nicht alle Familiaren an der heutigen Feier teilnehmen, sodass sie ihr Versprechen erst im Jänner erneuern können. Wie schon im Vorjahr, leitete auch dieses Mal Prof. Dr. Hansjörg Rigger, Mitglied unseres Priesterfreundeskreises, den…
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08. Dezember 2015
Patientenbesuch
Wie es mittlerweile an großen Feiertagen zur Tradition geworden ist, so hat sich auch heute wieder unsere Ordensjugend auf den Weg durch unser Krankenhaus gemacht, um unseren Patienten Festtagsgrüße zu überbringen. Als kleines Geschenk hatten sie, passend zum heutigen Hochfest der ohne Erbschuld empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, Gebetskärtchen mit einer Wundertätigen Medaille vorbereitet. Wundertätig wird die Medaille deshalb genannt, weil durch das vertrauensvolle Tragen derselben schon ungezählte Wunder und Gnadenerweise geschenkt wurden. Am 27. November 1830, es war der Vorabend zum 1. Adventsonntag, erschien die Gottesmutter Katharina von Laboure, einer Novizin der Barmherzigen Schwestern, im Mutterhaus der Rue de…
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08. Dezember 2015
Unbefleckte Empfängnis Festgottesdienst zum Patrozinium
„Wir alle sind hier versammelt um Maria zu ehren, die sich geöffnet hat für die Botschaft Gottes von Anfang an. Heute wird auch in Rom das Jahr der Barmherzigkeit eröffnet. Das ist auch ein Hinweis für uns, dass wir uns öffnen für den Anruf Gottes und für die Nöte und Anliegen der Mitmenschen.“ Mit diesen Worten eröffnete Propst Gerhard Rechberger als Hauptzelebrant den heutigen Festgottesdienst an unserem Patrozinium. In der Predigt stellte er Maria als jene vor, „die sich geöffnet hat für den Anruf Gottes“, und ging danach wieder auf das große Ereignis in Rom über – die Eröffnung des…
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08. Dezember 2015
Postulatsbeginn und Weiheerneuerung
Gleich vier Kandidatinnen konnten am heutigen Festtag ins Postulat aufgenommen werden. Dafür sind wir Gott und der Gottesmutter sehr dankbar. Pfarrer Johannes Vertesich sprach bei den Laudes in der Homilie mit berührenden Worten über den Wert und das Geheimnis der Berufung. Diese Gedanken gab er den Postulantinnen mit auf ihren Weg, der zunächst in einigen Monaten in einer Aufnahme ins Noviziat münden soll. Nach der Homilie legten die Postulantinnen ihre Weihe an die Gottesmutter ab. Für uns Schwestern folgte dann die jährliche Weiheerneuerung mit der wir uns ganz der Fürsorge der Gottesmutter überlassen, um ihr gleichgestaltet zu werden und mit…
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06. Dezember 2015
Heiliger Nikolaus
Nikolaus von Myra (heute Demre), geboren um 280 in Patara, zählt zu den bekanntesten Heiligen der Ostkirchen sowie der lateinischen Kirche. Er wirkte in der kleinasischen Region Lykien, der heutigen Türkei, als Bischof. Er soll bereits mit 19 Jahren von seinem Onkel zum Priester geweiht worden sein. Danach wurde er Abt des Klosters Sion in der Nähe von Myra. Im Jahr 310 geriet er während einer Christenverfolgung in Gefangenschaft und wurde gefoltert. Dass heute der Nikolaus den braven Kindern Geschenke bringt, erinnert an die Mildtätigkeit des Bischofs Nikolaus, der sein gesamtes Geld an die Armen verteilte, was von den Bischöfen…
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05. Dezember 2015
Nikolaus im Krankenhaus
Wie jedes Jahr, so hat der Nikolaus auch heuer wieder ein Lächeln und so manche Freudenträne ins Gesicht unserer Patienten gezaubert. Diesmal hat er zwei Krampusse mitgebracht, die versicherten, dass sie ganz brave sind. Jeder Patient erhielt ein Sackerl mit Süßigkeiten, die der Eisschützenverrein spendete, der diese Nikolausaktion im Krankenhaus alljährlich durchführt, um mit dem Besuch und ein paar aufmunternden Worten ein bisschen Abwechslung ans Krankenbett zu bringen. Im Namen unserer Patienten dürfen wir uns an dieser Stelle beim Eisschützenverein für diese nette Aktion bedanken. Und noch einmal durften wir an diesem Tag dem Nikolaus begegnen, denn am Abend besuchte…
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04. Dezember 2015
Abend der Barmherzigkeit mit Einzug der Reliquien unserer Ordenspatrone
Ein besonderes Geschenk, das wir in unserem Jubiläumsjahr (150 Jahre Vorauer Marienschwestern) erhalten haben, durften wir am heutigen Tag in unsere Kapelle tragen. Es sind die Reliquien unserer Ordenspatrone, gefasst in drei Reliquiaren: Franz von Assisi, Barbara, Antonius von Padua, Therese von Lisieux und Teresa von Avila. Gemeinsam mit dem heiligen Franziskus wurde auch eine Reliquie der heiligen Klara übertragen. Prof. Dr. Hansjörg Rigger, der dem Gottesdienst als Hauptzelebrant vorstand, sagte in den einleitenden Worten: „Der Himmel ist immer großzügig. Aber an manchen Tagen hat man den Eindruck, ist er noch großzügiger. Und ein solcher Tag ist heute. Wir feiern…
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28. November 2015
Adventkranzweihe
Am Vorabend zum 1. Adventsonntag haben sich viele Gläubige in unserer Kapelle zur Adventkranzweihe versammelt. Adventkränze sind im Laufe der Zeit zu einem christlichen Symbol geworden, das aus unseren Kirchen und Häusern nicht mehr wegzudenken ist. Jeder Adventkranz ist anders, manche gleichen sich, einige unterscheiden sich deutlich von den anderen in Schmuck und Größe. Sie sind so unterschiedlich, wie die Menschen und die Familien selbst, die sich um die (grünen) Kränze versammeln. Der Kranz ist ein Zeichen der Unvergänglichkeit und weist auf die Auferstehung hin, die uns Anteil an der Ewigkeit gibt. Das Grün des Reisigkranzes möchte dem Betrachter sagen,…
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26. November 2015
Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen
Wir Schwestern beten seit jeher für unsere Sterbenden und für die Verstorbenen, ist doch die Sterbestunde, die wichtigste Stunde im Leben eines Menschen. Sie ist die letzte verbleibende Zeit, in der wir uns auf die Begegnung mit Gott vorbereiten können. Und der Augenblick des Todes ist der Moment der letzten Entscheidung für oder gegen Christus. Unsere verstorbenen Patienten schließen wir drei Tage lang in unser Mittagsgebet ein – ein Liebesdienst, den wir über das Grab hinaus allen erweisen dürfen. Heuer haben wir gemeinsam mit dem Marienkrankenhaus erstmals die Angehörigen unserer verstorbenen Patienten zu einem Gedenkgottesdienst eingeladen. Viele sind der Einladung…
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06. November 2015
Abend der Barmherzigkeit mit Einzug der Reliquie des Apostels Andreas
Beim heutigen Abend der Barmherzigkeit wurde eine Reliquie des heiligen Andreas, Apostel und Bruder des heiligen Petrus, feierlich in die Kapelle übertragen, die dann während der nächtlichen Anbetung ebenfalls zur Verehrung ausgestellt wurde. Das Leben der Heiligen ist ein wunderbares Lehrbuch, so auch das beeindruckend beschriebene „Martyrium des heiligen Apostels Andreas“, das Sie hier nachlesen können. Im Reliquiar wird das Mannaöl des Heiligen verehrt, welches an seinen Festtagen von seinem Grab entnommen wird. Vom heiligen Andreas wird berichtet, dass er vom Kreuz herab noch zwei Tage lang gepredigt hat. Zu Ägäas, der ihn kreuzigen ließ, sprach Andreas vom Kreuz herab:
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04. Oktober 2015
Erntedank
Vom Frühjahr bis zum Einbringen der Ernte bittet die Kirche im Wettersegen um gedeihliches Wetter und um den Schutz Gottes. Jesaja sagte: „Dann spendet er Regen für die Saat, die du auf den Acker gesät hast. Das Korn, das auf dem Acker heranreift, wird üppig und fett sein. Auf weiten Wiesen weidet dein Vieh an jenem Tag.“ (Jes 30,23) Gott hat in diesem Jahr wieder gut für uns gesorgt. Beim Erntedankfest dürfen wir unsere Dankbarkeit beim Bringen unserer Gaben zeigen. Viele Pfarren schmücken ihre Kirchen mit ausgeprägter Kreativität, die ein liebevoller Ausdruck eines dankbaren Herzens sein kann. Im Letzten kommt…
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04. Oktober 2015
Heiliger Franziskus – Ordenspatron
Franziskus, der arme Heilige aus Assisi, ist unser ältester Ordenspatron, weil Mutter Barbara und alle Schwestern bis zur Kongregationsgründung Mitglieder des Dritten Ordens des heiligen Franziskus waren. So dürfen wir annehmen, dass sich unsere ersten Mitschwestern vom Wort und den Lehren des heiligen Franz inspirieren ließen und ihr geistliches Leben darauf aufgebaut haben. „O Herr, in deinen Armen bin ich sicher. Wenn du mich hältst, habe ich nichts zu fürchten. Ich weiß nichts von der Zukunft, aber ich vertraue auf dich.“ Mit diesen Worten sprach Franziskus unserer Gründerin Mutter Barbara sicher zutiefst aus dem Herzen, hat sie sich doch, wie…
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03. Oktober 2015
Herz-Maria-Sühnesamstag
„Sagt allen, dass Gott seine Gnaden durch mein Unbeflecktes Herz gewähren will. Sagt den Menschen, sie mögen von mir Gnaden erbitten; sagt, dass das Herz Jesu mit dem Unbefleckten Herzen verehrt werden will. Die Menschen sollen mein Unbeflecktes Herz um den Frieden bitten! Denn Gott hat mir den Frieden anvertraut!" Mit diesem Auftrag trat die Gottesmutter in Fatima an die drei Seherkinder heran. Diese Zusage ihrer helfenden und sorgenden Liebe ist die Antwort Mariens auf die unzähligen Beleidigungen, welche die Menschen ihrem Unbefleckten Herzen zufügen. Man könnte sagen, Maria übt hier heroische Feindesliebe. Allen, auch denen, die sie verachten, hält…
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02. Oktober 2015
Schutzengelfest
„Einem jeden der Gläubigen steht ein Engel als Beschützer und Hirte zur Seite, um ihn zum Leben zu führen.“, erklärte Basilius der Große. Unser Schutzengel ist ein ganz persönliches Geschenk Gottes an uns. Fast könnte man sagen, er ist Gottes Liebeserklärung an den Menschen, „denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen. Sie tragen dich auf ihren Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.“ (PS 91,11-12) Jeder Schutzengel ist Ausdruck der Sorge Gottes, der uns mit dem heiligen Engel eine Hilfe und Stütze im Leben geben will, einen Begleiter auf dem Weg in den…
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02. Oktober 2015
Abend der Barmherzigkeit mit Reliquienübertragung von Bartolo Longo, Paul Miki und zweier Gefährten
Beim Abend der Barmherzigkeit im Rosenkranzmonat Oktober hielt ein großer Vertreter des Rosenkranzgebetes in unsere Kapelle Einzug: Der selige Bartolo Longo. Seine Reliquie wurde während der ganzen Anbetungsnacht zur Verehrung ausgestellt. Vielen ist der Selige bekannt im Zusammenhang mit der Rosenkranznovene von Pompeji, deren Entstehung Sie hier nachlesen können. Auf vielen Umwegen fand Bartolo Longo zu Gott und stellte dann sein Leben ganz in dessen Dienst. Am 26. Oktober 1980 wurde er von Papst Johannes Paul II. als „Apostel des Rosenkranzes“ seliggesprochen. Sein Gedenktag ist der 05. Oktober. Mit dem seligen Bartolo Longo wurden auch Reliquien der japanischen Missionare und…
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02. Oktober 2015
Herz-Jesu-Freitag
„Ich begriff, dass die Kirche ein Herz hat und dass diese Liebe brennt.“, schrieb Therese von Lisieux an ihre Schwester Marie. Katharina von Siena bekannte: „Du, o Gott, bist wahrhaft ein glühendes und immer brennendes Feuer!“ In der Herz Jesu Litanei bitten wir Jesus, unser Herz nach seinem Herzen zu bilden, es seinem gleichförmig zu machen. Was nichts anderes bedeutet, als dass auch unser Herz brennen möge. Das Brennmaterial ist die Liebe. Darum entschied Therese von Lisieux, im Herzen der Kirche die Liebe zu sein. Bei einer Ansprache zum Angelus auf dem Petersplatz in Rom sagte der heilige Papst Johannes…
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01. Oktober 2015
Priesterdonnerstag
„Presbyterorum ordinis“ – so lautet der Titel jenes Dekrets des Zweiten Vatikanischen Konzils, in dem 1965 der Dienst und das Leben der Priester beleuchtet wurden. Dort heißt es: „Durch den Dienst der Priester vollendet sich das geistige Opfer der Gläubigen in Einheit mit dem Opfer des einzigen Mittlers Christus, das sie mit ihren Händen im Namen der ganzen Kirche bei der Feier der Eucharistie auf unblutige und sakramentale Weise darbringen, bis der Herr selbst kommt. Darauf zielt das Dienstamt der Priester, und darin findet es seine Vollendung. Denn ihr Dienst, der in der Verkündigung des Evangeliums seinen Anfang nimmt, schöpft…
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01. Oktober 2015
Rosenkranz-Monat
Der Monat Oktober ist dem Rosenkranzgebet gewidmet und will mit dieser Betonung daran erinnern, dieses segensreiche Gebet nicht aus den Augen zu verlieren. Rosenkränze gibt es heute in vielen Aufmachungen: als Gebetsschnüre und –ketten, als Armbänder oder Fingerringe, mit großen Perlen oder kleinen Perlen, gehäkelt oder geknüpft … der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Jeder Beter hat so seine Vorlieben. Für viele bleibt der Rosenkranz oft nur ein Ziergegenstand und das ist schade. Denn die Gnade entfaltet sich erst beim Gebet so richtig. Der Rosenkranz möchte den Beter in der Betrachtung der Geheimnisse zu Gott hinführen. Im Direktorium über die…
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01. Oktober 2015
Heilige Therese von Lisieux – Ordenspatronin
Die Lehrmeisterin des „kleinen Weges“ ist die Kleine Therese von Lisieux, die gar nicht so klein ist. Immerhin ist sie Kirchenlehrerin genau wie die große Teresa von Avila, die lange vor Therese gelebt hat. Der „kleine Weg“ ist der Weg der geistlichen Kindschaft, der nicht das Außergewöhnliche sucht, sondern die gewöhnlichen Dinge mit außergewöhnlicher Liebe zu tun sucht. Dazu gehört bedingungsloses Vertrauen in die Liebe und Vorsehung Gottes und die Hingabe an den Willen des Vaters sowie die Annahme der eigenen Armut und Kleinheit vor Gott. „Wir müssen unsere Unvollkommenheit annehmen und lieben und nicht länger daran arbeiten, Heilige zu…
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29. September 2015
Erzengelfest
„Das biblische Wort für Engel bedeutet „Bote“: nach Hebr 1,14 sind die Engel Geister, die im Dienst Gottes stehen und die er denen zu Hilfe schickt, die gerettet werden sollen. Im Alten Testament werden die Engel auch als „Heilige“ oder als „Söhne Gottes“ bezeichnet. Unter ihnen werden die Kerubim und die Serafim (Einzahl: Kerub und Seraf) besonders hervorgehoben. Einzelne werden mit Namen genannt: Michael („Wer ist wie Gott?“) Gabriel („Kraft Gottes“ oder „Held Gottes“) Rafael („Gott heilt“) Den drei Erzengeln sind jeweils besondere Patronate zugeordnet. Der Erzengel Michael ist Schirmherr der Kirche, der Armen Seelen und Sterbenden, aber auch der…
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28. September 2015
Ende der Engelnovene
Engeln begegnen wir in der Heiligen Schrift sehr häufig. Sie überbringen Botschaften oder sind Wegbegleiter. Der Youcat lehrt: „Engel sind rein geistige Geschöpfe, die Verstand und Willen haben. Sie sind nicht körperlich, nicht sterblich und für gewöhnlich nicht sichtbar. Sie leben ständig in der Gegenwart Gottes und vermitteln den Menschen Gottes Willen und Gottes Schutz. Ein Engel, schrieb Kardinal Josef Ratzinger, »ist gleichsam der persönliche Gedanke, mit dem Gott mir zugewandt ist.« Gleichzeitig sind die Engel ganz ihrem Schöpfer zugewandt. Sie brennen vor Liebe für ihn und dienen ihm Tag und Nacht. Nie endet ihr Lobgesang.“ (YC 54) Wenn auch…
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24. September 2015
Hochfest Rupert und Virgil – Diözesanpatrone
Die Diözese Graz-Seckau feiert am 24. September ihre Diözesanpatrone Rupert und Virgil. Das genaue Geburtsjahr der beiden Heiligen ist nicht bekannt, das Sterbedatum hingegen schon. Der heilige Rupert (Hrodpert) soll um 660 als Sohn der hochadeligen rheinfränkischen Familie der Rupertiner (Robertiner) zur Welt gekommen sein. Seine Bischofsweihe empfing er vermutlich in Worms. Er war Klosterbischof nach irischer Art und hatte keine Diözese. Im Jahr 696 kam er nach Bayern. Regensburg war für längere Zeit sein Wirkbereich beim Herzog, den er mit dessen Gefolgschaft im christlichen Glauben unterwies. Seine missionarische Tätigkeit in dieser Gegend beruht auf der Bitte des Herzogs Theodo.…
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23. September 2015
Todestag von P. Pio von Pietrelcina
„Ein gutes Herz ist immer stark: Es weiß zu leiden, sich Gott und dem Nächsten hinzugeben, und wäre es auch unter Tränen.“ Der genannte Ausspruch stammt von einem Heiligen mit einem starken Herzen – vom heiligen P. Pio aus Pietrelcina, dessen Reliquie wir seit Mai 2014 in unserer Kapelle verehren dürfen. Sein opfervolles Leben – er trug die Wundmale Christi an seinem Leib – zog viele Gnaden auf die Erde herab. Wunder während seines Lebens, wie auch nach seinem Tod, werden ohne Ende berichtet. „Glaubt ihr nicht, dass ich nach dem Tode noch mehr für euch tun könnte?“, fragte P. Pio einmal…
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21. September 2015
Heiliger Apostel Matthäus
Wie schon in der Frühen Kirche gilt das Matthäusevangelium als das beliebteste Evangelium. Ein Grund dafür mag der einfache Stil der Niederschrift der Frohen Botschaft sein. Matthäus, bzw. einer seiner Schüler, gilt als erster Verfasser des Matthäusevangeliums, das in hebräischer Sprache geschrieben wurde. Der Evangelist wird mit dem Levi des Markus- und Lukasevangeliums gleichgesetzt. Über Matthäus selbst ist nur wenig bekannt. Man weiß, dass er Zöllner in der antiken Hafenstadt Kafarnaum war, und vermutlich im Dienst des Herodes Antipas stand. Zöllner und Dirnen nannte man damals in einem Atemzug. Sie waren den frommen Juden verhasst. Aber Jesus beruft in seine…
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20. September 2015
Beginn der Engelnovene
„Wir wollen die heiligen Engel sehr verehren. Gott hat uns ihrer Fürsorge anvertraut“, pflegte der heilige P. Pio zu sagen, der mit seinem Schutzengel eine innige Beziehung lebte. In jeder heiligen Messe kommen wir mit den heiligen Engeln in Kontakt, denn die Liturgie „ist ein Hineintreten in die immer schon geschehende Liturgie des Himmels… Es ist nicht so, dass der Mensch sich etwas ausdenkt und singt; sondern der Gesang kommt ihm von den Engeln her zu.“ (Josef Ratzinger) Noch deutlicher macht es das Hochgebet der Kirche, in dem es heißt: „Darum preisen wir dich mit allen Engeln und Heiligen und…
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15. September 2015
Gedächtnis der Schmerzen Mariens
Die Verehrung der Schmerzen Mariens ist bereits im Mittelalter aufgekommen. Der heute gefeierte Gedächtnistag steht in enger Beziehung zum Fest Kreuzerhöhung, das am Tag davor begangen wird. Die Schmerzen der Gottesmutter sind biblisch belegt. Verschiedene Andachten erinnern an die sieben Schmerzen anhand der liturgischen Texte: die Weissagung Simeons; die Flucht nach Ägypten; das dreitägige Suchen nach Jesus bei der Wallfahrt zum Tempel; der Weg nach Golgota; die Kreuzigung Jesu; die Abnahme Jesu vom Kreuz; die Grablegung Jesu. Die sieben Schmerzen Mariens bilden einen Gegenpol zu ihren sieben Freuden: die Verkündigung, die Heimsuchung, die Geburt Jesu, die Anbetung der Weisen, die…
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14. September 2015
Verehrung der Kreuzreliquie
Am Fest Kreuzerhöhung möchten wir daran erinnern, dass Sie an jedem Herz-Jesu-Freitag in unserer Anbetungskapelle auch eine Reliquie des heiligen Kreuzes verehren können. Es ist ein Partikel jenes Kreuzes, an dem der Herr gehangen, für uns gelitten und uns erlöst hat; ein Partikel jenes Kreuzes, unter dem Maria gestanden hat. Als Zeitzeuge verbindet uns die Kreuzreliquie mit dem Heilsgeschehen, das vor 2000 Jahren auf Golgotha stattgefunden hat. Dieses Stückchen Holz hat Jesus unter Schmerzen und größter Anstrengung für uns auf die Hinrichtungsstätte getragen. An dieses Kreuz geheftet hat Jesus uns alle Schuld vergeben und mit dem Vater versöhnt. Hier hat…
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14. September 2015
Fest Kreuzerhöhung
In der Musik erhöht das Kreuz als Vorzeichen die Note. Christus ist das Vorzeichen, welches das schmachvolle Kreuz zum Segenszeichen erhöhte. Bereits im zweiten Jahrhundert begannen sich die Christen mit dem Kreuzzeichen zu segnen. „Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung!“ bekennen die Gläubigen bis heute in dem bekannten Ruf. Der historische Ursprung des Festes Kreuzerhöhung liegt in der öffentlichen Verehrung des durch die heilige Helena wieder aufgefundenen Kreuzesholzes, das am 14. September 335, einen Tag nach der Weihe der Konstantinischen Basilika über dem Heiligen Grab zu Jerusalem, feierlich den Gläubigen gezeigt und somit „erhöht“ wurde. Im Tagesevangelium wird…
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12. September 2015
Der heilige Name Mariens
Der Name der Jungfrau und Gottesmutter wurde von verschiedenen Sichtweisen her zu deuten versucht. Maria, hebräisch Mirijam, bedeutet Meerestropfen oder Bitterwasser. Betrachtet man Maria unter diesem Aspekt, könnte man sagen, als ein Tropfen des Meeres ist sie eine von uns und mit uns, ein Mensch in einem Menschenmeer. Wie wir hat auch sie die Bitterkeit des Leidens erfahren. Als der Name Mirijam ins Lateinische übersetzt wurde, entstand aus dem „stilla maris“ durch einen Schreibfehler die heute geläufige Bezeichnung „stella maris“ mit der Bedeutung „Stern des Meeres“. Als „Meerstern“ wird Maria heute noch gerne besungen und um Hilfe angerufen. „Sei gegrüßt,…
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08. September 2015
Fest Maria Geburt
„Wie ein Stern den anderen an Helligkeit übertrifft, so übertrifft die Geburt der allerseligsten Jungfrau die Geburt aller Heiligen, denn bereits im Schoß ihrer Mutter wurde sie mit der heiligmachenden Gnade ausgestattet.“, verkündete der Kirchenlehrer Antonius von Padua. Ein altbekanntes Sprichwort sagt: „Gut Ding braucht Weile.“ Dieses Wort kann man in einem gewissen Sinn auch auf die Geburt der Jungfrau Maria übertragen. Lange Zeit haben Joachim und Anna auf dieses auserwählte Kind warten müssen. Anna galt als unfruchtbar, als sie in hohem Alter ein Kind empfing. Jenes Kind, das später als „Morgenröte des Heils“ und  als „Zeichen der Hoffnung“ verehrt…
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05. September 2015
75. Herz-Maria-Sühnesamstag
Der Sühnesamstag geht auf die Erscheinungen der Gottesmutter in Fatima zurück. Dort verlangte sie im Jahr 1917 von den drei Hirtenkindern Lucia Santos, Francisco und Jacinta Marto 3 Dinge, die von allergrößter Bedeutung für unser ewiges Seelenheil sind: 1. Das tägliche Rosenkranzgebet, 2. Sühne und Buße für die Sünder und 3. die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens und die Weihe an ihr Herz. „Mein Unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führen wird", versprach Maria der kleinen Lucia am 13. Juni 1917. Es ist ein warmes, mütterliches Herz, zu dem wir unsere Zuflucht nehmen…
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04. September 2015
Abend der Barmherzigkeit
Ein bewegender Barmherzigkeitsabend ist wieder zu Ende gegangen. Der Liturgie stand diesmal Kaplan Mag. Johannes Biener vor, der in der Predigt ein Pauluswort aus dem Kolosserbrief und das Evangelium auslegte. Auf das Evangelium Bezug nehmend, meinte er: „Fasten, das heißt: Das Schwere annehmen, dass jetzt einmal da ist. Das Kreuz annehmen. Den Willen Gottes suchen und zu tun versuchen.“ Aber trotz des Kreuzes möchte Jesus „uns jetzt schon teilhaben lassen an der Freude, etwa in der Liturgie, aber auch im Gebet, denn wir brauchen die Freude. Wir können ohne Freude nicht leben. Es ist vielleicht nicht unbedingt immer die Freude,…
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04. September 2015
Herz-Jesu-Freitag
„O Jesus, ich weihe dir mein Herz. Komm, schließe es in das deinige ein. In deinem Herzen will ich wohnen, durch dein Herz will ich lieben, in deinem Herzen will ich leben, der Welt unbekannt. In Ihm werde ich Licht, Mut, Kraft und wahren Trost finden. In Ihm werde ich die Liebe finden, die mein Herz verzehren soll. O heiligstes Herz Jesu, mein Herz sei der Altar, auf dem ich mich dir opfere.“ Mit diesem Gebet hinterließ uns der heilige Pfarrer von Ars ein kräftiges Zeugnis seines Vertrauens in Jesu liebendes Herz. Vianneys Weihegebet fordert den Betrachter geradezu auf, sich…
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03. September 2015
Priesterdonnerstag
„Presbyterorum ordinis“ – so lautet der Titel jenes Dekrets des Zweiten Vatikanischen Konzils, in dem 1965 der Dienst und das Leben der Priester eingehend beleuchtet wurden. In dem vom seligen Papst Paul VI. gutgeheißenen Schreiben heißt es: „Die Priester werden aus der Reihe der Menschen genommen und für die Anliegen der Menschen bei Gott bestellt, um Gaben und Opfer für die Sünden darzubringen … Die Priester des Neuen Testamentes werden zwar aufgrund ihrer Berufung und Weihe innerhalb der Gemeinde des Gottesvolkes in bestimmter Hinsicht abgesondert, aber nicht um von dieser, auch nicht von irgendeinem Menschen, getrennt zu werden, sondern zur…
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22. August 2015
Maria Königin
Am Gedenktag „Maria Königin“, der als Oktavtag des Hochfestes Mariä Himmelfahrt begangen wird, feiert die katholische Kirche die Gottesmutter als Königin des Himmels. Im marianischen Jahr 1954 beleuchtete Papst Pius XII. in der Enzyklika „Ad caeli reginam“ das Geheimnis der Königsherrschaft Mariens näher. Aus dem Schreiben geht wesentlich hervor, dass die göttliche Mutterschaft Mariens die erste Grundlage für diesen erhabenen Titel bildet: „In der Tat sagt man in den heiligen Büchern über den von der Jungfrau geborenen Sohn: »Er wird Sohn des Allerhöchsten heißen und Gott der Herr wird ihm den Thron Davids, seines Vaters geben; er wird herrschen im…
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20. August 2015
Heiliger Bernhard von Clairvaux
Im Jahr des geweihten Lebens darf jener nicht unerwähnt bleiben, der weithin zur Formung und Erneuerung des Ordenslebens in unseren Breiten so maßgeblich beigetragen hat: Bernhard von Clairvaux, der um 1090 in Fontaine-lès-Dijon in Frankreich geboren wurde und als Patron der klösterlichen Berufungen gilt. Als der begeisterungsfähige junge Mann aus adeliger Abstammung 1113 zusammen mit 30 wissenschaftlich gebildeten, adligen und idealistischen jungen Leuten, darunter vier seiner fünf leiblichen Brüder, in das zum Scheitern verurteilte zisterziensische Reformkloster Cîteaux eintrat, erfuhr die klösterliche Gemeinschaft einen neuen Aufschwung und der gesamte Zisterzienserorden erlebten in Folge ein Aufblühen sondergleichen. Bernhards faszinierendes Auftreten begeisterte viele…
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16. August 2015
✝ Sr. Dorothea, Elisabeth Hofer CCIM
Wir gedenken im Gebet unserer verstorbenen Mitschwester Sr. Dorothea, Elisabeth Hofer CCIM geboren am 10.07.1935 in Grafenberg Gestorben am 16.08.2015 in Vorau Sr. Dorothea trat am 02.01.1965 in die Gemeinschaft der Vorauer Marienschwestern ein und legte am 14.05.1966 ihre erste Profess ab. Mit größter Liebe und Hingabe widmete sie ihr Leben den Patienten im Marienkrankenhaus Vorau. Auch die Kranken hegten eine innige Liebe zu ihr. Danach verbrachte sie ihren Lebensabend auf unserer Pflegestation St. Elisabeth, wo sie die zunehmenden Beschwerden des Alters und der Krankheit als schweres Opfer ergeben annahm. Frohsinn, Heiterkeit, Gebetseifer und die Freude an ihrem Beruf zeichneten…
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16. August 2015
Krönungsfest im Jubiläumsjahr
Gestern durften wir an einem wunderbaren Festtag die Himmelfahrt Mariens feiern und heute fanden wir uns am Nachmittag in unserer Kapelle ein, um anlässlich unseres Jubiläumsjahres Maria aus Dankbarkeit eine Freude zu bereiten und die Statue der Unbefleckten Empfängnis mit einem Sternenkranz zu krönen. Ganz so, wie es in der Offenbarung geschrieben steht: „Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.“ (Off 12,1) P. Dr. Bernhard Vosicky OCist, der die Krönung der Statue liturgisch leitete, stellte in den einleitenden Gedanken…
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15. August 2015
EINLADUNG zur feierlichen Krönung der Gottesmutter
Im Rahmen einer festlichen Messe, am 16. August 2015, mit Beginn um 15:00 Uhr werden wir anlässlich unseres Jubiläumsjahres (150 Jahre Vorauer Marienschwestern) die Statue der Unbefleckten Empfängnis in unserer Kapelle krönen. Hauptzelebrant wird P. Dr. Bernhard Vosicky OCist sein, der auch die Festpredigt halten wird. Einen Tag nach der Himmelfahrt Mariens, soll die Gottesmutter nun auch jenen Sternenkranz erhalten, der in der Offenbarung beschrieben steht. Geben Sie mit uns der Gottesmutter die Ehre und feiern Sie mit uns!
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15. August 2015
Kräutersegnung
Mancherorts wird der Brauch der Kräutersegnung zu Maria Himmelfahrt gepflegt. Diese Tradition geht auf die Überlieferung zurück, dass die Apostel nach der Entschlafung Mariens den Sarg der Jungfrau öffneten, und anstatt ihres Leichnams darin Blumen und Kräuter vorfanden. Dieses Gedenken wird in der Kräutersegnung aufgegriffen. Die zumeist kleinen Sträußchen aus den verschiedensten Getreidesorten sowie aus Heil- und Gewürzpflanzen, sollen Gottes Segen ins Haus bringen. Die Handhabung der Kräuterbuschen ist regional unterschiedlich. Teilweise finden sie in den Herrgottswinkeln ihren Platz oder werden beim Räuchern verwendet, um Unwetter fernzuhalten. Landwirte mischen sie unter das Futter, um die Tiere zu kräftigen, oder aber,…
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15. August 2015
Maria Himmelfahrt
Zu Allerheiligen im Heiligen Jahr 1950, verkündete Papst Pius XII. das Dogma „von der ganzmenschlichen Aufnahme Mariens in den Himmel“. Um den Heimgang Mariens ranken sich einige Legenden. Einer dieser religiösen Überlieferungen nach soll der Leichnam Marias in einer strahlenden Aureole zum Himmel aufgestiegen sein. Wie Maria in den Himmel aufgenommen wurde, bleibt ein Geheimnis. Aber eines steht fest: Sie ist nicht gestorben. „In der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und auch kraft Unserer eigenen verkündigen, erklären und definieren Wir: Es ist ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die immerwährende Jungfrau Maria, die makellose…
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13. August 2015
EINLADUNG zum Liebesflammenfestival in Budapest
In der Liebesflamme des Herzens der Gottesmutter verehren wir die Heiligste Dreifaltigkeit, die das Herz Mariens zu jeder Zeit erfüllte und entflammte, wie einst den brennenden Dornbusch vor Moses Augen. Wir fahren vom 28. bis zum 30. August mit einem Bus nach Budapest zum Liebesflammenfestival. Wir laden Sie ein, mit uns nach Budapest zu fahren und am Liebesflammenkongress teilzunehmen und Maria in ihrem Heiligtum zu besuchen. Es sind noch Plätze frei. Programm und Anmeldeinformationen für die dreitägige Wallfahrt: Abfahrt in Vorau: 28.08.2015, um 14:00 Uhr Liebesflammenkongress: 29.08.2015, von 09:00 Uhr – 18:00 Uhr mit Rosenkranz, Betrachtung, Zeugnissen, Lobpreis, Vortrag, Anbetung…
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11. August 2015
Heilige Klara von Assisi
Die heilige Klara von Assisi zählt zwar nicht wie Franziskus zu unseren Ordenspatronen, aber wer von Franziskus spricht, kann nicht umhin, auch von Klara zu sprechen. Quellen unserer Ordensgeschichte belegen, dass die heilige Klara vor allem in der ersten Zeit in unserer Gemeinschaft große Verehrung genoss. Kein anderer Ordensname ist in unseren Reihen häufiger zu finden, als der Name Klara. In unserer ersten Kapelle präsentierte ein Kirchenfenster in einer sehr schönen Darstellung die heilige Klara. Sie ist sozusagen die weibliche Gussform der franziskanischen Spiritualität, welche eine direkte und kräftige Wurzel unserer Spiritualität ist. Mutter Barbara und die Schwestern der Anfangszeit…
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09. August 2015
Edith Stein, eine Patronin für Europa
„Ihr sollt sein wie ein Fenster, durch das Gottes Güte in die Welt hineinleuchten kann.“ Dieser Rat stammt von der konvertierten Jüdin Edith Stein, die als Sr. Teresia Benedicta vom Kreuz als Karmelitin lebte und während der Zeit des Nationalsozialismus als „Jüdin und Christin“ am 09. August 1942 dem Holocaust zum Opfer fiel. Knapp 45 Jahre später wurde sie am 01. Mai 1987 von Papst Johannes Paul II. in Köln seliggesprochen und am 11. Oktober 1998 fand in Rom die Heiligsprechung statt. Ein Jahr später wurde Edith Stein, zusammen mit der heiligen Birgitta von Schweden und der heiligen Katharina von Siena, zur Patronin Europas erklärt. Durch…
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09. August 2015
Gott Vater Nachmittag
P. Hans Grafl Cop, der den Gebetsnachmittag zu Ehren Gott Vaters leitete, gab Zeugnis vom Reifen seiner Gottesbeziehung, die immer auch mit der Heilung des Vaterbildes verbunden ist. So berichtete er: Als für ihn eine Zeit der Berufungskrise angebrochen war, fand er Trost und Hilfe in einem Schriftwort (vgl Jes 43), das ihn dann durch diese schwierige Zeit getragen hatte: „Jetzt aber, so spricht der Herr, der dich mein Kind geschaffen hat und der dich mein Kind geformt hat, fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst mir. Steht dir das…
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08. August 2015
Ende der Gott Vater Novene
Weil wir die Liebe des Vaters, der ersten göttlichen Person, so oft in unserem Leben erfahren haben, und wir vor einigen Jahren auf die kirchlich anerkannten Botschaften von Gott Vater gestoßen sind, haben wir uns mit einer Novene auf den von ihm gewünschten Festtag vorbereitet. Das Lesen dieser Botschaften, die Mutter Elisabetta Ravasio niederschrieb, sowie das bewusste Beten zu Gott Vater, ermöglichen vielen Menschen einen neuen Zugang zu Gott. Gerade in der heutigen Zeit ist es für viele aufgrund eines negativen Vater- oder Gottesbildes schwierig geworden, in Gott einen liebevollen Vater zu sehen. In der Gott-Vater-Botschaft  ergreift der Vater und…
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08. August 2015
Herz-Maria-Sühnesamstag
Indem sich das Triduum in unserem Haus am Herz-Jesu-Freitag orientiert, hielten wir den Herz-Maria-Sühnesamstag erst heute, am zweiten Samstag im Monat. Prälat Dr. Johannes Gamperl, der die heilige Messe als Votivmesse zu Ehren Marias, der „Mutter des Trostes“ zelebrierte, betonte die Notwendigkeit, dass wir uns ganz besonders der Gottesmutter weihen, damit alles, was wir tun und haben, Gott gehört. Denn Maria behält nichts für sich, sie übergibt alles Gott – auf dem sichersten und schnellsten Weg. Neben der persönlichen Weihe und Lebensübergabe an Jesus durch Maria, dürfen und sollen wir auch alle Menschen Maria weihen, besonders jene, für die wir…
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07. August 2015
Abend der Barmherzigkeit
Einen sehr lebendigen Abend der Barmherzigkeit durften wir heute unter der Leitung von P. Mag. Hans Grafl COp, einem Kalasantinerpater aus Wien, erleben. Lebendig, frohmachend, war der Abend vor allem auch durch die vielen Kinder, die aus Leibeskräften mitsangen. Kinder, die schon in ihren jungen Jahren zu Jesus gefunden haben, sind sicher die begeistertsten Zeugen Christi, weil sie Gott mit reinem Herzen lieben – spontan, herzlich und überzeugt. Ihre Impulsivität ist ansteckend, berührt und öffnet die Herzen der Erwachsenen. Zu sehen, wie die Saat in Kinderherzen aufgeht, erfüllt mit Freude und großer Dankbarkeit und so freut es uns, dass sich…
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07. August 2015
Herz-Jesu-Freitag
Ein Symbol des Herzens Jesus ist das lebendig lodernde Feuer, das aus seinem Herzen schlägt. Katharina von Siena soll in ihren Schriften in verschiedenen Zusammenhängen über 750-mal vom Feuer als Symbol der göttlichen Liebe gesprochen haben. Sie sagte, dass der Mensch durch die Gnade der Erschaffung und Erlösung am Feuer der göttlichen Natur Anteil hat: „Du, o Gott, bist wahrhaft ein glühendes und immer brennendes Feuer!“ schrieb sie an einen ihrer Schüler, „Du bist das Feuer und wir sind die Funken, die ihr Dasein nur dem Feuer verdanken.“ (Vgl. Brief 39) Sie ging sogar so weit, zu sagen: „Meine Natur…
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06. August 2015
70. Priesterdonnerstag
Der heilige Papst Johannes Paul II. schrieb in „Ecce nunc nos“ über die Identität des Priesters nach dem Vorbild des heiligen Johannes Maria Vianney: „Der Priester findet immer und unverändert die Quelle für seine Identität im Priester Christus. Es ist nicht die Welt, die nach den Bedürfnissen und Begriffen der gesellschaftlichen Rollen seine Funktion bestimmt. Der Priester ist gekennzeichnet durch das Siegel des Priestertums Christi, an dessen Sendung als einzigem Mittler und Erlöser er teilnehmen soll.“ Die Welt verlangt heute, dass sich der Priester, ja die ganze Kirche, ihr anpasse und sich ihren oft verirrten, gottfernen Ideen unterwirft. Jesus hat…
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06. August 2015
Nachprimiz von H. Patrick Schützenhofer CRSA
Mit großer Freude durften wir heute H. Mag. Patrick Schützenhofer CRSA aus dem benachbarten Chorherrenstift Vorau, zur Nachprimiz in unserem Haus begrüßen. Am Nachmittag besuchte er unsere Patienten auf den Stationen, um ihnen auf Wunsch den Primizsegen zu spenden. Für Prälat Dr. Johannes Gamperl, ehemaliger Rektor des Knabenseminars und Gymnasiums Sachsenbrunn, der bei der heutigen Abendmesse konzelebrierte, war es eine besondere Freude, den einstigen Sachsenbrunner Maturanten, der Feiergemeinde als Neupriester vorzustellen. H. Patrick legte das Evangelium zum heutigen Festgeheimnis, Verklärung des Herrn, mit wunderbaren Erklärungen aus. H. Patrick wünschen wir, dass sein priesterliches Wirken auch für die Zukunft von einer…
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06. August 2015
Fest Verklärung des Herrn
Verklärung des Herrn – bei diesem Erlebnis gewinnen die drei Apostel Petrus, Jakobus und Johannes, ganz schnell an Klarheit. Das Rätsel um den Meister ist gelöst. Es tritt nun unzweifelhaft zutage, dass er der Messias ist. Jesus verbirgt seine kommende und göttliche Herrlichkeit für eine kleine Weile nicht mehr vor ihnen. Die Apostel sehen, was einmal offenbar werden soll. Sie sehen, vielleicht mehr ungläubig als gläubig, was sich gerade vor ihren Augen ereignet. Wieviele Situationen gibt es in unserem Leben, wo wir uns ein solches „Taborerlebnis“ wünschen würden. Oft gelangt der Mensch in seinem Leben an einen Punkt, an dem…
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04. August 2015
Der heilige Pfarrer von Ars
„Die Demut ist die große Hilfe zur Gottesliebe, der Stolz das große Hindernis zur Heiligkeit. Er ist das Bindeglied in der Kette der Laster, die Demut das gemeinsame Band aller Tugenden.“ Diese Erkenntnis stammt vom wohl bekanntesten Pfarrer der Welt, dem heiligen Pfarrer von Ars, dem Schutzpatron aller Pfarrer. Bis zu seiner Priesterweihe hatte er einen langen, schwierigen Weg hinter sich, auf dem ihm die Demut zum besten Helfer und Begleiter wurde. Johannes Maria Vianney, wie der Pfarrer von Ars heißt, bemerkte einmal, was er gleichermaßen auch für sich selbst sagen hätte können: „Die Heiligen erkannten sich selbst besser, als…
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02. August 2015
Gott Vater Sonntag
„Glaubt mir, ihr, die ihr mich hört, wenn ihr diese Worte lest: Wenn all die Menschen, die unserer katholischen Kirche fern sind, von diesem Vater, der sie liebt und der ihr Schöpfer und Gott ist, hören würden, wenn ihr ihnen von diesem Vater, der ihnen das ewige Leben schenken möchte, erzählen würdet, dann käme ein großer Teil dieser Menschen zu diesem Vater, auch die Hartnäckigsten unter ihnen.", schrieb der Kapuzinermönch P. Andrea D´Ascanio in der Einführung zur Botschaft von Gott Vater an Madre Eugenia Elisabetha Ravasio. „Ich kann den Menschen meinen geliebten Sohn kein zweites Mal schenken, um ihnen meine…
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01. August 2015
Die Vergebung von Assisi, der Portiunkula Ablass
Der Portiunkula-Ablass geht auf einen unserer Ordenspatrone, den heiligen Franz von Assisi, zurück, und kann vom Mittag des 1. August bis Mitternacht des 2. August empfangen werden, unter den nachstehenden Bedingungen: Besuch einer franziskanischen Kirche, einer Pfarrkirche oder einer anderen Indult-Kirche in der oben genannten Zeit und dem dort verrichteten Gebet des „Vater unser“ und des Glaubensbekenntnisses. Weiters sind erforderlich, der Empfang des Bußsakraments mit der entschiedenen Abkehr von der Sünde, dem Besuch der Heiligen Messe und dem Empfang der heiligen Eucharistie, als auch einem Gebet in der Intention des Heiligen Vaters. Mit der Gewährung dieses Ablasses ging es einst…
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24. Juli 2015
Beginn der Gott Vater Novene
„Ich bin der beste aller Väter! Ich kenne die Schwäche meiner Geschöpfe! Kommt, kommt mit Vertrauen und Liebe zu mir!“ Es ist Gott Vater, der diese einladenden Worte für uns bereithält. Jeder darf zu ihm kommen, niemanden wird er abweisen. Er sagt in der Botschaft an Madre Eugenia Ravasio weiter: „Und wenn ihr Reue zeigt, werde ich euch verzeihen. Auch wenn eure Sünden so widerwärtig wie Schlamm wären, werde ich sie eurem Vertrauens und eurer Liebe wegen vergessen und ihr werdet nicht gerichtet werden! Ich bin gerecht, das ist wahr, doch die Liebe verzeiht alles.“ Um das Gesagte noch zu…
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19. Juli 2015
Rückblick auf das Pöllauer Jugendtreffen
Das Jugendtreffen in Pöllau fand heuer von 14. bis 19. Juli 2015 zum 24. Mal unter dem Motto „Eine Reise ins Herz Gottes“ statt. Über 400 Jugendliche aus allen österreichischen Bundesländern, einige waren sogar aus Deutschland und sogar aus Ungarn und Polen angereist, haben die Reise nach Pöllau angetreten, um zu erfahren, wie sich eine Reise ins Herz Gottes vollzieht. Am letzten Tag konnten die Jugendlichen selbst zu Wort kommen und sich mit den anderen Teilnehmern austauschen, wie die Beziehung mit dem Herrn im Alltag aufrecht erhalten werden kann. Ein junger Mann gab den wertvollen Tipp, dass man beim Aufwachen…
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18. Juli 2015
Jubiläumsfeier mit unseren Mitarbeitern
Platzmangel erforderte eine separate Jubiläumsfeier für unsere Mitarbeiter. Das wiederum ermöglichte eine schöne Feier sozusagen im „familiären Kreis“ unseres Marienkrankenhauses. Eröffnet wurde der Festtag mit einer Dankmesse, welcher unser Pfarrer Mag. Lukas Zingl als Hauptzelebrant vorstand. Seine von Herzen kommende Predigt können Sie nachstehend lesen. Nach dem Gottesdienst versicherte M. Oberin, „dass wir nicht nur jetzt oder heute Gott für unsere Mitarbeiter danken, sondern dass wir das oft und immer wieder tun. Denn es ist nicht selbstverständlich, dass wir so wertvolle und kostbare Menschen um uns herum haben, die das Werk unserer Mutter Gründerin mit uns weitertragen.“ Damit das Werk…
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10. Juli 2015
Sommerzeit ist Erntezeit
Schon in den Sommermonaten gibt es vieles zu ernten. Sobald die Ribisel reif sind, werden in unserem Garten immer viele fleißige Hände gebraucht. Unsere Ordensjugend hat sich gemeinsam mit unserer Gartenschwester emsig an die Arbeit gemacht. Wer bei der Arbeit Gott nicht aus den Augen verliert, wessen Herz auch im Getriebe des Alltags am Herzen Gottes zu ruhen versteht, der kann voll Freude sein, denn die wahre Freude kommt immer von Gott. „Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte.“ (Jes 9,2) Die Nähe Gottes macht froh…
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04. Juli 2015
Herz-Maria-Sühnesamstag
Der heutige Sühnesamstag stand unter dem Titel „Mutter des Trostes“. Maria, die Trösterin der Betrübten, wie sie auch in der Lauretanischen Litanei angerufen wird, soll auch von uns Trost erfahren, indem wir an jedem 1. Samstag zusammenkommen, um ihr Freude zu bereiten, indem wir die von ihr erbetene Sühneandacht halten, zur Wiedergutmachung der vielen Beleidigungen, die ihr Herz tagein und tagaus treffen. Prälat Dr. Johannes Gamperl erinnerte mit Nachdruck, dass der 1. Samstag im Monat der Gottesmutter gehört und führte weiter aus: „Wenn wir alles Maria geben, wird unser Leben fruchtbar werden.“ In Verbindung mit dem Gebet des Engels wies…
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03. Juli 2015
Abend der Barmherzigkeit mit Reliquienübertragung von Kaiser Karl I.
Ein österreichischer Seliger hielt heute in unsere Kapelle feierlichen Einzug: Der selige Kaiser Karl von Habsburg. P. DDr. Marian Gruber OCist aus dem Stift Heiligenkreuz, Geschäftsführender Präsident der „Kaiser Karl Gebetsliga für den Völkerfrieden“, ist zu diesem Anlass zum heutigen Abend der Barmherzigkeit angereist und hat in der Predigt den seligen Monarchen mittels eines kurzen Lebensumrisses vorgestellt. Danach wurde die Reliquie von Kaiser Karl an ihren neuen Platz übertragen. Karl von Habsburg, Kaiser von Österreich und König von Ungarn, hat für unsere Gemeinschaft auch eine völkerverbindende Bedeutung, stammen doch vier unserer jüngsten Berufungen aus Ungarn.
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25. Juni 2015
Nachprimiz P. Severin Wurdack OCist
„Sei einfach unkompliziert katholisch.“ Das war der gute Rat, den P. Severin Wurdack OCist zu Beginn seines Ordenslebens von Abt Gregor erhalten hatte. Heute hat P. Severin schon ein gutes Stück Ordensleben gut katholisch zurückgelegt, ist Priester geworden und spendete am Nachmittag in unserem Krankenhaus den Primizsegen. Beim Abendgottesdienst, ebenfalls mit anschließendem Primizsegen, meinte er in der Predigt: „Ich glaube, das ist wirklich unser Grundstock, unser Fels: Unkompliziert katholisch, fest im Glauben.“ Und er merkte an: „Ein Konvent, der auf Fels gebaut ist, der so mit der Liebe im Herrn verankert ist, den wird es auch lange, lange geben.“ Wir…
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13. Juni 2015
Heiliger Antonius von Padua – Ordenspatron
Der heilige Antonius von Padua ist einer unserer Ordenspatrone, die wir täglich um ihre Fürsprache anrufen. Er war Prediger mit Leib und Seele, immer bereit, das Wort Gottes zu verkünden. Und wenn die Menschen die Frohe Botschaft nicht hören wollten, dann kam es auch vor, dass er den Vögeln und den Fischen predigte. Diesen Verkündigungseifer hat Gott zeichenhaft gewürdigt: Bei mehrmaligen Graböffnungen – zuletzt 1981 – fand man neben dem Skelett des Heiligen auch seine Zunge und seine Stimmbänder erhalten. Sein Redetalent wurde offenbar, als sich Antonius in Forli aufhielt, und er anlässlich einer Priesterweihe anstelle des verhinderten Festredners predigen…
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13. Juni 2015
Unbeflecktes Herz Mariens
Als Zeichen, dass Marias Herz die Antwort auf Gottes Herz ist, wird der Gedenktag des Unbefleckten Herzens Mariens gleich nach dem Herz Jesu Hochfest gefeiert. Kein Menschenherz ist dem Herzen Jesu ähnlicher geworden, als das der Gottesmutter. Aber wofür steht das Symbolbild ihres Herzens? Es ist Ausdruck der einzigartigen Reinheit, Heiligkeit und Vollkommenheit des innerlichen Lebens der Heiligsten Jungfrau. Oft wird es umwunden mit einem Blumenkranz dargestellt, um zu zeigen, dass ihr Leben wie ein duftender Blumenstrauß vor Gott ist. Das Herz der Gottesmutter hat jedoch nicht nur die mystische Beschaulichkeit erlebt, sondern lernte auch viel Leid kennen. Daran deutet…
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12. Juni 2015
Herz Jesu Nacht
Seit einem Gelöbnis unserer Schwestern im Zweiten Weltkrieg verbringen wir die Nacht zum Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu im Gebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Zu dieser jährlichen Anbetungsnacht kommen auch Gläubige aus der Umgebung. Heuer haben wir die Anbetung auch auf den ganzen Festtag ausgeweitet. Die Anliegen unserer Zeit werden immer vielfältiger und drängender, sodass das Gebet umso dringlicher wird. Viele Menschen beten nicht mehr, verabsäumen es, sich an das milde Herz unseres göttlichen Erlösers zu wenden. Jesus Sirach schrieb: „Da dachte ich an das Erbarmen des Herrn, an die Taten seiner Huld, die seit Ewigkeit bestehen. Er hilft allen,…
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11. Juni 2015
Krankengottesdienst
Mit dem Krankengottesdienst dürfen sich alle angesprochen und eingeladen wissen, die ihr persönliches gesundheitliches oder seelisches Kreuz vor Gott hintragen wollen, um von ihm in einer konkreten Not berührt zu werden. Diese Berührung durch Christus kommt ganz besonders im abschließenden Einzelsegen mit Handauflegung durch den Priester zum Ausdruck. Durch den Segen erfahren die Betroffenen oftmals Stärkung und Ermutigung in ihrer Krankheit, manchmal auch (innere) Heilung. Paulus hebt im Brief an die Hebräer hervor, dass wir ja nicht einen Hohenpriester haben, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber…
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05. Juni 2015
Abend der Barmherzigkeit mit feierlichem Einzug der ersten Reliquien
Mit einem Aufruf zum Vertrauen in die Liebe Gottes eröffnete Pfarrer Guido Martirani den Abend der Barmherzigkeit im Herz Jesu Monat: „Wir sind hier, als erlöste Kirche Gottes, als erwählte Kinder Gottes. Wir wollen vertrauen haben auf diese Erwählung. Wir wollen vertrauen, dass Gott uns liebt, dass Gott uns nahe ist, dass Gott uns alles gibt, dass Gott uns in sein Herz schließt.“ Menschen, die sich von Gott ganz und gar ins Herz schließen ließen, waren die Heiligen. Das Vorbild der Heiligen ist immer ein guter Wegweiser in den Himmel. In den Reliquien sind uns die Heiligen besonders nahe. In…
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04. Juni 2015
Hochfest Fronleichnam
Der Leib und das Blut des Herrn stehen am Fronleichnamstag im Mittelpunkt. Jesu Leib, den er für uns am Kreuz hingegeben hat, den wir in jeder konsekrierten Hostie empfangen können, ist wohl eines der größten Mysterien der Heilsgeschichte, vor dem wir nur staunend anbeten können. Im Sakrament der Eucharistie schenkt sich Jesus uns jedes Mal neu, um beim Empfang der heiligen Kommunion in unsere Herzen hinabzusteigen – oder um im Tabernakel bei uns zu sein. „In der heiligen Eucharistie werden wir eins mit Gott wie die Speise mit dem Körper.", erklärte Franz von Sales. „Es gibt nichts, was der Eucharistie an…
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31. Mai 2015
Maiandacht mit der Badsiedlung
Jedes Jahr im Mai versammeln wir uns unter der Leitung von Herrn Diakon Mag. Alois Karner mit den Gläubigen der Badsiedlung um Maria, die Maienkönigin. So auch heuer am letzten Tag im Monat Mai. Dieses Jahr war uns das Wetter wieder hold, sodass wir uns bei der Mariengrotte im Garten zur Andacht einfinden konnten. Nach herzerfrischendem Gebet und Gesang zu Ehren der Himmelsmutter stärkten wir uns bei einer nicht minderen herzhaften Agape und wurden damit der Feststellung des französischen Schriftstellers Luc de Clapiers gerecht, der einmal sagte: „Der Geist ist denselben Gesetzen unterworfen wie der Körper: beide können sich nur…
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30. Mai 2015
Festschrift zum 150-Jahrjubiläum
Anlässlich des 150-jährigen Bestehens unserer Gemeinschaft hat Dr. Peter Wiesflecker vom Steiermärkischen Landesarchiv eine Festschrift mit dem Titel „Ihr geht auf Mission!“ verfasst und bei der Jubiläumsfeier vorgestellt. Die kurze Einführung von Dr. Wiesflecker können Sie hier nachlesen und damit einen kleinen Streifzug durch unsere Geschichte machen. Die Festschrift können sie auf Anfrage bei uns oder über den Handel (ISBN 978-3-7086-0868-6) erwerben. Vorstellung der Festschrift „Ihr geht auf Mission!“ Dr. Peter Wiesflecker Exzellenz, Hochwürdigster Herr Bischof, sehr geehrter Herr Landesrat, verehrter Herr Prälat, ehrwürdige Schwestern, meine sehr geehrten Damen und Herren! Ihr Jubiläum haben die Vorauer Marienschwestern zum Anlass genommen,…
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30. Mai 2015
Wir sind dankbar für 150 Jahre CCIM
Heute vor eineinhalb Jahrhunderten setzte Mutter Barbara Sicharter ihren mutigen Entschluss in die Tat um, und legte damit den Grundstein für unsere Gemeinschaft. Viel Gutes ist durch das segensreiche Wirken unserer Gründerin, und all derer, die ihr nachfolgten, geschehen. Dafür dankten wir dem Herrn beim Festgottesdienst, weil er uns stets treu geführt und behütet hat. Einen Zeitungsbericht mit schönen Fotos finden sie auf der Website von meinbezirk.at. Die Festansprache von M. Oberin Marianne Schuh können Sie hier nachlesen.
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30. Mai 2015
150 Jahre Vorauer Marienschwestern
Es ist kaum vorstellbar, dass sich auf den Tag genau vor 150 Jahren eine angesehene junge Bauerntochter auf den Weg gemacht hat, um ein großes Werk zu beginnen, zu dem sie sich von Gott gerufen wusste. Viele Mädchen und Frauen haben in diesen Jahren ebenso den Ruf Gottes in sich wahrgenommen und sind der Gründerin Barbara Sicharter gleich in die von ihr gegründete Gemeinschaft der Vorauer Marienschwestern eingetreten. Vieles hat sich seit den Anfängen dem Wandel der Zeit angepasst. Gott aber ist treu und führt uns den Weg, den er mit Mutter Barbara begonnen hatte. Das erfüllt uns mit großer…
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18. Mai 2015
ORF-Beitrag zum Thema Kriegserinnerungen
Am 17. Mai 2015 wurde anlässlich des Kriegsendes vor 70 Jahren vom ORF eine TV-Dokumentation ausgestrahlt, in der Zeitzeugen des II. Weltkrieges aufgefordert wurden: „Erzählt, was Ihr erlebt habt!“ In berührender Weise erinnern sich in diesem Beitrag Menschen an die unterschiedlichsten Kriegserlebnisse und versuchen das oftmals Unfassbare in Worte zu kleiden. Eine Dokumentation, die betroffen macht und für alle ein Aufruf zum Gebet sein sollte, damit Gott unser Land schütze und im Frieden erhalte. Gegen Ende des Beitrags (ab Min 21:40) erzählt auch Sr. Maria Krückls leibliche Schwester von ihren Erinnerungen an jene Zeit, in der Wenigzell in den letzten…
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17. Mai 2015
TV-Dokumentation „Erzählt, was Ihr erlebt habt!“
Der ORF bringt zum Thema „70 Jahre Ende 2. Weltkrieg“ unter dem Motto „Erzählt, was Ihr erlebt habt!“ Berichte von Menschen, die den Krieg noch hautnah erlebt haben. Unter anderem wird auch unsere gegen Kriegsende verstorbene Novizin Sr. Maria Krückl (17.06.1918 – 08.04.1945) vorgestellt. Ausgestrahlt werden diese Zeitzeugenberichte in der TV-Dokumentation am 17. Mai 2015 (18:25) in ORF 2 und am 31. Mai 2015 (13:05 Uhr) im 3sat. Die Sendetermine der Steiermark-Heute-Beiträge sind ab 23. Mai 2015, samstags, 19:00 Uhr im ORF 2.
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14. Mai 2015
Professjubiläen im Jubeljahr
Der Christi Himmelfahrtstag hat für uns jedes Jahr noch einen zusätzlichen Anlass zum Feiern: die Professjubiläen unserer Mitschwestern. Dieses Jahr hatten wir beim Festgottesdienst fünf Jubelschwestern unter uns: Sr. Ottilia Pichler und Sr. Rita Kandlbauer die vor 65 Jahren ihre Profess abgelegt hatten Sr. Mechthilde Moser und Sr. Christina Koderhold die ihr 60-jähriges Jubiläum begehen durften und Sr. Sabine Kowatschich, die heuer 40 Jahre Ordensprofess feiern kann. Insgesamt, stellte M. Oberin fest, dürfen wir Gott für das Geschenk von 290 Ordensjahren danken. Den Auftrag Jesu, Zeugen zu sein bis an die Grenzen der Erde, griff Propst Gerhard Rechberger in der…
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11. Mai 2015
Barbara Sicharter Weg
Auf Anfrage finden von April bis Oktober geführte Wanderungen zum Geburtshaus unserer Gründerin statt. Die Hauptroute des Pilgerweges von Vorau zum Geburtshaus erfordert eine Gehzeit von etwa 3 Stunden. Für die Route Vorau – Wenigzell über das Geburtshaus müssen zusätzlich 2,5 Stunden eingeplant werden. Der Hauptweg ist großteils derselbe, den Mutter Barbara zurücklegte, um sich dem Ruf Gottes folgend in Vorau niederzulassen. 15 besinnlich gestaltete Raststellen beleuchten das Leben Barbara Sicharters.
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02. Mai 2015
Herz-Maria-Sühnesamstag
In der bislang kirchlich noch nicht anerkannten Botschaft Mariens während einer Erscheinungen in Marienfried am 25. Juni 1946 soll Maria gesagt haben: „Ich bin die große Gnadenvermittlerin. Der Vater will, dass die Welt diese Stellung seiner Dienerin anerkennt. Die Menschen müssen glauben, dass ich, als die ewige Braut des Heiligen Geistes, die getreue Vermittlerin aller Gnaden bin. … Betet und opfert durch mich! Betet immer! Betet den Rosenkranz! Erbittet euch alles durch mein Unbeflecktes Herz beim Vater. Wenn es zu seiner Ehre gereicht, wird Er es euch geben. … Fleht nicht um vergängliche Werte, sondern erbittet Gnaden für einzelne Seelen,…
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01. Mai 2015
Abend der Barmherzigkeit
Überraschend viele Gläubige sind zum heutigen Abend der Barmherzigkeit gekommen, darunter auch viele Kinder. P. Prof. Dr. Sebastian Athappilly ging in der Predigt auf die Thematik des heutigen Evangeliums ein, und führte die Hintergründe zur Tempelreinigung aus. Jesu ganz und gar unsanfter Auftritt im Tempel, als er einschritt, um die Händler zu verjagen, hatte ein bestimmtes Ziel. P. Sebastian stellte dazu fest: „Jesus will unser Gottesverhältnis auf eine völlig neue Basis stellen. Er will uns teilhaben lassen an der Wahrheit, an seiner Gotteserkenntnis und an seinem Geist, damit auch wir in der Kraft dieses Geistes rufen können: ABBA, Vater. Er…
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01. Mai 2015
Die Welt steht in Flammen
Heute wurde in Linz die Gedächtnisausstellung „Die Welt steht in Flammen – Spiritualität und Widerstand in der NS-Zeit“ eröffnet, die zwei Anlässe aufgreift: das Gedenkjahr „1945 – 2015“ zum Ende des Zweiten Weltkriegs sowie das von Papst Franziskus ausgerufene „Jahr des geweihten Lebens“. Exemplarisch werden 30 österreichische Priester, Ordensleute und ChristInnen, die MärtyrerInnen bzw. Opfer von Hass und Diktatur dieser schrecklichen Zeit geworden sind. Auch Sr. Maria Krückl wird in der Ausstellung mit einem Plakat bedacht. Die Biografien der Opfer „zeugen von tiefer persönlicher Spiritualität und machen einmal mehr deutlich, dass christlicher Widerstand das Ergebnis von Zivilcourage war und nicht…
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25. April 2015
Markusprozession
Das Gebet um fruchtbaren Regen hat anscheinend schnell seine Wirkung gezeigt, denn unsere Ordensjugend ist patschnass von der diesjährigen Markusprozession heimgekommen. „Gott, du ließest Regen strömen in Fülle und erquicktest dein verschmachtendes Erbland.“, konnten sie mit dem Psalmisten beten. (Ps 68,10) Im Zuge der vielen Wetterkapriolen der letzten Jahre sollte es der Menschheit doch immer bewusster werden, dass sie nicht alles in der Hand hat. Die Worte Jesu werden hier augenscheinlich: „Ohne mich, könnt ihr nichts tun.“ (vgl. Joh 15,5) Ein fruchtbares Wetter ist ein Geschenk Gottes, das erbetet werden will. Gott, der Schöpfer und Geber allen Lebens, gibt uns…
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18. April 2015
Gebetsabend um geistliche Berufe
Den Gebetsabend der Gebetsgemeinschaft um und für geistliche Berufe feierten wir mit Pfarrer Dietmar Orgelmeister. In der Predigt legte er Zeugnis über seine eigene Berufung ab und stellte fest, dass Jesus nach seiner Auferstehung zwei Aufträge gab, als er sagte: Seid Zeugen! Und „geht und verkündet“. Pfarrer Orglmeister meinte, Jesus wollte uns damit sagen: „Wir brauchen Zeugen und Lehrer. Der Lehrer hat viel Wissen, während der Zeuge etwas erlebt hat. Der Zeuge ist heute mehr gefragt.“ Er ermunterte die Anwesenden, von ihren Gotteserfahrungen und Berufungserlebnissen zu erzählen. Die Menschen wollen erfahren, wie Gott uns angesprochen hat, denn: „Das Zeugnis Berufener…
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12. April 2015
Gebetsnacht um geistliche Berufe
Am Samstag, den 18. April 2015, treffen wir uns mit den Mitgliedern der Gebetsgemeinschaft um und für Geistliche Berufe in unserer Kapelle. Beginn ist um 19:30 Uhr mit Rosenkranz und Betrachtungen. Im Anschluss, um 20:30 Uhr, halten wir eine Stunde der gestalteten Anbetung. Um 21:30 Uhr feiern wir die heilige Messe mit Pfr. Dietmar Orgelmeister. Beichtgelegenheit wird voraussichtlich ab 19:30 Uhr sein. Jeder, der mit uns in den Anliegen der geistlichen Berufe und in den Anliegen der Gottesmutter beten möchte, ist herzlich willkommen.
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11. April 2015
Barmherzigkeitsnachmittag
In diesem Jahr feiern wir den Barmherzigkeitssonntag gleich zweimal mit jeweils einem Barmherzigkeitsnachmittag am Vortag und am eigentlichen Festtag. Aus diesem Grund fiel auch der heutige Herz-Maria-Sühnesamstag aus. Den Nachmittag gestaltete P. Andreas Skoblicki mit Betrachtung und Anbetung als Hinführung zum Festgeheimnis am zweiten Ostersonntag. Auch in der Predigt, die wir nachstehend wieder zur Verfügung stellen, zitierte er viele Stellen aus dem Tagebuch der heiligen Sr. Faustyna Kowalska, die auserwählt war, der Menschheit die Barmherzigkeit Gottes zu verkünden. Erbitten wir gemeinsam mit Sr. Faustyna das göttliche Erbarmen für uns und die ganze Menschheit, die sich in vielen Teilen der Welt…
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10. April 2015
Abend der Barmherzigkeit
Zum Triduum in der Osterzeit sind wieder viele Gläubige gekommen. Einige sind sogar von sehr weit hergekommen, nämlich aus Kopfing (OÖ). Mit ihnen ist auch P. Andreas Skoblicki, der den heutigen Abend leitete und den meisten Besuchern des Abends der Barmherzigkeit schon gut bekannt ist. Seine Predigt stellen wir Ihnen im Anschluss wieder als geistliche Lektüre zur Verfügung. Groß haben wir an diesem Abend auch der heiligen Sr. Faustyna Kowalska gedacht, deren Reliquie, so wie heute, in Zukunft immer zur Verehrung ausgestellt sein wird. Faustyna, die Sekretärin der göttlichen Barmherzigkeit, wie Jesus sie selbst nannte, ist in diesen Tagen natürlich…
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10. April 2015
Herz-Jesu-Freitag
„Möge ich durch dich, o anbetungswürdiges Herz meines Heilandes und Gottes, lernen, ganz mich selbst zu vergessen: denn nur auf diesem Wege kann ich zu dir gelangen. Lass mich Geduld lernen, Demut und Sanftmut; Lehre mich leiden und vergeben. Ich schenke mich ganz dir, o Herr: dein Wille geschehe mit mir; mache mich dieses heiligen Herzens würdig, das du mir gnädig erschlossen hast, dass ich lebe in ihm und sterbe in ihm, und erwache im Himmel.” (Quelle unbekannt) Wieviel Erbarmen haben wir nicht alle schon von diesem anbetungswürdigen Herzen empfangen! Mit dem heutigen Herz-Jesu-Freitag stehen wir an der Schwelle des…
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09. April 2015
Priesterdonnerstag
In der diesjährigen Chrisammesse am 02. April 2015 sprach der Heilige Vater die Müdigkeit an, von der viele Priester geplagt sind. Papst Franziskus nannte verschiedene Arten der Müdigkeit. Als erstes meditierte er über „die Müdigkeit von den Leuten, die Müdigkeit von den Menschenmengen … diese Müdigkeit ist gut, es ist eine gesunde Müdigkeit. Es ist die Müdigkeit des Priesters, dem der Geruch der Schafe anhaftet.“ Als zweite Art sprach er „die Müdigkeit von den Feinden“ an. Der Heilige Vater ermahnt hier zur Wachsamkeit: „Der Böse ist schlauer als wir, und er ist fähig, in einem einzigen Moment niederzureißen, was wir…
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09. April 2015
Grünbeten für eine gute Ernte
Das recht kühle, unwirtliche Osterwetter hat uns heuer dazu veranlasst, das Grünbeten, zu dem wir gewöhnlich am Ostersonntag ausschreiten, um einige Tage zu verschieben. Nachdem es heute erstmals etwas wärmer war, nützten wir die Gelegenheit, um diesen alten Brauch zu pflegen und die geweihten Palmkätzchen beim Beten des Rosenkranzes auszustecken. Seit der Auflassung unserer Landwirtschaft vor gut einem Jahrzehnt bewirtschaften wir unsere Felder nicht mehr selbst. Deshalb haben wir das Gebet um das Gedeihen der Feldfrüchte auf unseren Schwesterngarten verlegt. Wir beten besonders auch im Geiste der Stellvertretung anstelle der Vielen, die das Gebet bewusst oder unbewusst unterlassen. Gott möge…
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08. April 2015
70. Todestag von Sr. Maria Krückl
Der Pfarrer von Ars, Johannes Maria Vianney, sagte einmal: „Um die Reinheit zu bewahren, gibt es drei Dinge: die Gegenwart Gottes, das Gebet und die Sakramente.“ Aus diesen drei Quellen hat unsere vor 70 Jahren verstorbene Novizin Sr. Maria Krückl gelebt. Sie starb in den letzten Kriegstagen als „Opfer der Reinheit“, wie es die Grabinschrift bezeugt. In unserer Gemeinschaft halten wir ihr Gedächtnis in besonderer Weise hoch, weil Sr. Maria uns gezeigt hat, dass man für den Glauben und die damit verbundenen Werte bis zur letzten Konsequenz eintreten muss und kann. Offen und unerschrocken im Leben, gab sie nicht klein…
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06. April 2015
Gnadenbild des Barmherzigen Jesus
Im vergangenen Jahr haben wir ein Bild des Barmherzigen Jesus direkt aus dem Gnadenort in Krakau bekommen, worüber wir uns sehr freuen. Dieses Bild, von Jesus über Sr. Faustyna Kowalska selbst in Auftrag gegeben, hat eine längere Entstehungsgeschichte. Das können sie im Artikel hier nachlesen. Jesus, ich vertraue auf Dich! Als Botin der göttlichen Barmherzigkeit lebte Sr. Faustyna durch und mit Jesus im Bemühen, die ihr anvertraute Botschaft über die göttliche Barmherzigkeit zu verbreiten. Eine der Aufgaben, die Jesus ihr gestellt hatte, war das Malen eines Bildes von ihm, so wie sie ihn gesehen hatte. Im Tagebuch der Heiligen findet…
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06. April 2015
Ostermontag – 1. Emmausgang
Am ersten Tag nach Ostern sind wir liturgisch mit den beiden Jüngern unterwegs auf dem Weg nach Emmaus   Am Nachmittag hatten wir erstmals zu einem gemeinsamen Emmausgang geladen, den wir aber wegen des unwirtlichen, beinahe winterlichen Wetters in die Kapelle verlegten. Prof. Rigger führte uns anhand des Evangeliums und mit Betrachtungen zur Emmaus-Perikope durch die eucharistische Anbetung. Die Predigt von der Frühmesse können Sie hier nachlesen.
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05. April 2015
Osteroktav
Manche Ereignisse sind so gewaltig, dass man ihre ganze Tragweite nicht so schnell erfassen kann. Das größte Ereignis in der Heilsgeschichte der gesamten Menschheit ist die Erlösung des Menschen in Tod und Auferstehung des Herrn. Ostern ist das größte Fest der Christenheit. Deshalb steht dieses Heilsgeheimnis ganze acht Tage im Zentrum der Liturgie. Das Ostergeheimnis, das Geheimnis unseres Glaubens – deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit – wird uns in diesen Tagen in den verschiedensten Erzählungen des Evangeliums berichtet. In der Oktav begleiten wir zuerst die Frauen, dann Petrus und…
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05. April 2015
Ostergrüße am Krankenbett
Unser Noviziat hat es sich seit einigen Jahren zur Aufgabe gemacht, unseren Patienten zu den verschiedensten Anlässen die Festtagswünsche im Namen der Schwesterngemeinschaft zu überbringen. Diese Besuchsdienste werden von den Kranken gerne angenommen und die Fröhlichkeit unserer jungen Schar wirkt ansteckend. Diesmal wurden kleine Kärtchen mit dem Barmherzigen Jesus überreicht, auf den wir unser ganzes Vertrauen setzen dürfen. In der Krankheit und in Zeiten der Ungewissheit braucht der Mensch einen Rettungsanker, eine rettende Hand, jemanden, an dem man sich festhalten kann. „Dein Arm ist voll Kraft, deine Hand ist stark, deine Rechte hoch erhoben.“ (Ps 89,14) Auch der heilige Paulus…
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05. April 2015
Regina Caeli
Jetzt, wo Christus auferstanden ist, tritt die Kirche an die Gottesmutter heran und fordert sie nach den Tagen der Trauer auf, wieder fröhlich zu sein: O Himmelskönigin, frohlocke, halleluja! Denn er, den du zu tragen würdig warst, halleluja! Ist erstanden, wie er sagte, halleluja! Bitt Gott für uns, Maria, halleluja! Dieses Gebet ersetzt in der Osterzeit den Angelus. „Regina caeli“ – „Himmelskönigin“ – lautet der Ehrentitel, der besagt, dass Maria an der himmlischen Herrlichkeit ihres auferstandenen Sohnes teilhat. Das himmlische Königtum der heiligen Jungfrau und Gottesmutter wird im lehramtlichen Dokument „Ad caeli reginam“, jener Enzyklika, die Papst Pius XII. am…
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05. April 2015
Ostergrüße
Der Heiland ist erstanden, befreit von Todesbanden, der als ein wahres Osterlamm für uns den Tod zu leiden kam. Halleluja! Nun ist der Mensch gerettet und Satan angekettet; der Tod hat keinen Stachel mehr, der Stein ist weg, das Grab ist leer. Halleluja! Der Sieger führt die Scharen, die lang gefangen waren, in seines Vaters Reich empor, das Adam sich und uns verlor. Halleluja! O wie die Wunden prangen, die er für uns empfangen! Wie schallt der Engel Siegesgesang dem Starken, der den Tod bezwang! Halleluja! Eine gesegnete, friedvolle und frohe Osterzeit wünschen von ganzem Herzen Ihre Vorauer Marienschwestern!
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05. April 2015
Ostern – und die österliche Liebesflamme
Um 5 Uhr entzündeten wir an einer Kerze im Vorraum der Kapelle unser sehr bescheidenes Osterfeuer. Nach der Bereitung der Osterkerze mit dem anschließenden feierlichen Einzug, wurde das Osterlob verkündet, in dem Christus als das Licht der Welt gepriesen und seine Auferstehung in Verbindung zu dem im Alten Testament offenbarten göttlichen Heilsplan gestellt wird. Im Wortgottesdienst hörten wir die sieben Lesungen, in denen uns das frühe Wirken Gottes vergegenwärtigt wurde, die nicht nur für das Volk Israel, sondern auch dem Gottesvolk des Neuen Bundes als Verheißung gegeben sind. In der Tauffeier erneuerten wir unser Taufversprechen, um anschließend am eucharistischen Mahl…
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04. April 2015
Osternacht – Der Sieg des Lichtes
In der Osternacht besingt die Kirche im Exsultet den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit: „Die Nacht wird hell wie der Tag, wie strahlendes Licht wird die Nacht mich umgeben.“ Die Geschichte des Volkes Gottes durchstreifend wird im Osterlob diese Nacht gepriesen: „Dies ist die Nacht, die unsere Väter, die Söhne Israels, aus Ägypten befreit und auf trockenem Pfad durch die Fluten des Roten Meeres geführt hat. Dies ist die Nacht, in der die leuchtende Säule das Dunkel der Sünde vertrieben hat. Dies ist die Nacht, die auf der ganzen Erde alle, die an Christus glauben, scheidet von den Lastern…
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04. April 2015
Segne, Vater, diese Speisen
Die österliche Speisensegnung ist ein weiteres christliches Glaubenszeichen, mit dem wir bezeugen, dass wir daran glauben, dass Jesus auferstehen wird und nicht im Grab bleibt. Die gesegneten Speisen möchte man ja nach der Auferstehungsfeier in Gemeinschaft mit ihm verzehren. Im gemeinsamen Mahlhalten, beim Brechen des Brotes, haben die Emmausjünger den Herrn erkannt. Erkennen wir ihn, in der Gestalt unseres Gegenübers? Jesus identifiziert sich mit jedem Menschen, sodass er verdeutlichte: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40) Jesus sitzt mit uns am Tisch, nicht nur beim festlichen Osterschmaus, sondern an jedem Tag,…
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04. April 2015
Karsamstag – Tag der Erwartung
Am Karsamstag verweilt die Kirche vor dem Grab des Herrn, der sterbend gesagt hat: „Es ist vollbracht!“ Wozu er gesandt wurde, hat er im Leiden vollendet. Fastend und betend erwarten die Gläubigen vor dem Allerheiligsten, das zumeist auf dem Altar über dem Grab Jesu ausgesetzt ist, die Auferstehung des Herrn. Der Schleier, der das Allerheiligste verhüllt, weist darauf hin, dass der Herr im Grab unseren Blicken entzogen liegt. Wir vereinen uns im Gebet mit der Muttergottes, die in den schwersten Tagen ihres Lebens im Glauben nicht wankte und standhaft blieb. Maria hat die Kirche in ihrem unerschütterlichen Glauben durchgetragen, hat…
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03. April 2015
Beginn der Barmherzigkeitsnovene
Die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit, die am Karfreitag beginnt und auf den Sonntag der Barmherzigkeit hin gebetet wird, hat Jesus seiner Sekretärin, der heiligen Sr. Faustyna Kowalska, diktiert. Jesus sagte: „Ich wünsche, dass du während neun Tage Seelen zur Quelle meiner Barmherzigkeit hinführst, damit sie Kraft, Trost und allerlei Gnaden schöpfen, die sie für die Mühsal des Lebens benötigen, besonders aber in der Stunde des Todes. An jedem Tag wirst du Meinem Herzen eine andere Gruppe von Seelen zuführen und sie in das Meer Meiner Barmherzigkeit tauchen. Und Ich werde all' diese Seelen in das Haus Meines Vaters führen...“ Der…
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03. April 2015
Karfreitag – Seht das Holz des Kreuzes
„Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ (Joh 15,13) Diese größte Liebe hat Jesus heute am Kreuz wahr gemacht. Gelitten bis zum Äußersten, hat er sein Leben für uns geopfert. Das Kreuz, der Schandpfahl, wurde durch sein Sterben zum größten Liebeszeichen. Immer, wenn wir ein Kreuz sehen, werden wir an die Liebestat des Herrn erinnert, steht uns unsere Erlösung vor Augen. Er hat bewiesen, dass Gott unser Freund ist, der nichts unversucht ließ, um uns zu retten. Nun liegt es an uns, ob wir diese Freundschaft annehmen und erwidern. „Ihr seid meine Freunde,…
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02. April 2015
Ölbergandacht
Lukas berichtet uns, dass sich Jesus sehr danach gesehnt hat, dieses Paschamahl mit den Aposteln zu feiern. (vgl. Lk 22,15) Dieses Paschamahl war anders als alle vorhergehenden, denn es war das Mahl des Neuen Bundes. Er, der Bräutigam, schenkte sich der Kirche als Opferlamm, das alle Schuld tilgte. Er selbst reichte seinen Leib und sein Blut jenen, die er nicht mehr Knechte nannte, sondern Freunde. Und wir hören Jesus sagen: „Denn ich sage euch: Ich werde es nicht mehr essen, bis das Mahl seine Erfüllung findet im Reich Gottes.“ (Lk 22,16) Nach dem Mahl ging er hinaus in die Nacht,…
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02. April 2015
Dann ging er hin, zu sterben…
„Dann ging er hin, zu sterben, aus liebevollem Sinn, gab, Heil uns zu erwerben, sich selbst zum Opfer hin.“ In diese schlichten Worte aus dem bekannten Lied, beim letzten Abendmahle, ist die bedeutendste Liebestat Jesu gehüllt. In der Liturgie wird dieses „Hingehen“ in der Übertragung des Allerheiligsten in einen Seitenaltar am Ende der Eucharistiefeier am Gründonnerstag angedeutet. Der Tabernakel, das Haus Gottes, bleibt offen stehen und scheint, als wolle er auf das leere Grab hinweisen, welches den Leichnam des Herrn in wenigen Stunden aufnehmen, aber nicht festhalten kann. Leid und Freud, Tod und Leben, sind in diesen österlichen Tagen so…
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02. April 2015
Gründonnerstag – Da er die Seinen liebte…
Mit bewegender Liturgie beginnen mit dem Gründonnerstag die drei österlichen Tage. Der Hauptzelebrant, Prof. Dr. Rigger, erläuterte in den einleitenden Worten: „Wenn wir es genau beachten, beginnen wir mit dieser Eucharistiefeier den Karfreitag. Es ist gut jüdisch christliche Tradition, mit der ersten Vesper am Vorabend, das große Fest beginnen zu lassen. Diese drei heiligsten Tage des Kirchenjahres sind österliche Tage, wahrhaft österliche Tage. Jesus wird uns im Evangelium ein Zeichen geben, das bleibenden Wert hat, bleibenden Anspruch darstellt. Jesus kniet sich nieder, um uns die Füße zu waschen. Er tut es auch heute noch. Alles, was jetzt in diesen Tagen…
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02. April 2015
Chrisammesse
Die Chrisammesse, die in allen Diözesen am Vormittag des Gründonnerstags zelebriert wird, soll „ein Ausdruck der Verbundenheit zwischen dem Bischof und seinen Priestern“ sein. Mancherorts wird sie auch schon am Vortag gefeiert. Auch um den Bischof von Rom haben sich heute die Priester und Diakone seiner Diözese versammelt, um mit ihm diese Messe zu feiern. An die Priester gewandt bekundete Papst Franziskus heute: „Die Müdigkeit der Priester! Wisst ihr, wie oft ich daran denke: an die Müdigkeit von euch allen? Ich denke viel daran und bete häufig dafür, besonders wenn ich selbst müde bin. Ich bete für euch, die ihr…
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29. März 2015
Karwoche
Kara, dieses althochdeutsche Wort, das Klage, Kummer, Trauer bedeutet, gibt der Woche vor dem größten Kirchenfest ihren Namen: Karwoche. Jesu letzte Tage sind gekennzeichnet von dieser Trauer. Der anfängliche Jubel der Menge bei seinem Triumphzug bei seinem letzten feierlichen Einzug in Jerusalem, war schnell verblasst und schlug bald ins Gegenteil um. Das fröhliche „Hosanna“ wurde in kürzester Zeit  zu dem hasserfüllten „Kreuzige ihn!“ In Getsemane hören wir Jesus zu seinen Jüngern sagen: „Meine Seele ist zu Tode betrübt.“ In Freud und in Leid fand Jesus immer Zuflucht im Gebet, in der Gemeinschaft mit Gott. Die Karwoche ist kein Geschehen, sie…
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29. März 2015
Palmsonntag
Zwei Themen prägen den Palmsonntag: Der Jubel um den erhofften König und das Leiden des vom Volk verworfenen Messias. Die Hoffnung Israels zog in Jerusalem ein. Nicht hoch zu Ross, sondern bescheiden auf einem Esel. Ist es nicht gerade die Bescheidenheit, die einen Menschen adelt? Sirach (3,17) sagt: „Mein Sohn, bei all deinem Tun bleibe bescheiden und du wirst mehr geliebt werden als einer, der Gaben verteilt.“ Der König der Juden lebte in Armut. Er hatte nicht viel zu geben, doch was er hatte, gab er den Armen. Papst Franziskus, als Stellvertreter Christi, möchte uns alle wieder auf einen Weg…
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22. März 2015
Kreuzverhüllung
Unübersehbar sind die Kreuze, die mit dem 5. Fastensonntag in den Kirchen mit violetten Tüchern verhüllt werden. Mit dieser symbolischen Geste soll uns nicht der Blick auf den leidenden Christus genommen werden, der in der Fastenzeit eigentlich in den Mittelpunkt der Betrachtungen gestellt wird. Im Gegenteil, es soll uns der Blick auf das Kreuz verwehrt werden, weil es durch Jesu Tod zum Zeichen des Heiles geworden ist. Damit ist es ein zutiefst österliches Zeichen, das auf seine Auferstehung hinweist. Die Sicht auf das Kreuz wird erst in der Karfreitagsliturgie wieder freigegeben, wenn das Kreuz in einer feierlichen Zeremonie wieder enthüllt…
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22. März 2015
5. Fastensonntag
Unschuldig, aber im Gehorsam, geht Jesus seinem Sterben entgegen. Ohne mit dem Makel der Erbschuld behaftet zu sein, war er dem Fluch des Todes nicht unterworfen. Freiwillig und aus aufrichtiger Liebe nahm er, der das Leben war und ist, den Tod auf sich, um jene, die des Todes waren, an die Pforte des Lebens zurückzuführen. Jesus war sich seiner Sendung bewusst. Der Gehorsam, mit dem er seine Mission krönte, wurde ihm selbst zur Verherrlichung. Deshalb sagte er: „Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird. Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht auf die Erde fällt und…
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16. März 2015
Frühlingserwachen
Für die meisten Menschen gehört der Frühling zur schönsten Zeit im Jahr. Alles bricht wieder auf, das Leben ist nicht mehr zu stoppen. Winterdepressionen verfliegen, sobald die Tage wieder länger werden und das neue Leben in der Natur sichtbar wird. Dieser Aufbruch steckt uns an. Neue Hoffnung keimt auf. Das Volk Israel ist im Frühling aufgebrochen aus der Sklaverei. Es hat sich an dem von Gott festgesetzten Tag, unmittelbar nach dem ersten Paschafest, dem Vorübergang des Herrn, auf den Weg in die Freiheit begeben. Unmittelbar nach dem Paschamahl ist auch Jesus aufgebrochen, um sein Leben für uns hinzugeben und es…
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15. März 2015
4. Fastensonntag
Der vierte Sonntag in der Fastenzeit steht unter dem Motto „Blickt auf“. Wir sind eingeladen, den Blick zu erheben, um die Heilkraft Gottes zu erfahren. „Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten und ihr braucht nicht zu erröten.“ (Ps 34,6), verheißt uns der Psalmist. „Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.“, wird im heutigen Evangelium verkündet. (Joh 3,14-15) Im Alten Testament wurde auf Gottes Geheiß hin, das kupferne Zeichen der Schlange zu einem Zeichen des Heiles. Wer damals…
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14. März 2015
24 Stunden für den Herrn
Es ist erfreulich, dass sich, vor allem in den Nachmittagsstunden, viele Gläubige in unserer Kapelle eingefunden haben, um mit uns gemeinsam dem Aufruf des Heiligen Vaters zu folgen. Papst Franziskus weiß um die Nöte der Welt bescheid und er zählt auf die Kraft des Gebetes so vieler Menschen. Der Einzelne kann hinsichtlich der ungezählten Leiden nicht viel ausrichten, aber wenn sich das gläubige Volk versammelt und mit einer Stimme zum Herrn ruft, dann lässt sich durch die Gnade Gottes vieles bewegen. Diese weltweiten Anbetungsstunden sind ein berührendes Erlebnis für jeden von uns. Zu denken, dass sich überall, auf jedem Kontinent,…
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12. März 2015
EINLADUNG zu „24 Stunden für den Herrn“
Auf Initiative von Papst Franziskus bieten wir morgen und übermorgen, gemeinsam mit dem Stift und der Pfarre Vorau, in unserem Haus die Aktion „24 Stunden für den Herrn“ an. Papst Franziskus schreibt dazu: „Auch wir als Einzelne sind der Versuchung der Gleichgültigkeit ausgesetzt. Wir sind von den erschütternden Berichten und Bildern, die uns das menschliche Leid erzählen, gesättigt und verspüren zugleich unser ganzes Unvermögen einzugreifen. Was können wir tun, um uns nicht in diese Spirale des Schreckens und der Machtlosigkeit hineinziehen zu lassen? Erstens können wir in der Gemeinschaft der irdischen und der himmlischen Kirche beten. Unterschätzen wir nicht die…
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11. März 2015
Beichtfolder – eine Hilfestellung zur Versöhnung
In der Osterzeit möchten wir wieder auf unseren Beichtfolder hinweisen. Sie können ihn hier als PDF (leider in geringer Qualität) downloaden. Inhaltlich wiedergegeben finden Sie ihn auch  hier. Nützen sie die Tage vor Ostern, um in ihrem Herzen mit Gott und der Welt Frieden zu schließen in einer aufrichtigen Beichte. Der Beichtfolder und andere „Gewissensspiegel“ sind eine Art Checklisten, die uns helfen, unsere seelische Gesundheit auf den Prüfstand zu stellen. „Gesundheit ist das Wichtigste!“, heißt es. Vergessen wir nicht die Gesundheit unserer unsterblichen Seele.
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08. März 2015
Tag der Frau
Es ist gut, sich an einem bestimmten Tag im Jahr auf das Frausein zu besinnen. Frauen haben von Gott eine besondere Gabe erhalten. Sie könne Leben empfangen, in sich heranreifen lassen und dieses neue Leben in diese Welt gebären. Nicht als „Gebärmaschine“, wie man heute abwertend über diese Gabe spricht. Im Gegenteil, sie sind Mitbeteiligte, Mitwirkende am Schöpfungswerk. Nach dem Sündenfall lesen wir in der Bibel: „Adam erkannte Eva, seine Frau; sie wurde schwanger und gebar Kain. Da sagte sie: Ich habe einen Mann vom Herrn erworben.“ (Gen 4,1) Diese Aussage eröffnet, was im Leib der Frau heranwächst: ein Mann…
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08. März 2015
3. Fastensonntag
Wir lieben den sanften Jesus, der „gütig und von Herzen demütig ist“. Wir wollen einen barmherzigen Jesus, der uns freundlich zulächelt und uns mit Gnaden überhäuft. Diese Vorstellung allein ist ein verfälschtes, unvollkommenes Bild, das wir uns jedoch gerne von Gott zeichnen. Wohl ist die Barmherzigkeit Gottes durch nichts auszuloten und unerschöpflich. Aber das heißt nicht, dass Jesus „nicht auch anders kann“, wie man im Volksmund gerne sagt. Wenn es Not tut, dann schreitet Jesus auch in erschreckender Weise ein. Die Grenzen seiner Güte sind erreicht, wenn er sieht, wie das Haus des Vaters oder der Vater selbst entehrt wird.…
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07. März 2015
70. Herz-Maria-Sühnesamstag
Zum 70. Mal sind wir heute in unserer Kapelle mit Gläubigen aus nah und fern zusammengekommen, um die Beleidigungen, die das unbefleckte Herz der Gottesmutter treffen, zu sühnen. In Fatima sagte Maria zu den drei Kindern:  „Deshalb gehen so viele Menschen in die Hölle, weil niemand für sie betet. Alle jene, für die gebetet, geopfert und gesühnt wird, gehen nicht verloren.“ Die Ermahnung der Gottesmutter nehmen wir sehr ernst. Wir sind nicht nur für unser eigenes Seelenheil verantwortlich, sondern auch für das ewige Heil unserer Mitmenschen. Schon Jesus wies darauf hin, dass nicht die Gesunden den Arzt brauchen, sondern die Kranken.…
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06. März 2015
Abend der Barmherzigkeit
Der heutige Abend der Barmherzigkeit, mitten in der Fastenzeit, war geprägt von der Umkehr der Herzen. Das geschieht in einzigartiger Weise im Sakrament der Versöhnung, welches das Hauptthema der Predigt war, in der es hieß: „Jede einzelne Beichte heiligt die ganze Kirche.“ Unter anderem wurde darauf hingewiesen, dass auch das stellvertretende Bereuen der Sünden eines anderen Menschen von Gott gerne erhört wird und einen verstockten Sünder bekehren kann. Ebenso wurde die Frage nach der Häufigkeit der Beichte eindeutig geklärt: „Rom wünscht nicht, dass man regelmäßig beichtet, sondern, dass man oft beichtet.“ Das heißt also: „Es gilt dann zu beichten, wann…
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06. März 2015
Herz Jesu Freitag
Einen glühenden Verehrer des Heiligsten Herzens Jesu dürfen wir heute vorstellen: Den vor knapp 90 Jahren heiliggesprochenen Johannes Eudes. Wegen seines überaus eifrigen Einsatzes zu Ehren des Herzens Jesu bedachte Papst Pius X. ihn mit dem Titel „Urheber, Lehrer und Apostel der liturgischen Verehrung des Herzens Jesu“. Johannes Eudes erblickte am 14. November 1601 in Mazerai bei Ri, in der Normandie, das Licht der Welt. Als er mit 22 Jahren seine Studien beendet hatte, trat er den Oratoranern, einer Vereinigung von Weltpriestern, bei. 1625 empfing er in Paris die Priesterweihe. Zu seinen Aufgaben zählten zuerst die Betreuung der Pestkranken in…
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05. März 2015
Priesterdonnerstag
„Wie schön ist es und wie groß, Gott zu kennen und ihm zu dienen! Wir haben nichts weiter als dies zu tun auf der Welt.“ (Pfarrer von Ars) Diese Worte erlangen für jeden Priester eine gesteigerte Bedeutung, sind sie doch für den sakramentalen Gottesdienst geweiht. Das größte Geschenk das Gott einem Priester gemacht hat, ist die Gnade, ihm in auserwählter Weise dienen zu dürfen und durch diesen Dienst an der Rettung der Menschheit teilhaben zu können. Stress und zeitraubendes Management macht aber auch vor dem Priesterstand nicht Halt. Viele Priester klagen darüber, dass ihnen ob ihrer vielfältigen bürokratischen Aufgaben kaum…
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01. März 2015
2. Fastensonntag
Am zweiten Sonntag in der Fastenzeit begegnen wir Jesus in seiner vorweggenommenen Verklärung am Berge Tabor. Eine Begebenheit, die nur einigen Auserwählten zuteil wurde. Jesus nahm Petrus, den Fels und Stellvertreter Christi, und das Brüderpaar Johannes und Jakobus, die „Donnersöhne“ beiseite, um sie mit der Realität seiner Person vertraut zu machen. Gott offenbart sich den Kleinen und Unmündigen, jenen, die eine besondere Stärkung im Glauben brauchen, weil sie entweder schwach im Glauben sind, oder auf eine größere Aufgabe vorbereitet werden. Gott weiß, wem er welche Offenbarungen zumuten kann. Allzu leicht schleicht sich der Irrglaube ein, dass Wunder, hervorragende Begabungen und…
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28. Februar 2015
Karwoche verschiebt unser TRIDUUM
Wegen der Kartage begehen wir unser monatliches Triduum mit einigen Veränderungen erst in der darauf folgenden Woche: Priesterdonnerstag (09. April 2015) und Herz-Jesu-Freitag (10. April 2015) sind im Ablauf unverändert. Zum Abend der Barmherzigkeit erwarten wir wieder die Reliquie der heiligen Sr. Faustyna. Den Ablauf finden Sie auf der Seite Veranstaltungen, ebenso wie das Programm für den Barmherzigkeitsnachmittag am 11. April 2015, der den Sühnesamstag ersetzt.
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28. Februar 2015
Gottesdienständerungen – Kar- und Ostertage
Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass es in den Kartagen und in den Ostertagen zu Änderungen der Gottesdienstzeiten kommt. Näheres entnehmen Sie den Terminen unter Veranstaltungen. Seinem Leiden und seiner Barmherzigkeit verdanken wir das Geschenk der heiligen Sakramente. Deshalb laden wir dazu ein, Jesus in den liturgischen Feiern auf seinem letzten Weg zu begleiten und ihm für seine Liebe zu danken, die ihn über das Kreuz zur Auferstehung geführt hat, um uns das Heil zu schenken.
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22. Februar 2015
1. Fastensonntag
Alljährlich begegnen wir Jesus zu Beginn der Fastenzeit in der Wüste. Nicht aus freiem Willen war er dort, wie die Bibel berichtet. Es war der Heilige Geist, der ihn antrieb, vor Beginn seiner großen Sendung in die Stille und Abgeschiedenheit zu gehen. Für alles, was wir tun, ist es entscheidend, den Antrieb oder den Zug des Heiligen Geistes in uns zu spüren. Wir können uns darauf verlassen, dass wir den Willen Gottes immer dann tun, wenn wir dieser vom Heiligen Geist bewegten Herzensregung folgen. Umso mehr wir uns wünschen, den Willen des Vaters zu erfüllen, umso eher werden wir fähig…
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21. Februar 2015
Gottesdienst zur Ehren des heiligen Charbel
Grzegorz Boraczewski, ein Missionar aus Polen, spendete am Ende der heiligen Messe den Segen mit dem Öl des heiligen Charbel Makhlouf. Trotz der kurzfristigen Ankündigung, sind überraschend viele Gläubige gekommen, den Segen des „Wundermönchs aus dem Libanon“, wie der Heilige aus der maronitischen Kirche gerne bezeichnet wird, zu empfangen. Viele Wunder und Heilungen hat der wohl bedeutendste Heilige des Libanon schon bewirkt. Charbel Makhlouf, auch Scharbel Machluf, geboren am 08. Mai 1828 in Biqua´kafra im Nordlibanon, ist ein Heiliger der maronitischen Kirche. Sein Gedenktag ist der 24. Juli. Charbel, sein Taufname ist Joseph, stammte aus einer Bergbauernfamilie aus dem libanesischen…
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20. Februar 2015
Fensterkreuzweg – ein stiller Botschafter
Nicht nur in der Fastenzeit lädt unser Kreuzweg entlang der Glasfenster zum Betrachten der einzelnen Kreuzwegstationen ein. Das Beten des Kreuzweges wurde in der Kirche immer gepflegt und ist mehr als fromme Tradition. Dieses Gebet verbindet den Betrachter zutiefst mit dem Erlösungswerk des Heilands, der uns durch sein demütiges, opfervolles Leiden den Weg zum ewigen Leben eröffnet hat. Dieses Heilsmysterium verkünden die Glasfenster allen Vorüberkommenden, vor allem in den dunklen Stunden des Tages und der Nacht, sobald das Licht in der Kapelle eingeschaltet wird. Die beleuchteten Fenster überbringen eine zweifache Botschaft: Die erste ist die Einladung, Jesu Leiden zu betrachten…
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19. Februar 2015
EINLADUNG: Kreuzweg im Klostergarten
An den Sonntagen in der Fastenzeit laden wir zum gemeinsamen Beten des Kreuzweges in unserem Schwesterngarten ein. Bei Schlechtwetter beten wir den Kreuzweg in der Kapelle. Beginn ist um 15:30 Uhr. „Alle kommen und wollen von ihrem Kreuz befreit werden; so wenige kommen und bitten um Kraft, es zu tragen!“ (P. Pio) Kommen Sie, um mit uns Jesus auf dem Weg der Erlösung zu folgen, damit wir von ihm lernen, unser Kreuz mit Liebe und Ergebenheit zu tragen.
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18. Februar 2015
EINLADUNG zur Segnung mit dem Öl des heiligen Charbel
Am Samstag, den 21. Februar 2015, feiern wir um 10 Uhr in der Kapelle eine Heilige Messe. Im Anschluss an den Gottesdienst wird ein Priester den Segen mit dem Öl des heiligen Charbel Makhlouf spenden. Sie sind herzlich eingeladen! Viele Wunder und Heilungen hat der wohl bedeutendste Heilige des Libanon schon bewirkt. Charbel Makhlouf, auch Scharbel Machluf, geboren am 08. Mai 1828 in Biqua´kafra im Nordlibanon, ist ein Heiliger der maronitischen Kirche. Sein Gedenktag ist der 24. Juli. Charbel, sein Taufname ist Joseph, stammte aus einer Bergbauernfamilie aus dem libanesischen Hochgebirge. Er soll schon als Kind auffällig fromm gewesen sein.…
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15. Februar 2015
Die närrische Zeit neigt sich dem Ende
Kurz vor der Fastenzeit bekommt der närrische Reigen jedes Jahr seine Hochsaison. Man versucht in fremde Rollen zu schlüpfen, wenigstens für ein paar Stunden ein anderer zu sein, glücklicher, fröhlicher zu sein als sonst. Der tiefere Hintergrund dieser heute zunehmend oftmals frag- und denkwürdigen Ausgelassenheit bleibt, bewusst oder unbewusst, die Sehnsucht nach dem großen Glück, das darin besteht, zutiefst geliebt zu sein. „Der Mensch ist aus Liebe geschaffen. Deshalb fühlt er sich von Natur aus zur Liebe gedrängt. Andererseits ist er zu groß, als dass ihn auf dieser Welt etwas zufrieden stellen könnte. Nur wenn er sich Gott zuwendet, findet…
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11. Februar 2015
EINLADUNG: Andachten zur Schmerzhaften Mutter
In der Fastenzeit beten wir immer die sieben Andachten zur Schmerzhaften Mutter und betrachten dabei jeweils einen der sieben Schmerzen, die ihr Herz förmlich durchbohrt haben. Auch wenn das Herz Mariens nie physisch durchbohrt wurde, wie das Herz Jesu, das von der Lanze des Soldaten durchstoßen worden ist, so haben ihr einige Lebensereignisse dennoch das Herz gleichsam zerschnitten. Jeder, der tiefen Schmerz erfahren hat, kennt diesen schneidenden Schmerz, der ein Menschenherz durchdringen kann. Deshalb, und auch auf das Wort des greisen Simeons zurückgreifend, werden diese Schmerzen oftmals mit sieben Schwertern dargestellt. Die Andachten zur Schmerzhaften Mutter geben Gelegenheit, Maria in…
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10. Februar 2015
Einladung zum Krankengottesdienst mit Krankensalbung
Am 11. Februar begeht die Kirche den Welttag der Kranken. Aus diesem Anlass ist am darauf folgenden Donnerstag, am 12. Februar 2015, in unserem Haus die Möglichkeit zum Empfang der Krankensalbung. Ab 17 Uhr kommt ein Priester auf die Stationen, um den Kranken dieses Sakrament des Heiles zu spenden. Bitte, bei der zuständigen Schwester melden! Um 18:30 Uhr feiern wir die heilige Messe in der Kapelle. Anschließend besteht die Gelegenheit zum Empfang der Krankensalbung in der Kapelle. „Als die Sonne unterging, brachten die Leute ihre Kranken, die alle möglichen Leiden hatten, zu Jesus. Er legte jedem Kranken die Hände auf…
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09. Februar 2015
Gebet um Eröffnung des Seligsprechungsprozesses
Da sich heute der Todestag unserer Gründerin Mutter Barbara Sicharter zum 110. Mal jährte, haben wir Gebetszettel angefertigt, die ein weiteres Gebet mit der Bitte um die Seligsprechung enthält. Wir laden alle, die sich mit uns oder unserer Gründerin verbunden wissen, ein, kräftig um die Eröffnung dieses Verfahrens zu beten. Wir beten jeden Tag dafür, weil Mutter Barbara wie ein kleiner, unscheinbarer Quell ist, der uns in unserem geistlichen Leben inspiriert und nährt. Man muss sich Zeit nehmen, um ihre spirituelle Tiefe auszuloten und zu erkunden. Die österreichischen Bischöfe haben im Jahr 2005 das Leben unserer Gründerin als christliches Vorbild…
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07. Februar 2015
Herz-Maria-Sühnesamstag
Die Herz Marien Verehrung ist fast so alt wie Maria selbst. Der erste, der über das Herz der Gottesmutter schrieb, war der Evangelist Lukas, der zweimal anmerkte, dass Maria alles in ihrem Herzen bewahrte und darüber nachdachte. (vgl. Lk 2,19+51) „Das Magnifikat“, stellte Dr. Hanns-Albert Reul fest, „ist das Lied ihres gottbegeisterten Herzens.“ Dieses für Gott begeisterte Herz kennt aber nicht nur die Freude des Himmels. Bis heute leidet es auch viele Schmerzen. Darum ist Maria im Dezember 1925 an Sr. Lucia in Pontevedra herangetreten, um ihr ihr von Dornen umgebenes Herz zu zeigen. Das Jesuskind, das sie begleitete, sagte…
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06. Februar 2015
Abend der Barmherzigkeit
„Das Herz Gottes steht offen für dich und mich.“, unter dieses Motto stellte Pfarrer Schuster den heutigen Abend der Barmherzigkeit. „Und dieses Herz Gottes steht uns so offen, dass dieses Herz sogar in uns leben, lieben, schlagen, leiden möchte. Das ist das Geheimnis des Christseins. So wie Paulus es ausdrückt: »Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.«“ In der Predigt meinte er, dass der Liedtext „Ein Priesterherz ist Jesu Herz “ für jeden Getauften und Gefirmten“ gelte, „denn wir sind Abbild Gottes. … Jemand hat in der Näher der Mutter Teresa gespürt: Die betet wie ein Kraftwerk, da…
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06. Februar 2015
Herz Jesu Freitag
Der heilige Franz von Sales merkte an: „Wer von menschlicher, natürlicher Liebe erfasst ist, hat seine Gedanken fast immer beim Gegenstand seiner Liebe, sein Herz strömt über von Zärtlichkeit gegen ihn und sein Mund ist voll des Lobes für ihn; ... So können auch jene, die Gott lieben, nicht aufhören, an ihn zu denken, für ihn zu atmen, nach ihm zu streben, von ihm zu sprechen; ..." (DASal 1,87) Wenn schon das menschliche Herz fähig ist, von Zärtlichkeit überzuströmen, um wieviel mehr erst das Herz Gottes, das die Quelle aller zärtlichen Liebe ist. In der Anbetung dürfen wir uns dieser…
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05. Februar 2015
Priesterdonnerstag
Papst Benedikt XVI. wandte sich am 18. September 2005 beim Angelus an die Priester und sagte: „Besonders gehen meine Gedanken heute zu den Priestern, um zu verdeutlichen, dass das Geheimnis ihrer Heiligung eben gerade in der Eucharistie liegt. Durch die heilige Weihe empfängt der Priester das Geschenk und die Verpflichtung, die Gesten und Worte, mit denen Jesus beim Letzten Abendmahl das Gedächtnis seines Pascha einsetzte, im Sakrament zu wiederholen. In seinen Händen erneuert sich dieses Große Wunder der Liebe, und er ist berufen, immer mehr dessen treuer Zeuge und Künder zu werden. Aus diesem Grund muss der Priester vor allem…
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03. Februar 2015
Der Segen des heiligen Blasius
Der heilige Blasius, einer der 14 Nothelfer, ist als Helfer in allen Leiden des Halses weithin bekannt. Der als mildtätig bekannte türkische Arzt trat in seinem späteren Leben das Amt des Bischofs von Sebaste an und erlitt während einer schlimmen Christenverfolgung auf grausame Weise das Martyrium. Seine Heiligmäßigkeit war schon zu Lebzeiten bekannt und verehrt. Gott wirkte auf sein Gebet hin viele Wunder. Unter anderem jenes, das wahrscheinlich das bekannteste ist: Die Heilung eines Jungen, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte. Der Blasiussegen geht auf eine andere Begebenheit zurück: Blasius hatte einer armen Frau ein Schwein zurückgebracht, das ihr…
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02. Februar 2015
Kommt und seht
Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machen könnte, wenn sie sich ihm nur zur Verfügung stellen würden.“ (Igantius von Loyola) Wir Schwestern haben uns Gott ganz überlassen und staunen oft, was Gott aus uns herausholen kann. Weil Gott Großes an uns getan hat, geben wir gerne Zeugnis von unserem Leben und bieten allen Frauen, die am Ordensleben interessiert sind, Tage des Kennenlernens in unserer Gemeinschaft an. Mehr dazu finden Sie hier und unter „ Kommt und seht“.  
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02. Februar 2015
Lichterprozession
„Seht, Christus, der Herr, kommt in Macht und Herrlichkeit, er wird die Augen seiner Diener erleuchten. Halleluja. Gott, du Quell und Ursprung allen Lichtes, du hast am heutigen Tag dem greisen Simeon Christus geoffenbart als das Licht zur Erleuchtung der Heiden. Segne die Kerzen die wir in unseren Händen tragen und zu deinem Lob entzünden. Führe uns auf dem Weg des Glaubens und der Liebe zu jenem Licht, das nie erlöschen wird. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.", wird an diesem Tag bei der Kerzenweihe gebetet. Die Kerzen in den Händen erinnern uns, dass Christus das Licht ist, das…
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02. Februar 2015
Maria Lichtmess
„Nutzt man sein inneres Licht, um zur Erleuchtung zurückzufinden, so vergeht man nicht bei des Leibes Zerstörung.“ (Laotse) Einer hat heute das Licht sehen dürfen, das die Heiden erleuchtet: Simeon. Von ihm erzählt Lukas: „Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe. Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das…
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02. Februar 2015
Tag des geweihten Lebens
„Als geistliche Oase zeigt ein Kloster der heutigen Welt das Allerwichtigste, ja das letztlich allein Entscheidende: dass es einen letzten Grund gibt, um dessentwillen es sich zu leben lohnt: Gott und seine unergründliche Liebe.“ (Papst Benedikt XVI. – 09.09.2007) In diesem Jahr bekommt der Tag des geweihten Lebens noch eine besondere Note durch das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr des geweihten Lebens. Drei Ziele hat der Heilige Vater im „Apostolischen Schreiben zum Jahr des geweihten Lebens“ (21.11.2014) für dieses Jahr gesteckt: Dankbar auf die Vergangenheit zu schauen, die Gegenwart mit Leidenschaft zu leben und die Zukunft voll Hoffnung zu ergreifen.…
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01. Februar 2015
einfach – hörend – ehelos
Als Auftakt zum „Tag des geweihten Lebens“ luden die steirischen Ordensleute unter dem Motto „einfach – hörend – ehelos“, zu einem Gottesdienst mit Diözesanadministrator Heinrich Schnuderl im Grazer Dom und zur anschließenden Begegnung ein. In diesem Jahr erhält der „Tag des geweihten Lebens“ ein besonderes Gewicht, weil wir ihn im „Jahr der Orden“ feiern dürfen, indem es Papst Franziskus ein besonderes Anliegen ist, dass die Ordensleute im Geiste des Evangeliums ihre Berufung erneuern. Der Heilige Vater lädt alle Ordenschristen dazu ein, für das Geschenk des geweihten Lebens zu danken und hoffnungs- und vertrauensvoll der Zukunft mit Offenheit zu begegnen. An…
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31. Januar 2015
Liebesflammengebet
Hinführend auf den Festtag der „Liebesflamme des Unbefleckten Herzens Mariens (02. Februar), haben wir zu einem Gebetsmachmittag eingeladen. In der Liebesflamme des Herzens der Gottesmutter verehren wir die Heiligste Dreifaltigkeit, die das Herz Mariens zu jeder Zeit erfüllte und entflammte, wie einst den brennenden Dornbusch vor Moses Augen. Das Feuer der Liebe (Gott ist die Liebe), das nie verlischt, das brennt, aber nicht verbrennt, lodert im Herzen der Gottesmutter unablässig auf und so ist es Gott selbst, der im Herzen der Gottesmutter den Satan blendet, wie es in einer der anerkannten Botschaften heißt, die Elisabeth Kindelmann (†1985) empfangen hatte: „Die…
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30. Januar 2015
Gebetsnachmittag mit P. Ubald Rugirangoga
Einen wirklich heilsamen Nachmittag durften wir mit P. Ubald Rugirangoga aus Rwanda (Ruanda) verbringen. Einige Gläubige gaben am Ende des Gebetsnachmittags Zeugnis über körperliche, wie auch innere Heilungen, die bei diesem oder bei einem vergangenen Gebetstreffen mit P. Ubald in Vorau (27.09.2012) geschenkt wurden. „Die Vergebung ist ein Geschenk“, lautet auch P. Ubalds Statement, der zum Thema „Heilung durch Vergebung“ referierte. Dabei wies er darauf hin: „Wir vergeben nicht deshalb, weil die Probleme aufgehört haben, weil es die Probleme nicht mehr gibt, sondern: Die Vergebung ist eine Entscheidung. … Aber wenn ihr vergebt, dann ist das ein Geschenk, das ihr…
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29. Januar 2015
Diözesaner Anbetungstag
Bereits am 28. Jänner trafen wir uns mit Gläubigen aus Pfarre und Umgebung zu jeweils einer gestalteten Anbetungsstunde in unserer Kapelle. Anlass war der heutige diözesane Anbetungstag, den wir heute abwechselnd ganztägig vor dem ausgesetzten Allerheiligsten verbrachten. Jesus selbst ist das Leben einer Diözese. Menschliches Planen und Tun kann nur gelingen und fruchtbar werden, wenn es vom Gebet getragen wird. Die diözesanen Anbetungstage gehen zurück auf den Wunsch der Bischöfe, dass wenigstens an jedem Tag des Jahres in einer Pfarre der Diözese das Altarsakrament mehr in den Mittelpunkt gerückt und verehrt wird. Dieses Herzensanliegen der Bischöfe sollte auch alle Gläubigen…
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25. Januar 2015
Bekehrung des heiligen Paulus
Das Lukasevangelium hat uns ein sehr tröstliches Wort des Herrn erhalten: „Was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich.“ Nur Gott kann aus den größten Sündern die größten Heiligen machen. Dabei dachte Saulus gar nicht daran ein Sünder zu sein, war er doch ein gesetzestreuer Jude, der sich für seinen Gott ereiferte. Aber genau diese Treue zum Gesetz wurde ihm zum Verhängnis, denn für den Heiligen Geist war vorerst kein Platz in seinem Leben. Er lehrte und befolgte den Buchstaben, der tötet. (Vgl. 2 Kor 3,6) Sein Eifer zog eine Todesspur hinter ihm her: Er war es, vor dem…
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24. Januar 2015
✝ Sr. Theresia, Rosa Baumgartner CCIM
Wir gedenken im Gebet unserer verstorbenen Mitschwester, Sr. Theresia, Rosa Baumgartner CCIM geboren am 14.04.1925  in Puchegg Gestorben am 24.01.2015 in Vorau Sr. Theresia trat am 26.10.1957 in die Gemeinschaft der Vorauer Marienschwestern ein und legte am 20.05.1959 ihre erste Profess ab. Ihr gottgeweihtes Leben fand ihren Ausdruck im treuen Gebet und im Dienst an den Kranken und  Pflegebedürftigen in unserem Krankenhaus und dem Altenheim in Hartberg. Die letzte Arbeitsstelle war die Wäscherei. Danach verbrachte sie ihren Lebensabend auf unserer Pflegestation St. Elisabeth. Großer Eifer sowohl im Gebet wie auch bei der Arbeit zeichneten sie aus. Wir danken dem Herrn,…
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11. Januar 2015
Taufe des Herrn
Die „Taufe Jesu ist … ein Aufleuchten des sich offenbarenden Gottes. Der Vater nennt Jesus, der sich in die Reihe der Sünder gestellt hat, seinen geliebten Sohn. Der Geist Gottes ruht auf ihm, er wird ihn in die Wüste hinausführen, dann nach Galiläa, Jerusalem, Golgota. In der Kraft dieses Geistes wird Jesus sich als Opfer darbringen für die Sünde der Welt“. (Schott) Schon die Kirchenväter haben in der Taufe Jesu eine Vorwegnahme seines Todes gesehen. Cyrill von Jerusalem sprach vom Jordan als dem „flüssigen Grab“, das Jesus „ganz umschließt“ und damit den „Abstieg in die Unterwelt“ vorwegnimmt. Auch Johannes Chrysostomos…
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06. Januar 2015
Sie fielen vor ihm nieder und huldigten ihm
„Unser Herr will angebetet sein, wo immer er sein mag. So wurde er angebetet am Kreuz durch den Schächer (Lk 23,42), bei seinem Einzug in Jerusalem von den Scharen, die Hosanna riefen (Mt. 21,9), in der Krippe von Königen (Mt 2,11). In der Eucharistie ist er verborgen, aber das darf kein Hindernis sein, dass er darin angebetet wird; denn er wurde auch von den Königen angebetet, obwohl er in Windeln gewickelt verborgen war." (Franz von Sales) Wer kennt sie nicht, die heiligen drei Könige? Aber königlich waren sie keineswegs. Die Heilige Schrift stellt sie uns als Sterndeuter vor, die einem…
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03. Januar 2015
Der Name Jesus – Name über alle Namen
Über den Messias und dessen heiligen Namen, den der Engel bei der Verkündigung in Nazareth erstmals nannte, sagte Paulus: „Darum hat ihn Gott über alle erhöht, und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen.“ (Phil 2,9) Auch Jesus selbst wusste um die Bedeutung und Wirkmacht seines Namens Bescheid, darum sprach er in prophetischer Weise: „Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bitten werdet, so wird er es euch geben.“ (Joh 16, 23) Ein andermal verkündete Jesus: „In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben.“ (Mk 16, 17) Einen der schönsten Sätze in der heiligen Schrift verdanken…
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03. Januar 2015
Rauchen gehen
Junge Leute fragen uns gerne, oft auch etwas provozierend gemeint, ob wir Schwestern denn auch rauchen dürfen. Die Frage ist aber eigentlich nicht das Dürfen sondern das Wollen. Nein, wir rauchen nicht, denn wir schulden Gott, uns selbst und den Menschen, für die wir unser Leben in Dienst stellen, unsere Gesundheit. Aber trotzdem, einmal im Jahr „gehen die Schwestern rauchen“ – und zwar vor dem Dreikönigstag. Dann starten wir nämlich mit viel Weihrauch einen Rundgang durchs Haus, um sämtliche Räume ganz bewusst unter den Schutz Gottes zu stellen. Mit geweihter Kreide werden, verbunden mit der Segensbitte „Gott schütze diesen Raum“,…
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03. Januar 2015
Herz-Maria-Sühnesamstag
Johannes Eudes, ein heiliger Ordensgründer, trieb die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens mit viel Elan voran. Über dieses reinste Mutterherz sagte er: „Im Herzen Mariens baut der Vater das Reich Seiner Liebe auf; der einzige Sohn bereitet sich darin eine Wohnung; und der Heilige Geist, die Fülle der Liebe, hat darin seinen Tempel errichtet: Das Herz Mariens ist die Arche, in der sich die Geheimnisse Gottes verbergen.“ Mit dem Sühnesamstag bieten wir eine Möglichkeit an, in dieser Arche des Neuen Bundes Zuflucht zu nehmen. Zugleich erinnern wir uns der vielen Beleidigungen gegen Gott und die Jungfrau Maria selbst, die dem…
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02. Januar 2015
Abend der Barmherzigkeit
„Das ist die Zärtlichkeit des Herrn in seiner Liebe. Das ist es, was er uns mitteilt und was uns die Kraft für unsere Zärtlichkeit gibt. Wenn aber wir uns stark fühlen, so werden wir nie in die Erfahrung der Liebkosung des Herrn kommen, der Liebkosungen des Herrn, die so schön sind... so schön. »Hab keine Angst, ich bin bei dir, ich nehme dich bei der Hand.« Das sind alles Worte des Herrn, die uns jene geheimnisvolle Liebe begreifen lassen, die er zu uns hat. Und wenn Jesus von sich selbst spricht, sagt er: »Ich bin gütig und von Herzen demütig.«…
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02. Januar 2015
Herz Jesu Freitag
„Das Manna kam als Speise der Menschen; so auch Christus. Daher wurde er in Bethlehem geboren, das heißt Haus des Brotes. Er ist Speise in der Eucharistie, ebenso mystische Speise des Herzens für alle Menschen." (Franz von Sales) Das hat auch Mutter Teresa erkannt, deshalb lautet ihr Rat: “Euer Leben muss gewoben werden um die Eucharistie... richtet eure Augen auf ihn, der das Licht ist; bringt eure Herzen ganz nahe zu seinem göttlichen Herzen; bittet ihn um die Gnade, ihn zu erkennen, um die Liebe, ihn zu lieben, um den Mut, ihm zu dienen. Sucht ihn sehnsüchtig.” Denn „die Eucharistie…
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01. Januar 2015
Priesterdonnerstag
Papst Franziskus bringt es wie kein anderer fertig, kurz und prägnant in einem einzigen Satz die Dinge auf den Punkt zu bringen, wie etwa im nachstehende Zitat: „Die Kraft eines Priesters liegt in seiner Beziehung mit Jesus Christus. Die Beziehung mit Jesus Christus bewahrt vor Götzendienst und Weltlichkeit.“ Ein Priester, der seine ganze Lebens- und Wirkkraft aus dieser innigen Christusbeziehung bezogen hat, war der heilige P. Pio aus Pietrelcina. Er trug die Gewissheit im Herzen, dass der Herr uns nie verlassen wird, „wenn wir ihn nur nicht verlassen, aber es kann sein, dass er uns zuweilen seine spürbare Nähe verbirgt.…
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01. Januar 2015
Neue Impulsreihe – Zitat der Woche
Im Jahr 2015 starten wir mit der Impulsreihe „Zitat der Woche“. Die Zitate werden wöchentlich auf dieser Seite erscheinen und Sie durch die Woche begleiten. Unter der Rubrik „Zitat der Woche“ können Sie alle Zitate nachlesen oder downloaden. Die Bastler unter Ihnen können diese Impulse auch als Kärtchen drucken und diese für sich selbst oder in Gebetskreisen als Tagesimpuls verwenden. Wie Sie die Zitate auch nutzen wollen, wir wünschen Ihnen damit viel Freude und geistlichen Gewinn.
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01. Januar 2015
Patientenbesuch am Neujahrtag
Neujahrswünsche überbrachten wir auch unseren Patienten, die den Jahreswechsel im Krankenhaus verbringen mussten. Unser Noviziat verteilte wieder Gebetskarten, die an das heutige Hochfest der Gottesmutter Maria erinnerten. Einige Schwestern arbeiten ja direkt am Krankenbett, die anderen sind durch weitere Dienste im Krankenhaus mit den Patienten verbunden. Alle aber sind durch das Gebet mit den Kranken, deren Angehörigen und mit unseren Mitarbeitern verbunden. Das Gebet ist die wirklich tragende Kraft in allen Situationen des Lebens, wie Therese von Lisieux sagt: „Wie groß ist doch die Macht des Gebetes! Man könnte es mit einer Königin vergleichen, die allzeit freien Eintritt hat beim…
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01. Januar 2015
Segenswünsche am Neujahrstage
Lass doch, Herr in meinem Leben, nicht dies Jahr vergeblich sein; Gib Verlangen und Bestreben, meine Seele dir zu weihn! Lass mich nicht mein eigen sein! Viele Jahre sind vorüber, die im Leichtsinn ich durchlebt; Ach, jetzt wär’ es mir viel lieber, hätt’ ich ernst nach dir gestrebt, nicht am Eiteln so geklebt. Meine Seele liegt in Ketten unter schwerer Sünden Last, Ringt und kann sich doch nicht retten, aus der Sünde, die sie hasst und doch immer wieder fasst. Löse du, o Herr, die Ketten, nimm vom Herzen mir die Last. Deine Hand nur kann mich retten, wenn sie…
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01. Januar 2015
Maria, Mutter des Hauses
Weil der Neujahrtag im Zeichen der Gottesmutterschaft steht, und Maria auch unsere Mutter ist, laden wir auch Sie dazu ein, Maria in Ihr Haus neu aufzunehmen. Das GEBET_ZUR_MUTTER_DES_HAUSES eignet sich gut als tägliche Weihe an die Gottesmutter. Sie nimmt sich gerne um die großen und kleinen Sorgen ihrer Schützlinge an, das dürfen wir immer wieder aufs Neue erfahren. Die Erfahrung dieser liebende und sorgende Zuwendung Mariens wünschen wir Ihnen ebenso von ganzem Herzen.
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01. Januar 2015
Hochfest der Gottesmutter Maria
„Maria hat viele Gesichter, jedoch nur ein Mutterherz.“ (Quelle unbekannt) Dieses unbefleckte Herz schlug und schlägt zuallererst für Gott, zu dessen Mutter er sie erwählte. Der erste Tag im Kalenderjahr gedenkt der Gottesmutterschaft Mariens. Der orthodoxe Mönch und Mystiker Seraphim von Sarow fand in seiner zärtlichen Liebe zu Maria schöne Worte über die Gottesmutter: „Der Herr gab uns in der Frucht des Leibes der Frau nicht nur einen Erlöser, der den Tod durch den Tod besiegte, er gab uns allen auch in der Frau selbst, der immerwährenden Jungfrau und Gottesmutter Maria, eine unaufhörliche Fürsprecherin bei ihrem Sohn, unserem Gott. Sie…
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