Statue der Gottesmutter
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Chronik 2021:

04. April 2021
O Himmelskönigin, frohlocke
Die lange Nacht des Leidens ist vorüber. Mit Zefanja können wir Maria zurufen: „Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!“ (Zef 3,14) Nach so vielen bitteren Tränen und Kämpfen kann Maria wieder lachen, denn ihr Sohn lebt! Er ist Auferstanden! Eine andere Übersetzung fordert auf: „Brich in Jubel aus, Tochter Zion!“ Es ist gut vorstellbar, wie Maria beim Anblick des Auferstandenen in Jubel ausgebrochen ist. Man denke hier an das Magnifikat, bei dem der Heiligen Jungfrau ebenfalls das Herz überging. Ein Herz voller Freude! An diese unsagbare österliche Freude Mariens erinnert sich die…
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04. April 2021
Auferstanden bin ich und immer bei dir
„Resurrexi et adhuc tecum sum – Ich bin auferstanden und bin immer bei dir. Du hast deine Hand auf mich gelegt.“ Mit diesen Worten beginnt die Liturgie des Ostersonntags. Welch tröstliche Worte! Wahre Freudenboten! Sie verkünden uns den Sieg Christi über den Tod. „Der Heiland ist erstanden, befreit von Todesbanden, der als ein wahres Osterlamm,  für uns den Tod zu leiden kam. Alleluja, alleluja!“, jubelt die Kirche am Ostersonntag in einem Lied. Und wir haben allen Grund zum Jubel, denn „nun ist der Mensch gerettet,  der Satan angekettet; der Tod hat keinen Stachel mehr, der Stein ist weg, das Grab…
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02. April 2021
Siehe, mein Knecht wird Erfolg haben
„Siehe, mein Knecht wird Erfolg haben, er wird sich erheben und erhaben und sehr hoch sein. Wie sich viele über dich entsetzt haben -so entstellt sah er aus, nicht mehr wie ein Mensch, seine Gestalt war nicht mehr die eines Menschen -, so wird er viele Nationen entsühnen, Könige schließen vor ihm ihren Mund.“ Diese prophetischen Worte des Jesaja im vierten Lied des Gottesknechts zeigen die Divergenz in der Sichtweise dieser Welt und des Himmels auf. Menschlich gesehen ist Jesu Tod am Kreuz die größte Niederlage: Er starb in den Augen des weltlichen Gerichts als Verbrecher. Jesaja beschreibt dieses bittere…
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01. April 2021
Begreift ihr, was ich an euch getan habe?
Am Hohen Donnerstag treffen wir den Meister an, wie er liebevoll die müden Füße seiner Apostel wäscht. Christus, der Gesalbte, neigt sich vor seinen Dienern und verrichtet an ihnen Sklavendienst. Er demütigt sich… freiwillig… aus Liebe. Wer reinigte damals die Herren und Herrinnen? Es waren die Sklaven, die ihnen die Füße wuschen oder sie im Bad reinigten, vom Schmutz befreiten. Wer trug die Lasten? Es waren die Sklaven, die dazu bestimmt waren, die Lasten ihrer Herren zu tragen, während sich die Herren – ebenfalls von Sklaven – in gepolsterten Sänften tragen ließen. Wer musste Ungerechtigkeit schweigend ertragen? Es waren die…
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25. März 2021
Einen Sohn wirst du gebären
Exakt neun Monate vor der Geburt unseres Herrn feiert die Kirche das Fest Maria Verkündigung, das seit der Kalenderreform 1969 als Hochfest der Verkündigung des Herrn begangen wird. Hatte der Festtag früher eine marianische Betonung, wird der Fokus heute vermehrt auf die Menschwerdung Gottes gelenkt. Maria, der Überlieferung nach ein frommes Mädchen aus Nazareth, war ein Geschenk Gottes an ihre Eltern Joachim und Anna. Die unfruchtare Anna hat in hohem Alter ein Mädchen geboren, das mit drei Jahren an den Tempel übergeben wurde, um Gott einmal als Tempeljungfrau zu dienen. Doch Gott bereitete das Herz dieses Mädchens auf eine weitaus…
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19. März 2021
Ablassgebete zu Ehren der sieben Schmerzen und der sieben Freuden des heiligen Josef
1. O reinster Bräutigam der heiligsten Jungfrau Maria, glorreicher heiliger Josef! Gleichwie der Kummer und die Angst deines Herzens groß war in der Unschlüssigkeit, ob du deine unbefleckte Braut verlassen solltest, so war auch unbeschreiblich deine Freude, als dir von dem Engel das erhabene Geheimnis der Menschwerdung geoffenbart wurde. Durch diesen deinen Schmerz und diese deine Freude bitten wir dich, du wollest unsere Herzen jetzt und in den Schmerzen des Todes mit dem Troste eines guten Lebens und eines heiligen Todes erfreuen, der deinem Tode in Gegenwart Jesu und Mariä ähnlich sei. Vater unser …, Gegrüßet seist du Maria …,…
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19. März 2021
Josef, geliebter Vater
Im Apostolischen Schreibens „Patris corde“ geht Papst Franziskus auf die väterliche Berufung des heiligen Josef näher ein. Zunächst widmet Josef seine väterliche Liebe ganz dem Jesuskind, dem heranwachsenden Messias. Wie bei Maria geht Josefs Vaterschaft später auf die ganze Kirche über. Er teilt diese elterliche Aufgabe mit seiner Braut, mit Maria, der Mutter der Kirche. Papst Franziskus erklärt: „Die Bedeutung des heiligen Josef besteht darin, dass er der Bräutigam Marias und der Nährvater Jesu war. Als solcher stellte er sich in den Dienst des „allgemeinen Erlösungswerks“, wie der heilige Johannes Chrysostomus sagt. Der heilige Paul VI. stellt fest, dass seine…
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13. März 2021
Frühlingserwachen
Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zieht es viele wieder vermehrt  ins neu aufkeimende Grün. Man spürt förmlich, wie das Leben wieder kommt. Das Warten hat ein Ende, nun dürfen sich unsere Augen wieder satt sehen an der Schönheit der zum Blühen erwachenden Schöpfung. Die Lust am Leben steigt und damit der Durst nach dem, was uns Leben verheißt. Nicht jedes erfrischende Getränk hält seine Versprechungen. Oft macht es Durst nach mehr oder es schadet uns sogar. Jesus allein besitzt jenes reine, unverfälschte Wasser, das nicht mehr durstig macht. (Joh 4,1ff) Der Quell des Lebens dringt direkt aus seinem verwundeten Herzen,…
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08. März 2021
Tag der Frau
Es ist gut, sich an einem bestimmten Tag im Jahr auf das Frausein zu  besinnen. Frauen haben von Gott eine besondere Gabe erhalten. Sie können Leben empfangen, in sich heranreifen lassen und dieses neue Leben in diese Welt gebären. Nicht als „Gebärmaschine“, wie man heute abwertend über diese Gabe spricht. Im Gegenteil, sie sind Mitbeteiligte, Mitwirkende am Schöpfungswerk. Nach dem Sündenfall lesen wir in der Bibel: „Adam erkannte Eva, seine Frau; sie wurde schwanger und gebar Kain. Da sagte sie: Ich habe einen Mann vom Herrn erworben.“ (Gen 4,1) Diese Aussage eröffnet, was im Leib der Frau heranwächst: ein Mann…
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03. März 2021
Josef, krisenfester Kirchenpatron
In den einleitenden Worten des Apostolischen Schreibens „Patris corde“ umriss Papst Franziskus kurz und prägnant das Leben des heiligen Josef, der sein Vaterherz ganz und gar dem Sohne Gottes geöffnet hatte. Im zweiten Abschnitt der Einleitung stellt der Heilige Vater uns den Schutzpatron der Kirche als einen krisenfesten Heiligen dar, der uns in den Zeiten einer durch die Krisen der Corona-Pandemie geschüttelten Welt als Vorbild dienen will: „Nach Maria, der Mutter Gottes, nimmt kein Heiliger so viel Platz im päpstlichen Lehramt ein wie Josef, ihr Bräutigam. Meine Vorgänger haben die Botschaft, die in den wenigen von den Evangelien überlieferten Angaben…
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24. Februar 2021
Die sieben Schmerzen des heiligen Josef
Eine besondere Form der Verehrung des heiligen Josef ist das Gedächtnis der sieben Schmerzen und Freuden, die er in seiner treu gelebten Berufung zum Bräutigam der Gottesmutter und zum Nährvater des Sohnes Gottes erlebte. In den beiden Aspekten des Leidens und der Freude erfuhr Josef, was wahre Christusnachfolge bedeutet. Die Sorge um Jesus brachte neben den glückseligen Stunden eben auch ungeahntes Leid mit sich. Leid, das er gottergeben auf sich nahm. So trug er als Jünger Jesu das Kreuz der Nachfolge. Vielleicht kann man sogar sagen, dass Josef neben Maria gewissermaßen der erste Jünger Jesu war. Der Erzieher des Jesuskindes…
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17. Februar 2021
Aschermittwoch
Der erste Tag der Fastenzeit ist der Aschermittwoch. Sein Name rührt daher, weil an diesem Tag die Asche der Palmzweige vom Palmsonntag des vergangenen Jahres gesegnet wird. Anschließend wird diese Asche den Gläubigen vom Priester oder Diakon mit den Worten: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ auf das Haupt gestreut oder ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Die Spendung des Aschenkreuzes ist ein Ritus der Umkehr, der Erneuerung des geistlichen Lebens. Asche gilt als Symbol der Vergänglichkeit, der Reue und Buße. Sie ist auch ein Sinnbild für die Reinigung der Seele, weil Asche früher als Reinigungsmittel verwendet…
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11. Februar 2021
Welttag der Kranken
Dieses Jahr befinden wir uns am Welttag der Kranken coronabedingt in einer besonderen Situation. Kranke hat die Welt immer, aber in diesem Jahr kommt eine große Anzahl an Covid-19-Patienten dazu. Ein Anlass mehr, um für die Kranken besonders zu beten. Wer an diesem Virus schwer erkrankt ist, hat viel zu leiden. Viele sterben daran – und müssen meist unvorbereitet vor ihren Richter treten. Neben dem Heil des Leibes dürfen wir das Heil der Seele nicht vergessen. Letzteres sollte in unseren Gebeten an erster Stelle stehen. In diesem Sinne lädt der Welttag der Kranken heuer auch besonders dazu ein, für die…
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09. Februar 2021
Sterbetag unserer Gründerin
Ein einschneidender Tag im Leben unserer Kongregation ist der 09. Februar, der Todestag unserer Gründerin und ersten Oberin unserer Gemeinschaft. Seit Jahren bemühen wir uns im Gebet um die Erföffnung des Seligsprechungsprozesses von Mutter Barbara Sicharter und wir vertrauen darauf, dass Gott zur rechten Zeit unsere Bitte erhören wird. Damit ein solches Verfahren eingeleitet werden kann, braucht es aber auch Menschen, die sich dafür in Dienst nehmen lassen. Auch darum beten wir, dass der Herr uns jene Personen zur Seite stellt, die uns in diesem Bestreben unterstützen können. Mit der Errichtung einer historischen Kommission, die mit 08. Dezember 2020 per…
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02. Februar 2021
Gott geweiht
Vierzig Tage nach der Geburt Jesu feiert die Kirche das Fest Darstellung des Herrn. Maria brachte das vorgeschriebene Reinigungsopfer dar und opferte zwei Turteltauben, die Opfergabe der armen Leute. Zugleich brachte sie Jesus in den Tempel, um ihren Erstgeborenen Gott zu weihen. Das Kirchenjahr bietet viele schöne Alässe und Feste, um den Schritt in einen Orden mit einem Festgeheimnis zu verbinden. Eine ganze Reihe Schwestern unserer Gemeinschaft haben den 02. Februar gemeinsam mit der damaligen Oberin als ihren Eintrittstag festgelegt. Damit wird unterstrichen, dass man von nun an ganz Gott geweiht leben möchte, als eine Gabe an den Herrn und…
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24. Januar 2021
Sonntag des Wortes Gottes
Der Katechismus stellt fest, dass Christus das einzige Wort der heiligen Schrift ist. Unter Punkt KKK 103 und 104 wird dazu ausgeführt: „Aus diesem Grund hat die Kirche die Heiligen Schriften immer verehrt wie den Leib des Herrn selbst. Sie reicht den Gläubigen ohne Unterlass das Brot des Lebens, das sie vom Tisch des Wortes Gottes und des Leibes Christi empfängt. In der Heiligen Schrift findet die Kirche ständig ihre Nahrung und ihre Kraft [Vgl. DV 24.], denn in ihr empfängt sie nicht nur ein  menschliches Wort, sondern was die Heilige Schrift wirklich ist: das Wort Gottes [Vgl. l Thess…
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10. Januar 2021
Josef, Nährvater Jesu und Beschützer der Familie
Nachdem der Heilige Vater am 08. Dezember 2020 das Jahr des heiligen Josef ausgerufen hatte, war es naheliegend, dass die neue Rubrik dem Nährvater Jesu gewidmet wird. Im Apostolischen Schreiben „Patris corde“ hält Papst Franziskus fest: „Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter“ (Mt 2,13), sagt Gott zum heiligen Josef. Ziel dieses Apostolischen Schreibens ist es, die Liebe zu diesem großen Heiligen zu fördern und einen Anstoß zu geben, ihn um seine Fürsprache anzurufen und seine Tugenden und seine Tatkraft nachzuahmen. In der Tat besteht die spezifische Sendung der Heiligen nicht nur darin, Wunder und Gnaden zu gewähren, sondern bei…
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01. Januar 2021
Dekret für das Jahr des heiligen Josef
Vor 150 Jahren hat der selige Pius IX. unter dem Eindruck der schweren und traurigen Umstände einer den Nachstellungen der Feinde ausgesetzten Kirche durch das Dekret „Quemadmodum Deus“ den heiligen Josef zum Schutzpatron der ganzen Kirche erklärt. Um das Vertrauen der ganzen Kirche auf das einzigartige Patronat des Beschützers des Jesuskindes zu erneuern, hat Papst Franziskus verfügt, dass vom 8. Dezember 2020 an, also dem Jahrestag des vorgenannten Dekrets wie auch dem Ehrentag der unbefleckten seligen Jungfrau Maria und Braut des keuschen Josef, bis zum 8. Dezember 2021 ein besonderes Jahr begangen werden soll, in dem alle Christgläubigen auf sein…
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01. Januar 2021
Mutter unsres Herrn und Pforte des Himmels
Das Lied „Maria, Mutter unsres Herrn“, beschreibt die Gottesmutter unter anderem als Himmelspforte. In der Tat ist uns Maria zur Tür ins Paradies geworden. Einstmals diente sie Gott dazu, zu uns Menschen niederzusteigen, um uns die Erlösung zu bringen. Als Miterlöserin unterstützte sie Gottes Sohn in seinem Heilswerk und ist seither jene vielbesungene Pforte des Himmels auch für uns, damit wir in den Himmel gelangen können. Am ersten Tag des neuen Kalenderjahres ehrt die Kirche Marias Mutterschaft und schließt damit die Weihnachtsoktav ab. Nachdem der Engel bei ihr in Nazareth eingetreten war, um ihr zu verkünden, dass sie Gottes Sohn…
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