Statue der Gottesmutter
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Dankbar für das, was du uns gibst

Wir planen und arbeiten oft, als ob wir damit allein die Zukunft der Welt bestimmen und formen könnten. Wir nehmen die Güter dieser Erde, als ob sie uns selbstverständlich zukommen und gehören.

Wir vergessen die, die weniger haben als wir, die von Hunger und von Kriegen, von Krankheit und von Leid bedroht sind, die gefährdet sind durch Unrecht und Unsicherheit, die in Katastrophen ihr Hab und Gut verloren haben und verlieren.

Bewahre uns vor Selbstsicherheit und Selbstgerechtigkeit. Mach uns bewusst, dass auch wir heute oder morgen zu den Armen, den Hungernden, Leidenden und Heimatlosen gehören können.

Mach uns dankbar für das, was du uns gibst, und öffne uns im Danken die Herzen und Hände für die, die in Not sind.
(Quelle: Logo-buch.de)

Es wird ein Engel dir gesandt

Es wird ein Engel dir gesandt, um dich durchs Leben zu begleiten.
Er nimmt dich liebend an der Hand und bleibt bei dir zu allen Zeiten.
Er kennt den Weg, den du zu gehen hast, und trägt mit dir der Erde Leid und Last.
Es wird ein Engel dir gesandt, dem sollst du dich gern anvertrauen.
Auf ihn soll stets und unverwandt das Auge deiner Seele schauen.
Er trägt zu deinem Schutz das Schwert des Herrn und ist dir nie mit seiner Hilfe fern.
Es wird ein Engel dir gesandt, dem sollst du niemals widerstreben,
und hast du ihn vielleicht verkannt,
so zwing ihn nicht, dich aufzugeben,
denn bautest du auf deine Kraft allein, es würde nur zu deinem Unglück sein.

Karl May

Gebet zum Außerordentlichen Monat der Weltmission

Unser Vater im Himmel, als Dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, von den Toten auferstand,
hat er seinen Jüngern den großen Auftrag gegeben: „Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern.“

Du erinnerst uns daran, dass wir kraft unserer Taufe an der Mission der Kirche teilhaben und für sie Verantwortung tragen.
Schenke uns die Gaben des Heiligen Geistes, um mutig und entschlossen das Evangelium zu bezeugen.
Die Mission, die Christus seiner Kirche anvertraut hat, ist noch lange nicht vollendet.

Deshalb bitten wir Dich um neue Ideen und um wirksame Formen,
um Leben und Licht in die Welt von heute zu tragen.
Hilf uns, allen Völkern die rettende Liebe und die Barmherzigkeit Jesu Christi erfahrbar zu machen,
der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes jetzt und in Ewigkeit. Amen.

„Die Familie, die zusammen den Rosenkranz betet,
gibt ein wenig das Klima des Heimes von Nazareth wieder:
sie stellt Jesus in den Mittelpunkt,
sie teilt mit ihm Freud und Schmerz,
sie legt Bedürfnisse und Vorhaben
in seine Hände,
von ihm schöpft sie
Hoffnung und Kraft
für den Lebensweg.“

 

Johannes Paul II.

Polens Primas, Kardinal Stefan Wyszyński, hegte wie sein Landsmann Wojtyła, eine ebenso innige Verehrung gegenüber der Gottesmutter und dem Rosenkranz. Einige nachfolgende Zitate bezeugen dies: „Der Rosenkranz ist die Sicherheitskette auf den spitzen Felsen der Berghöhen. Man soll an keinem Geheimnis anhalten. Man muss weiter klettern, denn die Blüte des Lebens ist erst auf dem Gipfel…

Er kann uns in unserem alltäglichen Leben trösten. Wenn viele Probleme vor uns stehen und wir sie nicht lösen können, dann haben wir noch eine Möglichkeit: aus unsern Taschen einen Rosenkranz holen und beten für alle, die in unserer Heimat uns Qual bereiten. Beten wir für diese Leute. Verfluchen hilft nichts. Klatschereien und politische Witze helfen auch nicht. Doch ein Gebet kann helfen. Es ist im Stande die Geister in Bewegung zu setzen und kann den Willen korrigieren…

Leben wir uns mit dem Rosenkranz so zusammen, dass wir ihn immer beten, dass wir zu ihm ständig wiederkehren, dass wir ihm jede Weile schenken… In unsern Häusern sollten wir die alte Sitte erwecken, in der die ganze Familie den Rosenkranz zum Ende des Tages gemeinsam betete.“

 

Jedes „Gegrüßet seist du Maria“
ist ein Lob der Mutter Gottes.
Es ist wie eine Rose und
in jedem Röslein ist Jesus.

 

Kardinal Stefan Wyszyński
über den Rosenkranz

Um euch noch mehr zu dieser Andacht der großen Seelen zu ermuntern, füge ich noch bei, dass der unter Betrachtung der heiligen Geheimnisse gebetete Rosenkranz:

1. uns unmerklich zur   vollkommenen Erkenntnis Jesu Christi führt,
2. unsere Seelen von der Sünde reinigt,
3. uns über alle unsere Feinde siegreich macht,
4. uns die Übung der Tugenden leicht macht,
5. uns mit der Liebe Jesu Christi entflammt,
6. uns mit Gnaden und Verdiensten bereichert,
7. uns ein Mittel an die Hand gibt, um alle unsere Schulden gegen Gott und die Menschen zu zahlen und endlich
8. uns von Gott alle Arten von Gnaden erlangt.

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort in:
Der heilige Rosenkranz

Neun Seligpreisungen

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.
Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen.
Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel. So wurden nämlich schon vor euch die Propheten verfolgt.

„Aus Liebe leben, heißt auf Erden nicht,
sein Zelt auf dem Gipfel des Tabor aufschlagen;
Es heißt, mit Jesus Kalvaria besteigen;
Es heißt, das Kreuz als einen Schatz ansehen! …
Im Himmel muss ich im Genuss leben;
Dann wird die Prüfung für immer entflohen sein,
doch in der Verbannung will ich im Leiden
Leben aus Liebe.

Aus Liebe leben, das heißt, dein Antlitz trocknen;
Das heißt, den Sündern die Verzeihung erlangen.
O Gott der Liebe!

Dass sie in deine Gnade zurückkehren
und deinen Namen für immer preisen …

Bis zu meinem Herzen erschallt die Gotteslästerung.
Um sie zu tilgen, möchte ich immer singen:
Deinen heiligen Namen, ich bete ihn an und ich liebe ihn.

Ich lebe aus Liebe.“

Therese von Liseux war ein echtes Marienkind, das Maria als ihre Mutter zärtlich liebte. Maria möchte sich in den Herzen ihrer Kinder wiederspiegeln. Aber das Leiden geht gegen unsere Natur, möchten wir einwerfen. Und das stimmt, denn wir sind zum Lob Gottes und für ein Leben in Herrlichkeit geschaffen. Das Leiden ist die Frucht der Sünde. Wenn wir leiden ist es also nur gerecht, dass wir die Früchte unserer Sündhaftigkeit ernten. Maria hingegen war frei von jeder Schuld. Unverdient blieb sie verschont vom Makel der Erbschuld, um uns den Erlöser zu gebären. Aber es ist ihr Verdienst, dass sie keine persönliche Schuld begangen hatte. Und trotzdem war sie bereit, für uns zu leiden.

Oft trifft uns Leid und wir können nicht verstehen, warum. Das ist auch nicht wichtig. Wir müssen nicht wissen, warum und wofür wir leiden. Eines Tages wird alles offenbar werden. „Freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln.“, fordert uns Petrus auf.

Kein Leid ist umsonst, wenn wir uns wie Maria unter das Kreuz Christi stellen und unsere Leiden mit seinen Leiden vereinen. Jedes Leid, jeder noch so kleine Schmerz, wird fruchtbar in dem einen Opfer, das Christus für uns dargebracht hat. Richtiges Leiden kann man lernen – so wie Jesus und Maria es gelernt haben: durch Gehorsam Gott gegenüber. Denn Jesus „erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz!“

Maria weiß besser als jeder von uns, was Leiden bedeutet. Sie wird uns helfen, unsere eigenen Nöte in der rechten Gesinnung zu tragen. Umso mehr wir zu leiden verstehen, umso mehr werden wir die Freude am Leben wiederfinden. Denn die Schule des Leidens ist ein Schule der tiefen inneren Freude.

Diese Tatsache können wir vom Antlitz der seligen Chiara Luce Bandano ablesen, deren Liebe zu Christus ihr Gesicht zum Leuchten brachte inmitten einer schmerzhaften Krankheit, die ihr das Leben raubte. Ihre Biografie ist äußerst lesenswert: Gudrun Griesmayer, Stefan Liesenfeld: Chiara Luce Badano: „Gott liebt mich doch!“ – ein kurzes, intensives Leben. Verl. Neue Stadt, München, Zürich, Wien 2010, ISBN 978-3-87996-884-8.

„Wenn mich jetzt jemand fragen würde, ob ich wieder laufen möchte, würde ich sagen nein, denn so, wie ich jetzt bin, bin ich näher bei Jesus.“

„Ich hatte so viele Pläne… Ich spüre, daß Gott mich zu mehr ruft, zu etwas Größerem. Mich interessiert nur der Wille Gottes… Jetzt fühle ich mich als Teil eines wunderbaren Plans, der sich mir nach und nach enthüllt.“

„Ich vertraue fest auf Gottes Liebe und opfere meine Schmerzen auf, auch in den schwierigsten Momenten… Jetzt gibt es nichts Gesundes mehr in mir, aber ich habe noch das Herz, mit dem ich immer lieben kann… Die Nacht war schrecklich, aber ich habe keinen Moment vergeudet, denn ich habe alles Jesus geschenkt.“

Die Schmerzen wurden unerträglich. Aber sie lehnte Morphium oder hochdosierte Schmerzmittel ab: „Sonst habe ich keinen klaren Kopf. Und ich kann Jesus nur den Schmerz schenken. Etwas anderes habe ich nicht mehr.“ „Ich bitte Jesus nicht mehr darum, mich zu sich in den Himmel zu holen; sonst sieht es so aus, als wollte ich nicht mehr leiden.“ (Chiara Luce Bandano)

Blumen streuen

Jesus, meine einzige Liebe!
Wie liebe ich es, jeden Abend
dir am Fuß des Kreuzes
Blumen zu streuen!
Die Frühlingsrose für dich entblätternd,
möchte ich deine Tränen trocknen.
Blumen streuen bedeutet,
als Erstlingsgaben
die leisesten Seufzer,
die größten Schmerzen darzubringen,
meine Leiden und meine Freuden,
meine kleinen Opfer.
Das sind meine Blumen.
Herr, von deiner Schönheit
ist meine Seele begeistert.
An dich möchte ich meine Wohlgerüche
und meine Blumen verschwenden.
Indem ich sie für dich dem Wind anvertraue,
möchte ich die Herzen entzünden.
Blumen streuen,
Jesus, das ist meine Waffe,
wenn ich kämpfen will,
um die Sünder zu retten.
Der Sieg ist mein …
Immer entwaffne ich dich
mit meinen Blumen!
Die Blumenblätter,
die dein Gesicht liebkosen,
sagen dir,
dass mein Herz
ohne Widerruf dir gehört.
Du verstehst die Sprache
meiner entblätterten Rose
Und du lächelst zu meiner Liebe.
Blumen streuen,
deinen Lobpreis wiederholen,
Das ist mein einziges Vergnügen im Tal der Tränen.
Im Himmel werde ich mit den kleinen Engeln hingehen,
um Blumen zu streuen!

(Hl. Therese von Lisieux)

Hymnus der Laudes

Heilig Kreuz, du Baum der Treue, edler Baum, dem keiner gleich,
keiner so an Laub und Blüte, keiner so an Früchten reich:
Süßes Holz, o süße Nägel, welche süße Last an euch.

Beuge, hoher Baum die Zweige, werde weich an Stamm und Ast,
denn dein hartes Holz muss tragen, eine königliche Last,
gib den Gliedern deines Schöpfers an dem Stamme linde Rast.

Du allein warst wert zu tragen aller Sünden Lösegeld,
du, die Planke, die uns rettet aus dem Schiffbruch dieser Welt.
Du gesalbt von Blut des Lammes, Pfosten, der den Tod abhält.

Lob und Ruhm sei ohne Ende Gott dem höchsten Herrn geweiht.
Preis dem Vater und dem Sohne und dem Geist der Heiligkeit.
Einen Gott in drei Personen lobe alle Welt und Zeit. Amen.

Gebet zum Namen Mariä, der seligsten Jungfrau

O aller mildeste Jungfrau Maria! Ich armer Sünder rufe zu dir aus dem tiefsten Grunde meines Herzens,
und bitte dich flehentlich und durch die Kraft deine heiligsten Namens, du wollest mir Barmherzigkeit erlangen.
O Name Maria! Du süßer Name.
O Name Maria! Du tröstlicher Name.
O Name Maria! Du überaus liebreicher Name.
Denn was bist du anderes, Maria, als eine Zuflucht der Sünder und eine Trösterin der Betrübten.
Deswegen, o Maria, um deine heiligen Namens willen, sei auch meine Zuflucht und meine Trösterin in allen Leiden.
Ach, lass mich nicht verloren gehen, da dein Sohn so teuer und so schmerzlich mich erlöst hat.
O Name Maria! Du Freude der Engel.
O Name Maria! Du Trost der Frommen.
O Name Maria! Du Hoffnung der Sünder.
Dich liebe ich, dich lobe ich, dich ehre ich, dich will ich eingegraben haben in meinem Herzen.
Dich will ich loben mit meinem Mund, denn durch dich hoffe ich Gnade zu erlangen und in allen meinen Nöten getröstet zu werden.
O du lieblicher, du honigfließender Name!
Wenn ich dich höre, so erfreut sich mein Herz, und wenn ich dich nenne, so versüßt sich mein Mund,
denn Gottes Barmherzigkeit hat dir solche Kraft gegeben, dass alle, die dich mit Andacht aussprechen,
wunderbare Stärke und himmlischen Trost empfangen.
O gütige Maria!
O milde Maria!
O süße Maria!
Sei mein Trost in aller Betrübnis und meine Hilfe in allen Nöten;
besonders aber in jener letzten Not, wenn der böse Feind meine Seele beängstigen und versuchen wird;
dann eile mir zu Hilfe, o Maria!
Und durch die Kraft deines heiligen Namens befreie mich von den Qualen des Satans;
und wenn ich vielleicht deinen heiligesten Namen dann nicht mehr anrufen könnte,
so rufe ich ihn jetzt an, und spreche vom tiefsten Grunde meines Herzens mit glühender Andacht und Liebe:
Heilige Maria!
Heilige Maria!
Heilige Maria!
Stehe mir bei und verlass mich nicht in meiner letzten Not. Amen.
(Aus: Der Pilger zum Kreuze Christi, München 1843, Seite 490)

Du liebliches Kindlein, wir grüßen dich alle! (Text: Quelle unbekannt)

Du liebliches Kindlein, wir grüßen dich alle! So tönt es vom Himmel in freudigem Schalle,
Du Röslein, du Lilie, du Edelstein! Zum Kämmerlein Anna`s da steigen hernieder
Die Engelein Gottes, die singen viel Lieder, Und ringsum es strahlet in goldenem Schein.
Maria, du Kind ohne Sünde empfangen, voll Jubel die himmlischen Scharen dort sangen:
O nimm unsern Gruß, uns`re Huldigung hin! Du bist ja viel schöner als Sonn` und Sterne,
O sieh`, wie wir Engel dir dienen so gerne. O Kleine, du bist uns`re Königin!
Doch nicht nur die Engel, wir alle dich ehren, wir sündige Menschen im Tale der Zähren,
Dich liebes und herziges, heiliges Kind! Dich hat ja der ewige Vater erkoren,
Aus dir wird der göttliche Heiland geboren, in dir unsre Hoffnung und Freude beginnt.
Ja, liebliches Kindlein, o bring` uns den Frieden! So seufzen, so rufen wir Pilger hienieden,
O sende die Tröstung ins Tränen-Tal! O Kindlein, zur Mutter wir heut` dich erküren,
Dein rührendes Flehen den Vater muss rühren, Uns öffnen die Pforte zum Hochzeitsmahl.