Archiv: Chroniken
Was die Mitglieder unserer Gebetsgemeinschaft verbindet:
- das treue Gebet um und für geistliche Berufe
- das Gebet in den Anliegen der Gottesmutter
Der Beitritt in unsere Gebetsgemeinschaft ist außer dem möglichst täglichen Beten in diesen beiden Intentionen mit keinen weiteren Verpflichtungen verbunden.
Wer jedoch die Möglichkeit hat, an den verschiedenen Veranstaltungen in Sachsenbrunn und Vorau teilzunehmen, ist dazu herzlich eingeladen.
Alle Mitglieder der Gebetsgruppe beten auch füreinander und Prälat Dr. Johannes Gamperl schließt alle treuen Beter in jede Heilige Messe, die er feiert, mit ein.
Die Bekanntgabe der Adresse gibt uns die Möglichkeit, Ihnen fallweise Informationen zukommen zu lassen.
Anmeldungen und Anfragen bezüglich der Gebetsgemeinschaft richten Sie bitte an folgende Adresse:
Gebetsgemeinschaft um und für geistliche Berufe
c/o Konvent der Vorauer Marienschwestern
Spitalstraße 101c//7
A-8250 Vorau
Tel.: 03337/2254-461
Fax.: 03337/2254-171
konvent(at)marienschwestern-vorau.at (Betreff: Gebetsgemeinschaft)
»Ja« zu einem Leben nach den evangelischen Räten
Mit der Ablegung ihrer ersten Profess haben sich unsere beiden Mitschwestern als Braut Christi unter dieses Leitwort Mariens gestellt, um so ein Leben entsprechend den evangelischen Räten der Armut, der ehelosen Keuschheit und des Gehorsams im Streben nach Heiligkeit zu führen. Bischof Dr. Kapellari führte dazu aus: „Am Schluss dieser Gedanken zu einer Ordensprofess erinnere ich an Worte des Papstes Franziskus, die er vor kurzem bei einer Begegnung mit Ordensoberinnen in Rom bezogen auf die drei Gelübde gesprochen hat. Über den Gehorsam sagte er:
»Der Gehorsam ist das Hören auf den Willen Gottes«, vermittelt durch die Botschaft Christi, für uns beglaubigt durch die Kirche, gelebt in der Ordensgemeinschaft. Das »Fühlen mit der Kirche«, das Bemühen um die Einheit der Kirche, die immer wieder durch Eigensinn gestört und behindert wird, ist unverzichtbar für eine Ordensfrau und einen Ordensmann.
Armut, so sagte der Papst, ist ein Sich-Einleben in die Solidarität, ins Teilen und in die Nächstenliebe; man gewinnt so die Nüchternheit, sich über die wesentlichen Dinge zu freuen.
Die ehelose Keuschheit schließlich »erweitert die Freiheit der Hingabe an Gott, an die Nächsten – mit der Zärtlichkeit, der Barmherzigkeit und der Nähe Christi.« Sie entspringt einer »reifen Freiheit«.
Am Ende seiner Ansprache an die Ordensfrauen bedankte sich der Papst und rief ihnen zu: »Was wäre die Kirche ohne euch? Es fehlte an Mutterschaft, Zuneigung und Zärtlichkeit! Danke!«“
Nach der liturgischen Feier, die über Radio Maria live übertragen wurde, konnten wir diesen Ehrentag unserer beiden Mitschwestern mit den geladenen Gästen bei einem herrlichen Festmahl ausklingen lassen.
Wir wünschen Sr. Maria Katharina und Sr. Maria Paula, die mit dem heutigen Tag ihre dreijährige Junioratszeit begonnen haben, viel Gnade und Segen für ihrem Weg in der engeren Nachfolge Jesu in unserer Gemeinschaft.