Statue der Gottesmutter
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Predigt vom Abend der Barmherzigkeit Kaplan Guido Martirani

Man sagt als Priester immer wieder bei der Heiligen Messe, am Beginn der Predigt oder bei Vorträgen: „Liebe Gläubige!“ wir sagen das oft nur so dahin, aber es ist ein großes Wort. Es bezeugt und ermahnt Glauben zu haben an Gott, an Jesus Christus.

Der Heilige Vater ruft zu einem Jahr des Glaubens auf. Der Glaube ist etwas Kostbares. Wir haben heute im Evangelium gehört, dass Jesus „wegen ihres Unglaubens“ nur wenige Wunder wirken konnte. Wir leben in einer Zeit, in der wir eine wirkliche Erneuerung brauchen.

Das Wichtigste ist dieser Glaube, der uns eint mit Jesus Christus. Dieser Glaube, den die Leute in Nazareth nicht gekannt haben. Worin besteht der Unglaube dieser Leute? Sie sagten damals: „Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns?“

Sind nicht auch die heutigen Menschen so? Wieviele sagen heute: „Ja, diese Priester, haben die nicht das oder das getan? Und die Kirche, hat sie nicht das oder das getan? Diese Skandale! Diese Krisen!“ Die Leute damals glaubten nicht an Jesus, weil sie Jesus zu wenig gekannt haben. Sie haben nur auf sein Äußeres geschaut, dass er Zimmermann war und so weiter. So reden die Menschen auch heute schlecht über die Kirche, weil sie Jesus nicht wirklich kennen. Wir müssen uns fragen: „Sind nicht auch wir so?“ Wo sind heute die Zeichen und Wunder Jesu? Sie sind da! Wir müssen nur sehen, wie groß seine Wunder sind. Wir brauchen nur unsere Augen öffnen und wir werden sie sehen: Heilungen, große Bekehrungen und Befreiungen. Wir sehen sie nur oft nicht, weil wir sie heute zwar erleben, aber morgen schon nicht mehr daran denken.

Wir müssen unseren Glauben stärken, unseren Sinn ganz auf ihn lenken. Denn er ist es, der uns seine Gnade schenkt, der uns durch seine Priester, in der Heiligen Messe, in der Beichte …, seine Zeichen und Wunder schenken will. Er will durch seine Priester Heilung und Befreiung schenken.

Wir sind oft bedrängt von den Dämonen und werden vom Geist dieser Welt beherrscht. Jesus will uns befreien, damit wir wieder in Frieden und Liebe leben können. Die Priester sollen diesen Geist im Namen Jesu bannen und um Befreiung beten, damit wir wieder frei werden. Im Namen Jesu werden wir befreit.

Das Heil Jesu Christi ist der Kirche anvertraut worden. Am Kreuz hat er uns gezeigt, wie groß seine Liebe zu uns ist. Und er hat uns befreit. Jesus hat nicht einer kleinen Gruppe in der Kirche das Heil zugesagt. Er hat nicht gesagt, dieser Gruppierung habe ich 20% des Heils gegeben, jener 35%, einer anderen Gruppierung 25% … und er hat das Heil auch nicht nur einer Gruppe gegeben. Nein, Jesus hat das Heil zu 100% der ganzen Kirche anvertraut, deshalb muss die Kirche in Einheit sein. Wenn wir eins sind, können wir dieses Heil erkennen und erhalten. Er hat die Kirche erwählt, um uns durch sie zu erlösen.

In der letzten Botschaft (siehe unten) hat die Gottesmutter gesagt, dass wir stolz sein sollen. Viele haben mir gesagt: „Was soll das, ich habe jahrelang meinen Stolz gebeichtet und jetzt sagt die Gottesmutter, dass ich stolz sein soll?“ Was meint die Muttergottes mit der letzten Botschaft, mit dem Aufruf „stolz zu sein“? Sollen wir stolz sein? Ja, aber in Liebe; wir müssen neu stolz sein auf Gott, unsere Mutter Kirche und aufeinander. Wir dürfen darauf stolz sein, dass wir Kinder Gottes sind. Im Deutschen gibt es für STOLZ nur ein Wort. Im Italienischen gibt es dafür zwei Wörter: den guten und den schlechten Stolz, der Sünde ist. Maria meint den guten Stolz. Wir dürfen und sollen auch stolz sein auf unseren Vater, auf unsere Mutter, unsere Kinder, unsere Familie. Es gibt ein positives Stolz sein. Wir müssen wieder darauf stolz sein Kinder Gottes zu sein. Wenn wir nicht froh und dankbar sind, dass wir erlöst sind, können die anderen es nicht merken. Die Menschen kommen zu uns und wollen sich an uns festhalten. Wir leben doch in Gott, in seiner Liebe! Das müssen die anderen bemerken, wenn sie uns sehen. Unser Leben muss ihr Interesse wecken, sodass sie sich fragen werden: „Wie leben die, wie treten sie auf, wie gehen sie …?“ Gehen wir aufrecht durch unser Leben und bezeugen wir unseren Glauben? Oder gehen wir nur gebückt und mit hängendem Kopf und weinerlicher Stimme durch die Welt, in falscher Demut? Nach dem Motto: „Ich bin ja nichts, ich bin ja so arm. Wir armen Christen, wir sind ja nur ein Häufchen Elend; wir werden verfolgt; aber wir wehren uns nicht, denn wir sind ja so demütig…“ Nein, keine falsche Demut! Wir sind Kinder Gottes, die selbst von den Engeln beneidet werden! Wir müssen stark sein und Zeugnis geben! Wir müssen erwachsen werden! Und dankbar sein für Angebote, die uns im Glauben stärken.

Hier bei den Vorauer Marienschwestern wird es im Jahr des Glaubens eine Vortragsreihe mit vielen Vorträgen zur Glaubensvertiefung geben, um stark zu werden im Glauben, um geistliche Muskeln zu bekommen. In ganz Europa entstehen heute immer mehr Orte des Glaubens und der geistlichen Formung, weil Gott uns stark machen will. Gott sieht uns, er schaut auf uns und denkt sich: „Die Armen, die brauchen mich, die muss ich jetzt stark machen.“

Einer dieser Orte ist St. Ruprecht/Raab. Der Ort wurde neu belebt durch die Familie Wagner. In St. Ruprecht/Raab lebte Maria Sieler, eine Mystikerin. Sie opferte ihr Leben für die Erneuerung des Priestertums, das die ganze Kirche erneuern wird. Für diese Erneuerung hat sie viel gelitten. Sie sagte: „Wenn die Priester nicht mehr eins sind mit dem Glauben, dann kann die Kirche zerbrechen.“ Deshalb hat Maria Sieler so viel für die Priester gelitten. Die Priester dürfen das Heil und die Erlösung den Menschen zusprechen. Die heilige Messe ist ein wunderbares Erlebnis. Wir sind hineingenommen in das Reich Gottes. In diesem Ereignis wollen wir jetzt Zuflucht nehmen. Danke Jesus, für den Abend der Barmherzigkeit, und dass wir heute wieder in deinem Herzen Platz nehmen dürfen. Amen.

Botschaft der "Königin des Friedens" vom 25. Juli 2012

„Liebe Kinder! Heute rufe ich euch zum Guten auf. Seid Träger des Friedens und der Güte in dieser Welt. Betet, dass Gott euch die Kraft gibt, damit Hoffnung und Stolz* immer in eurem Herzen und Leben herrschen, weil ihr Gottes Kinder und Träger Seiner Hoffnung seid für diese Welt, die ohne Freude im Herzen und ohne Zukunft ist, weil sie ihr Herz nicht für Gott offen hat, der euer Heil ist. Danke dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“

(* gemeint ist: Stolz darüber zu sein, Gottes Kinder zu sein)

Predigt vom Abend der Barmherzigkeit Kaplan Guido Martirani

Was führt uns hier einmal im Monat her? Warum kommen wir zum Abend der Barmherzigkeit? Weil Jesus selbst uns ruft und sieht und weiß, dass wir sein Blut brauchen, um gesund zu bleiben oder um wieder gesund zu werden an Leib und Seele. Jesus sagt: „Die Kranken brauchen den Arzt!“ In diesem Spital, hier in dieser Kapelle, ist Jesus Christus der Arzt, der die Wunden unserer Seele heilt. Wir sind bedürftig nach dem einen großen Gut, das wir in Jesus finden. Dieser beste Arzt will uns heute heilen – heute und nicht morgen! Deshalb können wir jetzt unsere Wunden Jesus hinlegen. Er wird uns heute tief heilen im Innersten. Wir werden heute rausgehen und gefüllt sein, geheilt sein. Er will seine Größe in der Liebe offenbaren.

Jesus sagt uns zu: „Ihr werdet noch Größeres tun in meinem Namen“, damit wir im Glauben an seine Realpräsenz im Allerheiligsten Altarsakrament gestärkt werden. Sein Heil wird wieder über uns herabkommen, weil er uns liebt und es gut mit uns meint.

Der Herr hat uns Hirten erwählt, die uns führen zu der Quelle des Heils. Er hat jeden einzelnen beim Namen gerufen und gesagt: „Ich liebe dich, fürchte dich nicht!“ Er ist bereit, alles zu geben für seine Kleinen.

Heute ist der Gedenktag der heiligen Maria Goretti, die eine große Heilige für unsere Zeit ist. Sie hat 1902 ihr Leben hingegeben für die Jugend und die Reinheit der Herzen und des Leibes. Sie hat ihre Reinheit verteidigt bis aufs Blut. Als sie zwölf Jahre alt war, wollte ein Bursche sie vergewaltigen. Sie aber hat Nein zur Sünde gesagt. Nur wenn wir Nein sagen zur Sünde und zu Satan, können wir ganz Ja sagen zu Gott. Der Bursche hat sie in Zorn, Wut und Gier getötet. Bedenken wir, sie als kleines Mädchen hat schon diese große Liebe zu Gott gehabt. Sie lehrt uns Nein zu sagen zur Sünde und zu Satan, der will, dass wir blind werden für die Liebe und Schönheit Gottes.

Dafür ist Jesus gestorben, dass die Sünder wieder diese Liebe und Schönheit Gottes finden. In der Beichte wird uns alle Sünde genommen. Gott ruft uns, denn er hat Sehnsucht nach uns. Er wird uns nicht loslassen.

Maria Goretti hat gebetet für den, der sie ermordet hat. Während er seine Gefängnisstrafe verbüßt hatte, erfuhr Gorettis Mörder eine Bekehrung. Später hat er bei den Kapuzinern gelebt. Ein Kapuzinerpater sagte über diesen jungen Mann: „Er ist ein Heiliger geworden!“ Maria Goretti hat für ihn im Himmel sicher weiter gebetet. Sie betet auch heute für uns.

Predigt vom Abend der Barmherzigkeit Kaplan Rainer Geuder

Heute treffen  drei wichtige Dinge aufeinander: Herz-Jesu-Freitag, Abend der Barmherzigkeit und Beginn des Herz-Jesu-Monats.

Heute ist der erste Tag des Herz-Jesu-Monats. Der ganze Monat Juni ist dem liebenden Herzen Jesu geweiht. Jesus lädt uns dazu ein, einen Herzenstausch mit ihm zu vollziehen. Er möchte unser Herz aus Stein aus unserer Brust nehmen und uns ein Herz aus Fleisch zukommen lassen. Er möchte uns zur totalen Nachfolge ermutigen. Wir müssen ihm ganz nachfolgen, ihm ganz konkret Ja sagen.

Die Ganzhingabe hat Jesus sehr deutlich erwiesen. Liebe heißt nicht, dem schnellen Gefühl – den Schmetterlingen im Bauch – nachzulaufen, sondern zu unserem Gelöbnis der Taufe und Firmung zu stehen. Schauen wir auf Jesus, auch er war in Todesangst im Garten Gethsemane. Dort hat der Herr gebetet: Vater, nimm diesen Kelch von mir, aber nicht mein Wille sondern dein Wille geschehe. Das ist die Liebe. Wir müssen ernst nehmen, was wir bei der Taufe, bei der Kommunion und bei der Firmung bekannt haben: das dreimalige „Ich glaube“ und „Ich widersage“. Der Glaube ist oft kein leichter Weg, auch für Jesus war es in seinem irdischen Leben nicht immer leicht.

Heute hören wir, dass der Herr die Händler aus dem Tempel hinaus trieb. Und wir denken vielleicht: Ist das Barmherzigkeit, ist das Liebe? Es war Liebe, dass Jesus sagte: So geht das nicht, ihr könnt sein Haus (das Haus des Vaters) nicht zu einer Räuberhöhle machen. Es war Liebe, das zu sagen und zu tun, damit die Menschen erkennen, dass der Vater an erster Stelle steht.

Johannes Paul II. hat den Lichtreichen Rosenkranzes verfasst. Im dritten Gesätz, im Original, heißt es: Der uns das Reich Gottes verkündet und zur Umkehr aufgerufen hat. Der Herr ruft uns zu: Kehr um, kehr ganz um!

Sein Herz ist für uns offen. Er möchte uns reinwaschen in seinem Blut. Sein Herz wurde für uns durchbohrt und es flossen Blut und Wasser aus ihm. Blut und Wasser die  Zeichen der Sakramente der Erlösung. In der Hl. Beichte geschieht also Erlösung. Wir werden durch sein kostbares Blut rein gewaschen.

Es gibt nur zwei Personen, die nicht gesündigt haben. Das sind Jesus Christus und die Gottesmutter Maria. Beide haben nur eine Sehnsucht: uns zum Vater zu führen. Ab heute sollen wir beginnen, die Ganzhingabe zu leben.

Der Herr möchte uns an sich ziehen. Nicht ich ziehe ihn an mich, nicht ich reiße ihn an mich. Wir dürfen nicht alles selber machen wollen. Wir zerbrechen sonst an unserer menschlichen Begrenztheit. Gott handelt umgekehrt. Wir sollen mit der Gnade mitwirken, aber seine Gnade geht uns schon voraus.

Schweige, wenn es notwendig ist. Rede, wenn es notwendig ist. Wir sprechen oft nicht, wenn wir es sollten. Manchmal gebietet es die Stunde, aufzustehen und zu sprechen. Die Gläubigen die sich mühen ihren Glauben zu leben hüllen sich oft in Schweigen: Das dürfen wir nicht sagen! Wir dürfen nicht schlecht reden. Die Demut gebietet es, zu schweigen!  – Das ist nicht immer richtig.

Schweigen ist wichtig, aber auch Reden ist wichtig. Besonders auch wir Priester und die Bischöfe sind hierzu angehalten. Wenn der Wolf in die Herde einbricht, dann müssen wir reden! Papst Benedikt XVI. sagte vor zwei Jahren in einer Ansprache an die Bischöfe sinngemäß Folgendes: Der Hirtenstab dient dazu die Herde zu leiten. Wenn aber der Wolf in die Herde eingedrungen ist, muss der Hirte diesen Stab verwenden um den Wolf aus der Herde zu vertreiben um seine Schafe zu schützen.

Es gibt keinen Heilsautomatismus. Nur wer glaubt und die Gebote erfüllt, wird gerettet. Jesus sagt: „Nur durch mich kommt ihr zum Vater!“ Ist es nicht unsere Pflicht, die Menschen zu warnen vor dem ewigen Tod? Ist das eine Drohbotschaft zu sagen, dass wenn das Leben eines Menschen zu Ende geht, er nur, wenn er Jesus gehört, gerettet ist?

Durch die Firmung haben wir einen Missionsauftrag: Ihr sollt alle den Glauben weitersagen. Er ruft dich: „Folge mir nach!“ Du hast den Auftrag zu hören und ihm nachzufolgen. – Herr, Ich weiß, dass du mir eine heilige Berufung schenken willst. Du schenkst mir alles, ich vertraue auf dich! – dann wirst du dich nicht gegen ihn entscheiden, denn wir haben einen inneren Antrieb, uns vom Heiligen Geist  leiten zu lassen.

Jesus sagt: „Ihr müsst Glauben an Gott haben!“ Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Heb dich empor und stürz dich ins Meer!, und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen. (Mk 11,23) Glauben wir wirklich? Glauben wir, was in der Schrift steht? Und was die Kirche lehrt?

Wenn unser Glaube nur wie ein Senfkorn wäre! Der Heilige Geist hilft uns glauben. Jesus sagt zu uns: Kommt zu mir, ich möchte dir meinen Geist senden, den Geist der Liebe, der Hoffnung, des Glaubens.

Heute geschieht hier auf dem Altar die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi. Hier geschieht Erlösung. Wir sollen alle, die wir kennen, in diese heilige Messe hinein nehmen.

Sühne – wer kennt dieses Wort noch? Sühne heißt: Stellvertretend Buße zu tun für die Sünde meiner Nächsten. Nicht weil wir besser sind. Wir alle müssen zuerst für uns selber Buße tun. Sühne ist etwas Großes. Das sollten auch die Orden wieder entdecken. Sühne ist das, was Paulus sagt: „Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt.“ (Kol 1,24)

Wenn wir krank sind, sollen wir beten, dass Gott  uns heilt, aber lassen wir dem Herrn die Wahl. Sagen wir den Kranken, dass sie ihre Leiden fruchtbar machen können, wenn diese ihre Leiden aufopfern für die Familie, Kinder, Priester, …

Opfern wir wieder mehr auf, so setzen wir die Gnade Christi frei. Die Nachfolge Christi ist kein Spiel, es geht um das ewige Leben – nicht nur für mich und für uns, sondern für alle, die uns anvertraut sind.

Auch das Leiden hat einen Wert in und für die Gesellschaft. Zum heiligen P. Pio sagte einmal eine Person: „P. Pio, ich möchte dir ein Leiden abnehmen.“ P. Pio erwiderte: „Geh weg, die Leiden sind meine größten Schätze!“

Wir dürfen uns immer an sein Heiligstes Herz wenden. Wenn wir fallen, dann müssen wir wieder aufstehen. Don Bosco sagte: Es ist keine Schande zu fallen. Es ist aber eine Schande, nicht wieder aufzustehen!

Maria ist dem Herrn am ähnlichsten geworden. Grignion von Montfort nannte Maria „die Gussform Gottes“. Wir sollen ihr ganz ähnlich werden, denn durch sie werden wir Christus ganz ähnlich, eben weil sie Christus am ähnlichsten geworden ist.

Schauen wir auf Maria, weihen wir uns ihr. Durch Maria zu Jesus, so hat es Gott in seinem ewigen Willen gefügt und so wollen wir es als Katholiken auch halten. Durch Maria zu Jesus, zur ewigen Glückseligkeit. Amen.

Ein Priesterherz ist Jesu Herz

 

Ein Priesterherz ist Jesu Herz,
das Opferlamm für unsre Sünden,
sucht überall in Sorg’ und Schmerz
die müden Schäflein aufzufinden.
O heilig Herz, für immerdar,
mach’ ihre Herzen zum Altar!
Und lasse sie, wie Du so rein,
Dir allzeit heil’ge Priester sein!

Ein Priesterherz ist Jesu Herz,
es fühlet nur die fremden Leiden,
es nimmt für sich der Menschen Schmerz
und gibt dafür des Himmels Freuden.
O heilig Herz, für immerdar,
mach´ ihre Herzen zum Altar!
Und lasse sie, wie Du so rein,
Dir allzeit heil’ge Priester sein!

Ein Priesterherz ist Jesu Herz,
und Seelen nur sind sein Begehren!
Für Seelen litt es Tod und Schmerz,
für Seelen will’s die Lieb verzehren.
O heilig Herz, für immerdar,
mach´ ihre Herzen zum Altar!
Und lasse sie, wie Du so rein,
Dir allzeit heil’ge Priester sein!