Kategorie: Anbetung
Predigt vom Abend der Barmherzigkeit Kaplan Guido Martirani
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben, wir haben gehört, wie Johannes der Täufer im heutigen Evangelium wieder auf Jesus hinweist. Es ist immer wichtig für uns, dass einer kommt und aufzeigt, wo unsere Aufmerksamkeit hingehen soll. Unsere Aufmerksamkeit soll zum Retter, zum Erlöser, zu Jesus Christus hingehen. Denn Johannes der Täufer sagt eben von sich selbst: „Ich bin gekommen und taufe mit Wasser.“ Er tauft zur Umkehr. Deswegen ist er auch eine große Person im Advent, auf die wir schauen. Aber richten wir unseren Blick wieder auf Jesus: Denn er wird kommen und wird taufen mit dem Heiligen Geist. Sind wir bereit diese Taufe zu bekommen? Ja? Ja, ein bisschen? Ein bisschen Heiliger Geist, der als „kleines Vogerl“ kommt und auf unserer Schulter zu landen versucht? Den wir verjagen können, wenn er uns stört? Aber Jesus möchte mit der Fülle des Heiligen Geistes taufen. Wir müssen uns ernsthaft fragen: Nehmen wir ihn an, wenn er kommt, oder nicht? Komm Heiliger Geist, entflamme uns neu, entzünde uns neu und lass uns Überraschungen erfahren in deiner Liebe und deiner Güte. Jesus will uns wirklich bereichern und beschenken. Er möchte die Gabe unseres Lebens sein. Er ist gekommen und hat sich selbst geschenkt, ist Mensch geworden und will geliebt werden, will angenommen werden. Er will, dass wir Ja zu Ihm sagen und ihn in unsere Herzen hinein nehmen. Er will uns ausstatten und er hat vor, eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes in dieser Zeit zu schenken. Wir wollen diese Ausgießung des Heiligen Geistes annehmen.
Einen neuen Geburtstag, eine neue Geburt Jesu Christi haben wir zu Weihnachten gefeiert. Wir wollen uns freuen für diese Gabe des Heiligen Geistes, dieses Wiederkommen Jesu Christi – jetzt ganz besonders in dieser Endzeit, durch Maria. Maria, die Mutter Gottes will die Kirche erneuern. Sie will, dass wir voller Glauben und Kraft Jesus in dieser Zeit bekennen. Deswegen sammelt Maria die Gläubigen, um sie zu stärken, um sie an sich zu drücken. Sie formt uns, sie macht uns fähig, bereit zu sein für das Erkennen Jesu Christi. Deswegen wollen wir das Angebot der Liebe annehmen.
Es gibt keinen Abend der Barmherzigkeit, wenn wir die Muttergottes nicht wirklich annehmen. Und so ist es wunderbar, wenn wir an jedem Abend der Barmherzigkeit zu ihr gehen und sagen: „Maria, wir nehmen diesen Weg mit dir an. Hilf uns dabei.“ Und sie hilft uns tatsächlich. Sie nimmt uns in ihr Herz hinein und dort finden wir Wohnung. Dort finden wir Schutz vor allen Gefahren, vor allem Bösen. Sie stattet uns aus, denn Sie betet für uns um die Gaben des Heiligen Geistes, die wir so notwendig brauchen. Deswegen lassen wir uns von der Muttergottes formen und nehmen wir diese große, unglaubliche Hilfe an. Immer wieder dürfen wir in dieser Zeit erfahren, dass es nur diesen einen Weg gibt, den sicheren Weg, den Weg mit Maria. Sie schenkt uns immer wieder neu den Glauben. Sie schenkt uns immer wieder neu Jesus Christus. Sie will, dass wir Jesus Christus erkennen und lieben lernen, so wie sie ihn liebt. Die Schule der Liebe der Muttergottes ist eine einfache Schule, keine hohe Theologie, sondern ein einfacher Weg. Wir brauchen nur zu ihr gehen, zu ihrem Herzen und sie führt uns dann zur Liebe, sie führt uns zu Jesus Christus. Sie führt uns zur Eucharistie und sagt: „Schaut, wo Jesus ist. Schaut, wie sehr er euch liebt. Schaut, wie er euch vergibt und Vergebung schenkt. Schaut, wie er da ist, stärker wie nie zuvor.“ Denn Gott ist ein starker Gott. Er ist geboren als kleines Kind, aber er ist der starke Retter. Wir wollen ihn annehmen, denn wir brauchen in dieser Zeit einen starken Retter. Gott rettet! Nur er kann retten und niemand anderer. Das ist das kleine Kind: Der starke Gott, den wir brauchen. Heute feiert die Kirche den heiligsten Namen Jesu. Gott rettet. Wollen wir diese Liebe Gottes annehmen? Ja oder Nein? Ja? Denn Gott ist gekommen, um uns zu retten, Halleluja.
Euch alle liebt er in einer unglaublichen Art und Weise. Und er liebt die gesamte Kirche. Und er will durch seine Kirche Heil und Rettung über das Volk Gottes bringen. Wir sind das Volk Gottes! Schaut, wie viele Getaufte es auf der Welt gibt, wie viele Getaufte hier in Österreich, wie viele Priester und Bischöfe – und das ist die Kirche Gottes, die im Auftrag Jesu Christi rettet, Halleluja! Nehmen wir die Rettung an? Ja? Wunderbar! Gott hat uns alles gegeben, wir sind eine starke Kirche. Gott hat uns alles geschenkt: Bischöfe, Priester, Brüder und Schwestern – wir sind sein Körper, sein Leib. Schaut den Nachbarn neben euch an, berührt ihn. Das ist der Leib Jesu Christi. Wir sind ein Leib und können uns einander so viel helfen, wenn wir nur erkennen: Das ist der Leib Christi. Bitte umarmt eure Lieben auch öfter. Indem ihr sie umarmt, umarmt ihr Jesus Christus, seine Kirche. Umarmen wir im Geiste auch unsere Bischöfe, unsere Priester, denn sie sind ein Geschenk Gottes, unsere Hirten. Umarmen wir auch unseren Heiligen Vater, der nicht müde wird zu lieben. Auch unser Papst Franziskus geht auf die Straße, umarmt die Kinder und küsst sie, weil er weiß: Jesus Christus ist dort, die menschgewordene Liebe. Viele erkennen das nicht, aber die menschgewordene Liebe ist dort, bei den Armen.
Jesus will jetzt da sein, bei uns und seine Liebe, sein Herz, uns und den Gläubigen dieser Welt schenken. So viele dürsten und hungern nach Liebe. Am Petersplatz rufen die Menschen: „Viva el Papa!“ Aber in Wirklichkeit schreien sie: „Wir brauchen die Liebe Gottes! Diese kostbare Gabe Gottes: Geliebt sein von ihm.“ Durch Papst Franziskus, der im Namen Gottes da ist, zeigt Gott uns, dass er uns liebt. In seiner Art zu sein, zeigt er uns, dass Gott uns liebt. Und das brauchen die Menschen, die Gläubigen. Egal, wer mich verurteilt, Gott liebt mich. Das ist unglaublich! Nehmen wir jetzt im Geiste auch diese Umarmung des Papstes an.
In der Umarmung unserer Hirten nehmen wir auch die Gaben und Charismen an, die Gott ihnen für uns gegeben hat. Umarmen wir unsere Familie – besonders jene, die etwas schwieriger sind und schenken wir ihnen unsere Liebe. Das ist jetzt der Beginn von Weihnachten: Frieden auf Erden! Und so entsteht die Neugeburt Jesu in unseren Herzen. Wenn wir nicht einüben, unsere Mitmenschen zu umarmen – auch die schwierigen – dann kann Jesus nicht in unsere Herzen kommen. Und Jesus freut sich, wenn wir einander umarmen: Jetzt darf ich leben! Wir müssen Stroh und Disteln aus unseren Herzen nehmen, damit Jesus in uns wohnen und leben kann. Er darf in uns lieben und aus unserer Mitte heraus Frieden und Liebe schenken. Jesus liebt uns so sehr, er beschenkt jeden einzelnen mit seiner Liebe, mit seinem Erbarmen.
Gott wurde Mensch, ein kleines Kind, aber durch ihn kam eine so große, allmächtige Liebe und so viel Licht in diese Welt. Wir wollen diese Liebe annehmen, weil er Durst hat nach uns, nach unserer Nähe, nach unserem Ja.
Jesus wir brauchen Dich. Danke, dass Du gekommen bist. Wir freuen uns, dass das Jesuskind da ist. Jesus schenkt uns seine Liebe ganz umsonst, weil er nicht anders kann als zu lieben – euch zu lieben, uns alle zu lieben. Das ist Weihnachten, die Fülle der Gnade. Das ist seine Stärke, seine Freude. Wir dürfen uns freuen und diese Rettung und Erlösung annehmen. Die Erlösung ist absolute Freiheit! Und die wollen wir heute annehmen. Egal was wir machen – wir sind Kinder Gottes, wir sind geborgen und brauchen keine Menschenfurcht mehr zu haben. Er ist in unserer Mitte, er lebt und wirkt in seiner Kirche.
Ihr seid kostbar in seinen Augen. Er hat euch erschaffen und ihr dürft so sein, wie ihr seid. Er will, dass wir leben, dass wir die Freude in dieser Welt sind. Wir sollen seine Freude in diese Welt bringen. Wir sollen auch feiern – Christen sollen auch feiern können, wie bei der Hochzeit zu Kana. Könnt Ihr Euch auch vorstellen, wie Jesus feiert? Das ist auch Jesus. Er ist auch der Dornengekrönte – natürlich. Aber wir können nicht immer die Dornenkrone tragen – und wenn einer kommt und sie uns wegnimmt, sagen wir: „Gib uns die Dornenkrone wieder!“ Nein: Er hat uns errettet, er hat uns erlöst. Das ist die heilige Messe: Die Rettung, die Erlösung und Befreiung. Wir sind mitunter in einer falschen Leidensmystik verfangen. Die Leidensmystik gibt es natürlich auch, aber wir müssen aufpassen, dass wir unsere Leiden nicht falsch einschätzen oder überbewerten. Wir sind oft in dieser falschen Leidensmystik drinnen, so dass wir es gar nicht zulassen, dass er uns befreit! Bei jeder heiligen Messe erfahren wir diese Erlösung und Befreiung!
In jeder heiligen Messe hilft uns Jesus das Kreuz zu tragen. Aber wir wollen es nicht zulassen, dass er uns hilft. Wir wollen das Kreuz lieber selber tragen. Jesus kommt und will uns das Kreuz abnehmen und wir sagen: „Lass mich in Ruhe, ich muss erst noch ein bisschen Sühne machen!“ Oder wir gehen mit der Dornenkrone umher und jammern – und nehmen damit Jesus den Platz weg, denn er hat sie ja für uns getragen. Heute wollen wir aber alles Unnötige weggeben. Wir wollen uns an diesem Abend der Barmherzigkeit von Jesus beschenken lassen mit diesen Gaben, die er uns schenken will. Wir wollen auch die Gabe der Freude annehmen. Das andere, das Leiden, kommt ohnehin in unserem Leben, aber wir wollen uns in erster Linie einmal beschenken lassen von ihm. Danke Jesus, für deine Gnaden und Gaben. Danke Jesus, dass du da bist. Danke, dass du mit uns bist. Danke für deine Mutter Maria, die uns hilft und die für uns betet. Amen.
Weihegebet Papst Benedikt XV. (1915)
„Heiliges Herz Jesu! Quelle alles Guten! Dich bete ich an, auf dich hoffe ich, dich liebe ich. Ich bereue alle meine Sünden. Dir schenke ich dieses mein armes Herz. Mach es demütig, geduldig, rein und lass es deinem Willen entsprechen. Gib, o guter Jesus, dass du in mir lebst und ich in dir. Beschütze mich in Gefahren, tröste mich in Trübsal und Leiden. Gewähre mir Gesundheit des Leibes und der Seele. Segne alles, was ich tue, und gewähre mir die Gnade eines heiligen Todes. Amen.“
Anbetung ist die beste Antwort, die wir Jesus für das Geschenk seiner Hingabe geben können.
„Obwohl mein Herz nicht von der Lauterkeit Josefs ist, auch nicht von der Liebe Mariens, habe ich dennoch dem Herrn all meine Armut, mein leeres Herz geschenkt. Wenn ich ihm auch, wie damals die Engel, keine Hymnen gesungen habe, so versuchte ich doch, ihm Hirtenlieder zu singen – das Lied des Armen, des Mittellosen; das Lied dessen, der Gott nichts anderes anbieten kann als Armseligkeit und Schwäche. Aber das bedeutet nichts: Armseligkeiten und Schwächen, die mit einem wirklich liebenden Herzen ihm angeboten werden, nimmt Jesus entgegen, als wären es Tugenden. Groß, unermesslich groß ist die Barmherzigkeit Gottes!“ (ebd.)
Predigt vom Abend der Barmherzigkeit Diözesanbischof Dr. Ägidius Zsifkovics
Wer schon einmal zum Bruder Klaus von der Flüe gepilgert, in die Ranftschlucht hinunter gestiegen ist, kennt die Kapelle mit der angebauten Einsiedlerzelle, in der Bruder Klaus fast 20 Jahre hauste. Diese Zelle hat 3 winzige Fenster. Durch das eine Fenster blickt man auf den Weg, auf dem man herunter gekommen ist. Das andere Fenster gibt den Blick frei auf die Strecke, die zum Talschluss führt. Durch das dritte Fenster blickt man auf den Altar in der Kapelle. Schauen wir in dieser Stunde aus der Enge unseres Ich durch diese drei Fenster auf unser Leben.
Durch das erste Fenster schauen wir zurück, auf unseren bisherigen Lebensweg, den wir gegangen sind. Wir danken Gott zuerst für das Geschenk des Lebens, unseren Eltern, dass sie dieses Geschenk von Gott angenommen haben. Obwohl wir heute im Wohlstand leben, sagen nur wenige Eltern JA zu einem Kind! Wir danken Gott für die Berufung und Wegbegleitung durch Höhen und Tiefen. Es gibt einen weiteren Grund, dankbar zu sein: Seit 70 Jahren ist uns das Glück der Freiheit und des Friedens geschenkt. Wir dürfen in einem Land leben, in dem wirklich Milch und Honig fließen. Ein Blick auf andere Länder, auf die Elendsviertel, Hunger, Seuchen, Naturkatastrophen, Krieg und Terror zeigt, dass auch unser Wohlstand nicht selbstverständlich ist. Wie oft sind wir Menschen unzufrieden und jammern wegen Kleinigkeiten. Ordensleute bezeugen mit ihrem einfachen Leben einen anderen Weg, der glücklich und zufrieden macht! Schließlich findet jeder von uns in seinem persönlichen Leben noch vieles, wofür es zu danken gilt. Wir denken dankbar an unsere Eltern und Geschwister, Lehrer, Seelsorger, Mitschwestern und Freunde, die uns durchs Leben begleiten. Wir denken an den Beruf, an Erfolge und Misserfolge, an die geschenkte Kraft, Schweres zu meistern. Das sehen wir durch das erste Fenster, das uns dankbar zurückblicken lässt auf unseren bisherigen Lebensweg.
Blicken wir nun durch das zweite Fenster, das den Weg in Richtung Talschluss zeigt. Er erscheint uns noch unbekannt, geheimnisvoll, voller Gebüsch und Gestein. Er zeigt uns vor allem, dass unser Leben begrenzt ist. Darum sollen wir jeden Tag, der uns geschenkt ist, sinnvoll nützen. Das tun wir dann, wenn wir andere lieben, ihnen helfen und Freude bringen. Jeder Mensch braucht Menschen, mit denen er seine Freude teilen, zu denen er mit seiner Last kommen kann und bei denen er Trost findet.
Die Marienschwestern von Vorau sind solche Menschen – als Christen und als Ordensfrauen! Sie haben Ihr Leben dem Herrn verschrieben, bemühen sich wie Maria seine Liebe den Mitmenschen im Krankenhaus und in der Altenbetreuung weiterzuschenken. Ihr seid eine Tankstelle, eine Hoffnung für andere, weil ihr ihre Freuden und Lasten mittragt. Vergelt’s Gott für den Liebesdienst!
Wer sich so Tag für Tag neu in den Dienst der anderen stellt, folgt Jesus nach, gibt seinem Leben Freude und Sinn, bringt reiche Frucht. Das sagt unser Blick durch das zweite Fenster der Zelle der Bruders Klaus.
Schließlich machen wir noch durch das dritte Fenster der Ranftklause einen Blick. Es war für Bruder Klaus das wichtigste Fenster. Wir sehen durch dieses Fenster direkt auf den Altar der angebauten Kapelle, auf dem immer wieder die Eucharistie, Jesu Tod und Auferstehung, unsere Erlösung gefeiert wird. 20 Jahre hat Bruder Klaus nur von der Eucharistie und vom Blick auf das Kreuz gelebt.
Im Blick auf das Kreuz Christi haben auch sie Vater und Mutter verlassen, auf eine eigene Familie verzichtet und sind dem Herrn ganz nachgefolgt. Sie haben in ihrem bisherigen Leben immer wieder das Kreuz angenommen und sind dem Herrn dorthin gefolgt, wo er sie haben wollte – bis in die Kongregation der Marienschwestern von Vorau. Sie haben wie die beiden Blinden im heutigen Evangelium dem Herrn geglaubt und vertraut, dass er ihnen helfen und sie heilen kann – auch wenn es nicht immer leicht für sie war oder ist – und sind so von Gott gesegnet und vielen Menschen zum Segen geworden. In der Begegnung und Berührung mit Jesus wurden ihre Augen geöffnet, bekommen sie die Kraft für ihren Dienst an den Kranken, erzählen sie von ihm in der ganzen Gegend und bezeugen ihn. Das ist Neuevangelisierung ganz konkret!
Der gekreuzigte und auferstandene Herr in der Eucharistie gibt ihnen die Kraft und Freude für den Dienst, ihr Blick auf das Kreuz Christi, ihr festes Vertrauen auf Jesu Herz, seine Barmherzigkeit und auf Maria, der sie ihr Leben anvertraut haben, ist ihnen in der Nachfolge Wegweisung und Hilfe.
Ich wünsche Ihnen und uns allen, dass wir diese drei Fenster der Zelle des Bruders Klaus zu Lichtblicken unseres Lebens machen! Ich danke ihnen für ihr Glaubenszeugnis und ihren treuen Dienst! Ich bete mit ihnen um neue geistliche Berufungen für unsere Kirche und besonders auch für ihre Kongregation!
Wenn wir jetzt gemeinsam die Eucharistie feiern, dann danken wir Gott für das Geschenk der Berufung und Erlösung sowie für seine Gnaden und Wohltaten, vor allem aber für seine unendliche Güte und Barmherzigkeit, die er mit uns hat. Bitten und beten wir nun mit dem heiligen Bruder Klaus:
Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir. Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu Dir. Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir. Amen.
P. Lukas Hofer SAC leitete im Anschluss an die feierliche Messe das Heilungsgebet und spendete gemeinsam mit P. Domonkos Mèszàros OP den eucharistischen Einzelsegen. Viele haben heute wieder das Sakrament der Versöhnung empfangen.
Nirgends ist uns Gottes Barmherzigkeit näher als in den Sakramenten, in denen er erbarmungsvoll an uns wirkt. Jesus möchte alle Menschen heilsam berühren. Geben Sie ihm die Möglichkeit dazu – vielleicht beim nächsten Abend der Barmherzigkeit, am 3. Jänner 2014. Den Ablauf des Abends finden Sie hier.