Statue der Gottesmutter
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Attribute

Ihre Attribute, bzw. Zeichen sind ein Turm, zumeist mit 3 Fenstern, eine Fackel sowie ein Kelch mit der Hl. Hostie.

 

Die Kinder der Bergleute baten sie mit dem folgenden Gebet um Hilfe für ihre in der Grube arbeitenden Väter:

Sankt Barbara, bei Tag und Nacht,
fahr‘ mit dem Vater in den Schacht!
Steh Du ihm bei in jeder Not,
bewahre ihn vor dem jähen Tod!

Brauchtum

Zahlreiche Volksbräuche zeigen ihre Beliebtheit: Zweige werden an ihrem Gedenktag als Barbarazweige von Apfel- oder Kirschbäumen abgeschnitten und ins Wasser gestellt; blühen sie am Weihnachtsfest, dann wird das als gutes Zeichen für die Zukunft gewertet. Dieses Brauchtum soll auf Barbaras Gefangenschaft zurückgehen. Es wird berichtet sie habe einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Tropfen aus ihrem Trinkgefäß benetzt; in den letzten Tagen ihres Lebens, schon im Bewusstsein ihres Todesurteils, fand sie Trost darin, dass der Zweig in ihrer Zelle blühte.

Tatsächlich sind die Zweige ein alter Orakelbrauch: wenn man vor Wintereinbruch das Vieh von den Weiden in die Stallungen trieb, nahm man solche Zweige von den Bäumen mit, zu Weihnachten schloss  man aus der Anzahl der Blüten auf die Fruchtbarkeit des darauffolgenden Jahres.

In der Kirche stehen die aufgeblühten Zweige symbolisch für Jesus, den Spross aus der Wurzel Jesse: Wenn die Knospe die enge Hülle sprengt, erwacht der Gläubige durch die Geburt des Erlösers zu neuem Leben.