Statue der Gottesmutter
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Predigt vom Abend der Barmherzigkeit Kaplan Guido Martirani

Liebe Gläubige, wir haben gehört, wie Jesus fragt: „Was wollt ihr?“ Das fragt er auch uns. Jesus braucht unsere Herzen, deshalb fragt er: „Was wollt ihr?“ Und wir antworten ihm: „Wir wollen dir unsere Herzen geben und ganz bewusst Ja sagen, denn ohne dich sterben wir. Du bist das Leben, die wahre Freude, die wir zu Weihnachten gefeiert haben.“

Wir wollen wieder herausgenommen werden aus dem Geist der Lethargie; um mit ihm Kinder des Lichtes zu sein. Wir wollen nicht, dass er zu Weihnachten umsonst gekommen ist.

Jesus kommt wieder und ist wiedergekommen. – Er kommt voll Freude – und wieviele haben das Herz nicht weit geöffnet! Er ist der wahre Retter und Erlöser, der uns als Einziger das wahre Leben schenken kann. Danke, dass du uns gesammelt und zu dir geführt hast.

Weil wir das wahre Licht brauchen, sind wir hier. Wir laufen nicht den Irrlichtern der Welt nach. Du bist das Lamm Gottes, auf das wir schauen sollen. Deshalb müssen wir unseren Blick ganz auf ihn ausrichten.

Im Jahr des Glaubens sollen wir Jesus als unseren einzigen Retter und Erlöser bekennen. Lassen wir uns nicht verwirren von den Irrlehren dieser Welt.

Jesus zu Weihnachten nur ein bisschen einzulassen, das ist nicht der wahre Glaube! Wir müssen ihn ganz in unser Herz eintreten lassen.

Viele fragen: „Wo sind die Zeichen und Wunder, die Jesus getan hat? Dazu braucht es unseren Glauben und unser vollkommenes Ja zu ihm.

Am Tag unserer Taufe hat er ganz Ja gesagt zu uns. Er lebt mit uns und ist mit uns. Er hat sich ganz für uns entschieden und sein Leben für uns hingegeben. Wir wollen seine Liebe annehmen und Danke sagen. Jesus, wir danken dir, dass du uns und unsere Umgebung, unsre Familie und Pfarre, angenommen hast.

Sein Leben, das ist das wahre Weihnachtsgeschenk an uns. Er will bei uns zu Hause sein. Weihnachten ist das Fest der Familie, das Fest der Hauskirche. Die Hauskirche ist sehr wichtig, denn da will er Liebe sein und uns in Liebe begegnen. Im Alltag, dort ist Jesus. Das wahre Weihnachten ist dort, wo wir unseren Nächsten in Liebe anschauen und ihm vergeben.

Betrachtet: Durch wen ist Jesus gekommen? Durch Maria! Deshalb beginnt das Jahr mit dem Hochfest der Mutterschaft Mariens, denn wo Maria ist, ist immer ein Neubeginn!

Danke Jesus, dass du uns Maria geschenkt hast.

Die 12 Verheißungen

1.       Ich werde ihnen, alle in ihrem Stande notwendigen Gnaden geben.

2.       Ich werde ihren Familien den Frieden schenken.

3.       Ich werde sie in allen ihren Leiden trösten.

4.       Ich werde ihre sichere Zufluchtsstätte während ihres Lebens und besonders im Tode sein.

5.       Ich werde überreichen Segen über alle ihre Unternehmungen ausgießen.

6.       Die Sünder werden in meinem Herzen die Quelle und das unendliche Meer der Barmherzigkeit finden.

7.       Die lauen Seelen werden eifrig werden.

8.       Die eifrigen Seelen werden schnell zu großer Vollkommenheit gelangen.

9.       Ich werde die Wohnungen segnen, in welchen das Bild meines Heiligsten Herzens aufgestellt und verehrt wird.

10.   Den Priestern will ich die Gabe verleihen, auch die verhärtetsten Herzen zu rühren.

11.   Die Namen aller, welche diese Andacht verbreiten, sollen in meinem Herzen eingeschrieben sein.

12.   Im Übermaß der Barmherzigkeit meines Herzens verspreche ich dir, dass meine allmächtige Liebe allen, die an den ersten Freitagen neun Monate nacheinander würdig (im Stande der heiligmachenden Gnade) die heilige Kommunion empfangen, die Gnade eines bußfertigen Endes gewährt wird, so dass sie nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben werden; mein Herz wird in dieser letzten Stunde ihre sichere Zuflucht sein (dies ist die sog. “Große Verheißung”).

Offb 3,8: Ich kenne deine Werke, und ich habe vor dir eine Tür geöffnet, die niemand mehr schließen kann. Du hast nur geringe Kraft, und dennoch hast du an meinem Wort festgehalten und meinen Namen nicht verleugnet.

Jak 5,9: Klagt nicht übereinander, Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet. Seht, der Richter steht schon vor der Tür.

Kol 4,3: Betet auch für uns, damit Gott uns eine Tür öffnet für das Wort und wir das Geheimnis Christi predigen können, für das ich im Gefängnis bin;

Lk 13,24: Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.

Lk 16,20: Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war.

Mt 6,6: Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

Mt 25,10: Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen.

Dan 3,93: Dann ging Nebukadnezzar zu der Tür des glühenden Ofens und rief: Schadrach, Meschach und Abed-Nego, ihr Diener des höchsten Gottes, steigt heraus, kommt her! Da kamen Schadrach, Meschach und Abed-Nego aus dem Feuer heraus.

Sir 28,24: Schau, deinen Weinberg umzäunst du mit Dornen, mach auch Tür und Riegel an deinen Mund!

Sir 21,24: Ungezogen ist es, an der Tür zu horchen, der Verständige aber verschließt seine Ohren.

Spr 26,14: Die Tür dreht sich in ihrer Angel und der Faule in seinem Bett.

Ijob 31,32: Kein Fremder musste draußen übernachten, dem Wanderer tat meine Tür ich auf.

Gen 4,7: Nicht wahr, wenn du recht tust, darfst du aufblicken; wenn du nicht recht tust, lauert an der Tür die Sünde als Dämon. Auf dich hat er es abgesehen, doch du werde Herr über ihn!

Mt 24,33: Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr das alles seht, dass das Ende vor der Tür steht.