Statue der Gottesmutter
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Am dritten Tage Ostergedicht von Lothar Gassmann

Es war am dritten Tage nach Jesu Kreuzestod.
Die Frauen gingen hin zum Grab voll Trauer und voll Not.
Da bebte laut die Erde. Ein Engel kam herab und sprach:
Was sucht ihr Jesus hier? Seht, Er verließ das Grab!

Sie sagten es den Jüngern, doch viele glaubten’s nicht,
bis Er in ihre Mitte trat. Sie sahen Sein Gesicht.
Er zeigte seine Wunden, aß Fische, brach das Brot –
und selbst der Zweifler rief nun aus: „Du bist mein HERR und Gott!“

Dann fuhr Er auf zum Himmel und ist jetzt nicht zu seh`n.
Doch wenn Er sichtbar wiederkommt, wird jeder aufersteh‘ n.
Sagt diese Botschaft weiter den Völkern in der Welt
und tauft sie auf den Namen des, der jeden Sieg behält!

© ccim

Responsorium vom Hochfest des heiligen Josef

Gott hat mich dem König wie einen Vater gegeben und als Herrn über sein ganzes Haus; * er hat mich erhöht, um viele Völker zu retten. Der Herr wurde mir Helfer und Beschützer zum Heil. * Er hat mich erhöht, um viele Völker zu retten.

Mein Geliebter hebt an und spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch! Denn vorbei ist der Winter, verrauscht der Regen. Die Blumen erscheinen im Land, die Zeit zum Singen ist da. Die Stimme der Turteltaube ist zu hören in unserem Land. Am Feigenbaum reifen die ersten Früchte, die blühenden Reben duften. Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch! (Hld 2,10-13)

© ccim