Statue der Gottesmutter
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Komm, Sturmwind des Geistes

 

Komm,
Sturmwind des Geistes,
zerbrich die selbstgemachten Häuser,
die uns doch nicht bergen können.
Führ uns hinaus aus unsern Kerkern,
beheimate uns
im ewigen Haus!

 

Komm,
Sturmwind des Geistes,
bring zum Erlöschen die künstlichen Lichter,
die uns erblinden ließen für das wahre Licht.
Gib uns
den klaren Blick!

 

Komm,
Sturmwind des Geistes,
überflute die Dämme,
mit denen wir uns abgesichert haben
gegen den Einbruch des Himmels.
Befreie uns aus unsren Wüsten!             

 

(Antje Sabine Naegeli)

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Josef hatte schon einmal Gottes Wort in einem Traum vernommen. Diese Art der Kommunikation zwischen seinem himmlischen Vater und ihm durch die Vermittlung eines Engels, war ihm bereits vertraut. So konnte er in dieser brenzligen Situation auch augenblicklich reagieren und das Leben des Sohnes Gottes retten. Einmal mehr zeigt sich, dass Josef ein Mann der Tat ist. Sein Herz ist ebenso einfältig wie mutig. Das ermöglichte es ihm, sofort, ohne langes Grübeln, Prüfen und Abwägen zu handeln. Sein Herz vertraute felsenfest auf den Willen Gottes, von dem er überzeugt war, dass er immer gut ist.

Hierin war und ist er Maria ganz ähnlich. Beide sind ein Monument des unverbrüchlichen Gottvertrauens. Und das ist nur möglich, wenn man sein Leben komplett und ohne Ausnahme in Gottes Hand gelegt hat und wie ein Kind zu seinem Vater aufschaut. Dieser Glaube machte sie formbar in Gottes Händen. Er verlieh ihnen gleichermaßen die nötige Festigkeit und Geschmeidigkeit, um in der Meisterhand Gottes zu überaus herrlichen Seelen herangebildet zu werden.

„In Ägypten wartete Josef zuversichtlich und geduldig mit der Rückkehr in sein Land, bis die versprochene Nachricht des Engels bei ihm eintraf. Als der göttliche Bote ihm in einem dritten Traum mitgeteilt hatte, dass diejenigen, die das Kind töten wollten, nun tot seien und ihm befohlen hatte, aufzustehen und das Kind und seine Mutter zu nehmen und in das Land Israel zurückzukehren (vgl. Mt 2,19-20), gehorchte er abermals ohne zu zögern: „Da stand er auf und zog mit dem Kind und dessen Mutter in das Land Israel“ (Mt 2,21).

Als Josef aber auf der Rückreise „hörte, dass in Judäa Archelaus anstelle seines Vaters Herodes regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und weil er im Traum einen Befehl erhalten hatte – und es ist dies das vierte Mal –, ihm in einem vierten Traum geboten wurde, „zog er in das Gebiet von Galiläa und ließ sich in einer Stadt namens Nazaret nieder“ (Mt 2,22-23).“

Von Josef können wir lernen, dass wir auch auf Träume und innere Impulse gut hinhören müssen. Im Allgemeinen lernt ein gläubiger Mensch, wenn Gott ihm das eine oder andere Charisma geschenkt hat, sehr schnell, Gottes Weisung von banalen Impulsen oder Ereignis verarbeitenden Träumen von echten göttlichen Fingerzeigen zu unterscheiden. Fazit: Man darf nicht jedem Traum nachjagen und jeden Impuls für eine reale Aufforderung Gottes halten.

Aber wir müssen im Laufe unseres Lebens immer sensibeler werden für den Anruf Gottes. Auch Samuel musste erst Gottes Stimme kennen lernen. Er hatte einen Lehrer, einen geistlichen Begleiter, der ihm half, Gottes Ruf zu erkennen und von Irdischem zu unterscheiden.

Josef musste mit Gottes Art, sich ihm mitzuteilen, schon vertraut gewesen sein. Das verrät seine Sicherheit im Umgang mit seinen Träumen. Jedesmal heißt es, dass er nicht zögerte, Gottes Bitte oder Befehl auszuführen. Möchte man, dass Gott einem Großes anvertraut, dann muss man früh anfangen, im Kleinen treu zu sein.

Die Heiligen konnten nur deshalb Gottes Stimme so gut von anderen unterscheiden, weil sie viel Zeit mit Gott verbrachten. Weil sie sich bewusst Zeit nahmen, auf Gottes leisen Anruf zu warten. Gott ist keine Maschine, die man bedienen kann. Er ist Person. Er hat einen eigenen Willen und kann im Gegensatz zu uns alle Zusammenhänge erkennen. Er kennt unsere Zukunft und lässt sich zum Glück nicht von unseren Wünschen manipulieren sondern entscheidet klug und umsichtig. Er ist wahrhaft Vater, der in weiser Voraussicht für uns sorgt, damit alles zum Guten reicht.

Josef kannte und liebte Gott als seinen Vater und vertraute ihm daher blind. Er konnte auf sein Geheiß hin beschwerliche Reisen unternehmen und den Wohlstand hinter sich lassen. Im Vertrauen wagte er immer wieder einen Neuanfang – in Bethlehem, in Ägypten, in Nazareth. Papst Franziskus weist in seinem Schreiben auf einen weiteren Aspekt hin, der verdeutlicht ebenso den Gehorsam dieses Gerechten Heiligen aufzeigt:

„Der Evangelist Lukas berichtet seinerseits, dass Josef die lange und beschwerliche Reise von Nazaret nach Betlehem auf sich nahm, um sich gemäß dem von Kaiser Augustus erlassenen Gesetz zur Volkszählung in seiner Heimatstadt eintragen zu lassen. Und unter eben diesen Umständen wurde Jesus geboren (vgl. Lk 2,1-7) und, wie alle anderen Kinder auch, ins Einwohnerverzeichnis des Reiches eingetragen.

Der heilige Lukas legt insbesondere Wert darauf mitzuteilen, dass die Eltern Jesu alle Vorschriften des Gesetzes einhielten: die Riten der Beschneidung Jesu, der Reinigung Marias nach der Geburt und der Darbringung des Erstgeborenen an Gott (vgl. 2,21-24).“

 

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„So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!“ (Mt 22,21) Diese beachtliche Lehre stammt von Jesus, der einen wunderbaren Lehrmeister hatte: seinen Ziehvater Josef. Von ihm lernte er schon als Knabe, dass sich ein Kind Gottes in aufrichtiger Liebe dem Willen Gottes unterwirft und auch dem Staat in seinen Gesetzen gehorcht. Josef hätte in seiner Besorgnis um seine hochschwangere Frau auch sagen können, dass sie dem Befehlt des Kaiseres Augustus erst nach der Geburt des Kindes Folge leisten würden. Aber, im Gehorsam nahm er seine Frau und ging nach Bethlehem.

Es ist bemerkenswert, dass Josef und Maria den Willen Gottes erfüllten, indem sie dem Befehl eines irdischen Herrschers folgten. Denn die Schrift prophezeite: „Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.“ (Mt 2,6)

Gott redet auch durch die Herrscher dieser Welt. Menschen, die immer klüger sein wollen, machen sich durch ihren Hochmut unfähig zum Gehorsam, der per se kein Abwägen der eigenen Meinung zu dem, was man tun sollte, ist. Gehorsam heißt, auf Gott hören. Und Gott kann zu uns sprechen: direkt oder in Träumen und Visionen, aber auch durch Entscheidungen einer Regierung oder eines Vorgesetzten.

Nicht alles, was von uns verlangt wird, muss auf den ersten Blick auch Sinn machen. Dieser enthüllt sich oft erst im Handeln oder viel später. Manchmal verdeutlicht er auch nur die Größe eines Menschen und die Herrlichkeit Gottes. Im Fall der heiligen Crescentia von Kaufbeuren, der Heiligen des Gehorsams, war das im sogenannten „Siebwunder“ der Fall: Crescentia war in ihrem Kloster nicht erwünscht. Ihre Oberin wollte sie durch ständige Erniedrigung und schwerste Arbeiten dazu nötigen, das Kloster wieder zu verlassen.

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In einer solchen Aktion befahl ihr die Oberin, mit einem Sieb Wasser aus dem Brunnen zu holen. Crescentia ging im reinen Gehorsam mit dem Sieb zum Brunnen, schöpfte damit das Wasser und brachte es der Oberin, ohne dass auch nur ein Tropfen verloren ging. Das Gesicht der gedemütigten Oberin und ihrer Mitschwestern kann man sich gut vorstellen… Der Gehorsam kann das Unmögliche möglich machen, sodass auch ein Sieb zu einem Schöpfgefäß werden kann. Gott und die Heilige Crescentia wurden durch diesen Gehorsamsakt verherrlicht. Aus demselben Holz war auch Josef geschnitzt, der sich nie über göttliche und irdische Anordnungen stellte, sondern diese treu und umgehend ausführte, auch wenn er in seiner persönlichen Einschätzung vermutlich anders gehandelt hätte.

„In jeder Lebenslage“, fährt der Heilige Vater fort, „vermochte Josef, sein „fiat“ zu sprechen, wie Maria bei der Verkündigung und Jesus in Getsemani. Als Familienoberhaupt brachte Josef Jesus bei, seinen Eltern zu gehorchen (vgl. Lk 2,51), wie es dem Gebot Gottes entspricht (vgl. Ex 20,12).

In der Verborgenheit von Nazaret, in der Schule Josefs, lernte Jesus, den Willen des Vaters zu tun. Dieser Wille wurde zu seiner täglichen Speise (vgl. Joh 4,34). Auch im schwierigsten Augenblick seines Lebens, in Getsemani, zog er es vor, den Willen des Vaters zu tun und nicht seinen eigenen, und er war „gehorsam bis zum Tod […] am Kreuz« (Phil 2,8). Aus diesem Grund kommt der Verfasser des Hebräerbriefes zu dem Schluss, dass Jesus »durch das, was er gelitten hat, den Gehorsam gelernt“ hat (5,8).“

Josef hat den Gehorsam nicht für sich behalten. Dieses kostbare Gut vererbte er seinem Ziehson, indem er ihn lehrte, in allem Gott zu gehorchen. In seiner Gottheit hat Jesus immer dem Vater gehorcht, in seiner Menschheit aber musste er lernen wie jedes andere Kind auch. Neben Maria war auch Josef für ihn ein ausgezeichneter Lehrer, der Jesus in der Stille von Nazareth auf seine große Sendung vorbereitete.

Papst Franziskus schließt seine Ausführungen zum Gehorsam des heiligen Josef mit den Worten: „All diese Ereignisse zeigen: Josef war, von Gott dazu berufen, durch die Ausübung seiner Vaterschaft unmittelbar der Person und Sendung Jesu zu dienen: Auf diese Weise wirkt er in der Fülle der Zeit an dem großen Geheimnis der Erlösung mit und ist tatsächlich Diener des Heils‘“.

Wir preisen dich, Josef,

denn Gott hat dich erwählt

zum Pflegevater seines Sohnes.

Du hast Maria nicht verlassen,

sondern zu dir genommen.

Du bist mit ihr nach Bethlehem

gereist und warst Zeuge

der Geburt des Messias.

Du hast Jesus und Maria vor

der Wut des Herodes in

Sicherheit gebracht.

Du hast nach der Rückkehr in die

Heimatstadt für sie gesorgt.

Jesus war dir untertan;

er hieß des Zimmermanns Sohn.

Wir preisen dich, Josef;

du warst ein gerechter Mann.

Heiliger Josef, Nährvater Jesu,

bitte für uns! Amen

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Das ist auch unser Weg: Gemeinsam in ein geistiges Obergemach zu gehen und mit Maria um die Gabe des Heiligen Geistes zu beten. Die ganze Welt liegt heute in Angst und Schrecken, viele Ereignisse verunsichern und ängstigen die Menschen – weil sie nicht ins Obergemach gehen und Hilfe und Rettung von oben erwarten. Wir möchten wissen – nicht glauben. Aber es genügt, dass Gott weiß, was kommen wird und was er tun wird. Es zählt nicht zu unseren Aufgaben und Notwendigkeitn Zeiten und Fristen zu kennen. Hingegen ist es unsere vornehmliche Pflicht, das Reich Gottes auszubreiten und Christus als das Heil zu verkünden. Wenn wir uns das noch nicht trauen, dann mangelt es uns am Durchdrungensein vom Heiligem Geist; dann brennt unser Herz noch nicht im Feuer der Gottesliebe; dann müssen wir uns ernsthaft um das Kommen des Heiligen Geistes in unser Leben bemühen. Wenn uns die Menschenfurcht hindert, mutige Zeugen Christi zu sein, dann ist der Heilige Geist noch nicht wirklich in unserem Leben angekommen.

 

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Wer Angst vor der Zukunft hat, beschäftigt sich zu sehr mit dieser Welt und rechnet nicht mit der Hilfe und dem Trost des Himmels. Wer Angst vor dem Kommenden hat, der muss um die Kraft von oben, um die persönliche Begegnung mit dem Heiligen Geist beten. Denn er ist das stärkste Anxiolytikum – der stärkste „Angstauflöser“ – den der Himmel uns bietet. Er ist Gott selbst in seiner dritten göttlichen Person. Er ist der Arm Gottes, der ausgestreckt ist, um uns zu beschützen, zu leiten, zu trösten und uns seine Nähe zu bezeugen.

Diese anxiolytische Wirkung des Heiligen Geistes sehen wir am Pfingstfest, an dem die zuvor verängstigten Apostel die Türen aufbrechen und unerschrocken vor das Volk treten. Der Heilige Geist ist das Vermächtnis Jesu, der nicht nur in den Sakramenten, sondern auch indirekt durch den Heiligen Geist bei uns bleibt – bis zum Ende aller Tage.

Nach diesem letzten Sendungsauftrag Jesu (Apg 1,8) kam der große, unausweichliche Moment: Er wurde „vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.“ Es muss ein sehr stimmungsvoller Augenblick gewesen sein, in dem sich Freude und Schmerz mischten. Ein Moment des Loslassens und Freigebens. Damit sie durch dieses Nachschauen und Festhalten dessen, was durch dieses Ereignis bereits vergangen war – nämlich das Leben Jesu in dieser Welt – ähnlich wie Lots Frau zur Salzsäule erstarrten, kam ihnen der Himmel zu Hilfe.

Lukas erzählt weiter: „Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel  emporschauten, siehe, da standen zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen. Dann kehrten sie von dem Berg, der Ölberg genannt wird und nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück.“

Wie oft sind auch wir versucht, an Erinnerungen festzuhalten und dabei den Blick für das Hier und Jetzt zu verlieren. Es ist wirklich von größter Bedeutung, dass wir das Leben Jesu betrachten; dass wir uns daran erinnern, wie und welchen Weg er mit uns persönlich gegangen ist, denn es hilft uns ihm ähnlicher zu werden. Aber, wir dürfen darüber nicht unsere Sendung vernachlässigen oder gar vergessen. Als Gesandte sind wir Menschen im Hier und Jetzt, berufen, die Frohe Botschaft – auch durch gute Werke – zu verkünden bis an die Grenzen der Erde.

Täglich müssen wir uns fragen: Was ist mein Lebensauftrag, wozu sendet Gott mich heute, an diesem Tag, in dieser Stunde. Wir dürfen nicht nur dastehen und unseren Blick an fromme Ereignisse heften; wir müssen zurückkehren, um den Heiligen Geist beten und danach handeln und in der Kraft Gottes Teil neuer Ereignisse werden. Damit unsere Sendung gelingen kann, braucht es ein ausgewogenes Verhältnis von Aktion und Kontemplation. Der Heilige Geist wird jedem zeigen, welches „Mischverhältnis“ für den Einzelnen das Richtige ist, um im Hier und Jetzt das zu tun, was  Gott von uns erwartet.

Maria, Maienkönigin!

Dich will der Mai begrüßen,
o segne seinen Anbeginn,
und uns zu Deinen Füßen.

Maria! Dir befehlen wir,
was grünt und blüht auf Erden,
o lass es eine Himmelszier
in Gottes Garten werden.

Behüte uns mit treuem Fleiß,
 o Königin der Frauen!
Die Herzensblüten lilienweiß
auf grünen Maies-Auen.

Vor allen sind’s der Blümlein drei,
die lass kein Sturm entlauben:
Die Hoffnung grün und sorgenfrei,
die Liebe und den Glauben.

O lass die Blumen um und um
 in allen Herzen sprossen,
und mache sie zum Heiligtum,
drin sich der Mai erschlossen.

Die Seelen kalt und glaubensarm,
die mit Verzweiflung ringen,
die stummen mache liebeswarm,
damit sie freudig singen.

Damit sie gleich der Nachtigall
im Liede sich erschwingen,
und mit der Freude hellstem Schall
dir Maienlieder singen.

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Heiliger Josef

 

Heiliger Josef, Nährvater Jesu Christi
und treuer Bräutigam
der seligsten Jungfrau Maria:
Bitte für uns, die ganze Welt,
die Sterbenden dieser Nacht/dieses Tages
und für meine persönlichen Anliegen.
Amen.

Bitten an den heiligen Josef

Heiliger Josef, du Schutzherr der Kirche, schütze den Heiligen Vater, die Bischöfe und Priester und die ganze heilige Kirche, bewahre sie im rechten Glauben und in der Einheit.

Heiliger Josef, du väterlicher Beschützer unserer Familien schenke uns gegenseitige Liebe und den häuslichen Frieden;
hilf uns in allen unseren Ängsten, Nöten und Sorgen und bei der Erziehung unserer Kinder.

Heiliger Josef, du Schrecken der bösen Geister, verwehre ihnen den Zugang zu unseren Familien und lass nicht zu, dass eine Seele unserer Angehörigen verloren gehe.

Heiliger Josef, du Vorbild und Beschützer der Arbeiter, rette sie und ihre Familien aus allen Gefahren und Bedrängnissen der Zeit; hilf ihnen und bitte für sie.

Heiliger Josef, du Beschützer der Jungfrauen, Witwen und Waisen, hilf ihnen in allen Anliegen des Leibes und der Seele.

Heiliger Josef, du Schutzpatron der Sterbenden, erflehe allen heute Sterbenden und einst auch uns eine glückliche Sterbestunde.

Heiliger Josef, du Fürsprecher der Armen Seelen, tröste sie in ihrer Betrübnis und führe sie zur baldigen Anschauung Gottes.

Heiliger Josef, wir bitten dich: sei du unser Vater und Beschützer, Führer und Helfer, damit wir alle in dem gegenwärtigen Kampf gegen die drohende Macht des Bösen standhalten und zur himmlischen Heimat gelangen. Amen.

Regina coeli

O Himmelskönigin, frohlocke. Halleluja.

Denn er, den du zu tragen würdig warst, Halleluja, ist erstanden, wie er sagte. Halleluja.

Bitt Gott für uns, Maria. Halleluja.

Freu dich und frohlocke, Jungfrau Maria. Halleluja. Denn der Herr ist wahrhaft auferstanden, Halleluja.

 

Lasset uns beten.

Allmächtiger Gott, durch die Auferstehung deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, hast du die Welt mit Jubel erfüllt. Lass uns durch seine jungfräuliche Mutter Maria zur unvergänglichen Osterfreude gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. Amen.